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mit Anterßattungs-Aeikage „Mufirirte Sonntags-Zeitung!'

JuLöa, Samstag, den 26. Mai 1900.

Nttkii KcholWtt dMtt lkhmiiim. Ki«kad««g zur

XIV. Hauptversammlung in Fulda

am 4., 5. und 6. Ami 1900.

Der Verein katholischer deutscher Lehrerinnen, der seit seiner Gründung vor 15 Jahren in verschiedenen Städten Westfalens und der Rhein­lands, u. a. in Dortmund, Limburg, Krefeld, KVln, Koblenz getagt hat, bat sich auf seiner letzten Generalversammlung (1898) die ehrwürdige Bonifatiusstadt Fulda ausersehen, um zu Pfingsten ds. Js. in ihren Mauern seine XIV. Hauptversammlung abzuhalten.

Durch das gütige Entgegenkommen der städtischen Bchörden wurde es dem hiesigen Lskalkomitee ermöglicht, die gewünschte Ein­ladung an den Bereinsoorstand ergehen zu lasten, und so erschallt feit Monaten in den Kreisen der deutschen Lehrerinnen das Losungs­wort: „Auf «aH Irtkda?"

Die 4500 Mitglieder unseres Vereins haben es vernommen, und in allen deutschen Gauen, wo katholische Lehrerinnen für die Erziehung deutscher Mädchen wirken, regt es sich: die einen rüsten zur Reise, die anderen nehmen mit Eifer an den Vorberathungen der Bezirksverbände theil^ aller Blicks aber richten sich mit begeisterter Er­wartung nach F u l d a, wo in gemeinsamer Arbeit die hohen Ziele ihres Berufes gesördert werden, und die geistige Gemeinschaft der Vereins- Mitglieder neue Kräftigung erfahren soll. Auch der Verstand des VerÄns entfaltet bereits regen Eifer, um mit Umsicht diejenigen Fragen auszuscheiden, über die die Hauptversammlung zu berathen und die Resolutionen vorzubereiten, über die sie zu entscheiden hat.

Das Lskalkomitee weiß sich eins mit bett Bürgern und Freunden Fuldas in dem Wunsche, die bevorstehende Hauptversammlung möge einen erhebenden Verlauf nehmen und sich zum Ruhme unserer Vaterstadt ihren glanzvollen Vor­gängerinnen in würdiger Weise anreihen. Wir wenden uns darum jetzt, da die Tage des Festes nahen, zuversichtlich an die hohen Behörden unserer Stadt, sowie an die verehrten Eltern ganz besonders an die Mütter unserer Schulkinder und an alle, die von der hohen Bedeutung einer gediegenen »Erziehung unserer weiblichen Jugend durchdrungen find, und laden sie freund­lichst ein ^ur Theilnahme nicht nur an der Feier des Begrüßungsabends, son­dern auch an bett ernsten Beratungen bet folgenden Tage.

Ga^es- und Iekorduurrgr

Montag, Lrn 4./Juni:

Von 11 Ahr ab: Empfang der auswärtigen Gäste.

7Uhr: B-egrüßungs- undTestversammlung im großen Stadlbau-Saale.

;Dirostag, dm 5. Juni:

9 Uhr: Feierliches Hochamt mit Predigt im Dom.

11 Uhr: Erste geschlossene Versammlung (Vertreterinnen und Mitglieder):

1. Feststellung der Vertretungen.

2. Beratung und Beschlußfassung über die in den Eeschäftskreis der Hauptversammlung fallenden Gegenstände.

1 Uhr: Mittagspause.

3 Uhr: O^ffe ntliche Versammlung im Stadtbau-Saale:

1. Eröffnung.

2. Geschäftsbericht des Vorstandes und Rechnungs­ablage.

3. Begrüßungsansprachen.

4. Vorträge:

a) Bildung und Frömmigkeit. (Professor Dr. Mausbach aus Münster i. W.)

b) Der Marianische Mädchenschutzverein und seine Beziehungen zum Lehrerinnenstande. (Frl. L. Fogt aus München.)

c) Der katholische Lehrerinnen - Verein und der Zeitgeist. (Profeffor Dr. DheelxmanN aus Fulda.)

