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30. Jahrgang

Samstag, den 7. November 1903

beben.

eiste. 8 Uhr Hoch-

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täglich.

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Mit Liebe \ und Sorgfalt mutz die Hausstau den' Kaffee lochen, wenn er gut f$me^“ foH, und vor allem darf sie nicht f vergessen, ihm eine Messerspitze voll Lindes Kaffee-Essenz

zuzufetzen.

Jemen neue Schwierigkeiten erwachsen, oa die braver gegen sie revoltierten, den Gouverneur Juzuf Pascha, den Generalstabschef Achmed Pascha, mehrere Offiziere j und Beamt« ermordeten und ein Bataillon, das die Besatzung des Regierungsgebäudes bildete, fast ganz aufrieben. — In Bulgarien haben die Wahlen zur Sobranje eine ansehnliche Mehrheit für die Re­gierung ergeben. m m

In Ostasien haben die Russen Mulden wieder besetzt, angeblich wegen der Schwäche der chinesischen Behörden, die ihre Versprechen nicht erfüllten, und wegen der dort herrschenden Gährung. Zugleich tun die Russen immer neue Schritte, um sich auch in Korea festzusetzen. In der koreanischen Provinz Jtschuan sollen sie u. a. die Konzession zur Aus­beutung eines Steinkohlenlagers erhalten haben. England, Japan und Nordamerika haben, um der weiteren Entwickelung der russischen Unternehmungen einen Riegel vorzuschiebcn, angeblich verlangt daß diese Provinz für den ausländischen Handel geschlossen

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Gewerbe des Lehrherrn den Gesellen oder Ge- bilfen ortsüblich gezahlten Lohnes sich belaufen

KSt SiS W« ift daß solche ehe- maligen Lehrlinge, nachdem sie tn der Industrie Unterkunft gefunden, m ihrer freien Zeit neben­her noch das früher erlernte Handwerk, nament­lich als Schuhmacher, Friseure, ausüben und so den gelernten Handwerkern empfindliche Kon­kurrenz machen. ‘ „„

Vielfach ist es wohl lug endlich er Un­verstand der Lehrlinae, wenn diese die Lehre leichtsinnig verlassen? oder Eigennutz oder Kurzsichtigkeit der Eltern bezw. Vormünder, wenn diese den Lehrling hierzu

immer weiter gedrängt und

umt—tl. .............. Gleichwohl find be

bäuerlicher Weise die Fälle noch Mlreich »r

Die Handwerkskammer Aachen hat nun, wie sie in ihrem Bericht für 1902/03 mitteilt, gefunden, daß in nur seltenen Fällen die Meister sich Recht zu verschaffen suchen, „teils wohl aus Furcht vor damit verbundenen Laufereien und Unannehmlichkeiten, in den meisten Fallen wohl, aus Unkenntnis der gesetzlichen Bestimmungen . Letzteres dürfte wohl unbedingt zutreffen, wenn man bedenkt, daß in keinem Stande sonst die Unkenntnis der gesetzlichen Bestimmungen den Vollzug derselben mehr behindert, als gerade im Handwerkerstande. Es ist daher wohl angebracht, auf dieselben einmal wieder kurz hinzuweisen. .

Wenn ein Lehrling tn anderen, als tn den im Lehrvertrag vorgesehenen Fällen ohne Zu­stimmung des Lehrherrn die Lehre verläßt, so kann der letztere den Anspruch auf Rückkehr des Lehrlings geltend machen, wenn der Lehrvertrag schriftlich abgeschlossen ist. Die Polizeibehörde kann in diesem Falle auf Antrag des Lehrherrn | den Lehrling anhalten, fo lange in der Lehre zu verbleiben, bis durch gerichtliches Urteil das Lehrverhältnis für aufgelöst erklärt ist, oder dem Lehrling durch eine einstweilige Verfügung emes Gerichts gestattet ist, der Lehre fern zu blecken. Dieser Antrag muß jedoch seitens des Lehrherrn gestellt werden, ehe der Lehrling erne Woche aus der Lehre geblieben ist. Weigert sich der Lehrling, zurückzukehren, so hat die Polizei­behörde denselben zwangsweise zurüa- sühren zu lassen, oder durch Androhung einer Geldstrafe bis zu 50 Mark oder Hast bis zu a Tagen anzuhalten. Macht in diesem Falle, wo der Lehrling unbefugt die Lehre verläßt, der Lehrherr von seinem Rechte, den Lehrvertrag auf- mlösen, Gebrauch, so hat der Lehrherr Anspruch ! auf eine E n t s ch ä d i g u n g. Diese Entschädigung ist, wenn in dem Lehrvertrage nicht ein geringerer i Betrag ausbedungen war, auf einen Betrag fest- zusetzen, welcher für jeden auf den Tag des Der-

