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SuTöo, Freitag, den 6. April 1900,
Jahrgang,
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Das Glückskind. i
Erzählung von Irene von Hellmuth.
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| der starren Schablone einschnüren läßt. ~ '
Aber wenn die Konservativen Werth legen auf die Freundschaft des Centrums und Aufrichtigkeit und Standhaftigkeit beweisen in dem Bestreben, die Freundschaft zu pflegen, so wird, dessen darf man überzeugt sein, die überwiegende Mehrheit des CentrumS sehr angenehm davon berührt und bemüht sein, Gleiches mit Gleichem zu vergelten überall da, wo die unverrückbar festen Grundsätze des Centrums das zulassen. Sonst heißt es auch hier: getrennt mar- schiren und vereint schlagen!
Haussteuer, bei der Aenderang des Gemeindewahlrechtes, bei der Besprechung des Kultusetats im preußischen Landtage, bei anderen ähnlichen Fragen in den Landtagen anderer Bundesstaaten. Und dennoch sollte man niemals von einem Bündnisse zwischen beiden Parteien sprechen, denn ein solches Verhältniß würde für beide Parteien nichts weiter als ein Hemmschuh und
ß Emen Aprilscherz mit ernstem Aialer- grnnde hat die «Köln. VolkSztg.' sich in diesem Jahre geleistet, und eS ist ihr gelungen, die gesummte liberale Presse so gründlich auf den Leim zu locken, wie es wohl noch nie dagewesen ist. Am 1. April brachte das Kölner Cenlrmnsblatt eine lange Unterredung, die einer
@ Der Abgeordnete Dr. Lieber ist in Begleitung seiner Gemahlin und einer Krankenschwester gestern Abend in seine Heimath nach Camberg abgereist. Die .Germania' erhielt ein Telegramm, worin Dr. Lieber mittheilt, daß sein Befinden unverhofft gut ist.
+ D" Abiturienten der Aeakgym- «aste« sollen nach einer Zeitungsmeldung nach einem Beschlüsse des preußischen Staatsministeriums fortan auch zum Studium der Heilkunde zugelaffen werden. An sich würde das ein erfreulicher Beschluß fein, aber vorläufig glauben wir nicht daran. Diese Maßregel könnte auch unmöglich aus den Staat Preußen beschränkt sein. Sie würde nur möglich sein, wenn sie gleichmäßig rm ganzen deutschen Reiche durchgeführt wird.
h Ate Aegukirnng der unteren Hder ollte nach einer früheren Meldung der ,Kreuz- Ztg.' den Gegenstand eines besonderen Gesetzentwurfes bilden, der bald nach Ostern an den ireußischen Landtag gelangen sollte Im Tone der Entrüstung wurde die Meldung von der offiziösen »Nordd. Allg. Ztg.' als unrichtig bezeichnet: Die Regulirung der unteren Oder bilde
Der Förster milchte im Laufe des Nachmit- I tags die Wahrnehmung, daß die Blicke des Erzäb- I lers immer verstohlen zu dem Gesichte Röschens hinüberglitten.
DaS Mädchen lauschte mit gespannter Aufmerksamkeit den Schilderungen des auf allen Gebieten bewanderten Mannes. So verging der Nachmittag nur allzu rasch, und ob Lebrecht auch vom Thurme des Schlößchens aus immer nach seinem Herrn spähte — ob di? Haushälterin auch um ihre längst fertigen Rahmstrudeln jammerte, daß dieselben so schön gerathen, nun verderben mußten — der Hausherr kam erst mit dem an- brechenden Abend zurück, klopfte der höchst erstaunten Frau auf die Schulter und tröstete sie wegen der vergeblichen Mühe, die sie sich seinetwegen gemacht hatte.
