Die Meine Lori.
Original-Roman von Irene v. Hellmuth.
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Berneck's Stimme klang wieder drohend und hart, die Zornader schwoll ihm mächtig an, er ballte die Faust und schüttelte fie heftig. Dann fuhr er, ruhiger werdend, fort: „Nicht wahr, Lori, Du fühlst doch mit mir die Schmach, die mir heute zugefügt wurde. Du siehst doch ein, daß Ihr Euch trennen müßt?"
Ärt «einte heftiger.
„War kann denn aber Johanne«, — was kann ich dafür, daß Ihr in unversöhnlichem Haß---"
Mit einem heftigen Ruck befreite sich Berneck von den ihn umschlingenden Armen.
„Er ist der Sohn seines Vaters, — und dieser Vater ist mein Todfeind, da« muß Dir genügen,- entgegnete er rauh.
„Wenn es nur nicht so furchtbar schwer wäre, Vater, von ihm zu lassen. Ich fürchte, mir bricht das Herz darüber, ich kann doch nicht« dafür, daß ich ihn so unendlich lieb habe. Johannes hat doch gewiß keinen Theil an dem Thun seines Vaters," schluchzte Lorchen.
„34 sagte es Dir schon, Du hast die Wahl; entweder — oder; etwas Anderes erkenne ich nicht an. Wenn Du mich verlassen willst, — ich halte Dich nicht, ich werde ohnehin nicht mehr lange zu leben haben, — und dann, — dann finde ich hoffentlich Ruhe vor all der Qual."
„Du sollst nicht so sprechen, Vater, ich kann e« nicht hören," schrie Lori, im tiefsten Herzen
KuwaerMZeitung
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mit Zlnlerhartungs-Meikage .Zllustrirte Somitags-Zeitungf
27. Jahrgang.
Jutta, Mittwoch, dm 5. Dezember 1900.
M 279
Aus diesem Anlaß geben wir beistehend
fallen lassen.
auch die Berber Auffassung Frankreich und nämlich in der
dem diese Grundsätze durchgeführt werden, das ist und bleibt die erste Rothwendigkeit. Die Diplomaten in Peking scheinen zu einer ziemlich einheitlichen Anschauungsweise gelangt zu sein — aber die Regierungen der Mächte? Bei denen hat es mit der Einigkeit noch gute Weile. In China selbst aber scheint allgemach die Ruhe sich anzubahnen. Die Bevölkerung beruhigt sich stetig, und am 15. Dezember wird auch wieder der volle Bahnbetrieb zwischen Peking und Tientsin ausgenommen werden — ein angenehmes Anzeichen für
Deutsches Keich
Berlin, den 4. Dezember.
die Rückkehr besserer Zustände.
In einem Punkte haben sich
steller hat sich Graf Münster bethätigt; bekannt ist seine „Politische Geschichte Europas" sett 1815, in welcher auch die Depeschen seines Vaters über den Wiener Kongreß enthalten find. Im August 1899 wurde Graf Münster unter dem Namen eine« Fürsten von Derneburg in den Fürstenstand erhoben.
Zum Nachfolger de« Fürsten Münster auf dem Pariser Botschafterposten ist der bisherige Botschafter in Petersburg, Fürst Radolin ernannt
S Der Stand der Dinge in China.
Ein wunderlicher Vorschlag ist in diesen Tagen in der ausländischen Presse aufgetaucht: Er besteht darin, ein Schiedsgericht zwischen Europäern und Chinesen einzusetzen und diesem die Regelung des Ausgleiches zu überlassen. Erstens aber handelt es sich gar nicht um Europäer und Chinesen schlechtweg, sondern nur um einen Thell; und zweitens betrachtet man amtlich diesen Theil der Chinesen als Aufrührer, bte sich gar nicht auf dem Boden des Völkerrechtes befinden. Wie kann man mit Aufrührern verhandeln wollen, als wären es gleichberechtigte Leute? Aber selbst dann würde der Vorschlag noch seine großen Schwierigkeiten bedingen, da ja die Chinesen im Allgemeinen von der Wohlthat solcher Einrichtungen kaum eine Vorstellung haben. ES gelingt meist nicht, Streitigkeiten zwischen zivilistrten Völkern auf dem Wege des Schiedsgerichtes zu schlichten; wie sollte man daS Gelingen eines solchen Beginnens erwarten bei den Chinesen!
