Einzelbild herunterladen
 

»glich, m. bet

Sen* e«b Seiet* tafle. Licrleijahrl.

MneCnnfletiob*

MüfSefkOfldbbi

taerWl«.50#f.

WH

•>

iltfertte: Dir efw palt. «armond- »eile oder bereit Rauml5Pfg.,Re- Hamen die Petit­teile 25 Pfg.; bei Wiederholungen »ird entsprechend. Rabatt gewährt.

Ma* J. »«•»* Ile» tx »ilta. *’ mit Zlnterhaltungs -Aeikage „Illüsirirte Komttags-Zeiümg"

eK 270. JuLöa, Samstag, den 24. November 1900. 27. Jahrgang.

Wochen-Wrrnöfcharr.

(Nachdruck verboten.)

X Fulda, 24. November.

Der Kaiser hatte Einladungen angenommen zu Jagden in Schlesien, Drachenberg und Groß-Strelitz. Als er über Breslau von Drachenberg nach dem letztgenannten Orte reisen wollte und in Breslau an­kam, wurde von einer Frauensperson vor dem Ober- schlesischen Bahnhof mit einem kurzen Handbeil nach dem Kaiser geworfen. Die Frau stammt aus Ober­schlesien, ist geistesgestört; ihr Beilwurf ist vollkommen ohne schädliche Wirkung geblieben. Sie heißt Selma Schnapka und leidet offenbar an Verfolgungswahn. In einem Verhör behauptete sie, sie werde fortgesetzt -von der Kaiserin verfolgt. Der Kaiser selbst hatte in dem Augenblicke des Beilwurfes von dem beab­sichtigten Attentat gar nichts gemerkt und bat hinter­her, des Vorfalles gar nicht mehr Erwähnung zu thun als zu unwichtig und nebensächlich.

Von Anfang an haben sich die Verhandlungen im Reichstage interessant gestaltet. Schon für die Neuwahl des Präsidiums trifftdies zu. Der Präsident Graf Ballestrem und der erste Vizepräsident von Frege wurden wiedergewählt, der erstere mit Stimmeneinheit, der ketzere mit sehr starker Mehrheit. Aber an Stelle des freisinnigen Abgeordneten Schmidt- Elberfeld ist zweiter Vizepräsident der nationalliberale Abgeordnete Büsing geworden. Die Nationallibe- ralen sind nach Centrum und Konservativen die stärkste derjenigen Parteien, die für die Präsidentenwahl in Betracht kommen; sie haben also den ersten Anspruch auf die zweite Vizepräsidentenstelle. Das Centrum hat den Ausschlag für Herrn Büsing gegeben. Man hätte vielleicht aus Rücksicht auf die höchst achtungs- werthe Persönlichkeit des Herrn Schmidt und auf dessen tüchtige Geschäftsführung diesen wiedergewählt; aber die Spuren der lex Heintze schrecken. Man wählt nicht gern in das Präsidium den Vertreter einer Partei, die sich dermaßen in die Obstruktton verliert, wie es die Freisinnigen im trautem Verein mit der Sozialdemokratie bei der lex Heintze gethan haben.

Dann haben sofort die Berathungen der China- Vorlage begonnen. Die Sozialdemokraten hätten am liebsten als allerersten Berathungsgegenstand eine Interpellation besprochen gehabt, die sie wegen der bekannten 12000 Mark - Angelegenheit eingebracht haben, wegen des Geldes, das der Zentralverband der deutschen Industriellen auf Betreiben eines Be­amten im Reichsamte de» Innern durch die Ver­mittelung des Generalsekretärs Bueck zur Presse- Agitatiin für das Zuchthausgesetz hergegeben hatte. Es wird aber gesorgt dafür, daß die sozialdemo­kratischen Bäume nicht in den Himmel wachsen: Reichskanzler Graf Bülow verweigerte unter dem Beifalle des Reichstages die sofortige Beantwortung der Interpellation, so daß diese hinter der China- Vorlage, wie es sich auch gehört, zurückstehen mußte.

Die China-Vorlage, amtlich genannt der dritte Nachtrag zum Etat betreffend die Kosten für die Ex­pedition nach China, ist nach dieser ersten Lesung im Plenum zur Vorberathung an die Budgetkommission de» Reichstage» verwiesen worden. Von besonderem Interesse sind die Ausführungen de» Reichskanzlers Graf Bülow und des Centrumsführers Dr. Lieber in der ersten Lesung der China-Borlage.

