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Landwirtßschaftliches

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Vermischtes

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*) Notiz für Rinder

vom

Pfund

16,8»

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Muthmaßlichr Witterung für den 1. September - Zunächst noch vorwiegend heiter und unter TagS warm.

DkpreffionSgebiet mußte noch weiter südwärts zurück- weichen. Dasselbe bedeckt heute das östliche Mittelmeer­becken. Dagegen beginnt vom äußersten Nordosten her das Barometer wieder zu fallen und über Skandinavien und den russischen Ostsee-Provinzen ist bereit- wieder Trübung eingetreten.

werth. (wenigstens 11

Ctr. Lbg.) . . ..

b) vollfleisch.ausgemäst.

nehmen wir unter dem Titel: „Sonstige Ver- hältniffe der Gemeinden im Kreise" Folgendes: €7 Gemeinden waren genöthigt, zur Deckung ihres Finanzbedarfes im Rechnungsjahre 1899 (1. April 1899/1900) mehr als 100 pCt. der direkten Staatssteuern als Gemeinde-Amkage« zu erheben und zwar Engelhelms und Hauswurz 350 pCt., Armenhof und Magdlos 290 pCt., Brandlos, Dosten, Giesel, Jaffa, Istergiesel, Kauppen, Kleinlüder, Mittelkalbsch, Nieder- ralbach, Petersberg, Pfaffenrod, Rommerz und Schweben 250 pCt, Wolferts 224 pCt. usw. Nur 47 Gemeinden erhoben nicht mehr als 100 pCt. Gemeinde-Umlagen. — Am 4. Dezem­ber 1899 waren 75 Jahre verflossen, seitdem die ehemalige Direktion der Armenanstallen der Stadt Fulda die Gründung einer zinsenertragen­den Sparkasse in der Stadt Fulda mit der An­kündigung bekannt gegeben hatte, daß die Er­öffnung der Sparkaffe am 5. Januar 1825 er- solgen werde. Genehmigt ward die Errichtung der Sparkaffe durch Beschluß der Kurfürstlich Hessischen Regierung vom 10. Dezember 1824 Nr. 2531. Nachdem im Jahre 1838 die Direktion der Armenanstaltrn eingegangen war, wurde die Sparkaffe durch Beschluß des Stadt-1 raths und Bürgerausschusses mit der am 16. März 1838 ertheilten Zustimmung der Kurfürst-1 Uchen Regierung von der Stadt übernommen. Damit war die unter der Direktion und Garantie der städtischen Armenverwaltung gestandene Spar- kaffe vollständig der Gemeindeverwaltung über­wiesen und sollte sich hierunter zu einem hoch­bedeutenden Kaffen-Jnstitut des Kreises Fulda entwickeln. Der Einlagebestand am Schluffe des ersten Geschäftsjahres 1825 betrug 10843 01 Mk., am Schluffe des Jahres 1899 6 860000 Mk. Die Spareinlagen werden von 1 Mark ab an-

e*ig"

15,2° Ream».

11,2« „

^ottbo«, 31. Aua. ,Daily Mail' berichtet aus Petersburg, die Russen hätten in Nord- Korea große Verheerungen angerichtet.

MasHivgto«, 31. Aug. Die,Morning-Post' meldet: Die GebielS-Ansprüche der deutschen Regierung seien das Haupthin- derniß gegen die Friedensoerhandlungen. — Die Missionen sämmtlicher Sekten in allen Staaten der Union petittonirten, um die Regierung zu oeranlaffen, eine dauernde Garnison in China zu kaffen. Diese Petition wird bei der Regierung schwer ins Gewicht fallen, da dieselbe befürchtet, die Kirche mit ihrem Anhang würden bei der kommenden Präsidentenwahl 'gegen die republikanische Partei stimmen.

Aom, 31. August. Der Köniasmörder Breszi hat bei dem obersten Kassations­hofe gegen das Urtheil Berufung eingelegt.