Darüber besteht wohl kein Zweifel: ohne die Verbindung mit dem Anarchismus kann man ich nicht vorstellen, daß auch die heftigsten Reden gegen England in den jugendlichen Köpfen diese scheußliche Frucht zur Reife hätten bringen können.
ihrer Mitarbeiter mit dem Abg. Roer en über die Agitation gegen die lex Heintze gepflogen haben sollte. Es waren darin dem Abg. Roeren eine Reihe von sehr scharfen Urtheilen über einen ganzen Trupp deutscher Dichter von Eörhe und Heine bis auf Arno Holz und Wildenbruch in den Mund gelegt. Gleich am anderen Tage brach dann schon der Sturm der Entrüstung in der liberalen Presse los. Die ,Kölnische Zeitung', die »Nationalzeitung', die .Vossische', die .Freisinnige', der .Börsenkurier', der /Vorwärts', die .Frankfurter Zeitung', die ,Rh. Wests. Ztg.' usw. donnerten in edler Entrüstung gegen die fossilen Ansichten", die „zelotische Unvernunft" und die „kulturfeindlichen Ziele" der „waschechten Centrumsleute". Es wurden
£ Das Attentat gegen den englischen Thronfolger.
Die kluge Försterin hatte längst, ehe Röschen selbst es wußte, wahrgrnommen, wie es um ihren Liebling stand. Sie' freute sich im stillen, daß es so gekommen, denn nun brauchte man den Gedanken an eine Trennung, der immer von Zeit zu Zeit wie ein Schreckgespenst aufgetaucht war, nicht mehr zu fürchten.
Einige Male schon war Röschen in Begleitung des Onkels und der Tante Therese im Seeschlößchen gewesen. Wie hatte sich dasselbe herausgeputzt, und noch immer war es dem Besitzer mcht schön genug. Die Zimmer, welches die unglückliche Adeline einst bewohnte, waren freilich fast unverändert geblieben, aber dafür prangten die übrigen Gemächer in einer fast blendenden Pracht. Alles, was Reichthum und Luxus zu e>sinnen vermag, war hieraufgestapelt worden. lUoer den kleinen See führte an Stelle der hölzernen, wackeligen Brücke, eine eiserne, und jenseits d-rselden hatte Dr. Malljar noch ein großes Sluck Land angekauft, das zu einem herrlichen Garten umgewandelt worden war.
Es ließ ein Gewächshaus bauen, in dem fremdländische Pflanzen gezogen wurden, die dem eigens dazu angestelllen Gärtner zur Besorgung oblagen.
Derselbe erlebte freilich wenig Freude an seinen Pfleglingen, die man für schweres Geld von überall Herkommen ließ. Denn kaum, daß eine zarte Blüthe sich erschloß, wurde sie auch schon abgeschnilten und nach dem Forsthausr geschickt.
Mit merkwürdiger Bereitwilligkeit erbot sich Lebrecht stets, den Gang dorthin zu machen; freilich kam dadurch manche Blume an die
und! ^wit zusammenhängen, und in vielen anderen i Dingen noch weichen die Durchschnittsmeinungen berderParteien, desCentrums undderKonservativen, | stark von einander ab, daß man bei uns inDeutsch- i land ganz vergeblich an einem „eisernen Ringe der I Rechten" schmieden würde, wie er im österreichischen Reichsrache jetzt schon so lange besteht und bisher noch allen Stürmen Stand gehalten hat.
Von einem Bündnisse kann nicht die Rede | ftrn; und in diesem Sinne hat erst bei der ersten Lesung des Etats Abg. Dr. Lieber im Reichstage mit aller wüns tzenswerthen Deutlichkeit und
I Stärke der Betonung heroorgehoben, daß das Centtum selbständig seine politische Bahn wandelt, unbeirrt durch die Versuche von rechts und links, von dieser Bahn der selbständigen Politik es abzuleiren. Das Centrum hat seine festen Grundsätze und läßt seine Ziele nicht aus dem Auge; aber das Centrum kann nur angenehm berührt sein davon, wenn andere ihm bei der Erreichung seiner Ziele helfen wollen. Da gibt es Zeiten, in denen das Centrum Freundschaften hat, wie bei der Zuchthausvorlage, und andere Zeiten, in denen - ;ö— -i- - — es die konservative Freundschaft vorziebt, wie i a m echrrstlrcheWeltanschauung, welche der Behandlung der bedeutendsten wirthschaft- oelde Parteien verbindet; und gerade dieser Punkt! lichen Fragen der Gegenwart, und es wird nur wird desto mehr an Bedeutung gewinnen, je gut fahren dabei, wenn es darin nach dem frecher bte modernen Christenfeinde der Neuzeit Muster der biSmarckischen Realpolitik handelt ihr Haupt erheben. Mit dieser Anschauung steht und seine Parieitaktik nicht in die Zwangsjacke m engster Verbindung die Behandlung derSchul- ---- " » — y
