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am 7.13.

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MutymaStichr WMrrnn« für 8. März: Fort­dauer der gegenwärtigen Witterung.

Briefkasten.

Geisa. In diesem Falle handelt es sich um weimarisches Gesetz. Wir glauben aber kaum, daß einem Straßenwärter ein solches Recht zusteht; Sie er­kundigen sich am besten bei der dortigen Polizeibehörde. Im Weiteren hoffen wir auf Ihre fernere Unterstützung.

llk»e-k vachrichtn md idrpomtu.

lOriginaldepeschen der.Fuldaer Zeitung'.)

Wie«, 7. März. Von unterrichteter Seite wird versichert, daß der hiesige päpstliche Nuntius Valiani vom nächsten Konsistorium zum Kardinal ernannt werden wird.

London, 7. März. Nach Meldungen aus Buren-Quellen befindet sich Präsident Steijn im Burenlager bei Ostfont ein. Im Falle einer Niederlage der Buren wird Stein sich nach Prätoria begeben, in Bloemfontein aber eine provisorische Regierung einsetzen mit der Ermächtigung, eventuell Friedensverhandlungen anzubahnen.

London, 7. März. Ein Telegramm aus Ostfontein von Lord Roberts vom 3. März berichtet: Wir kennen die Zahl des Feindes nicht genau, es scheint aber, als ob dieselbe sich ver­mehre. Ein furchtbares Unwetter entlud sich gestern, wodurch die Wege theilweise unpassirbar gemacht worden sind.

Montgomery (Westoirginia), 7. März. Bei einer Explosion der Redatschgruben wurden 70 Personen verschüttet. Bisher wurden vor den in den Redatschminen Verunglückten 40 als Leichen geborgen.

Das von der Frau v. Box­berger innegehabte

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7. März

Temperatur 6 Uhr AbendS: 0,0° Self., 0,0’ RLaum.

. 7 . Mor«.: -1.5’ „ —1,2 .

12 . Mittags: 4,1° „ 3,3

Die höchste Temperatur deS gsftrtzr» TageS betrug 4,9’ EelfiuS (3,9’ Röaumur).

Die niedrigste Temperatur in vergangener Nacht betrug —1,6’ EelfiuS —(1,3’ Reaumur).

Witterungo-Mebrrstcht der.Fuldaer Zeitung':

Ueber West-Europa ist der Luftdruck sehr gleich­mäßig vertheilt. In Deutschland ist das Wetter ruhig, theilweise heiter, an der Küste kälter, im Binnenlande wärmer ohne nennenswerthe Niederschläge. In München liegt die Temperatur um 11, zu Friedrichshafen um 10, zu Königsberg um 9 Grad unter Null.

Barometersta nd Mittags 12 Uhr.

Einen geradezu giftigen Körper nennt Prof. Virchow das dem Bohnenkaffee innewohnende Coffein. Seine schädliche Wirkung wird durch entsprechenden Zusatz von Kathreiner's Malzkaffee wesentlich abgeschwächt.

* Hrv, 5. März. Aus New-York ist uns folaende Nachricht zugegangen: Bei einem Streit In der Wirthschaft seines Vaters, unseres aus nrb stammenden Landsmannes Emil A. Dickert, wurde der 21 Jahre alte Emil A. Dickert jr. üOtt einem Betrunkenen angeschofsen. Er starb bald darauf an der erlittenen Verletzung. Der­selbe war bei dem Streit vollkommen unbe­teiligt. Der Schmerz seiner Hinterbliebenen ist 8rCIt* Kanon, 6. März. Wie bei vielen Kirchweihfesten kam es auch im verflossenen Fahre in Kilianstädten ohne triftigen Grund zu ^jner Rauferei, bei der der Dienstknecht W. das Messer zückte und den Schmiedegesellen B. übel zurichtete, ihm u. a. eine große klaffende Wunde an der rechten Wange beibrachte. W. wurde von der Strafkammer zu 1 Jahr Gefängniß oerurtheilt.

* Kersfeli», 6. März. In der Schöffen- aerichtssitzung wurde ein Dienstmädchen mit einer Geldstrafe von 5 Mark belegt, weil es einen von ihm übernommenen Dienst nicht angetreten hatte.

* Zlotherrdttmold, 6. März. In der Ge- meinderaths-Sitzung wurde der Dortmunder Firma, welche die billigste Offerte eingereicht, der Zuschlag zur Ausführung der sämmtlichen Ar­beiten zur Anlage einer Wasserleitung ein­stimmig ertheilt. Die Kosten belaufen sich auf 198000 Mark. Die Anlage soll bis zum nächsten Herbst schon vollendet sein.

