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mit Itulerhaktungs -Meilage „Mustrirte Sonntags-Zeiümg"

Druck und verlas der Fuldaer Actiendruckeret peterrgaKe Nr. a (Harmonie).

JTs. 163.

Juköa, Donnerstag, den 19. Juli 1900. 27. Jahrgang.

für seine vortreffliche Leitung der Geschäfte des

schen Sparkassen find in dem Jahrfünft von 1893

der Schutztruppe in Deutsch-Ostafrika war. Da

von Trotha im übrigen dieselben vernünftigen

ganz erheblich ist der Verbrauch von Kleider­

wollstoffen hat während der letzten 25 Jahre um

Bis zum Morgen währte der Marsch der Flücht-

Sie Tochter der Khmms

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genannt wird, ist es auch interessant, den haupt­sächlichen Unterschied zwischen beiden Männern zu kennen: Herr von Liebert ist ein Verfechter

Nunmehr ist der sprungweise sind die

beiPotsdam zusammentreten. Dann wird wohl auch das politische Leben wieder in Berlin beginnen.

ft Die Ernennung des Grafe« von AoKe strem zum Wirklichen Geheimen Rath mit dem Titel Exzellenz wird in der gesummten Presse leb­haft besprochen. Alle Blätter ohne Unterschied der Partei find darin einig, daß dem von dem Centrum auf den Schild erhobenen Präsidenten des Reichstages eine Auszeichnung gebührt

„Werft mir eine Leine zu!" rief der Korporal. Bis zum Morgen währte der Marsch der Flücht- Es geschah. Rasch knüpfte der alte Soldat linge durch das Moor. Oftmals mußte Karl den die Leine an dem Zaume feines Pferdes fest. Kapitän mit fester Hand ergreifen und halten, „Zieht, — zieht, als gelte es Euer Leben!" rief wenn dieser in Gefahr gerieth, in dem Sumpf er den Leuten zu und diese zogen mit vereinten zu versinken. Karl schritt dagegen sicher über die

Kräften das erschöpfte Pferd auf das feste Land, trügerische Fläche, er kannte hier von Jugend auf

während sich der Korporal an den Hals des jeden Schritt und Tritt und war oft genug mit

Rosses festgeklammert hatte. Ermattet, an allen Gesine oder mit dem alten Schäfer in dieser

Gliedern zitternd, stürzte das Pferd zu Boden, schwermüthigen und doch großartigen Wildniß von als es festes Land erreicht hatte, und auch der Sumpf und Wasser, Kiefern und Erlen umher-

Amte und Berufe selbst leiten soll. Wie aber kann ein Mann geeignet sein für einen Beruf, mit dem er im Innern in ausgesprochenem Zwiespalte lebt? Und wie kann man es den Eltern verübeln, die ihre Kinder katholisch er­zogen wissen wollen, daß sie gegen einen Mann sich erklären, der diese katholische Erziehung selbst verachtet und als falsch beseitigt, wo dies in seiner Macht steht? Diese Gesichtspunkte möge man genau ins Auge fassen, ehe man über den Haiohausener Fall urtheilt.

* lieber Schädigttttge« der deutschen In­dustrie durch die chinesischen Wirren be­richtet man der .Rhein. Wests. Ztg/ aus Lüden­scheid, daß die chinesischen Unruhen auch auf die dortige Industrie nicht ohne Einfluß geblieben sind. Während verschiedene Militäreffekten­fabriken durch Lieferung der letzten Aus-

„Zu Hilfe! Zu Hilfe!" rief der Dragoner, der sich vergeblich bemühte, sich unter den in Todeszuckungen um sich schlagenden Pferde hervor­zuarbeiten.

„Dieses Mal kann ich Euch nicht helfen, Jean Bonnet," lachte Karl, der den jungen Franzosen erkannt, welchen er aus den Fluthen der Weser gerettet hatte.

„Oh, geht zum Teufel!" stöhnte Jean.

„Nein — zum Herzog von Braunschweig," entgegnete Karl lachend und verschwand in dem Erlengebüsch, den Offizier mit sich ziehend.

Nach wenigen Schritten sanken sie tief in den morastigen Boden ein. „Nur noch eine kurze Strecke, dann erreichen wir den schmalen Fuß­pfad, Herr Kapitän — aber Vorsicht! Treten Sie genau in meine Fußtapfen — ein Schritt rechts oder links und Sie sind verloren!"

