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30. Jahrgang.

fulda, Freitag, den 16. Oktober 1903.

M 337.

Staa

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3. Kapitel.

Berlin, den 15. Oktober 1903.

* Herr Prälat Dr. Wilpert aus Rom ist, wie die .Germania'-meldet, heute hier eiugetroffen. | Derselbe wird morgen, Freitag, Mittags um 12 i Uhr vom Kaiser in Audienz empfangen werden, um demselben das von ihm versüßte Prach werk über die Malereien der Katakomben mit einem Handschreiben des hl. Vaters zu überreichen

]?[ Die Einberufung des Reichstags ist nach der .Deutschen Tagesztg.' vor Anfang Dezember sicher nicht zu erwarten. Was den preußischen Landtag angeht, so gibt es, wie das Blatt weiter hört, für vollkommen aus­geschlossen, daß er eher einberufen werde als in der zweiten Januarwoche. Die Entschließung wird damit begründet, daß weder die Hochwasser- vorlage noch der Etat früher fertiggesteül werden könnte, so caß der Landtag kein oder doch fein genügendes Beratungsmaterial haben würde.

]:[ Unter dem NamenMittelstands-Ver­einigung" ist gestern abend in Hannover eine neue politische Partei gegründet worden, deren Zweck der Zusammenschluß des erwerbstätigen Mittelstandes ist, sowie die Wahrung der Be­rufs- und Standesintereffen bei den politischen Wahlen und bei den Gemeindewahlen. An der Versammlung, in welcher die Gründung erfolgte, nahmen etwa 200 Personen teil, meist Hand­werker und Kleinkaufleute. Viel wird es mit dieserneuen politischen Partei" wohl nicht auf sich haben. .

)*( Wie erinnerlich, wies die Regierung einige an der preußisch holländische» Grenze ständig lebende Holländer aus, weil diese ihre preußische Staatsangehörigkeit lediglich aufgegeben hatten, | um sich der Militärpflicht zu entziehen und trotz- | dem ruhig in Preußen weiter verblieben waren. I Berliner Firmen halten dieferhalb eine Eingabe | an den Minister des Innern gerichtet und haben I nunmehr folgenden Bescheid erhalten:Auf die Vorstellung vom 6. Juli erwidere ich ergebenst, daß ich, nach eingehender Prüfung der Verhält- niste, nicht in der Sage bin, die gegen den Kaufmann Lampe und andere Holländer ver­fügte Ausweisung aus dem preußischen Staats­gebiet rückgängig zu machen."

§ Die fünfte ordentliche General,ynode der evangelischen Landeskirche btt älteren Pro­vinzen der preußischen Monarchie trat heute vor­mittag im Sitzungssaale des Abgeordnetenhauses zusammen. Der Kgl. Kommissar Dr. v. d. Goltz teilte der Synode u. a. folgenden allerhöchsten aus Hubertusstock vom 12. Oktober datierten Er­laß mit:Um der evangelischen Landeskirche meiner Monarchie einen ntuen Beweis meiner Fürsorge zu geben, bestimme ich hierdurch, daß in dem Entwurf des nächstjährigen Staats­haushaltsetats behufs Aufhebung der gesetz­lichen Pfarrbeiträge an den Psarr- Witwen- und Waifenfonds eine an diesen zu zahlende

Sie haben nicht zu viel behauptet", nickte Her­mann,meine Schwester muß sich auch davon über­zeugen, ich hoffe, Sie werden die junge Dame rnit- bringen, wenn Sic Adelgunde besuchen."

Es soll mich freuen, wenn die beiden Damen sich innig mit einander befteunden, auf Wiedersehen, Herr Doktor!"

Adel, die lange Ahnenreihe und das Haus Eichenhorst ist Majorat. Wenn Theodora v. Darboren die Tochter eines armen Edelmanns wäre, ä la banne heute, ich würde mich ' icht lange bedenken und im Sturmschritt mir Herz und Hand des geliebten Mädchens erobern. Unter den jetzigen Verhältnissen aber wage ich das nicht, ich könnte mich der Gefahr aussetzen"

Unsinn," unterbrach der Notar ihn, der mit einem sarkastischen Lächeln in seine Dose griff.Ich seh« .da keine Gefahr. Der Rock, den Du trägst, adelt Dich, und wird Deine Liebe erwidert, so wird der Büro«

genommen hatte.