Graf Bülow, der damit seine erste Rede als Kanzler hielt hat Erfolg für sich erzielt, so viel er eben Er­folg erzielen konnte. Er hat nochmals klipp und klar ausgesprochen, daß Deutschland nicht nach einer Auf- theilung Chinas trachtet, nicht abenteuerliche Er­oberungspolitik treiben will nach dem Sttle der Napoleoniden, daß es nur Sühne erlangen will für die begangenen Frevelthate« und seine Stellung und seine Interessen in China schützen will, wie es seine Pflicht ist, die Interessen seines Handels, sein poli­tisches Ansehen und die christlichen Missionen. Wohl suchte es Graf Bülow auch zu rechtfertigen, daß der Reichstag im Sommer nicht zu einer außerordent­lichen Tagung einberufen wurde; aber diese Mohren­wäsche seines Amtsvorgängers mißlang, weil sie eben mißlingen mußte. Und den allgemeinen Beifall erntete nach dem Kanzler der Centrumsredner Dr. Lieber, indem er die vorgebrachten Ent­schuldigungsgründe als fadenscheinig zurückwies. Graf Bülow konnte nämlich nichts weiter sagen, al» was bereits in der halbamtlichen Preffe gesagt worden war: Man hätte im Sommer dem Reichs­tage keinen genauen Kostenvorschlag vorlegen können. Als ob man nicht vorläufig eine größere Summe hätte fordern können unter Vorbehalt nachträglicher Ausgaben! Mit Recht nannte das Dr. Lieber eine schwere Mißachtung des Reichstages; und mit Recht tadelte er unter dem Beifall des Hauses noch manche andere Verstöße der Verbündeten Regierungen gegen hergebrachten Brauch und verfassungsmäßige Be­stimmungen, namentlich die Bildung neuer Truppenkörper und die Verleihung von Fahnen an diese, während neue Truppenkörper niemals ohne die Genehmigung de» Reichstages gebildet werden sollen. Der Kriegs Minister von Goßler gab hernach die Erklärung ab, daß diese Truppenkörper nur für die Dauer des Kriege» gebildet worden seien und daß die Ber- lechung von Fahnen etwa» Selbstverständliche» sei. Daß Bebel fürchterlich toben würde, konnte man sich ja denken. Aber daß er sich dazu versteigen würde, die Boxer al» patriottsche Männer zu rühmen, die da» Beste wollten, und in allen Stücken die Partei der Chinesen gegen die Kulturmächte zu er­

greifen, daS hatte man sich doch nicht träumen lasten. Eine noch größere Gemeinheit war es von Herrn Bebel, die ganze Expedition nach China als ein Werk der Rache hinzustellen, durch das „dem Christengotte* Tausende von Menschenopfern darge­bracht werden sollten.....„Dem Christengott*!

Da ließ Herr Bebel wieder einmal recht deutlich er­kennen, wie fanatischen Haß die Sozialdemokratie gegen alles hegt, was Christenthum und christlich sich nennt!

Eine Ersatzwahl zum Reichstage hat in dem posenschenWahlkreise Meseritz-B omst stattgefunden Die meisten Stimmen, nämlich 7146, hat der pol­nische Wahlbewerber von Chrzanowski erhalten, und dieser wird nun wohl auch aus der Stichwahl als Sieger hcrvorgehen. Die Antisemiten, deren Kandidat Bruhn es auf 3667 Stimmen gebracht hat, wollen nämlich nicht für den konservativen Herrn von GerS- dorff stimmen, auf den in der Hauptwahl 6180 Stimmen sich vereinigten.

Angeblich sollten Verhandlungen schweben zwischen dem Vatikan und der Reichsregierung wegen Zu­lassung der Jesuiten. Das ist aber nicht richtig; und auch die Reise des Nuntius Sambucetti von München nach Rom hat mit dieser Frage nichts zu thun. Bei dieser Reise soll es sich handel« um die Besetzung de» Bisthums Metz und die Errichtung einer katholisch-theologischen Fakultät an der Universität in Straßburg.

