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Erscheint täglich, mit Ausnahme der Sonn« und Feiertage. Viertel­jahr!. Bezugspreis ohne vringerlohn und Bestellgeld in Zulda und auswärts 1 M. 50 Pfg.

Verantwortlicher 5christleiter:Zos.Baum für die Inserate Z. Parzeller in Fulda.

Zulüaer M Zeitung

Wochenbeilage: „Illustrierte Sonntagrzeitung" monakbeuag«: „Fuldaer Geschichtsblätter".

Anzeigen: Vie es«» spaltlge Petitzeile oder deren «aum 15 pfg. Reklamen die petitzeile 25 Pfg; bei Wieder­holungen wird entspr. Rabatt gewährt.

Druck und Verlag der Fuldaer Actiendruckerei in Fulda (Harmonie)

Fernsprecher Rk»M..

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fulda, Mittwoch, den 8. April 1903.

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30. Jahrgang.

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Bekanntmachung.

Dreiprozentige Deutsche Weichs-Anteihe VON 1903.

Von der auf Grund gesetzlicher Ermächtigung jetzt seitens der Reichsfinanzverwaltung auszugebenden Reichs-Anleihe haben die Reichsbank, die Generaldirektion der Seehandlungs-Sozietät und folgende Firmen: Bank für Handel und Industrie, Berliner Bank, Berliner Handelsgesellschaft, S. Bleichröder, Kommerz- und Diskonto-Bank, Delbrück, Leo Co., Deutsche Bank, Deutsche Genossenschaftsbank von Soergel, Parrisius & Co., Kommandit - Gesell­schaft auf Aktien, Direktion der Diskonto-Gesellschaft, Dresdner Bank, F. W. Krause & Co., Bankgeschäft, Mendelsohrt & Co., Mitteldeutsche Kreditbank, Nationalbank für Deutschland, A. Schaaffhausen'scher Bank­verein, Robert Warschauer & Co., sämtlich in Berlin, sowie Sal. Oppenheim jr. & Co. in Cöln, Jakob S. H. Stern und Lazard Speyer-Elisfen in Frankfurt a. M., Norddeutsche Bank in Hamburg, Rheinische Kre­ditbank in Mannheim, Bayerische Hypotheken- und Wechselbank in München, Königliche Hauptbank in Nürnberg, Ostbank für Handel und Gewerbe in Posen und Württembergische Bereinsbank in Stuttgart den Nennbetrag von

Zweihundertneunzig Millionen Mark

übernommen und legen dieselben unter den nachstehenden Bedingungen hiermit zur öffentlichen Zeichnung auf. Dir Anleihe wird mit drei vom Hundert verzinst, die Zinsen werden entweder am 2. Januar und 1. Juli oder am 1. April und 1. Oktober bezahlt. Berlin, den 2. April 1903.

Reichsbarrk-Direktorium.

Dr. Koch. v. Klltzlng.

Bedingungen.

1. Die Zeichnung findet gleichzeitig bei den Zeichnungsstellen (stehe Ziff. 10) am 17. April d. I. von 9 Uhr vormittag« bi« 1 Uhr statt und wird alsdann geschlossen.

2. Der aufgelegte Anleihebetrag wird ausgefertigt in Schuldverschreibungen zu 200, 500, 1000, 5000, 10000 Mark mit Zinsscheinen über vom 1. Januar oder 1. April d. I. laufende Zinsen.

3. Der Zeichnungspreis ist auf 92 Mark für je 100 Mark Nennwert festgesetzt.

Außer dem Preise hat der Zeichner die Hälfte des für den Schlußschein verwendeten Stempelbetrages sowie die bis zum Tage der Ab­nahme der Stücke aufgelaufenen Zinsen zu vergüten.

4. Bei der Zeichnung, welche durch doppelte Einreichung der vorgeschriebenen Zeichnungsscheine zu bewirken ist, hat jeder Zeichner eine Sicherheit von fünf Prozent des gezeichneten Nennbetrages in bar oder solchen nach dem Tageskurse zu veranschlagenden Wertpapieren zu hinterlegen, welche die betreffende Zeichnungsstelle'als zulässig erachtet. Die vom Kontor der Reichshauptbank für Wertpapiere ausgegebenen Depotscheine vertreten die Stelle der Effekten.

Den Zeichnern steht im Fall der Reduktion die freie Verfügung über den überschießenden Teil der geleisteten Sicherheit zu.

Formulare zu den Zeichnungsscheinen sind vom 9. April d. I. nachmittags ab bei allen Zeichnungsstellen unentgeltlich zu haben.

5. Die Zuteilung erfolgt nach dem Ermessen der Zeichnungsstellen tunlichst bald nach Schluß der. Zeichnung.

Anmeldungen auf bestimmte Stücke können nur insoweit berücksichtigt werden, als dies mit den Jntereffen der anderen Zeichner ver­träglich erscheint.

6. Die Zeichner können die ihnen zugeteilten Anleihebeträge vom 27. April d. I. ab'gegen Zahlung des Preises (Ziff. 3) »oll abnehmen, sie sind jedoch verpflichtet:

die Hälfte des zugeteilten Betrages am 27. April d. I.

und je ein Viertel „ „ „ spätestens „ 11. und 25. Mai d. I.

abzunehmen. Zugeteilte Zeichnungsbeträge bis 5000 Mark einschließlich sind am 27. April ungeteilt zu ordnen. Di» Abnahme muß an derselben Stelle erfolgen, welche die Zeichnung angenommen hat.

Bei vollständiger Abnahme wird die hinterlegte Sicherheit verrechnet oder zurückgegeben.

7. Wird die Abnahme im Fälligkeitstermine versäumt, so kann dieselbe noch innerhalb eines Monats nur unter Zahlung einer Vertragsstrafe von 5 Prozent ves fälligen Betrages erfolgen. Wird auch diese Frist versäumt, so verfällt die hinterlegte Sicherheit.

8. lieber die hinterlegte Sicherheit wird dem Zeichner eine Bescheinigung erteilt, welche bei teilweiser Empfangnahme der Stücke (Ziff. 6) zur Ab­schreibung der abgenommenen Beträge vorzulegen und bei vollständigem Bezüge derselben zurückzugeben ist.

9. Soweit nicht sogleich Schuldverschreibungen des Reichs verabfolgt werden können, erhalten die Zeichner entsprechende, vom Reichsbank-Direktorium ausgestellte Jnterimsscheine, über deren Umtausch in Schuldverschreibungen das Erforderliche öffentlich bekannt gemacht werden wird.

10. Zeichnungen nehmen entgegen:

in Fulda Reichsbanfftelle, vorschuh-verein e. G. m. u. h.

Die übrigen Zeichnungsstellen sind aus den ink Reichsanzeiger veröffentlichten und bei den Reichsbankaustalten zum AuShana gebrachten Bekanntmachungen ersichtlich. __

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