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mit NnterHaktungs-Aeikage „ITrrstrirle Sonntags-Zeitung"

JS 259

JuLöa, Samstag, den 10. November 1900.

27. Jahrgang.

sank und

brennens

erlitt. Die Insassen des vorletzten

worden.

Arrslavd

hinter ihm tobenden Flammen zurück- dort den schrecklichen Tod des Ver-

.Frarikf. Ztg.' nach dem Orte des Unglücks ent- .... _i( y sendete, erhält das genannte Blatt die folgenden | entblockt. Der Bahnwärter nahm an, daß der Mirthtilungen: Ein Eisenbahnunglück der ent- an ihm vorbeigefahrene, im Nebel verschwundene setzlichsten Art, bei dem außer der Anzahl ver- D - Zug weiterfahren würde, zog deshalb das nichteter Menschenleben die begleitenden Umstände --- ' ------

der Katastrophe den gräßlichen Eindruck ver-

Block-Tignal nachträglich auf freie Fahrt und legte es dann wieder vorschriftsmäßig auf Hali zurück, wodurch die zurückliegende Strecke bis Mühlheim entblockt wurde. Dort wartete

+ Meshinglo«, 9. Nov. Der Rest der spanischen Besitzungen in der Südsee ist gegen gutes Geld an Amerika losgeschlagen

bei zwei Theilen — unförmlich verbrannte Klumpen — konnte man feststellen, daß es sich um einen männlichen und einen weiblichen

Bei dieser „Annexion", von welcher der eng­lische Bericht so viel Aufhebens macht, handelt es sich allem Anschein nach um den Anspruch Rußlands auf Gründung einer sogenannten „Niederlassung" (Settlement) in Tientsin, an der es den Russen bisher noch fehlte, während z. B. England, Amerrka und Deutschland dort solche Niederlaffungen besaßen, über bereit Zulassung seiner Zett ein Vertrag mit der chinesischen Re­gierung abgeschloffen wurde. Der russische Ge-

Körper handelt. Nach Ansicht der Aerzte dürfte eS sich um die Ueberreste von

+ Il-wyork, 9. Nov. Bryan erklärte tn einem Briefe, er werde einen Sitz im Senate nicht annehmen, selbst wenn ein solcher ihm an- geboten würde. Ferner schrieb B ym an Mac Kinley, in dem er ihn zu fetr.tr Wahl beglückwünschte. Man sieht, Bryan benimmt sich wie ein Gentleman.

Deutsches Deich.

Berlin, den 9. November.

* Der KokoniatralH berieth in seiner heu­tigen Vormittags-Sitzung die Etats von Kamerun und Togo und sprach dabei eine Reihe von An- regungen und Wünsche aus, die vom Vorsitzenden, Direktor der Kolonial-Abtbeilung Dr. St übel, in entgegenkommender Weise beantwortet wurden. ES kam u. A. die Unsitte des Mädchenhandels und der Weiber - Verpfändung in Kamerun zur Sprache, die, wie sich aus den Darlegungen der Regierungs-Vertreter ergab, vom Gouvernement nach Maßgabe der vorhandenen Mittel mit bestem Erfolge bekämpft worden ist. Eingehend wurde auch die Frage des Wege- und Telephonbaues im Sinne einer energischen Förderung desselben be­sprochen und Anträge angenommen, wonach in einen Nachtrags- oder in oen nächstjährigen Etat ein Betrag für eine telegraphische Verbindung von Kamerun nach Viktoria, sowie von 200,000 A zu verschiedenen Wegebauten in Kamerun einge­stellt werden soll. Eine längere Erörterung ver­anlaßte ferner die geplante Expedition nach Garua, wo eine Station gegründet werden soll. Ter Ausführung der Expedition haben sich, nament­lich in Folge der Schwierigkeiten der Mannschafts- Erwerbung, allerlei Hinderniffe in den Weg ge­stellt, und es wird von den Berichten des Gou­verneurs abhängen, ob sie demnächst den Vor­marsch wird antreten können. Die einzelnen Positionen der Etats begegneten im Kolonialrathe keinem Widerspruch.

