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M loo.

Jutta, Mittwoch, dm 2. Mai 1900.

27. Jahrgmg

erste Paragraph len und zu teiltet»

2

(Nachdruck verboten.)

kiffen unter.

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Der KobeLmann.

Mn Bild auS dem Volksleben von August Butfcher.

den Du mit Deiner Kunst fertig bringst. Ich habe in einer zerbrochenen Wiege gelegen und möchte wenigstens das letzte Bett schön haben."

Hobelmann nickte stumm und ehrte still die

Marotte des Mannes, der sich zerschunden hatte im Sklaventhum des Mammons.

Dornftied aber, zog au« der Westentasche mit zitternden Fingern ein Papier und gab es hastig dem jungen Manne:

„Da nimm! Ich hab' heute das Lotterieloos gekauft; meine Mte hat es fteilich nicht leiden wollen. Denk', es sei ein Erbe von mir, wenn ich in's Grab gehe. Es ist die heilige Zahl sieben. Vielleicht bringt es Dir Glück —"

„Und Euch kostet es nicht viel", hätte Hobel­mann gerne gesagt, aber er wollte den Vater

Weiterhin gab Schatzsekretär Frhr. v.Thiel- mann auf ein unmittelbares Ersuchen des Abg. v. Kardorff die Erklärung ab, daß die Mehrzahl der verbündeten Regierungen von einem Eingriffe des Reiches in das ihnen nach der Verfassung vorbehaltene Recht der direkten Steuererhebung nichts wissen wollen und darum der Wunsch nach Einführung einer Reichsvermögenssteuer aussichtslos ist.

Alsdann warf Abg. Eugen Richter die Frage auf, ob nicht der Antrag Müller als ganz neuer Gesetzentwurf einer ersten Lesung im Plenum des Reichstages unterworfen werden müffe. Ueber diefe Frage entspann sich eine aus­gedehnte Geschäftsordnungsdebatte

Die Berathungen werden am Mittwoch fort­gesetzt.

Untetbtffen klopfte es und daS bekannte: „Zwei arme Reisende bitten um einen Zehr- pfmnig" — wurde durch die halboffene Thür gemurmelt.

„Ich will sehen, ob ich etwas hab«", sagte Hobelmann und zog die Meine Perlenbörse her­vor, die ihm Ilse, heimlich gehäkelt hatte. Es waren noch einige Pfennige darin und er streckte sie den beiden Handwerksburschen entgegen, die jetzt auf der Schwelle standen, denn sie hatten ja die Kupfermünzen klingen hören.

„Gottes Dank!" sagte der eine, der einen langen fuchSrothen Bart trug. ,Ti der Tausend" — setzte er rasch hinzu — „daS ist ja der Hobel-

I Pfg., wenn sie über Theilladungen und Stück­güter lauten, mindestens jedoch 10 Pfg. von jedem Raummeter und von je 1000 Kilogramm der Ladung. Ebenso sollen Schiffsfahr­karten besteuert werden und zwar mit 5 Mk. bei jeder einzelnen Karte zweiter oder dritter Kajüte und 10 Mk. in den anderen Fällen. Von dem Verkehr nach ausländischen Häfen der Nordsee und Ostsee sollen nur 2/n dieser Ab­gaben erhoben werden.

Dieser vom Abg. Müller-Fulda beantragte Gesetzentwurf wird ebenso wie ein anderer, vom nationalliberalen Abg. Bassermann eingebrachter Antrag zmn Zollgesetze beretts an diesem Mitt­woch in erster Lesung im Plenum des Reichstages erledigt, das heißt also an die BndgetkommissÄn überwiesen werden, damit die Arbeiten dieser letzteren keine Unterbrechung erleiden. Unter solchen Umständen wird den verbündeten Regie­rungen die Sache leicht gemacht: der Herr Schatz­sekretär Freiherr von Thielmann weilte in dem sonnigen Italien, und während dieser Zeit arbeitete das fleißigste aller Mitglieder des Centrums die Anträge für die Deckung der Kosten der Flotten­vorlage aus. Die Rollen find vertauscht: das Centrum bringt die neuen Vorlagen ein, und die Regierung braucht nur Ja oder Rein zu sagen.

