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flllda, Samstag, den 28. November 1903.
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1879 1882 1886
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1873
30
gebracht. Später wurden die Parlamentarier auch im Stadthause empfangen.
* Genf, 27. Noo. 1903. Auf Ersuchen der Landespolizeibehörde verhaftete die hiesige Polizei zwei Anarchisten pamens Stoyanow oder Burtzew und Krakow. Der Name des ersteren ist ungewiß. Er kam zum erstenmale im Jahre 1889 von Sibirien nach Genf, blieb ober nicht dauernd hier. Später wurde er in London wegen anarchistischer Propaganda und Aufreizung zur Anwendung gewalttätiger Mittel zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Nach Verbüßung dieser Strafe kehrte er hierher zurück, wo er vor zwei Jahren Krakow kennen lernte. Sie gaben beide ein Blatt ,Narodowoletz' (Volkswiüe) heraus. Zur Täuschung der Polizei trug das Blatt den Vermerk: Gedruckt in London. Beide Anarchisten hielten sich bald in Genf, bald in Clärens und in Montreux auf. Voraussichtlich werden sie ausgewiesen und an die Landesgrenze geführt werden, welche sie wählen.
* Port Arthur, 27. Nov. 1903. In Ost- asien wollen die Engländer de» Chinesen und Japanern wieder Mut machen, nachdem sie bis jetzt durch übertriebene Schilderungen von den Kriegsrüstungen Rußlands dessen Gegner zum Widerstande aufzustacheln bemüht waren. Die Londoner ,Times' meldet aus Peking: „Obgleich unleugbar die Russen ihre Besatzungs- Truppen in der Mandschurei beträchtlich verstärkt hätten, gingen doch die russischen Rüstungen überstürzt vor sich und seien weniger weit gefördert, als Rußland der Welt glauben machen möchte. Augenscheinlich sei von den Mächten Japan allein nicht getäuscht worden. Der Statthalter Alexe- jeff habe bei der jüngsten Truppenschau den anwesenden Fremden mitgeteilt, es hätten 100,000 Mann teilgenommen, und als Zweifel austauchten, eine Erklärung veröffentlicht, wonach es 76,000 Mann waren. Jetzt ergäben authentische Nachrichten, daß es nur 21,000 Man waren, und man glaube, daß die Unruhe gegenüber der Vollständigkeit der japanischen Rüstungen derartige Uebertreibungen veranlassen. Die russische Gesamtmacht im Pachtgebiete von 32,000 werde jetzt auf 50,000 Mann gebracht.
* New-Dork, 26. Nov. 1903. .Reuter' meldet aus San Domingo vom 25. Nov.: Die Kriegsschiffe der fremden Mächte zogen die von ihnen gelandeten Schutzwachen zurück, mit Ausnahme der Seesoldaten der Vereinigten Staaten, die am britischen Konsulate aufgestellt sind, wohin sich, wie jetzt gemeldet wird, Präsident Wos y Gil geflüchtet hat.
Bekämpfung -er Schwindsucht.
Seitdem durch R. Koch im Jahre 1882 im Tuberkelbazillus die Ursache der Schwindsucht entdeckt war, hat ein zielbewußter und nachhaltiger Kampf gegen diese schleichende, unser ganzes Volkswohl bedrohende Krankheit ein»
richtsmimster zu öen „Leitsätzen" der sächsischen Religionslehrer?