* Petersburg, 15. Oft. 1903. Die heute über die Lage in Ostasien vorliegenden Nachrichten lauten überwiegend beruhigend. Die Meldungen aus Port Arthur losten die ruhigere Stimmung in Japan erkennen. Aus Tokio wurde nach Port Arthur berichtet, die Gerichte über die ausgedehnten Vorbereitungen zum Kriege seien

Dank, meine Worte fallen bei ihm schwer in die Wag- schale. Namentlich jetzt," fuhr er fort, nachdem er die Priese in geräuschvoller Weise genommen hatte,die Witwe des verstorbenen Majorat-Herrn ist au» der Irrenanstalt entlassen, sie verlangt, in ihre Rechte wieder eingesetzt zu werden, da ist der Herr Baron mehr denn je zuvor auf meinen Rat und meine Hilfe

aus disziplinären Gründen." Mit diesen Ost- markenzulagen werden noch schöne Dinge an- gerichtet werden. Wir haben das gleich gesagt.

* Paris, 15. Oft. 1903. Die konserva­tiven Blätter führen Beschwerde darüber, daß in Armentieres gegen 10000 Ausständige haben eine Straße plündern und ein Haus an- zünden können, ohne daß auch nur ein einziger festgenommen wäre, obwohl dort 40 0 0 Sol­daten stcy befunden haben. Erst vorgestern w-rrden dort Ruhestörer verhaftet, darunter zwei, welche zwei Priester überfallen und durch Mester- stiche verwundet hatten. Armentieres, der Herd des Baumwollspinner- und Weberausstandes, ist eine industriereiche Stadt im französischen Departement Norddicht an der belgischen Grenze. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 35 000. Die Webereien an Leinen- und Baumwollwaren produzieren jährlich für 130 Millionen Franks. Bis zu Ende des 18. Jahrhunderts stand be­sonders die Tuchmacherei in großem Ruf.

* London, 15. Ott. 1903. .Daily-Tele- graph' schreib!: Die Sachlage ist zu klar, als daß sie die Ableugnung der Tatsache zuließe, daß, wenn sonst nichts, die Gewalt der Umstände die großen Mittelmeer-Mächte zu engerem Zusammenschluste bringt. Der Verzicht des Kaisers von Rußland auf den Besuch in Italien beeinträchttgt nicht im mindesten die Wärme des Empfanges, den der König von Italien in Paris gefunden hat. Es sieht sehr danach aus, als wenn wir am Vorabend der Auflösung der offiziellen Bündnisse und ihrer Ersetzung durch Gruppen ständen, die ohne äußere Form durch gemeinsame Jnterestensympathien verbunden werden.

* Moskau, 15. Ott. 1903. In Finn­land haust Generalgouverneur Bobrikow mit brutaler Gewalt. Jetzt ist der Polizeibürger­meister Castten in Uleaborg verabschiedet worden, weil er unterlaßen hatte, die Wehrpflichtigen zur Abdienung ihrer Wehrpflicht im Gardebataillon einzubernsen. Der Bürgermeister von Björne- borg Freiherr von Hellens wurde verabschiedet, weil er an einer Versammlung in Bathis teil-

3>as Majorat.

Roman von Ewald AugustKönig.

------- (Nachdruck »erbaten.)

Der Hauptmann Georg Tellenbach war gleich nach seiner Begegnung mit Hermann Steinfelder in. ----- ------ -............., ,

das Kabinett seiner Vaters gegangen. Er bemerkte wohl nachgcbenmüssen.Jch fagteDirdamalsschon, die Verstimmung des alten Herrn nicht, der beim Ern- sorge nur für Gegenliebe, das andere darfst Du rmr tritt seines Sohnes sofort sich bemühte, eine heitere getrost überlasien, Baron Darboren schuldet mir einigen Miene anzunehmen srerwt ("nn' ifm* lAmcr in die Waa-

