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HulöaerW Zeitung

Monatrlxilag«: ,,8«lda« SefchichttblStter"

J£ 298.

Tulda, Mittwoch, den 30. Dezember 1903.

für die Inserate _

»SIM. wochenbellage:Illustrierte Sonntagzzeitun^'

scheint «glich, mit Wmuchm« der Sos» W» Leierlage- viertel- Mrl°ve,u-§pr«i, W» vringerlohn »ad Vaßell-eld in Zuldo «nd «lrwSrtslMt.S«psg.

vermüworMcher

-christleiter.Zos.va»«

A»zeigen: Vie ei» spattige petttzeile od« deren He»m ,s psg, ««Namen die pekttzeik 25 Pfg.; bei wieder. Holungen wird «ntspr. «abatt gewährt.

Druck «nd Verlag der 8»ldaer Arttendra«krrch in Salta (Harmonie)

Seras,recher Ar.

Vie langen Winterabende biete» für Jung und All die beste und schönste 3®^ Zum Lesen der Zeitung. Heutzutage ist das Lese» emer Zeitung, die täglich über all diese Dinge rasch und zuverlässig be- rrchtet, ein Bedürfnis für Jedermann, der für die Vorgänge auf der Weltbühne Ein» und Interesse hat.

Katholiken! Lernt von unseren Gegnern, me da unermüdlich find in der Verbreitung ihrer Presse. Der hl. Vater, die H. H. Bischöfe, die geistlichen und weltlichen Führer der Katho- nken und die Katholikenversammlungen haben es wiederholt als eine Pflicht eines jeden Katholiken bezeichnet, nach besten Kräften an btt Verbreitung der katholischen Presse nntzuarbeiten. Katholiken seit eingedenk dieser Mahnung! Haltet die gegnerische Presse fern aus euer« Häusern und sorget dafür, daß in katholischen Familie ein katho­lisches Blatt gelesen wird.

Sm $ragt »er Rentabilität »er Meinbahnen

schreibt die halbamtliche ,Berl. Korresp/: tr-t-ÄM neuerdings stärker heworge-

"m^wendtgkett, zuverlässigere Unterlagen u un^SUn9orbSra9§^S,eit staatlich ! Kleinbahnen zu gewinnen, be-

AiSl^?egründung der Einzelansätze in den -Ä- ,?^chnunyen der Beibringung von ,».^^rr°Ueberfichten, die tunlichst von den Orts- und Kreisbehörden zu begutachten find.

Aufstellung und Benutzung dieser Der- kehrs - Uebersichten zur Veranschlagung der Ein- Es sich, wie der Minister der öffentlichen Ärbeüen m einem Runderlaffe aus- führt, im allgemeinen folgende- zu beachten:

1) Hinsichtlich des Personenverkehrs. SS ist em Verzeichnis der einzelnen im Verkehrs-Be- '

Karten und Illustrationen, wie überhaupt weder Kosten noch Mühen ge- scheut werden, wenn eS gilt, daS Blatt zu vervollkommnen.

Den zahlreichen Freunden der T e f ch i ch t e »nfLeJteo .Vaterstadt wird die Bringe unserer Zertuug:

'Luldaer SeschichtsbMer", bte monatlich erscheinen, hochwillkommen sein. .«ÄÄSÄÄaj®:

allgemeiner Wichtigkeit werden aus den für Sen !" ^-tracht kommmL

SWÄt * iM b Fuldaer Zeitung-

Mögen deshalb unsere Freunde in Stadt ÄtuÄb»M' f0.9n?' die Fuldaer nicht nur m lebem Wirtshaus, ^fliegt, sondern auch in feder katholischen Famrlie zu finden ist.

Die Luldaer Zeitung^ mll der acht fettigen Gratisbeilage .Illustrierte Sonntags-Zeitung' ist daS einzige täglich erscheinende Blatt der Zeutrumspartei in der Diözese Fulda **b sm Regierungsbezirk Kassel; sie behandelt bte neuesten Tagesfragen in allgemein verständiger Werse. Die politischen Fragen find kurz und übersichtlich zusammengestellt; den lokalen und provinziellen Vorkommnissen wird große Sorgfalt gewidmet und auf ein wannendes, sittlich reines Feuilleton besonderes Gewicht gelegt. Zahlreiche zuverlässige Mit­arbeitertn Berlin, sowie in der Provinz setzen ^and.über alle wichtigen ErIg- ^stEbedeutend Mher zu berichten als die an­deren Blätter htesiger Gegend.

