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M 78.
Jutöcr, Mittwoch, den 4. April 1900.
t Gras Benedetti.
gestorben.
Bezahlt wurde a. vollfleischige bis zu 6 Jahre
Der Weg vom Modderfluße nach Bloemfontein ist überaus eintönig. Die Formation des Landes ist das Tafelland, auf das einzelne Kopfes angesetzt find. Stundenlang begleitet den Wanderer diese selten unterbrochene Hochebene, die durch ihren Graswuchs für die Viehzucht geeignet ist. Merkwürdig ist dabei, daß das Gras dieser Ebenen vielfach ti-fblau ist; und zwar geht diese Färbung nicht etwa auf einen optischen Reflex zurück, sondern sie ist die natürliche Farbe des Grases. Ab und zu bildet eine sauber gehaltene Farm, von Akazien, Trauerweiden, Gummibäumen und Obstbäumen überragt und umgeben, dem Auge eine willkommene Abwechselung. An solchen Stellen pflegt ein Bach oder eine andere natürliche Gelegenheit die Bewässerung des Bodens zu erlauben. Bald aber ist das freundliche Bild entschwunden, und wieder geht es stundenlang durch die monotone Hoch- ebene.
I zu bestimmten Beschlüffen gelangt zu sein; und eme kömguche Verordnung erhob gewaltsam den Entwurf des Ministers Pelloux gegen die unbeschränkte Preß- und Versammlungs-Freiheit zum Gesetze. Aber auch dieser Staatsstreich mißlang. Denn die Urtheile der Gerichte über die Zulässigkeit der königlichen Verfügung lauteten verschieden, und so mußte die Kammer von neuem deswegen angerufen werden.
Und daraus ist nun die allerneueste schwierige Lage in der italienischen Deputirtenkammer entstanden. Die Linke ist gewachsen in ihren Zielen: nicht dem Ministerium gilt ihr Kampf, nein, der ganzen Verfassung; die Monarchie des Hauses Savoyen soll zu Boden geworfen
I werden.
Wird sie den Kampf, der ihr geboten wird, siegreich überstehen? Die Frage läßt sich durchaus nicht ohne weiteres bejahen; und auch die liberalen Freunde der neu italienischen Herrschaft in den anderen Ländern blicken voll schwerer Sorge nach dem Lande jenseits der Alpen und beschäftigen sich mit dem Gedanken an die Möglichkeit, das Haus Savoyen zu Boden geworfen und das neue Italien wieder aufgelöst zu sehen in eine Reihe selbständiger Republiken. Und käme es so, wer wollte leugnen, daß das nichts weiter sein würde als die unerbittliche Folge des Voraufgegangenen, der Art der Entstehung der savoyischen Herrschaft selbst? Aus Unrecht und Anarchie ist sie entstanden. Durch Unrecht und Anarchie würde sie nach kurzem Bestehen wieder von der Volksbühns verschwinden: die Weltgeschichte ist dar Weltgericht! . I
zum Preise von 1,50 Mark werden noch fortwährend angenommen.
markt-Preise. Ai Bullen, 729 Kühl Kälber, 347 S,"
Bloemsontein.
Einmal erreicht der Strom der Weltgeschichte auch den entlegensten, stillsten, friedlichsten Ort, und so hat er jetzt auch Bloemfontein erreicht. Vordem war wohl von der Hauptstadt keines Staates im allgemeinen so wenig die Rede, als von der des Oranje-Freistaates. Jetzt sind aller Augen auf diesen entlegenen Platz gerichtet, nachdem es dem englischen Generalissimus gelungen ist, Bloemfontein zu erreichen und die englische Flagge dort aufzupflanzen. Bloemfontein ist ver- hältnißmäßig eine junge Stadt; ihr Ursprung geht auf das Jahr 1846 zurück. Damals war England zur Annexion des ihm unbequemen jungen Burenstaates geschritten, und der britische Resident im Lande brauchte einen Ort, wo er I seinen festen Wohnsitz nehmen und seine Truppen garnisoniren könne. So ließ er sich von dem bekannten Adam Kok zu dem gedachten Zwecke einen Platz zwischen Kaal Spruit und dem Modderfluße abtreten. Es war em Platz, so gut oder so schlecht wie viele andere im Lande auch, und mehr die Willkür, als die Nothwendig- keit ließ die Hauptstadt des Landes an diesem Punkte entstehen. Nur das sprach für den Platz, daß hier ein kleines Flüßchen lief, das wenigstens zur Regenzeit das in diesem Lande so kostbare Naß mit sich führte. Aus eben diesem Grunde hatte sich hier auch, wie erzählt wird, bereits ein Bur Namens Bloem niedergelassen, und darauf soll der Name Bloemfontein zurückgehen. So entstand an dieser Stelle die Hauptstadt des Oranje-Freistaates, die schon dadurch einzig ist, daß sie von allen größeren Zentren so isolirt liegt. Die nächste größere Stadt ist Kimberley, aber auch sie ist etwa 100 englische Meilen entfernt. Um nach Kapstadt zu gelangen, hat man 750 Meilen zurückzulegen; nach Pretoria sind es gegen 300 Meilen.
