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ifi trotz aller Dementi die Vot- Großmächte im Sinne eines

neigt sein.

Ko«do«, 6. März. Aus Kapstadt wird von gestern gemeldet: Eine Extra-Ausgabe des Amtsblattes veröffentlicht eine Proklamation Millners, in welcher dieser erklärt, angesichts der Rebellion und theilweisen Besetzung des Distrikles von Westgriqua-Land verhänge er den Belagerungszustand über diesen Distrikt.

stimmung in betreff der Abstinenz. Während in den meisten deutschen Bisthümern das ganze hin­durch am Freitag jeglicher Fleischgenuß untersagt, dagegen am Samstag keine Abstinenz vorge­schrieben ist, gilt in der Diözese Hildesheim die Vorschrift, daß am Freitag und Samstag je einmal Fleisch gegessen werden darf. Demgegenüber bestimmt jetzt der Hochw. Herr Bischof, daß in Zukunft den Geistlichen und Or­densleuten an allen Freitagen des Jahres und am Aschermittwoch der Genuß von Fleischspeisen gänzlich verboten ist. Es besteht die Ab­sicht, nächstes Jahr diese Verfügung auf alle Gläubigen auszudehnen.)

Auch der Hochw. Herr Bffchof von Frauen­burg (Ermland) hat die Dispens vom Absti- r.enzqebote gemäß der vom hl. Stuhle ipezieü unterm 28. Juli 1899 verliehenen Vollmacht ausgedehnt; die wichtigste Aenderung besteht darin, daß künftig an jedem Sonnabend, der nicht gebotener Fasttag ist, der Genuß von Fleffch- spersen erlaubt ist. Auch in der Erzdiözese Gnesen- Posen ist die Abstinenz am Sonnabend abge­schafft. (Bisher waren in diesen beiden Diözesen alle Freitage und Samstage des ganzen Jahres Abstinenztage. ,

In der Diözese Mainz rfl kem Fastenhrrten- brief erschienen, weil der neuerwählte Bischof Dr. Brück noch nicht geweiht ist; ebenso in der Diö­zese Paderborn, wo die Neuwahl des Blschofes noch nicht erfolat ist. Auch der Hochw. Herr Bischof von Osnabrück hat einen Fastenyirten- brief noch nicht erlassen, weil er von feiner schweren Erkältung noch nicht völlig genesen ist. Vorläufig ist die Fastenverordnung ergangen. Die völlige Wiederherstellung des Herrn Bischofs steht übrigens nabe bevor.

Der Krieg in Lüdafrika.

Auch heute liegen nur wenige und meistens unverbürgte Nachrichten vom Kriegsschauplätze vor. Die Engländer halten natürlich mit ihren Plänen über den Neuaufmarsch ihrer Heere zurück, und die sonstigen Mittheilungen kleiden sich zu­meist in die Form der Gerüchte.

So gehen nach der ,Times' in Lourenzo Mar­ques widersprechende Gerüchte um. Einerseits heißt es, Transvaal habe Friedens-Verhand­lungen eingeleitet, andererseits, die Buren wür­den bei Glenkoe und Laingsnek den Briten entaegentreteu. Einstweilen sind die Be­festigungen von Pretoria vermehrt worden. Unmittelbar nach der Kapitulation Cronjes hat eine in aller Eile veranstaltete Zusammenkunft der Präsidenten beider Republiken und des Ober- kommandirendeu der im nördlichen Natal stehenden Burenstreitkräfte stattgefunden. Präsident Krüger richtete an die Offiziere und Burghers einen feurigen Aufruf, in welchem er dieselben ermahnt, fest zu bleiben im Namen des Herrn und ihren Glauben auf den Herrn zu setzen. Die früheren Siege hätten gezeigt, daß der Herr mit Ihnen sei. Ein höherer Beamter des Oranje- Freistaates erklärte, im Falle einer Niederlage der Freistaat-Truppen würden diese sich nach Transvaal zurückziehen, mit ihren Brüdern von Transvaal vereinigen und den Kampf bis zum Aeußersten fortsetzen.