* ZKarSnrg, 6. März Der Professor für pathologische Anatomie an der Züricher Hoch­schule Dr. Hugo Ribbert hat einen Ruf als Ordinarius nach Marburg erhalten und ange­nommen. — Die Eisenstein grübe Falkenstein bei Aumenau ist durch Hochwasser der Lahn total ersoffen. 80 Arbeiter find verdienst los.

* Kisenach, 6. März. Eine Deputation der Kasseler Stadtverordneten, die mit der Vorbereitung zur Oberbürgermeisterwahl für Kassel betraut ist, war gestern hier und machte bei meh­reren Gemeinderaths-Mitgliedern Besuche. Dem­nach scheint dort die Kandidatur unseres Ober­bürgermeisters ernstlich in Betracht zu kommen.

* Darmstadt, 6. März. Der Präsident des Oberlandesgerichts, Conradi, feiert heute sein 50jähriges Dienst-Jubiläum. Der gesummte Richterstand des Landes, die Notare und Rechts­anwälte brachten durch Deputationen in Darm­stadt ihre Glückwünsche dem Jubilar dar.

(*) Mainz, 6. März. Eine zwischen den Schreinerarbeitern und deren Arbeitgebern stattgehabte Besprechung führte zu einem gün­stigen Ergebnisse. Eine Reihe von Differenzen wurde ausgeglichen. — Vom Stephans- thurm gestürzt hat sich heute der Thürmer Johann Scheppler in einem Anfall von Geistes­störung. Der Körper fiel auf das Dach des Schiffes gegen den Psarrhof, durchschlug das Schutzbrett und kam dann direkt vor dem Pfarrhause auf dem Erdboden an. Die Leiche war nur mit dem Hemd bekleidet. Der Haus­diener der barmherzigen Brüder befand sich im Hofe, die Leiche stürzte neben ihm zu Boden. Scheppler, der unter heftigen Fieberansällen litt, stand im 63. Lebensjahre. Auch die Frau des Verunglückten liegt krank darnieder. Vor etlichen Jahren verlor der Verunglückte einen Sohn, der durch einen Fehltritt die Thurmtreppe herabfiel und sofort todt war.

* Limvurg, 6. Marz. Äon den in der hiesigen Eisenbahn-Hauptwerkstätte be­schäftigten 700 Handwerkern und Arbeitern sind augenscheinlich annährend 60 Personen meistens an Influenza — erkrankt.

* Lteikigeastadl, 6. März. Die hiesigen Bauarbeiter beabsichtigen in eine Lohnbe­wegung einzutreten. In einer Versammlung der Maurer von stier und auswärts wurde der Bei­tritt zum christlich sozialen Maurerverband (Ber­lin) beschlossen. Die Lohnforderungen sollen in einer späteren Versammlung bekannt gegeben werden. _ .. „

* Aschoffcnvurg. 6. März. Im hiesigen Bahnhof brannte ein Waggon mit Schwefel- fäure, jedenfalls durch Selbstentzündung, total nieder. An Löschen war nicht zu denken.______

Vermischtes.