Georg", sagte er zu ibm,Du wirst heute

mittag allein speiien, ich fahre hinaus nach Eichenhorst." Dos wird Dir nicht usiangenehm sein!" scherzte

tsr en te von jährlich 850,000 M!., sowie! sprach. Darauf nahm Genosse Schumacher! forderlichen Mittel zur Erhöhung ganz entschieden Stellung gegen die Art und \

r ----- ni«1 Ameise, mie bie verschiedenen Meinungen auf bem

Parteitage aufeinandergeplatzt wären. Er ver­urteilte bie persönlichen gehässigen Anfeindungen der führenden Genoffen und sagte, daß, wenn nun schon ein operativer Eingriff in den Partei- körper erforderlich gewesen wäre, es doch nicht auf offenem Markte hätte geschehen dürfen, auch wäre es doch richtig gewesen, zu dieser Operation mindestens reine Operationswaffen zu verwenden. Warum hätte man die Genossen in den be­treffenden Wahlkreisen nicht vorher daraus auf­merksam gemacht, daß sie solche miserable Kerle wählten, als welche die Genoffen Broun und Göhre nachher auf dem Parteitag vom Genoffen Bebel hingeflellt wurden. Höchst sonderbar sei es, daß man das, was man vorher hatte ver­hüten können, als groben Fehler brandmarkt. Was wäre Revisionismus und was Radikalis- mus. Gelegentlich sei der Radikalismus re­visionistischer, als die Revisionisten und die Re­visionisten wiederum gingen vielfach radikaler vor, als der Radikalismus. Ferner tadelte er es als nicht sehr taktvoll, daß Genoffe Bebel be­züglich seines Rencontres mit dem ,Vorwärts' uns m diktatorischer Weise sorderte, seinen I Weisungen unverzüglich Folge zu leisten, während doch jeder ^beliebige Genosse den Instanzenweg einhalten müsse. Er verwarf den Streit um nichts und mahnt zu einmütigem Handeln. Die | Genossen Gvrsch und Weiland stellten sich auf I den Standpunkt des Genoffen Stadthagen und

angewiesen." .

Georg blickte überrascht auf, es schien, als ob em dunkler Schatten des Unmutes über sein Antlitz glitte.

Wenn jene Witwe Rechte besitzt, so müssen sie ihr eingeräumt werden," sagte er ernst.

Aber sie besitzt keine," erwiderte sein Vater achsel» zuckend.

Sie ist die Mutter des rechtmäßigen Majorats­erben."

Und dieser Majoratserbe ist verschollen."

Er kann heute oder morgen zurückkehren!"

Das ist nicht wahrscheinlich, und geschähe es, so schließen einige Klauseln im Familienstatut ihn von der Erbfolge aus."

Das verstehe ich nicht," sagte der Hauptmann, deficn Stirne sich in Falten gezogen batte.Baron Dagobert ist der einzige Sohn des verstorbenen Ma- joratsherrn, kehrt er zurück, so gebieten Ehre und Gewiffen, ihm sofort das Erbe zu überliefern."

Georg.

Hm, seitdem Baron Darboren die neue Köchin ] hat,"ist seine Tafel nicht mehr so gut bestellt, wie früher, namentlich die Saucen losten viel zu wünschen übrig, und gerade sie find die Hauptsache. Erinnerst Du Dich noch des Themas, das wir vor einigen Wochen besprachen?"

Wir haben manches besprochen, Papa."

Baronesse Theodora v. Darboren!"

Das Antlitz Georgs färbte fich dunkler, er fuhr mit der Hand langsam durch seinen Vollbart und schlug vor dem forschenden Blick des Vaters die Augen nieder.

Ich sagte Dir damals schon, daß ich das Glück gehabt habe, die Baroucste kernen zu lernen uns mehr­mals mich mit ihr zu unterhalten," erwiderte er.

Du sagtest mir auch, daß Du fte liebst."

Ich kann das heute nur bestätigen, aber es ist eine Liebe ohne Hoffnung"

Dem Mutigen gehört die Wett!" siel der Notar ihm in die Rede.Weshalb ohne Hoffnung?"

Weil Baron v. Darboren vorausstchtlich niemals 1 in diese Verbindung emwilligen wird. Mir fehlt der

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Zimmers, man konnte fich augenblicklich heimisch in ibm fühlen.

Alles das hatte Hermann mit einem rcschen Blick erkannt, mit einer tiefen Verbeugung bat er wegen der Störung um Entschuldigung, während der Ritt­meister heiter lachend eine Flasche aus dem Buffet­schranke holte und zwei Gläschen füllte."

