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M 83,

JuLöa, Dienstag, den 10. April 1900.

27. JahrgMg.

England

!uer

Er war in der Stadt gut angesehen, wenn auch hie und da einer munkelte, daß es mit ihm nicht so gut stand, wie er glauben machen wollte, diese Ansicht traf man ja doch nur vereinzelt an.

Böhler rechnete eben nach, waS er gestern ge­wonnen hatte, als ihn ein leises Klopfen in dieser Arbeit störte. Auf sein in unwilligem Tone ge­rufenes „Herein", trat ein Dienstmann ins Zimmer, der einen schweren Korb trug, aus dem ein Dutzend Champagnerflaschen ihre silbernen Hälse streckten. Der Angekommene ließ den Korb langsam auf den Boden gleiten.

Freilich würde es dann offenbar werde«, wie es um ihn stand. — Hm, das war allerdings unangenehm, — sehr unangenehm, denn sowohl der Welt, als auch seiner Frau gegenüber hatte er es verstanden, den Schein der Wohlhabenheit aufrecht zu halten. Er ging stets sehr elegant gekleidet, trug goldene Uhr mit eben solcher Kette, seine Wäsche, Sonntags beim Frühschoppen weiße Weste und einen glänzenden, immer wieder auf­gebügelten Cylinder. So konnte es nicht fehlen, daß die Menschen, die ja stets nur nach dem Schein urtheilen, ihn zu den Reichen zählten. In letzterer Zeit hatte Böhler sich auf das Kom­missionsgeschäft verlegt und schon einige Male nicht unbedeutende Summen verdient.

h Ileichskarrzkec Iürst zu Aoheulohe hat sich mit seiner Tochter, der Prinzessin Elisa­beth, nach Nizza begeben, wo er bis nachdem Osterfeste verweilen wird.

Hofe in Berlin angesagt. Der Kaiser will der Feier der Großjährigkeit des Kron­prinzen anwohnen, die auf den 6. Mai ange­setzt ist. Der Monarch unseres Bruderstaates Oesterreich-Ungarn wird von der Bevölkerung der deutschen Kaiserstadt mit aufrichtigem Jubel und herzlichem Entgegenkommen begrüßt werden, dessen kann er sicher sein.

Nie ging das Ehepaar zusammen aus, nur selten, daß die Beiden ein paar Worte mit einan­der wechselten.

Jedes lebte für sich, seinen eigenen Passionen und Liebhabereien. Böhler saß oft bis zum grauen­den Morgen am Spieltische und suchte die ver- lorenen Summen wieder hereinzubringm. Oft auch hatte er Glück, und er gewann das Doppelte seines letzten Verlustes: doch ebenso schnell verlor er auch alles wieder.

Das Kapital war bedenklich zusammenge­schmolzen, er machte die gewagtesten Manipu­lationen, um wieder zu einem gewissen Wohlstand zu gelangen, — vergebens, es ging bergab, un­aufhaltsam, rastlos.

Mit Schaudern dachte er daran, was dann werden sollte, wenn das Wenige noch aufgezehrt sein würde, und doch konnte er sich nickt ent­schließen, das einzige richtige Mütel, die Arbeit zu ergreifen. Zu lange schon hatte er sich dem Müßiggang hingegeben, um jetzt noch ein regel­mäßiges, geordnetes Leben beginnen zu können. Dazu war es bereits zu spät, er mußte schon sehen, sich ohne Arbeit durchzuhelfen.

Worten eine besondere Bedeutung zu. Seine ganze Rede ist durchtränkt von der hochfahrenden Vorstellung des „Weltreiches England", das auf der ganzen Erde die erste Macht sein müsse, für dessen Machtstellung kein Opfer gescheut werden dürfe, und sei es auch noch so groß. „Wir sind bereit — so rief Lord Rose­bery aus — alles zu thun, das die Einigkeit des Weltreiches zu Stande bringen kann, und insbe- sondere sind wir fest entschlossen, das Reich in jeder Beziehung zu unterstützen und zu stärken, in der Hoffnung, das Weltreich nicht nur inner­lich, sondern auch äußerlich durch feste Bande verknüpft zu sehen. . .« Und dabei ist der edle Lord Heuchler genug gewesen, von dem „fried­fertigen England" zu sprechen, das nicht etwa einen Angriffskrieg gegen die Buren sühre, sondern nur seine Rechte vertheidige gegen die bösen Menschen, die das „friedfertige England" nicht in Ruhe lassen können. Herr Chamber­lain, der Minister in allerlei Heuchelkunst, ist übertroffen durch den liberalen Parteiführer Lord Rosebery!