(*) Kleine Nachrichten. Alles wird theurer! ist jetzt ein oft ausgestoßener Klageruf. Biele Berufs­zweige sind, weil ihre Rohstoffe im Preise gestiegen, seither schon gezwungen worden, ihre Waare theurer zu verkaufen, und immer noch beschließen andere Ge­werbe, den Preis ihrer Produkte zu erhöhen. So haben jetzt die Leinen- und Wäscheindustriellen in Bielefeld, die SchirmmacherundHutfabrikan- ten beschlossen, aus den nämlichen Gründen ihre Preise zu erhöhen. (Da heißt es haushalten, ihr Hausfrauen!) — Berlin. Tie Berliner Brauereien haben freiwillig eine Lohnaufbesserung sowie eine Regelung der Arbeitszeit vorgenommen. Borangegangen ist in dieser Beziehung die Schultheißbrauerei. — Düsseldorf. Die christlichen Textilarbeiter Düsseldorfs haben einen Verein gegründet und beschlossen, sich der in Kreseld bestehenden Centrale des christlichen Textil­arbeiterverbandes am Niederrhein anzuschließen. Gegen 75 Personen erklärten sofort ihren Beitritt, unter diesen auch viele Werkmeister und Betriebsführer. Ein Fabrikant ließ durch seinen Vertreter erklären, daß er alljährlich durch eine bestimmte Summe die Bestrebun­gen des christlichen Textilarbeiterverbandes unterstützen würde. — Gera. Schwere Brandwunden zog sich ein Dienstmädchen hier zu. Es hatte wieder ein­mal Petroleum beim Feneranmachen verwendet. — Euerfeld. Der Prinzregent hat der Wittwe des vor Kurzem in einem Steinbruche durch herabstürzende Steinmassen erschlagenen Arbeiters Schimmel und ihren acht Kindern die Summe von 1000 Mk. überweisen lassen. — Stolberg. In der Atsch wurden einem älteren Manne, welcher während der Fahrt aus der elektrischen Bahn herausgesprungen war, beide Beine abgefahren, so daß der Tod sofort ein­trat — Offenbach. I« Klein-Krotzenburg wurde die Cigarrenarbeiterin Abt verhaftet. Sie hatte ihr neugeborenes Kind in bestialischer Weise ge- tobtet. ’ — G eestemünde. Die Fischdampfer „Amalie", „Arthur" und „Grete" sind von der Fang- reise nach der Nordsee nicht heim gekehrt; sie sind wahrscheinlich während der letzten Stürme unter­gegangen. Die Schiffe hatten eine Besatzung von je 10 Mann. — Essen. Im hiesigen Landgerichts­gebäude brach Feuer aus in einem Saale der Ge­richtsschreiberei der Staatsanwaltschaft. Die im Zimmer vorhandenen Akten sind verbrannt. — Münster i. W. Ein 7 Wochen alteS Kalb mit dem erstaunlichen Gewicht von 213 Pfund wurde hier geschlachtet. Das abnorme Thier brachte dem Züchter die Kleinigkeit von 102 M. ein. — Bernkastel. Das Pferd eines beladenen Bierwagens wurde scheu, kam vom Wege und lief in die hochgehende Mosel. Pferd und Fuhrmann sind ertrunken. — Iserlohn. In einem Graben an der Bahnstrecke von Hemer und Oese wurde ein Arbeiter der Cellulosefabrik erfroren auf­gefunden. — Kairo. 70 Sträflinge in dem un­weit Kairo gelegenen Gefängniß von Tourah meu­terten. Zur Ergebung aufgefordert, weigerten sie dieselbe, worauf die Wache eine Salve abgab. Dabei wurden 5 Gefangene verwundet, darunter 2 tödtlich; die übrigen ergaben sich alsdann — Amsterdam. Bei einem Erdrutsch im Distrikt Djangpangwetan, Regenschaft Preanger, sind fünfzig Menschen ver­unglückt. Dreißig werden vermißt. — Rom. In Palermo wurde wegen Fälschung eines Testamentes über zwei Millionen Graf Budia mit seinen 2 Söhnen verhaftet. Die Liste der adeligen Schurken vermehrt sich in Italien in unheimlicher Weise. — Brüx. Der Bergarbeiter Bartl wurde auf dem Wege zur Schicht von drei Männern mit Knütteln niedergeschlagen und schwer verletzt. Zwei der Tyätex, streikende Bergarbeiter, wurden verhaftet. — — Hildesheim. Das Schwurgericht vernrtheilte den 63jährigen Händler Diedrich wegen Mordes und Mordversuches zum Tode. Der Mörder ist unhetlbar schwindsüchtig und so schwach, daß er während der ganzen Gerichtsverhandlung in einer Tragbahre liegen mußte. — Tammendors (Kreis Krossen). Bor einigen Tagen wurden drei Söhne des Kaufmanns Quoos, die in einer Nacht am Scharlach und Diphtheritis starben, gleichzeitig beerdigt. Die Eltern sind umsomehr zu bedauern, als ihnen bereits Anfangs Februar zwei Kinder durch den Tod entrissen wur­den, in vier Wochen demnach fünf Kinder. Bon den noch übrigen fünf Kindern liegen gleichfalls einige krank darnieder — Nelzen (Hannover!. Der Magistrat er­läßt folgende Bekanntmachung: „Da neuerdings wieder vielfach Beschwerden über langes Sitzenbletben von Gästen in verschiedenen Wirthschaften eingegangen sind, namentlich wiederholt Ehefrauen sich darüber beklagt haben, daß ihre Männer dadurch verleitet würden, bis zum Morgen in den Wirthschaften zu zechen, so sehen wir uns g-nöthigt, usw." .

