Einzelbild herunterladen
 

portierbare Dauerware,

man m tagte, 1

doch die Oeffentlichkeit nicht darüber hmwegtauschen, daß die Stärke und Einigkeit der Sozttüdemokratic nicht entsprechend ihrer Stimmenzahl wächst, sondern daß ein Test der Genoffen sich bereit« mnerlich von

meinetwegen auch für Zigarren. Aber es geht ganz gut ohne süße Automaten. Chokolade und Zucker stnd, wie schon erwähnt, eine leicht trans» ' ' * die der Reisende schon

8uin =ouynyu| uiuuuugc« kann; im Notfallkann die Bahnhosswirtschaft ja auch aushelfen. Sollte man aber wirklich um die Nasch-Gelegenheit für R.isende besorgt sein, so wären doch höchstens die Zuckerautomalen auf den Bahnsteigen selbst nötig, nicht aber in den Vorhauen, wo sich die Nichtreisenden, namentlich die Jugend, so

gehobener Stimmung zum ------- . .

ersten Verhandlungrtage begann bei der Frage, ob ein

_1 — ,r w ___hilft» Mtt

Nutzung befördert in der Jugend die Ansicht, daß 10 Pfg. eine kleine Summe sei. Wie hoch be­werteten wir als Kinder vor 50 Jahren eine« Eilbergroschen? Das war ein Kapital für de« Glückspilz, der 's hatte, und wer es verpulver« wollte, der tat es sicher nicht in einem Happen, andern legte es pfennigweise in verschiedenen Sachen an. Für die moderne Jugend aber fängt das Geld erst mit dem Groschen an, und man wirst ihn ohne Skrupel in den ersten besten Schlitz, um ein einziges Schächtelchen mit einigen Bissen Schokolade oder einem Dutzend Bonbons dafür zu erhalten. Daß ein Groschen schon ein Staats- iück für die Kindersparbüchse ist, ist den Spröß- ingen von heutzutage kaum noch klar zu machen.

Das allerschlimmste ist nun aber, daß tue Automaten zu Betrügereien verlocken. Man muß reobachten, wie gierige Kinder vor den Auto­maten stehen und an dem Handgriff zerren, ob nicht vielleicht ohne Geld etwas herauSzuhole« ei. Da ist es gar nicht weit bis zu dem Ver- uche, durch falsche Geldstücke oder sonstige Gaunereien dem Automaten etwas zu entlocke«. Mancher junge Verbrecher hat am süßen Auto­maten seine Ehrlichkeit verloren.

Nun sagt der Minister, die Beseitigung der Automaten ginge nicht an. Freilich, man kann einem Privatmann nicht verbieten, auf seinem Grund und Boden Automaten aufzustellen oder aufstellen zu lassen. Aber wenn der Kultusmi­nister sich an seinen Kollegen vom Eisenbahn­wesen wenden will, so können mit einem Schlage die Automaten beseitigt werden, die ssch auf den Bahnsteigen oder in den Bahnhofsräumen be­finden. Und das ist eine Unmasse. Die Bahn­höfe sind ja gerade die Heerde des Automaten» Unwesens. Müssen denn wirklich überall Süßig­keitsspender herumstehen? Die Reisenden haben Bedarf an Fahrkarten, an Lektüre, an Getränken und Butterbroden, an Seife und Handtüchern, an Heftpflaster, an Stecknadeln oder Zwirn zur Abhilfe bei plötzlichen Kleidungsschäden — meinet­wegen auch an Kölnischem Wasser oder der­gleichen. Für Speise und Trank mag der Bahn­hofswirt sorgen; für Fahrkarten, für Zeitungen, für Riechfläschchen, für sog. Nothelfer (d. h. Pa­pierkästchen mit Heftpflaster, Nähsachen rc) mag man Automaten aufstellen, so viel man will;

i der .roten" Hauptstadt des „roten" Sachsens so kam -dieser Sieg am «egrüßung«abend in .«»druck. Aber schon am

Würden die Zuckerautomaten aus den Bahn­höfen herausgeworfen, so ergäbe sich noch der weitere Vorteil, daß die notwendigen Auto­maten, z. B, für Fahrkarten, die besten Platze erhielten und leichter zu erkennen wären. Es kommt jetzt häufig vor, daß Leute, die eine Bahn- steigkarte^lösen wollen, ihren Groschen in einen Süßigkeitsschlitz stecken.