7 Uhr: Gemeinschaftliches Festmahl im Saale des Bürgervereins; »-Couvert 2 Mk. Anmeldungen äu demselben nimmt bis zum 1. Juni Herr Restaurateur kie, entgegen.

Mittwoch, den 6. Juni:

8 Uhr: Gedächtnißamt auf dem Frauenberge.

9 Uhr: Zweite geschloffene Versammlung:

1. Vorstands- und Ausschußwahl.

,2. Berichte von Vertreterinnen über die Ent­wicklung und Thätigkoit der BezirkSverbände und Zweigvereine.

10 Uhr: Frühstückspause.

10*/a Uhr: Fortsetzung (Nichtmitgliedern Zu­tritt gestaltet).

1. Vortrag: Die Aufgabe der Sehrerin auf der Oberklaffe der Mädchenschule«.

2. Berichte über die Krankenkaffe, die Stellen- vermMung, daS VereinShaus, die Jugend­fürsorge, den Rechtsschutz, die Äugend- und BerufSltteratur und die Fortbildung der .Lehrerinnen.

3 Uhr: BesiHttgung des DomfchatzeS und der Bibliothek.

6 Uhr: iLemolUfschaftlicher Spaziergang

«nm.: Die versgnMMgen finden fimmtlich im- Stgdthgusftgsr statt. .

RerrMtschtes.

