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^^?«lerat« 2. Parzelle» ü'j£"- mit Nnlerhaktungs-Meikage „Mustrirte Sonntags-Zeitung" peteregage Nr. 2 (IwarawnU).

M 114.

JuLöa, Freitag, den 18. Mai 1900.

27. Jahrgang.

© Die Wüarenhaussteuer in Preußen.

Unter dem Zeichen der unaufhörlichen War­nungen der Staatsregierung, doch ja nicht zu beschließen, was einer ernsthaften reformatorischen Maßregel gegen den widerwärtigen und unnatür­lichen Auswuchs der Riesenbazare ähnlich sehen könnte, hat die Kommission des preußischen Abge­ordnetenhauses gearbeitet, die für die Vorbe- rathung des Waarenhaussteuerentwurfes der Re­gierung eingesetzt worden war. Sobald die Kom­mission nur mit irgend einem ihrer Beschlüsse einen kräftigen Schritt über den beschränkten Um­kreis der Regierungsvorlage hinaus wagte, ertönte sofort ein offiziöses Warnungszeichen: man möge sich in acht nehmen und nicht über die von der Regierung gezogene Linie hinausgehen, wenn man nicht die ganze Vorlage gefährden wolle. Aus dem ganzen Verhalten der Regierung und ihrer Organe ersieht man ganz deutlich, daß Herr von Miquel hier den Gesetzgeber wider Willen spielt und diese Rolle auch nur deswegen spielt, weil er nicht mehr anders konnte. Jede scheinbare Veranlassung, das ganze Gesetz über den Haufen zu werfen und verschwinden zu lassen auf Nimmerwiedersehen, würde ihm wahrscheinlich recht willkommen fein!

So ist denn der Kommission nichts anderes übrig geblieben, als recht bescheiden und zahm in ihren Beschlüssen zu sein; der aller­größte Theil der wirklichen, in der ersten Lesung gefaßten Verbesserungsbeschlüsse ist in der zweiten Lesung wieder gefallen, weil er fallen mußte, wollte man nicht das Ganze gefährden.

Zunächst ist die Grenze des Jahresum­satzes, von der an die Besteuermig überhaupt in Kraft treten soll, von 500 000 Mk. in der Regie­rungsvorlage auf 300 000 Mk. herabgesetzt worden; und auch das ist schon ein Kompromißvorschlag. Denn man kann nicht einsehen, warum ein Mann mit 200 000 Mk. Jahresumsatz, der nach den schädlichen Grundsätzen der Waarenbazare Handel treibt, nicht ebenso zu der Steuer- herangezogen werden soll wie der mit 300 000 Mk. und mehr Jahresumsatz. Je höher man diesen Anfang setzt, desto leichter macht man ja das Emporwuchern solcher Unternehmungen, deren Ueberhandnehmen man ja gerade bekämpfen will; und je fester ein solches Unternehmen schon im Sattel sitzt, desto schwerer ist es dann natürlich, dasselbe in den ihm gebührenden Schranken zu halten. Also die Anfangsstufe ist mit 300 000 Mk. Jahresumsatz 'Ehr hoch bemessen, und man sollte auf keinen Fall annehmen, daß die Regierung sich auch noch da­gegen sträuben werde.

Eine zweite Hauptfrage ist die Zahl der -Waarengruppen. Als Waarenhaus soll im Sinne dieses Gesetzes nur dasjenige Geschäft an­gesehen werden, das „Handel mit mehr als «rner der im § 6 des vorliegenden Gesetzes unterschiedenen Waarengruppen betreibt." Es ist Uar, daß desto weniger Waarenhäuser von der Steuer getroffen werden können, je größer der Umfang der einzelnen Waarengruppen genommen «h- M ^e*ner Zahl derselben festgesetzt wird. ■*,e Regierungsvorlage schlägt nur vier Waaren­gruppen vor. Die Kommission hat sich in der re“etl Lesung auf deren fünf geeinigt, nachdem ersten Lesung eine erheblich größere An- Ml vorgeschlagen worden war. Aber auch hier den die Offiziösen etn wahres Zetergeschrei i Interesse der armen, unglücklichen Millionäre, di-s . Bazare gehören, und so begnügte sich

Kommission schließlich mit fünf Waarengruppen.