Wer will noch über angeblich unfruchtbare Polllik und über angebliche Verlegenheiten des Centrums spotten? Wenn die verbündeten Re­gierungen, wenn dem Reiche diesmal eine weitere Verstärkung der Flotte bewilligt wird, so hat den Dank dafür fast ganz allein das Centrum zu beanspruchen. Und umgekehrt wird ihm der noch größere Dank der Mehrheit der Volkes der Steuer­zahler gebühren, daß diese verschont bleiben von Lasten, die auf die Steuerschultern der Allgemein­heit drücken, daß die Lasten der Flottenkosten diejenigen zu tragen haben, denen hauptsächlich die Vortheile der Flottenverstärkung zu gute kommen.

der Erkorenen nicht kränken, sagte Dank und legte das Loos auf die Ofenbank, weil ein neuer

0 Die Flottenvorlage in der , Budgetkommission des Reichstages

Deutsches Deich.

I Berlin, den 1. Mai.

• Die Veranlagung zur Giutommeu- steuer in Preußen hat nach halbamtlicher Meldung auch wieder für das Steuerjahr 1900 eine Ver­mehrung des Steuerertrages ergeben. „Man kann daher — so sagt die Notiz — mit Sicherheit darauf rechnen, daß der Etatsansatz der Einkommen­steuer für das laufende Finaiqjahr mindestens er­reicht werden wird, obwohl derselbe um volle 14 Millionen Mark oder nahezu 10 pCt. höher be­messen ist als der des Vorjahres."

X Das Kompromiß über das Ikeifch- veschaugesetz ist ausgearbeitet und hat die Billigung derjenigen gefunden, die an dem Zu­standekommen dieser Verständigung gearbeitet haben. Die Fraktionen in ihrer Gesammtheit haben noch keine Beschlüsse darüber gefaßt, und wiederholt muß die in anderen Blättern ver­breitete Nachricht als falsch bezeichnet werden, daß noch im Laufe dieser Woche die dritte Lesung des Fleischbeschaugesetzes stattfinden könne. Ueber den Inhalt des Kompromisses wird von einem Blatte, das stellenweise aus amtlichen Quellen schöpft, Folgendes berichtet: Das Verbot für Fleischein­

[] Der Steuerantrag Müller-Fulda zur Deckung der Kosten der Flotten­vorlage.

Das Centrum hat durch den Abg. Müller- Fulda nicht nur in der Budgetkommission des Reichstages einen neuen Gesetzentwurf über die Stärke der Kriegsflotte eingebracht. Es hat jetzt auch den Beweis geliefert, daß es ganz genau weiß, wie auf dem von ihm angegebenen Wege und nach den von chm verfochtenen Steuer­grundsätzen die Kosten der Flottenvorlage gedeckt werden können. Abg. Müller-Fulda ist es wieder­um, der diesen Steueranttag des Centrums einbringt. Da aber am heutigen Dienstag in der Budget­kommission des Reichstags Zweifel aufgeworfen wurden, ob dieser Antrag nicht als ganz neuer Gesetzentwurf zunächst eine erste Lesung im Plenum durchmachen müsse, ist daS Centrum diesen Zweifln zuvorgekommen und hat den Antrag sofort als schleunigen Antrag beim Plenum deS Reichstages eingebracht.

Nach dem Anträge Müller-Fulda soll im Reichsstempelgesetze vom 7. April 1894 ein neuer § 6a eingeschaltet werden, der füri Aktien, Kuxe, Renten und Schuld­verschreibungen erhöhte Steuersätze vor­schreibt. ES werden danach erhöht die Steuer­sätze für inländische Aktten von 1 auf VI» v. H. — für ausländische Aktien von VI» auf 2 v. H. — für ausländische Renten- und Schuldverschreibungen von 6 auf 8 vom Tausend. Die Abgabe für Kuxe(Antheile gewerkschaftlich betriebener Berg­werke) soll erhöht werden auf 30 Mk., wenn die Gewerkschaften auf 1000 und mehr Theile ge- theilt sind; auf 300 Mk. von jeder einzelnen Ur­kunde bei weniger Theilen.

