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JuLöa, Dienstag, den 26. Juni 1900.

27. Jahrgang.

Die Krankenversicherung

auf

wissen wir nicht.

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J2 144.

Beben ging durch die Glieder, auf die fahlen Lippen trat ein leichter, gelblicher Schaum — ein Seufzer — dann Todtenstille.

Der Arzt beugte sich herab und horchte. Dann richtete er sich empor. „Es ist schlimm," sprach er. „Ein Herzschlag."

In demselben Augenblicke trat Mia ein. Sie hatte sich, als sie das Gespräch der Herren im Atelier ihres Vaters hörte, von ihrem Lager er­hoben und wartete in einem Nebenzimmer, bis dieselben fortgehen würden. Als sie nun aber hörte, daß ihrem geliebten Vater etwas wider­fahren sei, eilte sie rasch herbei. Die Worte des Arztes machten ihr sofort die Lage klar und sofort eilte sie zu dem alten Pfarrer der St. Bituskirche, um ihn zu dem Todtkrankm herbei­zuholen.

Als ft» zurückkehrte, war nur noch Konrad mit dem Arzte bei ihrem Vater. Sobald der Pfarrer erschien, entfernten auch die Beiden sich schweigend.

Bald nachher kam der Kranke wieder zu sich; er war sich über die ihm drohende Todesgefahr völlig klar und empfing mit großer Rührung die Tröstungen der hl. Religion. Im Laufe des Tages besprach er mit Mta, die nicht von seinem Lager wich, was sie nach seinem Tode beginnen sollte.

Das arme Kind wollte noch gar nicht daran glauben, daß sie den Vater so rasch verlieren sollte. Der Arzt kam Mittags nochmals wieder, konnte ihr aber wenig Hoffnung machen. Der Pfarrer, der mehrmals im Laufe des Tages vorsprach und längere Zeit am Krankenlager ver­weilt», suchte sie nach Kräften zu trösten

* LiffaSo«, 25. Juni Ganz unerwartet war eine Ministerkrisis ausgebrochen, die aber eine erfreulich schnelle Lösung gefunden hat. )as neue Ministerium ist folgendermaßen zu- ammengesetzt: Präsidium und Inneres Hintze Ribeiro, Aeußeres Joarroyo, Finanzen Anselmo Andrade, Justiz Campos Henri­ques, Krieg Pimente! Pinto, Marine Teixeira Sousa, öffentliche Arbeiten Pereira Santos.

Deutsches Deich.

Berlin, den 25. Juni.

, + WmisteriKldireittor Dr Kügler wird n:cht Untsrstaatssekretär im preußischen Kultusministerium. Die ,Rordd. Allgem. Zra/

-iN'.ws: „Dre Angaben verschiedener Blatter über die Person des Nachfolgers deö Unterstaatssekretärs im Kultusministerium Dr.

zchnrBrmaerloh« £itä Bestellgeld tit Küda arä suk- -MM LM. 56 W.

«glich- hmr der

Hände, umarmte ihn und bekränzte sein herrliches, tiefempfundenes Bild mit Rosen. Konrad vermochte vor innerer Erregung kein Wort zu sprechen. Er drückte Ruland an die Brust.

„Wem her!" rief der Maler, wieder in seine wnnfrohe Stimmung zurückfallend, „daß wir die heilige hehre Kunst leben lassen, die Sonne, dis uns das Leben erleuchtet und verschönt; die Kunst, die sonnige, wärmende, er­hebende, tröstende, erfreuende Kunst soll leben!"

Die Gläser wurden hoch erhoben; die Mor- genfonne funkelte in dem goldigen Naß. Man stuß an und leerte die Gläser auf einen Zua.

Plötzlich zersplitterte das Glas Rulands auf den Steir,fließen der Veranda. Es war seiner Hand entsunken, die zitternd nach seinem Herzen fuhr. Sern Antlitz war schneeweiß geworden. Dte Augen schloffen sich. F-st preßte er die Hände auf d»s Herz und wäre zu Boden ge­sunken, wmn Konrad ihn nicht rechtzeitig aus- gefanaen hätte.

„Was ch Dir, Ruland?«

„Nichts — nichts — mein Herz — mein Herz!"

Man legte ihn in einen Sessel, Doktor Witte öffnete ihm die Kleider, untersuchte ihn, rief nach frischem Wasser und Eis. Noch einmal schlug der Künstler die Augen auf.