Daß es auch ohne süße Bahnhofs-Automaten geht, kann man in Berlin sehen. Am Sonntag ist dort ein Riesenverkehr, und da sind gerade wegen der gesetzlichen Sonntagsruhe die Waren- Automaten geschlossen. Unkundige versuchen wohl einmal, auch Sonntags einen Schleckergroschen los zu werden, aber wenn sie ihn behalten müssen, sind sie auch nicht unglücklich. .

Der Eisenbahn-Minister würde sich nebenbei auch um den ansässigen Mittelstand verdient machen, wenn er die süßen Automaten aus dem Bahnhofe herauskomplimentierte. Warum soll der Staat die Automaten - Gesellschaften begün­stigen zum Schaden der örtlichen Geschäfte?

Was nun die erzieherische Einwirkung auf die genußsüchtige Jugend angeht, so hat der Kultusminister ganz recht, wenn er ein taktvolles Vorgehen verlangt und möglichst das Elternhaus mit beteiligen will. Ziehen die Lehrer mit un­vorsichtigem Eifer zu Felde, so kann allerdings eine unangenehme Wirkung eintreten, indem die Kinder erst recht auf die Süßigkeits-Quelle auf­merksam gemacht werden. Die nötigen Beleh­rungen und Winke sollen bei geeigneter Gelegen­heit in der geeigneten Form angebracht werden. Ich würde es für gut halten, nicht bloß mit Warnungen und Verboten zu wirken, sondern den Kindern auch elwas positives zu bieten, näm­lich ihnen den Wert des Groschens klar zu machen und sie den Reiz des Sp arens und der späteren zweckmäßigen Verwendung empfinden zu lasten. Daneben kann natürlich ein gewisses Abschreckungs- Verfahren bestehen, das der Minister diwch die Mahnung zu einer unausgesetzten Beobachtung anregt. Ein Kind, das mehrfach den Automaten

wochen-Hundschau.

(Nachdruck verboten.)

lH Fulda, 19. Sept. 1903.

Am Sonntag hat in Dresden der diesjährige sozialdemokratische Parteitag begonnen. Nach ihren großen Wahlerfolgen gedachte die Sozial­demokratie ein Sieges- und Jubelfest in Dresden zu veranstalten. Aber der Streit über die „elende" Vizepräsidentenfrage hat den schönen Frieden gestört und in recht gedrückter Stimmung sah man dem Auf- einanderplcchen der Meinungen in Dresden entgegen. Konnte man bisher innerhalb der Partei durch Ver­tuschen und Komödiespielen, nach den Worten Bebels, die Einigkeit noch anstecht erhalten, so konnte man

In England beschäftigte sich der »inisterrat am Montag mit btn zollpolitischen Plänen Chamber­lains. Es scheint dabei zu einer endgiltiaen Ent­scheidung nicht gekommen zu sein. Der Entschluß, keine «enderung der Finanzpolitik vorzunehmen, bi» ein Appel an da« Land gerichtet worden sei, würbe, heißt es, aufrecht erhalten. Der Vorschlag, Vorzug«- tarife innerhalb des Reiche« einzusühren, soll auf un­bestimmte Zeit verschoben werden und keinen Bestand- teü der »esamtpolitik der Regierung bilden. Also einstweilen tritt die Spaltung im Robinet nicht ein. Dec in Leicester abgehaltene Gewerkschaftskongreß hat mehrere wichtige Beschlüsse gefaßt. Fast einstimmig wurde die Zollpolitik LhamberlainS als gefährlich und schädlich verurteilt. Chamberlain, dem man den Be­schluß telegraphisch mittellte, ließ „für die Höflichkeit danken", die der Kongreß durch die Zusendung der Wortlautes seiner Resolutton an den Tag gelegt habe. Ferner beschloß der Kongreß, bie Arbeitervertreter im Parlamente sollen sich keiner polittschen Partei an­schließen, sondern eine Partei für sich bilden.

