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30. Jahrgang.
földa, Donnerstag, den 18. Juni 1903.
M 136.
*. Vie ReichstagZwahlen.
Daß von den 397 Mandaten ein großer Teil erst werden in der St ich wah l errungen werden muffen, war vorauszusehen. Man halte wohl noch mehr Stichwahlen erwartet, als wirklich notwendig geworden sind. Im Jahre 1898 waren es 187; diesmal scheinen es nicht mehr, sondern einige weniger zu sein. Um das Wahlergebnis in seinen Hauptzügen zu zeichnen, braucht man die Stichwahlen nicht abzuwarten. Das Charakteristische dieser Wahlen tritt so schon deutlich genug hervor.
Am meisten in die Augen springt natürlich das unheimliche Anwachsen der Sozialdemokratie; 53 Mandate haben die roten Genossen sofort im ersten Anlaufe errungen. Darunter sind fünfzehn neu eroberte (V. Berlin, Solingen, Kiel, Aschersleben - Kalbe Reichenbach, Nenrode, Löbau, Meißen, Pirna, .Mittweida, Annaberg, Plauen, Bremen, Bayreuth, Sachsen - Altenburg, Schwarzburg- Rudolstadt), denen nur zwei Verluste (Bernburg- Ballenstedt und Sorau) gegenüberstehen. In weit über 100 Wahlkreisen kommen die Sozialdemokraten in die Stichwahl, und wenn sie in diesen euch verhältnismäßig ungünstig abschneiden, so dürfen sie doch auf 80 Mandate rechnen. Im Königreich Sachsen haben sie zu den bisherigen 12 Mandaten 6 hinzugewonnen, so daß von den 23 Wahlkreisen des Königreiches bereits 18 in ihrem Besitze sind. In den übrigen Wahlkreisen stehen sie mit den bürgerlichen Parteien in der Stichwahl; diese haben also bis setzt in Sachsen noch kein Mandat und verlieren vielleicht noch das eine oder andere an die Sozialdemokraten. Das ist der „Erfolg" der „Ordnungs-Parteien" und der protestantifchen Fanatiker, die mit der Hetze gegen Jesuiten und Ultramontane Wahlgeschäfte machen zu können glaubten. Sie arbeiten für die Sozialdemokratie.
Wie groß die Zahl der von den Sozialdemokraten aufgebrachten Stimmen ist, wird sich erst später feststellen lassen. Sie rechnen mit 3 Millionen. Natürlich sind sie von einem förmlichen Siegestaumel erfaßt. Der /Vorwärts' nimmt den Mund so voll, als ob morgen der Zukunftsstaat proklamirt werden sollte. Er redet von einer „Weltwende der deutschen Politik", die sich oorbereite, nennt Deutschland das „Land des Sozialismus" und ruft begeistert aus: „Unser das Reich — unser die Welt." Ganz so weit ist es wohl noch nicht. Allerdings die Stärke der Sozialdemokratie sieht beunruhigend aus, besonders wenn man in Betracht zieht, daß die Partei fortwährend im Wachsen ist. Mehr als je sind ihr aber auch diesmal Stimmen von Leuten zugefallen, die keine „zielbewußten Ge- nossen" sind, sondern nur ihrer Unzufriedenheit, namentlich mit der Zollpolitik Ausdruck geben wollten, und diese Unzufriedenheit ist im Wesentlichen nur erzielt worden dnrch die Lügen und Entstellungen der sozialdemokratischen Agitatoren.
