Einzelbild herunterladen
 

Fuldaer M Zeitung

ÖrnNs.'LÄSS L »armeak

Iuröa, Samstag, den 30. Juni 1900.

27. Jahrgang.

x Hunderttausend Mann

2lHetn bei näherer Betrachtung findet man, daß diese äußere Bekleidung nicht wie bei der großen Stadtmauer von Nanking Stein, sondern nur ge­trocknete Ziegel von grauer Farbe sind. Diese Erdmauer erhebt sich auf 15 bis 16 Meter über die Ebene und besitzt eine untere Dicke von 30 Metern, eine obere Dicke von etwa 15 Metern. Nach innen und außen erheben sich über den Erd­wall noch 6 Fuß hohe- Parapetmauern und von 200 zu 200 Meter springen Thürme oder viel­mehr rechteckige Bastionen von der gleichen Höhe wie die Mauer aus dieser hervor, und an den 4 Ecken erheben sich etwa 40 Meter hohe, vier­stöckige Bastionen mit dreifachen Dächern aus glasirten Ziegeln. Aehnliche Bauten erheben sich über jedem der 16 Stadtthore, die regelmäßig um 6 Uhr Abends durch die Wachen der Banner­truppen geschlossen werden. Rings um die ganze Stadtmauer legt sich ein 30 bis 50 Meter breiter und etwa 10 Meter tiefer Graben, in welchem sich auch in der trockenen Jahreszeit Wassertümpel und Moräste besinden. Es ist übrigens bemerkenswerth, daß die Mandschustadt und Chinesenstadt gleichfalls durch starke Mauern von einander getrennt sind, und daß die Mandschu nicht daran dachten, dieselben zu beseitigen, viel­mehr ihren Palast mitten in der Stadt zu einer Festung umwandelten und nur Abkömmlinge der einstigen Unterthanen ihrer Vorfahren um sich duldeten. In das Innere des kaiserlichen Stadt- theils einzudringen, ist bisher noch keinem Heere gelungen, und selbst in Friedenszeiten hat noch kein Europäer dieses Heiligthum betreten, außer in den letzten Jahren die Gesandten der Groß­mächte. Von hier aus regiert der „Sohn des Himmels' sein riesiges Reich. Uebrigens darf nur ein Theil des großen, von den Stadtmauern eingeschlossenen Raumes als bewohnt betrachtet werden, denn einmal nehmen Seen und Gärten mit den daranstoßenden kaiserlichen Palästen, so­wie die Paläste und Gärten verschiedener Prinzen einen bedeutenden Raum ein, und dann liegt ein großer Theil Pekings in Trümmern.

Innerhalb der kaiserlichen verbotenen Stadt am Fuße des sogenannten Kohlenhügels stand vor nicht langer Zeit ein vertrockneter Baum, mit schweren Ketten behängt. An einem Zweige dieses Baumes erhängte sich der unglückliche Tsungcheng, um nicht in die Hände der siegreichen Rebellen zu fallen. Der erste Herrscher aus der Mand- schu-Tynastie ließ den Baum mit Ketten umgür­ten, und im Volke herrscht der Glaube, daß der Fall der Mandschu-Dynastie beoorstände, wenn diese Ketten je entfernt würden. Im Westen der Stadt befindet sich die große Glocke in dem Tempel von Hziehrmsn, erbaut im Jahre 1578. Die Glocke ist 18 Fuß hoch, mißt in ihrem Um- I fan9e 10 Fuß und ist von außen und innen mit Auszügen aus buddhistisch kanonischen Werken in chinesischen Schriftzeichen — wie eS beißt, an 30 000 — bedeckt. Der Tempel, in welchem die Glocke hangt, gilt als ein Heiligthum, zu welchem rn der Zeit großer Dürre Prinzen und Würden­träger kommen, um Regen zu erbitten. Eine an­dere Glocke von bedeutender Größe hängt im Glockenthurme, der mit einem Trommelthurme Peking den ausgesprochenen Charakter einer chinesischen Stadt verleiht. Unter den zahlreichen Tempeln Pekings nehmen die erste Stelle die Tempel des Himmels und des Ackerbaues ein Ein gegen drei Quadrarkilometer Grundfläche be-