Der Mond war wieder aus den Wolken hervor­getreten und ruhte mit hellem Silberlicht auf der trügerisch glitzernden Fläche des Moores, die sich vor den beiden Flüchtlingen endlos wie ein grüner Wiesenplan auszubreiten schien. Der Boden schwankte Unter ihren Tritten; rechts und links von ihnen stiegen von Zeit zu Zeit gurgelnd die Wasserblasen aus der Tiefe empor; in den Schilfbüscheln raschelte der Wind; Wildenten und Waffervögel aller Art wurden aus ihrer Nachtruhe emporge­schreckt und flatterten ängstlich kreischend über das Moor, über das die beiden Männer wie zwei |

SK SÖttSl 1893 HS 1899, -h-Iich d-iW-iMM-b-M»; unb

Nur das Ende des sogenannten wirtyschastttchen > - — - ’ — - -

mit ist durchaus nicht gesagt, daß Herr von Trotha wirklich zum Nachfolger des General-

60 v. H. zugenommen; der Verbrauch von Woll­stoffen hat in derselben Zeit nicht etwa abgenom­men, sondern ist auch noch ein wenig gewachsen. Aehnliches trifft zu für den Verbrauch von Zucker, Thee, Reis, Petroleum — kurz und gut, das Gesammtbild ist recht erfreulich.

Im Allgemeinen geht es uns recht gut, und wir haben nicht den geringsten Grund zu aller­hand schlimmen Befürchtungen. Um so eher kön­nen wir nun dafür sorgen, daß auch die Sage derjenigen einzelnen Kreise besser werde, die noch Grund zur Klage haben.

amten in den Kolonieen an Stelle des ausschließ­lichen „Affessorismus" und „Militarismus", dann könnte uns die Personenfrage kalt laffen, unter Umständen Herr von Trotha uns noch ange­nehmer fein als der jetzige Gouverneur.

* An die aktiven Militärapotheker war die Anfrage gerichtet worden, ob sie bereit seien, an der Expedition nach China theilzunehmen. Wie die.Apothekerzeitung' nun erfährt, werden olgende Herren die Expedition mitmachen: Der korps-Stabsapothekerdes 5. Armeekorps Worm- tall-Posen, die Garnisonsapolheker Hünne- meier-Münster, Dr. Weigt-Breslau, Dr. Giese-Stettin. Dr. Pauer-Kassel, und etwa 7 bis 8 einjährig-freiwillige Militärapotheker. Letztere werden wahrscheinlich als Feldapotheker verwandt werden.

der ostafrikanischen Zentralbahn; von Herrn von Trotha sagt man, er fei es nicht. Sollte Herr

majors von Siebei t in Deutsch-Ostafrika aus- ersehen sei. Aber da nun einmal dieser Name

Kriegsschauplatzes.

In einem kleinen Dorfe an der sächsisch-preu­ßischen Grenze wurde Halt gemacht.

„Ich bin Euch zu großem Dank verpflichtet, Karl Ahrendt", sagte Kapitän von Helmholtz lächelnd. „Ich werde Euch das niemals vergessen und bei dem Herzog ein Wort für Euch einlegen. Ihr seid ein braver, tüchtiger Bursche, und wer

Anschauungen haben wie Herr von Liebert über die Auswahl praktisch geschulter Beute zu Be-

* lieber die Zahl der Beamte« der Ileichs Soff «nä Gilegrapherr-Vecwalturrg liegt bereit* jetzt eine amtliche Zusammenstellung vom 1. Januar 1900 vor, während die Stahfiit des Reichspostamts sonst er ft dein R ich? tag- bei dessen Wiederzusammemrilt tm W-m r oorg-legt zu werben pfl gt Dam ch b»träj die Zahl sämmrlicher Beamten md Unterbeamten der Reich -Poft- uni $ legraphen-Verwaltung nach dem S-anbe von Ende 1899 138613, das sind 4934 angestellte Beamte mehr als am selben Zeupankte des Vorjahres. Die nichtangestellten

Aufschwunges ist da und gerade Deutschland ist i |toffen g^chsen. Der Verbrauch von Baum- vtsyer von der Krise noch am wenigsten nutge- rtM .ft t .i V. V 1 -1-k rxr* rv t

Roman von O. Elster.

