Kultur" herrscht. Wen« ma»v)«b«« schwächsten Punkte der moberee« Derhältniffe, dem Wohnung-elend, abfirht, so ist die Leben-' Haltung der Menschen i« allgemeine» bedeutend gestiegen. Ruch die Schulbildung ist bedeutend gestiegen. In der „guten ulten Zeit" hat die Raffe der Mensche» doch »eist recht kümmerlich daht»gelebt. Und doch hatte» fte damals «ehr Zufriedenheit im Lebe» und Seligkeit im Tod«. Diese- Rätsel Ust sich einfach durch die ver. hängui-oolle Erscheinung, daß *tt der alte« so« jiolen Ordnung auch vielfach der alte Glaube, die alte Gottseligkeit in die Brüche gegangen ist. Die Bolk-maffe» habe» sich i» harter Arbeit ein Stiickche» vom Srdenreich erobert, aber da- Himmelreich habe« sie i« der Mehrzahl ver» loreu, sowohl da- Himmelreich de- Jenseits, al- auch dar Himmelreich eine- fromme«, ruhigen Gewissens.
Darin liegt da- Verhängnis der gegenwärtigen Lebergang-zeÜ: Die reelle Wiffenschaft hat uns die Maschinen beschert, und die falsche Wiffenschaft hat u»S zu gleicher Zeit den Un» Ilauben beschert. Eine zweifache Umwälzung iS äußeren und de- innere» Lebe»-, und mit dieser doppelten Revolution soll die Menschheit mit einem Male fertig werde».
Stein, die Bervollkommung der klappernde» Maschine» mqcht *8 nicht. Die innerliche Maschine, daS Gemüt und Gewisse» de- Mensche«, muß repariert und vervollkommnet werden. WaS GnteS geschehe» ist i« de» letzte» Jahrzehnten, ist dem Christentum zu verdanken, wie wir ge» sehe« habe«. Das Christentum allein kann n»S a«ch nur weiter verhelfen zu einer freie*, wahren, echten und beglückenden Kultur.
Rögen die Professoren forsche« und die In« genteure baue«; wir „gewöhnliche"Staatsbürger und Familienväter arbeiten in unserer Weise a» der Kultur mit, einfach und doch wirkungS« »oll. Als Staatsbürger benutzen wir treu unser Wahlrecht, um in Gemeinde, Staat und Reich die rechte« Leute au die rechte Stelle zu bringe«, damit fie christliche Weisheit im öffentlichen Leben betätigen. Und daheim treiben wir tre» praktisches Christentum in der Familie; besonders be< der Erziehung des Nachwuchses. Da- ist der richtige Kulturkampf!
Verleumdungen und Verdienste katholischer Priester.
Seit Monaten wurde dir liberale, freisinnige, auch die sozialdemokratische und besonders die Judenpreffe nicht müde, immer und immer wieder Skandalnachrichte« von Priestern und Orden-« reute« ihrem Leserpublikum aufzutischen.
Eine katholische Autkunftsstelle ging der Sache auf die Spur, u»d es stellte sich heraus, daß s-st alles oder geradezu alles erlöge« war »>d daß in Italien eine Lügenfabrik exiflieien muß, die ihr Geschäft darin findet, möglichst viel Gift über die Alpen herüber zu spritzen. Beim Falle Krupp find nu» auch solche Blätter von der Existenz dieser Verleumderbanden überzeugt worden, die bishera« im Verleumden katholischer Geistlichen und Orde» redlich «itgeta« hatten. Den meiste« dieser Blätter fiel es aber gar nicht ein, die entsprechende« Klarstellungen und Widerrufe zu leisten. Daher kommt es den«, daß der Leserkreis dieser Organe noch an der vermeintlichen Wahrheit der Skandalgeschichten sesthält und eine immer schlechtere Meinung vo« Geistlichen und Ordens leuten sich bildet.
Der Milalbeiter eines rheinischen Zentrums. blatteS erzählte unlängst, wie er mit einem Ar« beiter in einem Tramwagen zusammensoß. Das Gespräch kam auf die katholische Geistlichkeit. M was", sagt der protestantische Mann auS de» Volke, „die katholischen Geistlichen find ja doch fast alle Verbrecher!" Woher wissen Sie das? „Ach, daS steht ja alle Tage in den Zeft taugen zu lesen."