(♦) Akel«« Nachrichten. Berlin. Dr. E. W. Hefftcr, langjähriges Mitglied der Redaktion der .Kreuz­zeitung' wurde mitten in der Arbeit, Abends gegen 10 Uhr auf der Redaktion von einem Schlaganfall betroffen. — Bremen. Der Mörder Grube, der eines Mordes, dreier Mordversuche, eines versuchten Straßenraubes und eines Diebstahls, Unthaten, die in den Tagen vom 2. bis 7. Dezember v. I. begangen wurden, angeklagt war, wurde vom Schwurgericht zum Tode und zu 15 Jahren Zuchthaus verurtheilt. — Hamburg. In einem Goldwaarenladen entstand eine Gasexplosion, die arge Verheerungen anrichtete. Eine Anzahl von Straßen­paffanten wurde mehr oder minder schwer verletzt. — Aus Oberschlesien. In Schwientochlowitz herrscht der Typhus. Die Zahl der Erkrankungen beträgt über 200. Der Landrath des Kreises Beuthen verbot im Hinblick auf die Gefahr alle öffentlichen Aufzüge sowie den Durchzug von Prozessionen durch Schwientochlow'.tz unter Androhung von Strafe. — Köln. Unsere städtischen Straßenbahnen hatten im letzten Jahre eine Bruttoein­nahme von 2,844,165 Mark. Die Ausgaben an Betriebs- «nb Verwaltungskosten stellten sich auf 1,528,835 Mk., so daß sich also ein Betricbsüder schuß von 1,315,330 Mark ergibt. — Hillscheid (Unterwesterwald). Ein 75jähriger, mit Lohschälen beschäftigter Mann hatte im Walde zur Mittagszeit ein Feuer angezündet, bei dem der Mann wahrscheinlich eingeschlafen ist. Das Feuer breitete sich rasch aus, so daß der anstoßende Wald und mehrere Kundert Wellen verbrannten. Der Mann fand feinen Tod in den Flammen. — Solingen. Groß- f eiter vernichtete hier 5 Gebäude. Der Schaden ist ein bedeutender, jedoch durch Versicherung gedeckt. — Pfirt (Elsaß Lothringen). Der hiesige Reniamtmann beging anläßlich der Vornahme einer Revision einen Selbstmordversuch. Während der Revistonsbeamte die Bücher prüfte, begab er sich in das obere Stockwerk und schoß zweimal auf sich. Er wurde blutüberströmt und schwer verletzt aufgefunden. Die von ihm unter­schlagene Summe soll sich auf 1300 Mk. belaufen. — Metz Die Mitglieder der anläßlich der Maimeffe in der lothringischen Hauptstadt gastirenden französischen Gruppe erklärten plötzlich mitten in einer Vorstellung, nicht mehr weiter zu spielen, bevor sie ihre rück­ständige Gage ausbezahlt erhielten. Da eine Einigung nicht sofort herbeigeführt werden konnte, mußte die Vorstellung abgebrochen werden. — Lüden­scheid. In der Nähe des Dorfes Großen - Drescheid wüthete ein verheerender Waldbrand. Das Feuer vernichtete eine Fläche von über 800 Morgen Hoch­wald. Das Feuer ist durch Fahrlässigkeit entstanden. — Vom Main. Zwischen den Stationen Heigenbrücken und Partenstein der Strecke Aschaffenburg - Würzburg stürzte ein Hilfskondukteur Wacker von dem in der Richtung nach Würzburg fahrenden Zuge. Im gleichem Augenblick kam der Orieniexprehzug in entgegen­gesetzter Richtung und trennte dem Unglücklichen den Kopf vom Rumpfe. — Birgden. Der Ausstand der hiesigen Weber nimmt eine neue Wendung, indem ein Theil der Weber nach Geldern verzogen ist und ein anderer Theil diesem Beispiel zu folgen gesonnen ist. — Neuß. Die Schwierigkeiten, welche einer elektrischen Bahnverbindung von hier nach Oberkaffel - Düsseldorf entgegenstehen, scheinen sich zu ebnen. Ein neuer Plan ist ausgearbeitet, welcher für die elektrische Bahn die Taxe der bisherigen Oberkaffeler Staatsbahn eventuell als nebenherlaufendes drittes Geleise vorfieht. — Hamm. Das Wagendepot der elektrischen Straßen- bahn^verbrannte vollständig. Der Betrieb ruht auf allen Linien. Der Schaden ist groß und wird verstärkt durch den gewaltigen Einnahme - Ausfall während der gewerblichen Ausstellung. — Freren. Eine indu­strielle Anlage großen Stils beabsichtigt eine rheinische Firma Hierselbst zu errichten. Eine mechanische Weberei und Spinnerei, in denen ca. 100 Personen beschäftigt werden sollen, wird von ihr gebaut werden — Frei­burg i. Br. Das hiesige Bariets-Theater ist vollständig niedergebrannt. — New-Pork. Der scharfe Rückgang der Baumwollenpreise verursachte den Ban­kerott zweier großen Kaufhäuser mit Filialen in allen größeren Städten des Ostens. — Sebastopel. Eine Schiffs-Katastrophe hat sich unweit der Stadt ereignet. Der Personendampfer „Paylowskaja" ist bei Sturm auf ein unterseeisches Riff aufgefahren und untergegangen. Bon den 63 Paffagieren fanden 4-8 den Tod in den Fluthen, die übrigen wurden durch Boote gerettet. — Tschernowitz. Die große Ortschaft Lipovani ist vollständig niedergebrannt, liebet hundert Familien find obdachlos. — Budapest. Der Personendampfer „Sati Ludwig" stieß in der Nähe der Stadt mit einer unbeleuchteten Fähre zu­sammen. Bon den 7 auf der Fähre befindlichen Per- fonen wurden nur 3 gerettet, die übrigen vier er­tranken.

* Der Jurist. — „Deine Braut ist aber ab­schreckend häßlich." — Jurist: „Aber sie hat 300000 ... mildernde Umstände."

Literarische».

H. Bovet, Theoretisch-praktische Klavierschule. Zweite Auflage. 4 Bände je 1 Mark, zusammen in 1 Band 3 Mk., stark gebunden 4,50 Mk. Ver­lag von P. I. Tonger in Köln.

