30. Jahrgang.
flllda, Mittwoch, den 25. November 1903
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30ERSEH-KURSEOtto Goebel, Bankgeschäft t« fulia (vorn. Joseph Schmitt) Schlossstr
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3. parzeller in Mda. Wochenbeilage: „Illustrierte Sonntagrzeitung
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scheint täglich, mit insnahme der Sonn» md Feiertage, viertel Mrl. vezugrpreis chne vringerlohn und Bestellgeld in Zulda und snsroärts 1 Hit. 50 Pffl
nicht schetden! — au8 welchem Grunde?'
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Injeiflen; Vie et» haltige petitzeile oder deren Kaum 16 Pffl »eName« die petitjetlt 25 pffl.; bei wieder- holungen wird entspr. Ladatt gewährt.
Druck und Verlag der Kuldaer Actiendruckero» in Zulda (Harmonie)
Zernfprecher Ur. 9.
-----, sterfina"- Mk 20 40 1 Srt Lira Beseta - 80 Pfg. 1 Oesterr. Gulden (Sold) = 2 Ml. 1 Oesterr. Dulden (Whrg.) = Ml. 1.70. 1 Oesterr.-Ung. Krone = 85 Ma. 1 holländischer Gulden = SWL 1A arnrechnung: l M^Sttrlm^-M^ 1 Stet K^diMubel - Mk. 2.16. 1 Peso-- SH. 4. 1 Dollar = Mk. 4.20. 7 «ulden süddeutsche Währung = Mt. 12. f Dlark Bank- -- Mt. 1.50.___________
wähl von Gedichten ist schon früher »on der Kritik sehr günstig beurteilt worden; sie verdient diese Aner- kennung tn erhöhtem Maße, nachdem außer verschiedenen Aenderungen die Zahl der berücksichtigten Dichter aus 89 mit 991 Gedichten vermehrt worden ist und kurze LebenDbeschreibungen der Dichter sowie willkommene Erläuterungen (15 Seiten Anhang) hinzugetreten sind. Der prächtige Sand kostet in Originallemendecke (722 Seiten Großoktav) nur 6 Mark.
Der Jesuit Joseph Spillmann gehört auf katholischer Seile zu den beliebtesten Grzählern. Seine Romane, Erzählungen und Nooellen umfassen schon eine stattliche Reihe DieSmal hat er uni eine neue Frucht seiner Kunst und Gestaltungskraft auf den Weihnachtstisch gelegt, eine Erzählung auS dem Schweizer BolkS- leben des 18. Jahrhunderts: .Der schwarze Schumacher". (Origmalband 4.80 Mark). Der Held der Geschichte ist der „Diktator von Zug', Joseph Anton Schumacher, der in den damaligen leidenschaftlichen Parteikämpfen der .Linden und der „Harten' im Kanton Zug eine führende Rolle spielte. Spillmann bietet unS ein farbenreiches Bild jener Zeit u»d ihrer BolkStqpen.
Für Sptllmann'S Romane und Erzählungen gibt eS tein überzeugendere- Lob als die hohe Zahl der Auflagen, die ihnen bisher befchieden war. Der zwei bändige historische Roman aus den letzten Jahren Maria StuartS, .Die Wunderblume von Woxtndon" hegt bereits in 5. Auflage vor (gebd. 7 Mark), Wolken und Sonnenschein", die reizende, von Fritz Sergen illustrierte Novellensammlung, in sech ter Auflage (zwei Originalbände 7 Mark), endlich .SinOvferdeS Beichtgeheimnisse8", zum erftenmale mit 12 ansprechenden Vollbildern auS- geftaitet, in 8. und 9. Auflage (gebd. 3 Mark).
Konrad Kümmel bereichert seine beliebten Sammlungen gesunder, kerniger BolkSerzählungen um eine neue Serie, welche diesmal dem Humor Rechnung trägt und, wie der Sammel.Xitel besagt, d«S Leben: „Auf der Sonnenseite" schildert. DaS erste Bändchen mit ö6 humoristischen Erzählungen kostet in farbengroßem Leinenband 2.30 Mark.