e außerordentlich weit die Grenzen dieser letz- tam dMgen sind, kann man aus der von der fehw vorgeschlagenen Waarengruppe C er- 2" , Tü^ser gehören beispielsweise an Kurz- 6tnZn' .^rümpfe, Spielwaaren, Schirme und SKr-i'r. künstliche Blumen, Papier- und Ä- ?“?ren' Kunstgegenstände, Bücher, Bilder, Pelr- ,,^-Sattlerwaaren, Schuhe und Stiefel, todor" n ö Kürschnerwaaren, Reise-Utensilien, Filz- biS?' u. s. w.--Und wer alle

ni*t „^^Ldichzeitig führt, braucht noch immer C tSWaarenhaus angesehen werden, A°°rengruppe!^ ^igen ?er Kommission sind also so Harare wenig streng gegen die Waaren- neue ber, Mehrzahl derselben durch das »erben mts kein Haar gekrümmt

unter bem s ®ber &*e Kommission kennte eben foxbeln a 9C?et Verhältnisse nicht anders des Bteu6i L?^anb.eIt $Qt' unb die Mehrheit lchläae d-r a Abgeordnetenhauses wird die Vor- in der ""nehmen müssen, damit

8nfana einmal in Preußen ein

9 8emad^ w-rde, und sei er auch noch so

bescheiden und klein. Daß die neue WaarenhauS- steuer auf die Melodie gestimmt sein wird: wasch' mir den Pelz, aber mach' ihn mir nicht nass — ist die Schuld der Regierung, nicht die Schuld der Mehrheit des Abgeordnetenhauses und seiner Kommission!

Römische Briese.

XXIX.

□ Rom, 14. Mai 1900.

Das Hauptereigniß der vergangenen Woche war der feierliche Empfang des sogenannten Freiburger Pilgerzuges, welchem sich die Bayern und sonstigen deutschen Pilger an­geschloffen hatten, in der Petersktrche durch den hl. Vater. Da außerdem noch mehrere Tausend Italiener aus der Umgebung der berühmten Oel- stadt Lucca, sowie eine sehr große Anzahl Fremder und Touristen anwesend waren, ge­staltete sich diese Feierlichkeit besonders imposant. Aufsehen erregte die polnische Pilgerschaft, deren Mitglieder theilweise in Nationaltracht erschienen waren und von den biederen Italienern und selbst von einzelnen Reportern für deutsche Studenten gehalten wurden! Der Papst, welcher sein gewöhnliches Aussehen zeigte, ließ sich bis zum Hochaltar tragen, wo den An­gesehensten der Pilger besondere Plätze ange­wiesen waren. Besonderer Auszeichnung von Seilen des heil. Vaters erfreuten sich die Erz­bischöfe von Freiburg, KrakauundAgra, sowie die Bischöfe von Fulda und Limburg, Fürst Löwenstein, Graf Droste-Vif chering, sowie die Centrumsabgeordneten und die übrigen Spitzen der betreffenden Pilgerschaften. Unter den italienischen Bischöfen befand sich auch der kürzlich konsekrirte Bischof von Sutri, Bern­hard Döbbing aus Münster. Unmittelbar vor diesem Empfange hatten die Führer der deutschen Pilger eine Audienz beim Papste im Thronsaale gehabt. Da der Papst unseren Landsleuten die ursprünglichen 10 Basilikenbe­suche auf nur zwei reduzirt hat, so blieb den­selben viel freie Zeit für die übrigen Kirchen und Sehenswürdigkeiten übrig.

Unser neuester Vesuvschwindel hat ein rasches Ende genommen, aber die schlauen Neapolitaner haben mit ihrem Reklame­geschrei ihren Zweck erreicht: Tausende von Fremden verließen in größter Eile Rom, dem unser südlicher Nachbar die vielen fetten Fremden nicht gönnte, um sich dieses angeblich so schaurig-schöne Schauspiel eines Vesuvausbruches mit anzusehen. Man scheute sich in den von den dortigen Hotelwirthen subventtonirten Blättern sogar nicht, „halbverbrannte, sterbende Eng­länder", sowie im Verschüttetwerden begriffene blühende Dörfer zu erfinden, um den sensations­dürstenden Fremden etwas Ordentliches, An­ziehendes vorzusetzen. So etwas konnte nur in Neapel Vorkommen. Dort ist auch inzwischen die famose Hygiene-Ausstellung durch den König eröffnet worden, welche ebenfalls nur dazu dienen soll, den gewaltigen Fremdenstrom von Rom nach Neapel abzulenken.

