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Nach einem Telegramm des ,New-York Herald'

etreten wird

die Eröffnung am 13. November erfolgen werde. Er ist kaum anzunehmen, daß ein noch früherer Zeitpunkt gewählt werden sollte; und der 20. November ist deswegen ausgeschloffen, weil gleich am Tage danach, also am 21. November, der preußische Bußtag folgt, ein Feiertag, an dem gleich wieder die Sitzung ausfallen würde.

O Mit dem Ikeisch0escha«gesetze und seinem Inkrafttreten hat es noch gute Weile. Nur das Einfuhrverbot für Würste und Büchsenfleisch tritt mit diesem 1. Oktober in Kraft. Die übrigen Bestimmungen können erst dann in Kraft treten, wenn für die einzelnen Staaten die Ausführungs- bestlmmungen erlaffen werden. In Preußen bei­spielsweise tritt bekanntlich der Landtag erst im 3^kluar zusammen. Da nun dieser Landtag die Ausführungsgesetze. für Preußen erst genehmigen muß, so kann möglicherweise noch ein weiteres Jahr bis zum Inkrafttreten des ganzen Gesetzes

• MokoHama, 29. Sept. Tie Londoner .Daily Mail' meldet von dort, daß das Kabinet

Taschenuhr der in der Zeit vom 1. Oktober bis 30. April n. I. in Fulda ankommenden und ab­gehenden Eisenbahnzüge. Bemerkt sei, daß die fettgedruckten Ziffern Schnellzüge und die mit einem Sternchen versehenen sogen. D-Züge bezeichnen.

Dec amerikanische Konsul in Shanghai hat dem Staatsdepartement mitgetheilk, daß Prinz Scheng ihm ein Dekret des Kaisers und der Kaiserin, datirt den 25. September vorgelegt habe, in welchem diejenigen Minister, die die Boxer unterstützt Haden, getadelt werden. Vier Prinzen seien degra dir t und dem Prinzen Tuan seine Bezüge, sowie seine offizielle Diener- chaft entzogen worden. Prinz Tuan werde von einem aus Mitgliedern des kaiserlichen Hauses

ffe 1' d* 0 f abgeunheilt werden. . Ovi.vn.uuy UHU «liierpuyung oer

Erwähnung verdienen noch folgende Ein- Sache des Vereins durch Mitwirkung beiden zelmeldungen: Proben und der Auffübmna. Di-

Es soll dies seins der gefeiertsten Werke des gewaltigen Bach, sowie „Johannes. Passion«, bringen. Ist diese auch mcht ganz von der imponirenden Größe der Matthäuspasston, so zeichnet sie sich dafür besonders durch eine große Lieblichkeit und Innigkeit aus, so daß es noch immer eine schwere Frage ist, welchem von beiden Werken der Vorzug gebührt. — So ist der Verein seinerseits bemüht, den musikliebenden Bewohner« der Stadt Fulda das Schönste und Erhabenste zu bieten, was es auf dem Gebiete des Oratoriums gibt. Darum ist es dem Verein von ganzem Herzen zu wünschen, daß seine Be- mühungen von bestem Erfolge gekrönt werden. Dazu gehört aber nicht nur eine auf musikalische Bildung sich gründende allgemeine Theilnahme der Bevölkerung FuldaS, sondern vor allem auch die wichtigste Förderung und Unterstützung der

Proben und der Aufführung. Dir beiden ge­nannten Werke erfordern starke Chöre, und solche sichern ein volles Gelingen der so anerkennenS- werthen Bestrebungen des Vereins. Bei der Vertheilung der in Betracht kommenden Stimm­kräfte auf zwei Vereine gleicher Art, einer ganz unselige« Erscheinung im Leben unserer kleinen Stadt, ist an ein Zustandekommen stärkerer Chöre gar nicht zu denken, wenn nicht alle, die sich für die musikalische Sache interesfiren, ihre direkte Unterstützung durch Mitwirkung dem Vereine leihen. Mögen daher alle, welche dem seit mehr als 50 Jahre bestehenden Vereine ihre alten Sympathien erhalten haben, diese dadurch am meisten bekunden, daß sie die Leistungsfähig-

Sßangljai, 29. Sept. Die Forts von Lu tat sind wahrscheinlich genommen, weil die Truppen zwischen Lutai und Shanghaiwang kämpfen. Ein Angriff auf Shanghaiwang vom Lande wie vom Meere aus wird erwartet. In den starken Forts befinden sich 20,000 Mann. — Ueber die Neuen siegreichen Kämpfe der Deutschen im Norden von Peking wird berichtet, daß die Verluste gering seien.