* Heine Ansicht. Fremder: „Können Sie nur nicht sagen, wie weit es von hier nach X . . heim ist?" — Einheimischer: „Eine gute Stunde; 's können aber auch »wei oder drei Stunden werden, denn an der Chanffee liegen mehrere Wirthshäuser und 's Bier ist dort aus- ® ? ($»e(fl: „Mein Fräulein, lieben Sie die Thiere ("

— Fräulein: „Soll ich vielleicht diese Frage als Hei- rathsantrag auffasien" .

* Sparsamkeit Er: „Klara,Derne Schneiderrechnung ist wieder ungewöhnlich groß - ick dachte, wir wollten uns einschränken?" — Sie: „Freilich! Tu hast ja auch das Rauchen und Weintrinken aufgegeben !"

» Ein Merks. Er: „Was wolltest Du thun, w cnn ich einer von denen wäre, die sich morgens schon

Marktberichte.

Iranksurt a.W.» 5.März. (Getreidemarkt­bericht, mitgetheilt von Joseph Strauß, Agent, der sich bei An- und Verkäufen bestens empfiehlt.) Weizen ab unserer Gegend 15.25—15.50 M , Weizen frei hier 15.70 bis 15.90 M , Weizen, La Plata, Kansas, klebereicherWeizen 16.75 -17.25 M., Redwinter u. russ.Sort. 16.75—17.25 M. Roggen hiesiger 15—15.20 M.; Braugerste (je nach Quali­tät und Herkunft) 15.25—16.25 Mk, Hafer (je nach Qualität exquisit 25 bis 50 Pfg., über Notiz) 14.25 bis 14.50 M.; Mais (gesundes Mixed) 10.50-00.00 M.; Weizenkleie 9.25—9.50 M., Roggenkleie 10.2 >—10.50 M., Malzkeimr 9.25—9.50 M., getr. Biertreber 9.75—10.25 M., Spelzenspreu per Centner 0.90 Mk., Torfstreu per Ctr. 1.00 M., Weizenmehl (autom.) Nr. 0 23.75—24.25 M., Weizenmehl Nr. 1 21.75—22 25 M., Weizenmehl Nr III 19.75—20.25 M, Weizenmehl iexquis.Qual. pr. Sack)l.ö0 bis 2.00 M. über Notiz, Roggenmehl 0 23.50-24.00 M., Roggenmehl 0,1 1.25 -1.50 Mk. darunter. Die Preise verstehen sich per WO Kilo ab hier, häufig auch loco ausw. Stationen bei mindestens 10,000 Kilo.

Weizen: begegnete in feinen Sorten einiger Frage für den Export. Roggen: hielt sich der Begehr in den Grenzen des unmittelbaren Bedarfs. Gerste: begegnete nur schwacher Bedarfsfrage. Hafer: hat sich eine Kleinigkeit im Preise erholt. Mais: hatte normalen Bedarfsverkehr ohne nolabele Preisveränderung. Futter­stoffe: hielten sich leidlich fest, eine nennenswerthe Preis­erhöhung ist jedoch nicht vorgekommen. Mehl: gewann von der Befestigung des Weizenmarktes, doch erfuhr der Verkehr darin keine besondere Belebung.

Iranksurl, 5. März. Amtliche Notirung der Vieh- markt-Preise. Zum Verkauf standen: 4',9 Ochsen, 34 Bullen, 665 Kühe und Färsen (Stiere und Rinder), 375 Kälber, 245 Schafe und Hammel und 1549 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht Ochsen: a. vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwerths bis zu 6 Jahren 66 - 68 M., b. junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 61—63 M., c mäßig genährte junge, gut genährte ältere 56—58 M., d. gering genährte jeden Alters 00—00 M. Bullen; a. vollfleischige höchsten Schlachtwerthes 55—56 M., h. mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere 51—53 M., c. gering genährte 00—00 M. Kühe und Färsen. (Stiere und Rinder): a. vollfleischige, ausgemästete Färsen (Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwerthes 56- 58 M., b. vollfleischige, ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwerthes bis zu 7 Jahren 50—53 M., c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen (Stiere und Rinder) 40—42 M., d. mäßig genährte Kühe und Färsen (Stiere und Rinder) 30—32 Mk.. e. gering genährte Kühe und Färsen (Stiere und Rinder) 27- 29 M. Bezahlt wurde für 1 Pfund Schlachtgewicht: Kälber: a. feinste Mast- (Bollm. Mast- und beste Saugkälber 76—80 Pf., b. mittlere Mast- und gute Saugkälber 67—70 Pf., c. geringe Saugkälber 56 bis 58 Pf., d. ältere gering genährte Kälber (Freffer) 00—00 Pf. Schafe: a. Mastlämmer und jüngere Mast- hämmel 62—64 Pf., b. ältere Masthämmel 48—52 Pf., c. mäßig genährte Hammel und Schafe (Märzschafe) 38—40 Pf. Schweine: a. vollfleischige der feineren Rassen und deren Kreuzungen im Alter bis zu l1/« Jahren 52 Pf., b. fleischige 51—OJ Pf., c. gering entwickelte, sowie Sauen und Eber 00 —00 Pf., d. aus­ländische Schweine (unter Angabe der Herkunft) —. Pf. Bezahlt wurde für ein Pfund Lebend­gewicht: Kälber a. 46 —48 Pfg. b. 38—42 Pfg., Schweine a. 41—00 Pf., b. fleischige 40 Pfg. — Aus Oesterreich standen 88 Ochsen und 3 Bullen zum Verkauf. Ge­schäft gedrückt, Ueberstand bedeutend.