fragen und das Verlangen, daß überall die Schule unter geistlicher Aufsicht stehen sollte. Dann haben beide Parteien sehr viel mit einander gemein in der Beurtheilung der wirth sch ast - lichen Fragen, die gegenwärtig im Vordergründe des politischen Interesses stehen: man denke nur an Behandlung landwirthschaftlicher Fragen und an die Gestaltung unserer Handelspolitik, S Ehrend der nächsten Jahre bis zum Abschlüsse neuer Handelsverträge eine I flonj hervorragende Rolle spielen wird, und so sieht man, wie Centtum und Kon- fervative gegenwärtig bei vielen Gelegenheiten ms geschloffene Phalanx austreten gegen die Parteien der Linken: bei der Gestaltung und Bertherdlgung der lex Heintze, bei dem Fleischbeschau-Gesetze im Reichstage; bei der Waaren-
Der Mord an sch lag. der Mittwoch Nach- mittag 5'/si Uhr gegen den Prinzen von
dem Abg. Roeren „Brutalität", „Hausknechtssprache", „Generalabschlachtung der Kunst", „gemeine Schimpferei, komische Unwiffenheit und groteske Uebertreibung", „Blödsinn", „lächerliche Tiraden", „barbarische Unsinnigkeiten", „unwiffende Rohheit" und andere schöne Dinge nachgesagt, so daß man ein ganzes Schimpflexikon aus diesen Stilblüthen zusammenstellen könnte. — Und nun kommt jetzt die .Kölnische Volkszeitung', die den ganzen Sturm angefacht hat, und theilt mit, daß die ganze Unterredung frei erfunden war und Herr Roeren von seinen angeblichen scharfen Urtheilen erst durch die Zeitung erfahren hat. Aber das Beste kommt noch. Alles, was die liberale, freisinnige und freigeistige Presse als Urtheile des Abg. Roeren so gewaltig verdonnert hat, das find echte Urtheile liberaler Zeitungen, liberaler und freigeistiger Dichter, liberaler Literaturhistorikerrc. Die ganze liberale Sippschaft hat sich selbst verspottet und wußte selber nicht wie. Und das hat die ,Köln. Bolksztg.' mit ihrem Aprilscherz erreichen wollen und sie hat es erreicht. Wir sprechen der Kölner Kollegin unfern Glückwunsch zu diesem großartigen Erfolge aus und der gesammten liberalen Presse für den gründlichen Hereinfall und die jämmerliche Blamage unser Beileid.
Am Dienstag Abend hatte in Brüssel eine sozialdemokratische Versammlung stattgefunden, in der für die Wiederherstellung des Friedens in Südafrika gesprochen wurde, und dabei hatte der Sozialrstensührer Vandervelde ebenso wie ein anderer Redner Namens Volkaert ausdrücklich darauf hingewiesen, daß am Mittwoch dec Prinz von Wales auf seiner Reise nach Kopenhagen durch Brüssel kommen würde. „Es ist nothwendiq, daß der Prinz erfahre, daß das belgische Volk die Wiederherstellung des Friedens wünscht —" so hatte Herr Volkaert gesagt, und die ausgestreute Saat hat in den jungen Köpfen augenscheinlich schreckliche Verwirrung angerichtet.
Es besteht eine gewisse Aehnlichkeit zwischen dem Mordanfalle gegen den e"glischen Thronfolger und der scheußlichen Ermordung der Kairerin Elisabeth von Oesterreich: in beiden Fällen ist die That die Ausgeburt wahnwitzig anarchistischer Vorstellungen, in beiden Fällen ist die That gekennzeichnet durch vollkommene Zwecklosigkeit. Der Tod der Kaiserin Elisabeth brachte den Anstiftern des Mordes und ihren abscheulichen Zwecken nicht den geringsten Nutzen und konnte ihn nicht bringen; und genau so ist es hier in diesem Falle. Der Prinz von Wales ist unverletzt geblieben. Aber wäre er auch ««fallen unter den Schüssen des Meuchelmörders, so würden die Dinge in Südafrika dadurch nicht im geringsten in ihrer unerfreulichen Entwickelung aufgehalten worden fein. Und in beiden Fällen rnd es junge Burschen, die die Meuchelthat aus- ühren, hier in diesem neuesten Falle allerdings ein Bursche in einem so jugendlichen Alter, wie es in der Weltgeschichte äußerst selten bei politischen 1 Meuchelmördern zu finden ist. ;
falsche Adresse. Röschen hatte auch wirklich so viel, daß es nichts scharrte, wenn Kathi auh hie und da mal etwas erhielt.