I» Serbien nimmt das Verfahren gegen die in Risch und anderen Garnisonen verhafteten Offiziere seinen „normalen gerichtlichen Verlauf"; man darf wohl annehmen, daß sie nicht zu ftrettg bestraft werden. König Peter hat zwar den besten Willen, Serbien aus der Mißwirtschaft herauSzu wringen und ehrlich für das Wohl der Lande» zu arbeiten, aber bi! jetzt find ihm selber die Hände gebunden.

In Mazedonien wird weiter gebrannt, gesengt und gemordet, sowohl von den Banden als auch an­scheinend von den Türken. In Beirut ist die Ruhe wiederhergestellt. Der Mali wurde als unfähig ab­gesetzt.

In China spielen die Russen noch immer Komödie. Sie haben China um die Erlaubnis gebeten, die Räumung einer mandschurischen Provinz um einige Monate verschieben zu dürfen, was China ebenso wie die von Rußland neuerdings für die Räumung der Mandschurei formulierten Bedingungen angenommen hat.

gehässiger Zank; man bedachte sich in der Debatte mtt soviel persönlichen Liebenswürdigkeiten, daß der gewiß nicht übermäßig empfindliche Vorsitzende Singer meinte, man solle sich doch nicht zanken tote Schul­buben. Besonders nervös und aufgeregt zeigte sich Bebel, der sich öfter zu Zwifchmrufen sogar beleidigen- der Weise hinreißen ließ. Auch zeigte sich schon am

zialisten".

Der Termin für die preußischen Landtags- Wahlen ist immer noch nicht festgesetzt worden. Wahrscheinlich werden sie in der ersten Hälfte des November stattfinden. Ein Wahlbündnis zwischen Sozialdemokraten und Freisinn scheint glücklicherweise nicht zu stände zu kommen. Die Freisinnigen wollen sich von den Sozialdemokraten ihre ficherm Mandate in Berlin und anderen großen Städten nicht abpreffen laffen und diese wollen aus Rache dafür die Frei­sinnigen bei den Stichwahlen ihrem Schicksal über- laffen. Selbst der Abg. Dr. Barth hat die Freisinnige Bereinigung nicht zu diesem Bündnis bekehren können. Zwar hat eine BertranenSmännerversammlung in Kiel, dem Wahlkreise Barths, diesem mit 30 gegen ,25 Stimmen ein Vertrauensvotum für seine Stellung zur Sozialdemokratie erteilt, aber dabei zum Ausdruck ge­bracht, oaß in der Praxis ein Zusammengehen mit der Sozialdemokratie großen Schwierigkeiten begegnen würde, und außerd.-m war bei der Abstimmung über diesen Beschluß ein großer Teil der Vertrauensmänner nicht mehr anwesend. Desto mehr eifern die „fusio­nierten" Nattonalsozialen für die Barth'sche Idee und bringen so als ersten „Erfolg" der „Fusion" Ver­wirrung und Zwietracht in di; Reihen der Freisinnigen Vereinigung. Da somit der Freisinn aus eigener Kraft wohl kaum in den Landtag gelangen dürfte, er aber di- Unterstützung der Sozialdemokratie nur durch Gegenleistungen erlangen könnte, so wird es diesmal wohl mit seinen Mandaten zum Abgeordnetenhause trübe aussehen.