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Das Wße Loos von ev. 500000 Mark ist morgen Donnerstag den 8. März zu gewinnen. Aache­ner Dombau-Loofe, ganze 10 Mk., halbe 5 Mk., vier­tel 2 50 Mk. Porto und Liste 30 Pf. extra in A. Maier a Buchhandlung, Fulda.

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Bier Lieder zur Verehrung des hl. Joseph. 1-, 2- und 3stimmig zu singen. Komponirt von Heinr. Fidelis Müller, Domkapitular in Fulda. (Opus 24). Verlag von Aloys Maier in Fulda. Preis 20 Pfennig. (Partiepreise 25 Exemplare 3 Mk., 50 Exemplare 5 Mk., 100 Exemplare 8 Mk.)

Der hochw. Herr Komponist sagt im Vorwort: Die gegenwärtigen volksmüßigen Lieder zur Verehrung des hl. Joseph weihe ich dem großen Heiligen zum Danke für so viele Gnaden, die er mir erfleht hat. Ich hoffe, daß recht Viele durch die gar lieblichen Texte des hochw. P. Guido M. Dreves erbaut werden und diese Lieder dem lieben Heiligen zu Ehren singen iuerben." Die Verlagshandlung versendet Probe- Exemplare der 4 Lieder franko gegen Einsendung von 20 Pfg. in Briefmarken, woraus wir den hochw. Klerus und die Herren Lehrer aufmerksam machen. Mochten die schönen Lieder im Monat März in allen Kirchen zum Lob und Preis des hl. Joseph erklingen.

. ...... n i ii nim i in..........

in übler Laune erheben, über alles räsonniren und einen Heidenlärm schlagen, wenn das Frühstück kalt ist?" — Sie (bissig): „Ich würde Dir's schon heiß machen!"

* Glaube, Hoffnung. Liebe. Student: „Ein merk­würdiger Tag! Erhalte da drei Briefe. In dem ersten glaubt mein Schneider, ich werde ihn bezahlen; im zweiten hofft mein Vater, ich werde das Examen bestehen, und im dritten versichert mir meine Braut, daß sie mich über Alles liebt!"

Bier der Meinisdien Bißrtrauerei Mainz [von vorzüglichem Geschmack und wohlbekiimmlich) empfiehlt Ada&m Clauss*

WF" Bestellungen können abgegeben werden in meinen Brief­kästen in der Stadt, Bahnhofstr. 1 pari., sowie an mernem Bwrwagen.

Amöneburg. Um Entlassung aus dem Staatsverband behufs Auswander­ung nach Nord Sltneri'o haben nach- qefucht: 1. Jakob Frankenfeld von Kirchhain, geb. 7. März 1884. 2. Wilhelm Rue, von Amöneburg, geb, am 22. April 1883.

Rauslveubcrg In mehreren Ge- Höften ist die Maul- und Klauen- feuche ausgebrochen und Gehöfts- u. Gemarkungsfperre insoweit verfügt worden, daß die Straße von Kirch­hain nach Ernsthausen von der Sperre befreit bleibt, Klauen vieh aus der Stadt Raulchenberg ielbst aber diese Wege- strecke nicht betreten darf.______________

Marburg. Samstag 10. Mörz sollen auf dem Bahnhof Marburg 500 Stück alte zu Eisenbahn- zwecken nicht mehr verwend­bare Sahnschwellen öffentlich meist­bietend verkauft werden. Der Verkauf beginnt Vormittags 9'/e Uhr.

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