* Nad-röor«, 9. Nov. Die Wahlkomitees der Centrumspartei haben in zwei Versammlungen in Paderborn und Büren am Donnerstag den Landrath von Büren, Landtagsabgeordneten von Savigny als Kandidaten für die im Reichs­tagswahlkreise Paderborn-Büren stattfindende Er­satzwahl aufgestellt.

(Weitere politische Nachrichten befinden sich im dritten Blatte.)

ÜM WsdahmM bei W-bach.

Eine amtliche Mittheilung des Eisenbahn- präfidenteü Thoms in Frankfurt schildert das schon gestern von uns gemeldete Unglück wie

DaS Frankfurter Eisenbahn-Präsidium macht die nachstehenden weiteren Mittheilungen:

Ueber die Vornahme einer regelrechten An­nexion von chinesischem Gebiet seitens Rußlands veröffentlicht „Reuters Bureau" folgendes Telegramm aus Tientsin:

General Lenewitsch hat durch Vermittlung des russischen Konsuls in Tientsin den Konsuln der übrigen Mächte mittheilen laffen, daß das gegenüber der britischen und der deutschen Nieder­lassung auf der anderen Seite des Peiho liegende Gebiet von Rußland traft des Rechtes der Eroberung annektirt fei, es fei denn, daß etwaige europäische Eigenthümer dieses Landes umgehend Dokumente einreichen, durch welcke sie ihr Eigenthumsrecht beweisen. Bloße Besitzan­sprüche ohne Rechtstitel würden nicht berücksich­tigt werden. In das annektirte Gebiet sind auch viele der Eisenbahn-Gesellschaft gehörende Grund­stücke geschloffen und wahrscheinlich auch das Ostarsenal. Es wird sicher Protest erhoben wer­den.

O Budapest, 9. Nov. Der Gesetz entwurf über die Jnartikulirung der Ehe des Thron- f olgers wurde heute in der Generaldebatte mit großer Majorität angenommen. Aufsehen machte das vom Ministerpräsidenten zum Gesetz überreichte Amendement, das alle Zweifel der Thronfolge beseitigt und bestimmt, daß für die Thronfolge in Ungarn nur die ungarische pragmatische Sanktion von 1723 und nicht die österreichische von 1712 maßgebend sein soll.

der Stetere tb, der Polizeikommiffär, der Kreis- steinfabriken herbeigeeilten Arbeiter wäre an ptzysikuS und rer Bahnarzt aus Offenbach, später irgend eine Rettung überhaupt nicht zu denken der Eiftnbahrprästdent und der Kommandeur gewesen. Die herbeigeeilte Hilfe mußte sich des 168. Infanterie-Regiments. Das zweite darauf beschränken, die vollständig ver-

Batarllon dieses Regiments aus Offenbach sperrte kohlten Knochenreste, die sich vorfanden,

die Unfallstelle ab. Die Feuerwehr aus Bürgel, zusammenzulesen. Man hat sie nach dem

Mühlb-wi und Offenbach leistete beste Hilfe. Offenbacher Friedhof gebracht, wo sie in der

Die Räulnungsarbeiten ermöglichten um halb Leichenhalle einstweilen aufbewahrt werden. Nur fünf Uhr früh die Wiederaufnahme des Betriebes ' <**. « .. - -----

auf einem Gleis und werden bis 10 Uhr Vor­mittags völlig beendet sein Die geringen Leichen­reste sind in die Leichenhalle des Offenbacher Friedhofes überführt. Die wenigen Fundstücke hat zunächst der Bürgermeister von Bürgel in Verwahr genommen.