Wcschedki täglich, gt.Su^Bsgmeb« Sena- unb Feier- tage-Lierteljährl.

AHrrr BrmL^riohn grJ) Sestrllg-ll> in »uZba unb au8* wärt, IM. 50 Pf.

die radikale Linke ist durch ihre Obstruktion gegen die lex Heintze augenscheinlich auf den Geschmack gekommen und zeigt Neigung, dieses brutale Verfahren auch nach den Osterferien fort» zusitzen. Daß man auch bei der fortgesetzten Be- rathung des Fleischbeschaugesetzes das Verfahren der Obstruktion anwenden will, ist bereits hier und da angedeutet worden. Aber jetzt tauchen Anzeichen dafür auf, daß man sogar der Unfall» versicherungsnooelle mit demselben parlamentari­schen Streikoerfahren zu Leibe gehen will. Der

I -* \ i s"zd. Abg. Stadthagen soll nach überein-

s + Dre N-mrerf- des Aleichstagsprafi- stimmenden Blättermeldungen diese Absicht bereits

ber liberalen | offen ausgesprochen haben. Danach also hat man das Gras des Centrums kaum aus eine angenehmere Tonart int Reichs»

® K h°ren, alsbald die „Vermuthung" er- tage als vor der Osterpause zu rechnen. Aber fr der Flotten Vorlage zu- doppelt ernst und dringlich ertönt aus diesen

-r nicht recht darüber im bedauerlichen Thatsachen heraus die Mahnung 5 £ L ? f Ballestrem von Rom guten an die Mitglieder des Reichstages, nach Rath haben oder nach Rom guten Rath bringen den Osterferien so vollzählig wie nur t^narm.^»tige Vermuthungen" ließen sich ^irgend möglich auf dem parlamentarischen !^ ?or^ssetzen. Man muß sich fast wundern, Kampfplatze zu erscheinen, um durch eine fortge» U nicht noch viel mehr Blatter sich daran be- setzte Beschlußfähigkeit des Reichstages alle solche

Sfofiet gar kerne Obstruktionsversuche von vornherein aussichtslos

Anstrengungen, da man sich einer oft erprobten zu machen. Im Uebrigen aber würden die Herren Schablone bedienen kaum Wenn em namhaftes I „Genossen" durch eine Fortsetzung ihrer Obstruktion

teb n°ch Nist, so hängt das selbst Stimmung machen für eine Aenderung der schwebenden politisch - parla- Geschäftsordnung des Reichstages, für sie selbst

" utarffchen Frage zusammen für die das vermuthlich dann die denkbar unangenehmste und Centrum sich eine Direktion holen, oder über vorher unerwartete Wirkung.

£ A7^on-n Urtheilen will. V Serkin, 9. April. Der Kaiser besuchte heute

Die „Rückkehr der Jesuiten" alS Kompensation Morgen den Staatssekretär Grafen Bülow und für das Centrum wird den gläubigen Lesern &ötte später die Borträge des Chefs des Zivil-Kabtnets regelmäßig mit in den Kauf gegeben. Selbst “Jf,n “ .be§ Tirpitz und der

di. di- doch in ,-tzi-r 8rit eine eifrig, .»'gÄggE.TS»»?!K

Verbreiten» der ZeimngSartikel des Evangelischen bat sich mit der Prinzesfia Elisabeths flii b,e Oster-

Bundes ist, mag aber diesmal nicht mitthun. —*■ --------- ~ ---■

Wie seiner Zeit mitgetheilt, weilten mehrere Familienmitglieder des Grafen Ballestrem schon längere Zeit in Rom; in dem kirchlichen Jubel­jahr ist das wohl nichts Auffallendes. Ebenso wenig ist es auffallend, daß Graf Ballestrem ihnen nachreist, sobald der Reichstag seine Ferien antrat. Und wenn er als päpstlicher Gebeim- kämmerer, wie schon früher, vom hl. Vater empfangen wurde, so ist das gleichfalls etwas, was zu scharfsinnigen politischen Kombinationen keinen Anlaß bietet.