Sind diese Angaben richtig, dann fällt natür­lich die von englischer Seite geflissentlich verbreitete Behauptung, daß die Buren Friedens­verhandlungen eingeleitet hätten, kläglich in ihr Nichts zusammen.

Im Oranje-Freistaat wurde am Sonn­abend die Stellung der Buren nördlich vom

Modder-Fluffe durch die Artillerie der Frenchschen Division beschaffen. ,

Im Norden der Kapkolonie haben die Buren am Sonntag Stormberg geräumt, nachdem sie die Einfahrten zur Eisenbahn zer­stört. Gatacre hat die Stadt am Montag besetzt. Bei Dordrecht will Brabant über die Buren einen „vollkommenen" Sieg errungen haben.

Nach einer Meldung aus Osfontein vom 3 März ist die Burenstellung jetzt ziemlich sicher etwa 4 englische Meilen von der britischen Front festgestellt. Sie hat eine Ausdehnung von über acht Meilen. Die rechte Seite der Stellung be­steht aus einem hohen, mit langem Rücken ver­sehenen Berge nördlich des Flusses.

In Natal machte am Sonnabend em Theil der Besatzung von Ladysmith ein Erkundungs­marsch nach Norden und stieß hinter dem Pep- worth-Hügel auf Buren. Die Engländer wurden dabei von den Buren zurückgeschlagen.

Die Buren bildeten nach dem meisterhaft durchgeführten Rückzug von Ladysmith, wobei sie nicht einen Wagen oder einen Ochsen zurück­ließen, ein großes Depot in Dundee.

Wie es scheint, wird auch von Kimberley per. ein Vorstoß nach dem Transvaalgebiet geplant. Aus Kapstadt liegt nämlich eine Mel­dung vor, wonach eine starke Abtheilung Eng­länder von Kimberley nordwärts marschirt. Man erwartet, daß ihr der Uebergang über den Vaal- Fluß bei Fourteenstreams, wo die Bahnbrücke zerstört ist, streitig gemacht wird.

Die nächsten Tage werden wohl über die ver­schiedenen Truppenbewegungen Ausschluß bringen. Wir registriren noch folgende Einzel-Nach­richten:

Lo«do«, 6. März. Das .Berliner Tage­blatt' meldet aus Brüssel: Guten Nachrichten zu Folge trat in dem Vormarsch der Engländer auf Bloemfontein eine Stockung ein. General French, welcher mit seiner Kavallerie bereits am 28. Februar gegen Bloemfontein vorrücken sollte, ist daran durch die Division Dewet verhindert wor­den. Ebenso rücken die englischen Divisionen Gatacre und Brabant vor, während General Buller durch die Pässe der Drakenberge aufge-

immer verbannt hatte und in ihrem Gemüthe nicht mehr geduldet hatte seit den Tagen der Kindheit, da sie auf den Knieen der Mutter den Katechismus gelernt hat e.

Wie so viele ihrer Zeit, war auch sie katho­lisch getauft und erzogen, aber seit ihrer Mutter Tode' hatte sie sich um Religion nicht mehr ge­kümmert. Diese Nacht jedoch brachte ihr einen völligen plötzlichen Wechsel. Sie dachte an Mark Le Grange's gestrige Worte. Er hatte zu ihr gesagt: „Die armen Papisten sind wirklich sonder­bare Leute. Ich besuchte Frau Dates im Ge- fängniß und war im höchsten Grade erstaunt; man hätte denken mögen, sie hätte ein großes geheimes Glück, so zusrieden und heiler sah sie aus. Die Katholiken haben komische Begriffe über das Leiden. Die Dame sagte mir, daß, wenn sie nicht für ein Kind zu sorgen hätte, sie nichts Besseres wünschen könnte, als für immer im Kerker zu bleiben, und ich bin überzeugt, sie sprach die Wahrheit. Ich sah nie eine Frau von so sanftem Gemüth." Dieser Worte, die eigent­lich keinen Eindruck auf Lady Davement gemacht hatten, erinnerte sie sich in dieser schlaflosen Nacht. Sie bestärkten ihren Glauben an Frau Dates und ließen in ihr die Frage entstehen, was ihr Leben im Vergleich zu dem der Frau Dates gewesen sei. Auf ihrem prunkvollen Bett, das sie mit Thränen netzte, begann für Lady Lave­ment ein neues Leben. Hätte Hanna Porter's blaffe s Wärterin ihr in dieser Nacht ins Her, sehen können, sie hätte sitz belohnt gefühlt für ihr jahrelanges Leiden.