* Er ist gerichtet, der protestantische Pfarrer Heckenroth, der es gewagt hat, in Neuwied-Altenkirchen die Nationalliberalen mit Hilfe des Zentrums um chre Landtags- Mandate zu bringen. Der Vorstand des rheinischen Hauptvereins des „unpolitischen" evangelischen Bundes hat am Donnerstag in Köln getagt und beschloffen, seine schmerzliche Entrüstung darüber auszusprechen, daß der evangelische Pfarrer gegen die fast durchweg evangelischen Wahlmänner ein Wahlbündnis mit den Ultramontanen geschloffen hat, durch das er sich selbst ein Mandat gesichert, ein zweites dem Zentrum ausgeliefert hat. Der Vorstand stellte weiter mit Genugtuung fest, daß Heckenroth untern 21. November seinen Austritt aus dem Bunde angezeigt hat, wodurch er der Notwendigkeit seiner Ausschließung überhoben wurde. Der Vorstand sprach seine Ueberzeugung dahin aus, daß trotz dieser bedauerlichen Wahlirrung überall am Rhein die evangelischen Pfarrer in innerster Abwehr des ultramontanen Ansturmes zur Wahrung der deutsch-protestantischen Jntereffen charakterfest auf der Wacht stehen. — Herr Heckenroth hätte sich mit den Sozialdemokraten gegen das Zentrum verbünden sollen, dann hätte der Vorstand des evangelischen Bundes ihm Dank und Anerkennung gezollt.
** Ein offenes Wort spricht ein Superintendent a. D. in Dresden, Herrn. Opitz in einer soeben erschienenen Broschüre: „Das Bekenntnis meines guten Gewissens" (Preis 40 Pfg.) aus. In der recht beachtenswerten Schrift geht Verfaffer von der Grundlage aus, daß sein gutes Gewiffen von ihm fordere, das Gute, Wahre und Wesentliche der katholischen Kirche unparteiisch anzuerkennen. Er bedauert die Trennung der Kirchen und wünscht sehnlichit eine Wiedervereinigung, der weder in den lutherischen Symbolen noch in den Reformatoren selbst ein eigentliches Hindernis entgegenstehe. Um zu einem entsprechenden Resultate zu gelangen seien in erster Linie die Vorurteile, die gegen katholische Lehren und Einrichtungen herrschen, zu bekämpfen. Das Jesuitengesetz nennt Verfaffer direkt eine „Schande unseres Jahrhunderts". Die Hauptschuld an der Vertiefung der konfessionellen Spaltung mißt er dem „Evangelischen Bund" bei. Schließlich kommt Herr Opitz zu dem offenen Bekenntnis, daß er den Gläubigen unter den Katholiken näher stehe, als den Abtrünnigen auf seiner Seite. Die kleine Schrift wird auf katholischer wie protestantischer Seite mit großem Jntereffe gelesen werden. Wenn wir Katholiken auch nicht alles unterschreiben können, so ist doch der versöhnliche Geist durchaus anzuerkennen. Der Evangelische Bund wird allerdings weniger Freude daran haben.
* Beobachtungsleitern für die Feldartillerie. Das Bestreben, für sbie Artillerieschießen einen künstlich erhöhten, transportablen Beobachtungsstand zu schaffen, ist nicht neu und tritt neuerdings, wo gegenüber der stets gesteigerten Feuerwirkung der modernen Geschütze die Schießen aus verdeckten Stellungen stark an Bedeutung gewonnen haben, wieder mehr hervor; hat doch unsere Fußartillerie seit langem Beobachtungswagen, welche außer einer ausziehbaren Beobachtungsleiter das Telephongerät, Scherenfernrohr und anderes enthalten. Mm glücklichsten scheint diese Frage durch eine schon vor Jahren ausgeführte Konstruktion eines deutschen Artillerieoffiziers gelöst zu fein. Die Kruppsche Gußstahlfabrik hat neuerdings ein verbessertes Modell einer solchen Leiter hergestellt. Die dreibeinige, 21 Kilogramm wiegende Leiter, welche überaus leicht in kaum einer halben Minute auf- und abgeschlagen werden kann, kann sowohl auf den Erdboden, als auch auf jede beliebige Protze gesetzt werden, sobald die letzteren durch eine ganz geringfügige Sortierung hierzu befähigt werden. In letzterem Falle beträgt die Beobachtungshöhe annähernd 5 Meter; für bequemes und sicheres Stehen und Sitzen des Beobachters, welcher ein Scherenfernrohr auf der Leiterspitze unterbringen kann, ist Sorge getragen.