Das KWckskinb.

Erzählung von Irene von Hellmuth.

------ Nachdruck verboten.

»Ihrem Bruder will ich Helsen!" rief er auf« springend, „warum tarnen Sie nicht gleich zu Tx’ Sl'°B tst die Summe, deren er bedarf?"

Rosi war ganz verblüfft von dem ungeahnten Ausgang. Eie hatte nicht daran gedacht, daß M. Malljar die Sache so auffaffen würde; ihr «tolz leh^e sich dagegen auf, seine Hilfe anzu- nehmen, sie hatte auch keineswegs beabsichtigt, vieftlbe herauSzufordern, und schämte sich jetzt

^td> bei dem Gedanken, daß er ihren Be- M vielleicht in dieser Weise mißdeuten könnte. Deshalb wehrte sie sich auch lebhaft, sein An- rrbleten anzunehmen.

Doch eS half nichts. Ec bestürmte sie 'so

-ge, bis sie ihm die Summe von fünftausend welcher Betrag freilich nicht an- <ik»etn“ ^.et Eklich fehlenden Summe entsprach, d, " um keinen Preis hätte Röschen es vermocht, i‘ ,™ dieses Mannes noch mehr in Anspruch

ibh?e^men und das ganze, noch nöthige Geld von verlangen.

ber>E» uterkte wohl, daß das Mädchen peinlich war und schalt sich im Geheim-n selbst, Geschichte viel zu plump und unzart IkteiT»6kJam" <®r durfte ja nur nach der Sttia-Lv8 fragen und ohne nähere düng wlt den Gläubigern m Berbin-

Das bedeutet einen gewaltigen Umschwung in England gegen ftüher; und wenn der alte Gladstone das noch an seinen politischen Schülern hätte erleben müssen, er würde wahrscheinlich diese Erscheinung in vollkommener Fassungs­losigkeit angestaunt haben als etwas Unglaub­liches und doch Wahres. Mit kurzen Worten: der Imperialismus, wie die Engländer und Amerikaner sich ausdrücken, hat in England voll­kommen die Oberhand bekommen, der Imperialis­mus mit allen feinen häßlichen Erscheinungen, als da sind Eroberungssucht, Gier nach Land und Beute, rücksichtslose Unterdrückung und Ausbeutung des Schwächeren. Und da wundert sich Lord Rosebery, da wundern sich mit ihm seine Landsleute über die „wüsten Angriffe der festländischen Preffe"!

Nicht Neid auf den Reichthum der „Welt- j macht" England, wie die britischen Zeitungen und Politiker glauben machen wollen, führt der festländischen Presse Europas die Feder. Die allgemeine und gerechte Entrüstung der gesitteten Völker macht sich Luft, der Unwille Europas bäumt sich entrüstet auf gegen die Ländergier der Briten, gegen die wüste Rücksichtslosigkeit, mit der sie diese Gier zu sättigen trachten und gegen die widerwärtige Heuchelei, mit der sie sich und andere über die Geiernatur ihrer Er­oberungspolitik zu täuschen suchen. Nur die ungemeffene Aufgeblasenheit der Engländer kann als Erklärung dafür gelten, daß sie nur einen - lugenblick im Unklaren fein konnten über die Erregung dieser allgemeinen Entrüstung als >er nothwendigen Folge ihres Beginnens. Eo chamlos unverhüllt wie hier ist in neuerer Zeit noch niemals das Recht des Schwachen von dem Mächtigen mit Füßen getreten worden.

Der Siegerruhm des Feldmarschalls Roberts ist sehr gefährdet. Er muß sich in Bloem- sontein, in das er mit seinen Truppen in ber Art des triumpbirenden Feldherrn eingezogen ist- jetzt gegen die Buren vertheidigen, und es kann der Fall eintreten, daß ihm und seinen Soldaten das Waffer abgeschnitten und ihm hinter seinem Rücken die Verbindung mit den anderen Theilen des britischen Heeres verlege wird. Auch auf dem Kriegsschauplätze in Rata haben die Engländer mit großen Schwierig­keiten zu kämpfen; kurz und gut, die ganze Entwicklung des Krieges zeigt, daß die Ent­setzung der Städte Ladysmith und Kimberley und die Gefangennahme des Generals Cronje mit seinen dreitaufend Mann durchaus nicht eine entscheidende Bedeutung beanspruchen konnten.