(Schluß folgt.)

Aus dem Dachbargebiet.

1 Ktkweisöach, 6. März. Beim Holzfällen in den herrschaftlichen Waldungen ereignete sich gestern ein fehr bedauerlicher Unglücksfall. Dem Sohn des Forflaufsehers Wagner glitt das Beil aus und drang durch den Holzschuh hindurch zwischen die Zehen des rechten Fußes ein, sodaß eine klaffende Wunde entstand.

-a MMensachlev, 6. März. Neulich wurde in der ,Fuldaer Zeitung' als eine Seltenheit be­richtet, daß ein Huhn ein Ei im Gewichte von 85 Gramm gelegt habe. Ein hiesiger Bewohner kann ein solches mit dem Gewichte von nicht, weniger als 118 Gramm aufweisen.

Bewerbung eingelaufen.

* Erne für Iladfahrer r«teressa«1e Hivtk- Kkage wird demnächst das Gericht beschäftigen. Die Ehefrau des Journalisten S. hatte sich der einer Gesellschaft gegen Unfall beim Radfahren veisichert. Als sie an einem Januartags ihr Rad nach längerer Pause für eine Fahrt vorbe­reitete, gerieth sie mit dem linken Zeigefinger zwischen Kette und Zahnrad und quetschte daK oberste Glied. Es trat Blutvergiftung hinzu, wodurch die Verr-alückte sich während einer Wock° der häu.uchen Thätigkeit enthalten " Der behandelnde Arzt hielt es für .ortverständlich, daß die Ursache und die Ari­des Unglücksfalls der Verficherungspflicht der Gesellschaft unterliege, und dieselbe Ansichtl ver- trat der Vertrauensarzt der Gesellschaft. Trotz­dem erhielt die Versichelte den Bescheid, daß die erlittene Verletzung nicht durch die Police gedeckt sei, da nach dieser nur solche Unfälle zu berück­sichtigen seien, welche dem Versicherten beim Rad­fahren zustoßen. Die Klägerin, die alle stanzen in Anspruch nehmen will, macht dem- gegenüber geltend, daß das Schmieren deS Rades bom Radfahren selbst unzertrenntlich ist und em Unterschied nicht gemacht werden darf, wenn diese Arbeit vor der Fahrt ober etwa unterwegs vorgenommen wird.

® Bit MeWNmbkitlk der deutsche« Bischöfe.

III.

Der Fastenhirtenbrief des Bischofs von P a s s a u (vom Glauben) enthält bemerkenswerthe Aus­führungen über die Presse: „Unter doppeltem Gesichtspunkte sind gewisse Zeitungen das Gegen- theil von religiöser Bekenntnißtreue. Wenn eine Zeitung ober eine andere Druckschrift über Gegen­stände ober Pedeinem Glauben theuer sein müssen, ge.mg,cyayig spricht, dann bitte ich dich, daß du sie meidest, und dann erfüllst du deine Bekenntnißpflicht, wenn du in deiner Hand, in deinem Hause und besonders in den Händen deiner Kinder keine andere als gute Lckcüre duldest. Es gibt auch sogen, farblose Blätter. Diese haben entweder, wenn dies überhaupt mög­lich ist, gar keine Grundsätze, das ist bann an und für sich schon ein unverzeihlicher Mangel; ober was gewöhnlich der Fall ist, sie tragen eine falsche Farbe, unb das, was sie bringen, ist weit weg von der Wahrheit."

Der Hochw. Herr Bischof von Eichstätt be­handelt im Hinblick auf die Seligsprechung der ehrw. Creszentia von dem äußeren und inneren Beweis wahrer Heiligkeit. — Der Bischof von Speyer erörtert die Verheißung: „Selig sind die Friedfertigen." — Der Fastenhirtenbries des Hochw. Herrn Bischofs von Rottenburg spricht von den Katholiken in der Diaspora und von ihrer Lage, ihren Nöthen und Bedürsniffen.

