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Dir deutschen Kriegsschiffe i« Ostastr«

ab-

Daß von einem Ministerwechsel unter diesen Um« ständen nicht wohl die Rede sein kann, versteht sich von selbst. Nur wird jetzt weiter berichtet, die Neuwahlen sollten im Januar 1901 statt­finden ; bis dahin sollte der ReichSrath gar nicht zu weiteren Sitzungen einberufen werden. Sollten auch dann noch, im neuen Abgeordnetenhause, die Tschechen mit ihrer Obstruktion fortfahren, dann sollten abermals Auflösung und Neuwahlen erfolgen, bis die Tschechen ihre Taktik ändern und die Obstruktion aufgeben würden. Energie gegen die Tschechen ist ohne Zweifel nothwendig, das ist an dieser Stelle sehr ost heroorgehoben worden. Nun ist nur zu wünschen, daß die österreichische Regierung, die Richtigkeit der vor­stehenden Meldungen vorausgesetzt, auch wirklich an diesem energischen Programm festhalten möge! I

* Glastzorv, 4. Sept. Es wird amtlich gemeldet, daß sich die Pest nach Govan ver­breitet hat, wo gestern ein Knabe an der Pest starb. Es verlautet, daß in Glasgow am Montag drei weitere verdächtige Fälle vorgekommen sind. In einem amtlichen Bulletin wird angegeben, daß die Zahl der im Hospitale behandelten Pestfälle 12 beträgt und daß sichweiter 93Personen unter ärztlicher Beobachtung befinden.

Der Krieg in Südafrika.

Der Schneckengang des südafrikanischen Krieges wird auch weiterhin noch durch kleine Schar­mützeln intereffante Abwechselungen bieten. Oberst

Sir Robert Hart hat, wie das,Reuter- sche Bureau' aus Peking vom 22. August meldet, die Geschäfte der Zollverwaltung wieder übernommen und die kaiserliche Post wieder er­öffnet. Der bereits wochenlang Todtgesagte ist demnach wieder von den Tobten auserstanden.

Der kaiserliche Palast in Peking soll nach österreichischer Quelle von Truppen sämmt- licher beteiligten Mächte besetzt sein. Am 28. August fand der Durchzug durch denselben statt, welcher die Einnahme vorstellte. — Eine eng­lische Abtheilung nahm im kaiserlichen I Jagdpark südlich von Peking Erkundigungen vor und stieß dabei auf chinesische Truppen und Boxer. Die Artillerie feuerte auf den Feind, der sich zurückzog. Nachdem sie fünf Ortschaften verbrannt hotte, ging die britische Abtheilung wieder zurück. Der Verlust des Feindes beziffert sich auf 30 Tobte, die Engländer hatten einen Leichtverwundeten. Weitere militärische Maß­nahmen sind nicht bekannt.

h Merkt«, 4. Sept. Aus Amoy wird tele- graphirt, daß der japanische Konsul von dort plötzlich abberufen wurde und am 31. August bereits nach Tokio abgereist ist. Damit scheint der Amoy.Zwischen fall erledigt zu sein. — Gestern fand eine Konferenz zwischen den auswärtigen Konsuln und dem Taotai

Die Wirren in China.

Zu dem russischen Plane der Räu- mung Pekings hat sich nach offiziöser Mitthei­lung bisher noch keine einzige Macht end- giltig und formell geäußert. Die Be- sprechungen und Verhandlungen zwischen den Mächten werden vielmehr fortgesetzt und dadurch bei einigen Mächten in die Länge gezogen, daß vor Ertheilung einer Antwort erst die Ansicht der Gesandten in China eingeholt wird. Eine tele- graphische Antwort aber kann erst in zwei Wochen eintreffen. Daß Frankreich dem russischen Vor- schlage bereits zugestimmt habe, wird offiziös als unbegründet bezeichnet. Die englische Regierung zaudert mit dem Bemerken, die Verbindung mit ihrem Gesandten Macdonald in Peking stoße auf Schwierigkeiten. In Berlin glaubt man, der russische Vorschlag, die Gesandtschaften nach Tientsin zu verlegen, würde hier kaum auf Schwierigkeiten stoßen. Anderer- seits wird aus London aus angeblich zuverlässiger diplomatischer Quelle gemeldet, eine Verständigung sei dahin angebahnt, daß die endgiltige Ent- scheiduug bis zum Eintreffen des Grafen Waldersee, um deffen Meinung zu hören, vertagt, und von den Friedens-Vorschlägen Chinas, der Rückkehr der Dynastie und den von dtcher gebotenen Bürgschaften abhängig gemacht wird. Sollten militärische Gründe die Räumung Pekings nötig erscheinen lassen, so werde die Eisenbahn, sowie Tientsin, Taku, Niutschwang und alle strategisch wichtigen Punkte von den Verbündeten gehalten werden.