Das barometrische Maximum hat beinahe von dem stanzen Erdtheil Besitz ergriffen und bedingt in seinem

Der Postdampfer „Nederland" der „Red Star Linie", in Antwerpen, ist laut Telegramm am 29. August wohlbehalten in Philadelphia angekommen.

Die n i e d r i g st e Temperatur in vergangener Nacht betrug 10,2° Celsius (8,1° Röaumur). H

foH, hervorgehend durch geheime Wahl der Ar- better, ewgesetzt werden. Die sogenannten Ge­maßregelten sollen dagegen erklären, daß sie in -folge Arbeitsmangel enrlaffen worden seien. Die Leberimfe verpflichten sich dagegen, dieselben Ipater wieder bei genügender Arbeit einzustellen. Der embeholtene Lohn von einer Woche könnte sedoch, weü Kontraktbruch durch den Ausstand ooruegt, nicht mehr an die Streikenden zur Aus­zahlung gelangen, sondern müßte laut Arbeits­ordnung in die Wittwen- und Waisenkaffe fließen. Erne heute Nachmittag stattfindende Versammlung hat über diese Vorschläge zu beschließe.

I ~ l Iss'Erichstadt, 29. Aug. In der hiesigen Stadtpfarrkirche wurde ein Opferstockdieb er­wischt. Anscheinend betend hielt sich der Mann — wie man hört ein Oesterreicher — in der Kirche auf, machte sich dann während einer kurzen Abwesenheit des Kirchners an einem Opferstock zu schaffen, wurde jedoch mit seinen Leimruthen erwischt und von der herbeigerufenen Gendarmerie l» Nummer Sicher gebracht.

I * Schweinfurt, 30. Aug. Ein schwerer Unglücks fall ereignete sich am h'esigen Stadt­bahnhofe. Der Taglöhner Michael Raschelt von ^Evnfeld war mit dem Ausladen von Steinen | beschäftigt, hierbei muß er ausgerutscht sein, wo­bei er untet" die Räder eines Rangirzuges gerieth tn gräßlicher Weise verstümmelt wurde.

Raschert hatte erst vor wenigen Wochen geheirathet.

ZÜrauufchWeig, 30. Aug. Der Fechtlehrer Hirrrch von der Herzog!, technischen Hochschule ging am Sonnabend mit mehreren Studirenden nad? drm Sierßer Holze, um Kreuzottern zu fangen. Als er eins der Thiere mit einer Holz­gabel gefangen hatte und den Pflock auS der Gabel herausziehen wollte, wurde er von der Kreuzotter in den rechten Zeigefinger gebiffen. H. saugte sofort die Wunde aus und ließ fich die Hand abschnüren. Diese schwoll aber schnell an, sodaß er sich nach dem herzoglichen Kranken­hause begeben mußte, wo er schwer darniederliegt.

Aus dem Aachbargebiet.

* 30. August. Der Wittwe

Mittler ist vom Reichsmarineamt die freudige Mittheilung zugegangen, daß sich ihr Sohn nicht unter den Tobten und Verwundeten in Peking befinde. Gleichzeitig gab das Marineamt über den Heldenmulh des Detachements, an dem auch ihr Sohn participire, Ausdruck und bemerkte Außerdem, daß die bewiesene Tapfer feit nicht un­belohnt bleiben würde.

m. Weirrr-Keodachtungeu.

31. August.

genommen. Im Umlauf befinden fich Ende 1899 9812 Stück Sparkaffenbücher. Der Um- satz des letzten Geschäftsjahres beläuft sich bei 15825 eingegangenen und ausgeqebenen Posten auf rund 4800000 Mk. Der Reservefonds der Kaffe beträgt 603279 Mk. Die Stadt Fulda war die erste Stadt Heffens, in welcher eine öffentliche Sparkaffe gegründet wurde.

