einfach wegnahm, als wären dieselben ihr Eigew
tige Inhalt derselben floß über daS Moos. Dicht
die Locken hielten ihn fest.
Nteetiewtii*: St* fcte Xteesue .an. Stb» S» jMkrat» 3. OergtlUw ta SilM.
*** ** tWag fetter» XfltrotnuKae Iktme* to. s Otanum
Mhelischn jührmerd«- des ükitfdw Lrich»
auf einen Flottenkonflikt zusteuern wollen.
X „Anter te* Fisch satten" soll die lex He intze, so glaubt man nach einer Berliner Meldung der.Franks. Ztg/ in den Kreisen des Bundesrathes. Was das eine oder andere Mitglied des Bundesrathes „glaubt", ist hierbei sehr gleichgittig. Sollte aber der Bundesrath als solcher wirklich Beschlüsse fassen, die einer Fahnenflucht gleichkommen vor dem Ansturm der Un- fittlichkeits-Schutztruppe unter der Führung der Sozialdemokraten und Freisinnigen, dann wird ohne Zweifel eine Entrüstung laut werden durch das ganze deutsche Volk, vor der die Kund- I gedungen der „Goethe-Bünde" und die Hetzereien der Asphaltpolitiker in den großen Städten verhallen werden wie das Säuseln des AbendwindeS vor wildem Meeresorgan. Dann erst würde man die wahre Stimme des Volkes zu hören bekommen. Reichskanzler Fürst Hohen- lohe weiß ja auch ganz genau, daß die Mehrheit des Volkes in ihren Anschauungen über das Thema der lex Heintze ganz genau übereinstimmt mit der Mehrheit des Reichstages. Er hat dies selbst ausgesprochen, al« er die Professoren Mommsen, von Menzel und Begas empfing, die gekommen waren, um ihre Bedenken gegen die Kunstparagraphen Ausdruck zu geben; denn er
wird, unserem Rufe zu folgen. Wenn auch I vielleicht ungünstiges Wetter der Schönheit der herrlichen Geqend Eintrag thun sollte, so bietet die St dt hie, für reichen Ersatz durch ihre, 1-des katholische Herz erhebenden historischen Erinnerungen. Zn F^lda tfl der prächtige Dom mit seinen ehrwürdigen Reliquien und reichen Schätzen. Wir finden dort eine werthvolle Bibliothek, die kostbare Andenken an den hl Boni- fattu» und andere hervorragende Männer der Kirche ihr eigen nennt. Wir betreten in der Stadt und in der nächsten Umgebung jene Stätten, welche durch ihre Namen an den Aufenthalt und dqs Wirken des großen Heiligen erinnern.
d^^?du»gSfeier mit Kommers im Stadtbausaale^ „^Mtw>ech, dr- 18. AM: Vormittags9Uhr: Festgottesdienst tm hohen Dome. Vormittags 11 Uhr: toerfammtunj des Verbands im Stadtbau- Uhr: Festessen im Saale des ^BürgerveremS". Nachmittags S'/, Uhr: Zweite Sitzung de» Vorstandes und der Delegirten deS Verbands m der „Harmonie". Abends 8 Uhr: M u s ik a l is ch e Abendunterhaltung im Stadtbausaale.
Dlnmrrstag, de» 19. April: Vormittags 8 Uhr: ”® ff« für die verstorbenen «erbandsmitglieder w ^dtpfarrkrrche. Darnach: Schlußberathung des Vorstandes und der Delegirten deS Verbands, Be- sichtigung der Sehenswürdigkeiten Fuldas und bei
Hunde, du würdest rein ausgelacht werden."
Wieder begann Röschen zu singen mit ihrer glockenreinen Sttmme:
^Wenn der Frühling kommt und von den Bergen schaut Wenn der Schnee im Thal und von den Wiesen thaut' Wenn d,e Bächlein quellen und die Knospen schwellen' Wird tm Herzen mir die Sehnsucht laut" —
Sffiaföwann begann jetz» heftig zu bellen, und da das Mädchen sich nicht denken konnte, was den 4iund dazu bewog, wandte es suchend den Kopf nach allen Setten.
Doch plötzlich zuckte ein jäher Schreck über das schöne Gesicht. Dicht hinter der Bank befand sich ein fast undurchdringliches Gebüsch von Hasel» sträuchern, und über demselben tauchte das gebräunte Gesicht eines Mannes empor, dessen schwarze Augen unverwandt zu ihr herüberstarr- len. Es lag etwas Zwingendes, etwas Sonderbares in dtts-m Blicke.