Die Regierung der Vereinigten Staaten erließ am Dienktag folgende halbamtliche Mit- theilung: Die Ereignisse in Peking et« muthigten die Regierung zu der Hoff­nung, ja sogar zu der Erwartung, daß .Rußland dem, wie es scheint, all- fettigen Wunsche der Mächte nachgehen 'und seine Absicht, sich aus Peking zu- rückzuziehen, aufgeben werde. — Also die Staatsmänner in Washington flüchten sich nun auch ins Schneckenhaus!

Die spanische Gesandtschaft wird aus Peking zurückberufen und der spanische Gesandt- schaftsposten in Zukunft nicht mehr besetzt werden.

queren.

Unsere Leser finden die derzeitige Vertheilung der deutschen Kriegsschiffe in unserer Karte ver­mittelst kleiner, die entsprechenden Schiffssignaturen (vergl. die Zeichenerklärung) tragenden Tafeln ver­zeichnet. Außerdem sind die auf dem Kriegstheater eingetroffenen Transportdampfer ihrer Anzahl nach durch kleine, mit eingeschriebenen Ziffern versehene Kreise vermerkt. So einer (Frankfurt) in Taku, einer (Köln) in Tschifu, ein dritter (Wittekind) in Tsintau, der bereits nach Taku weitergegangen, und zwei (Halle und Batavia) in Singapore. Außerdem befindet sich das von der Hamburg Amerika-Linie dem Kaiser zur Verfügung gestellte Lazarethschiff „Savoia" auf dem Wege von Doko- hama nach Taku, vier Dampfer (Phönicia, Straß­burg, H. H. Meier und Rhein) passirten vom 26.—30. August Colombo, und eine Reihe anderer | sind durch das Rothe Meer hin unterwegs.

Im Ganzen haben die Mächte in Ostasien an Kriegsschiffen versammelt: Deutschland 23 England 48, Japan 22, Amerika 11' Rußland 15, Italien, Oesterreich und Holland zusammen 10. Diese Zahlen find durch Nachsendung weiterer Kriegs- und Transportschiffe sowie Wechsel der Stationsorte zwar fortwähren­der Aenderungen unterworfen, jedoch gibt unsere obige Ausstellung im Zusammenfall mit der Karte ein zutreffendes und übersichtliches Bild bar, bei dem sich entwickelnden politischen Meinunvsoer- schiedenheiten der Mächte von Tag zu Tag wichtiger werdenden maritimen Machtentfaltung der See­mächte in Ostssien.

Nachdem die deutsche Panzerdivision in Hong­kong eingetroffen, und nach der Einnahme Pekings eine anderweitige Vertheilung der deutschen Kriegs­schiffe in Ostasien stattgefunden, ist eine lieber« sicht über die maritime Vertretung Deutschlands auf dem ostasiatischen Kriegstheater von besonderem Jnteresie. Zu diesem Zweck reproduziren wir bei­stehend eine Uebersichtskatte des betreffenden Ge­bietes.

Die deutschen Geschwader in Ostasien umfassen zur Zeit 17 Kriegsschiffe; unterwegs dorthin sind einschließlich der drei Torpedodivisionsboote noch 6 Kriegsschiffe. Die Vertheilung der Schiffe ist folgende.

