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mit AnterhaktungsMeikage „Muffrirte Sonntags-Dettung^
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JuLöa, Mittwoch, den 4. April 1900.
27. Jahrgang.
was sagst Du dazu?
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Parteivorstandes soll Abg. Oertel — der irrsinnige Oertel! — seine Einwilligung dam er« theilt haben, die ,Fränk. Tagespost' für 5000 Mk. an die sozialdemokratische Partei abzugeben. Niemand aber hat es für nöthig gehalten, in der Nürnberger Versammlung irgendwelchen Aufschluß zu geben über das, was eigentlich sorauf gegangen roar; nur einige geheimnißoolle Andeutungen fielen, Oertel habe sich in eine gewagte Spekulation eingelassen, und dann sei ihm von dem Berliner Parteivorstande in desien geheimer Sitzung das Jawort zum Begehren des Vorstandes in der Ueberraschung halb abgepreßt worden.
Staunen dem Bericht des Bruders gelauscht hatte. „Daß ich mich sehr freue, brauche ich Dir ja wohl nicht erst zu versichern."
„Daß wir ein Paar ausgemachte Glückskinder sind, Waldemar!" rief Röschen, die mit freudigem
Unkenntniß der Sprache bis jetzt nicht in geschäftliche Beziehungen treten konnte, ein großes Absatzgebiet bilden werden. Na, Schwesterchen,
„Also höre weiter," fuhr er dann, zu Röschen gewendet fort: „Wir Du weißt, ertheilte ich, um meiner allezeit schlecht bestellten Kaffe ein wenig aufzuhelfen, in meiner freien Zeit noch Privatstunden. Ich hatte mich mit Eifer dem Studium der fremden Sprachen gewidmet, so daß ich nach und nach englisch, französisch und spanisch so weit beherrschte, um darin andere unterrichten
wann sie erledigt sein würden. Jetzt kommt ein anderer Osfiziosus und berichtet, es müffe über die erweiterte Kanalvorlage noch mit mehreren Provinzen verhandelt werden: zunächst gelte es, die wirthschaftliche Bedeutung der betreffenden wasserbaulichen Unternehmung für die einzelne Provinz begutachten zu lassen; sodann aber komme es, soweit eine finanzielle Betheiligung der Provinz an den Kosten des Unternehmens in Frage fei, darauf an, die Bereitwilligkeit zur Uebernahme des Antheils an den Kosten seitens der Provinz festzustellen. Mit )sm einen oder andern Prooinzialausschuffe, z. B. mit dem von Pommern, seien Besprechungen bereits gepflogen; die anderen Prooinzialausschüsse würden nach dem Osterseste mit der Angelegenheit befaßt werden. Wieder ein anderer Osfiziosus meint, in der zweiten Hälfte des Monats Mai würde die Vorlage vielleicht fertig sein können. Das würde dann unmittelbar vor Pfingsten fein!
ficht^ann begann der erstere mit glücklichem Ge-
»Ich habe noch jemand mitgebracht, — den ** recht lieb haben sollst." —
Stabei zog er die Schwester nach der Laube, yv,etn junges, liebliches Mädchen saß, das beim der Geschwister von der Bank aufsprang.
„Hier, Fräulein Leonore Frank, meine Braut," — stellte Waldemar vor.