~ Die städtische Ka«msch«ke im Schloßpark W eine Anzahl Obstbäume (Aepfel und Birnen)

btefür die hiesigen kli-, _ „cue<pegn, w Depa] malischen Verhältnisse gut paffen. Wer in Stadt 9 Personen- und 2 Gepäckwagen, und Land also Bedarf hat, möge sich bald melden. -H"

Die goldene« I««smarKstücke gelten, worauf wir nochmals aufmerksam machen, vom vom 1. Oktober 1900 ab nicht mehr als gesetz­liches Zahlungsmittel. Es ist von diesem Ze.t- punkt ab außer den mit der Einlösung beauf­tragten Kaffen Niemand verpflichtet, diese in Zahlung zu nehmen. Bis zum 30. September 1901 werden indeffen Goldmünzen zu 5 Mark bei den Reichs- und Landeskaffen zu ihrem ge­setzlichen Werthe sowohl in Zahlung genommen, tauscht QU$ $e$en anöere Reichsmünzen umge-

ötntfr Nachrichten and Marman. I Lebendgewicht; auf bL /r, . . ' "? v I Berlin 20 nffit hie fii

(Ongrnawepeschen der .Fuldaer Zeitung').

Wie«, 31. Aug. Der Minister des AuS-1 Insoweit nicht Marktnolirungen nach Lebendgewicht wattigen Graf Gotuchowsky beauftragte den t,orI,,c6en' sind die Schlachtgewichtpreise mittels der an- österreichischen Botschafter in London, bei । 9-?et>mn Schlachtprozente umgerechnet.____________

englischen Regierung energische Schritte zu ihun, damit den aus Transvaal ausgewiesenen öster- reichisch-ungarischenStaatsangehörigen voller Schadenersatz geleistet werde.

Lo«do«, 31. Aug. ,Morning Leader' meldet | auS Washington: Der deutsche Kaiser habe sich geweigert, die deutschen Truppen aus Peking zurückzuziehen, solange Ruß­land die Mandschurei besetzt hatte.

Loudo«, 31. Aug. In hiesigen diplomati­schen Kreisen wird versichert, daß die amerika­nische und russische Regieruna bereits mit der Kaiserin-Wittwe von China in Verbindung ständen und daß die letztere sich! bereit erklätt habe, sobald die fremden Truppen Peking verlassen hätten, nach dort zurückzukehren, Friedens Verhandlungen anzuknüpfen und Garan­tien dafür geben zu wollen, daß die Unruhen unterdrückt und solche Vorkommniffe, wie sie in | der letzten Zeit fich ereignet haben, nicht mehr I eintreten.

22. August

- verstehen fich für 100 Pfund u«| uie Notizen für Schweine rechnet Berlin 20 pCt., die übrigen Märkte ca. 20—22 pCt. Tara ab.

MnffsnoLour der Md- (in Röaumur) gestern Abend 7 Uhr: 13°; heute Morgen 7 Uhr: 12«. " S-r-metrre-u» Mittag- 12 Uhr: 758 mix.

Wittenmg--Urbrrsicht der .Mdaer Zeitung':

Temperatur 6 Uhr Abends; 19,0° Eel.

„ 7 „ Morg.: 14,0° „

„ 12 „ Mittags 21,0° „

Reklame»- «ad Eluzelgentheil.

In der Hautpflege und in der Kosmettk sind die ge­wöhnlichen Fette, weil sie dem Ranzigwerden unterliegen, mehr und mehr durch das Lanolin verdrängt worden Lanolin wird nicht ranzig, und weil eS mit dem natür- ttchen Hautfett mdentisch ist, spielt es eine ausgedehnte

'n d-r Hautpflege. Die Lanolin-Fabrik Martiniken- selbe hat sich bestrebt, die Bortheile des Lanolins Jung nn^. ^^anglich zu machen, indem sie ihr wettbekanntes Lanolin Toilettr-Eream-LaAoll« und neuerdings ihre schnell zur allgemeinen Beliebtheit gelangte Lanoliusetfe geschaffen hat. Beide Fabrikate sind zu bekannten billigen Preisen in allen Apotheken und Drogerien erhältlich; ihre Echtheit wird durch die allgemein bekannte Marke „Pfeil- nng" verbürgt.