In dem ganzen Antlitze, über dessen edler, hoher Stirn schwarze Locken sich kräuselten, schienen nur die Augen zu leben, so unbeweglich wie aus Stein gemeißelt, waren die Züge.
Sekunden lang verharrte Röschen wie gelähmt auf demselben Platze, und dann flog sie wie ein gehetztes Reh mit flinken Füßen, kaum den Boden berührend, in der Richtung nach dem Forsthause zu.
Ein wehmüthiges, düsteres Lächeln schwebte um den bärttgen Mund des zurückbleibenden Mannes, der Blick suchte den Boden, wo eine Weinflasche lag, die er vorhin bei dem hastigen
ingte oei oiejem Tmpsange ausdrücklich, man müsse Rücksicht nehmen auf die Anschauungen der überwiegenden Mehrheit deS Volkes, die das Ge- setz wolle. Und Herr Nieberding, der Staatssekretär deS Reichsjustizamtes, hat ausdrücklich in öffentlicher ReichstagSsitzung festgestellt, daß jene Herren manche Bestimmungen des Gesetzes augm- scheinlich nicht richttg aufgefaßt hätten. Nach der Ansicht der leitenden Männer im Bundes- rathe will eine große Mehrheit des Volkes das Gesetz, und die bedeutendsten Männer unter den Gegnern des Gesetzes haben wichtige Bestimmungen
Arogramm.
Stm-Ms,d«il7.Aprl: Nachmittag- 5 Uhr: Erste Sitzung deS Vorstandes und der Delegirten bei Ver- banbi tm großen Saale der „Harmonie". Um dieselbe KP1T 'S) 01 OAtvtnMM —_ r _____ l m in , .
S T? ’ u auch unseren Blick in die Zil- und uns stärken zum Kampfegegen Sntchnstlichung unseres Volkes, die auf dem e ^Oße Verheerungen anrichten müßte. Wir sollen uns Muth und Kraft holen, um auch tm neuen Jahrhundert treu fest- W»? be" Erziehungs. Grundsätzen ^Eiligen Kirche, um auch ferner für die Anerkennung und Anwendung dieser unwandelbaren Grundsätze in immer weiteren «reifen zu wirken. Auch darum zieht uns unser Em? Ä»* Dort haben Jahrhunderte •ngcn^,pll*e Schulen bestanden. Dort hat em Rhabanus Maurus gelehrt, der auch heute
*w ben-.^rD0tta9enbften Pädagogen Deutsches gezahlt wird. Dort haben so viele Manner gewirkt, die in ihrem Eifer für Gottes
• Oraf »•* gSaffeßrem, der Präsident des Reichstages, ist nach Rom abgereist, um dort mehrere Wochen zu verwetten. Mehrere Mitglieder seiner Familie find bereits vorausgereist.
„+ Gin« Mendung der Aegiernngs- pokttik tm frethandlerischen Sinne wird von einigen Blättern als neuestes Zukunftsbild an die Wand gemalt. Auflösung des Reichstages wegen der Flottenvorlage — Wechsel des RegierunqssystemS und der Regierungsmänner an der Spitze beS Reiches und des preußischen Staates — Neuwahlen unter dem Einflüsse der neuen Männer, darunter namentlich Dr. von Siemens von der „Freisinnigen Vereinigung" - man muß zugeben, das alles zusammen gibt ein Bild von ganz neuem und eigenartigem Reize. Aber mit der Wahrheit dieses Bildes ist
daneben befand sich ein silberner Trinkbecher, so» wie ein Buch in rothem Prachtbande.
„Arme Kleine," flüsterte er dübei, „nun habe ich Dich wohl für immer von diesem Plätzchen i verscheuch^ wie leid mir das thut! — Ja, ja, mir geht K wie der Fledermaus; ich bin wohl jn häßlich und zu scheu — mit mir will Niemand umgehen — was hilft mir meinReichthum und mein Besitz! O, könnt' ich noch einmal glücklich und froh werden, so froh wie__
jenes Mädchen, dessen Gesang mir eine wunderbare Welt erschloß, ich gäbe willig Alles, Alles dafür hin. Aber Jugend und Frohsinn flieht mich — ich bin ärmer als ein Bettler!"