------- (Nachdruck verboten.)

durchaus nicht festfteht, daß Herr von Liebert Vereine Haidhausens und das terroristische Ge- feinen Abschied nehmen wolle als Gouverneur bahren der ultramontanen Parteipresse als einen von Deutsch-Ostafrika, hat ein Theil der Presse schweren Eingriff in die verfassungsmäßige schon einen Nachfolger für ihn, nämlich den Gewissensfreiheit." Merkwürdig, wie wenig Obersten von Trotha, der früher Kommandeur , Verständniß für katholisches Leben bei den Liberalen auch in der katholischen Stadt München vorhanden ist. Daß der Lehrer eine Protestantin geheirathet hat, wird ihm int Ernste schwerlich jemand verübeln. Aber es kommt darauf an, daß er feine Kinder protestantisch erziehen läßt. Erstens verstößt er damit unmittelbar gegen die Vorschrift der Kirche. Zweitens zeigt et damit, daß er im Innern gar nicht katholisch, sondern protestanttsch denkt; denn sonst würde er doch eben seine Kinder katholisch und nicht protestantisch erziehen. Damit verurtheilt er gleichzeitig die katholische Schulerziehung, die er nach seinem

Deutsches Reich*

Berlin, den 18. Juli.

O Aas Kai serticheAossager wird in derMitte des Monats August wieder in dem Neuen Palais

wiederfinden. Allons — ausgeseffen — aber wir müssen langsam reiten, mein armer Gaul hier vermag sich ja kaum auf den Füßen zu halten. Ihr aber, Jean Bonnet, müßt schon zu Fuß lausen."

„Der Henker hole die Burschen, die mir mein Pferd erschossen," brummte Jean Bonnet, belud sich mit dem Gepäck seines tobten Gaules und stampfte mißmuthig hinter den Kameraden drein.

* *

*

riesige Schattenbilder dahinglitten, lautlos, ohne ein Wort zu sprechen, die Augen fest auf den schmalen Rasenstreifen gerichtet, der sich durch das meilenweite Sumpfland zog.

Ein Schuß krachte und klatschend fiel die Kugel in den Sumpf — keine drei Schritte von den Flüchtlingen entfernt. Jean Bonnet hatte sich unter dem Pferde hervorgearbeitet und geschossen.

In diesem Augenblicke langten auch die übrigen Dragoner am Rande des Sumpfes an.

„Halt — Halt!" rief der Korporal. „Oder ich lasse Feuer geben 1"

Die Flüchtlinge schritten ruhig weiter. Die Schüsse krachten, aber die Geschosse vermochten sie nicht mehr zu erreichen; sie klatschten hinter ihnen in den moorigen Boden.

Der Korporal war wüthend. „Vorwärts, Leute!" knirschte er, „wir müssen sie fangen!"

Er spornte fein Roß und setzte über den flachen Graben, welcher das Moor begrenzte. Aber mit einem lauten Ruf des Schreckens suchte er fein Pferd zurückzureißen, das sofort bis Über die Kniee in den Sumps einsank. Vergebens — das Pferd schlug in wahnsinniger Angst mit den Hufen um sich — es fand keinen Grund und arbeitete sich nur noch tiefer in den sumpfigen Boden hinein, der Roß und Reiter in zäher Um­armung festhielt.

„Helft, helft!" ertönte der krächzende Angst­ruf des alten Soldaten.

Die Dragoner versuchten, ihm zu Hilfe zu kommen, aber die Pferde scheuten vor der dunklen, aufgewühlten, zähflüssigen Waffermaffe zurück, sie ahnten die Gefahr. Schon war das Pferd des Korporals bis zum Sattel eingesunken.

Korporal, ein starker, in den Gefahren des Krieges gestreift.

ergrauter Soldat, bebte am ganzen Leib. Als die Sonne sich am Horizont erhob, trafen

Doch nach einem herzhaften Schluck aus der sie auf ein kleines Gehöft, dessen Bewohner sich Flasche, welche ein Kamerad ihm reichte, richtete von Torfstechen ernährten, indem sie die brenn« er sich wieder straff empor. „Wo sind die Flücht- baren Torsstücke in einem kleinen Kahn auf dem linge?" ries er und schaute aus das Moor hinaus, schmalen, von Erlen und Weiden umsäumten

