FuldaerMZeitung
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Julöa, Samstag, den 7. April 1900.
27. Jahrgang.
Die Umklammerung der südafrikanischen Urpnklikrn
die
Aus London wurde dieser Tage gemeldet, daß letzten britischen Truppensendungen, die nach
deutlich dargelegt. Dte nach den Republiken bineinführenden Eisenbahnen vom Kapland aus sowohl wie.durch Natal, ferner die Lage der Delagoa- Bai, in naher Nachbarschaft der Ostgrenze von Transvaal, und die Lage Beiras, als Ausschiffungshafen für die britischen Truppen, laffen deutlich erkennen, daß der strategische Ring um die Republiken mit diesen letzten Ereigniffen fest geschloffen werden würde. Ob die Nachricht von der Wahrnehmung des angeblichen Durchzugsrechts über Beira durch das portugiesische Äolonislgebiet nach Rhodesia sich bewahrheitet, muß abgewartet werden. Von Beira, das südlich von der Zambefi- mündung liegt, nach Rhodesien gehende Truppen hätten selbstve rständlich die Bestimmung, von Norden her über den Limpopo in Transvaal einzubrechen und die Buren zu einer Theilung ihrer Streitmacht zu zwingen, die ihnen bei der ungeheueren numerischen Ueberlegenheit zum Verhängniß auS- schlagen müßte. So vi>l ist sicher: wären die Engländer eines raschen Erfolges an der Südgrenze Transvaals sicher, dann hätten sie keinen Grund, sich mit dem Gedanken einer so weit ausgreifenden Umgehungsunternehmung zu beschäftigen- wie sie ein Marsch von Beira durch Rhodesien gegen Pretoria darstellt.
Unsere Leser können an der Hand derbeistehenden Karte sich über die einlaufenden Nachrichten in dieser Angelegenheit und die dadurch entstehende Situation für Transvaal und den Oranje-Freistaat genau informiren.
wärtskommen der Engländer im Oranje-Freistaate scheint eS auf einmal ein Ende genommen zu haben; wenigstens schweigen auf einmal die euglischen amtlichen Telegramme sich vollkommen darüber aus. In Natal dagegen haben die Engländer wieder mehrere Schlappen nach einander erlitten; sogar eine größere Abtheilung Kavallerie der Brite« ist von den Buren gefangen genommen worden, ohne daß sie einen Schuß abgegeben hatte. Feldmarschall Roberts selbst, der in Bloemfontein, der Hauptstadt des Oranie-FreistaateS, sein Hauptquartier aufgeschlegen hat, scheint sich in einiger Verlegenheit zu befinden: nach seinen eignen Meldungen muß er mit den Buren fortwährend um die Erhaltung der Wasserwerke von Bloemfontein kämpfen. Der Feldmarschall befindet sich also in Ber- theidigung mit Burentruppen. Sicherlich wird dieser . Krieg noch recht lange Zeit dauern, wen« nicht Mittel und Wege zu einer friedlichen Uebereinkunft gefunden werden. Vorerst wollen die Engländer von einer solchen durchaus nichts wissen.
saal verlassen unter dem Rufe: „Ewiva la Constituante* — Es lebe die Constituante*, d. h. die große neue Versammlung, die die Verfassung Italiens abschaffen und eine neue, republikanische Verfassung einführen soll. Darauf fielen sich Präsident und Vizepräsident gerührt um den Hals und küßten sich vor versammelten Volke; die Abgeordneten und das anwesende Publikum aber klatschte Beifall. Kann sein, es dauert nicht lange, bis der rauhe Revolutionsbär die gegenwärtigen Regierungsmänner mit den Umarmungen seiner groben Tatzen bedenkt. Auch ein Theil der gemäßigten Linken hat sich dem Proteste der radikalen Linke angeschloffen und das Parlament verlassen.
EigenthümlicheDinge gehen in Bulgarien vor: dort gewinnt der rollende Rubel allgemach wieder vollkommen die Oberhand. Bulgarien ist augenscheinlich nahe daran, ^wieder zu der Bedeutungslosigkeit eines russischen Vasallenstaates herabzusinken. Bon Petersburg ist der russische Finanzrath Kobeko in Sofia angekommen, und bald nachher haben mehrere bulgarische Minister, die nicht für ausgesprochen ruffenfreundlich gelten, ihren Abschied genommen. Es gehen Gerüchte um über ein geheimes Abkommen, wonach Bulgarien zum Königthum erhoben und Macedonien zwischen Bulgarien und Montenegro aufgetheilt werden solle. Diese Gerüchte sind augenscheinlich nicht zutreffend. Aber wo Rauch ist, pflegt auch Feuer zu sein, und alles ist augenscheinlich nicht in Ordnung in Bulgarien, dessen Staatsschuld die verhältnißmäßig sehr hohe Summe von 300 Millionen Franken erreicht hat. In Wien hat man sicherlich ein sehr aufmerksames Auge für die Vorgänge in Sofia. Und so klingt es ganz wahrscheinlich, daß das Reiseziel einer plötzlich unternommenen Reise des Fürsten Ferdinand nach einer Meldung vom Mittwoch Wien sein soll.