27, Jahrgang.
! Grünen zu liegen scheint; in ganz Südafrika wird Bloemfontein gern die „Gartenstadt" genannt.
Dazu paßt aber auch sonst der Eindruck, den der Ort macht. Eine Athmosphäre von Behäbigkeit, von Frieden und Wohlstand ist um diese Stadt gebreitet. In Bloemfontein gibt es kein Proletariat. Es gibt hier freilich auch keine Millionäre; aber jeder Mann hat seine bequeme und auskömmliche Existenz. An Industrien fehlt es in der Hauptstadt des Freistaates ganz; keine Esse verpestet mit ihrem kohlengeschwängertem Athem die reine Luft. Die Einrichtungen sorgen dafür, daß selbst der Strebsamste sich hier nicht überarbeiten kann. Freitag ist für jedermann ein halber Feiertag, und am Samstag schließen die Banken um 1 Uhr. Aber auch an den anderen Tagen schließt das eigentliche Geschäftsleben bereits um drei, und nach sechs ist kaum noch ein Laden offen. Um acht müssen alle Farbigen die eigentliche Stadt verlassen und sich in ihre Quartier begeben. Das ist das dicht benachbarte Wray Hook; dort mögen sie dann nach Herzenslust, und so lange sie wollen, sich unterhalten und amüsieren oder auch schlafen gehen. In Wray Hook mögen an die 2300 Schwarze wohnen; die weiße Bevölkerung dürfte sich jetzt auf 3300 belaufen. Sie ist nur sehr langsam gewachsen, uud auch, seitdem die Eisenbahn die Stadt erreicht hat, ist ihr Wachsthum von fieberhaftem Tempo ganz und gar verschont geblieben.
In sanitärer Hinsicht ist Bloemfontein gut versorgt; besonders ist die Wasserversorgung befriedigend geregelt. Es fehlt nie an Wasser; bei trockenem Wetter muß es allerdings aus Tanks entnommen werden. Sehr spärlich und infolge dessen sehr theuer ist Heizungsmaterial; da man es aber außer für die Küche kaum jemals braucht, so wird dieser Mangel nicht sehr empfunden. Ueberhaupt ist Bloemfontein keine billige Stadt; die Preise aller Lebensmittel sind sehr hoch; ein Dutzend Eier pflegt 2—3 Mk., ein Pfund Butter 1 /»— 21 I» Mk. zu kosten. Auch die Dienstboten müssen sehr hoch bezahlt werden. Wenn trotzdem, wie bemerkt, in Bloemfontein eigentliche Armuth überhaupt nicht existirt, so spricht das für die gesunden sozialen Verhältnisse der Stadt.