> keit des Vereins in der bezeichneten Weife zu ! fördern suchen.

I [] Die Gesellschaft Musenm veranstaltet am : nächsten Sonntag ihre erste Abendunterhaltung, zu der die Mitwirkung hervorragende Kräfte ge­wonnen ist. Den Mitgliedern der Gesellschaft steht daher ein ausgezeichneter Kunstgenuß in Aussicht.

-rr Heute, am 1. Oktober, sind es 25 Jahre, daß Herr Gasverwalter Schramm sein Amt in der städtischen Gasanstalt angetreten hat. Aus diesem Anlasse wurden ihm bereits gestern von verschiedenen Seiten Glückwünsche dargebracht, u. A. von einer Deputation des städtischen Beamten» Vereins, sowie von den Arbeitern und dem Assi, stenten der Gasanstalt. Wie verlautet, soll von den städtischen Beamten am nächsten Samstag Abend noch ein Kommers zu Ehren des Jubi­lars veranstaltet werden. Möge der Jubilar seinem Amte und feiner Familie noch viele Jahre rüstig und kräftig erhalten bleiben!

* Nachfrage« «sch Angehörige« in Hstafien. Anfragen über den Verbleib von Angehörigen des Landheeres in Oftasien sind nach einem Hinweise des Reichsanzeigers an die Ostasiatische Abtheilung des preußischen Kriegs­ministeriums, Berlin W, Leipzigerstraße 5, zu richten. Es empfiehlt sich dringend, dabei genau den Truppentheil anzugeben, dem der Betreffende angehört. Ueber den Verbleib von Angehörigen der Marine kann von der genannten Ost- asiatischen Abtheilung Auskunft nicht ertheilt: werden.

* Die demnächst zur Einstellung gelangenden Ikekrrrte« seien daraus aufmerksam gemacht', daß für sie dir Verpflichtung besteht, der Militär- behörde ein gegen sie schwebendes Gerichts­verfahren anzuzeigen, da unter Umständen die Einstellung erst dann erfolgt, wenn die Sache :esp. Strafvollstreckung ihre Erledigung gefunden rat. Unterbleibt die Anzeige, so wird der ringe» teilte Mann, ohne Rücksicht darauf, wie lange er schon gedient, zur Verbüßung der ihm zuer­kannten Strafe entlassen, und im nächsten Jahre, resp. nach Verbüßung seiner Strafe, wird, er dann von Neuem ausgehoben, ohne daß ihm die vorhergegangrne Dienstzeit gutgerechnet wird.

* Im zweiten Blatte unserer heutigen Nummer rnden unsere Leser den ZSmlerfahrpka«, der mit dem heutigen Tage in Kraft getreten ist. — Gleichzeitig bringen wir unseren verehrten Abon­nenten den so beliebten Fahrplan für die

m Neiersörtrg, 29. Sept. Ein kaiserlicher Befehl ist erganger, wonach im europäischen Rußland ein aus 4 Bataillonen bestehendes Jn- fanterie-Festungs-Regiment gebildet wird, das nach der Provinz Kwantung entsendet werden soll.

Ao«gsto«g, 29. Sept. (Reuter.) Der eng- lische Dampfer „Lungksang" der zwischen Kanton und Wutschu iärrt, wurde am 24. Skplember in Luktas angehalten. Von den Chinesen wurden 5 Schuß darauf abgegeben. Der Schiffszimmer- mann wurde verwundet. Der englische Konsul wurde von dem Vorfall unterrichtet und wies den Dampfer „Lungkfang" an, den Kanal von Hurlao z« vermeiden.

Die Wirren in China.

Zuverlässige Nachrichten aus China, insbesondere solche von amtlicher Seite sind in den letzten Tagen sehr sparsam gekommen und am gestrigen Sonntage fehlten in London sichere Nachrichten aus Oftasien gänzlich. U. A. liegt auch noch keine amtliche Meldung über die Ankunft Waldersees in Taku'vor. In politischen Kreisen ist man äußerst vorsichtig mit sämmtkichen Nachrichten über China, da diese sich in letzter Zeit meistens als Erfindungen der dortigen KriegS-Korrcspondenten herausgestellt haben. Man hofft jedoch, daß nach Ankunft des Grafen Waldersee ein aktiver Abschnitt in den chinesischen Operationen beginnen wird.