tiefen, hat sich in der vergangenen Nacht an der zwischen Mühlheim und Offenbach gelegenen Blocksiation 11 der Bebraer Bahn zugetragen. An dieser Blockstation mußte der um 10.34 I Uhr in Frar kfurt fällige v-Zug 42 halten, um die Ankunft einer ihm vorausgefahrenen Ma- ! schine in Offenbach abzuwarten. Ohne nun die Abfahrt des v-Zuges abzuwa.ten, soll der Wärter der Bleckstation nach Mühlheim die Meldung abgegeben haben, daß für den auf letztgenannter Station haltenden Personenzug 238 Hanau-Frankfurt die Strecke frei sei. Die Folge davon war, daß der letztere Zug auf den noch am Block haltenden v Z ag mit voller Gewalt auffuhr. Die Lokomotive splitterte dabei den letzten Wagen, einen der bekannten großen Schlafwagen, im wahren Sinne des Wortes nach rechts «nd links in zwei Theile. Der Dampf der H-izung strömte sofort aus und der Gasbehälter barst. Der furchtbare Anprall drückte den Ktzten Wagen auf den nächsten, ebenfalls einen Schlafwagen, der in die Höhe gehoben wurde, während die beiden weiteren Wagen nebst dem Packwagen und der Ma­schine auf dem Geleise stehen blieben. Durch die Explosion des Gases, das wohl auch durch das unmittelbar damit in Berührung gekommene Feuer der Maschine des Personen-1 zuges in Brand gerieth, wurden die Trümmer! des letzten Wagens augenblicklich in Helle Flammen gesetzt Die in den zertrümmerten Wagen befindlichen Reisenden sind sämmtlich! umgekommen. Wer nicht durch die Gewalt!

des Zusammenstoßes den Tod gefunden hatte, fand ihn in den Flammen. Ein Herr, wohl der Einzige, der nach dem Zusammenstoß noch bei Bewußtsein war, machte den Versuch, zum Fenster hinauszusteigen. Er hatte das eine Bein bereits über das Fenster gebracht, als er in die

Ein Offenbacher Mitarbeiter der .Frankfurter Zeitung'schreibt: lieber die muthmaßlichen Ursachen deS Eisenbahnunglücks erfahre ich: Der gestern Nachmittag von Berlin (Anhalter Bahnhos) um 1 Uhr 44 Min. abgelaffene v-Zug Nr. 42 mußte zwischen Mühlheim und Offenbach an der Blockstation halten, weil eine Leermaschine vor ihm nach Offenbach daS Gleis pafsirte. Der Blockwärter soll vorzeitig den v-Zug nach Mühlheim freigemeldet haben, daraufhin ließ die Station Mühlheim den Personenzug Nr. 238 von Hanau nach Offenbach ab. Da nun der v-Zug noch an der Blockstation hielt, fuhr der Personenzug in voller Fahrge- schwindigkeit auf den v-Zug. Die Gaskaffel der beiden v-Wagen platzten durch den Zusammen­stoß und geriethen alsbald in Brand. Die Zahl der Todten ist noch unbestimmt. Unter den Todten befindet sich die Wartefrau des 0-Zuges, unter den Verletzten sind zwei j Sckmffaer. Der Materialschaden allein beträgt I schätzungsweise mehr als 100,000 Mark.

Von einem Spezialberichterfiatter, den die

höchstens acht Personen handeln, genau kann die Zahl aber auf diese hypothetische Weise nicht festgestellt werden. Die ganze Nacht sowie am heutigen Tage ist die Unfallstätte fortgesetzt das Ziel großer Menschenmengen. Die Offenbacher Polizei hält die Ordnung dort aufrecht. Auf dem Unfall-Geleis ist unter Leitung höherer Eisenbahnbeamter eine große Anzahl Arbeiter noch mit den AufräumungS« arbeiten beschäftigt. Der Verkehr wird zunächst noch auf dem südlichen Geleise vermittelt.

der Personenzug Nr. 238 bereits auf das Aus­fahrtsignal, das ihm sofort nach Freigabe der I Strecke von Block 11 durch Station Mülheim gegeben wurde. @r- fuhr aus und traf bei Block 11 den zurückgefetzten, oder noch im Zu­rückfetzen begriffenen v-Zug. Der Zusammenstoß erfolgte gerade gegenüber dem Blocksignal. Der letzte Wagen des v-ZugeS wurde um etwa 4 Meter zusammengedrückt und der Gas­behälter beschädigt. Das ausströmende Gas setzte die beiden letzten Wagen sofort in Brand. Eine Rettung der in den letzten Abtheilen befindlichen Reisenden konnte nicht erfolgen, weil sie durch die Zertrümmerung des Wagens fest eingeklemmt waren. Im Uebrigen sind, wie schon gemeldet, außer den Todten nur drei Reisende und ein Zugbeamter leicht verwundet wor­den." — Nach dieser Darstellung berichtigen sich andere Angaben in der Presse, u. a. die Meldung eines Frankfurter Blattes, es seien „44 Ver­wundete in daS Offenbacher Spital" gebracht worden. Unter den Verwundeten soll nach dem -Frkf. Journ." eine Frau Lohse, die Gattin eines Berliner Parfümeriefabrikanten sein, ferner nach dem ,Frkf. Gsn -Anz.' der Schaffner Harsche aus Berlin, dessen Sohn unter den Opfern deS Zug­brandes vermuthet wird, der Schaffner Kock aus Frankfurt, der Weinhändler Marx und ein Rei­sender aus Rußland, Bernardowitsch.