, , * ?0. Aug. Ueber das große Eisen­

bahnunglück gehen der ,Frkft. Ztg.' folgende Einzelheiten 8“; ?^?^"Ellzug 49 entgleiste 200 Meter vor I der Haltestelle Hegne. Er bestand aus 2 Lokomotiven, ° Die erste Maschine

stürzte rechts hinab, die zweite hat sich in den Bahn- damm emgedohlt. Der Tender der letztere» wurde plattgediuckt, der vordere Personen- und Gepäckwagen zertrümmert, ineinander und aufeinander geschoben. Die Schienen, Schwellen und Stangen find verbogen und umhergestreut. Das Chaos ist viel größer wie feiner -leit I Lugst-tten Die Hinteren Wagen sind ziemlich un­beschädigt geblieben, darunter der durchgehende Wagen zweiter Klaffe Straßburg und zweiter und dritter Klaffe Mannheim. Der Personenverkehr wird durch Umsteiaen bewerkstelligt, der Güterverkehr ist eingestellt Die Be" triebsflörung dürfte 3 Tage dauern. Die Linie ist ziem- Irch gerade. Drei Reisende sind getödtet, drei wurden schwer und sechs leicht verletzt; außerdem sind Zugführer und Lokomotivführer leicht verletzt. Dre fünf vorderen Wagen wurden fast völlig zertrümmert Das Geleise ist auf etwa hundert Meter zerstört. Die Ursache der Entgleisung ist bisher unbekannt, vermuthlich Hal der moorige Untergrund in Folge des Regenwetters der letzten Tage nachgegeben An der gleichen Stelle fand im Februar ttne Ent­gleisung statt. DaS Großherzogspaar besuchte heule dre Verletzten im Krankenhaus und die Unglücks- stelle.

* Melfttvge«, 30. August. Um der Plage «er in diesem Jahre besonders zahlreich auf­tretenden Kohlweißlinge entgegen jutteten, war auf Ansuchen des Magistrats unfere Schul- Mgend zum Einfangen derselben angehalten worden. Da für jedes abgelieferte Dutzend 3 Pfg. fle. ü?hl1 wurden, entwickelte sich bei den Kindern em solcher Eifer,im Fangen dieses schädlichen ^Insekts, daß innerhalb 8 Tagen nicht weniger als 17,784 Stück abgeliefert wurden.

* Kassel, 30. August. Die Reichs tags- Ersatzwahl im Wahlkreise Rintelen-Hof- «eismar-Wolfhagen wurde vom Regierungs- Präsidenten auf den 11. Oktober festgesetzt

* 3fra«ftf«rt a. M., 30. August. Die Liesse, welche gestern ihren Anfang genommen Hat, weist Heuer abermals einige Lücken auf. Eine Anzahl Firmen, die noch im vorigen Jahre die Meffe besuchten, sind dieses Jahr nicht wieder gekommen. Insbesondere find es Steingutfirmen, welche der Konkurrenz der -roßen Waarenhäuser weichend, ihre alten Ver­kaufsstände nicht mehr bezogen haben und auch ferner nicht mehr hierherkommen werden. Auch einige Firmen anderer Branchen fehlen Heuer.

Mainz, 30. Aug. In einer gestern statt- gefundenen Versammlung der streikenden Leder­arbeiter wurde festgestellt, daß von den 550 Personen, welche am Streik Theil nehmen, sieb en om Montag die Arbeit ausgenommen haben. Heute Vormittag fanden zwischen dem Herrn Oberbürgermeister Dr. Gaßner und dem Vor- Ntzenden der Lohnkommisfion, Herrn Siebert, auf «m Stadthause Verhandlungen statt. Das -Resultat war folgendes: Die Lederwerke ver- Pfllchten fick, mit der Inbetriebsetzung der neuen, Won bestellten Maschinen die zehnstündige Arbeitszeit ernzuführen und zu gleicher Zeit den Tttinden- und Tagarbeitern für den Ausfall der elften Stunde einen Lohnzuschlag von zehn Pro- jent zu gewähren, damit dieselben den gleichen Verdienst wie vorher bei der elfstündigen Ar beils- Jett haben. Ferner wird bei der Ueberstunden-, Tonntags- und Nachtarbeit ein zwölfprozentiger Lohnzuschlag eintreten. Der Arbeiterausschuß

k'sichen, offenbar das im Jahre 1739 eingesetzte Kistchen, I <AU.4.4.>:.......__v .