Bestrafung der Schuldigen, Genugthuung und Entschädigung für die verübten Greuel- thaten — dar sind nach wie vor die leitenden GestchtSpunnkte der ganzen China-Angelegenheit und müssen fie bleiben, und wenn von Amerika ans zehn Mal empfohlen wird, möglichste Mlde und LiebeuSwürdigkeft walten zu lassen, um schneller mit der Sache zu Ende zu kommen. Die Mächte müssen unbedingt ausreichende Bürgschaften dafür schaffen, daß von China die Kosten aufgebracht werden, die den Staaten durch die Truppensendungen erwachsen find, wenn daS auch seine großen Schwierigkeiten haben mag. Der nächste Gedanke ist der, China einer Finanzkontrolle zu unterwerfen, wie es ähnlich mit der Türkei und mft Aegypten gemacht worden ist. Diese müßte dann dafür sorgen, daß aus den erhöhten Staatseinnahmen die entsprechenden Summen an die einzelnen Mächte gezahlt werden. Die Staatseinnahmen werden fich aber ohne Zweifel erhöhen taffen, wenn nur die geeignete Energie entwickelt wird. Vor allen Dingen müßte nach Möglichkeit dafür gesorgt werden, daß die Mandarinen nicht mehr so viel davon in ihre eigenen Taschen gleiten lassen, außerdem würden fich die Erträge der Einfuhrzölle erheblich steigern taffen. Diese Zölle stammen auS dem Jahre 1858 und entsprechen den heutigen Verhältnissen nicht mehr.
Die geeignete Bestrafung der Hauptübelthäter wird fich schwerer ausführen lassen. Denn nach wie vor find es gerade diese Leute, die tief im Innern des Landes den Kaiser unter ihrer Gewalt halten; und doch kann man nur mit dem Kaiser und durch ihn dazu gelangen, die Bestrafung dieser Rädelsführer zu bewirken. Einigkeit der Mächte in den Grundsätzen und in dem Nachdrucke, mit
tritt -der bene
einigten Staaten von Amerika genähert, die der Dreibund, England von der Sache haben: Behandlung der Frage von der Bestrafung der Schuldigen. Man ersteht dies aus der Botschaft, die Präfident Mac Kinley an den Kongreß der Vereinigten Staaten gerichtet' bat. Der Präfident verlangt darin eine „exemplarische und abschreckende Bestrafung der wirklich Schuldigen innerhalb der vernünftigen Grenzen ver- geftender Gerechtigkeit." Im übrigen empfiehlt Herr Mac Kinley, die zwischen den Mächten noch bestehenden Meinungsverschiedenheiten über die Entschädigungen, die China zu leisten haben würde, dem internationalen Haager Schiedsgerichtshof zu unterbreiten. Ein Schiedsgericht in diesem Sinne könnte man sich am Ende ge«
h, Iürst Münster, der bisherige Botschafter in Paris, ist bekanntlich im Hinblick auf sein hohes Lebensalter von seinem Posten zurückgetreten.
worden. Fürst Hugo von Radolin, der im 60. Lebensjahre steht, ist al» Sohn des Grasen Ladislaus von Radolin-Radolinski in Posen geboren und widmete fich alsbald nach Vollendung seiner Studien dem preußischen diplomatischen Dienst. Während de« rusfisch-türkischen Kriege« 1877—78 bekleidete er das schwierige Amt de« Geschäftsträgers in Konstantinopel, dann wurde er Gesandter in Weimar und im Jahre 1883 Hof- marschall des nachmaligen Kaiser« Friedrich, der ihn nach seinem Regierungsantritt im Jahre 1888 zum Oberhof- und Hausmarschall ernannte und in den Fürstenstand erhob. Kaiser Wilhelm n. verlieh ihm die Würde de« Obrrst-Truchseß. 1892 kehrte Fürst Radolin al» Botschafter nach Konstantinopel zurück, um im Frühjahr 1895 diesen Posten mit dem Petersburger zu vertauschen.