Unter den vielen Projekten und Plänen für's Jubiläumsjahr befand sich auch eins, welches sehr sinnig und pietätvoll genannt werden konnte und demgemäß auch viel Anklang fand. Es handelte sich nämlich darum, das sogenannte Castel Giubiles, welches 9 Kilometer von Rom entfernt auf dem Wege nach Orte liegt, mit einer neuen Kapelle zu versehen, denn — so sagte das bereits Sammlungen veranstaltende Komitee — dies Jubiläumscastel bildet einen Theil der von Papst Bonifaz VIII. mit den Almosen des ersten Jubiläumsjahres für die Kirche erworbenen Grundbesitzes. Das schien auch deutlich auS dem Namen des Schlaffes sowie aus den alten Ueberlieferungen hervorzugehen. Das Castel war int 6. und 7. Jahrhundert ein Bischofssitz und hieß im Mittelalter Mons Sancti Angeli; weil sich eine Kirche des hl. Michael daselbst befand. Nach einem in S. Maria in Via Lata befindlichen Pergament gehörte 1286 das Castel dem Kloster von S. Ciriaco. Nun fand man aber plötzlich, daß dies Castel am 4.Dezember 1391 an einen gewissen Pietruccio di Puccio Ginbileo verkauft worden war, dem Abkömmling einer damals weit verbreiteten Familie, welche namentlich zur Zeit Rienzis eine bedeutende Rolle spielte. Dieser PietrucciS Giubiles hatte dem Castel feinen Namen ge­geben, welches nunmehr nichts weiter mit dem Jubiläum von 1300 gemein hatte. Dem etwas voreiligm Komüee blieb nichts weiter übrig, als sich stillschweigend aufgutöfen, vorher aber die bereits gesammelten Gelder den Gebern zurück­zuerstatten. Dem k. de Santi von der „Civiltä Cattolica" gebührt das Verdienst, diesen „Gr- schichtSirrthum" aufgedeckt unb m die Oeffentlich» keit gebracht zu haben.

Die hier mit besonderen Ehren empfangene Pilgerschaft des österreichischen Adels, welche unter der Führung des Wiener Domherrn Grasen zur Lippe in hervorragender Weise vom Papste ausgezeichnet wurde, hat, nachdem sie dem Heiliq- thum von Valle die Pompei und den dortigen, in erster Linie den Kindern von Gefangenen ge­widmeten Wohlthäligkeitsanstalten, sowie der Stadt Neapel einen Besuch abgestattet, die Heim­reise über Loreto und Affisi angetreten. Dafür haben wir hier wieder neuen Pilgerzuwachs aus Holland, Elsaß-Lothringen, Posen und Italien erhalten, ungerechnet der unzähligen sogenannten Einzelpilger, deren Gesammlstärke sich auf wenigstens zehntausend beläuft. Täglich kommen neue Pilgerzüge. Wie soll das erst werden, wenn die angemeldeten zwanzig- tausend Franzosen zur Heiligsprechung am Himmelfahrlstage da sind!

Vermischtes.

* Gl« neues Geschoß von außergewöhnlicher Durchschlagskraft hat nach Mittheilungen aus Washington ein amerikanischer See-Offizier Johnson erfunden. Die Ueberlegenheit des neuen Projektils soll so gewaltig sein, daß der Senat nach genauer Prüfung der Einzelheiten entschieden hat, vorläufig alle die Flotte betreffenden Vorlagen oder Beschlüsse aufzuschieben, um das neue Geschoß, gegenüber dem sei bst die stärkste bekannte Schiffspanzerung völlig nutzlos sein soll, zu prüfen. Als kürzlich einige offizielle Experimente mit Carnegiepanzerungen nach Kruppschem System stattfanden und achtzöllige Geschosse dagegen ver­feuert wurden, glitten die scharfen Stahlgranaten eine nach der anderen harmlos ab, ohne die Panzerplatten zu verletzen. Darauf verfeuerten einige Offiziere ein paar Granaten mit ungehärteter Stahlspitze oder mit aufgesetzter weicherer Metallkappe und erzielten das überraschende Resultat, daß die Geschosse mit viel ge­ringerer Flugkraft die anscheinend unverwundbare Panzerung glatt durchschlugen, anstatt abzugleiten. Der Unterschied scheint also nach dem „New-Jork Journ." darin zu bestehen, daß die Granate mit ungehärteter, weicher Spitze im Stande ist, zu „greifen- oder zu „kleben", anstatt am Panzer abzugleiten, wie die Ge­schosse mit Spitzen von ungeheuer großem Härtegrade, und das Geheimniß der Konstruktion dieses neuen Ver­nichtungswerkzeuges ist, soweit verlautet, ein» aufgesetzte Kappe auf der Granatspitze, welche mit einer weichen Substanz gefüllt ist. Es find bereits überzeugende Er­folge mit der Neuerung erzielt worden. Unter anderem durchschlug eine sechszöllige Granate mit weicher Spitze, die mit rauchlosem Pulver bei einer Flugkraft von 2680 Fuß per Sekunde verfeuert worden war, eine vierzehnzöllige Panzerplatte von Harvey- Stahl. Das gleiche Ergebniß wurde bei einer acht­zölligen Kruppschen Panzerung erzielt. Es heißt, daß neun Zehntel des ganzen Bestandes der amerikanischen Flotte diesem neuen Geschosse gegenüber machtlos sein würden.