Eo wirken also diese verlogenen Skandal- Nachrichten aus da- unwissende Volk. Die Lüge wird al« Wahrheit geglaubt und der ganze katho Asche Priesterstand dadurch verdächtigt. Dem« gegenüber ist e« Pflicht der katholischen Presse, bei Umgekehrte zu tun uhb nicht nur die Ver- lenmduagen auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen, sondern auch di« Verdienste katholischer Seist- Ach«» und Ordenrleute in« richtige Licht zu stellen.
Für heute wollen wir unfern Lesern kurz den Ramen eine« katholischen Geistlichen und Missionars ir r An e« führen, der vor einigen Tagen erst vom G i>n platz feiner Tätigkeit abgetreten ist und sich >u tu Einsamkeit zurückgezogen' hat, um in stillem W: te» und Gebet sich auf die Reise in d,e Ewigkeit vorzubereiten. 6« ist P. Lacombe, der älteste und verdienteste Missionar von Kanada. Sein weite« Mission«gebiet, da« eigentliche Feld seiner apostolischen Tätigkeit, liegt im kanadischen Nordwesten unter den Voll- und Halbblulindianern, bei denen er sich der größten Liebe und Ver- ehrung erfreute. •
Im Jahre 1827 in der Provinz Qaebek ge» boten, 1849 zum Priester geweiht, ging er am 1. August 1849 «ach der Diözese St. Bo«isace, dem heutige« Winnipeg. Hier widmete er sich mit großem Erfolge der Indianer bekehrung, besonders des großen EreestammeS, und ver« öffentlichte auch i« deren Sprache eine Gram- matt k und ein Wörterbuch. 1881 ging P. Lacombe «ach dem Nordwesten, wo er zumeist in St. Albert bei Edmonton gewohnt hat und viel Gutes stiftete. »IS im Jahre 1885 die Halb- blutet im Nordwesten sich im Aufstande gegen die Weißen befände», da »ar es P. Lacombe, welcher die bereits sehr unruhig gewordenen
Rothäute von ihrem Vorhaben, ihre« Halbbrüder» gegen die weißen zu Hllse zu eile«, abhiett und fie bewog, in ihre« Reserve« zu bleibe», biS der blutige A»fsta»d «iedergeschlage» »ar. Während der letzte» 13 Monate befand sich P. Lacombe in der Provinz Quebek, »o er im Jutereff« der Indianer tätig gewesen ist. Vor wenige» Tage» ist er »un »ach Pincher Creek, am Fuße de« Felse«g«birgeS, unweit deS wilde» LrowneflpasseS, abgereist; hier will er de» Rest seiner Tage unter fei»e« rothäutigen Freunden, fern vo» de« Lärm der Well, verlebe».
K«i» Lund hat die so ungemein schwierige Judianerfrage i» einer so glückliche» Art u»d Weise, ohne viel Blfttvergießen, gelöst, wie Kanada; dafür gebührt den katholischen Missionaren in erster Reihe der Dank von Regierung und Soll.
btt $iei| kt Ifritotiftiki.
ein Lebensbild von Erich Hundtrieser.
(Nachdruck verboten.)
Am 4. Mai 1873 raffte die tückische Ruhr in den Sumpf lanbschaste« am Bangweolosee den „König der Afrikareisenden", David Living- stone dahin und endete ein mehr «18 dreißigjähriges Forscherleben.
Man schenkte dieser Trauerkunde. wenig Glaube«, den» nicht zum ersten Male erscholl die Botschaft von dem Hinscheibe« beS kühnen Forschers.
Scho» früher, im Jahre 1867, trauerte die ganze zivilisierte Welt um Livingstone. Eines Tages waren die Johannamänner, welche mit dem Reisenden auSgezogen wäre», plötzlich auf dem englische» Roxfulate in Zanzibar erschienen und hatten übereinstimmend auSgesagt, der Reisende sei vo» dem räuberischen Volke der Mofitu jenseits des Niaffasoe'S erschlagen worden; fie beschworen sämtlich, Livingstone mit der tätlichen Wunde in der Stirn dahingestreckl gesehen zu haben, Livingstone's Vaterland hielt es jedoch für seine Ehrenpflicht, sich über daS tragische Ereignis die genaueste Auskunft zu verschaffen. Eine Expedition unter Leutnant Doung wurde ausgerüstet und im Sommer 1867 nach dem Schauplätze des angeblichen Mordes abgesandt.