Das oberhirtliche Schreiben des Herrn Bi­schoss von Straßburg handelt über die An­dacht zum göttlichen Herzen Jesu. Schon Bi­schof Räß hat am Herz-Jesvfest 1871 die Diö­zese Straßburg dem göttlichen Herzen Jesu geweiht; einen um so freubigern Widerhall fand hier im verflossenen Jahre bet von Papst Leo XIII. angeregte Gebauke ber Weihe der ganzen Menschheit an das heiligste Hmz-Jefu. Der Bi­schof gibt zunächst eine Geschichte dieser Andacht unb legt bann Inhalt unb Bedeutung dieser An­dacht bar, sowie ihre verschiebenen Formen.

Der Hirtenbrief des Bischofs von Hildesheim bandelt über das Thema: Zeit und Ewigkeit. (Das Fastenmandat bringt eine wichtige neue Be-

Kokales«

Fulda, 7. März.

Zeugniffes für den einjährig-freiwilligen Dienst zu unterziehen haben.

* Mainz, 6. März. Der vor einigen Tagen ausgegebene Personal-Schematismus des Bisthums Mainz weist eine Zahl von 291 Diözesan- priester auf. Seit Februar des vorigen Wahres starben 8 Diözefanpriester, wogegen 15 Priester geweiht wurden. Im Priesterfeminar befinden sich 52 Alumnen, darunter einige aus dem Königreich Sachsen. Der oberste Kurs zählt 13 Alumnen. Die Zahl der pensionirten Priester betragt^o.

st Wie«, 6. März. Wie in parlamentari­schen Kreisen verlautet, ist die Regierung nunmehr entschlossen, die achtstündige Arbeitszeit im Bergbau-Betriebe auf gesetzlichem Wege zu bekehren.

st Srag, 6. Marz. Nach Berichten aus dem Streikgebiet werden die Arbeiter am 12. Marz die Arbeit wieder aufnehmen. Das Elend unter den Streikenden ist groß. In Ehodau beginnt unter den Kindern der Ausständigen der Hungertyphus auszubrechen. — Der Korps- Kommandant Feldzeugmeister Fabini erließ an sämmtliche Regiments-Kommandeure einen Reservat- befehl falls die Stadtbehörden Böhmens die deutschen Zuschriften der Militär-Behörden zurückwiefen, die Intervention der Bezirks- hanptmanufchaft auzurufcn.

• Varis, 6. März. Nach der gestrigen Kammersitzung berieth Minister-Präsident Wal­deck-Rousseau sich mit verschiedenen ferner Freunde über die augenblickliche Lage. Er unter­hielt sich u. A. mit Deschanel und empfing eine Anzahl hervorragender Parlamentarier. Diese erklärten, ihrer Ansicht nach sei das Kabinet durch das gestrige Votum der Kammer kompromit- tirt, worauf Waldeck-Rousseau erklärte, daß er eine partielle Umbildung des Kabinets zur Zeit nicht vornehmen werde. Heute findet ein Ministerrath statt.

* 'Paris, 6. März. Das Appellations gerächt hat den vom Zuchtpolizeigericht gegen die Assump- tionistenpatres gefällten Spruch bestätigt, wonach jeder derselben zu 16 Franks Geldbuße verurtheilt und die Auflösung ber Assumptionisten- gesellschast verfügt wurde. Das Appellations­gericht hat jedoch den Patres hinsichftich ber Geldstrafe bie Anwendung der „loi Berenger“ zugebilligt.

• Ko«sta«1inopek, 6. März. Die Aus­stands-Bewegung in Albanien und Macedo- nien ruft in hiesigen Regierungskreisen große Besorgniß hervor. Man befürchtet, daß es im Frühjahr zum allgemeinen Aufstande kommt. Umfangreiche Truppen-Verstärkungen sind ange­ordnet worden.