* (Sinern ungeheuren Schwindel, wie er eben nur in Amerika denkbar ist und zu dessen Vorbereitung es nicht weniger als 17 Jahre bedurfte, soll die zweitgrößte Stadt der Erde zum Opfer fallen. Eine Gesellschaft hat nämlich alle für die Wasserversorgung der Stadt New-Jork in Betracht kommenden Quellen aufgekauft und verlangt nun, daß die Stadt ihr das Recht, sich mit Wasser zu versorgen, für den ungeheuren Preis von 200 000 000 Dollar, das sind 850 Millionen Mark, ab­kauft l Wie jetzt bekannt wird, hat die Gesellschaft nicht weniger als 17 Jahre gebraucht, um zu ihrem Ziele zu gelangen, ohne daß Jemand auch nur das Geringste gemerkt hat. Man muß, wie das Patent- und technische Bureau von Richard Lüders in Görlitz (Auskünste ohne Recherchen werden den Abonnenten der ,Fuldaer Zei­tung durch das Bureau kostenfrei ertherlt.) welchem wir diese Mittheilung entnehmen, richtig bemerkt, wirk­lich über die Kühnheit und Größe dieser — Unver­schämtheit, wie auch über die Möglichkeit, es so voll­kommen im Stillen unb mit solcher Spitzfindigkeit durch­zuführen, erstaunen. Man darf gespannt sein, ob es den Behörden der Stadt New-Jork möglich sein wird, mit einer Anti - Ramapo - Bill sich aus der Schlinge zu ziehen.

* Was dem Eine« recht ist, ist dem Andern billig. Advokat zu seinem Klienten, der, wegen Ban- kerotts angeklagt, freigesprochen ist: „Was werden Sie mir dafür geben, daß ich Sie so vertheidigt habe?" — Klient: »Keinen Pfennig ! Sie sowohl als die Jury haben mir deutlich bewiesen daß es eine durchaus er­laubte Sache ist, nicht zu zahlen, wo man müßte."

Kiterarische».

Hasche«V«ch für Webereien Zweite Auflage. Ver­lag deö „Spinner und Weber"' — Preis: 75 Pfennig.

Unter dem bescheidenen Titel verbirgt sich eine mühevolle, aber auch praktisch werthvolle Leistung. Die Thatsache, daß die erste Auflage vollständig vergriff«, beweist, daß die Garn - Tabellen deS Taschenbuches wirklich geeignet sind, dem Fachmann in der Kalkulation seiner Webwaar« gute Di«ste zu leisten. Aber auch weitere Kreise werd« die ausführlichen Angaben über die verschiedenen Weifenläng« sämmtlicher Gespinnste, sowie die Auszüge auS den Gewerbe- und Handels- Gesetz« interessirm.

das von Nitzsche's Künstlerhand mit vielen drolligen Zeichnungen geschmückt ist.

„Un wer nit herzlich lacht, wie stch's gehihrt, No — nix for ungut — der hot's nit kapiert!" Dr. W. Z.

Schlachwiehpreise «ach Lebendgewicht auf Grund amtlicher Marktberichte zusammengestellt und nach eigenen telegraphischen Berichten bearbeitet von der Gentraksteae für Diehverwerthung der

Köthener Straße 39.

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Kerltn

Köln

Franks.

am

a. Rtz.

a.M.

nm*)

am

12. 5.

14. 5.

14. 5.

Austrieb: Zinder

• • •

46 4

1658

1353

1063

1241

306

Schafe.

10201

296

141

Schweine

• e ♦

8500

1834

1177

N»

• ’ '

schlepp, schlepp, ruhig

lebhaft langsam langsam

mittelm.

mittelm.

Schafe.

mittelm.

Schweine

ziernl.gl

ziemlich

mittelm.

Schlacht.

M.

proc. au 100 Psd Lbg.

i M.

M.

Ochsen.

a) vollfleischige, ausge-

mästete h. Schlacht- werthes, h. 6 I. alt (mind. 12. Ctr. Lbg.) b) junge, fleisch., nicht

61

37—38

42

39—40

ausgemäst. und ältere ausgemästete . . .