„Es ist vorbei, Doktor — ich sterbe — ach! ich habe nicht vergebens gelebt — nicht ver­gebens.«

Er wandte sich mit gewaltsamer Anstrengung so, daß seine Augen sein- letzte Schöpfung sehen konnten. „Mia —meine Rose — meine Sonne," flüsterte er. Dann schloß er die Augen, ein :

äLKMkK Ok PeM- geile 25 Pf.; N Wiederholmrsm Mrs eMsprrMLE: Rabstt

Zm KukenHurme.

Roman von O. Elster.

23 ------- (Nachdruck verboten.)

Die Sonne war höher gestiegen und übergoß mit goldigem Licht das Gartenhäuschen, als man es erreichte Trüben die alte Sankt Veit-Kapelle und die düsteren Eichen und Rüstern lagen noch im tiefen Schatten ; nur das Kreuz auf dem Thurms lohte in feurigem Glanze.

Maland führte die Zechgenossen auf die Veranda, an deren äußeren Ende ein hohe, durch eine graue Lemwand verhüllte Staffelei stand. S . . "Dahin stellt Euch!» rief der kleine Maler, wdem er zur Staffelei trat. „Von dort her seht Är mein Bild am besten. Seht die Sonne Uelgt empor, ihr Ebenbild zu grüßen!" ..„Das volle Sonnenlicht fiel jetzt auf die Veranda und erfüllte sie mit lichtem und doch sanftem «cheme. Anton Ruland entfernte rasch die Hülle von der Staffelei und ein allgemeiner Ausruf der "eberraschung erklang.

Das hatte man nicht erwartet. Eine gewaltige Aufregung bemächtigte sich der Gesellschaft. Mait orangte sich zu dem Bilde. Einzelne, bewundernde -uusrufe wurden laut. Nur Konrad stand in Mllem Anschauen versunken da, die Hände gefaltet die Augen mit Tbränen gefüllt. —

. Sa, das war die Sonne — die Sonne seines und des unglücklichen Rulands Dasein - die Jungfrau Maria wie sie betend zu Gott empor- Ras-n UmItn^.t D°nr.bJü^nben, weißen und rothen lehnt"' Unb blC ^esichtszüge waren von Mia ent-

„Mensch — Freund — das ist ja ein Meister­werk !" rief der Justizrath. „Wie sind Sie auf den Gedanken gekommen?"

, „Der Hügel Golgatha", sprach Ruland mit feierlicher, leise bebender Stimme, „war eine wüste Stätte, überwuchert von Dornengestrüpp. Als die Kriegsknechte des Pilatus unseren Heiland an das Kreuz schlugen, flochten sie ihm eine Krone aus den Dornen Golgathas und setztzn sie ihm aufs Haupt und spotteten seiner. Maria aber, die «Hutter des Heilandes, kniete am Kreuze nieder, mitten unter den Dornen, daß die spitzen Stacheln sie verwundeten und verletzten. Zu dem allgütiqen Gott wandte sie den Blick, betend, daß er die Schmerzen des Gottmenschen lindern möge. Und heiß flössen ihre Thränen auf die Dornen nieder und vermischten sich mit dem Blute, das aus ihren und des Sohnes Wunden niedertropfte. Und siehe da, als die Sonne emporstieg über Golgatha und d-e Dornen mit goldenem Strahle traf, da entsproßten den Thränen und Blutstropfen Rosen blühende Rosen; weiße Rosen den/ Thränen Marias und rothe Rosen ihrem und Jesu Blut Seit jenen Tagen tragen die Dornen Rosen, die man der Mutter des Heilandes geweiht. Rosen und Sonne, sie gehören zusammen — und so habe ch das B ld gemalt in der Zeit der Rosen und >ei den Strahlen der Frühlingssonne, wenn sie >ort hinter der alten, grauen Sankt Veits-Kapelle lervortauchte. Und die Sonne meines Lebens habe ch auch gemalt — mein Kind — meine Mia Inb nun sprecht", rief er, sich emporreckend, „bin ich ein Künstler? Oder bin ich ein Zerrbild — eine Karrikatur?"

Jubelnd umringte man ihn, schüttelte ihm die

Ausland.