Die beiden, Lebrecht und Kathi. waren überhaupt längst einig miteinander. Lebrecht hatte gar bald vergessen, daß es einmal eine Zeit gegeben, wo er die Weiber gehaßt und sie „unnütze Geschöpfe" gescholten, denn Kathi, ja — das war allerdings eine Ausnahme. —
Nur darüber war Lebrecht sich nicht klar, wie er es seinem Herrn beibringen sollte, daß, nun ja, — daß die Kathi und er zusammen hei- rathen wollten. Aber einmal rückte er doch mit der Sprache heraus. Als sein Herr mit dem vergnügten Gesicht, das er jetzt immer zeigte, eines Tages nach Hause kam, und, seinem treuen Diener lebhaft zunickend, sagte: „Schelte mich, Lebrecht, nenne mich einen Thoren, meinetwegen, was Du willst, — ich — ich bin verliebt! — O, wie schön, wie schön ist doch die Welt, Lebrecht, — nun mußt Du Dich auch bekehren lassen. Ich glaube. Du hast Talent, und wirst einen ganz respektablen Ehemann abgeben."
Da hielt der Angeredete den richtigen Zeitpunkt für gekommen.
„Ich, — ich bin schon bekehrt von meiner Weiberhasserei, — war es schon früher, als Sie. Na, ja, ich hielt das Ganze ja längst für 'nen Unsinn, aber Sie wollten doch nichts von den Weibern hören, und so schwieg ich still."
„Seht doch, wer hätte das gedacht, — also auch Du, mein Brutus," — lächelte Malljar gütig, „und den Namen Deiner Auserwählten, willst Du ihn mir nennen?"
Deutsches Keich.
Berlin, den 5. April.
Wales im Nordbahnhofe zu Brüssel verübt worden ist, hat zum Urheber einen jungen Klempnerlehrling von kaum 16 Jahren. Angeblich soll ein Gymnasiast von noch jüngerem Älter Mithilfe dabei geleistet haben. Jener nennt sich Sipido, dieser heißt Vanzoy. Augenscheinlich baden auch hier anarchistische Ideen die jungen Köpfe verwirrt in Verbindung mit der leider nicht ganz unberechtigten Vorstellung, daß England die südafrikanischen Buren und ihr Recht mit Gewalt unter die Füße tritt. Sipido hat bei. einem Verhör gesagt: „Ich habe geschossen, weil der Prinz von Wales Tausende in Transvaal umkommen läßt."
IX.
Der unvergleichlich schöne Pfingstsonntag blieb allen in angenehmer Erinnerung, und wie viele noch schönere Tage hatte et im Gefolge!
So oft Röschen auch ihr Lieblingsplatzchen im Walde aufsuchen mochte, immer gesellte sich Dr. Malljar zu ihr. Im Anfänge hielt sie es für Zufall, daß er gerade immer zu der Zeit in den Wald ging, wo sie träumend auf der alten, moosbewachsenen Bank saß. Denn daß der Mann Stunden lang, ohne ungeduldig zu werden, hinter dem Vorhang stand, und nach ihr ausspähte, wußte sie ja nicht, wie sie auch nichts davon wußte, daß die Flamme verzehrender Leidenschaft in dem Herzen des stillen Gelehrten mächtig emporloderte. Doch nach und nach begann in ihr eine Ahnung kommenden Glückes auszusteigen, die sich ihrem ganzen Wesen mittheilte.
Kljcheuir täglich, - Ausnahme der Sonn- und Feier- ^qc. Lierteljährl. Kel«S«Vrei»
Ihne Bringerlohn Bestellgeld in «ulda und aus« KirtslM.MPf.