Was man Toleranz und Religionsfreiheit in Sachsen, Mecklenburg und Braunschweig nennt, dafür hat die allerneueste Zeit in rascher Reihenfolge eine überraschende Zahl noch überraschenderer Beispiele ge­liefert. Eines davon ist die gewaltsame Schließung der katholischen Schloßkirche in Wechselburg im Königreich Sachsen gegen alle, die nicht im Schlosse wohnen, damit nur ja nicht Christen nach ihrem Wunsche und nach ihrem Bekenntnisse die Bedürfnisse ihrer Religion befriedigen können. Die Katholiken der Umgegend von Wechselburg hatten darauf­hin eine Petition an die zuständige geistliche Behörde in Dresden gesandt und haben darauf von dem ka­tholischen geistlichen Konsistorium im Königreiche Sachsen einen betrübenden Bescheid bekommen: das Königliche Ministerium ist so gnädig, gegen Abhaltung katholischer Gottesdienste in Wechselburg nichts einzu­wenden; aber die Gottesdienste sollen nicht in der Schloßkirche abgehalten werden, well diese---

früher einmal protestantisch war! Es bleibt in Wechselburg alles beim Alten, und die Gendarmerie bleibt vor der Schloßkapelle mit gezückter Waffe. Wie wäre es denn, wenn die Katholiken alle Kirchen, die früher einmal katholisch waren, jetzt aber von den Protestanten in Besitz genommen sind, von neuem für sich beanspruchen wollten? Den Lärm möchten wir hören!

Eine scharfe Erklärung haben die österreichischen Bischöfe gegen da» Duell veröffentlicht, unter ausdrücklichem Hinweise der Gebote der Kirche, auf die bürgerlichen Gesetze und auf die menschliche Ver­nunft. Namentlich der Duellzwang wird darin als verwerflich bezeichnet. Da nun dieser Zwang einzig und allein im Heere besteht, richtet sich das bischöfliche Schreiben unmittelbar gegen diesen ab­scheulichen Mißbrauch im Heere, obwohl das letztere nicht ausdrücklich genannt wird. Die Veranlassung zu dieser höchst nothwendigen Kundgebung der Bi­schöfe liegt, wie bekannt, in einigen ganz besonders hervorstechenden Fällen von Duellzwang, ausgeführt in der widerlichsten und denkbar ungerechtesten Weise gegen einige katholische Offiziere und sogar Offizier­anwärter, die das Duell verweigerten, weil dieses den Geboten der Kirche zuwiderläuft.

Die Haltung der Tschechen wird nicht ver­söhnlicher, sondern unversöhnlicher; jetzt beginnen be­reits tschechische Beamte zu streiken: in Prag hat der OberlandeSgerichtspräfident Jansa um seine Amts­entlassung nachgesucht, weil das Ministerium streng festhält an der Durchführung der Aufhebung der Sprachenverordnungen des Grafen Badem. Nur so weiter! — Damit geschieht den Deutschen der beste Dienst! Hoffentlich läßt sich das Ministerium nicht noch nachträglich beeinflussen durch diese Beamten­widerspenstigkeiten.

Ganz widerwärtige Enthüllungen fördern die Gerichtsverhandlungen in Bukarest gegen die Ver- chwörer des makedonischen Komitees zu Tage. Mord, Gift und Brand spielten bei dieser Bande eine so hervorragende Rolle wie in Schillers „Räubern*, und es ist durch diese Verhandlungen unzweifelhaft klar nachgewiesen, daß auch eine nichts weniger als un­gefährliche Verschwörung gegen das Leben des Königs Karl von Rumänien bestanden hat. Man war bereits einig darüber geworden, den Mord an dem- elben durch einen Bombenwurf auszuführen. Daß :ine ganze Anzahl von angesehenen bekannten Per- onen auf der Mordliste stand, ist bereits sattsam be- annt; der Anfang wurde mit dem Professor Michai- eanu gemacht. Durch dessen Ermordung kam aber auch du ganze Verschwörung ans Tageslicht. Daß )» Bande auch den Koburger Bulgarenfürsten be- etttgen wollte, kann man ihnen freilich kaum ver­denken.

Eine Versöhnung de« Königs Alexander von Serbien mit seinem Vater Milan sollte angeblich stattgefunden haben. Die Meldung wird aber von Belgrad au» als unwahr in Abrede gestellt. Schließlich wird der Alte doch zu Kreuze kriechen, wenn er wieder so viele Schulden haben wird, daß er sich nicht mehr vor seinen Gläubigern retten kann. Mit der Hoffnung auf Nachkommenschaft für Alexander t e» nun wieder nichts «ehr. Seine „junge* Gattin liat eine Fehlgeburt gethan.

Der Kaiser von China hat wieder ein­mal ein Schreiben an den deutschen Kaiser

gesandt,das an den letzter« auf dem Drahtwege ge­langt ist. Das Schreiben hat wenig zu bedeuten, ebenso wenig, wie der Kaiser von China selbst. Die Hauptsache dabei ist, daß dieser letztere seine Rückkehr nach Peking in Aussicht stellt „so bald die Friedens­verhandlungen die gewünschten Ergebnisse zeitigen". Was unter den gewünschten Ergebnissen zu verstehen ist, darüber schweigt der chinesische Brief.