* Asm, 25. Juni. Endlich hat S aracco ein neues Ministerium zu Stande gebracht. Dasselbe setzt sich wie folgt zusammen: Präsidium und Inneres ©aracco, Auswärtiges Visconti- Venosta, Justiz Gianturco, Schatz Guilio Rubini, Finanzen Chimirri, öffentliche Arbeiten Branca, Unterricht Gallo, Krieg Ponza di San Martino, Marine Morin, Ackerbau Carrano, Post und Telegraphen Pascolato. Dis Minister werden heute den Eid leisten. Kandidat der Regierung als Präsident der Kammer wird Villa sein. Das neue Kabinet hat den Charakter eines Ver­söhnungsministeriums.

* Lorchsrr, 25. Juni. Die .Times' meldet, daß der Premierminister von Neu-Seeland, Seddon, einen Plan auZgearbeitet habe, wonach verschiedene benachbarte Inselgruppen in die Grenzen der Kolonie einbezogen werden sollen, um sie vor dem Schicksale Samoas, nämlich der Erwerburg durch eine auswärtige Macht, zu bewahren.

* Madrid, 25. Juni. Am Samstag sind alle Läden wieder geöffnet worden. Der Widerstand der Handelskreise und damit auch )ie Reformbewegung können als gescheitert be­trachtet werden.

^Frers. Ztg.' meint, um sich in diesen endlosen Ausführungs- Bestimmungen überall zurechtfinden zu können, müßte sich jedes Geschäft einen eigenen Justiziar halten. Auch wird man an der Univer­sität besondere Vorlesungen über das neue «Stempel» steuer-Gesetz veranstalten müssen.

* Nne Marrmsrg vor dem Schulden MaHstt har der preußische Eisenb a hnminister an die Beamten seines Ressorts gerichtet. In dem Erlaß wird darauf hingewiesen, „doß die Staatsbeamten durch bestehende Gesetze gegen die Verfolgung wegen Schulden außerordentlich ge- fchützt sind, und es deshalb für sie Ehrensache ist, ihre Ausgaben mit ihrem Einkommen völlig klang zn bringen, damit sie sich zu ihrem Schutze nicht auf gesetzliche Privilegien zu berufen nöthig haben, die sie nicht verdienen. Da indeß hm und wr der dennoch Beamte ihres Stand- ich vergessen und sich hinter ein Prwuegmm verstecken, das sie nicht zu schätzen wissen, und dadurch das ganze Boamtenkorps in Mißkredit bringen", so werde demjenigen, „welcher leichtfertig Schulden und namentlich zu einem sem zweimonatliches Einkommen überragenden Betragkontrahirt, als ungeeignet zum Eisen- b a h n d i e n st" das Dienstverhältniß gekündigt werden. „Diejenigen aber, die ihrer Dienst- st-llung na j Aussicht haben, dereinst definitiv im Staats -Eisenbahndienst angestellt zu werden, können nur dann dazu gelangen, wenn neben den sonstigen E fordernissen ihre ökonomischen Ver­hältnisse fu) in bester Ordnung befinden.«

O I'srSttrg k. A., 25. Juni. Der hier stattgchabte 28. deutsche Aerztetag, aus 383 Vereinen durch 118 Delegirte mit 15,150 Stimmen vertreten (der Aerztebund besteht aus 391 Ver- einen mit 16,586 Aerzten), erklärte nach einem Vortrage des Professors Becher-Berlin, ent- prechend dem Anträge des Referenten die gesetz­liche Einführung der Leichenschau im Interesse )er Volkswirthschafl für eine Rothwendigkeit und prach sich ferner dafür aus, daß die Leichenschau von einem deutschen approbirten Arzte ausgeführt werde. Ueber die Bedeutung des Samariter- und Rettungswesens für den deutschen Aerzte- iand referirte Professor Dr. H en ins-Berlin. Nach längerer Diskussion stimmte der Aerztetag den vom Referenten gemachten Vorschlägen zu. Am zweiten Sitzungstage wurde zunächst über die Errichtung einer Auskunftsstelle für die Nieder­lassung deutscher Aerzte im Aus lande berathen. Dr. Joachim sprach für Berlin, Dr. Piza für Hamburg als Sitz der Auskunftsstelle. Es wurden mehrere Anträge gestellt. Durch Abstimmung er­klärte sich die Versammlung für die Errichtung einer Auskunftsstelle. Die Oberleitung wurde in die Hände des Geschäftsausschusses gelegt. Mit der Auskunftsstelle foll eine Vermittlungsstelle für Schiffsärzte verbunden werden. Hierauf folgten die Berichte der verschiedenen Kommissionen. Ange­nommen wurde der Antrag der Lebensversiche­rungs-Kommission : Es widerstrebt dem Interesse eines guten Einvernehmens zwischen dem Deutschen Aerztebund und den deutschen LebenSversicherungs- gesellschaften, wenn ärztliche Vereine durch Be­schlüsse ihrer Mitglieder verpflichtet werden, höhere Honorarsätze zu verlangen, als durch gemeinsame Vereinbarung festgesetzt sind. Ueber den Antrag