In der Entwickelung des Krieges in Südafrika ist eine Stockung eingetreten. MitdemVor-
Südafrika unterwegs sind, nicht nach Kapstadt sondern nach dem portugiesischen Hafen Beira bestimmt sind, und daß sie von dort auf Grund eines angeblichen älteren Durchzugsrechtes nach Rhodesia dirigirt werden sollen, um, wie man sagt, dort die Ruhe zu sichern
In Wahrheit würde es sich wohl um einen Angriff von Norden her auf Transvaal handeln. Beira ist eine rasch aufblühende portugiesische Hafenstadt an der Mündung des Pungwe, nördlich von Sofalo. 56 km landeinwärts, bei Neves Ferreira, beginnt die Beira-Eisendahn, welche auf einer Strecke von 190 Kilometern im Betriebe ist.
Außerdem ist der Schiedsspruch in dem Delagoa- Streit veröffentlicht worden, wonach das Berner Schiedsgericht Portugal verurtheilt, rund 15 Millionen Franks an die Vereinigten Staaten zu zahlen. Man erwartet- daß das in einer finanziellen Klemme befindliche Portugal das Geld nicht zahlen und die Delagoa-Bai in en gli sch en Besitz fallen wild.
Fall« die portugiesische Delagoa-Bai in englischen Besitz fällt, und die Beirabahn zum Transport britischer Truppen nach Rhodesia im Norden von Transvaal benutzt werden darf, seben die südafrikanischen Republiken, wie unsere beistehende Karle zeigt, einer vollständigen Umklammerung entgegen. In unserer Karte ist die Situation
bürgermeister von Köln sagt. „Ich empfehle sie — so schließt der Drahtgruß des Kaisers — den gast- freien und lebensfrohen Bürgern von Köln. Alaaf Köln!*
In Oesterreich ist zu den vielen schon vorhandenen Parteien eine weitere hinzugekommen, die „Tschechische Volkspartei*. Das ist eine sehr gesunde Parteibildung, aus der man am deutlichsten ersehen kann, daß die gehässige Haltung der Jungtschechenführer dem tschechischen Volke selbst widerwärtig zu werden beginnt. Die neue Partei will eine Verständigung mit den Deutschen anstreben auf der Grundlage der völligen Gleichberechtigung der Nationalitäten, willigt ein in die nattonale Abgrenzung der Bezirke in Böhmen und verlangt den pflichtmäßigen Unterricht der deutschen Sprache auch an den tschechischen Mittelschulen.
Das liberale Regiment in Ungarn verharrt bei seiner Unduldsamkeit gegen alle berechtigten Forderungen der katholischen Kirche. Am Schluffe der Debatte über das Budgetgesetz sagte Ministerpräsident Koloman von Szell, indem er sich zu dem Grafen Zichy, dem Führer der katholischen Volkspartei, wendete: „An den kirchenpolttischen Gesetzen darf nicht gerührt werden. Auch diejenigen, welche sie früher bekämpft haben, müssen sich jetzt mit ihnen abfinden.* Daß die Liberalen lebhaft Beifall klatschten, wie es im ungarischen Parlamente der Brauch ist, kann man sich denken.
Im italienischen Parlamente haben die wüsten Streitszenen zunächst mit einer albernen Komödie geendet. Die Kammermehrheit hat es endgiltig doch durchgesetzt, daß die neue Geschäftsordnung angenommen wurde, die der fortgesetzten Obstruktion der Sozialdemokraten und Radikalen einen Riegel vorschiebt. Diese letzteren haben darauf, nachdem sie die gegen die Giltigkeit aller seit einer Woche gefaßten Beschlüsse Widerspruch erhoben hatten, den Sitzungs-
Wochen-Mmdschsu.
lRackdruck »erbst»».)
X Fulda, 7. April.