für den Lehrling Maßnahmen leggei^e uu feinen persönlichen Schutz sowie eine gründliche Ausbildung in dem erwählten Handwerk ver- büraeu sollen; ferner sind im Gesetze eme Reihe von Fällen vorgesehen, in welchen nach Ablauf der Probezeit das Lehrverhältnrs ohne weiteres

Diakonmm und Thorgesang, i u? ff v «0(*, Andacht. - Pfarrkirche

amt mit Predigt, 5 Uhr Andacht mck Segm- W*»

zustande ausdrücklich einen Lehrvertrag vor in welchem die beiderseitigen Rechte und Pflichten genau umgrenzt werden. Durch den Lehrvertrag werden namentlich auch

«<S Anlaß der bevorstehenden preußischen LandtaaSwahlen haben sich die Konservativem mit den Nationalliberalen arg verfeindet. Während die Deutschkonservativen den ihnen aufgedrunzenen Kampf fteud:g aufnehmen, um so eine endgiltige rein­liche Scheidung zwischen sich und den Nationallib-ralen herbeiztfführen, suchen die Freiko.iservativen den Sinn der Aationalliberalen, ihrer alten Freunde, durch Bitte« und durch Drohungen fich wieder zuzüwenden, bis jetzt jedoch vergeblich. Ob die „vereinigten Libe­rale«- große Wahlsiege davontragen, kann man in Shue abwarten. In Oberschlefien gestalten fich leider die Verhältnisse immer unerquicklicher, während sonst die Sache des Zentrums überall gut u stehen scheint.

Der Frankfurter Kongreß der nichtsozial- bemukratischen Arbeiter hat vielfach m den Steife«, deren Anerkennung er verdient hätte, Tadel «d Widerspruch gefunden. Man wirst dem Kongreß vor, daß er nicht scharf genug gegen die Sozialdemo- Kate« Stellung genommen habe. Die beteiligten Ar­beiter sehen aber ihre Aufgabe nicht darin, fich al» Sturmbock gegen oie Sozialdemokratie gebrauchen zu lasse«, als vielmehr darin, eint Erweiterung des Koa- LttvnsrechteS und der Organisation zu erlangen, uno »h«e die Arbeiter gegen die Arbei'geber zu verhetzen, durch eta friedliches Zusammenwirken beider eine bessere Lage des Arbeiterstandes hecbeizuführen. Ueber diese» Ziel hat der Kongreß gar keinen Zweifel ge- lasse«. Wer von den staatserhaltenden Parteien sich

die Sorge für die Person des Lehrlings hat, so- wie derjenige Arbeitgeber, welcher dm Lehr­ling zum Verlassen der Lehre verleitet, oder welcher ihn in Arbeit genommen Hot, obwohl er wußte, daß der Lehrling zur Fortsetzung eines Lehrverhältnifses noch verpflichtet war. Diese

Lust zu seinem Stande gewinnen, zumal dem tüchtigen Gesellen selbständige Zukunft winkt gegenüber der Unselbständigkeit des industriellen Lohnarbeiters. Er wird dann, dem Handwerk erhalten bleiben. Im Interesse des ganzen Standes sollten deshalb die Handwerksmeister ihre Rechte zu wahren suchen; mancher Lehr-