I Die Heilstätte ist 1 Kilometer von der Bahn- station Titz (Strecke M.-Gladbach-Jülich-Düren) ! *n,,ben} kleinen Kirchdorfe Mündt gelegen. Die Höhenlage, Wasserscheide zwischen Rhein und Maas, die Umgebung von Ulmen und Eichen, Park- und Grotten - Anlage, die nervenstärkende Luft, die gesegneten Felder und Fluren, sowie die völlige Abgeschlossenheit bei leichter relativer Errerchbarkelt sind sür den Zweck als besonders günstig zu nennen. Einstweilen sind die Schlaf­raume ein- und vierbettig. Der Preis pro Tag 50 sf und 5 Je. Arzt und Arzneien besonders. 0

r vJxJ,. Te »rauen aller «Stände au die dem Alkohol,smus, d. h. der Trunksucht uni Sren schädlichen Folgen, anheimgefallen sind, um durch Angewöhnung an streng einzu- haltende, abstinente Lebensweise, religiös-sittliche c!019 unb den einzelnen Personen ange­paßte Beschäftigung von ihrem Fehler oder ihrer Krankheit zu befreien und sie der Familie und menschlichen Gesellschaft zurückzugeben. Die An- Mit trägt den Charakter einer Wohlfahrts- Einrichtung. Alle Einnahmen, die dem Un­ternehmen zufließen, kommen der Anstalt zu gute, I '^"etwaige Ueberschüsse für Freibetten bestimmt oder der Familie der Kranken vor oder nach ihrer Entlassung zugrwandt werden. Hierüber ent­scheidet dre Leitung der Anstalt. Diese besteht aus den Schwestern vom hl. Vincenz und dem Pfarrer I. Neumann.

Die ärztliche Ueberwachung und Be- handlung der Kranken ist ausreichend vorge- ehen. Die Behandlung der Kranken ist die des kolonialen nnd Familien - Systems und besteht

Ojftae neue Aufgabe der Genoffen- schasten.

Eine uralte Klage sowohl der Handwerker wie der sonstigen Gewerbetreibenden ist der Uebel- Mmd, daß die geschäftlichen Forderungen zu lange ausstehen. 3n Wort und Schrift hat man ihm zu steuern versucht; namentlich ist auch die Ein- Mrung erner kürzeren Frist filr die RechnunqS- «neilung anstatt der noch viel gebräuchlichen i NevsahrS'Rechnungen empfohlen woÄien. Die bishengen Erfolge waren ziemlich gering. Neuer- dmgS rst nun tn einigen Genossenschaften, deren Mitglieder großenteils dem Handwerkerstande an- -chören, ein anderer Weg eingeschlagen worden, säumig«, Zahlern, denen gegenüber oft auch!

!. , Die Einfuhr irgend eines alkoholischen Ge- Haus ist aufs strengste verboten, wes- halb alle Paketsendungen durchgesehen werden. Ebenso unterliegen Briefe, Bücher und Zeitungen der Zensur. ö

Jede Patientin verpflichtet sich, so lange in derAnstalt zu bleiben, als die Leitung in Ueber- einstrmmung mit der Familie der Patientin es für zweckmäßig erachtet.

, Die Patientinnen sollen zum Beitritt in daS katholische KreuzbündniS (Enthattsamkeüs-Verein) angeleitet werden und auch später den Verkehr mtt der Anstalt aufrecht erhallen.

Anfragen und Anmeldungen find an die Schwester Oberin zu richten.

I nn.sSrr Aufnahme in ^er Anstalt findet nach Ausfüllung eines Fragebogens und Prüfung des Bogens durch die Leitung statt, der Aufenthall muß ca. etn Jahr dauern.