Ferner soll der Tarif abgeändert und er­gänzt werden für Kauf- und sonstige An­schaffungs-Geschäfte an der Börse, Lotterieloose (20 v. H. bei inländischen, 25 v. H. bei ausländischen Loosen), Schiffs­frachturkunden. Für diese letztere find in Aussicht genommen */» vom Hundert des Be­trages der Seefracht für im Inlands ausge­stellte Urkunden (Konnossemente) in Abstufungen von 10 Pfg. für je 20 Mk.; für im Auslands ausgestellte Urkunden 10 Mk., wenn die Schrift­stücke über ganze Schiffsladungen lauten, 20

beiden Paragraphen find unverändert angenommen worden. Der erste Paragraph, bestimmt, welche Flüffe auSzubausn und zu tettfet» halten find (Lausitzer Neiße, Bober, Katzbach, Weistritz, Glatzer Neiße und Hotzsnplotz). Der zweite Paragraph handelt von dem Ausbau.

fuhr von 1904 ab soll fallen und durch die Be­stimmung ersetzt werden, daß bis zu diesem Zeit­punkte die Frage der Fleischeinfuhr neu geregelt werden soll. Pökelfleisch soll eingeführt werde« dürfen, aber nur in Stücken von mindestens acht Pfund und so beschaffen, daß es nicht mehr ent» pökelt werden kann; in anderem Falls soll es al» frisches Fleisch behandelt, d. h. nur in ganze« Thierkürpern zugelassen werden. Entspricht diese Meldung der Wahrheit, bann ist anzunehmen, daß die Vereinbarung von einer starken Reichstags­mehrheit gutgeheißen werden wird.

x Der chefetzentwnrf über di- Awemgs- erzieHmeg Minderjähriger hat Montag uni» Dienstag Abend die 18. Kommission des preußi­schen Abgeordnetenhauses beschäftigt. Leider ist ein vom Centrum eingebrachter Antrag ab­gelehnt worden, daß dis Zöglinge stets in An­stalten oder Familien ihrer Konfession zu erziehe« seien. Es wurde ein von den Konservativen ein­gebrachter Antrag angenommen, wonach nur „nach Möglichkeil" auf die Konfession Rücksicht genommen werden soll. Nur die Familien- erztehung noch schulpflichtiger Kinder darf nach diesem angenommenen Anträge nur in Fa­milien von der Konfession des Zöglings erfolgen. Angenommen wurde auch ein Antrag zu § 10, int Gegensätze zum Beschlüsse des Herrenhäuser die ursprüngliche Regierungsvorlage wieder her­zustellen, wonach die Unterbringung in einer Arbeitsanstalt nicht erfolgen darf.

© Die afrikanische H'ostdampfervorkage ist heute (Dienstag) von der zuständigen (25.) Kommission des Reichstages in ihren Haupttheile« unverändert angenommen worden.

• Verhütung der Kochwassergefahre« in Schüssen. Im preußischen Abgeordnetenhaufe war Montag Abend die 15. Kommission zur Berathung des Gesetzentwurfes über die Maß­nahmen zur Verhütung von Hochwassergefahren in der Provinz Schlesien zusammen. Die ersten

Die Frage der Beschaffung der Mittel, .gemeinhin Kostendeckung genannt, ist am heutigen Dienstag in der Budgetkommission des Reichs- . tage« noch nicht bis zu Ende berathen worden. Den größten Theil der Zeit nahm eine ein­gehende Debatte über dte Leutenoth auf dem Lande ein. Wie man dazu gelangte, geht aus dem nachfolgenden Berichte vor. Als ganz neuer Gesichtspunkt tauchte die vom Abg. Eugen Richter aufgeworfene Frage auf, ob nicht der vom Abg. Müller-Fulda einge­brachte Antrag als ganz neuer Gesetzent­wurf zunächst eine erste Berathung im Plenum deS Reichstages durchmachen müsse. Auch darüber wurde die Debatte heute nicht zu Ende geführt.

Der Verlauf der Sitzung war der folgende: Vor Eintritt in die Tagesordnung erklärte Reichsschatzsekretär Frhr. v. Thielmann im Rauten der verbündeten Regierungen: Die Re­gierungen sind zur nachdrücklichsten Wahrung der landwlrthschastllchen Interessen entschlossen. Aber -endgiltige Bestimmungen über die Höhe der land- wirthschaftlichen Zollsätze können erst nach Be­endigung der Vorarbeiten getroffen werden.