Die Spannung auf das Ergebniß war eine geradezu maßlose. Endlich langte die tröstliche Nachricht in England a», Livingstone fei wohl und bereits weiter ins Innere gezogen. Bald klärte sich alles auf. Di« Johannamänner waren nämlich desertiert und hatten die schändliche Lüge von dem Ende deS Reisende» Livingstone »ur deshalb verbreitet, um ihr schmachvolle« Besinnen zu bemänteln. Und so glaubte man auch diesmal anfangs, als fein Tod am Bangweoloseeverkündet wurde, es könne ein Irrtum vorUegen.
Doch ix Kü-ze schwand auch die letzte Hoff- nung auf diese Annahme. Der berühmte Reisende und Forscher war wirklich feinem Berufe — fern von der Heimat — zum Opfer gefallen.
David Livingstone ist am 19. März 1816 zu East Kilbride in Schottland geboren. Sein Vater, ei» armer Krämer, fiedelte aber bereits im Jahre 1817 nach dem kleine« Orte Blaniyre über. Mit zehn Jahren schickten ihn seine Eltern in eine Fabrik.
Livingstone, von unwiderstehlichem WiffenS- durst getriebes, kaufte sich von den Ersparnisse» seines klägliche« Wochenlohnes Bücher, erlernte mit lobenswerter Ausdauer während der Arbeit das Lateinische und hatte »m Alter von 16 Jahren bereits de« Horaz und Virgil gelesen. Später e»hielt er eine Anstellung als Baumwollenipinner. In de« Wintermonaten benutzte er die Gelegenheit, in Glasgow Griechisch, Medizin und Theologie zu studiere». Um seinen heißen Drang, fremde Weltteile zu bereife«, erfüllt zu sehen, entschloß er sich endlich, Missionar zu werden.
Nachdem er 1838 als Lizentiat der Medizi« promoviert, bot er der Londoner Misfionsgeftll- schäft seine Die»ste an. Mit Freuden fand er hier Aufnahme.
1840 ging er nach Südafrika, wo er bald ein engeres Freundschaftsband mit seinem Lands- manne Robert Moffat schloß, dessen Tochter er später ehelichte.
Er wurde ein Kaffern-Misfionär und als solcher währte fein Wirken volle neun Jahre. 1849 extfagte et dem Misstonswerke und bereitete sich vor, Entdeckungsreifender zu werden. Schon am 1. Juni desselben Jahres unternahm er seine» ersten Ausflug ins Innere. Murray und Oswall begleiteten ihn. Das Ergebniß dieser Wanderung war die Erreichung deS großen Rgami-See'S und deS SangaflusseS. Aber von weit größerer Wichtigkeit war die Entdeckung des mächtigen, mit dem Sambesi in Verbindung stehenden Leombye-Stromes, der Südaftika fast seiner ganzen Brette nach durchschneidet und den er auf seiner 1851—1853 anSgesührten Reise auffand. Zugleich knüpfte er ein Freundschaftsbündnis mit den wilden Bewohnern dieser Gegenden.
Von 1854 an durchkreuzte der in seinem Berufe unermüdliche Forscher den ganzen aftika- nischrn Kontingent von Loanda an der Westküste bis zum Sambesi um indischen Ozean; von hier aus erreichte er am SO. Mai 1856 Ouillimane. Dann schiffte et sich über die Insel RauritiuS und über Egypten nach England ein. Zum Lohne für die von unsäglichen Strapaze« und Gefahren begleitet gewesene Reise und die für die W.ffensLast unschätzbare» Ergebnisse wurde er znm britischen Kons»! tu Quillirnane ernannt und erhielt von der Regierung de« Aufttag, um
die gewonnene» Resultate zu vervollständigen, nochmals eine Reife in die von ihm erforschten Regionen zu unternehmen. Im Jahre 1858 unternahm et diese zweite große Reise. Mtt einem eigen« für ihn gebauten kleine» Dampfer befuhr er den Sambesi, lief in de» Fluß Schirm» ei» u»d entdeckte später de» ausgedehnte» Schirma-See Auf Wu»sch der englische» Re- gterueg kehrte Livingstone 1864 mich England zurück.
1865 im März wurde ihm eine Auszeichnung zuteil, zum brittfchen Konsul für daS innere Aftika ernannt zu werde».