* Mft der Koßkenfrage im Reichstage beschäftigt sich die.Berliner Korrespondenz'. Der offiziöse halbamtliche Artikel gesteht am Schluß zu: „Es ist nicht zu leugnen, daß die Kohlensyndikate unter Umständen ihre Macht zu über- triebenen Preissteigerungen mißbrauchen können. Die Möglichkeit solcher Folgen der Wirksamkett der Kartelle und Syndikate wird daher im Auge zu behalten sein, zu einem unmittelbaren Vorgehen gegen das rheinische Kohlensyndikat fehlen aber bisher sowohl die Handhaben als auch der Anlaß."--
• Es bestätigt sich, daß der Avg. Irhr. v. Keyk, der bisher Mitglied der national- liberalen Fraktion im Reichstage war, seinen Austritt aus dieser Fraktion erklärt habe. Ueber die Gründe dieses Austrittes verlautet nichts Be- stimmtes, auch darüber nicht, ob Freiherr von Heyl fortan als „Wilder" dem Reichstage angehören, ober ob er einer anderen Partei sich beigesellen will.
leicht übermorgen möglich machen werde, hinan« zu kommen. Mag es nun gut ober schlecht sein, — ich kann nicht anders, ich muß ihn wiedersehm und von ihm hören, daß er mich noch liebt, — wenn ich nicht sterben soll vor Herzweh."
Helene hatte Mühe genug gehabt, ihre jubelnde Freude zu verbergen. Endlich, endlich hatte fie herausgebracht, wo die Beiden fich trafen, das zu erfahren fie fich so viel Mühe gegeben hatte. Nun war fie dem ersehnten Ziel schon wieder einen Schritt näher. Der schöne Mann, den sie um so heißer liebte, je kälter er ihr gegenüber erschien, — er mußte sich ihr doch noch ergeben, mußte doch noch ihr eigen werden.
Scheinbar ruhig und gleichgillig warf fie die Frage hin: „Und wirst Du denn nicht eifersüchtig, fürchtest Du nichts, — gar nichts, wenn Du mich mft Johannes allein weißt bei bet Bischofseiche?"
Lori lächelte trotz ihres Kummers: „O nein, Helene," sagte fie einfach, „benn wenn bas bet Fall wäre, würde ich Dich ja doch nicht zu ihm schicken!"
Helene läch-tte: „Du hast recht. Kleine."
„Johannes ist mir treu, das weiß ich: er tonnte mft Dir bis an daS Ende der Wett wandern, und würde doch nicht treulos werden."
Helene biß wiederum die Zähne in die Unterlippe, ein wahnfinniger Zorn erfaßte fie bei den Worten des Mädchens. Wie ficher mußte diese sein im Befitze des Geliebten, um so sprechen zu können!
„Ich erscheine Dir wohl wenig geeignet, einen Mann für mich einzunehmen?" fragte sie mft lauernden Blick.
sein Bild. Georg Herbert Fürst zu Münster und Derneburg ist ein Sohn jenes hannoverschen Ministers Grafen Münster, der nach den Befteiungskriegen lange Jahre in London die Angelegenheiten des Königreichs Hannover zu vertreten hatte. Er wurde am 23. Dezember 1820 zu London geboren und trat später in den hannoverschen Staatsdienst. Von 1856 bis 1864 war er außerordentlicher hannoverscher Gesandter in Petersburg. Er ist seit 1867 erbliches Mitglied des preußsschen Herrenhauses und vertrat von 1867 bis 1873 den Wahlkreis Goslar im Norddeutschen bezw. Deutschen Reichstag, wo er sich der Reichspartei anschloß. Am 26. Juni 1873 wurde er zum Botschafter des Deutschen Reiches in London ernannt und 1885 als Nachfolger des Fürsten zu Hohenlohe zum Botschafter in Paris. Auch als historisch-politischer Schrift-
al« da- junge Mädchen mit rothgeweinten Augen bei ihr eintrat.