Ausrüflung Platz findet, wie unsere Zeichnung zeigt. Daß diese Horden europäischen Truppen nicht ernstlich oder dauernd gefährlich werden können, liegt auf der Hand; aber im Geheimen werden sie von den chinesischen Truppen und speziell den Regierungskreisen unterstützt, und hierin liegt die Gefahr der ganzen Bewegung, die in ihren Folgen immer unabsehbarer zu werden droht.

I an der nördlichen Straßenseite, der deutschen schräg gegenüber die japanische Gesandtschaft und etwas weiter nördlich in einer Seitenstraße die englische Gesandtschaft. In der Nähe befindet sich auch m einem großen Garten die Direktion der Seezölle und die Wohnung Sir Robert Harts. Der deutschen Gesandtschaft gegenüber liegt das §ot.“ rbe Sjötice, der einzige europäisch geführte Gasthof Pekings, und nicht weit davon auf der« ibkben Seite wie die Gesandtschaft der internationale Klub mit dem Lawntennisplatz. Die Gesandtschaften sind alle in ehemaligen Damen, chinesischen Re« grerunzsgebäuden, untergebracht, sie sind einstöckig und unterscheiden sich äußerlich nicht von chinesischen Bauten. Die Front der deutschen Gesandtschaft bildet ein chinesisches Eingangsthor, von einem großen, nach chinesischem Stil geschwungenen Dach überragt; im Hof liegen zur Linken die Gebäu­lichkeiten für den Gesandten, zur Rechten die Wohnungen der Gesandtschaftsmitglieder und Bediensteten; im Hintergründe schließt sich, eine Oase in der Staubwüste Pekings, ein großer Garten an. Das Viertel, in dem die Gesandten und, von den Missionaren abgesehen, die meisten Europäer wohnen, ist also keineswegs eine be­sondere von Fremden gebaute Niederlassung wie die Settlements in den Vertragshäfen, sondern es sind Straßen der Stadt wie alle anderen, rn denen auch zwischen den Gesandtschaften Manschu und Chinesen ihre Häuser haben. Dadurch sowie durch die an die Gesandtschaften anstoßenden Garten wird deren Vertbeidigung bedeutend er« schwert.

AusdemJahresberichte der Hanauer Handelskammer.

IV.

r.'™ luuujuiiy von oer ratter«

uchen oder verbotenen Stadt von Osten nach Westen, parallel mit der Mauer der nahe an­schließenden Chinesenstadt. Die deutsche Gesandt«

JK 147.

In dem Jahresbericht veröffentlicht u. a. auch eine Firma in Fulda nähere Angaben über den Fuldaer Kolonial-Großhandel im Jahre 1899. Dieselben lauten folgendermaßen:

„Der Geschäftsgang in unserer Branche war im Jahre 1899 als befriedigend zu be­zeichnen; der Handel in unseren Artikeln hat sich recht gut gehoben. Unser Verkaufsgebiet erstreckt sich hauptsächlich auf Fulda und Um« gegend, ein Theil Oberhefsens und Bayerns.

Der Umsatz in rohem Kaffee vermin­derte sich zwar erheblich, dagegen fand ge« brannter Kaffee weit mehr Beachtung. Wir waren in diesem Jahre genöthigt, unsere Kaffee-Rösterei zu vergrößern, und sie war in un­unterbrochener Thätigkeit. Die Konjunkturen in Kaffee mittlerer Qualität waren immer so günstig, daß wir preiswürdig den Bedarf an Waare be­ziehen konnten; hiernach herrschte bei dem Pu­blikum vorwiegend Nachfrage nach billigeren Sorten gebrannten Kaffees. In Anbetracht der niedrigen Kaffeepreise ging der Cichorienverbrauch zurück. Die Nachfrage nach Reis war lebhaft, und es wurden große Umsätze bei hohen Preisen erzielt. Ebenso hob sich der Umsatz in Hülsen­früchten. Ferner war die Nachfrage nach Leinöl sehr lebhaft, doch gestaltete sich die Ernte recht knapp und die Preise stiegen in den Monaten August bis Dezember äußerst rasch,

