30. Jahrgang
fUldd, Mittwoch, den 1. Juli 1903.
M 146.
cftaraoH flfUnhfer fnnffdieii machen können. ®e§= I noch niemand den Versuch gemacht, btt Höhe dieses Aw°rd?n di° *
bezeichnet. Jetzt, nach den Wahlen braucht man ^ber sie ist trotzdem interessant genug, um einen weniger mehr hinter dem -oerge zu halten, nun gerei^ifertigt erscheinen zu lassen: Nehmen
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aussinnen werden.
Das Resultat der Reichstagswahlen
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Provinz Vran- । .perjugmui oiuuiqujiutiH oxji.
57__70, Posen > Meiningen 364—365, Sachsen-Altenburg 366,
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Hermann Knips, Srukirslhäst
Bettkattun-Reste.
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Wilhelm Stöhr
Zweites Blatt i
Leinen-Reste.
Halbleinen-Reste.
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kann den Steuerzahlern so dosenwerse beigebracht werden, was die Steuersucher zu ihrem „Besten"
Nachdem das Resultat der 397 Wahlen zum Reichstage bekannt ist, läßt sich jetzt ein vollständiges Bild des Wahlresultates geben. Zu diesem Zweck bieten wir unseren Lesern beistehend eine Karte, in welcher in den schematisch in Form von Quadraten dargestellten Wahlkreisen durch besondere Signaturen (siehe die Zeichenskala rechts) veranschaulicht ist, welcher Partei der Abgeordnete jedes einzelnen Wahlkreises angehört.
Die Wahlkreise sind mit fortlaufenden Nummern von 1—397 versehen, welche in folgender Art den einzelnen Kreisen entsprechen:
Königreich Preußen. Der ProvmzOlt- preußen entsprechen die Wahlkreise 1—17, West- preußen 18—30, Berlin 31—36, Provinz Brandenburg 37—56, Pommern k" ™.
71—85, <5d)leften£86—120, Sachsen 121—140, Schleswig-Holstein 141—150, Hannover 151 bis 169, Westfalen 170—186, Hessen-Nassau 187 bis 200, Rheinprovinz201—235,Hohenzollern 236.
Königreich Bayern: Oberbayern 237 bis 244, Niederbayern 245—250, Rheinpfalz 251 bis 256, Oberpfalz 257—261, Oberfranken 262 bis 266, Mittelfranken 267—272. Unterfranken
Für das ganze, zu 300 Arbeitstagen gerechnete Jahr würde sich demnach ein nationaler Gewinn von 75 Millionen Mark ergeben. In Wirklichkeit dürfte sich der volkswirtschaftliche Nutzen des Fahrrades noch weit höher beziffern, aber schon die vorstehende Berechnung genügt, um die wirtschaftliche Bedeutung des Rades zu illustrieren, ganz abgesehen von dem völlig unwägbaren nationalen Gewinn, den das Rad außerdem noch in gesundheitlicher Beziehung und aus vielen anderen Gründen dem Einzelnen bietet.
* Auf der Sekundärbahu. „Warum hält denn der Zug nicht in dieser Station?" — „Ja wissen S', der Stationsvorstand und der Lokomotivführer sind halt seit acht Tagen bös auseinander!"
* Entrüstung. Sie: „Denk Dir, Emil, der Redakteur, dem ich vor sechs Wochen meine Gedichte eingeschickl, hat sie noch nicht einmal gelesen!" — „So ein Feigling!"
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vermischtes.
* Der praktische Nutzen des Fahrrades als Verkehrsmittel ist heute so ziemlich allgemein anerkannt; es dürste kaum noch einem Menschen cinfallen, dre großen Vorteile zu bestreiten, welche das k eine flinke Rav dem Einzelnen bietet. Auch über den großen volkswirtschaftlichen Nutzen des Rrder herrscht nur noch eine Meinung; dagegen hat unseres Wissens
Sachsen-Kodurg-Golha 3b7—368, Anhalt 369 bis 370, Fürstentum Schwarzburg - Rudolstadt 371, Schwarzburg-Sondershausen 372, Waldeck 373, Reuß ä. L. 374, Reuß j. L. 375, Sch^m- burg-Lippe 376, Lippe 377, Frere Städte: Lübeck 378, Bremen 379, Hamburg 380—382, Reichslande Elsaß-Lothringen 383—397.
Unten im Kartenbilde rechts, rst durch dre Größe der verschiedenen Sektoren eines _ Kreises angedeutet, in welchem Stärkeverhältnisse dre Zahlen der bereits gewählten Abgeordneten der verschiedenen Parteien zu einander stehen. Dabet ist die Zahl der Zentrumsabgeordneten irrtümlich
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Deutsches Reich.
Berlin, den 30. Juni 1903.