Wenn schon die erste Auflage dieser Klavierschule von hervorragenden Mufiklehrern als vortrefflich empfohlen wurde, so darf man der jetzt in dem allen Musikfreunden wohlbekannten Verlage von P. I. T o n - g et in Köln am Rh. erschienenen neuen Auflage einen noch größeren Anklang Vorhersagen, denn in ihr hat der Verfasser die Erfahrungen seiner 26jährigen er­folgreichsten klavierpädagogischen Thätigkeit niedergelegt. Was sie vor allen anderen Schulen auszeichnet, ist die gründliche Einführung in die Harmonielehre, die an Beispielen und schriftlich auszuführenden Arbesten ver­anschaulicht wird. Dazu paßt auch ein besonderer Ab­schnitt der Schule über die verschiedenen Mufikgattun- gen, über Intervalle, Akkorde, Konttapmüt und Trans» poniren. Recht intereffant ist auch der vorgedruckte kurze Abriß der Musikgeschichte. ES ist wirklich wohl- thuend, diese Schule einer Musterung zu unterwerfen. Ohne langweilig zu werden und die Lust am Spielen zu vertreiben, geht sie doch einen sehr strengen, ernsten

Inserate: Die ei» ftmlt. Gaomoud- zelle oder deren Raum 15 Pfi. Re­klame« die Petit­zelle 25 Pf.; bet Wiederholungen wird entsprechend Rabatt gewährt

H«ut und Verlag der Stibaei HctunbvodtK peterogaSe Ur. r (Larmome».

M 120.

:# Noch einmal die lex Heinze.

Sozialdemokratische und dsmokrktische Blätter sstellen sich noch immer an, als hätte die „Heinze- Mehrheit des Reichstages"* also bas Centrum und die Rechne, eine vollkommene Nieder- lagr mit der Verständigung über dieses Gesetz, also mit der Aufgabe des Theater-Paragraphen Md des Schaufenster-Paragraphen erlisten. Wir haben scher? einmal an dieser Stelle ausgeführt, wiethörichi und falsch es ist, derlei zu behaupten, obwohl man ja nach «Aem Boraufgegangenen er­warten konnte, daß ein solches Triumphgeheul auf jene?; Seite angeschlagen werden würde. ES ist auch gar nicht schwer, den Beweis dafür zu erbringen, daß dieses ganxe'Triumphgeheul nichts weiter als künstliche und dabei gleichzeitig ziem­liche ungeschickte Mache ist.

Zunächst muß man jenen Leuten die Frage zur Beantwortung vorigen: wie kommt es denn, daß die Sozialdemokraten und einige Freisinnige gegen das Gesetz auch in seiner Kompremiß- Faffung gestimmt hüben, wenn diese letztere An­laß zu einem Triumphe für Pe gab? Es ist eine recht eigenthümliche Veranlassung zum Tnumphiren, ‘ wenn mit erdrückender Mehrheit ein Gesetzentwurf angenommen wird, dm man gar nicht haben will, den man mtt der eigenen Stimme gegen die er­drückende Mehrheit ablehttt. Unter solchen Be­dingungen werden Triun^ihe billig!