^Machen die Handwerksmeister bei Vertrags- bruch dm Lehrlinge von ihren Rechten auch wirk- lich Gebrauch, so dürste gewiß die; em Mchstande mihr wie bither gesteuert werden Es dürfte sich weiter auch empfehlen, für den Fall der

imb, salls bet L-drlmg b*v. fein

die Zahlung derselben verwetgeut, dem Lehrlmg durch Zurückbehaltung des Arbeitsbuches solange die Arbeitsgelegenheit zu sperren, drS «, seinen Verpflichtungen nachgekommen tst und fo Lehrvertrag rechtmäßig gelöst hat.

worfen Er nahm das liberale Müttalprogramm, das das Band zwischen der gemeinsamen Armeen und zwischen den beiden Rnchshalfttn netter lockert, m allem wesentlichen an. Die Abzeichen der Armeen mXn dem unaariscr,en Staatsrechte entsprechend" abgeändert, bei den Mititärgerichten und dm Mlttar- bildungsanflalten wird dre ungarische «prache „zu GUinna gebracht"; die ungarischen O sizrere b« Den nicbtunaarischen Truppen sollen nach Ungarn vcrie^ uS die Vemehurg der ungarischen ^ppen durch unaarilcke Oifisiere und durch Berrneyrung o,r ungarischen militärischen Lehranstalten u w. .sich« ge­stellt" werden. Die Kommandosprache soll ia einst weilen die deutsche bleiben, aber der Kaffer hat fern Recht, darüber allein zu bestimmm, ,m Grunde auch schon aufgegeben. Vorläufig fehlt esden Ungarn noch an den nötigen magyarischen Oisizieren, sonst würden fie ohne Zweifel schon b« völlige Trennung der ungarischen Armee von der österreichischen und die ungarische Kommandosprache fordern. Bei den Liberalen herrscht großer Jubel über den Erfolg. Was wird man in Oesterreich zu alle dem sagen .

<^h Krankreich sind neue Gerüchte von Ruck-, trittsabsichten Combes aufgetaucht, der über diese Vorkommnisse, sowie über die Haltungderdemo- kratischen Linken im Senat m der Frage des Mittest schulunterrichtS verstimmt sein soll- Sicher durs-en die Rücktrittsgedankeu CombcS „ihre Ursache vor allem in der riesigen Verlegenh.it haben, m die er durch seine Kulturkämpferei geraten ist. Die Durchführung be< VereinsgffetzeS stößt auf immer neue Schwierig­keiten Die dabei vorkommenden Gewalttätigkeiten erregen wachsende Erbitterung. Die Schließung der Kongregationsschulen hat, da es anderen Schulen mangelt, zur Folge, daß viele Kmder ohne Unterricht blecken müssen, was wieder die Eltern erbittert. So Lat man fich verschiedentlich genötigt gesehen, den Kon- | aregationen die Erteilung des Unterrichts. einstweilen I dicker zu gestalten. Und dies Zugeständnis muß man machen in einem Augenblicke, wo man sich anschickt, das Gesetz Fallovx über die Unternchtssteihett aufzu-

lich nicht mehr weß, wie er aus demWirrsalherauS- kommen soll, und amtsmüde wird, so ist daS fein W In Italien ist das neue Ministerium unter Giolitti zustande gekommen. Auf wie lange, steht dahin. Die Sozialisten bekämpfen es scharr.

In Spanien ist der Ausstand der Bergarbeiter von Bilbao beendet und die Ruhe wieder hergestellt.! Am Montag wurde die Arbeit wieder ausgenommen. Hauptbedingi ng war die wöchentliche Lohnzahlung vom 1. Januar ab. Außerdem wurde eine ärztliche Kommission zur Ueberwachung der Wohnungen und der Ernährung der Arbeiter eingesetzt. Den ersten Ausschreitungen der Ausständigen, denen sich viele andere Arbeiter in Bilbao und anderen Orten ange- schlossen hatten, find noch verschiedene andere gefolgt. Am Mittwoch voriger Woche kam es zu eir em Zu­sammenstoß mit der Polizei, wobei 4 Arbeiter gelotet, 15 verwundet wurden. In Arenox stürmten die Aus- | stündigen ein Kloster und griffen daS Militär an, wobei ebenfalls mehrere Personen getötet und ver­wundet wurden. AIS die Arbeiter neulich eme katho­lische Prozession in Bllbao überfallen hatten, zollte ihnen die lckerale Presse des In- und Auslands Beifall und behauptete sogar, die „Klerikalen hatten anaefangen. Nun sie aber auch andere Ausschreitungen begingen, Dynamltattentate, Plünderungen undStraßen- kämpfe in Szene setzten, nun werden sie von ihren liberalen Freunden geschmäht.