~ vom 14. Juni 1900 I (*“*, vet Flottenkosten) sind nunmehr im

,Rsrchsanzerger' veröffentlicht worden, sie nehmen einen ganzen Bogen des Blattes in Anspruch. Erhebung der Stempelabgabe, sowie zur Abstempelung von Werthpapieren, Lotterieloosen, «Schiffsfracht - Urkunden und zum Verkaufe von «iempelmarken und gestempelten Vordrucken be- I fugten Amtsstellen werden ebenso wie die Beam­ten zur Wahrnehmung der im § 49 Absatz 2 des Gesetzes vorgesehenen Prüfung in Bezug auf die Abgaben-Entrichtung und die Geschäfts-Bezirke der Beamten von den Landesregierungen bestimmt und öffentlich bekannt gemacht. So weit eine solche Bestimmung nach Maßgabe der bestehenden Stcmpelgssetz? bereits erfolgt ist, bedarf es einer erneuten Bekanntmachung nicht; etwaige Verände­rungen bezüglich der Abstempelunasstellen werden dem Reichskanzler behufs Veröffentlichung im ,Centralblatt für das Deutsche Reich' rritgetbeilt Die Abstempelung der Genußscheins erfolgt' bis auf weiteres nur bei den Stempslhebejvllen zu ®erhn, Dresden, Frankfurt a. M , Hamburg, ^-annheim, München und Straßburg i. E. Die

irklich konfessioneller Grundlage. Nun bleibt nur zu wünschen, daß anstatt Dr. Kügler's überhaupt nicht ein Mann Unterstaatssekretär I werde, der in diesen Bahnen wandelt. Vor el?t9.en Dagen wollte sogar die freikonservative ;Post" rotff en, dem preußischen Landtage werde m semer nächsten Tagung ein Volksschulgesetz aus konfessioneller Grundlage zugehen. Aber diese Meldung hat eine sehr kühle Aufnahme in der Presse gesunden: man hält sie allgemein für unrichtig, Und leider lassen die bisher gemachten Erfahrungen auch kaum eine andere Annahme zu.

Für die WssatzNÄg t><m Kisrrtfchorr werden jetzt schon zum H-rbst 1901 tropmdienst- faaige Dreijährig - Freiwillige gesucht. Bevorzugt werden Bauhandwerker, Schuhmacher und Schneider. Die Mannschaften erbeten in Kmutschou neben der Löhnung und Verpflegung erne Theurrungszulage. Meldungen sind beim in Kiel, beim 2. Geebataillon in

* Miev, 25. Juni. Einer Hof an sage zufolge findet am 28. Juni 12 Uhr Mittags in der Hofburg in Anwesenheit der obersten Hofchargen, der geheimen Räche und der Minister die feierliche Eidesablegung des Thronfolgers Erz. Herzogs Franz Ferdinand statt. DieEides- ablegung erfolgt anläßlich der morganatischen Vermählung des Erzherzogs mit der Gräfin Chotek und betrifft die Stellung der künftigen Gemahlin sowie der eventuell aus dieser Ehe hervorgehenden Nachkommenschaft.

* Sofia, 25. Juni. Bulgarien hat wieder einmal eine Skandalaffaire Das.Amtsblatt' ver­öffentlicht einen fürstlichen Erlaß, der die früheren Minister Stoilow, Burew und Oberst Iwanow auffordert, die Beträge aus dem Dispositiondsfonds zurückzuer­statten, die sie sich bei ihrer Amtsenthebung ungeeignet haben sollen.