liberalen hervorgegangen sind, und ist im Reichstage der nationalliberalen Partei beigetreten. Ueber die Entstehungsgeschichte dieses Ausschlusses theilt die ,Deulsche Tagesztg.' mit: „Herr Fitz habe sich als Verfaffer einiger Artikel in der -Pfälzer Presse' herausgestellt, die „von Ge- häjstgkeiten gegen die Leitung des Bundes der Landwirthe und einzelne Persönlichkeiten strotzte." Die .Nationall. Korresp.' hatte daraufhin gedroht, als Vergeltung für die Maßregelung des Herrn Fitz werde der Abg. Dr. Roe ficke, der stellvertretende Vorsitzende des Bundes der Landwirthe, in seinem Wahlkreise Kaiserslautern bei nächster Gelegenheit geworfen werden. Aber diese Drohung hat große Erregung heroorgerufen: In Haß- loch hat am Montag eine Versammlung deS Bundes der Landwirthe ftattgefunben, und in dieser Versammlung ist mit tosendem Beifalle । die Erklärung des Hauptredners ausgenommen worden: „Wenn die Drohung der,Natl. Korr.' gegen den Reichstagsabgeordneten Dr. Roesicke aufrecht erhalten bleibe, bekomme kein Na- tionalliberaler wieder eine Bundesstimme." Der Streit hat also schon recht heftige Formen angenommen, und man muß begierig sein darauf, seine weitere Entwickelung kennen zu lernen. In Hannover ist eine Ersatzwahl nöthig für den Wahlkreis Emden-Aurich; dort unterstützt der Bund bet Lanbwirthe ben agrarisch gefärbten nationalliberalen Wahlbewerber.
* Der Kriegsminister bringt im heutigen ,Reichsanzeiger' erneut zur allgemeinen Kenntniß, baß ben Unteroffizieren unb Mannschaften bienstlich verboten ist, sich auf Veranlassung von Zivilpersonen mit dem Aer- Iriev von Druckwerke« nnb Maaren innerhalb von Truppentheilen ober Behörden — seien dies nun ihre eigenen ober frembe — zu befassen. Den Unteroffizieren unb Mannschaften ist zugleich befohlen, von jeher seitens einer Zivilperson an sie ergehenben Aufforderung zum Vertriebe von Druckwerken ober Maaren ihren Vorgesetzten Melbung zu machen.
*.* Ierki«, 3. April. Der Kaiser folgte gestern Abend einer Einladung des österreichisch-ungarische« Botschafters zum Diner. Heute Morgen gingen der
Das HlÄckskind
Erzählung von Irene von Hellmuth.
Minbestens hätte die Gerechtigkeit es verlangt, baß man mit ber Sache gewartet hätte, bis Herr Oertel roieber im Stande gewesen wäre, seine Ansicht dazu selbst zu äußern; und in ber That hat einer der Redner in der Nürnberger Versammlung auch diese allerkleinste Forderung der Gerechtigkeit aufgestellt. „Minuten langen Beifall" verzeichnen die Zeitungsberichte an dieser Stelle des Versammlungsverlaufes. Aber die Leiter der Versammlung scheinen auf diesen Einwurf gar nicht erst geachtet zu haben, und schließlich ist bann eben jener angezweifelte unb höchst zweifelhafte Beschluß zu Staube gekommen.
Wenn man sich biefe Kette von Ereignissen näher beschaut, so kann man unmöglich aubers, als den Vorwurf ärgster Rücksichtslosigkeit und Mißachtung ber Rechte eines Einzelnen gegen die Leitung ber sozialdemokratischen Partei zu erheben — wenn man das Vorgehen dieser letzteren in zarter Weise kennzeichnen will. Sehr viele Leute werden geneigt sein, dieses Verfahren als Brutalität zu bezeichnen, als tyrannische Willkür von Leuten, die in ihrem selbstherrlichen Ueber» muthe nicht wissen, wo hinaus sie mit ihren Köpfen fahren sollen. Auf jeden Fall ist das ganze Vorkommniß ein neues unb recht Helles Schlaglicht auf ben Schwindel, ber von ben sozialdemokratischen Wühlhubem getrieben wird, wenn diese in ihren Hetzreden von der angeblichen Freiheit sprechen, die die Sozialdemokratie denen verschaffen will, die sich ihr anschließen. Vollkommene Unfreiheit, brutale Vergewaltigung des Individuums, das sind die bösen Gaben, mit denen die Sozialdemokratie diejenigen beschenkt, die ihren falschen Lockungen folgen.
Aber derer, die nicht alle werden wollen, gibt es eben gar zu viele!