Um die Erfolge der Sozialdemokraten richtig zu würdigen, darf man vor allem nicht übersehen. daß sie zumeist auf Kosten der Liberalen errungen worden sind und daß die Linksliberalen bei den Wahlen geradezu kläglich abgeschnitten haben. Kein einziges Mitglied der liuksliberalen Parteien scheint im ersten Wahlgange gewählt zu fein, und daß das Endergebnis bei noch so glücklichen Stichwahlen eine Schwächung der liberalen Linken fein wird, steht fest. Ein freisinniges Blatt hat den Mut, das Wahlergebnis «ls die „Quittung für den Zolltarif" zu bezeichnen. Es scheint ganz vergessen zu haben, daß die Freisinnigen Gegner des Zolltarifs waren. Sie haben die Quittung von den Sozialdemokraten erhalten, mit denen sie an demselben Strange zogen und denen sie zum Teil bei der Obstruktion Schildknappendienste leisteten. Daß der junge Mann des Herrn Singer, Dr. Barth, mit einem Sozialdemokraten in die Stichwahl gekommen ist, ist eine ganz eigene Ironie des Schicksals. Vielleicht helfen die Sozialdemokraten ihren Bundesgenossen in der Stichwahl zu ein paar Mandaten. Ihre eigene Stellung im Reichstage aber wird nicht wesentlich verstärkt, wenn ihr Mandatszuwachs zu einem erheblichen Teile aus freisinnigen Mandaten bestritten wird. 100 Linksliberale und Sozialdemokraten sind eben immer nur 100, einerlei, wie die Mandate unter ihnen verteilt sind. Im Übrige» wächst mit der Zahl dec Mandate für die Sozialdemokraten auch die Verpflichtung zu positiver Arbeit. Das ist immerhin ein Gewinn, den sich die Gegner der Sozialdemokraten gutschreiben dürfen.
Neben dem Anschwellen der Sozialdemokratie und dem „Verschwinden" der Linksliberalen ist
das Fiasko des Bundes der Landwirte für die Wahlen charakteristisch und dies Charakteristikum halten wir für das bedeutsamste von allen. Daß die Sozialdemokraten zunehmen und der Freisinn abnehmen werde, hatte man wohl allgemein erwartet, den gänzlichen „Abfall" des Bundes aber kaum. Wie hatte er den Mund oollgenommen! Eine unwiderstehliche agrarische Strömung sollte bei den Wahlen alles, was sich ihr widersetzte, fortreißen. Dte deutschen Landwirte sollten voll Ingrimm gegen den Zolltarif und dte Parteien sein, die ihn bewilligt hallen. Die Konservativen ließen sich durch diese Brama * bafierereten denn auch einschüchtern. Und was nun? Bundes-Vorsitzender Dr. Rösicke ist in Kaiserslautern, Bundesdirekto Dr. Hahn in Geestemünde, die Bundesgröße Lucke-Patershause» in Bretten glatt durchgefallen, Dr. Geriet, der Leiter der .Deutschen Tagesztg.', hat sein Mandat in der Stichwahl gegen einen Sozialdemokraten zu verteidigen, was ihm anscheinend nicht gelingen wird. Ob soviel Unglück ist der .Deutschen Tagesztg.' die Sprache verschlagen. Sie weiß gar nichts zu den Wahlen zu sagen. Daß in Süddeutfchland ein paar unbekannte Bauernbündler gesiegt haben, will nichts bedeuten. Die Wahlen haben so deutlich wie möglich gesprochen: Die große Mehrheit der Landwirte ist mit der Haltung der Zollmehrheit zufrieden; sie mag von der Alles- oder Nichtspolitik der Ueberagrarier und deren Tauben auf dem Dache nichts wissen, sondern nimmt den guten Sperling, den sie haboa kann.
Das hat besonders aucy das Zentrum erfahren. Wo sind denn nut die Tausende und Abertausende von Landwirten geblieben, die der Bund im Rheinland gegen das Zentrum Hetzen zu können glaubte? Fast sämtliche Zentrums- abgeordnete sind glatt durchgekommen und keinem macht der Bund das Mandat streitig. Wie in der Rheinprovinz, so hat überall das Zentrum gut abgeschnitten. Es wird im wesentlichen in alter Stärke wie verkehren, wie das auch niemand anders erwartet hatte. Daß es ein paar unsichere Mandate verliert, ist von keinem Belang. Soviel bekannt, beschränkt sich der Verlust auf drei Wahlkreise: Reichenbach-Neurode, das voriges Mal nur durch besonderes Glück gewonnen wurde und jetzt wieder an die Sozialdemokraten verloren gegangen ist, Fraustadt-Lissa, das früher schon meist den Polen gehört hat, und Straubing, as der bayerische Bauernbund eroberte. Bielefeld-Wiedenbrück, wo die Katholiken in der Minderheit sind und nur dann siegen können, wenn ihr Kandidat mit einem Sozialdemokraten in die Stichwahl kommt, scheint behauptet zu werden, da der bisherige Abgeordnete Human« nach den neuesten Nachrichten (die ersten lauteten anders) mit einem Sozialdemokraten zur Sttch- wahl steht. Den Verlusten steht ein sehr wertvoller Gewinn gegenüber: Ottweiler-St. Wendel wurde endlich durch den Land- tagsabgeordnetenFuchsfürdasZentrum erobert. In Oberschiesten hat das Zentrum voraussichtlich keine Verluste zu verzeichnen. Die Polen Haden es allerdings in die Stichwahl gedrängt in Kattvwitz und die Sozialdemokraten in Beuchen; es steht aber zu hoffen, daß es siegen wird.