Die demschen Katholiken haben einen schmerzlichen Verlust zu beklagen, den der unerbittliche Tod ihnen zugefügt hat: am Montag ist in dem hohen, gott- gesegneten Alter von 89 Jahren Weihbischof Dr. Gleich gestorben, der in dem Dienste seiner großen Diözese Aufgaben zu erfüllen hatte und erfüllt hat, wie sie nicht häufig einem Mitgliede des Episkopates zusallen. Deswegen konnte Graf Ballestrem bei der goldenen Jubelfeier des nunmehr Verblichenen mit vollem Rechte dem Jubelpriester die Worte widmen: „Nie hat wohl ein Weihbischof so mächtig und so segensreich in die Geschicke der Diözese eingegriffen, wie unser hochwürdiger Herr Jubilar. Stets ist er mit apostolischem Freimuthe eingetreten für die Freiheit der Kirche, welche sie nicht entbehren kann; er hat nicht gefragt: wird es auch nach oben hin gefallen oder nicht, er fragte nur nach seiner Pflicht als katholischer Bischof. Als ihm eines Tages ein hoher Staatsbeamter sagte: Ihre Rede wird oben answßen — antwortete er: Das kann ich bedauern, aber nicht ändern, ich diene nicht auf Avancement. . .* Die deutschen Katholiken bewahren dem Abberufenen ein aufrichtiges und dankbares Andenken. R. 1. P.
Als Gast beherbergte in diesen Tagen Berlin einen deutschen Bischof aus weiter Ferne in ihren Mauern: den Hochw. Bischof v. Anzer aus Schan- tung. Die Lage der Missionen in China ist bekanntlich nichts weniger als angenehm, und so war Bischof von Anzer nach Deutschland gekommen, um des Reiches mächtigen Schutz in verstärktem Maße für die Missionen zu erbitten. Die Mühe der weiten Reise ist nicht vergeblich gewesen: infolge der Darlegungen des Herrn Bischofs erließ das Auswärtige Amt auf ausdrücklichen Befehl des Kaisers eine Anweisung an den deutschen Gesandten in Peking, auf diplomatischem Wege zum Schutze der Missionen einen Druck auf die chinesische Regierung auszuüben. Inder Provinz Schantung ist es namentlich der G eh ei rn- dun d der „Boxer*, der den Fremdenhaß schürt; denn es ist mehr Fremdenhaß als Christenhaß, was den Missionen in China immer und immer wieder gefährlich wird. Und sehr auffällige Meldungen kommen aus der chinesischen Hauptstadt Peking nach Europa herüber über die Stellung, die die Kaiserin zu den Leuten einnimmt, die in China hauptsächlich den Fremdenhaß schüren: diese Stellung soll nämlich nichts weuwer als entmuthigend fein. Man berichtigt sogar die Kaiserin ganz offen der Freundschaft für diese gefährlichen Hetzer; und dem gegenüber kann ein diplo- malischer Druck zum Gegentheil nur von der besten Wirkung fein. Der berüchtigte Mandarin Lipina« Hang, mit dem namentlich Deutschland trübe Erfahrungen gemacht hat, als dieser noch Gouverneur von Schantung war, und der auf Deutschlands nachdrückliches Betreiben von diesem Posten entfernt wurde, erfreut sich gegenwärtig des besonder« Vertrauens der chinefifchen Kaiserin und ist von dieser ganz neuerdings in die erste Rangklaffe versetzt worden.
Bor einigen- Tagen ist ein Mann gestorben, dessen Name einst in Deutschland sehr viel genannt wurde: Graf Vincenz Benedetti, von 1864 bis 1870 französischer Botschafter in Berlin, derselbe, der den König Wilhelm in Bad Ems durch sein herausforderndes Auftreten beleidigte und dadurch die allerletzte Veranlassung zu dem Ausbruche des deutsch-französischen Krieges von 1870/71 wurde. „Da sprach Wilhelm: Benedetti, Sie ereifern sich unnöthig . . ." wer kennt nicht noch die Strophen dieses urwüchsigen VillkSgedichtes, das in burlesken Zügen die Zusammenkunft zwischen dem König und dem ftanzösischen Botschafter zeichnet. Graf Benedetti ist als vergessener Mann gestorben, und das war eigentlich eine Wohl- t^at für ihn. Denn selten hat einem Diplomaten der üble Ruf der Nngeschicklichke.it so sehr angehaftet wie diesem. Graf Benedetti stammte von der Insel Korsika, dem Stammlande der Bonapartes, und erreichte das hohe Alter von 83 Jahren.
Die bayerische Briefmarke ist wieder einmal der Gegenstand parlamentarischer Verhandlungen gewesen; diesmal in dem Ausschüsse der bayerischen Kammer der Reichsräthe. Ministerpräsident Freiherr von Crailsheim erklärte in dem bezeichneten Ausschüsse, daß Bayern an seiner eigenen Briefmarke lesthält. Nur Württemberg hat grundsätzlich zu dem Verzichte auf eigene Postwerthzeichen sich bereit erklärt; aber dort ist nach der Mittheilung des bayerischen Minister« nicht die gewünschte Einigung über die Abrechnung mit der ReichSpost erzielt worden. Also behält zunächst auch Württemberg feine eigenen Postwerthzeichen.