Von verschiedenen Freunde» der Erdkunde unterstützt, rüstete er sich im Herbste 1865 vo« neuem zu einer größere« Steife. Es mangelte bei dieser neuen Expedition weder an Tauschwaren, »och an den erforderlichen Lebensbedürfnisse«. Seine Begleiter bestanden diesmal ans Männer» von bet Camora-Jnfel, genannt „Johannaleute". Die Truppe brach in Bombay auf und begab sich Übet den Rusumafluß »ach ben Gebiete» am Massa- See, welche» Livingstone schon früher am 16. September 1854 entdeckt hatte. Während dieser Reise wat eS, daß daS Gerücht von dem Tode Livingstones von de» Johannaleute«, wie oben berichtet, vetbtettet worden.
Aber auch, nachdem jene Nachricht sich als eine fingierte etwieftn hatte, verging eine geraume Zeit, ohne daß von Livnigstone ein Lebenszeichen vernommen wurde.
Die Engländer erachteten es daher endlich fftt notwendig, abermals eine Expedition auszurüsten, nm die Ursache dieses Schweigens zu ergründen.
Zn gleichet Zeit mit der Ausrüstung fand die berühmte Zusammenkunft zwischen S t a n l e y u n d Livingstone statt. Die beiden Forschet trafen sich zu Udschidschi nahe am Tangoj ka-See. Livingstone begleitete Stanley bis Unjatjeip.be und hier trennten sich beide.
Stanley kehrte, von Livingstone mit höchst wichtigen Nachrichten übet seine neuesten Entdeckungen ausgerüstet, nach England zurück; Livingstone hingegen wandte sich wieder dem Innern Afrikas zu, um das noch nicht beendete Forscher- werk zu vollenden.
Den Rungwaflnß Überschreitend drang er bis südlich vom See Tangajika vor. Aus diefem Gebiete entdeckte er heiße Quellen, welche hoch Über die Erd« emporstiegen. Etwa 7 Tagereise» von bem Bomba-Ges überschritt Livingstone ben Tsam- befi-Strom. Nach einem bedeutende» Umwege erreichte er abermals den See in der Nähe eines kleinen Dorfes. Nu» galt eS, die mitten im See liegende Insel Matija zu erreichen. Die Einwohner verweigerten jedoch die hierz» erforderliche«, am Ufer liegende« Boote. Livingstone wußte auch hier Rat. Ein Pistolenschuß über die Köpfe der Neger zwang fie zur Hergaoe der Fahrz-uae.
Nüch kurzem Aufenthalte v-rlich er die IM wieder u»b begab sich in schräger Richtung von dem Dorfe auf die andere Sette des See's. Hier stieß die Truppe auf ei« langes Tal. Die Regen zeit hat e den Boden zu einem weites Sumpfe umgestaltet, wodurch das Fortkommen ungemein erschwert wurde. Der Reisende war gezwungen, stundenlang im Wasser zu waten, welche- ihm bis an die Brust reichte.
Livingstone's Gesundheitszustand, der schon seit mehreren Woche» für ihn fürchten ließ, wurde plötzlich bedenklicher, usb somit beschloß er, wenn möglich das Gebirge zu Übrrschrcite«, um sich in Katanga zu erholen.
Aber schon auf dem Marsche schwanden fetre Kräfte mehr und mehr.
Nach furchtbare« Schmerze« und nachdem er zttvor das Augenlicht verloren hatte, erlöste ihn der Tod von seine« Leiden.
Um dis Eingeborenen, welche sich dem Transport der Leiche wiberfttzten, zu täuschen, packte man den Leichnam Livingstone'- in einen anderen Smg, weicher das Aussehen eines Ballen hatte und brachte ihn so nach Zanzibar. Das indische Packrtboot „Malawa" führte die irdische Hülle Livingstone's sodann rach Southampton. Bei der Landung hatten sich große Menschenmuffen ein. gesunden. Sin Sxtrazug führte die Leiche samt den Verwandten und Freunden nach London, wo der kühnste und erfolgreichste aller Aftikaforscher am 18. Aprrl 1874 unter großartigem feierlichem Gepränge beigesetzt wurde.
UtrshcMu
• Di« größten HeschStz» der Mett find jetzt im Fort Ea»dr> Hoock bet Vtew-Aork ausgestellt und am 17. Januar zum erst n Mal mit vollem Erfolg erprobt worden. DaS Kaliber dieser ungeheueren Kanonen beträgt 40 cm. ES wurden drei Schüsse mit der vollen Ladung vo» 640 Pfund rauchlosen PulverS, der größten, die bisher jemals zur Anwendung gekommen ist, abge- feunt unter Benutzung eines Geschosses im Sewicht von 12 t. Die Bombe traf dir Fieeresoberfläche in einer Entfern«»« vo» 8 km, währe»d die eigentliche Tragweite der Geschütze über 80 km beträgt.