Die Konservativen und Reichsparteiler werden anscheinend keine schweren Verluste erleiden. Die Nationalliberalen haben schon eine Anzahl Mandate verloren, namentlich an die Sozialdemokraten, können sich aber in den Stichwahlen noch erholen. Eine Aende- rung der Parteikonstellation in dem Sinne, daßdas Zentrum seine ausschlaggebende Stellung verlöre, ist keinesfalls zu erwarten. Insbesondere wird man das Zentrum bei der positiven Arbeit nicht entbehren können. Bei dieser Sachlage mahnt die ,Kreuzztg.' jetzt schon, doch endlich das Bestreben nach Bildung einer antiultramontanen Vereinigung fahren zu lassen, die konfessionellen Gegensätze nicht auf die Spitze zu treiben und das Zentrum nicht in die Negation zu drängen. Nachdem die „antiultramontanen" Radaumacher so kläglich bei den Wahlen abgeschnitten haben und das Zentrum sich wieder aß der unüberwindliche Turm erwiesen hat, werden, denken wir, die Dünste und Nebel des konfessionellen Fanatismus bald wieder verschwinden. Der ganze Lärm der Hetze wird eine bald vergessene Episode sein.
Von besonderem Interesse wäre es, zu wissen, wie denn eigentlich die neue Einrichtung zur Sicherung des Wahlgeheim- nisses gewirkt hat. Ehe nicht die Zahlen vollständig vorliegen, läßt sich ein genaues Urteil kaum gewinnen. Im allgemeinen hat man den Eindruck, als ob die Wirkung nicht so tiefgehend gewesen fei. Jedenfalls hat die Stimmung nicht umstürzlerisch gewnckt und die Konservativen
haben sich umsonst gefürchtet. Ohne Wirkung ist ie aber sicher auch nicht geblieben. Ob wir z. B. Ottweiler-St. Wendel erobert hätten, wenn die frühere Kontrollterung derWähler überhaupt noch möglich gewesen wäre, bezweifeln wir.
Berlin, den 17. Juni 1903.
* Das Kaiserpaar besichtigte gestern nachmittag den Neubau des Kaifer Friedrich-Museums und besuchten die Ateliers der Professoren Reinhold Begas und Uphues. Heute morgen unternahm der Kaiser einen Spazierritt nach dem Hippodrom und besichtigte mit der Kaiserin um 91 It Uhr die Kunstausstellung im Landes-Aus- stellungsgebäude.
* Der Staatssekretär des Reichsmarine- amtes, Vizeadmiral von Tirpitz hat sich heute mit Begleitung nach Meppen begeben, um an den in Gegenwart des Kaisers stattfindenden Schießversuchen teilzunehmen.
* Die Urwahlen znm preußischen Landtag werden, wie der ,Schles. Ztg.' aus Berlin als Verlautbarung gemeldei wird, Ende Oktober d. I. stattfinden. — Das war von vornherein anzunehmen entsprechend dem Wahltermin im Jahre 1898.
* Der ,Reichsanzeiger' veröffentlicht die Verleihung des Großkreuzes des Roten Adlerordens an Se Eminenz Fürstbischof Kardinal topp von Breslau und die Verleihung des Roten Adlerordens 2. Klaffe an Erzbischof Fischer von Köln.