Die von einem liberalen Münchener Blatte ver- vrntete Meldung, im bayerischen Landtage 1« eine Einigung erzielt worden über eine Erhöhung ’tt Civilliste des Königs und der Dotation Prinzregenten, klang recht hübsch. Aber sie 9Qt die Schattenseite, nicht wahr zu fein.
In Stuttgart ist infolge eines Schlaganfalles Kul- msminister Dr. von Sarwey am 1. April gestorben.
<■ artiges Schauspiel werden in diesem Frühjahr wohner der Landstriche am Niederrhein t QUf Befehl des Kaisers wird eine Tor- otedivision den Rhein hinauf bis Köln ^Mtrni, um „vom Meere einen Gruß zu überbringen*, ”*e der Kaiser in einem Telegramm an den Obcr-
Nerrnischte«.
/.Die Schicksale des kleinen, aber tapferen Mnren- vottes, das mit dem größten Kolonialreiche der Well den Kampf auf Leben und Tod unternommen hat, werden nicht nur von den Erwachsenen mit regem Interesse verfolgt, sondern auch die Jugend verfolgt die Ereignisse, die sich gegenwärtig im fernen Südafrika abspielen, mit großer Aufmerksamkeit. Wir sehen die Knaben, die sonst „Räuber und Gendarm* spielen, sich jetzt alS „Engländer und Bur* bekämpfen, wobei selbstverständlich der Engländer stets den Kürzeren zieht. Und einer dieser jugendlichen Kämpfer gegen di« englische Habgier hat in seiner Begeisterung für den gefangenen Burengeneral Eronje die Entdeckung gemacht, daß er eine poetische Ader besitzt; er hat dem tapferen General, der lieber sterben, als sich der Uebermacht ergeben wollte, in schwungvollen Bersen folgenden HymnuS gewidmet:
Eronje. -rr Hurrnzenerui.
g Die Sonne finkt zum achten Mal, Bnbricht die achte Nacht, Noch immer wächst der Feinde Zahl, Zehnfache Uebermacht.
erschossen di« Patronen,
ssBerzehrt das letzte Brot, Rings englische Kanonen Und heiße TodeSnoth!
Die Sonne steigt zum neunten Mal, Anbricht der neunte Tag;
Zusammenzuckt der General, «er kaum der Ruhe pflog, — Und ruft: „Wohlan, ihr Buren I Nun 'rauS in« freie Feld;
Wir halten, woS wir schwuren:
Sin Jeder stirbt als Held!*
Da wirst »er Eronje sich fein Weib, Umfaßt ihm seine Knie
Und fleht mit Thränen: „Eronje, bleist'!
Sin Kampf wird baS ja nie.
Wie Helden wollt ihr sterben —
Doch, das ist nur ein Wahn l
E- Rühmlos wollt ihr verderben. Wahnwitzig auf dem Plan? !*
Da bricht der alte Eronje loS:
„Ihr Buren, hört sie nicht!
Und wird baS Blutbad noch fo groß, Air thun nur unsre Pflicht.
Wie wir den Tob gesendet
Gar oft vom sichren Platz — Hat sich daS Glück gewendet. So bieten wir Ersatz!"
Da geht ein Murren durch die Reih'«, Bor tritt ein Kommandant
Und spricht: „General, genug, laßt'S fehl, Denn uns schlug Gottes Hand.
ES darf un8 Niemand schelten. Daß uns entsank der Muth; Und er, der Herr der Welten, Weiß wohl, wozu eS gut*
Der alte Eronje, grimm' und hart. Starrt vor sich hin und schweigt. Zwei Thränen perlen in den 33art; Und leis' das Haupt er neigt.
Dann ruft vom Felsaltane l@r kurz, gebrochen schier:
„Zieht auf die weiße Fahne, Und sattelt mir mein Thier!*
DaS war vielleicht der schwerste Ritt, Den Eronje je gethan;
Doch, was er auch im Herzen litt. Nicht einer sah's ihm an.
Er neidet fast bte Tobten In seinem tiefen Gram, BiS daß er zu den Rothen Und ihrem Marschall kam.
Und ohne Bangen sprach er bann:
„Gott hat das Blatt gewandt!
Mein armes Heer, viertausend Mann
Euch gab er'S in die Hand;
Doch Gott kann wieder wenden Der Buren Echicksalsblatt Der Krieg wird nimmer enden, W wir zu Tode matt.
Mag auch Jehova Zebaoth Vernichten unser Heer, Uns bringt eS Schande nicht, noch Spott Und euch auch nimmer Ehr'!
Es mag daS Volk der Buren Im Unglück untergeh'n. Doch uns'reS Ruhmes Spuren, Die kann kein Sturm verweh'n!* B. K.
5 K» JntCTat# X tx Mte. ' mit Nnterhattungs-Meitage „MMrirte SonnlaqsSeitung" *"
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