Wir geben beistehend unseren Lesern ein Bild des Genannten, der eine für die politische Entwicklung des Deutschen Reichs hochbedeutsame Rolle seiner Zeit wider Willen gespielt hat. Benedetti war am 29. April 1817 zu Bastia geboren, ist somit etwa 83 Jahre alt geworden. Seine diplomatische Carriere im Dienste Frankreichs nahm folgenden Verlauf: Unter Ludwig Philipp französischer Konsul in Egypten, Mai 1848 in Palermo, 1851 Legationssekretär in Konstantinopel, 1855 Direktor der politischen Angelegen- hetten rm Ministerium des Auswärtigen, 1856 SS?4«« dem Pariser Friedenskongreß. 1860 schloß Benedetti in Turin den Vertrag! über die Abtretung von Savoyen und Nizza, wo- ^auf er m Turin außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister wurde. Nach einigen Jahren, bte Benedetti als Privatmann verlebte, kam er als französischer Gesandter nach Berlin (1864), als der er nach Ausbruch des Krieqes zwischen Preußen und Oesterreich in Nikolsburq bei den Friedensverhandlungen für Frankreick I allerlei politische Vortheile herausschlagen sollte Er forderte nicht weniger als Rheinbayern, Rhein- Hessen und Mainz, dann die Grenzen von 1814 und die Annexion von Luxemburg und Belgien. Wegen der letzteren Staaten trat Benedetti nochmals 1867 mit Bismarck in Verhandlungen, jedoch ohne Erfolg. Als später die spanische Thronfrage aufkam, spielte der verstorbene Diplomat die in aller Welt bekannte Rolle in Berlin und Ems, wo er im Juli |1870 die folgenschwere Unterredung mit Kaiser Wilhelm I. hatte. Am 14. Juli begab sich Benedetti nach Paris und | zwischen Frankreich und Deutschland folgte dann der Krieg. Als das Kaiserreich Napoleons III. gestürzt war, zog sich Benedetti nach Italien ins Privatleben zurück. Benedetti war schon seit Langem ein vergessener Mann.
gleichzeitig die anderen Nahrungsmittel ver- theuert wurden. In dem ewig unruhigen Unteritalien begannen die Unruhen; ihren Höhepunkt erreichten sie in Mailand, wo es zur regelrechten blutigen Revolution und zum Barrikadenkämpfe kam. Regierungen, die sich nicht sicher fühlen in ihrer Stellung, verfallen leicht in übertriebene und grausame Maßregeln; und so machte das Ministerium des Marchese R u d i n i, das damals am Ruder war, den großen Fehler, daß eS Italien unter den Belagerungszustand stellte und die Unruhestifter Kriegsgerichten anstatt den bürgerlichen Gerichten überantwortete. Die Urtheile der Kriegsgerichte fielen in einer Anzahl von Fällen ganz entschieden zu hart aus, und das goß Orl in's Feuer, anstatt eine beruhigende Wirkung auf die erregten Volkselemente auszuüben. Vorher aber, ehe Rudini in seiner Angst zu dieser übereilten Maßregel griff, hatte er die anarchistischen und! sozialdemokratischen Umtriebe vollkommen ungehindert ihr Unwesen treiben lassen, so daß ste mehr Einfluß als je zuvor auf die Volksmaffen gewonnen hatten; und auch die Mafia erhob wieder ihr Haupt frecher als je zuvor. Da kann man sich die Wirkung lelbst ausmalen, welche diese zwiespältige, schwankende Regierungsweise ausübte: die erzeugte Erregung in den durch vorausgegangene Verzärtelung verwöhnten Geistern der radikalen und sozialdemokratischen Linken kannte keine Grenzen, und aus jenen Tagen stammt der Beginn der neuen Polittk derselben, welche chre Spitze ganz offen gegen das Fortbestehen der Herrschaft des Hauses Savoyen richtet.
Nach dem Marchese Rudini kam Genera! Pelloux an die Spitze der Regierung. Er ist Ulhiger und gleichmäßiger in seiner Polittk, als sein Vorgänger. Aber was er that, kam wohl N». spät, um die Wogen der wilden Aufregung wteder zu glätten, und als nun Pelloux mit seinem «rsetzentwurfe zur Beschränkung der Freiheit der Presse und der Versammlungen an- Me, begann im italienischen Parlamente die ^dstruktion. Gleich damals entwickelten sich in »^itzungssaale der Volksvertreter die wüstesten ^Mritte; gingen doch Leute von der radikalen ber » .f° "^it, die Stimmurnen, zur Aufnahme I unb wiimmzettel bestimmt, zu Boden zu werfen!