4fc In ber vergangenen Nacht würbe bas Uhren- und Goldwaarengeschäft des Herrn Hermann Rebentisch bedauerlicher Weise abermals von freche« Areve« heimgefucht. Die Einbrecher sind auf dem leichtesten Weg, durch den Hausgang - die Hausthüre wurde mit einem Dietrich geöffnet — in das Haus em» gedrungen. Die sehr schwere Spüre zum Laden, die mit Dietrich nicht geöffnet werden konnte, ist ausaebohrt und das Schloß alsdann zurück- gedrückt'worben; eine zweite Thürs wurde ebeu- salls mittels Dietrich, ber noch im Schloß iteckte,. geöffnet. Die mit Uhren und goldenen Schmucksachen reich belegten Schaufenster, die mit starkem Verschluß versehen waren, sind von innen gewaltsam erbrochen worden.. Nicht nur die besten Uhren, R'.nge und Schmucksachen in den Schaufenstern fielen den anscheinends raffinhten „Kennern vom Fach" zur Beute, sondern auch ebenso die b e ft e n Sachen, bie m Schaukästen, Kommoden u. f. w. ausbe- mahrt wurden, haben die Gauner mitgenommen^ dabei aber „echt" und „unecht" wohl unterschieden,, denn die minderwerthigen Gegenstände lagen m dem Geschäftslokal zerstreut am Fußboden. Der Werth der geraubten Objekte soll sich auf etwa 8000 Mark belaufen. Man wird sich erinnern,, daß Herr Rebentisch vor etwa zwei Jahren von einem gleichen unglücklichen Besuch von Dieben, wodurch ihm ebenfalls empfindliche Verluste ent* fianben, heimgesucht wurde, ohne daß man die Thäter ausfindig machen konnte. Es liegt die Vermuthung nahe, daß die Diebesgesellen von damals ihr unsauberes Handwerk jetzt wieder­holt haben. Möge es nun gelingen, ihrer endlich habhaft zu werden.

§ Die statutarifche Generalverfammlung des Nirice«zverei«s findet nicht nächsten Sonntag, statt, sondern am zweiten Sonntag nach Ostern..

* Zu unserem Berichte über bie Keifeprrrfrmg, am König!. Gymnasium hierselbst ist noch er­gänzend nachzutragen, daß der Abiturient ^o h. Jos. Zimmer sich ebenfalls dem Studium der Theologie (nicht Philologie) widmen wird. .

):( Morgen (Donnerstag) Nachmittag 1 /« Uhr werden die ZLauerttvereine der Gevlralsielre Nakda in ber „Harmonie" eine Versammlung abhalten. Die Mitglieber der Bauernvereine, insbesondere aber deren Vorstandsmitglieder, mögen sich dadurch, daß der für morgen angefetzte. Viehmarkt ausfällt, nicht abhalten lassen, zahl» reich zu erscheinen. Die verschiedenen zur Be» rathung kommenden Gegenstände und Vorträge sind von befonberer Wichtigkeit.

* Wie die .Katholische Schulzeitung für Mittel­deutschland' berichtet, sollen sich um bie in Fulba ; zu besetzenden ve«e« Lehrerstelke« gegen 40 ■ Lehrer beworben haben, während sich um bie Lehrerinnenstelle nur 5 Damen meldeten. Um ’ die vakante Lehrerinnenstelle zu O r b ist nur eine.

halten wird.

Koudo«, 6. März. Aus C o l e s b e r g wird vom 5. b. M. berichtet: Die Buren halten noch immer die Höhen am südlichen Ufer des Orange­flusses besetzt. Keine von den Brücken ist bis jetzt zerstört worden unb bie Züge können unge- hinbert bis nach Achtertang, auf halber Strecke zwischen Colesberg und Norwalspont, fahren.

Louden, 6. März. In diplomatischen Kreisen wird versichert, daß trotz aller Dementi die Bot­schafter mehrerer Großmächte im Sinne eines baldigen' Friedensschlusses fortgesetzt energisch thätig sind und daß die Königin wre ete Auslandreife deshalb aufgegeben habe, sich soll die Königin und Lord Salisbury den"Friedensbestrebungen nicht mehr abge-