Römische Briese.

L.

□ Äom, 18. November 1900.

Vor dem allgemeinen Empfang italienischer Pilger in der P-terskirche, welchem etwa 15 000 Personen beiwohnten, gewährte der hl. Vater einer hier eingetroffenen Deputation der katho­lischen Lehrerschaft Oesterreichs eine lange Privataudienz in seinem Wohnzimmer. Die Deputation bestand aus dem Präsidenten deS katholischen Lehrerverbandes für Oesterreich, Bürgerschullehrer Joseph Moser, sowie den Ob­männern der betreffenden Landeslehrervereine, Peter Tchintelmaiffer (Salzburg), Franz Geiger (Tirol) und Joseph Bonell (Brixen-Tiroi) Die Lehrerinnen wurden durch vier Damen bei der Audienz vertreten. Der Führer der Deputation richtete eine lateinische Ansprache an den hl. Vater und überreichte einen Peterspfennig; der hl. Vater antwortete in längerer Rede, in welcher er seine große Freude über diese Huldigung ausdrückte und sodann der gesummten katholischen Lehrer­schaft Oesterreichs, den Familien der Einzelnen, sowie deren Schülern den apostolischen Segen ertheilte.

Gegenwärtig sind nur italienische Pilger in Rom anwesend. In erster Linie ziehen die 400 Carpinetaner — als Mitbürger Leo» XIII. — die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich. Unter ihnen befinden sich zwei Neffen des Papstes mit ihren Familien, sowie eine große Zahl „car­pinetaner Aristokratie*, d. h. Mitglieder der­jenigen eingeborenen Familien dieser kleinen Ge- birgsstadt, welche nach der Thronbesteigung des hl. Vaters sich plötzlich der alten Familienbande mit den Pecci's erinnerten und von diesem Augenblicke an auf das Sorgsamste pflegten. Diese Mitbürger Leos XIII. wurden selbstver­ständlich von den Römern mit der größten Liebenswürdigkeit ausgenommen und selbst Mon- signori Überboten fich ihnen gegenüber in allerlei Aufmerksamkeiten. Der hl. Vater selbst empfing seine Carpinetaner in Prioataudienz in der Gallerte der Landkarten und unterhielt sich mit ihnen aus das Liebenswürdigste. — Gleichermaßen ertheilte der hl. Vater den Prinzen Gaston von Orleans, Grafen von Tu und Gemahlin, sowie den Herzogen von Alen^on und Vendöme eine Audienz, bei welcher die Prinzen mit königlichen Ehren empfangen und in die Gemächer des Papstes geleitet wurden. Der Kardinalstaats sekret är erwiderte dann diesen Besuch später im Hotel.

Kardinal Steinhuber wurde durch ein Billet des Staatssekretärs die Nachricht zu theil, daß der hl. Vater ihn zum Protektor deS In­stituts der Englischen Fräulein in Mainz, sowie der Schwestern der B. Virgine Maria von Lo­retta ernannt habe.

Dieser Tage erregte ein militärischer Fesselballon viel Aufsehen, welcher über dem römischen Forum schwebte und von welchem au- photographische Aufnahmen der dortigen Ruinen und Ausgrabungen gemacht wurden.

Die Programmrede des Minister­präsidenten Saracco, die diesmal nichtwie sonst üblich, in Form einer Tischrede, sondern schriftlich an die Adreffe des Königs gerichtet war, bildet selbstverständlich noch immer den Hauptstoff der Leitartikel unserer politischen Or­gane, sowie der parlamentarischen Gespräche in allen Cafss und auf der Straße, an welchen beiden Orten hier am meisten Politik und öffent­liche Meinung getrieben wird. Keine Partei und kein Mensch überhaupt kann eigentlich etwas gegen diese Reformpläne deS gegenwärtigen Ministeriums Vorbringen. Jeder Verwaltungs­zweig ist in ihnen bedacht worden und selbst der reine Patriotismus wie die ausübende Kunst kommen dabei nicht zu kurz und zwar durch daS vorgeschlagene Nationalmonument kür König Humbert I. in Rom. Aber alle diese so schön erdachten Reformen verlieren völlig ihren Werth und die Hoffnung auf ihre Verwirklichung ist gleich Null, wenn man bedenkt, daß bereit- auch alle früheren Minister ähnliche Absichten hatten und trotzdem nie etwa- erreicht wurde. Denn die Hauptaufgabe eine- neuen italienischen Mi­nister- scheint nach nunmehr feit über dreißig Jahren bestehendem Gebrauch einzig und allein darin zu bestehen, daß zunächst dasjenige ver­bessert, d. h. in den meisten Fällen wieder auf­gehoben wird, «a- die Amtsvorgänger eingeführt halten. Außerdem würde aber zur ernstlichen