zertrümmern. Das Parlament ging im mmer des vorigen Jahres auseinander, ohne |
Welch eine Ueberrafchung, welch ein Jubel nun, wenn man dann einen stattlichen Ring freundlicher Häuser, gebettet in lachendes Grün, wenn man eine größere Menschenansammlung, eine Stätte der Civilisation austauchen sieht: Bloemfontein. Die Lage der Stadt inmitten
der weiten Steppe wird dadurch etwas I malerischer gestaltet, daß sie sich zwischen zwei Hügel schmiegt. Au der Ostseite der Stadt liegt der aus losen Felsblöcken sich aufbauende Hügel, der noch heute die seiner Zeit von den Engländern errichtete Miniaturfestung trägt; im j Westen ist die Stadt von einer Gruppe etwas höherer kahler Berge begrenzt. Von dem Momente an, da man Bloemfontein betritt, macht es einen freundlichen Eindruck. In der Architektur sind weiß und roth, die Farben der holländischen Städte, vorherrschend, wobei das | Roth durch die beim Bau der Häuser vielfach verwandten Backsteine gebildet wird. Den | Mittelpunkt der Stadt bildet ein geräumiger viereckiger Marktplatz; vier parallele Hauptstraßen und etwa die doppelte Anzahl sie kreuzender Querstraßen stellen den einfachen Grundplan der Stadtanlage dar. Die Häuser in diesen Straßen tragen fast durchgängig den Charakter freundlicher Villen: sie haben im allgemeinen nur ein Geschoß, und, einige | öffentliche Gebäude ausgenommen, braucht man I in Bloemfontein kaum jemals Treppen zu steigen. Durch die Stadt plätschert, wenn er gerade überhaupt Waffer führt, ein kleiner Fluß, der dem Modder zuströmt, munter dahin, einige hübsche Brücken Überspannen ihn und mächtige Trauerweiden begleiten seinen Lauf. Das ist nun überhaupt Bloemfonteins Stolz und Eigenart, daß es gelungen ist, hier mitten in der Steppe eine lachende Garten-Oase zu begründen, Schattige Alleen begleiten die Straßen, stattliche Gärten umgeben die Häuser, und in ihnen lacht ein reicher Blumenflor und erheben sich laubreiche Bäume. Diese mit großer Liebe gehegten Anpflanzungen haben sich jetzt so weit entwickelt, daß der Ort gewissermaßen im
«L Die Wirren in Italien.
Im italienischen Parlamente regnet es Flüche und Verwünschungen. Geballte Fäuste erheben sich gegen die Minister und die politischen Gegner; und eine Sitzung des Parlamentes nach der anderen endet auf gewaltsame Weise, weil vor dem Toden und Wülhen der sozialdemokratischen und radikalen Linken jegliche geordnete Vexhandlung unmöglich ist. Es ist eine Minderheit von sechzig Volksvertretern, aber was ihr an Zahl fehlt, ersetzt sie durch Heftig- feit und Schrankenlosigkeit, und diese Minderheit hat es dazu gebracht, daß das Präsidium der Kammer aus dem Amte geschieden ist — die Obstruktion der äußersten Linken hat damit ihren ersten durchschlagenden Sieg errungen.
Was bedeutet die ganze Bewegung? Man glaube ja nicht, daß es sich nur um eine Bewegung innerhalb der Kammer handelt. Wie es im Parlamente zählt, so gährt es im Lande draußen und im Volke; und wer weiß, ob nicht der Revolution im Innern der Deputirtenkammer eine mächtige Umsturzbewegung draußen im Lande folgt. Diejenigen, die im Sitzungssaale des Parlamentes lärmen und schreien, haben jedenfalls dies Ziel im Auge: die Bewegung gilt dem Sturze des neuen Königreiches Italien; die Republik soll an die Stelle des Hauses Savoyen treten!
Die Entstehungsgeschichte dieses revolutionären Ansturmes ist kurz und klar. In keinem anderen modernen Kulturstaate hat die um« stürzlerische Bewegung von unten her eine solche Macht erlangt, wie in Italien. Nun wollten die Elemente, die an der Spitze dieser Bewegung stehen, ihre Macht bethätigen; auf die Art der Gelegenheit, die dazu benutzt wurde, kam eS ja nicht an. Und mit vieler Pfiffigkeit wurde die Thatsache ausgenützt, daß im Winter 1898 in mehreren italienischen Städten durch gewissenlose Spekulanten das Brod und damit
Vor einigen Tagen ist bekanntlich Graf Benedetti, der ehemalige französische Gesandte tn. Berlin, nach kurzem Krankenlager in Paris
Marktberichte.
