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3* p«zelle?"in Zulda. wochenbellage: „Illustrierte §onntagzzeitung
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Druck und Verlag der Fuldaer Actiendruckerei in Fulda (Harmonie) Fernsprecher Nr. 9.
M 149.
fllldd, Samstag, den 4. Juli 1903.
30. Jahrgang.
V
Ministerium
Reklame«- und Anzeigenteil.
Drittes Blatt <
sind die Parteien zumeist in gleicher Stärke zurückgekehrt. Man verschone uns also mit solchen Drohungen, die sehr gefährlich wirken könnten, wenn sie gleichzeitig und öfter ausgesprochen würden. Es ist nicht die Zeit, um das Land in dieser Richtung zu beunruhigen. Tatsächlich ist eine Aenderung auch gar nicht notwendig, wenn sich die Wählerschaft nur endlich einmal dazu bringen ließe, zur Wahl zu gehen. Der große Prozentsatz jener, die immer noch nicht begreifen, daß man wählen muß, ist in der heutigen Zeit geradezu eine Schande. Mit welchem Rechte klagen denn diese Leute? Wer seine Schuldigkeit tut, hat das Recht hierzu, sonst niemand. Würden die Wahlberechtigten wählen, so würden die Schlußresultate ganz anders aussehen. Wir hätten nicht die unzähligen Stichwahlen, der ganze Aerger >unb Jammer über die Zunahme der Sozialdemokratie wäre unnötig. Der Gedanke an einen tatsächlichen Bruch der Verfaffung des deutschen Reiches könnte nicht einmal auftauchen, er würde nicht bekämpft zu werden brauchen und das müßte jede Partei tun, die es ehrlich meint mit dem Volke.
(*) Als der „Professor M.", der im Geheimbuch der Pommernbank neben anderen Journalisten aufgeführt war, meldet sich jetzt Profeffor Dr. Moritz Meyer, an den ohnehin schon jedermann gedacht hatte. Er erklärt, er habe im Jahre 1899 für die Pommersche Hypothekenbank Aufträge und Arbeiten ausgeführt, wofür er bezahlt worden sei. Er habe sich nicht in der Stellung eines Redakteurs befunden und es sei dabei überhaupt eine journalistische Beeinflussung in jeder Hinsicht aus- geschlossen gewesen. Was mögen das aber für „Aufträge und Arbeiten" gewesen sein, die er ausgeführt hat? Wenn sie einwandsfrei waren, warum wurde die Ausgabe dafür im Geheim- ruche gebucht und warum wurde Professor Meyer dort vorsichtig nur mit einem Buchstaben bezeichnet? Und wie ist es jetzt mit der Be- Häuptling der Herren Romeick und Schultz, die in dem Geheimbuche ausgeführten Namen und Buchstaben seien fingiert?
würden die Ausführung eines solchen Versuches für ssehr gefährlich halten, ja, die Dinge könnten sich sogar zu bedenklichen Vorgängen ausbauen. Wir sehen übrigens auch gar nicht ein, weshalb mit diesem Reichstag nicht zu wirtschaften sein soll. Er ist nur in Bezug auf die Sozialdemokratie erheblich anders zusammengesetzt, als der bisherige Reichstag. Außerdem
effusionem inclusive, pro exaltatione sanctae fidei, pace et quidem- populi christiani aug- mento, et statu sanctae Romanae ecclesiae, te intrepidum exhibere debeas.“ Nach der Spendung des apostolischen Segens begab der hl. Vater sich in seine Wohnung zurück. Die Kardinäle zogen unter den Klängen des Tedeums in die Sixtinische Kapelle und von dort in die sog. Kon- ststorialaula, wo der Hs. Vater wiederum erschienen war, um das geheime Konsistorium abzuhalten und an den neuen Kardinälen die Zeremonien der Schließung und Oeffnung des Mundes, die Uebergabe des Ringes und der Verleihung des Presbytenialtitels vorzunehmen. Am Nachmittage wurde den neuen Kardinälen der rote Hut durch den Garderobier in zeremonieller Weise überbracht. In diesem geheimen Konsistorium verkündete Leo XHI. die teilweise bereits durch Breve erfolgte Neubesetzung von 68 Kirchen, worunter sich 5 Metropolitanen, 3 erzbischöfliche, 33 Kathedral- und 1 Abteikirche befand. Ferner wurden verliehen 10 Erzbischofs- unb 15 Bischofstitel. In beiden geheimen Konsistorien (22. und 25. Juni) wurden nicht weniger als 91 neue Kirchenfürsten ernannt, nämlich 2 suburbikarische Bischöfe, 1 Patriarch, 7 Metropoliten, 3 Erzbischöfe, 48 Bischöfe und ein Abt; 1 Titularpatriarch, 12 Titularerzbischöfe und 16 Tltularbischöfe. Unter diesen befinden sich 35 Italiener, 13 Nordamerikaner, 8 Türken 6 Mexikaner, 6 Deutsche, je 4 Ungarn und Spanier, 3 Irländer, je 2 Oesterreicher, Portugiesen und Kolumbier, und je ein Engländer, Russe, Indier, Australier, Schotte, Holländer, Belgier und Franzose.