Von Spillmann'S illustrierten Jugenderzählungen „Aus fernen L a n d e n" ist eine hochinteressante Geschichte aus den jüngsten Wirren in Edina, „Die Brüder Dang und die Boxer' (mit 4 B Idern) neu erschienen (gebe. 1 Mark). Die jetzt 19 Bändchen umfassende Sammlung wird künftig auch in Leinwandbänden zu je dret vereinigten Bändchen zu haben sein (I.-V. 2 60 Mark, VI. 3.20 Mark).
Sehr beliebt find auch die hübschen Halbleinenbändchen „Kinderfreude" [ä 1.20 Marks mit Erzählungen für Kinder undjeSfarbigen Bildern. Elisabeth Müller Pflanz, He ene Jansen haben in den bisherigen acht vändchen reizende Sachen für Kinder von 6, 8,10—15 Jahren zusammengetragen. Eine wahre „Kinderfrevde"!
Eine ernsten Lebensfragen gewidmete Neuauflage möge unseren heutigen Rundgang durch den Herder'schen Verlag beschließen: Der Benediktinerpater Sebastian o.Dei bietet in 4. Auflage seine zeitgemäßen Plaudereien über „Unsere Schwächen", die sog. keinen menschlichen Schwächen. <G bd. 2 Mark».
11.40 Mk. Der zweite (mit Titelbild und drei P änen) 14 60 Mk. Dem verstorbenen P. Granderath panben alle KonzilSakten. zur unbefchräntten Verfügung. Schon dadmch haoeu seine Forschungen einen von keiner Konzilsgeschichte erreichten Wert.
Wir reihen hier gleich einige tn das religiöse ®e< biet einschlagende Neuheiten und Neuauflagen an. In 5. Auflige erschien das zweibändige .Leben unsere« Herrn Jesu Ehristi" in Betrachtungen von Mesch, lei 8. J., eine ebenso anregende wie nutzbringende Lektüre in unserer alle« verflachenden Zeit (geb. in Halbfranzband 11 Mk.) Dr. HenseS prächtige .Heiligen-Legende" ist tn 3. Auflage zum ersten- male in «roßo ktav erschienen (mit Xtblbanb in D iginalbanb 6 Mk.) Franz Haitier S. J. entwirft ein .Lebensbild deS ehrw. P ElaudtuS d, la Eolombiö.e S. J." (nebst fernem geistlichen Tagebuche), deffen Seligsprechung nahe bevorftehi, (mit BtldniS, geb 2.40 Mk.) Beruh. Arens, 8 J., bietet uns in .Anna von XainStonge", der Stifterin der Ur- fulinen von Düle, das Lebensbild einer Jagender,,ehe- rin auS einer Zeit, wo der Jugindunterricht noch wen,, Äitzt war, nach Originalquellen, bie I MoreyS bearbeitet hat. (Mit 3 «tldnifsen und 2 Schrift- proben, geb. 4 Mk.) Klier« vierzehn Konferenzen überden Es eh orsam", »on B. Fr antz herausgegeben, in Leinwand 1.30 Mk.) ist ein sehr nützliches Buch für Studierende, namentlich in Anstalten.
«on JanssenS .Geschichte deS deutschen Volke« seit dem Ausgange des Mittelalters" ist nun auch der achte Band in der neuen Bearbeitung von Ludwig Pastor, wesentlich vermehrt und vielfach auf GiUnd der neuesten Quellenforschungen verbessert, in i3. und 14. Auflage erschienen (Original-Leinenband 10.60 Mk) Der achte Band von Janflen 'st bekanntlich einer der wichtigsten und interessantesten, weil er die voikswirtschaftlichen, gesellschaftlichen und rel'giöS- sittlichen Zustände seit dem Ausgang des Mittelalters bis zum dreißigjährigen Kriege darftellt. In diesem Bande finden sich auch die von Pastor noch bedeutend vermehrten Beweise für die zunehmende fittliche Ver wildemng nach und infolge der Reformation und der neuen Lehren Luthers über Keuschheit und Ehre. Hexenmärchen und Hexenverfolgung nehmen einen breiten Raum ein. Unter Pastors kritischer Hand ist der Wert und die Bedeutung der Janflen'schen Geschichte nur noch gewachsen, was die Gegner gar zu gern verschweigen möchten.