54

30-32

35

32—33

c) mäßig genährte junge

u. gut genährte ältere ä) gering genährte jed.

50

26—27

29-30

25—27

Alters.....

46

22—23

24- 25

—

Aulle«.

a) vollfleischige, höchst

Schlachtwerth.,mind.

15 Ctr. Lbg. . . .

60

34—36

37-38

32—34

b) mäßig genährte jung.

u. gut genährte ältere

52

28—29

29-30

26—27

c) gering genährte . .

48

24-25

26

—

Iärfe« ««d Kühe, a) vollfleisch.ausgemäst.

Färs. hchst. Schlacht­werth. (wenigstens 11 Ctr. Lbg) .... b) vollfleisch.ausgemäst.

56

—

34-35

33-35

Kühe höchst. Schlacht, werth., bis zu 7 Jahr.,

mind. 12 Ctr. Lbg. . c) ält. ausgemäst. Kühe

52

27

29-30

27—28

und wenig gut ent­wickelte jüngere Kühe und Färsen . . . d) mäßig genährte Kühe

50

24—25

26-27

19-20

und Färsen . . . e) gering genährte Kühe

44

20—21

17-18

21-22

18-19

—

und Färsen . . .

42

——

Kälber.

a) feinste Mast- (Boll-

milchmast) und beste

Saugkälber (mind.

220 Pfd. Lbg. . .

65

45—47

45—47

46-48

b) mittl. Mastkälber und

86—39

39-40

gute Saugkälber . .

60

41—43

c) gering. Saugkälber . d) älter, gering genährt.

54

26—30

30-31

32-33

Jungvieh (Fresser) .

44

18—21

23

—

Schafe.

a) Mastlämmer u. jung.

Masthammel v. mind.

95 Pfd. Lbg. . . .

50

29—30

35

31—32

b) ältere Masthammel. c) mäßig gen. Hammelu.

48

24—27

32

26-27

23—27

Schafe (Merzschafe). d) Holst. Niederungs - sqase und Lämmer

42

19—21

(n. Lbg.) ....

——

—

—

—

Schwein«.

a) vollst, der fein. Rass«

u. deren Kreuzung« biszul'/«J,v.220b.

300Pfd. Lbg. . . .

—

45—46

48-49

49-50

d) Käser.....

—

—

—

—

c) fleischige ....

—

43—44

45-46

48

d) gering entwickelte. .

—

41—42

43—45

——

e) Sauen u. Eber. . .

—-

39—41

41-43

—

*) Kälber- und Schafe-Notiz vom 11. Mai. Doppel­lender bis 55 Mk.

Vorstehende Preise versteh« sich für 100 Pfund Lebmdgewicht; auf die Notiz« für Schweine rechnet Berlin 20 pCt., die übrigen Märkte ea. 20—22 pGt. Tara ab.

Insoweit nicht Marktnotirung« nach Lebmdgewicht vorliegen, sind die Schlachtgewichftireise mittels der an­gegeben« Schlachtprozente umgerechnet.

Reklame»- unb ArrzeigentheU.

SeiWlonsen ».3.90

Nix for ««gut r Lustige Gedichte in nassauischer Mundart von RudolfDietz. Mit Illustration« von Fr. Nitzsche. Verlag von Lützenkirchen u. Bröcking in Wiesbaden. Preis 80 Pfg.

Der Verfasser, dessen Name schon durch die Heraus­gabe zweier Bändchen hochdeutscher Gedichte bekannt ist, bietet in bem vorliegenden Büchlein köstliche Proben urwüchsig« Dorfhumors. Fast jede Zeile bringt eine humoristisch wirkende, volkSthümliche Wendung. Dabei zeigt stch'S wieder, daß der Wortschatz und die Wort- form« deS DialettS ost reicher und anschaulicher find alS im Hochdeutsch«. Wer seinem Zwerchfell eine ge- sundheitSfördernde Erschütterung gönnen oder geleg«t- lich im Freundeskreise etwaS wirklich Lustige- vortragm will, dem empfehl« wir das kleine handliche Büchlein,

und höher — 4 Meter! — potto- und zollfrei zugesandt k Muster urngehmd; ebenso von schwarzer, Weltzer u. farbiger Henneberg-S-ide" von 75 Pfg. diS Mk. 18.65 per Meter. G, HenneM, Seiflen-Fabrilaat (k.n.k.Hofl.), Zürich.

darf nicht verwechselt werden mit Nach­ahmungen. (Originalmarke in Dosen.) >1