O Iukda, 1. Okt. Mit dem heutigen Tage tritt der Prorektor des königlichen Gymnasiums, Herr Prof. Dr. Körb er in den von ihm erbetenen Ruhestand, nachdem er vom Jahre 1858—1862 am hiesigen Gymnasium, dem in Kassel und seit 1866 wieder ununterbrochen an dem Gymnasium seiner Vaterstadt thätig gewesen war. Eine große Zahl von älteren und jüngeren Herren aller Be­rufsstände, zum großen Theil in hohen Stellungen in Staat und Kirche verdankt dem gewissenhaften Lehrer ihre wissenschaftliche Förderung und behält ihm das treueste Gedenken. Das Lehrerkollegium bewahrt ihm seine dankbare Anhänglichkeit; die ihm angebotenen Ovationen hat Prof. Körber leider abgelehnt. Die vorgesetzte Behörde hatte ihm daher bei Bewilligung seines Pensionirungs- gesuches ihren Dank für seine langjährige Pflicht­treue und erfolgreiche Thätigkeit ausgesprochen. Heute hat sie den Direktor des Gymnasiums beauftragt, dem Prof. Körber den ihm Allerhöchst verliehenen königlichen Kronen-Orden III. Klasse zu überreichen (den rothen Adler-Orden III. Klasse besitzt Herr Dr. Körber bereits) und ihm die wärmsten Glückwünsche des königlichen Provinzial- Schulkollegiums zu dem AllerhöchstenGnadenbeweise zu übermitteln. Auch wir beglückwünschen den verehrten Herrn von Herzen!

* Ksssek, 29. Sept. Gegenwärtig bereist Herr Schul- und Ministerrath Dr. Küpers im Auftrage des Kultusministers die Provinz Heffen- Naffau, um Einsicht in dm Betrieb des Turn­unterrichts der niederen und höheren Schulen, besonders aber der Lehrerbildungsanstalten, zu nehmen. Der Turnrevisor ist angewiesen, dem Minister über den Zustand der zum Turnen be­nutzten Räume, über vorhandene Turngeräthe u. s. w. direkten und ausführlichen Bericht zu er­statten.

* Metz, 29. Sept. Für die Besetzung des seit nunmehr 11 Monaten vakaten Bischofs­stuhls tritt neuerdings, wie der ,Elsässer' mit« lheilt, die Person des Herrn Erzprirsters DellöS von St. Segolena hier wieder in den Vorder­grund. Wie verlautet, soll das Jnformations- verfahreu bereits seit zwei Monaten eingeleitet sein.

Lokales.

Fulda, 1. Oktober.

Aus dem Nachbargebiet.

□ Adolfseck, 1. Okt. Seine Exzellenz der Herr Oberpräsident Graf Zedlitz-Trützschler machte am Samstag Abend, unmittelbar nach seiner Ankunft in Fulda, I. K. H. der Frau Landgräfin auf Schloß Adolfseck einen Be­such und wurde zum Abendessen eingeladen. Heute, Montag den 1. Oktober werden aus Rotenburg a. d. Fulda zu Besuch auf Adolfseck am Vormittag eintreffen und Abends wieder ab­reisen I. H. die Prinzessin Wilhelm von Heffen- Philippsthal-Barchfeld, mit der Prinzessin Bertha, dem Prinzen Chlodwig, dem Prinzen Christian von Heffen-B. und der Hofdame Frl. v. d. Recke.

△ Ga«rr, 30. Sept. Heute Mittag fand dahier die feierliche Enthüllung des Denk­mals für den am 26. April 1881 verstorbenen kgl bayerischen General Frhrn. Ludwig, von der Thann-Rathsamhausen statt. Mit Glockengeläute, Böllerschüssen und Zapfen­streich wurde die Feier am Vorabende eingeleitet. Nachdem am Vormittage eine große Anzahl aus- wättiger Vereine und eine hier nie gesehene Menschenmenge eingetroffen waren, fand Mittags 12 Uhr der offizielle Empfang der Ehrengäste am estlich geschmückten Bahnhof statt; im Anschluffe daran folgte der Zug zum Denkmalsplatze, wo­rin Männerchor die Feierlichkeiten einleitete. Herr Gymnafialdirektor Dr. Wes en er aus Fulda hielt die Festrede; der bayerische Kriegsminister Frhr. von Asch richtete an die versammelte Menge eine Ansprache, bei deren Schlußworten die Hülle vom Denkmal fi l, welches nun an die Stadt übergeben wurde. Herr Bürgermeister Wagner nahm im Namen der Stadt Tann mit herzlichen Worten der DankeS das Denkmal entgegen. Darauf zogen die verschiedenen Vereine in schön geordnetem Zuge an dem Denkmal vor­bei und legten -kränze an demselben nieder. Unt 2 Uhr war Festesten im Hotel Münzrl, wobei verschiedene Ansprachen und Trinksprüche gehallen wurden. Besondere Erwähnung verdient die hübsche Dekoration deS Festplatzes und deS Bahn­hofes, die von Herrn Kunstgärtnrr Henn, vreiten- born jr. in Fulda hergerichtet worden war. Mor­gen finde» noch verschieden« festliche Veranstal­tungen statt. DaS Denkmal, dessen Beschreibung