Ach was, Störung!" sagte er scherzend, während er dem Gast ein Gläschen überreichte,meine Leontine ist ein Soldatenkind; Unvorhergesehenes darf sie nicht überraschen."

Leontine hatte ihm mit heiterer Miene einen Stuhl angeboten, ihre Blicke begegneten fich, Purpur­gold übergoß ihr schönes Antlitz.

Papa sagt die Wahrheit", versetzte fie, und ein ] leises Zittern machte in ihrer Stimme fick bemerkbar, es ist nicht denkbar, daß Ihr angenehmer Besuch uns stören könnte."

Sie find im Begriff, zu Tisch zu gehen", stotterte er verwirrt.

So gehen wir eine halbe Stunde später", scherzte fie,das kommt ja oft vor, Papa bringt häufig einen Freund mit."

Ter Advokat trank fein Gläschen aus; wenn auch das Gegenteil behauptet wurde, er fühlte doch, daß i er störte.

I Empfangen Sie herzlichen Dank für die liebens-

I würdige Ausnahme", sagte er, dem errötenden Mädchen die Hand reichend,empfehle ich mich jetzt, gnädiges Fräulein, so hinterlasse ich nicht den Eindruck eines Störenfrieds, und ich darf mir die Ehre geben, zu gelegener Zeit noch einmal meine Aufwattung zu machen. Also, wenn Sie erlauben, auf Meder,ehen!"

Auf Wiedersehen!" flüsterte fie, die braunen Augen zu ibm aufschlagend,leben Sie wohl, Herr Doktor."

I Er ging hin ar s, wie im Traume, keines klaren I Gedankens war er in diesem Augenblick fähig.

Der Rittmeister begleitete ibn zur Haustür.

Haben Sie nun auch die Ähnlichkeit entdeckt?"

I fragte er leise.

Und das wäre?"

Habe ich Aehnlichkeit mit Ihrer Schwester?"

Durchaus nicht!"

Schön, meine Frau glich ihr ebenfalls nicht, und wenn Sie nun meine Tochter betrachten, so glauben Sie das verjüngte Ebenbild Adelgundes zu sehen ist das nicht ein seltsames Natur spiel?"

Sollte da nicht Ihre Phantasie"

Nein, nein, es ist Wahrheit, kein Phantasiegebilde, Sie werden sich selbst davon überzeugen. Außerdem habe ich in meinem Hause einen ausgezeichneten Magenbittern, den ich selbst braue, und von dem ich stets vor Tisch ein kleines Gläschen trinke. Sie sollen ihn versuchen, er reizt den Appetit."

Hermann fand keine Zeit zu einer ablehnenden Antwort, der Rittmeister hatte bereits die Haustür geöffnet, er schob seinen Freund ins Haus hinein, und der junge Rechtsanwalt stand gleich darauf im Wohn­zimmer einer jungen Dame gegenüber, die der Ritt­meister als f-ine Sortier Leontine vmstellte.

Die Ä hnlichkeit mit Adelgunde war in der Tat für den, der die Baronin in ihrer Jugend gekannt hatte, überraschend.

Dieselbe hohe, schlante Gestalt, dieselben klassischen Gesichtsformen, von üppigem, braunem Haar umrahmt, dieselben dunklen seelenvollen Augen mit ihrem fesselnden Zauber, dieselben schelmischen Grübchen in Kinn und Wangen, ja sogar dasselbe Lächeln, das wie Sonnen­schein die purpurroten Lippen umspielte.

Die Toilette war sehr einfach, aber geschmackvoll, eine gelbe Roie auf dem Busen bildete den einzig n Schmuck, den Leontine trug. Emiach und geschmack­voll war auch die Ausstattung des kleinen gemütlichen

ferner bie erf~-------,

der Dienstauswandentschädlgung der General- fuperintenbenten auf ben burchschnitl liehen Joh^s^- betrag von 2000 Mk. eingestellt werben." Die Generalsynode begleitete bie Kundgebung dieses Erlasses mit lautem Beifall.