Jede Pensionärin muß versprechen, für die Dauer ihres Aufenthaltes in und außerhalb des Hauses jedes alkoholhaltige Gettänk zu meiden. Um die Haltung dieses Versprechens zu erleich- tern, ist mitgebrachtes Geld beim Eintritt qeqen Quittung abzugeben. i

Die notwendige Kleidung für Sonn- und W«ktage wie auch Wäsche und Schuhzeuq muß jede Patientin mitbringen. Der Pe nsion s- prers ist für das erste Quartal im voraus zu be­zahlen. Besuche von Angehörigen müssen vor­her angemeldet werden und dürfen nur alle 6

| Wochen erfolgen.

Das Verlassen der Anstalt und deren näch- ster Um^ung ist ohne Erlaubnis nicht gestattet.

Jede Pensionärin ist verpflichtet, sich den An­ordnungen der Leitung und namentlich auch der besonderen Hausordnung in allen Teilen streng zu fügen. Wiederholte Uebertretungen können event. Entlassung aus der Anstalt und zugleich Verlust der vorausbezahlten Pension nach sich ziehen.

Streit, Zank, unanständige Reden, insbeson- dere aber Aufwiegelungen jeder Art sind streng untersag. fteberhaupt soll das Leben in der An- statt den Charakter eines katholischen Familien- lebens haben.

^»^.^^"^roffizier als Dieb. I» einer <8e, rtätBvttfaMmg vor dem Maadeburatt

Abgen einen Unteroffizier, der gestohlen hntt» I memte der Anklagevertteter: Es ainae hn*

S». M

I ""chzudenken, denn wennÄr

er^ "gasige, nachzudenken, fei e» mit der

Das Gericht ließ sichkdoch

! »ÄäK & SfJt

di'kennen Eie wohl nicht!' - ,O ja, bk Se uS bet Doktor,und wen» Sie es wünschen so

wir fie gleich vernichten.' Dan» erhob er feine» Shuf tif6e$efilnbietteite b< Bierkrug, der auf einem Neben- «iche stand.Mta,.- -rga

tn»rh»n?e^tr»a^i®er< Hllhuerbrate». Wirt: ,6k Kam! ,aum Slauben, aber der Hahn, der eben

^der zwanzig Jahre alt* Gast: ,Oh, daS ba3 balt? Rnhnnt bqweifle auch nicht, daß

$ett! -Mache» Eie, daß 6k

Hab ich doch pi verkaufe» die fedtsten KäLm?'

Durch ausgtbtge Benutzung des Fern. I sprech erS sind wir in der Lage, über alle P bedeutenden Vorkommnisse in der Welt rasch i ju berichten. Durch Vertrag mit dem Wölfl " it"§^°ichenburea» haben wir uns die Ueder.

11 «ÄÄUÄ £ «n

| wußlsem zu bringen. Der Einzug geschäft- I !^ErIorderungen in dem genossen- | schastltchen Wirkungskreise fand Auf- " "ahme. Die,Blätter für Genossenschaftswesen' » k» ihrer Nr. 49 über das hinbei einge- ü ichlagene Verfahren einige sehr bemerkenswerte Mitteilungen. So hat z. B. die Passauer Hand- H werker - Kreditgenossenschaft seit einiger Zeit dev Weg, Forderungen durch die Genossenschaft ein- R riehen zu lassen, beschritten, und es hat sich da- M der gezeigt, daß die Entlastung der Gewerbetrei- benden von der Arbeit des Einzugs ihrer schon I H gemahnten Forderungen einem tatsächlichen Be-1 öörfniffe entgegenkommt. Die genannte Genossen-1 R Mast wurde in der ersten Hälfte dieses Jahres | tn rund 150 Fällen dieser Art in Anspruch^qe- M nommen, die fie auf folgende Weise zu erledigen 3 Nutzte: »Zunächst läßt sich die Genossen- I Mast die betreffende Forderung ihres Mitgliedes 31 mit allen Rechten in schriftlicher Form abtreten I

Verkehrs versagt. 9

Daß diese Art der Einziehung geschäftlicher I ^a^/rungen für die Mttglieder der Genoffen- schaft nicht zu unterschätzende Vorteile in sich Ichtleßt, ist außer Zweifel. Zudem scheint die «5?o^enschoft selbst bei dieser Einrichtung eine Stärkung zu erfahren. Wird doch besonders daß annähernd die Hälfte der Mitglied«: der oben erwähnten, fett 3 Jahren ^flehenden Genossenschaft, welche zurzeü einen Stand von 200 Mitgliedern aufweist, durch den Jnkassoverkehr zum Beüritt veranlaßt wurden. Jedenfalls verdient diese neue Einrichtung die werteste Beachtung der gewerblichen Kreise. Heilstätte St. Amiahaus tn MLni» I bei Litz (Rheinland).