* Murrchev, 29. Sept. Den katholischen Studenten.Verbindungen wurde anläßlich oeS Festkommerses zu Ehren der katholischen Gelehrten em hohes Lob gespendet, das umso­mehr Werth hat, als der damalige Rektor der Universität dasselbe spendete. Er wies darauf hm, daß gar mancher junge Mann, wenn er aus dre Universiiät komme, Wege geh-, die für leine Fsmilie nicht erfreulich seien. Das sei jetzt durch die katholischen Studentenkorporationen bester geworden. „Sinn für Ordnung, Pflicht- getabl unö ernpeS Streben hat unsere akademischen Mitbürger immer tiefer erfaßt. Das ist in grö­ßerem Maße bei unseren katholischen Studenten- korporationen der Fall, weil sie sich höhere Ziele, nämlich m sittlicher und religiöser Beziehung ge- haben .... Heute können Eltern getrost ihre Söhne an die Universitäten schicken: beiden katholischen Studentenkorporationen sind sie gut aufgehoben.« ' y

Ausland.

sto 30- Sept. Di- englischen

Wahlen haben bereits am Sonnabend be- 90n"e"- Zunächst kommen diejenigen Wahlkreise

<■. ln ^chen nur em Kandidat auf- gestellt.st Einer dieser glücklichen Mandats­bewerber ist Chamberlain, welcher in Bir- mmgham ins Unterhaus wiederaewählt wurde. — Aus Südafrika meldet ein Wölfi­sches Telegramm vom Freitag aus Kapstadt, U ^r sesetzgebende Rath der Kapkolonie an diesem Tage d.e Hochoerrathsbill in dritter Lesung angenommen habe.

* Wew-ZZork, 29. Sept. Daß die Ameri­kaner aus den Philippinen fortwährend empfindliche Schlag; von den Eingeborenen er­halten, geht neuerdings aus folgender Nachricht des amerikanischen Oberstkommandirenden General Mac Arthur hervor: „Hauptmann Shields, welcher am 11. ds. Mts. mit 51 Mann von Santa Cruz nach Torrijos abmarschirte, ist seit­dem verschollen. Man glaubt, daß seine Truppe unter Verlust vieler Todter und Ver­wundeter von den Filipinos gefangen genommen

Kofgeismar, 29. Sept. Um die Muster­karte der Kandidaten für die am 1. Oktober be­vorstehende Ersatzwahl zum Reichstage im Wahlkreise Rinteln-Hofgeismar-Wolfhagen voll zu machen, haben nun auch die Sozialdemo­kraten einen eigenen Kandidaten aufgestellt, und zwar den früheren Verleger des .Volksblattes', Gustav Garbe. Im Ganzen stehen sich nun nicht weniger als die folgenden fünf Kandidaten gegenüber: Wittje-Karlshafen (nationallib.), Gutsbesitzer Ernst Lippoldes inWeibeck, Kc. Rmtell. (kons. und Bund der Landwirthe), Fabri-

kant Ern st - Obernkirchen (sreis.), praktischer Arzt Yamagata Br. Vo'gel (Antisemit) und oben erwähnter Sozial- Neubildung demo.rat Garbe. Es fehlte nur noch ein Kan­owat der,Hessischen Rechtspartei", um das halbe Dutzend voll zu machen. — Wie die konseroa- tlve Reichstags-Kandidatur zu Stande kam, erzählt Abg. Liebermann v. Sonnenberg m seiner.Politischen Korresp.' als Augen- und Ohrenzeuge. Danach hätten 18 oder 20 Herren !t!.3^ren (K^is Rinteln) zusammengesessen und hatten nicht gewußt, woher sie einen konservativen Kandidaten nehmen sollten. Da habe einer aus den anwesenden Herrn Lippoldes aezeigt und ge- sagt: „Sie haben das Geld dazu^ Sie können's in Berlin ausalten, Sie müssen hingehen." Lip­poldes habe sich gesträubt und gesagt, er sei doch nanfli$ und habe mit seiner Wunde aus dem Feldzuge noch immer zu thun. Darauf sei ihm erwidert, dann könne er sich in Berlin am besten kunren lasten. So bekam der Wahlkreis Rinteln- Hosgeismar-Wolfhagen einen konservativen Kan­didaten.