*** siraNrLNvLkfliHLNMss I v. Bartsch beruhen, wie wir mittheileu können, soll den Reichstag in seiner näcksten Toonn» ^^ müßiger Kombination." Das ist an beschäftigen, nachd-m b^e letzte Taauno in 5? eJLt,e erfreuliche Richtigstellung. Denn Herr lungen Aenderungen der Invaliden-^ und der Un-! ^Eusmrmsterium der Haupttrager der Gegner­fallversicherung gebracht hat. Zwischen der cln-! * fl^gsn die Einführung einer Volksschule

Z sSSSmÄ 1 “f E,ch «runbtae. Stan

besteht noch immer die alte und bedenkliche Lücke: die Leistungen der Krankenversicherung hören nach den geltenden Bestimmungen mit dem Ende der dreizehnten Woche auf; Invalidenrente wird aber nur gewahrt, wenn die Erwerbsunfähigkeit länger als 26 Wochen dauert. Erkrankt also jemand schwer, so daß die Krankheit zum Siechthum führt, so verliert er mit der Vierzehnten Woche die Krankenunterstützm-g, ohne daß er gleichzeitig die Invalidenrente erhält; er bleibt vielmehr volle dreizehn Wochen ohne jegliche Unterstützung. Des­wegen nahm der Reichstag gleichzeitig mit dem neuen Jnvalidenverstcherungsgesetze eine Resolution an, in der er die Verbündeten Regierungen darum ersucht, so bald als möglich dem Reickstaae eins Vorlage zu machen, durch die diese Lücke aus­gefüllt, die Krankenversicherung also von inHLprunr dreizehn auf sechsunvzwanzia Wochen , ^'eu.run, aus gedehnt wird. Diese Reform wird die Haupt- Wi!belms2!n-n^ beim ^Geebataillon ir. bestimmung sein bei der neuen Aenderurch der SbtbeilmS ÄJ

Krankenversicherung; nur läßt sich schwer die! i 'N Lehs bw spätestms Ende Februar Höhe der Mehrkosten berechnen, die aus dieser j erfol3t Frühjahr

Verlängerung der Krankenunterstützuug entstehen F^hiahr 1904.

wird. Regisrungsrath Dr. Hofmann in Berlin «»»wßT Vl ^erl.ner Aerztekorrespondenz' zu- brrecknet diese Mehrkosten rn einem im preußid wck, hat der Finanz-

schen V<rwaltungsdlatte veröffentlichten Aufsatze | v ‘n«Hart, für den Fall, daß auf -in Sechstel der gegenwärtigen Belastung. »' „^.^MMer eme prozentuale Be- Der Betrag kann aber ebenfo gut auch höher fein, j ^e/clte bem Ein-

Sehr bemerkenswerth in dem Aufsätze Dr. ” beichlii-ßen sollte, dem Vorstande ver- Hofmarms, der augenscheinlich die Ansichten der uöer dss GiRkorrrMe«

Regierung andtuten soll, ist der Vorschlag, daß «5 I“ kt^en. Es war das dis

in Zukunft dis Arbeitgeber die Hälfte d«°r ^^ ^^rrgkslt, sre sich dem prozentualen

Beiträge leisten sollen, anstatt ein Drittel, wie ^.^gegenstellte. — Welche

das letzt geschieht. Vermuthlich stellt sich die Re- «ESU <5* ^komm-nfteuergesetzes den

gterung die Sache so vor, daß alsdann die Un- miSLl A? Mtttheilungen ermächtigt,

ternehmec auch durch die Hälfte der Stimmen E mcht anstatt des letzrgen Drittels im Kaffenvorstands und m der Generalversammlung der Kaffe ver- / -^esetzs

Men fein sollen. Und außerL regt d?r Auft 1 Deckuna d-r latz an, die Verwaltung der Ortskrankenkassen an die Gemeindeverwaltung anzugliedern und die Vorsitzenden der Kaffen auS den Kreisen der Kom­munalbeamten zu entnehmen.

, Sollte die neue Vorlage der Verbündeten Re- grerungen nach diesem Rezepts gearbeitet werden, W wurde also in der Hauptsache den Ver­sicherten ein doppelter Vortheil daraus erwachsen: die Verdoppelung der Unter­stützungszeit und die Erhöhung der Bei­trage der Unternehmer

der Kurpfuscher-Kommission: Der Aerztetag möge beim Bundesrath und Reichstag darum bitten, daß Jur he gewerbs- und Übungsmäßige Heilkunde im deutschen Reiche der obligatorische Befähi­gungsnachweis eingeführt werde, geht die Ver­sammlung zur Tagesordnung über. — Die Badische Regierung ließ sich an den beiden Ver­handlungstagen durch den Ministerialrath Patt- lehner vertreten.

Ful-aerMIritung mit NutttHaüungs-Mellage „Issufinrte Sonntags Aeiümg

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