mit den Ueberresten menschlicher Gebeine, welche meh- ?chiachrMessprelft ttfldj reren Körpern anzugehören scheinen, und außerdem einem ‘

Schwerte; das noch weiter nach Süden anschließende ^rab barg die stark vermoderten Ueberreste eines ge- wühnlichen Sarges aus Tannenbrettern und darinnen Schutt und wenige menschliche Gebeine. In der am theilweise freigelegten, vordersten Westreihe

ließen sich bisher vier Grabstätten erkennen, darunter ein großer Sarkophag aus rothem Sandstein mit schräg aufsteigendem Deckel. In der Ostrcihe der Salier- Gräber wurde nördlich vom Grabe Konrads II. ein weiteres Katsergrab aufgedeckt. Die noch fast umhüllte, stark vermoderte Leiche trägt die kupferne Grabkrone auf dem Haupte. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist hier Kaiser Heinrich III. in unberührtem Zustande gefunden.

Ans dem ,Zikk'. Die Kaiserin von China (bei einem Fluchtversuch): Wo ist Krupp? Er ist noch der Einzige, der es ehrlich mit uns gemeint hat

auf Grund amllicher Marktberichte zusammengestellt und nach eigenen telegraphischen Benchten bearbeitet von der Lentralstelle für Diehverwer1H««g der preußische« Landwirttzschaftskammer« Aerli« W., Köthener Straße 39.

. Aachrichle«. Halle a. d. S. Gegen

120 Pferde des 75. Artillerie-Regiments sind von der Brustseuche befallen. Die Thiere werden Tag und Nacht rm Freien behalten. — Duisburg. Der Prokurist Lambert von der Firma F. Curtius ist wegen sehr bedeutender Unterschlagungen — es soll sich um 50000 Ml handeln — verhaftet wordem-Hag-m Im benachbarten Haspe wurde ein zu Besuch weilender achtzehn,Shriger junger Mann von zwei Personen überfallen, beraubt und durch Messerstiche in den Hals lebensgefährlich verletzt. - Leipzig Der Berliner Anarchist Lange wurde hier heute wegen Abhaltung emer heimlichen Versammlung und Widerstand gegen die Staatsgewalt zu 5 Monaten Gefängniß verurlbeill — Im Zuchthaus zu Waldheim ist am Samstag der Juwelendieb Krause gestorben, ohne gestanden zu haben, wo er die im Jahre 1897 in Karlsbad geraubten Ju­welen im Wertde von 40000 Gulden verborgen hat. — Karlsruhe. Nach hierher gelangten Nachrichten ent­gleiste heute Nachmittag fünf Uhr der Schnellzug H*ra*£fu£'®aiflsficonftan» '^ge Schienen­bruch zwischen Radolfzell und Konstanz bei Station Hegne.Zwei bis drei Person en wurden getödtet, fünfzehn verwundet — Berlin. Eine städtische Sedanfeier findet in diesem Jahre nach dem vorjährigen Beschluß des Magistrates nicht mehr statt. Nur in den städtischen Gemeinde­schulen wird ein feierlicher Akt begangen werden — £>betöaufem Der hiesigen Polizei gelang es, einen I aus dem Zuchthause in Werden entsprungenen Verbrecher Namens Giesenar zu verhaften, als er gerade im Begriff war, nach Holland abzudampfen.