Durchführung aller geplanten Reformen ebte Spanne Zeit erforderlich sein, wie sie bisher noch niemals einem italienischen Ministerium be» schieden war. Außerdem aber wird da- Mini­sterium Saracco von Vielen bereit- al- im Ab­sterben begriffen angesehen. Wie man sieht, gibt der Italiener, d. h. der vernünftige, sich keinen großen Illusionen in dieser Beziehung hin.

Das hiesige um die Archäologie, sowie die Katakomben so hoch verdiente Kollegium der CultoreS Martyrum, welche- seinen Si­am deutschen Campo Santo hat, nahm dieser Tage eine Neuwahl seines Vorstandes vor. Al- „Magister" wurde der Rektor der National« stiftung, Msgr. de Waal wiedergewählt, während „Sacerdos* der jugendliche Neffe des gegen« «artigen Kardinaloikars, Msgr. Carlo Respighi, wurde.

Zum allgemeinen Skandal ist es der Re« gierung noch immer nicht gelungen, den be- rücktigten Briganten Musolino, welcher in Calabrien sein Unwesen treibt, zu sangen. Der Abgeordnete de Nava hat bereits eine In­terpellation deshalb in der Deputirtenkammer an­gemeldet und man darf fich mit Recht auf ernste Angriffe auf das Ministerium gefaßt machen.

Gottesdienstordnung in Fulda.

Sonntag, 25. November. Dom. 51/»,6 und 7 Uhr hl. Messen. 8 Uhr Pfarramt und Predigt, ‘/«IO Uhr Kathedralamt, 11 Uhr Christenlehre, 12 Uhr hl. Messe, 1*/« Uhr Andacht und Christenlehre, 4 Uhr Predigt und Andacht, 7 Uhr Andacht in der Marienkapelle. Dompfarrlicher Mütterverein: während der 6 Uhr-Messe Kommunion, 2»/« Uhr Predigt u. Andacht. — Kindt- Pfarrkirche. 51/« Uhr hl. Messe und Predigt, 6 Uhr hl. Messe, 7 Uhr hl. Messe und Kommunion der chriften- lehrpflichtigen Jungfrauen, 8 Uhr hl. Messe und Predigt, 9-/i Uhr Amt und Predigt, 11 und 1*/» Uhr Christenlehre, 3ßUhr Michaelsbruderschaft. — Micharls- kirche. 2 Uhr Predigt und Bruderschaft von den 7 Schmerzen Mariens. — Pfarrkirche pue hi. «eiste. 8 Uhr Hochamt mit Predigt, 4 Uhr Andacht mit Segen. — KodaliM. */ilO Uhr — Dirnstvuidchrn- Kongregatton. 3*/« Uhr Andacht. — J.-s. 6'/» und 2’/« Uhr Marienlapelle. — Frauenberg. 5 und >/,7 Uhr hl. Messen, 8 Uhr Bruderschaftsmeffe, 9 Uhr Hoch­amt, 2 Uhr feierliche Bedper mit sakramentalen Segen.

Gvangekischer chotiesdienk. Sonntag den 25. November. Borm. 9*/i Uhr: Herr Pfarrer Krane­puhl. Abends 6 Uhr: Herr Superintendent Ruhl.

Steflawe«- and Anzeigenlheil.

[4635

Ho» Glück NM Fmilie

beruht auf dem Wohlbe­finden der einzelnen Mit­glieder. Zur Erhaltung der Gesundheit trägt Kathreiner'- Malzkaffee viel bei. Für die Kin­der ist er ein gesunder Kaffee-Ersatz, für die Er­wachsenen ein ausgezeich­neter Kaffee-Zusatz.

F.V.Grünfdi

Eigene Weberei • •

Landeshut(SchL) Berlin W,, Lelpxigerstr.25.

Neurasthenie

11 ’tinratiiicW

Vm »rztikhen Aetoritlten gUnarade F.r- Mf <nu e* „Senatoren“. Xe bebee ta Apethebee end Dro<rnee, Iwr t llte, Berlin 80.16.