* Auf Ersuchen um authentische Erklärung über den Eiugaugszoll für Zucker in Deutschland nach dem 1. September erteilte der Reichskanzler, der „Neuen Hamburgischen Börsenhalle" zufolge, folgende Antwort: Der aus den Ver- tragsstaaten stammende Zucker, ebenso der über die Zollgrenze ausgeführte und ins Inland zurückkehrende Zucker ist vom 1. September ab nach dem Satze von 18.80 Mark für den Doppelzentner raffinierten ober gleichgestellten Zucker und nach dem Satze von 18.40 Mark für den Doppelzentner Rohzucker zollpflichtig, ohne Rücksicht daraus, ob der Zucker vor ober nach dem Inkrafttreten des Brüsseler Vertrages erzeugt ober ausgeführt worben ist.
* In Klausthal ist der Berghauptmann a. D., Wirkl. Geh. Rat Adolf Achenbach, ein Bruder des verstorbenen Oberpräsidenten von Brandenburg, Staatsministers Dr. v. Achenbach, nach kurzem Leiden infolge einer Lungenentzündung im 79. Lebensjahre gestorben.
* Wien, 17. Juni 1903. König Peter richtete an den Kaifer Franz Joseph ein Telegramm, in welchem et seine Berufung auf den serbischen Thron mitteilt und den Kaiser bittet, auf ihn jene Gefühle der Sympathie zu übertragen, welche er für feinen Vater bis zu seinem Tode gehegt habe. Die Antwort des Kaisers lautete:
Erkenntlich für die freundliche Mitteilung Ihrer Thronbesteigung lege ich Wert darauf. Sie unverweilt meiner vollen Sympathie und meine Wünsche für eine lange und glückliche Regierung zu versichern. Möge es Ew. Majestät vergönnt sein, die Ihnen zugefallene edle Mission erfolgreich durchzuführen, indem _ Sie Ihrem unglücklichen, von einer Reihe innerer Stürme schwer heimgesuchten Lande Frieden, Ruhe und Achtung wiedergeben und es »ach dem tiefen Fall, d en es jüngst infolge eines frevelhaften, allgemein verabscheuten Verbrechens in den Augen der zivilisierten Welt getan hat, wieder aufzurichten. In der Durchführung dieser Ausgaben können ®w>. Majestät auf meine Unterstützung und Freundschaft rechnen und überzeugt sein, daß mir, wie Ihnen selbst, stets am Herzen liegt, die schon seit langer Zeit zwischen unseren Ländern bestehenden freundschaftlichen Beziehungen zu befestigen.
Die ,9ltue Freie Presse' melbet, bie Regierung lege im Herbst dem Parlament ein neues Wehrgesetz vor, bas im Entwurf bereits fertig sei. Das Gesetz sehe zweijährige Dienstzeit vor mit 6—8jähriger Reservezeit, je nach ben Truppengattungen. — Das Ak>- georbnetenhaus nahm bas Gesetz übet bie Sonntagsruhe in dritter Lesung an.
* Paris, 17. Juni 1903. Der Kongregations-Ausschuß entschied sich gegen den ersten Beschluß dafür, den für die Säkularisation der Kongregationisten angenommenen Wortlaut aufrecht zu erhallen Der Präsident der Kommission, Buisson, trat von der Stelle zurück,
um ben Wortlaut bekämpfen zu können. Bienvenu Martin wurde zum Präsidenten gewählt. Die bie Majorität bilbenben Gruppen versammelten sich heute Nachmittag, um über bie Säkularisationsfrage zu beraten.
* Brüssel, 17. Juni 1903. Dem.Journal be Bruxelles" zufolge, gelangten bie Verhandlungen zwischen Deutschland uub Belgien über ben Bau einer Eisenbahnlinie von Loewen nach Aachen über Herbestal und einer Linie von Malmeby nach Stavelot zum Abschluß. — Die Nachricht vondem Erfolge d er beutschen Sozial demokratie bei ben Reichstagswahlen wurde hier in früher Morgenstunde durch Extraausgaben des fozialistischen ,Peuple' in ben Straßen verbreitet. Das sozialistische Volkshaus zog sofort bie rote Fahne auf. Der Generalrat unb bie parlamentarische Gruppe ber belgischen sozialdemokratischen Partei sandten Glückwunfch- depeschen an bie deutschen Genossen.