X IkeisHveschaugefetze liegen wiederum zwei wichtige Kundgebungen vor. Auch m Kausmannsstande bricht sich die Einsicht »asür Bahn, daß das Gesetz auf gesunder Grund- age beruht und in diesem Sinne hat es der aus Kleinhändlern bestehende „Verein Berliner Kaufleute der Kolonialwaarenbranche" abgelehnt, gegen den Gesetzentwurf Stellung zu nehmen. Sehr richtig hat sich der Centralvor- land des genannten Vereins dahin ausgesprochen, daß der für den Handel durch das Gesetz etwa entstehende Schaden „ lange nicht fo groß ei wie der, welcher durch die unlautere Konkurrenz der minderwerthigen aus- ändischen Waare der inländischen guten Waare gegenüber entstanden ist«. — In der hessischen zweiten Kammer ist von zwanzig Mitgliedern derselben der Antrag eingebracht worden, der Landtag wolle beschließen, die Staatsregierung zu ersuchen, im Bundes- rathe für die Beschlüfse ber Fleischbeschau-Kommission bes Reichstages einzutreten; eine Ablehnung ober Abschwächung dieser Beschlüsse würden die Antragsteller als eine schwere Schädigung der deutschen Land wirthschaft unb einer nationalen Wirthschaftspolitik entgegen«
„Nein,^das ist auf Deinem lachenben Gesichte beutlich ge'ug ausgebrückt." —
„Natürlich," fuhr Waldemar nach kurzer
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]?lbe« zu. „Waldemar, — Du hier, — ist das «we freudige Ueberraschung!" — '.Bruder und Schwester hielten sich eng um- lchlungen.
f Welch' eine Lust, Sozialdemokrat zu sein!
I Der sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete Oertel in Nürnberg ist irrsinnig geworden. Er leidet an schwerer Melancholie und ist deswegen in eine Heilanstalt verbracht worben. Manche Leute, bie ein gewisses Interesse an ber Verbreitung biefer Nachricht haben, behaupten, Herr Oertel sei schon seit Jahren nervenleidenb; und das Nürnberger Sozialdemokratenorgan, die»Fränkische Tagespost', zeigt einen gewissen @if?r in der Aufstellung dieser Behauptung. Von anderer Seite hingegen wird diese Behauptung als vollkommen unwahr hingestellt: Herr Oertel habe stets Nerven wie Eisen gehabt; aber durch seine Partei sei er ruinirt worben, unb fo sei er in bie Melancholie verfallen, als er seinen Ruin vor Augen sah. Diese letztere Darstellung ber Thatsachen stammt nicht etwa von Gegnern ber Sozialbemokratie her, sondern genau ebenso wie jene zuerst angeführte Behauptung aus dem Lager ber Herren „Genossen" selbst.
zu können. Da lernte ich einen jungen Mann Namens Robert Buchholz kennen, ber ein großes Material- unb Farbwaarengeschäft besitzt, und feine Maaren vorwiegend nach dem Auslände verschickt. Derselbe nahm bei mir französischen Unterricht, und wir wurden Freunde. Unser Ver- hältniß gestaltete sich immer inniger und herzlicher. Robert lud mich oft zu einem Glase Wein ein, was ich dankend annahm, weil ich selbst mir ein solches „Bene“ nicht leisten konnte.