Eine Zusammenstellung der ausgegebenen Platzkarten hat ergeben, daß nur. 5—6

»Die über den Unfall bei Offenbach angestell­ten, noch nicht abgeschloffenen Untersuchungen haben Folgendes ergeben: Nach Angabe des Zugper­sonals beträgt die Zahl der int V-Zuge Nr. 42 zu Tode gekommenen Personen höchstens sechs, darunter die Wartefrau. Die Feststellung der Namen der Getödteten konnte noch nicht erfolgen. Der Lokomoiioführer deS V-Zuges hat wegen starken Nebels daS Halte-Dignal am Block 11 zu spät bemerkt und dieses über­fahren; er drückte den zum Stehen gebrachten Zug zurück und bis über das Block-Signal hinaus. Dieses war inzwischen von der Station Offenbach

0 Baris, 9. Nov. Präsident Loubet sandte an Mac Kinley zur Wahl ein Glück­wunschtelegramm. — Die Ausstellung dürfte gestern die höchste Besuchsziffer erreicht haben, etwa 700,000 in Folge des Automobilfestes, womit eine Tombola verbunden war. Die Tickets stiegen auf 75 Centimes. An den Ein- gangspfosten entstanden bedenkliche Störungen, doch kam, soweit bekannt, kein Unfall vor.

4-(£0ttb(m, 9. Nov. Ein Telegramm deS

Lord Roberts meldet von einem wichtigen 1 - . r • - « ,. , . —

Gefechte, das am 5. November bei Potha- " . hat allem Anschein nach jetzt nur dasjenige ville stattfand. Die berittene Infanterie des ausgeführt, was schon früher als Absicht seiner Obersten Leg all iS griff eine etwa tausend ! Regierung gemeldet worden war. Der ,@(obe' Mann starke Burenabtheilung an. Die der Bahnbesitz in dem von Rußland annek- Buren hatten 8 Geschütze, darunter 4 Kruppsche « D°n ^nistn gehöre England, die

Die Verluste der Buren betrugen• 25 Anleihe darauf von 2300000 Lstr. ist von bri- Todte, 30 Verwundete und 120 Gefangene til$en Aktionären gezeichnet unter der Garantie Der Rest der Buren mit dem General Dewet ?e,r bt*Ä" Regierung, daß die Bahn unter und dem Präsidenten Steijn konnten entkommen ™ne.n Umständen m die Hände einer fremden Die Verluste der Engländer beziffern sich' I Macht übergehen solle. Rußlands Aktion ser an Todten auf 2 Offiziere und 8 Mann e.,ne b»ekte Heraus,orberung an Groß- an Verwundeten auf 7 Osfiziere und 30 Mann' bn-annien.

— Ein anderes Telegramm aus Lourenzo . Bon einem russisch.französisch-ameri. Marques berichtet, daß die Buren die ©arnifon 'antldMaPanifd>en Gegenabkommen, von Baberton angegriffen und Baberton selbst °a§ Legen das deutsch-englische Abkommen ge- genommen hätten. Nach derselben Meldung hat richtet ist, hatte das Londoner Blatt,Dally Expreß' der portugiesische Gouverneur in Mozam. sichtet: Diese Nachricht wird amerikanischer- bique seine Demission eingereicht, mii der ™ . bementiit. Eine Depesche des ,New- Begründung, daß er den Druck nicht länger aus- ”, Harald' auS Washington meldet: Aus halten könne, welchen der englische Konsul auf OcruIenfter Quelle verlautet, daß keinerlei Ein- ihn ausübe und durch welchen seine Aktionsfrei--1 ^nehmen zwischen Rußland, Frankreich, den heit beeinträchtigt werde. Bereinigten Staaten und Japan besteht, um

dem deutsch-englischen Abkommen das Gleich­gewicht zu halten. Einmal habe sich Japan für die deutsch-englische Abmachung verpflichtet und außerdem seien in dieser Richtung weder Rußland noch Frankreich an die Regierung der Vereinigten Staaten, noch diese selbst an irgend eine Nation herangetreten.