Die türkische Regierung hat die stark ver- zögerte Antwort auf die Resormforderungen Oester-

wochen-Rundschau.

□ Fulda, 7. Rov. 1903.

(Nachdruck verboten.)

Am Mittwoch fand die Begegnung zwischen dem Deutschen Kaiser und dem Zaren, iu < der Zar den Anstoß gegeben hatte, in Wiesbaden statt. Da bei dieser Zusammenkunft sowohl der «etter der nlssischen al? auch der deutschen auswärtigen PolM rugegen war, so kann man wohl annehmen, »aß wichtige Verhandlungen gepflogen worden sind. Sicher haben fich die Besprechungen im Sinne der Friedens bewegt, wie auch besonders von den russischen Oisizckft» betont wird. Wenn die Russen hierbei den Gedanken haben, fick in Europa den Rücken zu sichern, um in Ostasien freie Hand zu behalten, so kann unS das gleichgiltig sein, denn Deutschland hat nicht die Macht, Rußland in der Mandschurei entgegenzutreten

Allüren vorwirst, der beweist damit, daß eS ihm nicht um eine Bekämpfung der Sozialdemokratie und eine Besserstellung der Arbeiter zu tun ist, sondern der ge­rät « den Verdacht, unter dem Deckmantel der Be­kämpfung der Sozialdemokratie die Erweiterung des । KootitckuSrechtes zu verhindern uno die Arbeiterklaffe insgesamt unterdrücken zu wollen.

Der Prozeß im Saarrevier gegen den Redakteur des Zentrumsblattcs in Neunkirchen hat mal wieder gezeigt, wie es mit der politischen Frei­heit iu Saarabien bestellt ist. Trotz der gerichtlichen Verhandlungen kann man sich des Eindrucks nicht er­wehre«, daß Arbeiter wegen ihrer Wahlabstimmung verfolgt werben.

In welcher Form die Kanalvorlage wieder- kommen wird, ist noch immer ungewiß. Es scheint, daß die Regierung den Kanal jetzt stückweise bauen will.

Aws der preußischen Generalsynode hat wieder die Profefforenftage eine große Rolle gespielt. Der Streit zwischen Orthodoxie und Liberalismus wird nicht auflören, weil er im System der evan- g tischeu Kirche begründet ist. Mü großer Mehrhett nah« die Generalsynode eine Erklärung an, worin fie sich gegen die Aufhebung des § 2 des Jesuitengesetzes aussprach. Natürlich geschah das etwa nicht aus protestantischer Unduldsamkeit und fanatischem Rom- Haß, sondern aus purer Liebe zum konfessionellen Friede«. Den Katholiken wirst man immer Intoleranz und Friedensstörung vor; wenn aber die Vertretung der protestantffchen Kirche ein gehässiges Ausnahme­gesetz gegen Katholiken befürwortet, wie eS nicht einmal gegen die Sozialdemokraten besteht, dann ist das bei Leibe keine Intoleranz und Friedensstörung. Auch die protestanttsche Karfreitagsfeier möchte die G«eralsynode den Katholiken gern im ganzen Lande aufzwängen; selbstverständlich aber protestiert sie da­gegen, daß von den Protestanten auch die katholischen Feiertage, etwa Fronleichnam, beachtet werden sollen.

Iu Bayern stimmte die Abgeordnetenkammer mit ccklen gegen 9 Stimmen der Errichtung eines be­sonderen Verkehrsministeriums zu. Die Liberalen, die fich so gewaltig gegen die Neuerung gesträubt und im BuSschnsse dagegen gestimmt haben, fielen um und stimmten dafür.