8 Gegen die Laudtagswahl in Danzig ist von dem mit nur vier Stimmen unterlegenen konservativ-klerikalen Kartell Protest erhoben worden.
Ausland.
* Paris, 27. Nov. 1903. Die englischen Parlamentarier wurden heute von der Handelskammer empfangen. In den bei, dem Empfange gehaltenen Reden wurden Wünsche für die Entwickelung der Handelsbeziehungen zwischen Frankreich und England zum Ausdruck
Aus diesem Zahlenbild gebt deutlich hervor, daß keine Partei so sehr den ruhenden Pol in der politischen Erscheinungen Flucht gebildet hat, wie gerade das Zentrum.
§8 Die evangelischen Religionslehrer der höheren Schulen in der Provinz Sachsen haben sich in ihrer diesjährigen Konferenz mit der Frage beschäftigt, wie sie ihre Schüler für den Kampf gegen den Ultramontauismus ausrüsten sollen. Der Berichterstatter stellte eine Reihe von Leitsätzen auf, wonach eine „Ausrüstung unserer Schüler für den Kampf gegen den Ultramontanismus notwendig" ist und in erster Linie erfolgt „durch Aufklärung über dessen Wesen", doch soll damit die Darlegung verbunden werden, „daß Katholizismus und Ultra- montaniLmus keineswegs gleichbedeutend sind". „Das Widerchristliche des Ultramontanismus muß sowohl bei der Besprechung neutestament- licher Schriften, wie bei der Behandlung der Kirchengeschichte gezeigt werden. Dabei kann ein ' doppelter Weg gewählt werden, nämlich einer» seits der gelegentlichen Hinweise, anderseits der systematischen Darstellung." „Auch andere Lehrfächer, besonders das Deutsche und die Geschichte, sind dazu berufen, das Verderbliche im Wesen des Ultramontanismus zu zeigen und an der Ausrüstung der Schüler gegen ihn mitzuarbeiten." In edler Unbefangenheit verkünden die Herren Religionslehrer hier also, daß der Religionsunterricht, sowie der Unterricht im Deutschen und in der Geschichte zur Katholikenhetze, zur Entstellung und Verleumdung des katholischen Glaubens und Lebens benutzt werden müffen. Daß es immer schon geschah, wußten wir ja, aber so offen wurde es bisher nicht ausgesprochen, wie hier, wo es sogar pä> :gogisch zu begründen versucht wird. Zwar unterscheiden öie Herren vorsichtig zwischen „Ultramontanismus" und „Katholizismus", aber selbst die .Kreuzzeitung' sagt ihnen, daß die Unterscheidung praktisch bedeutungslos sei. Der Kampf gegen den Ultramontanismus sei mit dem Kampfe gegen den Katholizismus gleichbeoeutend. Das bonservative Blatt meint zwar ebenfalls, der Gegensatz zwischen der evangelischen und der ka- rholischen Auffassung sei im Religionsunterricht mit aller Entschiedenheit zu betonen. Aber die polemische Seite dürfe nicht ausschließlich behandelt werden; ein gewissenhafter Religionslehrer müsse sich stets bewußt fein, daß er feine Schüler „durch Heranbildung zu gläubigen evangelischen Christen am sichersten vor katholischen Einflüssen schützt, viel sicherer, als durch eine liberalisierende Theologie, die mit der Bekundung des Gegensatzes gegen Rom die Betätigung des evangelischen Bewußtseins für erschöpft hält." Jn- rereffant ist das Geständnis der Religionslehrer, daß der Kampf gegen den „Ultramontanismus" auch im Deutschen und Geschichtsunterrichte getrieben werden müffe. Und da tut man entrüstet, wenn katholische Eltern ihren Kindern diese» Unterricht auch durch katholische Lehrer erteilt wissen wollen! Da redet man von Intoleranz, wenn die Katholiken nicht damit einverstanden sind, daß dieser Unterricht an „paritätischen" Anstalten ausschließlich von Protestanten erteilt wird. Die ,Kreuzzeitung' meint, die Forderung der Religionslehrer sei nur bei konfessioneller Trennung der Schulen durchführbar, aber bei den höheren Schulen sei diese Trennung nach der Entwickelung der letzten 30 Jahre schwer erreichbar. Wie denkt das Blatt denn aber unter diesen Umständen Über die Forderung? Darüber spricht es sich nicht bestimmt aus. Was sagt übrigens der Unter«