Röschen war nahe am Forsthause angelangt, als sie endlich in ihrem eiligen Laufe inne H elt. Es kam ihr erst jetzt zum vollen Bewußtsein, wie thörrcht und kindlich sie sich benommen hatte.
Am Hellen, lichten Tage vor einem allerdings merkwürdig aussehenden Manne daoonzulaufen wie ein kleines Schulmädchen, das war wirklich albern Die Schamröthe stieg ihr in das Gesicht bei der Erinnerung, wie kindisch sie sich benommen hatte.
Und wie sollte es ihr gelingen, sich jenem Manne gegenüber zu rechtfertigen. Was mußte er von ihr denken? Und wenn eS, wie sie leicht vermutheu konnte, der neue Besitzer des See- schlößchens war, so wurde die Sache dadurch nicht besser, tm Gegenthett, denn er hatte doch offenbar nicht nur ihre Aeußerungen, die sie vorhin
s. ®"n hatten wir eine bessere Jahreszeit für die Versammlung gewählt; aber die Umstände zwangen uns, von der schönen Pfingstzeit abzu- und die weniger günstige Osterwoche zu uns-!-!' ^lr sind iedoch überzeugt, daß keiner ^ssere^ Freunde sich hierdurch abhalten lassen
während Waldmann, der, wie der Förster stets sagte, Mschen tief in sein „Hundeherz" einge- schloflen hatte, bei dem jungen Mädchen zurück- blreb, und den mächtigen Kopf in dessen Schooß legte.
Eine ganze Weile saßen sie still, als Röschens Lürck zufällig auf die vom Thurme des Schlosses wehende Fahne fiel: „Aha, der Herr Doktor Gerhard Malljar scheint also doch schon da zu sein
Verlags-Buchhändler; Mollenharter, Hof-Jnftru- mentenmach-r; Richard Müller, Reichslagsabge- °rbnettt; Müller, Rentner unb n. Beigeordneter, H- F- Muller, Domkapitular; Dr. Raabe, prakt m -lixWnb, Apothekenbefltzer; Reinhardts Buchhändler; Rhtel, stadtpfarrrr; RhteI, Amts- richter; Rübsam, Domorgantft; Schmelz, Dom- pfarrer; Jos Schmitt, Weingroßhändler. Dr. Schrnttt, Domkapitular und Regens; Richard Schmitt, Fabrikant und Magistratsmitglted; Dr. Schneider, sanitätsrath; Schoppmann Direktor der landmirthschaftlichen Winte7schule; Schultheis Bierbrauereibes; S ch w a r z, Direktor der BrauereiTivoli'
! . So kommt denn alle, Ihr Freunde und Mitglieder des „Katholischen Lchrerverbandes", kommt und erbaut Euch an den erhebenden Erinnerungen aus einer großen Zeit! Kommt auch Ihr, die Ihr unseren Bestrebungen noch kalt gegenübersteht, kommt und erwärmt Euch an der Begeisterung für die hehre Sache der christlichen Jugenderziehung, die in unseren Rethen herrscht! Nicht minder seid auch Ihr eingeladen, die Ihr uns ungerechten Vorwurf macht, als wollten wir die deutsche Lehrerschaft
I tn zwei feindliche Lager spalten! Nicht spalten wollen rotr, sondern einigen, einiaen auf dem festen Grunde, der da ist Jesus Christus, der eingeborene Sohn Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Kochmn und Kilda, im März 1900.
Brück, I. Vorsitzender Ritzel, I. Vorsitzender! bes „Kath. Lehrerverbanbes beS „Vereins kath. Lehrer in
bes Deutschen Reiches." der Diözese Fulba."
. überzeichnete Festausschuß beehrt sich ebenfalls, bie Mitglieder und Freunde deS „Katholischen Lehrerverbanbes zu reger Thetlnahme an ber IX. Generalversammlung freunblichst einzuladen.
Wir rufen allen Gästen ein herzliches Will-
aufbiete» werben, thnm ben Aufenthalt Hierselbst so angenehm alS möglich zu gestalten.
Fulda, im März 1900.