a-M" 2. April. (Getreidemarkt, bericht, untgethefit von Joseph Strauß, Agent, der sich bei An- und Verkäufen bestens empfiehlt.) Werzen feste Haltung, Angebot äußerst zurückhaltend. Roggen begegnete besserer Frage. Gerste begegnete, ausschließlich feinerer Qualitäten, einiger Exportfraae hat von der Befestigung des Weizenmarktes pro- fitrrt, Konsumenten griffen rüstiger als sonst zu. MaiS hat an der günstigen Haltung des Weizenmarktes parti- cwrrt. Futterstoffe ebenfalls eine Nuance fester. Mehl leidlich fest, eine nennenswerthe Preiserhöhung ist nicht vorgekomm en. Weizen ab unserer Gegend ca. 15.75 Mk Weizen frei hier 16.00-00.00 $1., Weizen, La Plata, Kansas, 17.25 -17.75 M., Redwinter u. ruff. Sort. 17.25 bis 17.75 M., Roggen hiesiger 15.25 M.; Braugerste (je nach Qualität und Herkunft) 15.00—16.00 Mk, Hafer (je nach Qualität exquisit 25 bis 50 Pfg., über Noti»)
14.50—00.00 M.; MaiS (gesundes Mixed) 11.25 M verlangt; Weizenkleie 9.25—9.50 M., Roggenkleie 10 25 bis 10.50 M., Malzkeime 9.25—9.50 M., getr. Biertreber 10.25—10.50 M., Spelzenspreu per Centner 0.00 Mk Weizenmehl (autom.)Är. 0 23.75—24.25 M., Weizenmebl Nr. I 21.75—22.25 M., Weizenmehl Nr III 19.75—20 25 M., Weizenmehl (exquis. Qual.) pr. Sack 1.50—2.00 M über Notiz, Roggenmehl 0 23.50—24.00 M., Roggenmebl 0/1 1.25—1.50 Mk. darunter; Torfstreu per Ctr. 1.00 M Die Preise verstehen sich per 100 Kilo ab hier, häufig' auch loco ausw. Stationen bei mindestens 10,000 Kilo
Irankfnrt. 2. April. Amtliche Notirung der Vieh- kt-Preise. Zum Verkauf standen: 463 Ochsen, 35 en, 729 Kühe und Färsen (Stiere und Rinder), 384 'chafe und Hämmel und 1362 Schweine für 100 Pfund Schlachtgewicht Ochsen: -, ausgemäftete höchsten Schlachtwerths _ , m 66 68 M., b. junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 60—64 M. c mäßig genährte junge, gut genährte ältere 50—57 M d. genng genährte jeden Mters 00—00 M. Bullen • a. vollfleis^ige höchsten Schlachtwerthes 54—55 M., b’
maplg genahte mngere und gut genährte ältere 50—51 M o. gering genährte 00-00 M. Kühe und Färsen' (Stiere und Rinder): a. vollfleischige, ausgemästete Färsen (Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwerthes b8-6V M., b. vollfleischige, ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwerthes bis zu 7 Jahren 51-53 M., c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen (Stiere und Rinder) 40—42 M. d mäßig genährte Kühe und Färsen (Stiere und Rinder) 30—32 Mk., e. gering genährte Kühe und Färsen (Stiere und Rinder) 27—29 M. Bezahlt wurde für 1 Mund Schlachtgewicht: Kälber: a. fernste Mast- (Bollm. Most- und beste Saugkälber 76—80 Pf., b. mittlere Mast- und gute Saugkälber 70—72 Pf., c. geringe Saugkälber 58 ms 60 Pf., d. ältere gering genährte Kälber (Fresser) 00—00 Pf. Schafe: a. Mafllämmer und jüngere Mast, hämmel 60—62 Pf., b. ältere Masthämmel 48—52 Pf. c. mäßig genährte Hämmel und Schafe (Mämsckake)
ländische Schweine (unter Angabe der Herkunft) Bezahlt wurde für ein Mund Lebend- gewrcht: Kälber a. 46—48 Pfg. b. 42—44 Pfg., Schweine a. M-00 Pf b fleischige 39 Pfg. - Ls Oesterreich standen 90 Ochsen zum Berkaus. Geschäft gedrückt. Ueberstand ziemlich.
f«,mit AnterHaÜungs-Meikage „Iü*ustrirte Sonntags-Ieiümg" D,a« und Vnlas Je» Auldaer Xcttentmutmi
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