Im Reichstagswahlkreise Dessau-Zerbst hat die Freisinnige Vereinigung das durch den Tod Roefickes erledigte Mandat noch einmal behauptet. Ihr Kandidat Schrader siegte- in der Stichwahl mit 14456 Stimmen gegen den Sozialdemokraten Kappler, der 13046 Stimmen erhielt. Konservative und Bündler scheinen sich diesmal zum großen Teil der Abstimmung enthalten zu haben.

In Sachse- hielten die Nationalliberalen am Sonntag in Leipzig eine Versammlung zur Be­sprechung über die Reform des Landtagswablrechls ab. Sie verlangten: Direkte unb geheime Wahlen, Neueinteilung der Wahlkreise mit Rücksicht auf die Industrie-Abstufung de» Wahlrechts nach Klassen auf Grund der Einkommensteuer oder nach dem Plural- system, andere Zusammensetzung der Ecsteu Kammer im Interesse der Industrie.

Kaiser Wilhelm ist am Samstag nach der Beendigung der Manöver in Merseburg zur Jagd nach Ungarn gereift, wo er mit Kaiser Franz Joseph, der sich von Wien nach Galizien zu den Manövern begeben hat, zusammentreffen wird. — Die Krisis in Ungarn verschärft sich immer mehr, einerseits infolge der berechtigten Weigerung des Kaisers, in der Armeefrage nachzugeben, andererseits infolge der Unfähigkeit der liberalen Regierungspartei, der Obstruktion Herr zu werden, ober vielmehr ihrer tatsächlichen Sympathie für die Forderungen der Obstruktion. Die Magyaren erstreben, wie jetzt immer deutlicher hervortritt, eine völlige Trennung von Oesterreich, sodaß nur noch eine bloße Personal­union übrig bleiben wird. In Oesterreich ist man vielfach mit dieser Trennung einver­standen, da man meint, we m die Magyaren sich ordentlich mit ihrer Wirtschaft in die Tinte geritten haben, so werden sie wieder bescheiden um Anschluß an Oesterreich bitten. Besonders die All­deutschen begeistern sich offen für diese Trennung der beiden Staaten, aber nur in der Absicht, dadurch den Untergang des ihnen verhaßten Hauses Habsburg herbeizuführen. Das Richtigste im Interesse der Monarchie wäre, die Herren Magyaren samt ihrer jüdischen Gefolgschaft mit Gewalt zur Vernunft zu bringen und ihnen die Stellung im Staate anzu­weisen, die ihnen als nationale Minderheit zukommt. Jedoch ist hierauf bei dem jetzigen Regierungskurs nicht zu hoffen.

In Frankreich wurde am Sonntag inLröguier in der Bretagne ein Denkmal für Ernst Renan ent­hüllt. Das Denkmal hatte ausgesprochenermaßen vor allem den Zweck, die Katholiken zu ärgern. Minister­präsident Combes mußte natürlich wieder dabei sein und den üblichen Schwatz loilaffen. Er hielt seine phrasengeschwollene Kulturpauke, sprach von der Armee, vom Bündnis mit Rußland, vom ewigen Frieden, von seinen sozialistischen Freunden, insbesondere Jaurtzs, den er „bewundert", und dessen Gruppe, deren Gefangener er aber nicht sein will. Die Katho­liken pfiffen ihn verschiedentlich aus und gerieten mit seinen Gesinnungsgenossen in ein Handgemenge. Nach Paris zurückgekebrt äußerte er gesprächsweise über seine Erfolge in Tröguier, die Reaktion in der Bretagne scheine tötlich getroffen zu sein. Dieser emgeblldete Narr!

Unpolitische Zeitlänse.

(Nachdruck verboten.)

D Berlin, 17. September 1903.