Diese Erklärung des Schatzsekretärs erfolgte nach der Verkündung der Thatsache, daß Abg. Müller-Fulda einen besonderen, in der Form eines Gesetzentwurfes gehaltenen An- trag eingebracht hat, der ganz genaue Sätze über die Steuern und Zölle erhält, die zur Deckung der Flottenkosten dienen sollen.

(Dieser Anttag wird ausführlich in dem folgenden besonderen Artikel behandelt. Red.)

Abg. Müller-Fulda (Centr.) äußerte sich wenig zufrieden mit dieser Erklärung, zumal da- j durch auch nicht die Frage von der Leutenoth auf dem Lande geklärt fei. In den Kreisen I der schlesischen Parteigenossen des Redners herrscht Sorge und Erbitterung über die Maßregeln des preußischen Ministeriums, weil dieses slawische Arbeitskräfte nicht nur nicht zuläßt, sondern sogar ausweist. Ein Theil deS Centrums würde gegen die Flottenvorlage stimmen, wenn die Maß- Regelungen fremder landwirthfchaft- licher Arbeiter ntcht aufhören. Abgeord­neter Gröber (Centrum) bestätigte diefe letztere Thatsache. Die Abgg. von Kardorff, Graf Klinckowström, Szmula, Graf Arnim, Graf Stolberg bestätigten, daß im östlichen Deutschland die schlimmste Noth für die Land- wirthschast die Leutenoth ist. Die CentrumS-Abgg. Müller-Fulda und Prinz Arenberg kündigten den festen Entschluß deS Csn- trums an, die Landwirthsch af t zu schützen, die tatsächlich zu Gunsten der Industrie während I der letzten Zeit benachtheiligt worden ist.

mann, und wie eS scheint, ist er ein reicher Mann geworden!"

„Beim Blitz", erwiderte dieser erstaunt, „der lange Barbarossa und der kleine Kauz! Kamerad­schaft von München her".

„Aha, er kennt die Spitznamen noch!" sagte der kleine, zwerghafte Begleiter des Rothen. Und die drei Wander- und Arbeitsbrüder schüttelten sich die Hände. Sie fingen an, von der Ver­gangenheit zu reden, von der Mitgunst deS Schick­sals und von der dunMen Zukunft.

„Hast keine Arbeit für unS?" fragte der lange Barbarossa.

„Habs für mich ftlbft feine", antwortete Hobel- mann mit trübem Lächeln.

„Wirst auch keine brauchen," meinte der Meine Kauz, der ftüdsr den Lustigmacher gespielt hatte; „daS ganze Hsimwefen steht danach aus. Sein Schwiegervater, he? Und ah — da liegt ja wohl ein Thalsrschein — gib uns wenigstens den!"

Er langte nach dem Loose.

„ES ist nur ein Lotterieloos," sagte Hobel- mann etwas verächtlich, „habe es geschenkt be­kommen, sonst könntet Ihr eS haben."

„DaßDu eS nicht wieder verschenkst!" stöhnte jetzt Dornftied mit seiner erlöschenden Stimme. „Ich habe es Dir geschenkt, daß es Dir Glück bringen soll. Liegen lassen, eS ist ein Erbe!"

Schwer athmend sank der Mte wieder zurück.

Etwas erstaunt betrachteten die Fechtbrüder den eigenfinnigen Kranken und sahen dann wieder daS bunte Stück Papier an.

„Hm, ja. Nr. 7/ sagte gleichmüthig Barba- roffa. „Ein Thalsr wäre mir doch lieber. Glück zu!"