| ohne daß dadurch die rege Kauflust in Hinsicht auf den Artikel beeinträchtigt war. Rüb öl konnte zu billigem Preise eingedickt werden; der Absatz war im Vergleich zu dem im Vorjahre erzielten unverändert. Zucker war in der lau­fenden Saison theuer, die Raffinerien stellten hohe Forderungen, indeß wurde der Umsatz nicht geschmälert. Amerikanisches Schmalz wird hier immer mehr eingeführt und es wurde in diesem Artikel ein gutes Geschäft erzielt, zumal der Preis wesentlich niedriger ist, als für deutsches Schmalz, die Qualität aber hinter der der letzteren nicht zurücksteht. Der Petroleum-Konsum wurde bei hohen Preisen größer; in letzter Zeit wurde allerdings immer mehr rumänisches und russisches Petroleum angeboten, was in der Folge eine Beeinträchtigung des Handels er­bringen könnte. Die Nachfrage nach gesalzenen Häringen war in Folge hoher Preise unbe­friedigend und der Umsatz verringerte sich."

lieber den Handel in Kohlen entnehmen wir dem Jahresbericht nachstehende Mittheilungen:

Kohlen sind auch in den sonst so stillen Frühjahrs- und Vorsommermonaten des Bericht­jahres ein sehr gesuchter Artikel gewesen. Mit festen Preisen begann das Frühjahr und sie hielten sich bis zum Juni. Von da ab aber trat eine rapide Steigerung ein, sie belief sich schließlich auf 30-35% gegen die Abschluß, preise und hielt sich auf dieser Höhe bis zum Jahresschluffe. Die Ursache lag dieses Mal

Sms Jtcfctat» 3. P*»s«lUe fs jm«.

»hn-Bringerloh», jmb Bestellgeld ix Fulda und aul» ÄirtSlM.bvPf,

sollen nach dem Urtheile von Chinakennern noth- wendlg fein, um der fremdfeindlichen Bewegung 'm Rerche.der Mitte Herr zu werden. Es ist unmöglich zu sagen, ob dieses Urtheil das Richtige trifft oder nicht; aber daran ist freilich nicht zu zweifkln, daß die Chinesen bisher sich als weit gefährlichere Gegner gezeigt haben, als man vor­her angenommen hatte, und es kann nicht oft ge- nug wiederholt werden, daß die ganze Bewegung “II£n Anscheine nach noch in ihren Anfängen steht- Auch dre Haltung des alten Vizekönigs Ll-Hung-Tfchangin Kanton ist nichts weniger als unzweideutig. Er fordert nämlich in einem i an den Straßenecken von Kanton angeschlagenen Erlasse dazu auf, „die Landesfeinde auszurotten". Das kann man, wenn man will, auf die Empörer anwenden; aber die Chinesen, die dabei lesen werden sehr geneigt sein, die „fremden weißen Teufel als die „Landesfi inde" anzusehen, die der „Bismarck von China" meint, und nach diesem unheimlichen Rezepte zu handeln.

In mehreren Blättern war angedeutet worden, ~ se', Breits beschlossene Sache, dem ersten Expeditionskorps nach China alsbald ein zweites nachzusenden. Das scheint nicht zuzutreffen. Wenigstens liest man in den ,Berl. Reuest. Rachr/ folgende, anscheinend von amtlicher

eratlIxlte "®‘e 'n einzelnen blättern veröffentlichten Mittheilungen über deutsche Rüstungen für Ostasien, die über den Rahmen der bereits amtlich bekannt gemachten Maßnahmen hmausgingen, sind unrichtig. Es find bisher keinerlei weitergehrnde j Anordnungen getroffen worden. Selbst­verständlich würden die entsprechenden Weisungen sofort ergehen, wenn die bisherigen Vorkehrungen als unzureichend sich erweisen sollten." Was noch nicht ist, kann also recht bald werden?