Bon Emil Michales 8. J. „Geschichte deS deutschen Volke« vom 13 Jahrhmde't bi« jum Ausgang des Mittelalters", dieser auf 6—7 Bände berechneten notwend gen Ergänzung des „Janssen", hegt nun der dritte Band vor (Leinwand mit Leoerrucken 8.40 Mark) Der Band behandelt deutsche Wiffenschaft und deuische Mystik während deS 13. Jahrhundert« und stellt eine gewaltige, verdienstvolle Arbeit bar, eine auf unantastbare Quellen gestützte, wahrheitsgetreue Beleuchtung der höchsten Blütenperiode des Mittelalter« in Kunst und Wiffenschaft. ES ist sozusagen eine Ehrenrettung de« .finsteren Mittelalters" aus den blankesten Waffen der Wiffenschaft.
Dr. Wild er mann's .Jahrbuch de r Na- turwissenschaften" ist in Fachkreisen rote in der gebildeten Satenrotlt gleich beliebt und hat während seines 18jährigen Bestehens in der Presse aller Richtungen die anerkennendste Ausnahme gefunden. Der 1902-1903 umfaffenbe achtzehnte Jahrgang (geb. 7 Mark) gibt wiederum Rechenschaft über bie hervorragendsten Fortschritte auf allen Gebie en der Physik, Technik. Chemie, Astronomie, Meteorologie, bet verschiedenen Naturreiche, bet Anthropologie unb Urgeschichte, ber K- unb Landwirtschaft, Medizin, Industrie u. s. ro lextdilder unb 2 Kärtchen bereichern bie hochinteressanten Aohanblungen.
In dritter, sehr verbesserter unb erweiterter Auflage liegt bie .Deutsche Poesie von ben Romantikern bis auf die Gegenwart" von Dr. Otto Helling- h a u s vor. Diese für Schule und Haus bestimmte Ans-
4 Berl. Hypothekenbk.
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4 Fkf.HypbLIV.1900 4 „ Ser. XVIII1905 4 „ Hypb:.Ser.4Vl
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• Braunschweig, 24. Nov. 1903. Hier sind in weiter Umgebung große Sturmschäden angerichtet worden. Aus Grude BiSmarck bet Völpke geriet nachts eine Arbeiterkaserne in Brand. 70 Arbeiter konnten sich nur mit Mühe retten, viele erlitten schwere Brandwunden; einer ist bereits gestorben.
• Zukunftsbild. .Denken Sie sich, die Direktors find nun bald drei Jahre verheiratet und kaffen sich .Höchst merkwürdig! . . . aber — „Wie ich höre . . . unüber»
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Handlung hat sich an die Riefenaufgabe, über deren Verbrauch an materiellen und technischen Mitteln, an geistigen und künstlerischen Kräften sich die Meisten keine annähernde Vorstellung machen, kühn herangewagt. Jetzt gilt es aber auch, daS große Werk nach Verdienst zu unterstützen. In keinem beffet situierten katholischen Hause, in keiner Bibliothek, tn keinem Lesesaale darf künftig Herders Konversationslexikon fehlen! ES ist staunenswert, welche Unsumme des Wissens auf allen Gebieten in solch' einem Sande zusammengetragen ist. Dabei stehen die wiffenschastlrchen, technische, , statistischen u. s ro. Angaben dieses LexikonS auf einer nicht mehr zu übertreffenden Stufe der Genauigkeit, Gemeinverständlichkeit und sozusagen biS «um Tage fortgeführten Vollständigkeit und Neuheit. Vor kurzem ist der zweite Band biS »Eldorado reichenb) fertig geworden und liegt in feinem prächtigen Oligmalein- banbe vor uns. Hier muß jede Kritik verstimmen.