„Nun, kleine Lori, siehst ja aus, als ob Dir die Hübner das Brod weggenommen hätten," lachte fie.
„Um Gottes willen Helene, jetzt keinen Scherz: mir ist so sterbenselend zu Muthe, Du glaubst es nicht, so weh — so —"
„Ah bah," unterbrach Helene die Sprechende, die abermals in einen Strom von Thränen aus- brach und in den nächsten Stuhl sank, — so schlimm wird es ja nicht sein, was hat es denn gegeben?"
Das üppige Mädchen machte fich's auf dem Sopha bequem, und fixirte dabei scharf die Weinende, fie streckte bte schöne Gestalt, und grub die weißen Zähne in die Unterlippe.
„Mein Gott, ich soll Johannes nicht Wiedersehen; der Vater will e«, er hat abermals einen heftigen Streit mit Lindemann gehabt, und nun sollen wir un« trennen!"
Ein Blitz des Triumphes flog sekundenlang über Helenens Gesicht, fie nickte zufrieden lächelnd mit dem Kopfe, die schönen Augen leuchteten, doch schnell bezwang sie die sieghafte Freude, die in ihr emporloderte, und fragte in mitleidigem Tone:
„Ja, was soll denn ich aber dabei machen, Lori? Ich kann Dir doch nicht helfen!"
Lori trat näher zu Helene heran, fie dämpfte die Stimme zum Flüstertöne und raunte ihr in'S Ohr:
„Du kannst schon etwa» für mich thun, Johannes erwartet mich morgen früh bei der Bischofseiche, ich kann ihn nicht vergebens warten lassen. Willst Du hingehen und ihm ein Briefchen von mir bringen, und ihm sagen, daß ich es viel-
Die China-Borlage in der Budget- Kommission, j
Berlin, 4. Dezember.
Die Budgetkommisfion deS Reichstage? hat am heutigen Dienstag die Berathung der China-Borlage begonnen, amtlich der dritte NachtragSetat für daS Rechnungsjahr 1900 genannt. Gleich zu Beginn der Be- rathungen erhob sich der freisinnige Avg. Huge« Aichter zu der Erklärung: ES sei in der Presse darüber geklagt worden, daß die Kommission ihre Arbeiten nickt beschleunigt habe; dieser Borwurf sei indessen «nb^ründet; denn eS handele sich um eine Vorlage, die in allen ihren Thetlen aufs genaueste geprüft werden müsse.
Der erste Poste« der RegierungSforderung, Mobil- machungSgeld und EinkleidungSbeihilfen, wurde im Betrage von 1,813,910 Mark ohne weiteres bewilligt.
Zu dem zweiten und dritten Paragraphen d. r Vorlage hat der CentrumSabg. Müller -Fulda Ab- änderungSanträge gestellt. Nach der Vorlage werden im ganzen 162,770,000 Mark gefordert, von denen eS heißt, sie feien „im Wege de« KredttS flüssig zu machen". Nach dem Müller'schen Anträge soll da» viel genauer auSge- drückt werden, nämlich so:
„Der Reichskanzler wird ermächtigt, zur Bestreitung der in ß 1 bezeichneten Ausgaben 162,770,000 Mark durch Begebung von Schatzanweisungen, deren UmlaufSzeit den 31. März 1905 nicht überschreiten darf, flüssig zu machen."!
Nach demselben Anträge soll im dritten Paragraphen ausdrücklich bestimmt werden, daß zurückerstattete oder nicht zur Verwendung gelangte Mittel in erster Linie zur Tilgung der auSgegebenen Schatzanweisungen dienen sollen. In einem besondern und ganz neuen Paragraph 4 ist nach dem Anträge Müller die Rede von der Ertheilung der Indemnität für die bereits geleisteten Ausgaben, die jetzt erst zur Berathung stehen.