Auf der Rhede von Taku am Golf von Pet- schili liegen: Der Kreuzer „Kaiserin Augusta", das Kanonenboot „Jaguar" und der genommene chinesische Torpedobootszerstörer „Haitschung". In Tsingtau, der Hafenstadt des deutschen Pacht­gebiets von Kiautschou, liegen der große Kreuzer „Hansa" und die kleinen Kreuzer , Irene" und „Geier" ; letzterer kürzlich von Amerika über Aoko- -ama dort eingetroffen. In Shanghai sind 4 deutsche Kriegsschiffe versammelt, und zwar der gepanzerte große Kreuzer „Fürst Bismarck", das Flaggschiff des Geschwaderchefs Vizeadmirals Bende- mann, die kleinen Kreuzer „Gefion" und „See­adler" und das zur Reparatur seiner Schußver­letzungen ins Dock gegangene Kanonenboot „Iltis".

Die Hauptflottenmacht ist jedoch nach Eintreffen >es deutschen Panzergeschwaders in Hongkong önzentrirt, woselbst sieben deutsche Kriegsschiffe -ch versammelten. Es waren dies die die II. Bun­ton des Panzergeschwaders bildenden vier Panzer- chiffe „Kurfürst Friedrich Wilhelm", „Branden- )urg", „Weißenburg" und „Wörth", der dazu ge- »örige kleine Kreuzer „Hela", ferner der große Kreuzer „Hertha" und das Kanonenboot „Tiger".

Unterwegs nach Ostasien befinden sich' die leinen Kreuzer „Bussard" und „Schwalbe", von

denen ersterer am 28. August von Colombo fuhr, während der zweite am 27. Singapore ver­ließ, und das neue Kanonenboot „Luchs", welche«, nachdem es Singapore pafsirt, in Hongkong fällig ist. Ferner die drei Torpedodivifionsboote 8 90, 9l und 92, die sich dicht vor Colombo (Ceylon) befinden, also zur Zeit den indischen Ozean durch-

Auslavd.

* NamöouMel, 4. Sept. Der russische Botschafter, Fürst Urasosf, überreichte gestern dem Präsidenten Loubet den AndreaS-Orden mit Band und Schwertern. Dabei hielt der Botschafter eine Ansprache, in der er sagte:

Der Kaiser wünscht, daß Sie in diesem Akte einen Beweis feiner hohen Achtung erblicken, die er für Sie hegt, und wünscht von seinen unveränderlichen Gefin- nungen für die verbündete und befreundete Macht Zeugniß abzulegen. Meine heutige Sendung ist das glücklichste Ereigniß unter denen, die bisher die mir anvertraute Aufgabe kennzeichneten, um die so glücklich begründeten herzlichen Beziehungen zwischen Frankreich und Rußland zu erhalten.

Loubet erwiderte:

r, S. M. der Kaiser habe auf« Neue die Fortdauer seiner Gesinnungen für die befreundete und verbündete Nation bekundet. Wir sehen in dem heutigen Borgange einen Beweis seines Waltens, die Bande, die die beiden Regierungen und Völker einen, noch enger zu knüpfen. Ich bitte Sie, Sr. Majestät den Ausdruck meiner Dank­barkeit zu übermitteln und dem Kaiser zu versichern, daß die französische Regierung sich bemüht, diese für beide Nationen nutzbringende Einigung zu erhalten.

Abends gab Loubet ein Festmahl, dem ein Zapfenstreich folgte. Die Stadt war erleuchtet und mit russischen und französischen Fahnen be­flaggt. In den Straßen ertönten Hochrufe auf Rußland.

h Wie«, 4. Sept. Die Auflösung des österreichischen Abgeordnetenhauses ist seit mehreren Tagen beschloffene Sache. Nur wußte man noch nicht, was außerdem an poli­tischen Maßregeln in Oesterreich beschlossen sei.

, k tn dieser Stunde zu einem schwachen

und doch so starken Weibe.