Wir können in dieser knappen Uederficht auf Einzelheiten nicht näher eingehen, würden sonst die vorzüglich dur-Lgeführte Darstellung Über Deutschland (nebst Kolonien) mit ihrem bewundernswerten geschichtlichen und anderem Material, ihrer Fülle von Karten, statistischen Tabellen rc zum Exempel heran- ziehen. Nur daS eine fei betont, daß der II. Band im ganzen 570 Abbildungen enthält, davon 40 im Text, 170 auf den äußerst sauber ausgeführten Tafeln in Schwarz- und Buntdruck. Auf dteseS Universum des Wissens können die deutschen Katholiken stolz sein. Mögen sie daher Herders Konversations-Lexikon nicht nur bewundern, sondern auch kaufen und ihren Bibliotheken einverleiben! UcbrigenS Haden selbst liberale Blätter (z. B. die Münchener Neuesten Nachrichten')die große Objektivität des Lexikons anerkannt. . .
DaS gleiche Lob aus Gegner? Mund wurde dem StaatSlexikon der GörreSgesellschast zuteil, deffen zweste Auflage unter der Leitung von Dr. Julius Bachem nahe vor dem Abschluß steht. Der IX. Band liegt seit einiger Zeit vollendet vor. Jeder Band kostet tn Halbfranz gebunden 16.50 Mark. Selbst die „Reformation" in Berlin erkannte das objektive Urteil des Herausgebers und ferner Mitarbeiter an und bezeugte: „Jedenfalls ist das hervorragende Buch eine Quelle reicher Belehrung und besonders in den s zialen und sozialpolitischen Parteien von großem Werte." . . . .
In diesem Zusammenhänge darf auch das tn zweiter Auflage von Kardinal Hergenröther und später von Prof. Kaulen neu bearbeitete Kirchenlexikon nicht ungenannt bleiben. Die 13 Bände kosten gebunden 171.8 । Mark.
Es gibt kaum ein Gebiet des Wissens, da? tm Herder'schen Berlage nicht durch hervorragende Werke vertreten wäre. Von den zahlreichen kunstgeschichtlichen Editionen ist Dr. Adolf Fäh'« „G schichte der bildende» Künste" in zweiter erweiterter Auflage soeben neu erschienen (in prächtigem Halbfranzband 25 Mark). Der erhöhte Wert dieser zweiten Auflage liegt nicht nur in der Verwertung ber neuesten Forschungen, sondern vor allem in der Ausdehnung von Text und Bildern auf dte Kunst des 19 Jahrhunderts. Fäh's „Kunstgeschichte" nimmt in dieser verbesserten Form unter ihresgleichen einen der ersten Plätze ein. Dem gebildeten Laien fällt es angenehm auf; daß bei aller Reichhaltigkeit ber unnötige Ballast vermieden ist. Die technische Ausführung ist über alles Lob erhaben. Dem herrlichen T'teldside (Albrecht DürerS Selbstbildnis) reihen sich 36 Tafeln und 940 Textbilder an, alle in sauberster, plastischer Wiedergabe. Biele Abbildungen find insofern neu, al? man ihnen in anderen Werken nicht begegnet. Alles, roa« Anstoß erregen könnte, ist sorgfältig ausgeschaltet
Für Theologe», aber auch für gebildete Laien ist „Die Geschichte deS Vatikanischen Konzils", bearbeitet von P. Granderath S. J., herausgegeben von P. Kirsch, von hohem Jntereffe. Der dritte Band steht noch aus. Der erste (mit Titelbild) kostet geb.
Dr. K. weihnachtsbücherschau 1905.