Ganz erheblich umständlichere Anträge, die zum Theil auch ganz anderer Art sind, hat der freisinnige Abg. Stichler eingebracht. Dieser will zur Bestreitung der Kosten verwenden „die Beträge, die im Rechnungsjahr 1900 die den Bundesstaaten zustehrnden Ueber- erschrocken, bann wankte sie hinaus, um sich aus« zuweinen.
„Arme Kleine," murmelte bet Alte, „wie leib fie mir thut, — aber ich kann ihr nicht helfen, ich muß fest bleiben unb sie — wirb es Überwinden."
lieber eine Stunbe saß Lori schon in ber Laube, unb noch immer wollten die Thränen nicht verfiegen. Sie hatte fich bie Augen roch geweint, unb unaufhörlich zermarterte sie sich bas Hirn mit ber Frage: „Was nun?"
Johannes nie mehr Wiedersehen, bas ging über ihre Kräfte, bas war zu grausam, zu hart.
Wie roftrb: er es aufnehmen? Würde er sie verlassen?
Ihr Herz zog sich zusammen in namenloser Qual, das war ber herbste Schmerz ihres jungen Lebens. Unb morgen früh, wo Johannes, wie er ihr schrieb, sie bestimmt erwartete? Durfte fie eS wagen, bem Vater zu trotzen? Unb ben Geliebten wiederum vergebens warten zu lassen, erschien ihr ebenfalls unbentbar. Wie fand sie da bas Richtige? Nachricht wenigstens sollte er von ihr haben, bas stanb fest. Aber wie? End- lich kam ihr ber Gedanke an Helene.
Freiliry, nach bem, was zwischen Lori unb Helene vorgefallen, war eS ein verwegener Gedanke, Helene um Hilfe anzugehen. Allein ber Kummer unb bie Noch ließen Lori alles vergessen, was hinter ihr lag. Sie bachte gar nicht baran, daß fie sich ihrer Feinbin auf Gnade unb Un« gnabe ergab, wenn fie H-lene als Liebesboten be» nützte, aber eS schien h* ber einzige rettenbe Ausweg. Ob Helene * chun würbe? Versucht mußte es auf jeden werden. Lori eilte, bie Ksufine aufzusuchiv, ote sehr erstaunt aussah.
Weisungen aus den Erträgen an Zöllen, Tabaksteuer usw. übersteigen". Außerdem sollen bo*u verwandt werden Verkaufserlöse für die aus den Mitteln dieses Nachtragsetats beschafften Gegenstände, Einnahmen aus den Berpflegungsgeldern für die OkkupationStruppen und anderes mehr. Erst das soll durch Anleihe aufgebracht werden, was dann noch fehlt.
Bon grundsätzlich wichtiger Bedeutung ist ein vom Abg. Richter beantragter § 2e: Danach sollen die Trupp ent heile, die neu für die ostasiatifche Expedition gebildet worden sind, nach dem Friedensschlüsse und nach ihrer Rückkehr auf deutschem Boden sofort aufgelöst werden — und ein weiterer neuer § 2 k, wonach in allen Fällen die Zustimmung deS Reichstages als nothwendig erklärt wird, wenn solche neue Truppen- theile, die im Reichsmilttärgesetz und im Marme-Slat nicht vorgesehen sind, mobil gemacht werden sollen.
Nach einer Erklärung, die KriegsmimsterS »ow Hoßk-r abgab, sind die deutschen Verluste bisher sehr gering gewesen: der Gesammtverlust soll danach ms Ende November nur 3 Offiziere und 62 Mann betragen. Auch über die Gesundheit der Truppen gab der Mnister einen befriedigenden Aufschluß: anfänglich sei wohl manches recht mißlich gewesen, aber jetzt gehe eS den Truppen beffer, und es fehle auch nirgends mehr an dem nothwendigen guten Trinkwaffer.
PrtmHfe Cf. • (»omM.