8er WeitTMf aii."ft.. c lr einmal einen b-.klemen Schreihälse auf den Arm nahm, so ihr tnae ?te et als Möglich wieder von

K.^rukommen; ihr ungestümes, übermüthiges Wesen erschreckte d»e Kleinen mehr, als es sie beruhigte. Hedwig machte sich oft schwere Sorgen, wie es werden sollte, wenn sie hier

’Ä.rt ^ Rechten sah; wenn sie selbst rhren Hausstand gründen würde, und erst einmal verheirathet war, dann — das mußte sie sich selbst sagen, konnte sie doch nicht mehr täglich hierher kommen, die Kinder versorgen und Ord- nung halten, dann hatte sie andere Pflichten zu e wch ihr Gatte würde sich jedenfalls ver­nachlässigt fühlen, wenn sie stets vom Hause ab- weiend wäre. Deshalb beschloß sie, um der Kinder wwen- ihre Vermählung noch hinauszuschieben, b.S die Kleinen nicht mehr so dringend ihrer be- Esten, oder bi« ihr Schwager einen passenden Ersatz gesunden hatte.

. . Hedwig, die ihrem Verlobten mittheilte, daß die Hochzeit wahrscheinlich noch um ein Jahr hrnausgeschoben werden müßte, wunderte sich, daß er bereitwillig auf ihre Pläne einging, fast zu berettwllllg, wollte ihr scheinen. Es beleidigte sie

l°r 9<bu[bi9 za finden. „Er wolle gerne warten, sagte er ruhig, „wenn sie bei Leo

?nne M °uch ganz gut noch vhne Frau behelfen. (F. p

5: Der Hesavgverei« „HacMa" hat Ende der vorigen Woche in unserem Blatte für nächsten Freitag den Beginn der Proben für das kommende Winterhalbjahr angezeigt. Wie wir erfahren, wird er zunächst die „Schöpfung" von Heydn, die schon im letzten Winter eingeübt wurde, zur Aufführung bringen. Dieselbe soll Mitte November stattfinden. Damit bleibt der Verein seinem alten Grundsätze treu, vornehmlich die hervorragendsten Werke unserer klassischen , - . - - — । Meister zu Gehör zu bringen, und er wird mit

aus Shanghai verlautet aus zuvrrläifiger chrnksischer seinem Plane gewiß allgemeiner Sympathie be« m b-en Ausländern freundlich ge- gegnen und für seine Bemühungen reichen Dank si»nten Vlzerönlge der südlichen Pro- ernten. Denn welcher Werth im ganzen Bereiche vtnzen LmkuniyTschangtschltungundJuanschikai der Oratorienliteratur ist volksthümlicher und de­in erner an den Thron gerichteten Denkschrift liebter als die Schöpfung und welches gehört gegen den Prinzen Tuan und die Generäle mehr zum eisernen Bestände der Aufführungen Kuangil und ^ungfuhsiang schwere Anklagen er- gemischter Chöre als dieses unsterbliche' Werk hoben. Tungfuhsiang hat noch immer den Ober- Haydns? Wundern kann man sich, daß die letzte befehl uoer die chmepschen Truppen. — Ein Aufführung des Werkes in hiesiger Stadt um am7nnerhv fr?I ganze zehn Jahre zurück liegt und nach einer so

b*;“£t wenn der Einspruch der Ver. Staaten langen Zeit erst wieder an eine neue Aufführung 85^» hie Ernennung des Prinzen Tuan zum gedacht worden ist. — Ein ebenso erhabene-Ziel

<reL Staatsraches unberücksichtigt hat sich der Verein für sein zweites Konzert

bleibe und Tuan m dieser Stellung beiaffen gesteckt. Es soll dies seins der gefeiertsten

werde, so würden die Vereinigten Staaten es "

ab lehnen, mit China in Verhandlungen zu treten, es sei denn, daß Garantie dafür gegeben werde, daß das Verhalten der chinesischen Friedens­unterhändler nicht der C-nsur des Kaisers unter­liegen solle.

Marquis Ito, „der japanische Bismarck", be­traut werden.

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