* In einer Reichstagswählerverfamm- lunq, bie am 19. April b. I. in Schroba unter bem Vorsitz des Prälaten v. Jazdzewski stattgefunben hatte, war, als von einem Redner der Name Bismarck erwähnt wurde, der Zwischenruf ertönt:Der ist schon krepiert. Der Täter wurde in der Person des Maurers Szymareski ermittelt, der, wie nachträglich be­kannt wirb, durch Urteil des Schöffengerichts m Schroba wegen Verübung groben Unfugs zu einer Geldstrafe von 15 Mark verurteilt worden ist. In den Urteilsgründcn wird ausgesührt: Durch bie fragliche, in der Oeffentlichkeit ge­fallene und auch in die weitere Oeffenttichkeit gelangte Aeußerung mußten sich bie deutsch gesinnten Kreise der Bevölkerung in hohem Grade j verletzt und beunruhigt fühlen, da ihnen das Andenken an den Fürsten Bismarck ein teures, fast möchte man sagen, heiliges ist. Derartige rohe, von fanatischem Haß diktierte Aeußerungen gefährden auch benäußeren Bestand" der öffent- ! liehen Ordnung, da sie zur noch größeren Ver­bitterung und Aufreizung der deutschen und polnischen Volkselemente gegen einander nicht wenig beitragen." Die Aeußerung Szymanskis I mar ia durchaus ungehörig. Aber daß man, um . w.. ----- >

I sie bestrafen zu können, sie als groben Unfug hoben die Verdienste Bebels hervor. Genoffe auSlegt, scheint uns wieder einmal zu beweisen, Ohl unterstützte Schumacher. Man sähe Ge-1 daß der Grobe-Unfugs-Paragraph für manche spenster, die nicht da seien. Genoffe Schuler Richter vor allem den Zweck zu haben scheint, wandte sich gegen die von -Stadthagen emge- etwas zu bestrafen, was eigentlich nicht straf- brachte Resolution und wies daraus hm, daß | ßar keine Ursache vorläge, Bebel einen Dank auszu-

s Nach einer Mitteilung der ,Preuß. Korrtt sprechen. Wenn Bebel die Notwendigkeit er- ist bei der künftigen Cbetregulietung die An- kannt hätte, auf dem Parteitage so aufzutreten, läge von Hochwafferbehältern und nicht tief ge- wie er aufgetreten wäre, so sei es einfach seine legenen Talsperren geplant, weil die Hochwasser- Pflicht gewesen und dafür gebühre ihm kem Behälter nutzbringende Verwendung der in Be- Dank. Es streife dies an Byzantinismus, und ! tracht kommenden großen Waffermaffen ermög- einer demokratischen Partei stehe es nicht an, litten. An entscheidender Stelle seien Anlagen Personenkultus zu treiben. Er milderte bie erste von Hochwafferbehältern mit Verwertung der Resolution und empfahl deren Annahme, weil Wasserkräfte in Ueberlandzentralen zum Betriebe tatsächlich die Art und Weise der Parteitags- von Eisenbahnen ufw. in Aussicht genommen Verhandlungen den Genossen tm- Lande nicht I worden. gefallen hätten und die zahllosen Erklärungen in

8 Vom sozialdemokratischen Kriegs- der Parteipreffe nach dem Parteitage gezeigt schanvlatze. Dem Abgeordneten Bebel erging hätten, daß die Meinungen noch lange nicht I es aus einer Versammlung der Reinickendorfer geklärt feien. Schließlich wurde die Stadt- I Genossen ziemlich schlecht. Nachdem der Bericht- hagen'sche Resolution nut einer sehr geringen erftatter über den Parteitag sich im allgemeinen Mehrheit und mit der Abänderung angenommen, im Sinne derRevolutionären" ausgesprochen nicht bem Genossen Bebel, sondern dem Parier- hatte, wurde eine Resolution verlesen, die sich Vorstand ben Dank auszusprechen.

gegen die Vorgänge auf dem Parteitag wandte. ** Die Ostmarkenzulage M der Regie- Genoffe Stadthagen erklärte, der Ton auf rung die Gelegenheit, die Bocke von den Schafen

nm °"d-«7 w-lch- bie BeschWe dL 58 k-IHMch- u.,b 29 eowgeUche. Di- Wnbe beutung 6«. ,R°°, W S«W ta» brö Parteitages guthieß und dem Genoffen Bebel für die Versagung waren zum kleinsten Teile I > a p a ni s ch eK r i e g s m in, st er i» m -8 Redak für fein mannhaftes Auftreten ihren Dank aus- | nationaler Natur; meist erfolgte der Ausichluß ^ur^ern^larl^t^^be^^te^^^^^^^^

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