Am Sonntag abend fand unter außerordentlich starker Beteiligung die feierliche Grundsteinlegung für das internationale Ar- beiterdenkmal statt, welches die katholischen Arbeitervereine des gesamten Erdkreises dem heil. Vater als dem Arbeiterpapste im Garten der Lateransbasilika zu setzen beschlossen haben. Es hatten sich mehr als 1500 Eingeladene eingebunden. Auf dem Festplatze waren Tribünen erbaut. Kardinal Ferrata, der Protektor des Komitees nahm, umgeben vom lateranensischen Kapitel, päpstlichen Zeremoniaren rc. die Weihe und die Legung des Grundsteins vor. Von allen Seiten waren Begrüßungstelegramme eingelaufen. Der hl. Vater spenbete allen Vereinen, die sich am Denkmal beteiligt haben, den apostolischen Segen. Mit besonderer Begeisterung wurden die telegraphischen Grüße verlesen, welche der Diözesanpräses Dr. Aug. Pieper namens der 121 Vereine (mit 25,000 Mitgliedern) der Erz- diözese Köln, Diözesanpräses Dr. Retzbach namens 137 Vereine (16,000 Mitgliedern) der Erzdiözese Freiburg, Diözesanpräses Prälat Widmann namens 750 deutscher Arbeitervereine und Generalsekretär Fournelle namens des Verbandes der 317 Arbeitervereine (43,000 Mitglieder) aus Berlin übersandt hatten. Die Feier' verlief bei herrlichstem Wetter ohne den allergeringsten Mißton. Die Enthüllung des Denkmals soll im November oder Dezember ds. Js. stattfinden.
wochen-Rundschau.
(Nachdruck verboten.)
LH Fulda, 4. Juli 1903.
Das definitive Resultat der Wahlen hat an
Römischer wochenbrief.
[**] Rom, 1. Juli 1903.
Am letzten Donnerstag fand im Königlichen Saale des Vatikans das öffentliche Konsistorium statt, in welchen den drei neuen Kardinälen Nocella, Cavicchioni und Fischer in zeremonieller Weise der große rote kardinalshut aufgesetzt wurde. Erne halbe Stunde vor Beginn des Konsistoriums hatten )ie Genannten sich in die dem Königlichen Saale benachbarte Sixtinische Kapelle begeben, wo sie in Gegenwart der Kardinäle Agliardi, Rampolla, Gotti und Macchi den vorgeschriebenen Eid ablegten. Unterdessen hatten die Mitglieder des Kardinalskollegiums in « dem Paramentensaale Aufstellung genommen, wo sie den hl. Vater erwarteten. Dieser wurde daselbst mit den rituellen Gewändern bekleidet und bestieg darauf im herzoglichen Saale den Tragthron, auf welchem er unter dem Vortritt der Kardinäle und umgeben von seinem Hofstaate feinen Einzug in den Königlichen Saal hielt. Als Leo XIII. ruf dem Thron Platz genommen, begannen so- ort die Zeremonien, welche dreimal durch die Verlesung der Akten einer Selig- und Heilig- prechungsangelegenheit durch einen Konsistorial- advokaten unterbrochen wurden. Zuerst schritten >ie Kardinäle nacheinander zum Thron zur i raditionellen Obedienz, indem sie die mit einem S 'eile des Mantels bedeckte päpstliche Hand üßten. Dann begaben die anwesenden Kardinal- liakonen sich zur Abholung ihrer neuen Kollegen n die SixtinischeKapelle. Päpstliche Zeremoniare und Schweizergarden begleiteten sie. Als die neuen Kardinäle vor dem päpstlichen Throne er- chienen, küßten sie dem hl. Vater Fuß und . fand und wurden zweimal von ihm umarmt. Nachdem auch die alten Kardinäle ihre neuen Amtsbrüder umarmt schritt man zur Ueber- reichung des Kardinalshutes. Die Einführung dieser neuen Hüte für die Mitglieder des ge- »eiligten Kollegiums ist bereits 658 Jahre alt. Jnnocenz IV. war es, welcher dieselben auf