* Der diesjährige Volkswirtschaftliche Kursus in M.-Gl ad b ach beginnt am 1-August d. I. und dauert voraussichtlich 2 la Monate. Der Unterricht ist unentgeltlich. Die Teilnehmer müssen jedoch selbst für Unterhalt am Ort (monatlich 60-70 Mk.) aufkommen und etwaigen Ausfall an Arbeitsverdienst selbst tragen. Den kathol. Arbeitervereinen, welche Mitglieder zu dem Kursus entsenden wollen, kann aus dem von den meisten Diözesanoerbänden der kathol. Arbeiter- vereine ins Leben gerufenen Leo-Jubiläumsfonds ein Zuschuß gewährt werden. Hebet die Notwendigkeit der gründlichen Ausbildung christlicher Arbeiter, damit dieselben in der Arbeiterbewegung, in den kathol. Arbeitervereinen und christlichen Gewerkschaften erfolgreich tätig fein können, braucht wohl nichts weiter gesagt zu werden. Führende Kräfte tun unserer Bewegung so notig wie Brot im Schrank. Dabei muß nicht immer in den Vordergrund gestellt werden, daß die zur Ausbildung zum Kursus entsandten Arbeiter nun unter allen Umständen sofort freigestellt werden. Wo ein Beamter in der Gewerkschaftsbewegung notwendig ist, oder ein katholisches Arbetter- sekretariat errichtet werden soll, regelt sich diese Frage von selbst. Anderseits ist es ledoch sur die christliche Arbeiterbewegung von unberechenbarem Vorteil, wenn an den einzelnen Orten geschulte, ausgebildete Arbeiter vorhanden sind, welche die örtliche Führung übernehmen. Wo deshalb irgend ein kathol. Arbeiterverein die Mittel hat oder solche aufzubrmgen in der Lage ist, soll man nicht säumen, tüchtige junge Kräfte ausbilden zu lassen. An den volkswirtschaftlichen Kursus schließt sich unmittelbar an em apologetischer Kursus, für den die beiden letzten Wochen reserviert sind. Mit welchem Nutzen diese Kurse besucht werden, zeigen dre bisherigen Erfolge. Anmeldungen sind möglichst bald zu richten an die Verbandsleitung der latholischen Arbeitervereine der Erzdiözese Köln, Dwzesan- präses Dr. A. Pieper in M.°Gladbach.
* Also doch — die FinanzmiNisterkonse- rettt, die vor einigen Wochen angekündigt, dann aber offiziell als Phantasiegebilde bezeichnet worden war, findet statt. Die Schwemburgschen .Berliner Politischen Nachrichten', denen insbesondere Beziehungen zum preußischen Finanzministerium nachgesagt werden, melden es, und da wird, woran überhaupt von vornherein nicht zu zweifeln war, die Sache wohl ihre Richtigkeit haben. Allerdings sollen, nach jener ofsizwsen Korrespondenz, die Herren Säckelmeister der Emzel- staaten zu Zwecken der Vorberatung neuer Handelsverträge sich vereinigen. Nun, das kann man auf sich beruhen lasten: sind sie erst zusammengekommen, so werben sie — das unterliegt keinem Zweifel — mindestens ebenso sehr über die den Gegenstand ihrer größten Sorge bildende Reichsfinanzreform und m Verbindung damit über neue Steuern sich unterhalten, wie über neue Handelsverträge. Es kam also wie wir vor einiger Zeit sagten: vor den Wahlen war es nicht „zeitgemäß", viel von einer Finanzministerkonferenz zu reden; das hatte die noch nichts weniger als nach neuen Steuern
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Maer M Zeitung
" ~ — Monatsbeilage: „Zuldaer Geschichtsblätter".
273—278, Schwaben 279—284.
Königreich Sachsen 285—307, Königreich
Württemberg 308—324, Großherzogtum Baden 325—338, Hessen 33^—347, Mecklenburg-
Schwerin 348—353, Sachsen-Weimar 354—356, ... ... „. . _
Mecklenburg-Strelitz 357, Oldenburg 358—360, mit 99 (statt 100) angegeben.
Herzogtum Braunschweig 361—363, Sachsen-
Verkauf von Resten
und zurückgesetzten Waren
Piquä-Reste.
Baumwollbieber-Reste. Knabendrell Reste.
Sämtliche Hemdblusen M 1.50 und M. 2.50
versuch gerecht fertigt erscheinen zu lassen: Nehmen wir an, es seien im Deutschen Reiche eine Million Räder im Gebrauch, von denen jedes täglich nur eine Stunde zu geschäftlichen und Berufszwecken gebraucht wird. Die Schätzung ist sicher nicht zu hoch und ebenso sicher ist es, daß jeder Radfahrer in der einen Stunde Gebrauchszeit mindestens eine halbe Stunde Zeit erspart. Diese Zeitersparnis darf, ganz gering gerechnet, auf mindestens 25 Pfennige bewertet werden. Nimmt man diese Zahlen als Grundlage, so ergibt eine einfache Berechnung, daß allein im Deut- schenReiche an jedem Tage eine Million mal 25 Pfennige = 250,000 Mark gewonnen werden, welche ohne das Fahrrad nicht um gesetzt sein würden. \ Er:
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