♦ Heber die Explosion eines LokomotiwZylinderS Wird auS Frankfurl a d. O. berichtet: Ein Zylinder der Lokomotive platzte, als vorigen Dienstag Abend der von Rottbui in Dobrilugk-Kirchhain eingelassen: Schnellzug wieder abfahren wollte. Der rechte Zylinder flog beim Hineinströmen bei Dampfes auseinander und feine Teile flogen nach allen Seiten hin. Ein etwa dreißig Pfund schweres Essenstück flog «6er dar benachbarte Postgebände hinweg und fiel auf dem Droschkenhalteplatz vor dem Bahnhof nieder. Der i» der Nähe der Lokomotive wellende Stationibeamte Rudolph, an dem größere Eisenstücke dicht vorbei- fausten, kam mtt dem bloßen Schrecken davon. Drei-
Viertel Gtunden dauerte ei, bis die beschädigte Maschine durch eine ander« ersetzt werden und der ZbP nach Halle weitersahre« konnte.
* Bo» Diebe» gefoltert. A»S New-York wirb berichtet: Bewaffnete Polizei ist zur Verfolgung ein« Bande von sieben markierte« Räubern an-geschickt worden. Diese haben ein schreckliche- Verbrechen an Levi Sicher und seiner Fra», zwei alte» Le»te», dir in einem einsamen Teil von Lanrel Hill Mountain bei Normanville leben, begangen. Die Diebe wußten, daß Sicher im Besitz einer großen Geldsumme ist. Sie brachen in der Stille der Nacht ein, schlugen de» alten Mann mit Sandsäcken, bis er gefügig wurde, und banden ihn en sein Bett fest. Da dar Suche» nach Geld aber erfolglos blieb, sollte Mr». Elch« angeben, wo der Schoch lag. Sie weigerte sich ab«. Darauf hielten die Verbrech« die Flamme einer Del# lampe so lange an die Sohlen ihre» nackien Füße, bis fie den Schmerz nicht mehr ertragen konnte x*b dar Versteck angab.
* Von einem ganz unverschämte» Schweiuedieb wird der ,6lbing« Stg/ berichtet: Vor einigen Tage» wurden einem Lefitz« in Ramsen in folgender Weise mehrere Schweine gestohlen. In der Rächt klopfte eS bei dem Besitzer plötzlich an» Fenster. E« Fleischer bat um Beistand, da ihm zwei Schweine vom Wage» gefallen wären. Nachdem der Besitzer beim Auflade» der Borstentiere Hllse geleistet und ein Trinkgeld erhalten hatte, fuhr der Fleischer davon. Sehr eo» staunt war am anderen Morgen d« Besitzer, al» er seinen Schweinestall feer fand. Er wurde ihm klar daß er dem Diebe seine eigenen Schweine auf den Wage« geladen hatte.
* Die Rute für Ladendiebinnen. Sin drastische» Mittel wendet d« Besitzer eines großen London« Modewarengeschäft» an, um Ladendiebinnen zu bestrafen und von ihren diebischen Gelüsten zu kuriere». Wenn eine Dame, toie ,$rutb' meldet, beim Diebstahl abgefaßt wird, stellt der Besitz« ihr die Wahl zwischen der Rute ob« der gerichtlichen Verfolgung. Entscheidet sie sich für die körp«liche Züchtigung, so wird diese im verschwiegenen Kämmerlein von der Gattm des Besitzers vollzogen. Bis jetzt haben 22 Damen d-e Rute der öffentlichen GerichtSvnbandlt-ng vorgezogen. Die Frau des LadenbefitzerS wird als eme sehr kräftige und muskulöse Person geschildert, und dick Rute soll nichts zu wünschen übrig lassen.
• Unverfroren. Professor: „In dem Salat find ja Schnecken!" — Wirt: „Ist Ihnen das als Naim- forscher etwas neues?"
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(jhransd)ts.