Gegen die Nasch-Automaten richtet sich ein Erlaß des preußischen Kultusministers: Es seien Klagen darÄber laut geworden, daß die mit Schokolade, Zuckerwerk u. s. w. gefüllten Auto­maten nicht selten Schulkindern zur Näscherei und Verschwendungen, in einzelnen Fällen sogar zu höchst bedauerlichen Ausschreitungen Anlaß gegeben haben. Die Frage, ob nicht auf die Beseitigung solcher Automaten hinzuwirken wäre, sei eingehend erwogen worden. Aber es würde nicht durchführ­bar sein, den Kindern diese Versuchungen ersparen zu wollen, die das heutige Kulturleben in seiner unvermeidlichen Entwickelung mit sich bringe. Vielmehr müsse auch hier die Erziehung helfen und deshalb auf die Mitwirkung der Schule gerechnet werden.

Die „füßen" Automaten sind in der Tat ein Nebel. Ich gehöre nicht zu den Gestrengen, welche den Leckermäulchen gar nichts gönnen; neulich haben wir uns ja noch über den Zucker als Nahrungsmittel unterhalten. Aber wer Zucker­werk braucht, der kann es in den regelrechten Laden kaufen. Wer einen Ausflug oder eine Reise macht, kann sich Zuckerwerk in die Tasche stecken; ich würde ihm sogar dazu raten, nament­lich zur Mitnahme von nahrhafter Schokolade auf anstrengenden Fahrten. Daher liegt nicht das mindeste Bedürfnis vor, an allen möglichen Plätzen und Ecken Automaten aufzustellen, die für einen Nickel den jeweiligen Kitzel des Lecker­mäulchens befriedigen.

Diese fortwährende Versuchung ist nicht blos für Schulkinder gefährlich, sondern auch für die Jugend in den gefährlichen Flegeljahren, die zwischen der Schule und der Großjährigkeit liegen. Das ist gerade die Zeit, wo die Selbstbeherr­schung scharf erprobt und der Spartrieb be­gründet werden muß. Der süße Automat erschwert beides. Hat das junge Menschenkind einen ver­fügbar^ Groschen, so lockt der Automat so oft und so lange, bis er in dem Schlitz verschwindet. „Halb zog er ihn, halb sank er hin, und ward nicht mehr geseh'n".

Nun sagt vielleicht jemand, es gebe überall Läden, welche dieselbe Anziehungskraft ausübten. Das stimmt nicht. Erstens müssen die Naschmäuler in dem Laden vor den Augen und Ohren anderer Menschen ihre Leidenschaft enthüllen, und das wirkt manchmal abschreckend. Der Automat da­gegen ist blind, taub und stumm; er beschämt das Leckermaul nicht und plaudert auch nichts aus. Er fragt auch nicht, wie das Kind zu dem Groschen gekommen ist, was mancher Naschkatze unangenehm sein könnte. Zweitens brauchen die Kinder, die in einem Laden sich etwas Süßes holen wollen, nicht gleich einen ganzen Groschen zu opfern. Der Automat ist durchaus kein billiger Laden; er fordert einen Mindest-Einfatz von 10 Pfg., und dafür gibt er in der Regel weniger, als man in einem soliden Laden für dasselbe Geld haben kann. Die fortgesetzte Automaten-Be-

Die langen Abende

des Herbste« und des Winter« bieten die schönste Zeit zum Lesen der Zeitung. Heutzutage ist das Lesen einer Zeitung, die täglich über all diese Dinge rasch und zuverlässig be­richtet, ein Bedürfnis für Jedermann, der für die Vorgänge auf der Weltbühne bin» und Jntereffe hat.

Katholiken! Lernt von unseren Gegnern, die da unermüdlich sind in der .Verbreitung ihrer Presse. Der hl. Vater, die H. H. Bischöfe, die geistlichen und weltlichen Führer der Katho­liken und die Satholikerwersammlungen haben es wiederholt als eine Pflicht eines reden Katholiken bezeichnet, nach besten Kräften an dir Verbreitung der katholischen Presse mitzuarbeiten. Katholiken seit eingedenk dieser Mahnung! Haltet die gegnerische Presse feni aus euern Häusern und sorget dafür, daß in jeder katholischen Familie ein katho­lisches Blatt gelesen wird.