Gleichzeitig taucht in den Blättern der Ge- danke auf, ein eigenes deutsches Kolouialheer zu bilden, das in allen solchen Fällen ohne Weiteres emzugreifen hätte und jederzeit des Be- fehles gewärtig sein müßte, deutsche Interessen im Auslande wahrzunehmen. Einem auswärtigen Blatte ist sogar die Meldung zugegangen, der Ge- mrnke, eine, solche Truppe zu bilden, werde in Berlin bereits ernstlich erörtert. Dieses Letztere könnte za wahr sein, ohne daß daraus auch die Ausführung des Gedankens folgen müßte. Aus dem Gebiete der militärischen Projekte ist man in Berlin von,eher sehr erfinderisch gewesen, aber jum Glucke sind bisher noch lange nicht alle Pro­jekte dieser Art zur Thal geworden. Ebenso wird es wohl auch mit dem neuesten Projekte einer Kolonialarmee zugehen, denn zum Glück treten doch solche unangenehme Verwickelungen, wie jetzt die chinesische, nicht alle Jahre ein, ja nicht einmal m zedem Jahrzehnt. Da hieße es doch wohl mit Kanonen nach Spatzen schießen, wollte man dieses einen Falles wegen, so unangenehm und so schwierig er auch ist, sofort an die Bildung eines für alle Zettenstehenden Kolonialheeres Herangehen.

Mit wie wunderbaren Gesellen, vom militä­rischen Standpunkte aus gesprochen, man m China beim Aufstande der Boxer zu thun hat, das geht aus unserer beistehenden Zeichnung hervor. Die­selbe st-llt eine Horde dieser Empörer dar, deren Waffen zum großen Theil in langen Speeren, rum Theil in Gewehren, Säbeln u. s. w. bestehen wobei auch der chinesische Schirm unter ihrer

Peking.

Die Stadt Peking, auf die sich gegenwärtig "^em^lne Interesse richtet, ist eine der ältesten Städte Chinas und wird schon int 12. vorchrist- üchen Jahrhundert unter dem Namen Ki als • e»re8 Fürstenthums Den bezeichnet. Alle rechtwinklig zu einander laufende Erdwälle V? Jorben. ber heutigen Stadt scheinen dieser ®™nbuo"9 anzuzehören. Mehrfach wechselte die Stadt im Laufe der Jahre ihren Namen und chre Lage, wenn sie auch nie weit von ihrer alten Stelle fortgeruckt wurde. Erst seit Anfang des lc>. Jahrhunderts, als die Kaiser aus der Swings Dynastie regierten, führt die Stadt den Namen! Peking, d. h. nördliche Residenz, den sie jedoch im ! Munde des Volkes wieder verlor, als 1644 die

?enm Lammende Mandschu-Dynastie auf den Thron gelangte. Gegenwärtig versteht d» -Ed«, W-.s., 4,enb' L große Masse des Volkes die Stadt schlecktwea

M-vzstadt nennt $feTS plan Pekings besteht aus zwei aneinander ge­schobenen Bierecken, einem größeren im Norden, dessen langfle Ausdehnung genau von Norden nach Süden gerichtet ist, und einem kleineren, südlich daranstoßenden. x$enes nennen die Europäer die "d^dAwtsschustadt, dieses die Chinesen- miL 'hren gewaltigen mfhonen und Eckth^rmen macht einen imposanten Andruck, und staunend bewunden man den Fleiß der Lhlnestti, die auf solche ungeheure Entfer- nungen solche Berge von Erde aufführen und sie mit solchen Mengen v, n Steinen bekleiden konnten |

idle 25 Pf.; K Wiederholungen wirb entsprecht. Rabatt jwwStzr*

MÜ MMmHaÜungs-AeMgk SomüsgS-Inümg^ **

Stadtmauern eingeschloffener I ende der Tartarenstadt, südöstlich von der kaisev b'er' letner Mitte dte wiederum | lichen oder verbotenen Stadt «an «Lrf von Mauern und durch solche tn verschiedene ck-r b^bvttiche Tempelanlage, zu wel-. |H,1Kpt<lvtll enpaoi. x»ie oemicye Gesandt-