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Unter „Katholischer ßitteratur" versteht man nicht bloß bie, welche ben katholischen Standpunkt in irgend einer Form unmittelbar zum Ausdruck bringt, sondern auck lene, welche im allgemeinen auf dem Boden der katholis chen W eit ans chauung steht und, ohne eine Tendenz hervorzukehren, katholischer Uebei- leuauna katholischem Empfinden niemals zu nahe tritt. Es gM auch von Nichtkatholilen verfaßte Bücher, die der Katholik mit Nutzen und ohne Ae gernis lesen kann wie es umgekehrt zahlreiche Autoren gibt mit kathol schem Taufschein welche der Kirche, der sie innerlich fernftehen, arge Schläge oder doch gehäsfige Nadelstiche versetzen. Wahrer Kunstwert mag oft über Fehler und Schwächen ber Tendenz hinwegsehen lassen. Aber das kann doch nur für burchgebilbete, tnnerltch gefestigte Leser gelten. Der katholischen Familie sei vor allem der sog. katholische Büchermarkt zur eifrigsten Benutzung und Förderung empfohlen. Wer in der Litteratur nicht genau Bescheid weiß, tut am besten daran, bei jedem angebotenen Buche nicht nur nach dem Verfasser, sondern vor allem auch nach ber VerlagSsirmazu schauen unb an ben Orten, wo sog. katholtfche Buch- banblungen bestehen, bei ber Auswahl von Lektüre unb Festgeschenken diese zu bevorzugen. Ist der Ber- lag eine« BucheS wegen feiner katholischen Richtung anerkannt und erprobt, so ist für die Tendenz ober Tendenzreinheit des Buches jede mögliche Sicherheit geboten. ES läßt uns kalt, wenn auf gegnerischer Seite Über „katholischeAbschließung",H>neintragung konfessio neller Unterschiede in das Geschäftsleben g»zetert wird. Heutzutage hat nichts gewaltigeren geistigen unb moralischen Einfluß als das gedruckte Wort. Du handelt es sich nicht mehr um die materiellen Inter- ff en des zufälligen Druckers ober Verschleißers oder Buchbinders, sondern um die seelischen Interessen deffen, der das G-druckle lesen soll. Wir beklagen im Gegenteil, daß auf katholischer Seite beim Bücherkauf die .Abschließung" noch sehr viel zu wünschen übrig läßt, daß die Zahl derer, bie sich unb ihren Familie» aus gegnerischen Lagern bie geistige Kost liefern lassen, immer noch Millionen beträgt. Nicht nur bie Ueber- »euauna, sondern auch das Ehrgefühl der Katholiken sollte endlich darin Wandel schaffen, zumal die früher beliebte Ausrede, daß ber katholische Bücher- markt ben Ansprüchen gebildeter Kreise an geistiger Anregung und schöngeistiger Unterhaltung nicht genüge, auch Tebe Spur seiner Berechtigung verloren hat. Der Fehler ist nur, daß so viele gebildete Katholiken die katholische Litterartur nicht kennen.
Wir beginnen unsere diesjährige Rundschau über bie empfehlenswertesten Neuheiten bes Büchermarktes, soweit sie sich insbesoubere zuFeftgeschenken eignen, nach alter Uedm-g mit ber Herderschen Verlags Handlung in Freiburg im Brettgau. Da ist eS beim naturgemäß zunächst bas gerabezu epochemachenbe neue Unternehmen biefeS Verlages, das unsere Aufmerksam, leit auf sich zieht: Herders ikonoersations- lexikon in acht Bänden ä 12 Mk. 50 Pf Welcher gebildete Katholik, den die unrichtigen und tenbemiö« gehässigen Angaben anderer Lexika über katholische Dinge ober das völlige Ignorieren katholischer Leistungen und katholischer Berühmtheiten in tiefster Seele kränken mutzten, hatte nicht schon lange sich nach emem Konversationslexikon gesehnt, bas bei aller Obiektivität und völlig auf ber Höhe der Zeit stehend dem katholischen Standpunkt gerecht würbe! Die Herber sche Verlags-
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3 Holl. Korn. 1000 fl. 311 Köln-Mind.lOOTHl. 3l/i Lübecker 50 Lhlr. .
3 Madrider 100 FS. .
4 MernPräm-lOOTHl 31/« Oesterr.v.1854 250fl. 4 0efteir.o.l860 500fl.
3 Oldenburg. 40 Dhlr 2i/i Raab-Grazer 150 ff.
inkl.Ancechtschein 3 Türkenlofe 400 fl. .
Unoerzinrliche Lose.
SnSbach-Gunzenh. 7 fl. autjjmuger 7 st. . . . Braunschweiger 20THI. Finnlänbische 10 Thl. . Freiburger 15 FS. . . Mailänder 45 Lire. . Mailander 10 Lire. .
nninger 7 fl. . . . Neu urteler 10 FS.. . Oesterr. 0.1864100 fl.. Oesterr.«.. b.o.58'(Lfl. ügppenheiaKr T'fl. . . Ungar. Staats 100 fl . öenetianer 30 Live . .
Reichsbank-Diskonto: Lomburs-ZinSfuß:
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