Da mein Freund stets mit Arbeiten überhäuft ist, so übernahm ich zuweilen die auswärtige „„ ,
Korrespondenz, um ihn ein wenig zu entlasten. Pause fort, „gibt es nun wieder sehr viele, die Robert hatte sich nun fo an mich gewöhnt, daß mir mein Glück nicht nicht gönnen, und die doch einiger Zeit anbot, ganz und gar selbst mit beiden Händen zugreifen würden, fo» sn sein Geschäft einzutreten, und mich zu bestimmen bald sich ihnen etwas Aehnliches böte; diese fo- ^chte, meme Studien aufzugeben. Ich trug natürlich genannten guten Freunde riethen mir dringend Bedenken, und bie Sache schien nach und nach ab, auf Roberts Vorschläge einzugehen, sie miß» wieber in Vergessenheit gerathen zu fein. Ich trauen ihm und dichten ihm allerlei Falschheiten sprach nicht mehr darüber, bis heute vor acht! und Hinterlistigkeiten an, die Robert nach meiner xogen. Da eröffnete mir Robert, daß er ent- Ueberzeugung vollständig fern liegen, denn er gab Tx« !eif, mt<$ 8U feinem Kompagnon unb mir schon fo viele Beweise seiner Anhänglichkeit Geschäststheühaver zu machen, sofern ich nur ! unb Treue, baß es Sünbe wäre, in biefen Menschen rooUle. Daß ich mich nun nicht mehr lange be» Zweifel zu setzen, bie durch nichts gerechtfertigt sonnen habe, ist klar. Das großmüthige Anerbieten werben könnten. Den besten Beweis seiner Liebe • würbe mit Freuben angenommen, unb ein paar aber gab er mir bannt, daß et fogar auf den Flaschen Sekt zur Feier des Tages geleert. Es I Besitz Lorchens verzichtete, die er sehr liebte; als ift alles notariell geregelt, fünfzig Prozent des er aber merkte, daß sie ihn nicht wollte, trat er Reingewinnes fließen in meine Tasche, ich führe fteiwillig zurück." alle schriftlichen Arbeiten, Robert besorgt die Ein- „Nun, so ganz aus freien Stücken ist da» kaufe, und denkt das Geschäft dadurch noch viel nicht geschehen," fiel Lorchen, Waldemars Braut, weiter auszudehnen. In em paar Jahren hofft erröthend ein. „Lange genug hat er mich mit
Elnkünfte auf das Doppelte des jetzigen seinen Anträgen verfolgt und mir geschworen, daß StanbeS gebracht zu haben, weil gerade diejenigen er sich eher das Leben nehmen, als auf mich ver- auswartigen Staaten, mit denen er wegen seiner | sichten wolle; er ist ein leidenschaftlicher Charakter,
^"e«deckimgsfrage bereitsein Einvernehmen I stehend erachten. Der Antrag hat die beste« erzielt ,,t und baß es sich ,etzt um die Aus- Aussichten auf Annahme! Im übrigen wird in Geltung dieser Vorschläge rm Einzelnen handelt, den Kreisen der konservativen Partei von («Fi'ö+nfä XfljD cd, n-L'«_______ | m . derselben nach wie vor auf eine
bes Reichsschatzamtes, Thielmann, un- Verständigung mit ber R-ichsregierung hin- erktarlich. Das genannte Blatt erinnert noch- gearbeitet. So veröffentlichen Freiherr von daß die verbündeten Regierungen Manteuffel und Graf Mir bach-Soraiitten
die Äff Vorschlägen zur Deckungsfrage in der ,Kons. Korresp.' eine Erklärung, in der s t Sr!?“ L elt!en befriedigenden Verlauf sie einer entgegenkommenden Haltung und einer Flotten-Angelegenheit rn der Hand haben Annahme des Gesetzes nach voraufgegangenen und daß sie m erster Lime die Verantwortung Zugeständnissen an die Reichsregierung das Mort tragen, wenn die Dinge mcht den Verlauf reden, aus „der Ueberzeugung heraus, daß ohne nehmen, den sie selber wünscht und zu welchem Konzessionen das vorg-legte Gesetz scheitern, daß alle Voraussetzungen vorliegen. - Abwarten! aber durch Verabschiedung desselben ein wesent- (S. T^e,s;Tmn<7 ~ W!' licher Fortschritt gegenüber dem gegenwärtigen
§o haben die Vertreter der Regierung auf jebe Zustande eintreten werde".
Frage m btefent Sinne im preußischen Ab- i z,-- ;n
geordnetenhause geantwortet Unb vor einiaen L „ »1 s
Herr Oertel war bet Verleger ber sozialdemokratischen .Fränkischen Tagespost' in Nürnberg. Das Blatt macht schon seit Jahren vortreffliche Geschäfte; und fein Verkaufswerth wurde allgemein auf etwa 200 000 M. geschätzt. Da auf einmal durchlief bie Nachricht die Blätter, bie Partei habe mit bem Einverstänb- . niffe des Herrn Oertel von bieiem bie ,Fränk. Tagespost' käuflich in ihren Besitz übernommen für bie einmalige Abfindungssumme von — 5000 Mark, mit Worten fünftausend Mark. Von Herrn Oertel selbst hat niemand vernommen, daß er seine Einwilligung dazu gegeben habe: > benn Herr Oertel ist alsbald nach ber Jrren- ani’iüli gebracht worben — ein außerordentlich ““ EAenlhümlicher Vorgang, der ein noch Diel eigen« chumlicheres Ansehen bekommt, wenn man sich bie einzelnen Vorgänge dabei genau betrachtet.