Unter solchen Umständen erscheint die Frei­gabe des portugiesischen Hafens Beira an die Engländer zum Ausladen und für den Durch­marsch brittscher Truppen in einem eigenthüm- lichen Lichte. Der portugiesische Ministerpräsident hat in der Kammer zwar behauptet, die Maß- regel sei nur die Erfüllung eines schon vor dem Kriege zwischen England und Portugal getroffenen Abkommens. Aber warum ist dann der Hofen nicht von Anfang an den Engländern geöffnet worden? Die Engländer hätten daraus stets emen gewissen Nutzen ziehen können. Daß die Oeffnung des Hafens gerade jetzt erfolgte, legt die Annahme gar zu nahe, England habe einen Druck auf Portugal ausgeübt, um sich einen neuen Weg in das Innere von Afrika zu ^ihnen und auf diesem nun auch den Transvaal- Buren von der anderen Seite her beizukommen. Ware es so, dann würde die Freigabe des Hafens durch die Portugiesen nichts Anderes fein als ein offener Bruck der Neutralität. Daß der portugiesischen Regierung derlei zuzutrauen ist, darüber herrscht in Europa, wenigstens in der unabhängigen europäischen Presse, nur eine Stimme. Aber bei den Regierungen der Kultur­staaten regt sich nach wie vor nichts, das wie eine thätige Antheilnahme an der Entwickelung der Dinge in Südafrika gedeutet werden könnte.

Die Engländer sind im höchsten Grade unge- halten über diese Haltung der öffentlichen Meinung m Europa Ausdrücke wie „wüste Angriffe der sestländischen Preffe gegen England" kann man alle Tage in den Londoner Blätter finden. Aber ttwas muß man zugeben: die ganz überwiegende Mehrheit des englischen Volkes selbst ist Feuer und Flamme geworden für die Fortsetzung des Krieges bis zur Erreichung des erstrebten Zieles, also bis zur Unterwerfung der Burenrepubliken; und liberale Politiker wetteifern darin mit den Wortführern der Rech- en ja übertreffen diese womöglich noch in ihrem leidenschaftlichen Eifer. Als ein kennzeichnendes Beispiel dafür kann man eine Rede anführen, ßie Sorb Rosebery vor einigen Tagen in Edinburgh gehalten hat. Dieser Lord war Mi- mster des Auswärtigen in dem letzten liberalen »tinrsterium des alten Gladstone und würde in einem neuen liberalen Kabinet wahrscheinlich das- selbe Amt bekleiden, und deswegen kommt seinen

ihn im Verein mit den dünnen, spärlichen Haaren Daran, daß man ihn zwingen konnte, an alter erscheinen, als er war. Röschen eine für feine Verhältnisse sehr große

Im Hanse ging ebenfalls noch alles den ge- Summe Geldes auszubezahlen, fobalb das Mäd- wohnten Gang. Frau Aurelia vermied, so viel chen sich verheirathen würde, dachte er nur mit sie immer konnte, mit ihrem Manne zusammen einem verächtlichen Lächeln. Mochte sie sich zu sein. Nur so erschien ihr das Leben an seiner doch das Geld holen, wo sie wollte; wo nichts Seite erträglich. Sie besuchte nach wie vor ihre ist- — da hat selbst der Kaiser das Recht ver- Gesellschasten. Zu etwas Höherem konnte sich die loren.

ein wenig beschränkte Frau nun einmal nicht auf. schwingen.

Deutsches Deich.

Berlin, den 9. April.

• Kaiser Franz Joseph von HeKerreich hat zum 5. Mai seinen Besuch am kaiserlichen

Malljar suchte so rasch als wöqlich über die peinliche Angelegenheit Hinwegzukommen. Er plauderte über alle möglichen Dinge, und Rös­chen fand nach und noch das Gleichgewicht wieder. Die Zeit verging den Beiden ungemein rasch unter heiteren Gesprächen.

Sie wären wohl noch lange beisammen ge­sessen, hätte der aufs neue herniederprasselnde Regen sie nicht gezwungen, nach Hause zurück- zukebren.