Aber dunkle Nacht ruhte jetzt über der Haide Kanal nach Lüneburg, der nächsten Stadt, brachten, und dem Teuselsmoor. Finstere Wolken verhüllten Karl kannte den Torfbauer, der ihnen gern den Mond, und langsam fing es an zu regnen, eine kleine Erfrischung gewährte. Dann brachte er ein feiner Strichregen, der die ganze Gegend mit sie mit seinem Kahn nach Lüneburg. Von dort undurchdringlichem Schleier bedeckte. erreichten die Flüchtlinge die Elbe, ließen sich über»

„Es hilft nichts," sagte aufseufzend der Kor- setzen und konnten nunmehr freier und unbesorgter poral. „Sie find uns für dieses Mal entwischt, ihren Weg nach Sachsen, wo der Herzog mit Laßt uns zum Fährhause zurückkehren und die seinem Korps stehen sollte, fortsetzen. Die Börse beiden alten Burschen dort mit uns nehmen. Sie des Kapitäns war gut gefüllt. Er miethete Wagen werden vor dem Kriegsgericht schon die Worte und Pferde und nach einigen Tagen erreichte man "' " ' — " ' “ ' ' die sächsische Grenze und damit die Nähe des

Jndaber von Posthilfsstellen sind hierbei nicht ge«ä5lt. Die Gesammtzahl der bei der Post be» a sckäfcigten Personen ist naturgemäß weit größer.

Reichstages^' die sich namentlich durch" eine 'so I Welches Uebergewicht Berlin im Betriebe der vollendete Unparteilichkeit auszeichnet, wie Rnchspost beansprucht, geht daraus hervor, daß sie kaum bei irgend einem seiner Vorgänger zu die Zahl der Beamten und Unterbeamten der finden war. Aber die Vermuthungen, daß die Oberpostdirektion Berlin allein 16,669 ausmacht, Auszeichnung einen politischen Hintergrund habe, eme Zahl, die auch nicht annähernd von einem treffen wohl nicht das Richtige. Denn dieselbe anderen Bezirke erreicht wird. An zweiter Stelle Auszeichnung wurde dem Vorgänger des Grafen Ml die Oberpostdirektion Düffeldorf mit nur Ballestrem, dem Abgeordneten von Levetzow 6644 Beamten und Unterbeamten.

und auch dem früheren Prästdenten des preußischen X Kitt schwerer Kittgriff itt die He- Abgeordnetenhauses zu Theil, dem Abg. von wissensfreitzeit soll es fein, daß in dem Köller. Umgekehrt müßte das Ausbleiben einer Münchener Vororte Haidhausen die Katholiken solchen Auszeichnung als ein Ausdruck der Feind- sich wehren gegen die Beförderung eines katho- seligkeit der Regierung gegen den Präsidenten auf» tischen Lehrers zum Oberlehrer, der eine gefaßt werden. protestantische Frau hat und seine Kinder

+ chMsrakruajor vo« Lieöert spielt nach protestantisch erziehen läßt. Sämmiliche liberalen wie vor eine große Rolle in den Spalten der Vereinigungen in München find mit einer Zeitungen in dieser an politischen Stoffen so Kundgebung heroorgetreten, in der es heißt: überaus armen Zeit. Obwohl es, wie bekannt, „Wir erachten das Vorgehen der katholischen

bla™.* bis 1898 die Einlagen von 120 auf mehr als

SedDOH£ ^nbuftrieDab 160 Mark für den Kopf der Bevölkerung ge° •< «j. . Lr>tntorn^At,n«MttPfn stiegen, also um ein volles Dritttheil des früheren

mo r »n I Besitzstandes. Außerdem sind daran nicht etwa Schaden erlitten haben und noch erleiden ^YheiHat^fcnbetn'bTe^aan«^affeY SoSeS werden. Was vorher in der Hochbewegung zu ' ZM M°sie d s V l

viel gethan wurde, ist jetzt wieder übertrieben ^re ^jayt der sparcastenouqer m

ntfiS Erin SS? SmpiM ho Preußen insgesammt, vom Säugling bis zum

b uteM) e f erüb e rtrie b^e n e Ifl üc^a a n a der Greise, hat also jeder Vierte ein Sparkassenbuch, deutet dieser uvertrievene Jtuagang der i un& ■ Dritttheile dieser Bücher lauten über Vh?rfla “11^fVrVr” Einlagen von mehr als 60 bis zu 300 Mark, dustrle undunseresHandels selbst Der Gleichzeitig ist der Verbrauch von Fleisch Krisis, der „Panik" an der Börse entspricht gestiegen und zwar voni 40 aujf 46 Rtlogr. für ' - ■ - - - - - • ■ - - ■- -- > den Kopf der Bevölkerung in den Jahren von