* Belgrad, 17. Juni 1903. Der Stadt- gemeinbe ging ein Telegramm bes Königs zu, in welchem er seine Freude darüber ausspricht, nach 45 Jahren wieder nach B e l g r a d zu kommen. — Die städtischen Behörden beschloffen, dem Könige bis nach Wien eines,Abordnung entgegenzusenden.
* Bern, 17. Juni 1903. Der Nationalrat nahm mit 97 gegen 22 Stimmen einen Beschluß an, durch ben bem Bundesrat ein Krebst von 21,700 000 Franks zur DleuberoÖffnung ber Feldartillerie mit bem 7,5 Zentimeter« Rohrrücklausgeschütz ber Firma Krupp in Essen bwiuigt wird. Ein Antrag, gleichzeitig auch die Organisation der Artillerie neu zu ordnen und den Beschluß einem Referendum zu unterstellen, wurde mit 95 gegen 56 Stimmen ab gelehnt.
wahlresllllale.
* Berlin, 18. Juni 1903. Bis Mitternacht waren 385 Wahlergebnisse bekannt, davon sind fi?O Stichwahlen erforderlich. Gewählt find 30 Konservative, 83 vom Zentrum, 14 Polen, 6 Reichsparteiler, 53 Sozialdemokraten, 4 Wilde, 6 Elsässer, 5 Nationalliberale, 1 Däne, 1 Reformparteiler, 2 Bauernbündler. An der Stichwahl sind beteiligt: 36 Konservative, 120 Sozialdemokr. .en, 24 Freisinnige Vvlkspar- teiler, 64 Nationalliberale, 10 von der Freisinnigen Vereinigung, 4 Elsässer, 8 Polen, 15 Reichsparteiler, 1 vom Bund ber Landwirte, 5 Antisemiten, 35 vom Zentrum, 9 Wilde, 6 vom Bauernbund, 8 Deutsche Volkspartei, 8 Welfen, 6 Reformparteiler. Die Sozialdemokraten gewinnrn 14 Sitze und verlieren zwei, die Konservativen gewinnen 2 unb verlieren 5, die Nationalliberalen gewinnen 2 unb verlieren 6, bas Zentrum verliert 3 unb gewinnt 1, die Freisinnige Volkspartei verliert 7, die Freisinnige Vereinigung 7, die deutsche Volkspartei 3, bie Reformpartei 3. Der Bunb der Landwirte verliert 3 unb gewinnt 1 (Schwäbisch-Hall), bie Welfen verlieren 2, der Bauernbund, bie Reichspartei, bie Antisemiten und die Wilden je 1 Sitz. Es fehlen noch 6 bayerische Wahlbezirke, ferner 3 aus Mecklenburg (Hagenow, Malchin, Rostock-Doberan), ferner Sachsen-Altenburg, Lauterbach (Hessen) Zcmch-Belzig. Diese Wahlkreise sind bisher vertreten durch insgesamt 4 Konservative, 5 Zentrum, 1 Bauernbund, 1 Antisemit unb 1 Sozialdemokrat.
wah!krei5M-a-G^§ftld-5chlüchtern.
Weitere Wahlresultate:
Müller Hattendorfs Pfannkuch
Abtsroda
85
0
0
Bronzell
59
0
0
Brand
57
0
0
Batten
52
1
0
Blankenau
49
5
0
Besges
12
0
0
Dirlos
36
0
13
Dörmbach
34
0
0
Eichenau
27
0
0
Eichenried
22
0
0
Eckarbroth
34
0
4
Harmerz
82
0
1
Hös unb Haib
»3
2
0
Hainzell
72
0
0
Hilders
164
9
0
Herolz
85
2
0
Kleinlüder
85
0
0
Kauppen
17
0
0