dem XIII. allgemeinen Konzil im Jahre 1245 in Lyon einführte. Die neuen Kardinäle traten vor den Tchron, knieten vor dem hl. Vater nieder und ein päpstlicher Zeremoniar bedeckte ihr Haupt mit der Kapuze. Nunmehr reichte der Geheimkämmerer-Garderobier dem hl. Vater den Hut, welchen er über das Haupt des neuen Kardinals 1 fielt, dabei die Worte sprechend: Ad landein omnipotentis Bei et sanctae sedis Apostolicae ornamentum, accipe galerum rubrum, insigne singulare dignitatis cardinalatus, per quod Jesignatus quod usque ad mortem et sanguinis
* Ju verschiedenem Lichte gesehen. Pessimist und Opümist gleichzeitig das gebrachte Glas Bier an das Licht haltend. Pessimist: „Nun ja, ich habe natürlich wieder das wenigste Bier!" — Optimist: „Da seht her! Wer hat die größte Blume? Ich!"
* Entsprechende Abhülfe. „Ich weiß gar nicht, mein Mann ist jetzt immer so verschlossen!" — „Na, da geben Sie ihm doch den Hausschlüssel!"
* Ans der Jostrnktionsstnude. Wachtmeister: „ ... und warum soll ein sorgsamer Kavallerist immer möglichst auf weichem Boden zu reiten suchen, wenn er auf Patrouille ausgeschickt wird?" — „Weil er dann weicher fällt!"
* Mißlungene Aufnahme. Wachtmeister: „Aber, Herr Photograph, auf den neuen Silbern seh' ich so freundlich aus, daß ich fie keinen Menschen zeigen kann!"
Er wies die Gesetz, und Verfasiungswidrigkeit ihrer Methode der Rechtloswachung der Orden nach. Um sich bei ihren Anhängern im besten Lichte zu zeigen, hat die Regierung den Briefwechsel mit dem hl. Stuhle in Sachen des Bereinsgesetzes veröffentlicht. Es hat sich aber bald herausgestellt, daß die Veröffentlichung sehr lückenhaft ist, also das Bild fälscht. Nachdem Waldeck-Rousseau gegen Combes wieder in die Schranken getreten ist, wird es mit dem Ministerium wohl bald zu Ende sein. Freilich fragt es sich, ob etwas wesentlich Besseres nachkommt.
In Serbien hat König Peter I. auf die Anzeige seiner Thronbesieigung von den meisten Staatsoberhäuptern alsbald freundliche Glückwunsch-Telegramme erhalten. Das erste traf vom Deutschen Kaiser ein, Kaiser Franz Joseph, der Zar, der Sultan, der König von Italien usw. folgten. Also an „An-
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In Frankreich gerät trotz aller Vertrauensvoten, die der „Block" chm erteilt, das Ministerium Combes immer mehr ins Wackeln, weil ein wachsen- ber Teil der Republikaner sich doch schämt, die rohe Kulturkämpferei mitzumachen. Am Donnerstag errang bei Beratung der 81 Ermächtigungsgesuche der unterrichtenden weiblichen Kongregattonen das Ministerium nur eine ganz schwache Mehrheit. Herr Combes hatte verlangt, daß auch diese Gesuche in Bausch und Bogen ohne Einzelprüfung verworfen werden sollten. Ein Antrag des früheren Unterrichtsministers Leygues auf getrennte Prüfung wurde nur mit 285 gegen 269 Stimmen, also mit einer Mehrheit von 16 Stimmen abgelehnt. Selbst die radikalen Blätter mußten zugeben, daß das eine bedenNich geringe Mehrheit sei und daß das'Ministerium sogar gestürzt worden wäre, wenn Herr Combes nicht erklärt hätte, alle Genehmigungsgesuche, die die einzelnen Kongregattonen für ihre Krankenanstalten einreichten, sollten mit Wohlwollen behandelt werden. 30 weit links stehende Republikaner stimmten gegen die Regierung. Im Senat ging auch der Amtsvorgängcr Combes', Waldeck-Rouffeau, scharf gegen die Regierung vor.