Graf Waldersee hat, wie aus Peking vom 3. November nach New-York telegraphirt worden ist, das Todesurtheil von fünf her­vorragenden chinesischen Beamten in Paotingfu bestätigt. Die Exekution ist, wie bereits ge­meldet, am letzten Montag in Paotingfu durch Erschießen der betreffenden Mandarinen vollstreckc I worden.

I worden. Im spanischen Ministerrath am I folgt: Gestern (Donnerstag) Abend halb 11 Uhr Donnerstag machte der Ministerpräsident Mit- ist der Personenzug 238 Hanau - Frankfurt theilung von einem Abkommen, durch welches bei Block 11 zwischen Mühlheim und Offenbach die Inseln Cagayan und Libut an die Vereinigten auf den dort haltenden v-Zug 42 aufgefahren. Staaten abgetreten werden gegen Zahlung von Der letzte Wagen des v-Zuges wurde theilweife 100000 Dollars. Doch beträgt der Gebiets- zertrümmert. Hierbei explodirte der Gasbehälter, zuwachs für die Vereinigten Staaten kaum 200 das ausströmende Gas entzündete sich und setzte Quadratkilometer. Nur hat die Insel Cagayan die beiden letzten Wagen augenblicklich in Brand, einen guten Hasen und um diesen Hasen Die Reisenden des vorletzten Wagens konnten „„

es den Amerikanern angesichts der sich retten, während die des letzten Wagens an- Wagens sind sämmtlich gerettet worden. Schwierigkeiten auf den Philippinen zu thun scheinend sämmtlich in den Flammen umge- Während von dem gänzlich zertrümmerten und gewesen fein. I kommen sind. Gefundene unkenntliche Reste verbrannten letzten Wagen nur noch einzelne

taffen auf den Tod von sechs bis acht Eisentheile übrig sind, steht von dem vorletzten Reisenden schließen. Sonst erlitten drei Wagen noch das intakt gebliebene eiserne Träger- 'wtttCtt tn Reisende und ein Schaffner unerhebliche Ver- gestell auf den vier Achsen. Aber auch von

Die Friedensverhandlungen scheinen Ueber die Namen der Personen war diesem Wagen ist das aus Holz hergestellte Ober-

vollständig ins Stocken zerathen zu fein, wenig- sestzustellen. gestell vollständig mit seinem ganzen Inhalt von

stens ist feit einigen Tagen nichts über den Fort- Sefu"oe«e@olbrtnge tragen folgende den Flammen verzehrt worden, gegen die man

gang derselben bekannt gegeben werden. Dafür 28. 1. 1892 Lisa 28. 1. völlig machtlos war. Zum Unglück geriethen

häufen sich immer mehr die Meldungen über L1?92; B 2• 1892. Die Ursache des bei auch die noch in der Nähe befindlichen Tele-

Reibungen zwischen den Russen und dichtem Nebel vorgekommeneu Unfalles ist graphenstangen in Brand, die Leitung Engländern. Heute liegt wieder eine neue nor* ntc^t '^gestellt. Untersuchungen sind ein- wurde unterbrochen, und so mußte es englische Beschwerde gegen Rußland wegen her 96 t . geraume Zeit dauern, bis von dem etwa

fortdauernden Besetzung der Bahnlinie Taku- Ä $5 * Unfallstelle fanden sich sofort em: I zwanzig Minuten entfernten Offenbach Hilfe Tientsin vor. England hat gegen eine solche .5 Vorstand der Elsenbahn-BetriebSmspektion herbeikam. Es würde allerdings auch Besetzung Einspruch erhoben und, wie dem „Daily Rettungswagen der Ersten Betriebs- nicht viel genützt haben, denn nach den Aussagen

Telegraph" aus Wien gemeldet wird, finden a“8 5ta^u,P'ber Oberbürgermeister, der aus den in nächster Nähe liegenden Back-

zwischen den Kabinetten von London und Peters­burg sehr lebhafte Erörterungen in dieser Ange­legenheit statt.