^n tiefer Rührung legte Karl den gesunden Ae Schulter. „Mein liebes, braves Mavchen, flüsterte er mit bebender Stimme, „wie freue ich mich, Dich in dieser Stunde um mich Doktor," wandte er sich mit giuckttchem Lächeln an den Arzt, „machen Sie y,ur eln etßountes Gesicht. Das ist meine liebe, theure Braut, sie hat mich in Spanien bereits von ^.od und Gefangenschaft und Schlimmerem gerettet — und jetzt kommt sie hierher, um mir tn meiner letzten Roth beizustehen. Jetzt freue ich mich, daß die französische Kartätschenkugel mir meinen Arm zerschmetterte und nicht meine Brust — ich kann doch von Dir, mein theure« Mädchen, Abschied nehmen ..."

„Abschied, Karl?" fuhr Gesine auf. „Deine Wunde w-rd heilen . . . Herr Doktor, — sehen Sie einmal nach ..."

Sie küßte seine Hand und blickte mit Thränen im Auge zu ihm auf.

(Fortsetzung folgt)

Bauernvereins, der durch feinen Präsidenten, den Grafen v. Spee, vertreten war. Es wird jetzt n,cht leicht fein, zu einer weiteren Versammlung wiederum Vertreter der Bauernvereine aller deutschen Länder zusammenzubringen.

s. Kaiser nnd -i- fresse. Durch die Blatter macht gegenwärtig eine Notiz die ™,er; d'-die vom Kaiser gelesenen Zeitungen aufzahlt. Das sollen angeblich folgende sein: iibPr?r!.OnsnairerQlem5!:ni^e Zeitung, die national^ a e(Srl“et National-Zeitung, die national- liberal-freikonservativen Berliner Neuesten Nach- d-rlmer Lokal-Anzeiger, das Kleine Sr n !r len mnLau* »jüdische Kreuz-Zeitung", mphr«« ^S”?8anjeifler' der Pariser Figaro, mehrere Witzblatter und illustrirte Zeitschriften. Man bemerkt auf den ersten Blick, daß die Aus- der Z-ttungen eine sehr einseitige ist. ES fehlt beispielsweise eine katholische und überhaupt eme Zeitung, die auf positiv christlichem Stand- steht. Aber gerade die ausgesprochen christliche Gesinnung unseres Kaisers ist jeder- mami bekannt. Deswegen ist es sehr fraglich, ob die Auswahl der von dem Monarchen ge­lesenen Zeitungen richtig aufgezählt ist.

KoHkerluolh soll nach halbamtlicher Ankündigung noch tm Laufe dieser Woche den Gegenstand einer Berathung des preußischen e*lumS bilden. Hoffentlich wird dieser Berathunaen dem allgemeinen Volksmtereffeund allgemeinen Verlangen Rechnung tragen und endlich ein Ende machen mit der gegenwärtigen Taktik, die einzig und allein den Syndikaten und Hanoiern zu Gute kommt. Auch koOroative ,Kreuz-Zeitung' schreibt Vtnb?cr Meinung, daß angesichts des Nothstandes und angesichts des gewaltthätigen Vorgehens der Syndikate und Händlerringe ohne ^»/«"^""'usfuhr.Verboterlaffen werden sollte."

vo« Aleimes", die berüchtigte unfläthige Reimerei in dem sogenannten 'P11'' war vor kurzem Gegen- ftand einer Verhandlung vor dem Reichsgericht. Nach dem Urtheil deS Reichsgerichtes sollte es be- dem Spruche der ersten Instanz bleiben, wo- nach der Verfasser der Reimerei, Redakteur s-^Ä^^Ehring, eine Gefängnißstrafe von lÄ-^n^u.-Ä'üßen sollte. Sehr schnell nach dieser UrtheilSfällung durch daS Reichsgericht wird nun berichtet, im Gnadenwege sei dem! Mehring die Strafe in drei Monate Festungs- haft umgewandelt worden. Nun würde es ja ohne Zweifel mtt Freude zu begrüßen sein, wenn das einen neuen Kurs bedeuten sollte in der Be- dEuug der Preßoergehen überhaupt. Aber a™”«, doch gar nichts von sol-

mfi6t9 snbfall^en Aenderungen; und außerdem Ate es noch immer sonderbar erscheinen, wenn ein solcher neuer Kurs gerade mit diesem Falle in9wet\ ®ie Beschimpfung der Kirche ^b?s--gter Relmerei war so gemein, daß auch jüdische Blätter mit Entrüstung jede Sinnes ^melnschaft mit dem traurigen Machwerk ihres üon M wiesen; worin mag man wohl die Beweggründe erblickt haben, aus venen heraus man dem Kaiser die Begnadigung gerade tn diesem Falle empfohlen hat?