Anläßlich deS Quartalswechsels laden wir daher unsere verehrten Leser zu recht zahlreichem Abonnement ein und richten zugleich die Bitte an sie, uns in der Gewinnung neuer Abon­nenten durch Empfehlung in Freundeskreisen nach Kräften zu unterstützen. Um bei dem herann henden Quartalswechsel unliebsame Störungen zu vermeiden, ist es gut, wenn man schon jetzt bei den Postanstalten die Bestellung bewirkt, was am einfachsten durch den Brief­träger geschieht.

Die ,5uldaer Zeitung'

mit der achtseitigen Gratisbeilage

»Illustrierte Sonntags=3dtnng‘ st das ein, .ge täglich erscheinende Blatt der Zeutrumsp'artei in der Diözese Fulda und im Regierungsbezirk Kassel; sie behandelt die neuesten Tagesfragen in allgemein verständiger Weise. Die polittschen Fragen sind kurz und übersichtlich zusammengestellt; den lokalen und provinziellen Vorkommnissen wird große Sorgfalt gewidmet und auf ein spannendes, sittlich reines Feuilleton besonderes Gewicht gelegt. Zahlreiche zuverlässige Mit­arbeiter in Berlin, sowie, in der Provinz setzen uns in den Stand, über alle wichtigen Ereig­nisse bedeutend früher zu berichten als die an­deren Blätter hiesiger Gegend.

Durch ausgibige Benutzung des Fern­sprechers sind wir in der Lage, über alle bedeutenden Vorkommnisse in. der Welt rasch zn berichten. Durch Vertrag mit dem Wölfi­schen Depeschenbureau haben wir uns die Ueber- mittelung der

wichtigsten Depeschen aus dem )n- und Auslände

gesichert. Diese Einrichtung hat bei unseren Lesern große Anerkennung gefunden. Bei be­sonderen Anläffen erleichtert die ,Fuldaer Zeitung das Verständnis dec Artikel durch

Karten und Illustrationen,

wie überhaupt weder Kosten noch Mühen ge­scheut werden, wenn es gilt, das Blatt zu vervollkommnen.

Den zahlreichen Freunden der G es chi ch te unserer Vaterstadt wird die Beilage unserer Zeitung:

„Fuldaer Geschichtsblätter", die monatlich erscheinen, hochwillkommen sein.

Die amtlichen Bekanntmachungen, Holz- verkäufe, Marktberichte sowie die vollstän­digen Ziehungslisten der Preußischen Klassenlotterie und ähnliche Anzeigen von allgemeiner Wichtigkeit werden aus den für unseren Leserkreis in Betracht kommenden Kreisen sämtlich in der,Fuldaer Zeitung' veröffentlicht.

Mögen deshalb unsere Freunde in Stadt und Land dafür sorgen, daß die .Fuldaer Beifang' nicht nur in jedem Wirtshause aufliegt, sondern auch in jeder kath o lischen Familie zu finden ist.

Neu hiuzutteteude Abonnenten erhalten vom Tage der Bestellung ab bis Ende Sep­tember die Zeitung gratts.

W 1 iKjeife«: Wie

▲ X J A AA A. fpeltigeptHt$enee»< TB8'»« M »«en Harne 15 Pf«.

■ ■ ■ ■ MM Heflamen bk perttjeik

dcuung Me zuldaerAettendfackeret Monatsbeilage: Geschichtsblätter". *sefasprecher rrr.*?

Ciilhrtor

WeftelgelbfaSMlbauH» MM 11V II W. ■

«ttwärttirNk.50Pfg- >

Verantwortlicher

Hchrifttetter:Zos.vau«

j K'Äk wochmd-iiag«: „Illustrierte Sonntagrzeitung

Ml \ i'-" l N