Ansküh.kiches grarnmattsch-rthograptzisches A»ch- schka»ev»ch der deutsche« Sprache mit »in- swlutz dec gebräuchlicheren FremdwSrter und An- gäbe oer schwierigere» Silbentrennungr», sowie einem besondere» PerzeichniS geschichtlicher und aeväraphischer Eigennamen (mit Aussprache). Nach der neuesten, für Deutschland, Oesterreich vnd die Schweiz geltenden Ockhograph'e. Bo» D> A. Boaei 11.—82. Tausend. 524 Seiten ki. Lex-Format. Preis eleg. geb. 2 M SOPfß. Lanaenicheidl'sche «erlagSduchhandluog (Prof. G Largenschndt), Berlin SW. 11.
D e neue Rechtschreibung ist am 1. Januar nicht nur amtlich bei allen Behörden und Schicke», sonder» auch im öffentliche», kaufmännische» und Privatverkehr eiug,führt worden. Als ein vorzügliches Hilfsmittel, ftth über die reu« deutsche Echreibweffe eingehend $ä informieren, zugleich all Ergänzung »u jtbem nur »rthorraphischen Wörterbuche, dient daS obengenannte von den meisten Unterrichts- und anderen Behörden Deutschlands, b.fonders Post- und «isenbahndirektionen, empföhle», Werk. DaS im Verhältnis zu dem billigen Preise fast glänzend auSgestatiete Buch ist durch jebe Buchhandlung zu beziehe».
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Gvttesdienstordrmng iw Frr'da.
Ennntaa. 1 Februar. Dorn. ’/«6, 6 uxb 7 Uhr hl. Messen, '/,7 Uhr hl. Messe und Kommunion der christenlearpfl Jünglinge in der Marieulopelle, a Uhr Pfarramt und Predigt, l/«10 Uhr Kalhödralsnck. 11 Uhr Christenlehre, 12 Uhr hl. Messe, 1'/« Uhr Andacht und Ehriüenlehre, 4 Uhr Bredi-t und Andacht. — JiWWt’ 51/, Uhr hl. Messe und Predigt, 61/« Uhr hl. Messe, 7 Uhr heil. Messe und Kommunion der christ-nlehrvst. Jünglinge, S Uhr hl. Messe mit Predigt, S'/> Uhr »mt und Predigt. 11 und 1'/- Uhr Whristenlehre, 8 Uhr Hm» gang und Rosenkranz Bruderschaft. — M»
hi, Oristr, S UH» Hochamt mit Predigt, 4 Uhr «»dacht mtt «Sege». - ,raue»d«s. Hl. Messen um S, -.«und i/,7 khr e ULr Roflvkranzimffe, 9 Um Hochamt, 2Uhr Predigt und Andacht für dir Terziaren.
Montag, 2 Februar. (Maria Lichtmeß.) Ao«. i/,6 6 und 7 Uhr hl Messen, 8 Uhr Net,en weide, Pro- »effio» und Piarramt, ‘/,10 Uh, Kerzenweihe, P:ozeffion und Ratbebialamt, 12 Bbt Heck. Messe, 1'? Uhr Andacht und Auflegen der «erzen, 7 Uhr Predigt u»d Andacht mit Segen in der Marreukapelle. — Stadlpsarrkirchr. 51'» Uhr hl Messe und Predigt. 6‘/« und ? Uhr hell. Messen, 8 Uhr hl. Messe und Predigt. 9-/. Uhr We-.hr d« K«zen, Amt mrd Predigt, 3 Uhr ^b"cht und Umlegen der Kerzen. - Pfarrkirche Mw hl. Iristr. 8 Uhr Hochamt mit Predigt, 4 Uhr Andacht mit Segen. — zranenb«q. Hl Messe» um 5. '/'« »nd ‘/«7 hr, 8 Uyr Noserk-avzmeffe, ,/«9 Uhr Weihe der Kerzen und Lichter-Prozession, nach derselben feierliches Amt, 2 Uhr Predigt und Andacht mit Umgang für die Marianisch« Bruderschaft, darnach Ertellnug des BlafiaSsegeuS.
D i e n st a g. 3. Februar. Ktadtpfan kttche. (Frst deS heil. BlastuS. Bollkommener Ablob-) 5'/«, « - und 7 Uhr hl. Messe». 8 Uhr hl. Messe und darnach werden den Kindern d>e Kerzen umgelegt. g>/, Uhr Festpcedigt, Hochamt und Ehorgefang, 3 Uhr Andacht und Umlegen der Kerzen.
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