dem Bild, das man sich von dem neuen Reichstag nach dem Hauptwahlgang bereits machen konnte, nichts geändert; das Zentrum bleibt nach wie vor die aus- dlvll,a uuu x)luucu H|W. ,vtgirn. ni.o an an= äs
ÄS“ ÄtiX'Ä—'Ä*S -ich »m »ie fiel, »»sich» waren oder L ei für S Z8“ Ä o«nL' Ki 4 bei der letzten Wahl erobert worden waren, guten Willen dazu scheint er ja zu haben und durch Zu beklagen ist es, daß dem Zentrum Dank der fein Auftreten und seine ersten Regierungsakte, Pro- polmschen Bewegung einige Mandate verloren ge- klamationen usw. scheint er einen guten Eindruckau' gangen sind. Der Führer der Nationalliberalen, yjx Serben gemacht zu haben. Daß er einiae an dem Bassermann, ist nickt wieder gewählt worden; er ist Königsmorde beteiligte Offiziere befördert hat, sieht «n Opfer der von den Kulturkampfern inszenierten allerdings bedenklich aus. 19
Katholikenhetze Das Zenttum hatte weit mehr Er- gn Mazedonien ist das Bandenunwesen folge in den Stichwahlen erzielt, wenn die anderen wieder stark im RuneBmen beariffen TiZ m Parteien es nicht "uskonfkssionellem Haß im Stich haben vielfach Kämpfe zwischen den türkischen Truppen Dr^Baclb^im WobUomiüe' ^Wtenien einbringen und tert ®etoalttalen ter-
Kila Jm- "geblieben . Hildes ist I üben. Auch mit Dynamitbomben „arbeiten" die
Ckr8 zbeklagen, wie die Niederlage der Banden neuerdings weiter. Auf einer Eisenbahnstation Schrempf. Mit dem wurden die Geleise und eine Lokomotive durch eine Einfluß des Bundes ist es ebenso vorbei, w,e mit Bombe beschädigt. In Küstendil wurden 6 maze- &em “m !C-ner ' "Asiens eine große dänische Revolutionäre durch Dynamit, das fie vor agrarische Partei zu bilden. An mehreren Orten der Polirei verberaen mnirtm s„s wie Gelsenkirchen, Hagen, Dortmund, Offenbach und explodierte getötet
Hof, kam es bei den Stichwahlen zu Ruhestörungen In Griechenland hat wieder einmal ein und zu Zusammenstößen nut der Polizei. Zum Teil Ministerwechsel stattgefunden. Das Ministerium über ib"r?Ni!dprso»- b” Erbitterung der Genossen Delyannis wurde durch ein Ministerium Theotokis abüber ihre Niederlage. gelöst. Von den Reformgesetzen, die es bei seinem
In Kiel hat endlich der Besuch des amerikanischen Amtsantritt versvrocken hott? Lt »a
Geschwaders stattgefunden. Sowohl vonseiten des »u Stande gekrackt Das neue Ministerium mied deutschen Kaisers wie des Präsidenten Roosevelt wurde wohl nicht viel mehr leisten.