Der Festausschuß:
Oberbürgermeister, Dr. Arenhold, Domkapitular und Professor, Theodor Arnd Rentner; Baum, Redakteur; F. C. Bellinaer Fabrikant und Magistratsmitglied; Dr. Bergmann' Direktor der Realschule; Engel, Generalvikar und Apoftol Protonotartus; Dr. Ernst, Direktor und xAulrath; Fleischmann, Schloffermeister und Magistratsmitglied; Dr. Frye, Geistlicher Oberlehrer: Gegenbaur, RechtSanwalt; Dr. Ed Goebel. Geb
Mitglieddes Hauses der Abgeordneten; Otto Goebel, Bankier; H a l b l e 1 b, Stadtverordneten- Borsteher; Kapp, Zahntechniker; Kircher, I. Bei- Beoibnrter; Sramer, Fabrikant und Magistratsmit-
Gintcröung zur
IX- Geueral-Kersammluu- tu Fulda -m 17., 18. Mld 19. April 1900.
Aufruf
Kn die Mitglieder und Freunde -es „Ratholischen Lehververbandes -es Deutschen Reiches".
Der „Katholische Lehrerverband des Deutschen Reiches" hat bei der VIII. Generalversammlung 1 m Ludwigshafen beschlossen, im Jahre 1900 in Fulda zu tagen. Maßgebend für diesen Beschluß war tn erster Linie die Erwägung, daß Pti die bevorstehende Versammlung keine 'deutsche Stadt so eignet, wie Fulda. Diese Versammlung soll nämlich nicht allein dazu dienen, über das Wohl und Wehe des „Katholischen Lehrerverbandes" zu berathen, sie soll auch der Jahrhundertfeier gewidmet fein _ Nach dem Willen des hl. Vaters sollen die Katholiken tm Jubiläumsjahre Gott dem Herrn danken für den Segen, den er der katholischen Kirche tm verflossenen Jahrhundert gespendet hat. Wo könnte aber unser Herz zu innigerem Dame erhoben werden, als in der Stadt Fulda' Dort erinnert uns alles so mächtig an Denjenigen großen Heiligen, durch den Gott der Herr unser deutsches Vaterland zu einem blühenden Zweige unfern hl. katholischen Kirche gemacht hat, an den Apostel der Deutschen, den hl. Bonifatius Dort versammeln sich alljährlich die deutschen Kirchenfürsten, um weittragende Beschlüsse für das Gedeihen der katholischen Kirche in Deutschland zu fassen.
„ Nl.r uns Lehrer aber hat die Jubiläumsfeier ®tne besondere Bedeutung. Wir sollen uns d«s Segens freuen, welche in der am Ende des Jahrhunderts zu stände gekommenen Vereinigung ^/«ugesinnten katholischen Lehrer Deutschlands
ooer zum Mindesten bald erwartet zu werden " murmelte das Mädchen. '
Der Strohdat lag auf der Bank, Röschen . ihn der Hitze wegen abgenommen.
Plötzlich bemerkte sie drüben auf dem See etwas, das sich hin und her bewegte, konnte jedoch mcht unterscheiden, was das war. Eilig näher kommend, sah sie, daß es ein nagelneuer Kahn war, den eine Kette am Ufer festhielt.
»Ach, da könnte ich ja wirklich einmal Wasserrosen haben, so viel ich wollte. Ob ich — es wohl wagen darf?" flüsterten die frischen Lippen.
Nach kurzem Besinnen, und nachdem Röschen sich überzeugt hatte, daß Niemand es sah, stieg sie flink in das kleine, schwankende Fahrzeug, und bald war eine Menge der zarten Blumen, die hier die Oberfläche des Sees fast ganz bedeckten, gepflückt. Damit kehrte das Mädchen zu dem eben verlassenen Platze zurück und begann einen Kranz zu winden, den es sich, ein Liedchen trällernd, auf die braunen Locken setzte.
Waldmann ließ jetzt einen knurrenden Ton hören, und Rofi unterbrach den Gesang, indem sie dem Hunde mit dem Finger drohte: „WaS brummst du denn, Du alter mürrischer Geselle du? Möchtest wohl auch solch' einen schönen
Deutsches Keich.
Berlin, den 31. März.