* Rom, 27. Nov. 1903. Gestern abend wurde die Seid)e des Bischofs Anzer ohne besondere Feierlichkeit von der Kirche Santa Maria dell'Anima nach der Kirche des deutschen Friedhofes gebracht, wo am Vormittag eine Leichenfeier statffand. Auf dem mit schwarzem Tuch bedeckten Sarge, der in der Mitte der Kirche aufgestellt war, lagen Mitra und Ordensauszeichnungen des Verstorbenen. Msg. de Wal die hl. Messe zelibrierte. Die Gesänge führten die Schüler des deuffchen Kollegiums aus. Der Feier wohnten der preußische und bayerische Gesandte und der österreich-ungarische Botschafter beim päpstlichen Stuhle bei. Ferner waren anwesend Vertreter des päpstlichen Hofstaates, Abordnungen aller deutschen Institute, chinesische Schüler des Kollegiums der Propaganda und zahlreiche Mitglieder der deutschen Kolonie. Die Präcordien werden nach Tsingtau gesandt.
* Prüfung der Schulvorsteherinnen. Am 23. März k. Jahres soll in Kassel die Prüfung der Schulvorsteheriqnen abgehalten werden. Zu derselben werden nach § 23 der Prüfungsordnung vom 24. Aprll 1874 nur Lehrerinnen zugelaffen, welche den Nachweis ihrer sittlichen Unbescholtenheit und ihrer körperlichen Befähigung, sowie einer mindestens fünfjährigen Lehrtätigkeit zu führen vermögen und mindestens zwei Jahre in deutschen Schulen unterrichtet haben. Die Meldungsgesuche sind bis spätestens zum 20. Dezember d. I. an das Kgl. Provinzial-Schulkollegium in Kassel einzureichen
Während vom Jahre 1876 bis 1886 die Zahl der an Tuberkulose Gestorbenen sich auf ungefähr gleicher Höhe hielt, fiel sie von da an ununterbrochen bis zum Jahre 1899. Im Jahre 1900 stieg die Sterblichkeitsziffer wieder etwas, sank dann aber im folgenden Jahre wiederum weiter um mehr als l1/« Prozent. Bezüglich der vom Jahre 1894 ab angeführten absoluten Zahl der Gestorbenen fei bemerkt, daß die Bevölkerung Preußens in dem gleichen Zeitraums (1876—1901) von rund 26 Millionen auf rund 34 Millionen gestiegen ist.
Das hervorragendste Interesse unter den Mitteln zur Bekämpfung der Schwindsucht beanspruchen heute die Lungenheilstätten. Solche Spezialanstalten für Lungenkranke sind bis heute das Hauptmittel im Kampfe gegen die Tuberkulose. Diese Institute sind teils Privatanstalten, welche wegen der zu großen Kosten in der Regel nur von bemittelten Personen ausgesucht werden können, teils Volksheilstätten, in welchen die Kranken auf Kosten der Krankenkassen oder Lan- desversicherungs-Anstalten verpflegt werden. Im allgemeinen äußern sich die Fachmänner über die Wirksamkeit der Lungenheilstätten sehr befriedigt, wenn dieselben auch nicht in allen Punkten den Erwartungen entsprochen haben. Werden Lungenkranke aus der Heilanstalt auch gebessert entlassen, so tritt doch sehr häufig ein Rückfall ein, sobald sie in ihre alte Lebens- und Ernährungsverhältnisse zurückkehren. Die Sorge für geeignete Arbeitsvermittelung und Beschaffung vonUebergangs- Anstalten für die aus den Heilstätten Entlaffenen hat sich daher als ein dringendes Bedürfnis heraus gestellt. Weiterhin erscheint es notwendig, Vorkehrungen zu einer Auslese der Kranken zu treffen, um so den Heilstätten die für sie geeigneten Kranken im richtigen Stadium zuzuführen. Für die Pattenten, deren Krankheit schon weit vorangeschritten und darum für die Umgebung besonders gefährlich ist, erscheint die Errichtung besonderer Asyle, wie Pflege- und Heimstätten, geboten.