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1 △ A«kda, 7. März. Mit Rücksicht auf die in der Woche nach Ostern vom 17. bis 19. April, in unserer Stadttagenden Generalversamm- lunq des „KatholischenLehrerverbandes d'es deutschen Reichs" wird der -„Berem katholischer Lehrer in der Diözese Fulda" zur Erledigung seiner Angelegenheiten in diesem Jahre nur eme Delegirtenverfammlung abhalten, und zwar soll dieselbe Dienstag, den 17. April Nachmittags 5 Uhr im .-Saale der „Har­monie" stattfinden. ,

* WoutaVaur, 6. März. Unser Stadtcqen stand in letzter Woche unter dem Zeichen ber Prüfungen. - Montag unb Dienstag fand bie Entlaffungsprüfung im Kursus ber Lehre­rinnen statt. In dieselbe waren 17 Damen eingetreten, darunter 2 Hospitantinnen und als Externe Schwester Johanna aus Frankfurt aus ber Genossenschaft der Urfulinen Sämmtliche Damen bestanden. — Am Donnerstag und den beiden folgenden Tagen wurde bie mündliche Prüfung im Lehrerseminar abgehalten. Von ben 35 Prüflingen, bie sich zur schriftlichen Prüfung gestellt hatten, nahmen 32 an ber münd­lichen Theil. Davon bestanden 30, darunter 1 Hospitant unb 1 Externer. — In der nächsten Zeit werden die Examina am Gymnasium beginnen. Der Abilurientenprüfung werden sich 30 Prüflinge unterziehen; 20, darunter 16 Lim­burger Diözesanen, haben erklärt, sich dem Stu­dium der kathol. Theologie widmen zu wollen. Ja ber Untersekunda befinden fick 39 Schüler, die fick ber Abschlußprüfung zur Erlangung bes

OIulda, 7.März. Pilgerzng ber Mit­glieder und Freunde des III. Ordens. Die Tertiarier des hl. Franziskus beab­sichtigen, einen Pilgerzug männlicher und weib­licher Mitglieder und Freunde des Ordens nach Rom zu veranstalten. Die Hochw. Bischöfe, an der Spitze der Herr Kardinal Kopp, haben diese Absicht mit großem Wohlwollen begrüßt und für eine erfolgreiche Ausführung den Segen ertheilt. Die Pilger werden mit Extrazug H. und III. Klasse von Köln aus Mitte Mai (nicht wie früher beab­sichtigt nach dem Weißen Sonntag), voraussicht­lich am Dienstag, den 15. Mai, gegen 10 Uhr Abends abfahren; auf den größeren Stationen wie Bonn, Koblenz, Bingerbrück und Basel können Theilnehwer sich anschließen. Wah­rend der Hinreise werden die Heiligthümer m Padua, Bologna, Loretto und Assisi besucht. An­kunft fn Rom Montag, ben 21, Maß Dortselbst werden die Pilger äh einer vom heil. Vater be­rufenen Versammlung sämmtlicher Tertiären aller Länder in ben Tagen vom 25. bis 27. Mm im Vatikan theilnehmen. Ferner werden sie die sel­tene Gelegenheit haben, der erhabenen Feier einer Heiligsprechung beizuwohnen. Der heil. Vater wild dem Pilgerzuge eine beson­dere Audienz gewähren unb jedem Theilneh­mer ein Jubiläums-Andenken und die Gnade des Sterbeablasses, auch für ihre Verw - bis zum dritten Verwandtschaftsgrade verleihen. Mittwoch, den 30. Mai, ft" wird der fßügt.u- 3 m Köln wieder ein , .»1» Der Fahrpreis sÜrHin- unbRücksakn eirägt bet gemeinsamer Fahrt von 450 Th »nehmern (einschließlich ber Auslagen für bas Pllger-Billet, Omnibus in Rom ec) für die HL Wagerck.affe 7 i ;, ■ • bie II. Klasse 115 M Für

Kost und Logis können die Ausla.., . mit 75 Mk. gedeckt werden, so daß sämmtliche Reise-Auslagen mit 150 Mark (für bie III. Klaffe) sich vollstän­dig bestreiten lassen. Ein Pilger-Büchlein, welches den einzelnen Theilnehmern wird zugestellt werden, gibt noch näheren Ausschluß, speziell über die Fahrzeit. Anmeldungen nehmen die Vor­steher des III. Ordens und die Klöster ler PP. Franziskaner und Kapuziner