In Baden haben die Wahlmännerwahien zu den SandtagSwahlen stattgesunden. Die Zusammensetzung der zweiten Kammer wird allem Anschein nach im wesentliche« die alte bleiben; die Nationalliberalen werden statt 24 Mitglieder 25 haben, aber nur well «in bi«h«iger Landwirisbündler ihnen beigetreten ist. DaS Zentrum bleckt 23 Mann stark, die Demokraten steigen von 6 auf 6, die Sozialdemokraten finken von ( auf 5.

3* Ungarn hat Graf Stefan Tisza endlich daS neue Ministerium zusammen gebracht. Der Kaiser hat sich wieder einmal löblich unter-

reichtsertige Auflösung der Lehrvertrages. F

DaS Handwerkergesetz vom Jahre 1897 schreibt im Gegensatz p dem früheren Rechts

sioß »wischen Seesoldaten und japanischen Bewahrern der Stadt und javanischen Seesoldaten. Eine Anzahl Personen soll verletzt worden sein.

Panama hat fiÄ aus Unzuftrevenheit über die Haltung des kolumbischen Parlaments in der Kanal- ftage von der Republik Kowmbm losgesagt. ES scheinen überhaupt in Mittelamerika wieder arge Wirren bevorzustehe».

L» -dacht *

bie Montag, S. November. Dom. D.e ^.senkan». andacht im Dom fällt anS wegen der.AEmseelen- und UhMessÄ'UhrSeelenamt für bi. Berfto ebenen der Ctabtpfarret Amt

Dienstag, 10. November. Dom- » u9r

Md Predigt in der Lotenhoflapelle.

denen das Lehrverhältnrs seitens oer wgnui». leichtfertig aufgelöst wird, und dtese ohne einen stichhaltigen Grund die Lehre ver­lassen. Klagen hierüber kommen besonders aus den- Gegenden mit vorherrschender Fabrrk- industrie. Der leichsserttge Vertragsbruch ist namentlich deshalb so zu bedauern wetl durch denselben viele Handwerker, die ihrer persön­lichen Befähigung und äußeren Lage nach be­sonders zur Ausbildung von Lehrlingen berufen sind, an derselben jede Lust verlieren und zuletzt ' . ' 1 . n wtrtXvt- Atme hm PH

Ansprüche müssen innerhalb vier Woche« geltend gemacht werden.

War jedoch von dem gesetzlichen Vertreter für den Lehrling, ober fofern der letztere voll- Sri« » m M felbft d-m J«

schriftliche Erklärung abgegeben, daß der Lehrling zu einem anderen Gewerbe oder m einen anderen Beruf übergehen werde, so gU dar Lehrverhältnrs, wenn der Lehrling Nicht^ftühtt entlassen wird, nach Ablauf von m«. Wochen als aufgelöst. Den Grund der Auflösung .ut Ider Lehrherr in dem Arbeitsbuche zu - merken. Binnen neun Monaten nach> der Aus lösung darf der Lehrling in demselben Ge­werbe von einem anderen Arbeitgeber ohne Z stimmung des früheren Lchrherrn nicht be- | fchästigt werden. In diesem Falle kann der Lehrherr nur dann eine Entschädigung bean spruchen, wenn dieselbe ausdrücklich tm Lehr­vertrage vereinbart worben ist. Da bas Arbeits­buch, mit welchem minder;ahnge Lehrlinge ver sehen sein müssen, nur nach rechtmäßiger Lösung des Arbeitsverhältnisses von dem Arbeitgeber auszuhändigen ist und ein neues Arbeitsbuch nur dann ausgestellt wirb, wenn glaubhaft gemacht wirb, daß ein Arbeitsbuch für dm Lehrling noch nicht ausgestellt war, so kann der entlaufene minderjährige Lehrling eme neue Stelle nicht an nehmen, ohne daß der neue Arbeitgeber, welcher ihn ohne Arbeitsbuch in Arbeit nimm , fich nach § 150 der Gewerbe-Ordnung Abs. 1 strafbar

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ißt alles, was stehen bleibt." __________

Sottesdienstordnung in Zulda.

Sonntag, 8. November. «Kirchweihfest). $»*• '/>6, 6 und 7 VHr heck NMen. '^ UHr hei^ M ff^

Bischöü Lochamt, 12 Uhr heil. Messe,