Dann aber muß MM sich das Gesetz, wie es nunmehr vom Reichstage angenommen worden ist, noch einmal genau «Ls eh en, ehe man sich zu der albernen Behauptung hinreißen läßt, die Rechte und das Sentrum hätten damit eine Nieder­lage erlitten. Der Vorsitzende der Gentrums­fraktion bss Reichstages, Abg. Graf Hompesch, hat darauf bereits in der Reichstagssitzung am Dienstag hingKviefen, ehe die Abstimmung über das Gesetz in der Ksmpromißform stattfand: das neue Gesetz bedeutet einen erheblichen Schritt vorwärts auf dem Wege der Bekämpf­ung der Anssi ttlichkeit durch die Gesetzgebung, und es würde ein Fehler gewesen sein, das Ganze in Gefahr zu bringen dadurch, daß man die vor- geschlagene Verständigung ablehnte. Denn in dem neu angenommenen 'Gesetze handelt eS1 sich nicht nur um die wichtigen Verschärfungen und Ver­änderungen ider Strafbestimmungen gegen Kup­pelei und ZuhÄLerthum, sondern -auch in Paragraph W4 um eine ganz besonders vom Centrum angestrebte Strafmaßregel gegen die Ausstellung und den Vertrieb unzüchtiger Schriften und Darstellungen, gegen den Vertrieb von Gegen­ständen, die zu unzüchtigem Gebrauche best mmt sind und gegen öffentliche Ankündigungen, die da­zu bestimmt sind, unzüchtigen Verkehr herbeizuführen. Und dann ist doch von der allergrößten Wichtig­keit der neu beschlossene Paragraph 181a, der das Zuhällerthn« an sich zu etwas Strafbarem stem­pelt. Also ein bedeutsamer Fortschritt bleibt das Gesetz auch in seiner neuen Form; und allem Anscheine nach wird es nur sehr kurze Zeit dauern, bis auch der B undesrath seine Zu­stimmung zu dem l^setze gegeben haben wird. Das preußische Staats Ministerium hat sichbereits mit den Beschlüssen des Reichstages einverstanden erklärt, und danach wird die Zustimmung desBundes- rathes nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Daß der Theaterparagraph und der Schau­fensterparagraph in dem neuen Gesetze nicht ent» ; halten sind, liegt doch übrigens auch mehr an

Ungunst der äußeren Verhältnisse als daran, ^baß Centrum und Rechte des Reichstages durch die Gewaltsamkeit der Obstruktion bezwungen Worden wären. Vor Ostern mußte die Berathung Abgebrochen werden aus Rückficht auf die ®e» 1 Agung des Etats. Acht drängte alles zum; Schluffe, und es war doch hauptsächlich nur die ALcksicht aus das Ganze, die Centrum und hechte bewogen, auf die vcrgeschlagene Verstän-. ,3^8 einzugehen. Der Reichstag war beschluß- i «Mägtg versammelt, die Berathung und Beschluß- Mupg über die strittigen Paragraphen machten, wenn auch langsame, so doch unverkennbare Fort- m c- ’ ut,b jeder ehrliche Gegner deS Gesches

Denn er der Wahrheit die Ehre geben will, Durchaus zugeben, daß die Opposition und Ob- »u m?"1 hatten unterliegen müssen, wenn nicht biüMcht auf die Entwickelung der Reichs- Seiten im ganzen und die drängende Zett fnm-T8”10®3 und die Rechte zu dem Entgegen­kommen oeDglaßt hätten.

So habvr^enn beide Lheile Stzgeständ- gemacht, und es ist ein Kompromiß ge- gossen worden, so gut und so schlecht. Wie schon va,.« an^ne oocher. Worin liegt da dieBerech-

27. Jahrgang.

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Weg, so daß sogar mancher Klavierlehrer selbst bei der Benutzung dieser Schule über die Gründlichkeit, die genaue Veranschaulichung und die geschickte Einführung in die Harmonielehre auf Grund ausgeführter und nicht anzufechtender Beispiele sich wundern dürste. Wer die Bovet'sche Schule durcharbeitet, gewinnt nicht nur die nöthige Fingerfertigkeit, sondern wird, wie kaum in einer andern Schule, in den Geist der Musik eingesührt.

Kchlachiviehpreisr «ach Lebendgewicht auf Grund amtlicher Marttberichte zusammengestellt und nach eigenen telegraphischen Berichten bearbeitet von der Hentratsteste für Diehverwerthnng der preußische« La«dwirtHs<^aftskammern Merlin W„

39—40

37—38

33—35

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30—32

25—27

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33—8!»