Das Hochwaffer im Kanton Tessin rp5»n16«1? Dutzend Opfer an Menschen- le6.e «kf,ordert, darunter neuestens vier Männer, die ^r Mündung des Tessin Treibholz auffischten und nnn Zwei Knaben wurden

von einem Wildbach fortgenffen. — Goteborg.' Durch eine Feuersbrunst find zwei Stadtviertel niedergebrannt. Menschen sind nicht umgekommen. Der Schaden wird auf eine Million Kronen geschätzt.— Barcelona. Dre Polizei in Munresa verhaftete im Augenblick, als biefe fid; nach dem Bahnhof begaben. Papiere wurden bei ihnen nicht gefunden. - Marseille Der Aus­stand der Kohlenarbeiter ist beendigt

* Aei der Heffnnng der Kaiseraräver i« Speyer war die Arbeit am Sonnabend' zunächst den höher gelegenen Gräbern der westlichen Reihe gewidmet Sie wurden drei an der Zahl in zerstörtem Zustande aufgefunden; sie liegen etwa auf demselben Niveau in welchem das am 17. August zuerst aufgedeckte, nach Hüden gelegene Grab merkwürdigerweise sich er­dalten hat. Das am meisten nach Norden gelegene Grab, in welchem man nach den alten Berichten die Gebeine Adolfs von Naffau vermuthen sollte, enthielt in vielem Schutt nur wenige Ueberreste eines mensch­lichen Körpers. Das in der Richtung nach Süden sich anschließende Grab war im untern Theile mit rochen Sandsteinplatten eingefaßt, weiter nach oben aufgemauert und durch eine außerordentlich schwere, geschliffene, aber nur theilweise erhaltene schwarze Marmorplatte, ferner Segen Westen durch zwei Sandsteinplatten geschloffen, in der geräumigen Grabkammer fand man ein Holz-

Kühe höchst. Schlacht, werth., bis zu 7 Jahr., mind. 12 Ctr. Lbg. . c) ält. ausgemäft. Kühe und wenig gut ent­wickelte jüngere Kühe und Färsen . . . ä) mäßig genähtte Kühe und Färsen . . . o) gering genährte Kühe und Färsen . . .

Kälber.

I Auszug aus dm Registern des StaudesamtsMd«! ^^mlchma^und^ beste vom 24. bis 30. August 1900. WO^Pch^Lbg

Aufgebote. bjmittl.MastkSlberünd

28. August. Weber Augustin Bott, Wittwer von gute Saugkälber . . hier und Helene Koch aus Steinau. c) gering. Saugkälber .

Eheschließungen. älter, gering genährt.

29. August. Maurermeister Heinrich Joseph Rommel Jungvieh (Freffer) . und Anna Margaretha Josepha Wolf, b. von hier. 30. ,) Mastlämmlr'n ifina Bautechmker Hermann Gustav Heinrich Dücker und I -Mapiammer u. jung. | Auguste Maria Josepha Henkel v?n hie? ^ Kd. Wg '"' '

Hevurteu. b) ältere Masthammel.

p. - 21. August. Sophia, T. des Maurers Martin I mäßig gen. Hammeln. Josepb Becker. 21. Margaretha Elisabeth, T. des Tag. Schafe (Merzschafe). löhners Jakob Friedrich Blum. 23. Arthur, S. des d) Holst. Niederungs - Kaufmanns Hirsch Simon. 25. Rudolph Jakob, S. des fd?afe und Lämmer Zahntechnikers Joseph Andreas Kapp 27.....(n. Lbg.) ....

des Schweineschneiders August Schmalz zu Altenfelds Schwei«,.

28 Joseph,ne Johanna, T. des Drogisten Ludwig I a) vollst, der sein. Raffen Schramm. u. deren Kreuzungen

SterSefälle. bis zu 1'/«I., v.220 b.

„Q August. Fabrikbesitzer Franz Karl Bellinger, . .M^d-Lbg. . . . k8 I. 3M. 2 T. 24. Taglöhner Jgna, Bildhäuser, .....

LV?«11 5011 26 251 August Anton Viktor, S. des fieffchige . . .