* Der Hochw. Herr Bischof vo« Anzer, apostolischer Vikar von Süd-Schantung, ist heute Mittag vom Kaiser in Audienz empfangen worden. Die Audienz dauerte laut der ,@ermania* über dreiviertel Stunde. Anwesend waren die Staatssekretäre Graf von Bülow als Vertreter der Gesandtschaft in Peking und Staatssekretär Admiral Tirpitz für Kiautfchou. Der Hochw. Herr Bischof berichtete dem Kaiser, der sehr ! herablassend war, über die schlimme Lage I der Missionen in China und ersuchte dringendst um stärkeren Schutz durch das Reich. Die beiden Staatssekretäre folgten mit großer I Spannung den Ausführungen des Herrn Bischofs. Letzterer ist über den Verlauf der Audienz sehr I befriebigt. Der Kaiser sagte vollen Schutz der Missionen, der Missionare und der Christen zu n"d trug dem Staatssekretär | Grafen von Bülow auf, strenge Weisungen sofort nach Peking zu senden. — Vor der Audienz hatte der Herr Bischof dem Reichskanzler Fürsten Hohenlohe zu dessen 81. Geburtstage gratulirt. Fürst Hohenlohe fuhr am Nach-1 mittag bei dem Hochw. Herrn vor, um einen Gegenbesuch zu machen. Am Abend gedachte der Herr Bischof an einem parlamentarischen Diner beim Grafen von Bülow theilzunehmen und am morgigen Sonntag dem bayerischen Gesandten Grafen Lerchenfeld-Köfering einen Besuch
W Fuldaer
_______________27. Jahrgang
I es sicherlich auch recht eigenartig bestellt; und diejenigen, die sich mit solchen unsinnigen Plänen befassen, mögen sich gesagt sein lassen, daß noch niemals in Deutschland bei Parlamentsauflösung und Neuwahlen eine Regierung eine so schauder- haste Schlappe erlitten haben würde, wie unter solchen Umständen die deutsche Reichsregierung. Wir schrieben gerade den ersten April. Sollten politische Spaßvögel die Geschichte ersonnen haben, um leichtgläubige Leute in den April zu schicken? Die freikonfervattve Berliner „Post" stellt sich an, als fasse sie die ganze Geschichte ernsthaft auf und schreibt: „Neuwahlen aus Anlaß der Flottenvorlage würden aus dem Grunde besonders bedenklich fein, weil dabei... ein Keil zwischen die schutzzöllnerische Mehrheit deS Reichstages getrieben werden müßte. Schon aus diesem Grunde erscheint es aus allgemein politischen und wirthschaftspolitischen Rücksichten geboten, einmal fünf gerade sein zu lassen und die Hand zu einer positiven Lösung der Deckungs- frage (Kostendeckung bei der Floitenvorlage) zn bieten". Der Rath ist gut und die verbündeten Regierungen werden wohl schließlich einsehen, daß ihnen gar nichts anderes zu thun übrig bleibt. Die verbündeten Regierungen sollen nur vorangehen und einen geeigneten Weg weisen zur Lösung der Deckungssrage; das ist jetzt die
Das Kl'ückskinö.
Erzählung von Irene von Hellmuth.
------- Nachdruck verboten.
„ Der Förster lobte das schöne Thier, indem er liebkosend das glänzende Fell streichelte: der Hund gab durch Schweifwedeln zu erkennen, daß er seinen Gebieter verstand.
stch ermüdet aus ihrem Lieblings- platze nieder, und den Kopf an einen Baum leh- nenb, begann sie bittend: „Laß mich ein wenig KS auSruien' Onkel. Ich komme bald nach SJ* H f°st »och eine Stunde,
“Mo noch viel Zeit."
wk.-'S? wet£ Du kannst hier nicht vor- EÄ'Ä öu rasten; bleib nur nicht zu moaeS^nb' ich gehe derweilen heim, unb sehe, »“3 es Gutes zu essen gibt." ' 9 '
rief ib? Tate <xerr roeiter gehen, doch Röschen
nach: „Hast Du nichts gehört, Onkel tN<ttoffen?"Sefi6er Schlößchens drüben schon
»Ich weiß nichts davon, Rofi." —
leist'"°hi neugierig, wie der aussieht; viel- fort, wenn er mich sieht;
feine wL- "icht angenehm, wenn Jemand SietTehT- - rt' f<,C ia «n g°r scheuer Diene?^?°ch ein herzensguter Mensch, wie fein ja feben m fr ich versicherte; na, wir werden 'gen, also abwarten!" —
zu, bto» Es„s"Ee seinem Liebling noch einmal verfolgte er langsam feinen Weg weiter,
citimg H
Rabatt gewährt
MM