LIL L7WL7 ÄI Dienern getragenen Sänfte unter Vorantritt von Musikbanden und hohen Beamten wallfahrtet, nachdem Tags zuvor mit großem Pomp in einem von Elefanten gezogenen Wagen die Opfergaben vorausgesandt find. Im Südosten des Altares befindet sich ein neun Fuß hoher, mit grünen Kacheln gedeckter Herd mit eisernem Rost, auf bem neben wohlriechenden Harzen im Augenblicke, wo der Kaiser die Anlagen betritt, unter Musik- uangen ein ganzer Ochse den Flammen übergeben wirb. Sobalb der Sohn des Himmels die obere Terrasse betreten hat, läßt er sich dreimal auf bie Knie nieder, verneigt sich, streut seinen Vor-1 fahren Weihrauch und legt einige Rollen Seide, Nephritschalen und andere Opfergaben nieder, worauf ein Gebet verlesen wirb und Se. Maj. knieend den Trank und das Fleisch der Glück­seligkeit empfängt.

In der Nähe des Tempels des Ackerbaues auf der Ringmauer befindet sich auch das Obser­vatorium, massive Bronzeinstrumente von den | ausgebreiteten Schwingen fliegender Drachen ge­tragen. Pater Verbiczt war es, der die herr­lichen Instrumente aus Bronze gießen ließ, dar- unter eine Himmelskugel von 6 Fuß Durchmesser, die so geschickt hängt, daß ein Kind sie in jede beliebige Elevation stellen kann. Ein großes ehernes Fußgestell trägt vier ungeftalte Drachen, auf deren flatternden Mähnen ein prächtiger, breiter, kunstvoll verzierter Horizont ruht. Bei der Gewohnheit der Chinesen, sich mit hohen Mauern zu umgeben, sind die Straßen Pekings äußerst einförmig. Ueberall dehnen sich hohe, aus halbverbranntem, grauem Backstein aufge­führte Einschließungsmauern aus, überall blinken hinter diesen Mauern spitzige, ausgeschweifte Dächer hervor, die durch Form und Farbe wieder ganz eintönig sind. Nur der kaiserliche Palast ist mit glasirten gelben, die Mandarinenpaläste mit grünen, die Tempel mit blauen Z egeln ge­deckt; doch alles ermüdet durch die stete Wieder­holung derselben Formen und Verzierungen, und bas Auge könnte auf nichts ruhen, wenn nicht das Treiben auf den Straßen die ertöbtenbe Ein- förmigfeit belebte. Doch das Gewühl, das auf den Straßen Pekings herrscht, kann den Beob­achter nicht darüber täuschen, daß die Stadt dem Verfalle entgegengeht. Denselben kennzeichnet namentlich die Entvölkerung, die sich in der Menschenleere ganzer Stadttheile und der Herren­losigkeit mancher ehemaligen fürstlichen Residenz kundgibt; die Unreinigkeit der Straßen, deren früheres System gut gemauerter Abzugskanäle lernen Dienst längst nicht mehr versieht, und die sich nach Regengüssen in Lachen und Seen ver­wandeln, endlich die Unzahl der Bettler, die in j ihrer Bekleidung durch wenige Lumpen den äst­hetischen Sinn des Europäers verletzen.

Der Schauplatz der jüngsten Ereig­nisse in Peking ist die Gesandtschaftsstraße, eme breite, staubige und löcherige Straße, die! sich nicht wesentlich von den übrigen Verkehrs- wegen der Hauptstadt unterscheidet und sich wie diese in einem ganz unglaublichen Zustande der Vernachlässigung befindet. Sie zieht fich am Süd-