Erst ganz kurze Zeit ist feit den letzten Neuwahlen zum preußischen Abgeordnetenhause ver- floffen. Bei diesen Wahlen wurde in den meisten preußischen Wahlkreisen vom Cent rum nach dem Losungsworte gehandelt: in zweifel- basten Fällen mit den Liberalen gegen die Konservativen. Jetzt erscheinen in der Centtums- preffe Darlegungen, die wiederholt auf das „natürliche Bündniß" zwischen dem Centtum und den Konservativen Hinweisen.
Ohne Zweifel spricht gerade gegenwärtig Vieles für ein Zusammengehen des Centrums mit den Konservativen, und schon oft haben wir im Gegensätze zu manchen anderen Kundgebungen in der Preffe auf diese Einigkeitspunkte zwischen den beiden Parteien hin- gerotefen. Vor allen Dingen ist es die gemein- I ißme christliche Meltansck,^«»
Es gibt Zeiten, in denen liberal regiert. . ..... v „„„
werden muß, und Zeiten, in denen konservativ für die Erreichung der gemeinsamen Ziele nichts regiert werden muß — so hat einmal Für st j weniger als ein Förderungsmittel sein. Sollte Bismarck im Reichstage gesagt mit der ganzen der Gedanke eines förmlichen Bündnisses in der Eigenthümlichkeit seiner sogenannten geflügelten Gestalt des früheren Kartells zwischen den Konser- Worte, in denen so oft einzelne Gelegenheits- vativen, Freikonservatioen und Nationalliberalen maßnahmen in der Form immerdar giltiger w den Köpfen einzelner Politiker beider Parteien Grundsätze politischer Weisheit gekennzeichnet auftauchen, so darf man schon im Voraus davon
wurden. Wollte man boshaft sein, so könnte überzeugt sein, daß dieser Gedanke in der
man sagen, dieser Ausspruch des ersten Kanzlers Wirklichkeit niemals Fleisch und Bein annehmen enthülle einen wahren Avgrund von Grund- wird. In Bcurtheilung staatsrechtlicher und
satzlostgkeit; und doch hatte der große Real- I partsrtaktischer Fragen, in der Behandlung von
Politiker vollkommen recht. Er wollte ja nur Landheer und Kriegsflotte und der Dinge die sagen: ich habe meine bestimmten l..L f "
festen Grundsätze, und wenn ich diese mit der Hilfe von Liberalen besser zur Geltung bringen kann, als mit der Unterstützung der Konservativen, so pflüge ich mit dem liberalen Kalbe; aber im anderen Falle nehme ich gern zur Erreichung meiner Ziele die Mitarbeit der Konservativen in Anspruch.
I Nachdruck verboten.
war Röschen, die freundlich herüber grüßte.
Malljar kam rasch auf das Mädchen zu und nach kurzer Zeit saß er, vom Förster herzlich emgeladen, mitten unter der fröhlichen Gesrll- ty, — der sonst die Menschen förmlich aoy und nur, um keinem begegnen zu müssen, o-^^efchlößchen als zukünftigen Aufenthaltsort ■ gewühlt hatte.
wie wußte der stille Träumer zu er- b™ bcn Rnsen, die er gemacht, von frem- °en Ländern und Völkern, deren Sitten und Ge- er kennen gelernt! Ec hatte auch manches -«erthvolle und Kostbare von dort mitgebracht, a- m einem Zimmer des Schlößchens aufbe- 'vahrt wurde.
fD*SOnn fam er auf das Schlößchen selbst zu fett,“ auf den unglücklichen Gatten der verlcku'Adeline. Derselbe war ein wortkarger, 8e£Änet ^nsch geblieben bis an sein der ,unb hatte letztwillig bestimmt, daß seines Unglücks hundert Jahre unverändert m demselben Zustande bleibe, wie yn verlassen habe, und daß während dieser Der r^ntand das Schlößchen betreten dürfe. °uckr-kL WM des unglücklichen Mannes sei ei es nk.?<", morden, und erst ihm, Dr. Malljar, StblßS Mdneben gewesen, das kleine, reizende ÄÄ betreten, es vor dem
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