«6fHne»8.6a*atort«w für alkoholkranke Frauen. - .Das St. Annahaus ist die erste kathollsche Hnlanstall dieser Art für Frauen in Deutschland. I

'f' reiche der neuen Bahn liegenden Ortschaften unter id Angabe ihrer Einwohnerzahl beizubringen. Ferner i sind die Entfernungen der einzelnen Orte von °er nächsten Station, die Erwerbsverhältnisse der ' Einwohner, deren größere oder geringere Wohl- haben heft, die Nähe von Fabriken, von größeren

Orten, Märkten rc., ein etwaiger neben dem all- gemeinen Verkehr zu erwartender besonderer Ver- kehr, z. B. Arbeiter-, Touristen- und Vergnügungs­verkehr, Besuch von Bädern, Wallfahrtsorten und dergl. anzugeben und gebührend zu berücksichtigen. In geeigneten Fällen kann es auch von Wert I sein, die nach den obwaltenden Verhältnissen zu I erwartende Anzahl von Reisen der Einwohner ny die voraussichtliche kilometrische Länge der Reisen sowohl für die geplante Neubaulinie wie sur etwaige bereits vorhandene Strecken desselben Unternehmens, soweit den letzteren ein vermehrter « ^kehr zufließt, schätzungsweise anzugeben. @inen Avhatt für die Veranschlagung können die Er- gebnisse gewähren, die auf gleichartigen, bereit- rm Betriebe befindlichen Kleinbahn- Strecken de- eigenen oder benachbarter Bezirke mit ähnlichen , *h?hrs- und Erwerbsverhältnissen der berühr­ten Gegend erzielt worden sind.

2) Hinsichtlich des Güterverkehrs. Es ist zusammenzustellen, in welchem Umfange und auf welche Entfernungen die Güter nach Art und Menge, welche bisher auf dem Lande bezw. Wasserwege oder auf bereit- vorhandenen Schienenverbindungen befördert wurden, demnächst voraussichtlich dem neuen Bahnwege zufallen und auf etwaige ältere Strecken desselben Unterneh­mens übergehen werden. Ferner ist zu ermitteln

zu verzeichnen, welcher neue Verkehr infolge ®et hfsseren Erschließung der beteiligten Gegen­den (infolge Vergrößerung bestehender oder Be­gründung neuer gewerblicher Unternehmungen, durch gesteigerten Versand oder Empfang land- und forstwirsschaftlicher Erzeugnisse, erhöhten Be- an r^-an landwirtschaftlichen Hilfsstoffen und Maschinen und bergt) mit genügender Bestimmt- he>.t in den ersten Jahren nach der Betriebs-Er­öffnung zu erwarten ist und auf welche Durch- I schnitls-Entfernung er sich voraussichtlich auf der neuen Bahn und auf den älteren Strecken des­selben Unternehmens bewegen wird.

. 3** ^esen Zusammenstellungen sind die haupt­sächlich m Frage kommenden Wagenladungsgüter nach chren Mengen und den durchschntttlich«! Transportlängen besonders hervorzuheben. Die Rückwirkungen auf die Einnahmen aus demPer- sonen- und Güterverkehr der etwa schon vor­handenen Sttecken desselben Unternehmen- find unter Berücksichtigung der Betriebskosten tunlichst ziffernmäßig zu ermitteln. Die in Aussicht ge­nommenen tarifarischen Einheitssätze für den Personen- und Güterverkehr sind anzugeben und

Lage der maßgebenden wirtschaftlichen Der- hallmsse zu begründen.