Schloffers Anton Viktor Bien, 5 M. 16 T. 29 Taa- d) ®eI,n9 entwickelte. . löhnerswittwe Mathilde Hillenbrand, geb. Nückter aus Sauen u. Eber . . Mittelkalbach, 60 I. 5 M. 17 T.

Baut Stoppelfrüchte! Bereits schweift der Blick über Stoppelfelder, die einerseits an den Herbst, anderseits aber daran mahnen, das frühzeitig geräumte Feld womöglich noch zu einer zweiten Ernte auszu- nützen. Als Stoppelfrucht eignen sich hervorragend die Stoppel- ober Halmrüben, die in ihrer englischen Species, den Turnips, besonders groß werden und sich als Beigabe zum Trockenfutter an Milchkühe sehr gut eignen und ein längeres Auskommen mit den Runkel­rüben ermöglichen. Sollen die Stoppelrüben groß werden, so muß die Saat möglichst schütter erfolgen und darf der Boden besonders in der ersten Zeit nicht geschloffen sein; durch Uebercggen kurze Zeit nach dem Auflaufen mit einer leichten Egge wird man beides er­reichen. Bon schnellwüchsigen, trautartigen Pflanzen sind weiter empfehlenswerth: Senf und Buchweizen, beide, grün verfüttert, lassen eine Erspamiß in anderem Futter zu, das für den Winter gedörrt werden kann. Ist eine vollständige Berwerthung zu Futterzwecken nicht möglich, so dient der Rest zur Gründüngung und macht einen lockeren, schweren Boden. Viel werthvoller als die ge­nannten ist ein Wickengemenge (Wicken—Erbsen ; Wicken I Iärsen und Aühe. -Erbsen-Mais; Wicken— Erbsen-Hafer; Wicken— »)vollfleisch.ausgemäst. Buchweizm), das bei günstiger Witterung sich noch voll- Fürs, hchst. Schlacht­kommen entwickelt und sehr große Erträge ;gibt. Auch ' ' ' "

Grünmais allein kann zu dieser Zeit noch" mit Erfolg angebaut werden, sein günstiger Einfluß auf die Milch­sekretion bedarf wohl keiner Erwähnung. Weniaer Be­deutung als Stoppelfrucht hat Jncarnatklee, weicher im selben ^ahr zumeist nur eine Weide und im Mai nächsten Jahres einen Schnitt gibt, übrigens nicht sehr winterhart ist; es wäre in einem solchen Falle Sand­wicke ;unb Johannisroggen vorzuziehen. Durch Anbau dieser Stoppelfrüchte wird aber nicht nur der Futter- vorrath vermehrt, sondern auch der Ackerboden vor Austrocknung, Verkrustung und Berunkraulung bewahrt — Momente, die auch in hiesiger Gegend viel zu roentg beachtet werden.

Kerlin am 25. 8.

Köln «. Kh. am*) 27. 8.

Franks.

M.

am

27. 8.

Auftrieb: Zinder

„ . .

3490

1016

1404

--------Kälber

• . .

1002

756

254

Schafe. Schweine

a e *

11632

486

221

• • «

7761

1770

1321

W.-

zl. glatt ruhig

ziemlich ruhig

gebrückt gedrückt

Schafe.

1 1 ■

schlepp.

ruhig

gedrückt

Schwei«,

• ♦ ♦

ruhig

lebhaft

gedrückt

Schlacht-

Ochse«.

s) vollfleischige, ausge-

proc. auf 100 Pfd. Lbg.

M.

M.

M.

mästete h. Schlacht- werthes, h. 6J. alt (minb. 12 Ctr. Lbg.) b) junge, fleisch., nicht

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40—42

4»

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ausgemäst. unb ältere

ausgemäftete . . . c) mäßig genährte junge

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u. gut genährte ältere d) gering genährte jeb.

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Alters.....

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_

Bulle«.

»)vlllfleischige, höchst.

Schlachtwerth.,minb.

15 Ctr. Lbg. . . .

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b) mäßig genährte jüng.

u. gut genährte ältere

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c) gering genährte. .

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