29-30

27—28

27-28

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26—27

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-18

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47—49

46—48

18—21

24-25

19—21

49-50

43-44

Doppel»

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39—41

36—38

29—80

24—27

28—29

23-25

41-48

32—88

44 36-37

5497

1502

IC 531

9280

schlepp, glatt ruhig

langsam

44—45

42—43

40-42

Schlacht- proc. auf 100 Pfd. Lbg.

29-30

26

38—41

27—30

81—82

28—27

Kerliu am

19. 5.

Auftrieb: IUer .

Schaf« . .

Schweine. r-ndmz: tz'L ;

W1« ■ ■

Schwei«« .

*) Kälber- und Schafe-Notiz vom 18. Mai. lender bis 59 Mk.

Masthammel v. mind.

95 Pfd. Lbg. . . . b) ältere Masthammel. c) mäßig gen. Hammel u.

Schafe (Merzschafe). d) Holst. Niederung? - schafe und Lämmer (n. Lbg.) . . . .

Schwei««.

a) vollst. der fein. Raffen u. deren Kreuzungen biszul'/«J.,v.220b. 300Pfd.Ldg. . . .

b) Käser.....

o) fleischige . . . . d) gering entwickelte. . e) Sauen u. Eber. . .

Hchs-«. a) vollfleischige, ausae- mästete h. Schlacht- werthes, h. 6 I. alt (mind. 12. Ctr. Lbg.) b) junge, fleisch., nicht ausgemäst. und ältere ausgemästete . . . o) mäßig genährte junge u. gut genährte ältere d) gering genährte jed.

Alters.....

Austen.

a) vollfleischige, höchst. Schlachtwerth.,mind. 15 Ctr. Lbg. . . . b) mäßig genährte jüng.

u. gut genährte ältere c) gering genährte . .

Iärse« und MH«, a) vollfleisch.ausgemäst.

Fürs, hchst. Schlacht­werth, (wenigstens 11 Ctr. Lbg.) . . . . b) vollfleisch.ausgemäst.

Kühe höchst. Schlacht- werth., bis zu 7 Jahr., mind. 12 Ctr. Lbg. . c) ält. auSgemäft. Kühe und wenig gut ent­wickelte jüngere Kühe und Färsen . . . d) mäßig genährte Kühe und Färsen . . . e) gering genährte Kühe und Färsen . . .

Aäkver.

a) feinste Mast- (Voll­milchmast) und beste Saugkälber (mind. 220 Pfd. Lbg. . . b)mittl Mastkälber und gute Saugkälber . .

c) gering. Saugkälber . d) älter, geringgenährt.

Jungvieh (Fresser) .

Köln Rd.

am*) 21. 5.

1504

792

226

2272 lebhaft lebhaft lebhaft langsam

Franks.

a.M.

am 21. 5.

1262

327

99 1256 gedrückt gedrückt gedrückt gedrückt

Vorstehende Preise verstehen sich für 100 Pfund Lebendgewicht: auf die Notizen für Schweine rechnet Berlin 20 pEt., die übrigen Märkte ca. 20—22 pEt. Tara ab.

Insoweit nicht Marcktnottrungen nach Lebendgewicht vorliege», find die Schlachtgewichchreise mittel» der aw* gegebenen Schlachtprozente umgerechnet.

Reklamer». und Auzeigeutheil.

Fleisch-Extract

tm beeten Ocheenfleiech mit löslichem »ährenden Flefoeb-Eiweie« Übertrifft trete billigeren Preisei alle Liebig'eehen Extracte an Nährkraft und Wohl­geschmack und ist in allen besseren Drogen-, Defica- tiwaen» end Cotoniahraaren-Handlungen ra haben.

yMMtElUch: Für tte HsteUeü 3d. Siri*, fn» M««t« 2. Parrett«, ie 3s6ixu

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ß»i«S«p"i, shaeBnngertohn »ad Bestellgeld in »ulda und aus- ^riSlM.50Pf.