Der Beschluß, die Zeitung des „Genossen" i Oertel auf die Partei zu übernehmen, ist in einer Versammlung gefaßt worben, bie in Nürnberg getagt hat. Aber auch in biefer Versammlung ist es sehr eigenthümlich hergegangen,
so eigenthümlich, baß in ben Kreisen ber „Genoffen" selbst bie Behauptung umgeht, die Leitung ! Mßtrft,
ber Versammlung habe deren Beschluß gefälscht: ™ 1 ™
durch einfaches Händeheben sollte darüber adge- Berlin, den 3. April.
fi""wt werden, ob die ,Fränk. Tagespost' vom * In Folge der Darlegungen des Bischofs Abg. Oertel für 5000 Mk. von der Partei solle v. Anzer über die Lage der Mission in China übernommen werden ober nicht; und es soll sehr hat laut ber »Germania' das Auswärtige Amt zweifelhaft sein, auf welcher Seite bie Mehrheit auf ausdrücklichen Befehl des Kaisers war. Der Vorstand der Versammlung stellte eine Anweisung an den Gesandten in Peking er- aber kurzer Hand fest, es sei beschlossen worden, lassen, auf diplomatischem Wege einen o ju thim, und kümmerte sich nicht im geringsten Druck auszuüben zum Schutze ber deutschen I FH dagegen in sehr Missionen. Der Hochw. Herr Bischof hat also
lebhafter Weise geltend machte. Der Anstoß da- den Zweck seiner Reise nach Berlin völlig erreicht, zu, die Zeitung des Abg. Oertel auf bie Partei • Die »Post' glaubt, baß über die Grund- zu übernehmen, ging vom Berliner Parteioor- züge der nach den Osterferien von Seiten der pande aus; unb in geheimer Sitzung biefeS Regierung zu machenben Vorschläge für bie
Röschen war sprachlos. Sir vergaß sogar aus den üblichen Glückwunsch, uns ber Stuber
Ä2 ------ Nachdruck verboten. I weidete sich an dem Staunen, das sich so deut-
Unter ber Hausthüre staub Frau Therese, bi» lid) a“f.bem Gesichte ber Schwester malte.
fich ohne Erfolg bemühte, böse auszuschauen. Sie "9)e‘"e ~ Deine Braut, sagst Du, — ba« begnügte sich, bem auf sie zustürmenden Liebling D-on e tcb la 9ar nichts," kam es endlich mit dem Finger zu drohen. zögernd von ihren Lippen.
. RöSchm sio, Ihr an den HM. „Zürn- mir b™8 rnTTlnsj' fi?
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Nrr-I- nahm da- Müdch.n an d.r Hand. WrL,"Dn V Lr°1ast SL »Komm und sieh', was wir für lieben Besuch Student, wie konntest Du nur —"
^°°en." Der Bruder fiel ihr in die Rede: „Das ist's
Auf dem somenbeschienenen Wege, der vom ja eben, was ich erzählen wollte, laß mich doch «arten zum Haufe führte, wandelte eben ein endlich zu Worte kommen. Du kleine Moral- -unger Mann im grauen Sommeranzug, den Stroh- Predigerin."
M weit aus der Stirne nach hinten geschoben. „Als „armer mittelloser Student", wie Du tat ü Einem Jubelruf stürzte Röschen auf den-1 mich nennst, dürfte ich natürlich an keine Verlobung denken, und doch liebte ich mein Bräut- chen schon lange, wenn auch heimlich, nickt Lorchen ?" nickte er lächelnd und zärtlich dem Mädchen an seiner Seite zu. —