die Freundschaft zwischen Amerika und Deutschland Im Somali-Lande bat der tolle Mullab" i«et n’ft tmrd diese Freundschaft nicht nur den Engländern abermals eine schwere Niederlage bei-
sondern m der Praxis gute gebracht. Er hat fünf englische Posten zwischen ^AS".-mh-„h.. st« f-wnh, die Ab,-. SÄ'SÄS S ML SÄ ÄbVta ÄS ^TgtM^teÄwn^Sl "?Eg
boykottierten und den Verkehr geflissentlich umWürttem- Die Vereiniate»
berg herumlenkten. Infolgedessen wächst in Württem- I gespanntes Verhältnis zu Rußland wegen der Vorberg die Strömung für den Anschluß an die preußisch- gänge in Kischen-w geraten in sollen 9-n if>r*r «»- WW Eisenbahngemeinschast, zumal seitdem sicher- heuchelten Humanität, die fie besser täten auf den geben hat, daß man nut der Annahme der deutschen Bbilivvinen,u -eiaen stnbe» «»X, Elnheltsmarke em ganz gutes ^bs^ftgemachthat. Entrüstung über die'Judenmorde in Kischcnew ge- 3n öefterr c i d) ift oct Nclchötal vertagt xetat unb äbnlicb, tote üot cininer öeit für hie
tonA^H’h na^hhmr^*r^rak89e^(*'* • r+ei s" in Rumänien, so für die in Rußland Partei ergriffen.
Ewstwer -n Als der russische Gesandte in Washington sich weigerte, M ' ÄenÄrbn?n Ä hS meiste" eine Sammlung für die Juden anzunehmen und weiter „<,^^"E",H^bervary hat das neue Mmiste- zu befördern, erhob sich ein großes Geschrei, er müsse num glücklich zustande gebracht. Honvedminister fort. Unter dem Vorantritt von Juden ickickte man Leben völlig jsch allen Ernstes a”e AbbZung ’Ä aebliebm Hi fordern. Diese Dummheit unterblieb noch glücklich.
Reaierunasmebr^e/^stetiÄ-,:^^ „^Ä9» der liberalen Nun hat Präsident Roosevelt es unternommen, dir fetn- 7~ russischen Regierung eine jüdische Bittschrift zu über-
A^e^dnetenhause^se^n^B«u»nmm"^m?b^^^krbn^ mjttcIn- ®ie russische Regierung hat ihm aber mit terrtdtet9 «hob die Linke fremden Macht in ihre inneren Angelegenheiten nicht
TOnrifirurfi"6nnh ^ ! I dulden würde. Diese Lektion wird die Amerikaner
^/^rpn"^tb@r^nhn^nenSChnn ^0^0“^ trat üon ihrer protzenhaften Vordringlichkeit leider wohl M eme Vorl^geEkowmen^soll^we^^A^^^"^ wÄÄ sichjedoch ÄfSmeS nnm»nb9nfitnrifa 9 imponiert als Liebenswürdigkeiten,
nomen Zolltarifs eröffnet werden sollten, hat wieder die liberale Partei sehr verstimmt. Der von dem
Grafen Khuen ausgeübte Druck wegen 1 rascher Er- DCUtfCllCS Rcttf)*
ledigung der Ausgleichsvorlagen durch den Reichsrat, m , 1
welche durch die tschechische Obstruktion verhindert Berlin, ben 3. Juli 1903.
SiOTÄSÄlÄ' S ' H°chn -ii,-"wmiich ist di- H-Iiun, geht also wieder alles durcheinander in Oesterreich- uerschiebener liberaler unb auch fonferoatioer Ungarn. | Organe fetzt, nachdem bas große Wahlrefultat
vorliegt. So meinen bie .Hamburger Nachrichten', baß man mit biefem Reichstage nicht Hausen könne. Derselbe müsse aufgelöst werben. Hierauf fei es notwendig, ein neues, anderes Wahlgesetz zu oktroyren, mit dem der neue Reichstag bann gewählt würbe. Dieser würbe bann Jnbemnität gewähren. Das wäre ja ein ganz hübsches Plänchen, nur baß bie Sache boch nicht ganz so einfach ist, als bie Leute es sich einbilben. Glaubt man beim, daß ein solcher Verfassungsbruch vom ganzen deutschen Volke so gänzlich richig hingenommen würbe? Gar so einfach ist bie Sache doch nicht. Wir