Ueber den genannten Heilbestrebungen wird den Vorbeugungsmaßregeln, die schon im KmdeS» alter einsetzen, ein großer Wert beigelegt. Auf dem internationalen Tuberkulosekongreß zu Berlin im Oktober vorigen Jahres wurde die Notwendigkeit dieser Art Prophylaxis besonders betont. In erster Linie ist hier der Skrofulose der Kinder Beachtung zu schenken und die Disposition solcher Kinder sür Tuberkulose durch Aufenthalt in geeigneten Anstalten lKindersana- torien) zu beseitigen.'
Deutschland hat in der Bekämpfung der Tuberkulose, insbesondere in der Durchführung praktischer Maßnahmen, schon anerkennenswertes geleistet und damit in mancher Beziehung die anderen europäischen Staaten weit überflügelt. Wie der Generalsekretär des „Deuffchen Zentralkomitees zur Errichtung von Heilstätten für Lungenkranke", Dr. Pannwitz in einer Ausschuß- sitzung des Komitees im Mai dieses Jahres mit» teilte, gibt es heute in Deutschland 18 Polikliniken, die sich in den Dienst der Bekämpfung der Tuberkulose durch das Komitee gestellt haben, 18 Tageserholungsstätten, 2 ländliche Kolonien für Heilstätten-Entlassene, 8 Pfiegestätten und Jnvalidenheime, 6 Kinderheilstätten für tuberkulöse Kinder, 51 Kinderheilstätten (Vortuber-
Deutsches Reich.
Berlin, den 27. November 1903.
** Aus Anlaß der gegenwärtig hier statt' mdenden Verhandlungen über den deutsch- russische» Handelsvertrag fand am Donuers- rag abend bei dem Staatssekretär des Auswärtigen Amtes Freiherrn o. Richthofen ein Diner statt.
* Die Entwicklung der Parteien im preußischen Abgeorduetenhanse fest 30 Jahren veranschaulicht folgende Tabelle:
Narionallib. 169
Fortschritt 72
Deutsckfr eis. —
Steif. Bet. - ole» 17
30. Jahrgang.
gesetzt. Mit der Entdeckung dieses Bazillus waren nicht nur die richtigen Wege für die Behandlung der Tuberkulosekranken "gewiesen, man war dadurch auch in den Stand gesetzt, die richtigen, vorbeugenden Mittel in Anwendung zu bringen, um der Entstehung der Krankheit von vornherein zu begegnen. Nachdem die jahrelangen Bemühungen im Kampfe gegen die Tuberkulose den Beweis erbracht haben, daß dieser Kampf auch ein aussichtsreicher ist, hat man in neuerer Zeit mit gesteigerten Kräften weitergearbeitet. In der preußischen Sterblichkeitsstatistik kommen die bisherigen Erfolge der Tuberkulosebekämpfung deutlich zum Ausdruck
im Jahre
Menschen
Das sind pro 10090 der Beoölkerungszahl
1876
79 770
30,95
1881
84363
30,89
1886
88283
31,14
1889
82529
27,97
1890
84086
28,11
1891
80151
26,72
1892
76161
25,01
1893
76977
24,96
1894
74656
23,89
1895
73752
23,26
1896
70373
22,07
1897
70380
21,81
1898
65560
20,08
1899
68408
20,71
1900
70602
21,17
1901
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