Dr. Malljar verwünschte int Stillen das ab­scheuliche Wetter, das ihn hinderte, bas Gespräch in bie längst gewünschte Bahn zu lenken unb der Geliebten alles zu sagen, was ihm bas Herz be­wegte, seit Wochen schon. Nun ftanb er ba unb schaute ber sich Entfernenden nach, ohne zu be­achten, baß der Regen ihm bie Kleiber burch- näßte. Wie graziös sie unter bem aufgespannten Schirm bahinschritt auf dem weichen Waldboden. Noch einmal wandte sich Röschen unb winkte mit der Hand einen Gruß zurück, dann entschwand sie den sehnsüchtigen Blicken des ihr Nachstarren­den, ber in tiefe Gedanken versunken, seinem luxuriös ausgestattetem Heim zuschritt.

X.

Etwa um biefelbe Zeit war es, als Herr Arthur Böhler in seinem Arbeitszimmer saß und rechnete. Er hatte sich nicht viel verändert in den letzten Jahren. Das unangenehme Gesicht zeigte noch dieselben scharfen Züge, höchstens daß die Linien um Mund und Augen sich noch etwas verschärft hatten. Die kleinen, verschmitzt und unruhig blickenden Augen lagen noch tiefer als sonst in den Höhlen, und ber gelbliche Teint ließ

fetertage nach Nizza begeben. — Der Präsident des Reichstags, Graf Ballestrem, ist Sonntag Vormittag von seiner Romreise zurückgekehrt und hier eingetroffen. Er gedenkt sich nur kurze Zeit hier aufzuhaltcn und sodann sich nach seinem Gute in Oberschlesien zu be- fleben. — Durch den Tod des Abg. Oertel ist das Nürnberger Reichstagsmandat erledigt worden. Die Sozialdemokraten haben zum Nachfolger Oertels den Prwatdozenten Dr. Arons in Aussicht genommen. Da» Nürnberger Mandat ist den Sozialdemokraten sicher. — Neben der Frage derZulasfung der Realgymuasial- Abtturrenten zum medizinischen Studium, die in bejahendem Sinne von der Staatsregierung ent­schieden wurde, ist, wie ein parlamentarischer Bericht- i meldet, auf Veranlassung des Kriegsministers

h Arinz Nrosper »O* Nrenvera, ber L auch die Zulassung der Abiturienten des

Emgebornen in »sübwestafrika, sieht augenschem- die Zulassung zum medizinischen Studium hat sich das lich einer strengen Bestrafung entgegen. Nach preußische Staatsministerium bereits ausgesprochen. — ber Melbmig eines Berliner Blattes bat ber ~r 'Reichsanzeiger' meldet die Ernennung des Geheimen Kaiser bem aeaer, ben lleMtbäter ernana-n-n Obei-Regterungsrath und vortragenden Rath im Reichs- irrtk-ile hp« ergangenen amt des Innern Wermuth zum Direktor im Reichs-

Krtpetle des Kriegsgerichtes deshalb bie Be- amt des Innern mit dem Range der Räthe erster stättaung versagt, weil es zu Milbe sei. Klasse. — Auf Anordnung des Gouvernements in

• Ilever die preußische Medizmakver- tsch-Südwestafrika wird daselbst ein von der rvattrma unb ihre Abtrennuna vom Kultus- Zivilbevölkerung gewählter Beirath ins Leben treten, . m rir-CT welcher bet allen gesetzgeberischen Arbeiten der Regierung MiNistenum liegen noch keine bestimmten Beschlüsse zugezogen werden soll. Die Mitglieder des Beiraths vor: btefe, an biefer Stelle bereits vorgestern in Don drei Interessengruppen (Kaufmannschaft, Hand- Berichtigung anberer Zeitungsnachrichten ver- werkerstand unb Landwrrthschaft) zu wählen.

zeichnete Thatsache wirb nunmehr auch von ber oberofsttiösen .Nordd. Allg. Ztg/ festgestellt. Nach einer Meldung dieses Blattes befindet sich AUStKUS.

diese Angelegenheit noch „im Stadium der Er- * Atom, 9. April. Der Papst empfing orterung/' heute mit allen Ehren, die Souveränen erwiesen

+ De« weitere« Aerhaudkuuze« im werden, die russischen Großfürsten Mi» Aeichstage drohen allerhand weitere Hindernisse: chael und Georg. Der Besuch dauerte eine

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