Solche Uebersichten sollen fortan in allen Fällen tnit ben von den Kleinbahnunternehmern zu be­schaffenden ausführlichen Vorarbeiten, bestehend £ Em Bauplan nebst Kostenanschlag und Rentabilitätsberechnung, vorgelegt und von den beteiligten königlichen Eisenbahudirettionen ge­prüft werden. s

Anläßlich beS Quartalswechsels laben wir bahrr unsere verehrten Leser zu recht zahlreichem Abonnement em unb richten zugleich bk Bitte aw fie, uns in ber Gewinnung neuer Abon- ne«i durch Empfehlung in Freunbeskreisen »ach Kräften zu unterstützen. Um bei bem herannahenden Quartalswechsel unliebsame ^rungen zu vermeiden, ist es gut, wenn man scho« jetzt bei be» Postanstalten die Bestell»»» bewirtt, was am einfachsten burch be» Brieft träger geschieht. '

i und veranlaßt den Zedenten, dem Schuldner Mtt- 7 1 Systems unb besteht

3 Forderung abgetreten habe, so muß er dem Schuld- I gegenüber die angezeigte Abtretung gegen sich gelten lassen,- auch wenn sie nicht erfolgt oder

J nicht wirksam ist. Der Anzeige steht es gleich, wenn der Gläubiger eine Urkunde über die Ab- Ü ^tnug dem in der Urkunde bezeichneten neuen » Gläubiger ausgestellt hat und dieser sie dem S Schuldner vorlegt. Die Anzeige kann nur mit | Zustimmung desjenigen zurückgenommen werden, » welcher als der neue Gläubiger bezeichnet wor- ü den ist.) Hierauf erfolgt seitens der Genossen- j schuft «ne Zahlungs-Aufforderung an den Schuld- H ner unter Bewilligung einer kurzen Frist, nach I deren Ablauf die Genossenschaft Zahlungsbefehl 5 Zegen den Schuldner erwirkt und event. Voll- | streckung veranlaßt."

I Neber die hierbei gemachten Erfahrunaen 4 wird dann folgendes mitgeteilt:

I _ ."Die Fälle, in denen gerichtliche Schrttte iy 4 Anspruch genommen werden müssen, find nur I verhältnismäßig gering; die große Mehrheit ber I Schuldner reagiert schon auf bie bloße Zahlunqs- aufforberung, welche auf Wunsch auch wett- gehenbes Entgegenkommen hinsichtlich ber raten» weisen Tilgung bet Schuld zeigt. Es kommt allerdings in einzelnen Fällen auch zur Klage- der Schuldner gegen den Zahlungs- J | befehl Widerspruch erhebt. Selbst bis zum » Offenbarungseid mußten einige Schuldner ge- ti trieben werden, nachdem die Zwangsvollstreckung Milos geblieben war. Diese unangenehmen M »älle bilden indessen nur die Ausnahme. Die ----------- £ ^gel ist, daß die Schuldner, namentlich aber 8'Nfrt. Dies- Einrichtung hat bei unseren R Genossenschaft selbst wohnhaften,

Leser» große Anerkennung gefunden. Bei be- ö genchtliche Konflikte mit der Genossenschaft »u ME Anläffm erleichtert die ,Fuldaer | vermeiden suchen. Der moralische Dimck d-v Zettung- das Verständni-^er Artikel Lrch I bie GenoffeissZaft auf di^Wbn« L-M

I Anscheine nach meist intensiver, als

S sttbstdaS gerichtliche Vorgehen des Erstgläubigers." | . Uw eine Zurückdrängung des übrigen Ge- schaftsbetriebes ber Genossenschaft durch diesen I H Fordeimngseinzug zu verhindern, find eine Reihe I » von Einschränkungen vorgesehen: So werden 5 Forderungen, welche ein Mitglied der Genossen- 1 schäft dem anderen gegenüber geltend macht, nur » soweit zum Einzug übernommen, als bie Ver> i ?e8 Rechtsanspruchs ohne gerichtliches I Einschreiten geschehen kann. Bei solchen Anlässen S arbeitet die Genossenschaft nur vermittelnd.

11 Ferner wurde bie Beschlagnahme von Anwesen H und deren Versteigerung unb Errichtung von I Znmngshypotheken für Rechnung Dritter vom | £Ä9§frei! beF Genossenschaft ausgeschlossen, j Endlich wurde jenen Mttgliebern, welche mit I lhren übrigen Geldgeschäften bie Genossenschaft i umgehen, auch die ÖMiuiumn b»a I

Zweites Blatt