V, 4; Sept. Der Kaiser machte heute stelluna"den a“f \et «roßen Berliner AuS-

vortal kehr eingehenden Besuch. AmHaupt-

? be Kaiserpaar u. A. vom Minister Dr §n /abinetsrath v. Luca aus und

m.F'edern der Ausstellungs-Kommission empfangen. D» Besuch währte 2'/, Stunden. Mit Wehmuth be- Laster die letzten Porträte von Professor über S frfih™ äderte fein schmerzliches Bedauern för ben tprächtigen Künstlers, tt« ™“ b« Sympathie gehabt habe. ftr/nZJv ber Kmser erkennen, daß er kein Freund der modernen Richtung sei Wieder- Gä et üch abfällig über solche wilder aus. - r>ffF^t.,nunme^t ^st, daß auch französische tbeirnphmon" den großen Kaisermanövern ryetlnehmen werden. In den nächsten Taaen

I“8 Frankreich Brigade-General Michal, ein unl em Major in Stettin eintreffen. - ?nfim^än^ent Fersen wird das Gerücht verbreitet, des Militär-Kabinets, Don' nke, seine Stellung verändern werde — » tSfetret<£ ?es Reichsschatzamtes, Freiherr ^^^elrnann ist heute früh von seinem Urlaub ,u- rü^ekehrt und hat die Amtsgeschäfte wieder über- Bonn m'urU ®emf ^Dd)ro- Herrn Professor Kaulen in Ede zu seinem goldenen Priesterjubilsum der ?ndV„bldl-r°rden 3 Klasse mit der Schleife und der Zahl oO verliehen.

I ein zweites Gefecht mit den Buren

am Rootkop und erbeutete 100 Gewehre, 40 ooo Patronen und einige Vorräkhe. — Am 31. Aua machten die Buren bett Versuch, die Wasser, werke von Johannesburg zu zerstören General Hart überraschte sie dabei und jagte st. j” bie In derselben Gegend wurde eine Abtheilung der Truppen Dewets mit großen- Verlusten geschlagen, wobei die Engländer inbefil ebenfalls 60 Mann verloren. Dem Vormarsch der Kolonialdiviston von Zeeruft nach Krüger« dorp wurde heftiger Widerstand entgegen. Sesetzt; der Feind hatte jedoch schwere Verluste

Aus Belfast meldet ein Telegramm vo, Roberts: Major Brooke, der bei der Kraai Eisenbahnstation steht, berichtet, er habe mit 10( JJcann und zwei Geschützen die Buren, welche ein Kopje etwa 5000 Dards von der Eisenbahn» statton hielten, am Morgen des 27. August an. gegriffen. Die Buren seien geschlagen und hätten 5 Todte, unter ihnen H. Pretorrus zurückgelassen. — General Baden-Powell ist am Samstag von Pretoria nach Kapstadt abgereist.

Im Oranjesreistaat bedrohen die Buren jetzt Ladybrand. Nach Meldungen von englischer I Seite aus Maseru wird Ladybrand von den Kommandos unter Fouri, Grobbelaar, Lemmer, Massebrock und 200 Kundschaftern von Therons Abtheilung eingeschloffen. Die Garnison ver­brannte die Vorräthe, um deren Wegnahme bei der etwaigen Eroberung der Stadt vorzubengen; die Sage der Garnison soll kritisch fein. General Hunter eilt zu dem Entsätze LadybrandS schleumast herbei.

Zlew Dork, 4. Sept. Hier ist ein eng­lischer Dampfer eingetroffen, welcher von St. Helena kommt. Der Kapitän desselben er­klärte, daß die Buren auf der Insel Helena mit ihrer Verpflegung und Behandlung sehr zufrieden seien. General Cronje werde öfters zum Gouver­neur zur Tafel eingeladen.

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