+ Der Mord in Könitz ist, wie schon kurz gemeldet, von dem HerrenhauSmitgliede von Hertzberg-Lottin zum Gegenstände einer Interpellation gemacht worden. „Welche Schritte — so lautet diese Interpellation — ge­denkt die kgl. Staatsregierung zu thun, um weiten Kreisen der christlichen Bevölkerung die Gewißheit zu verschaffen, daß die in den letzten Jahren vorgekommenen unaufgeMärten Morde an christlichen Jünglingen und Jungftauen nicht von den Juden begangene sogenannte Ritualmorde sind?" In der Begründung sagt der Interpellant unter anderem: „Dem Interpellanten liegt nicht nur daran, endlich Klarheit über dis Motiv« zu diesem mysteriösen Morde zu schaffen, sondern er möchte auch hauptsächlich die christliche Be­völkerung darüber beruhigen, daß seitens ihrer berufenen Vertreter alles geschehen wird, um eine Verdunkelung des Thatbestandes zu verhindern". Auch der übrige Theil der Begründung ist in einem Tone gehalten, der nicht darauf schließen

Die Barschen legten das LooS wieder hin und Hobelmann steckte es in die Tasche. Dann — da Dornsried immer wieder wie abwehrend mit der Hand winkte — verabschiedeten sie sich rasch und Hobelmann wünschte chnen schwermüthig „glückliche Reise".

Er war ftckher glücklicher gewesen in der Fremde als in der armen Heimath, wo er nur Noth und Herzweh gefunden hatte.

Bald kamen auch Dornfrieds Frau und die Ilse von einem AuSgange zurück und seine« Bleibens war nicht mehr. Die alte hagere Fra« mit den stechenden Augen sah ihn unverblümt zornig an, und die sanften blauen Augen Ilsen» vermochten den Drshblicken nicht daS Gegen­gewicht zu halten.

Seins wehmüthigen Bliche ruhten ein Weilchen auf der holden Gestalt, dann drückte er dem Alten, der noch verschrumpster und kränker aus- sah, als vorher, die Hand und ging.

Einigen Kameraden, die ihn abends besuchten, zeigte er das Loos als Neuigkeit, denn die Lotterie« waren damals erst ausgekommen; dann legte er es in das abgerissene Gebetbuch feiner alte« Mutter und dachte nicht weiter daran.

2. Sterben und Verderben.

In der armen Hütte des Schreiners, der fast ein Künstler war, wohnten nur dieser und feine alte hinfällige Mutter und die Noth und der Kummer.

Der Weitgereiste war ein Ausbund von Ge­schicklichkeit in den feinsten Arbeiten; er war nur auf den Nothschrei seiner Mutter heimgekehrt, um daS Geschäft seines dahingeschiedenen VaterS zu übernehmen.

»Fuldaer

»Ich will mit meiner Mten reden über die Sache, und wenn sie mürbe wird, sage ich am Ende 9° und Amen; ich will in meinen alten Tagen «n Frieden haben. ES ist am Ende nicht so ^jährlich, wie ich'« ansah. Du bist gesund und lhatig, gescheidt und von großem Talent und mit «einem Reichthum — er sah ängstlich nach der

— ist eS gerade auch nicht so großartig, «ie man meint. Kurzweg, wir wollen denken, t8 fti nicht Ja und nichr Nein!"

Er athmete schwer und legte sich wie gebrochen

«-blnnseffel zurück weil (Ul IICUCV

’ft doch wenigstens etwas," meinte auf-1 Hustenanfall des Kranken feine Hilfe erheischte, der Freier, freilich wenig genug. Aber—" Er bettete ihn bequemer und legte ihm ein Sofa- Em heftiger Hustenanfall des Alten unter-'* 1

°ch ihn. Die Brust deS Kranken röchelte form, und er schlug die Arme wie hilfesuchend aus-

tUla<met‘ Schall richtete ihn Hobelmann auf:

■Wit gläsernen Augen sah ihn Dornftied an, hm , allmählich zum vollen Bewußtsein

schien er in ein tiefe« Nachdenken zu ver- | nrt*L und sagte endlich mit zitternder Stimme: j„-Da drinnen" — er zeigte auf die Brust — kJ; e/waS nicht in Ordnung. Es könnte am Ende

fein, daß ich kränker bin als ich meine." bald fort müssen", fuhr der alte an $u Hobelmann fort, „so denk' freundlich

' "de mir gut, wenn die Leute über mich '^unpfen und — mach' mir den schönsten ©arg,

mit IlnterHattungs-ISeilage „Issustrirte Sonntags-Zeitung" — ptimgef« He. t ftanwai*).

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