nommen worden. Wohl verzeichnen einzelne Blätter auch wirthschaftliche Schädigungen in Folge der chinesischen Wirren bei uns in Deutsch­land. Aber noch handelt es sich um ganz ver­einzelte Erscheinungen. Was will es bedeuten für das allgemeine Wirthschaftsleben, wenn in Braunschweig Ueberstunden in einer Mühlen- bauerei abgesagt werden, weil zwei für China bestimmte Aufträge zurückgezogen werden? Und auch das hat noch keine allgemeine Bedeutung, daß ein Theil der M -Gladbacher Textilindustrie durch die Vorgänge in China beeinflußt wird, so sehr diese Thatsache auch im Interesse der I Betroffenen selbst zu bedauern ist. An der Kohlenförderung und Kohlenbestellung beispiels-

, o Iweise ist bei uns in Deutschland sicherlich noch

* Ottt XJflßC. nichts von Rückgang zu merken, und vom Reiche

und von den Einzrlitaa'en hat die Industrie , WA er ^et rgerade in den bevorstehenden Jahren so aufier«

tn*nLrh?9 LrD0^n?Hf??i pf^n1*' otbentIid) reichliche Bestellungen zu erwarten, "u" .°a , namttch der JnLustriekrach. bQ$ man nicht recht einseben kann, warum man Jetzt find auf einmal auch alle dieiemgen Leute ^s einmal aus dem Zustande des „Himmel-

t*el U k9etlsin e* e' b L m _n2emaJ8 J:tn i hoch Jauchzenden" in den entgegengesetzten Zu- Wörtchen der Warnung für die Besitzer der In- „zu Tode Betrübten" stürzen laffen

^TÄrfAatten "Nb womöglich andere die olL Den Vortheil davon haben nur die ge= ^aten u?d warnten, tn den Ver-! roiffen(cfen Börsenspekulanten, die jetzt fort­dacht zu bringen suchten, sie thaten das aus I roQ^ten^ an j>er Unterminirung der Kurse ar» angeborener Abneigung gegen die In- h,iten, um gleichzeitig die Schafe zu scheren, die dustrie! Heute findet man auf emmal alles durch das Schreckensgeschrei der Jobber in

ganz natürlich und so schwingt sich beispielsweise g^ünschte „Panik" ver etzen laffen.

das Berliner Krupp-Organ, die ,Berl. Reuest. 8 ' '

Nachr/ zu dem Ausspruche auf: „Thatsache Das deutsche Volk befindet sich gegenwärtig ist, daß die Kurse der vornehmlich zu Spekula- in sehr guten wirthschaftlichen Verhält- tionszwecken benützten Jndustriewerthe mehr oder I nissen. Alle Jahresberichte der Fabrik-Jnspekioren minder weit über den durch ihren dauernden Er- stimmen darin überein, daß die Lebenshaltung trag bedingten Werth gesteigert waren und ein der Arbeiter im Laufe der letzten Jahre besser starker Kursabschlag nothwendig wurde, um und auskömmlicher geworden ist. Und wenn auch das richtige Verhältniß zwischen Kurs in allerneuester Zeit die Lebensmittelpreise höher und Ertrag dieser Werthe wieder her- geworden sind, so bleibt diese Steigerung verhält» zustellen . . ." Warum fand man nicht vor- nißmäßig zurück hinter dem Anwachsen der Ar- Her die Worte, um schon vorher, ehe das „rich-1 bcitslöhne. Als ein erfreuliches Anzeichen für tige Verhältniß zwischen Kurs und Ertrag" durch diese Lohnaufbesserung wird angeführt, daß das die ungesunde Spekulationswuth gestört war, durchschnittliche Jahreseinkommen eines jeden Ar- das Publikum vor dieser ungesunden Spekulation beiters in der gesammten Belegschaft des Ruhr- zu warnen? Dieser Vorwurf trifft sehr viele revieies im Laufe der letzten 10 Jahre van 940 Zeitungen, die wohl richtig voraussahen, was auf 1175 Mark gestiegen ist. Und ebenso bildet kommen würde, aber schwiegen um leidiger Son- einen Maßstab für das steigende Volksvermögen berintereffen einzelner Personen oder Gruppen der Stand der Sparkassen. In den preußi- willen. schen Sparkassen sind in dem Jahrfünft von 1893