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30. Jahrgans.

JuLöa, Samstag, den 24. Januar 1903.

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Präsidialkrisis im Reichstage.

Rti* Taz ohne Urberraschung! Am Don» nerstag konnte, ja mußte mau zlaubeu, daß die Gefahr einer PrästdialkrisiS überwunden war, da der Abgeordnete Bebel die Antwort auf die bekannten Kundgebungen des Kaiser- so vorsichtig und geschickt in eine allgemeine Bettachtung des üüserliche» Aufttetens eingeflochten hatte, Shne de« Fall Krupp auch nur zu erwähnen, daß der Präsident Graf Ballestrem keinen Anlaß hatte, ihn zu unterbrechen und so, bei dem voraus» sichtlichen Widerstande Bebels, eine KrtfiS herbei« zuführen. Eine um so peinlichere Urberraschung war es für die große Mehrheit des Reichstages, als bei Eröffnung der Freitagssitzung der Vize­präsident Graf Stolberg ein Schreiben deS Prä­sidenten verlas, worin dieser sein Amt nieder« legte und zwar nicht etwa wegen der Rede Bebels oder deS Zwischenfalles am Dienstag, sondern wegen eines bisher kaum beachteten Ar- titel® der .Kreuzzeitung', der dem Gedanken Aus­druck gab, daß der Präsident den früheren Brauch der Reichstages, die Person des Kaisers nicht in die Debatte hereinziehen zu laffen, lieber über­haupt niemals hätte fallen laffen sollen. Diese Kritik war ohne Zweifel ungerecht, aber man hätte doch nicht geglaubt, daß Gras Ballestrem dies« ungerechte Kritik deS konservativen Blattes sich so zu Herzen nehmen würde, daß er deS- wegen sein Präsidium ntederlegen werde. Die Srllärung für seine« überraschenden Schritt, der i« Reichstage auf fast allen Setten größtes Be> dauer» hervorrief, liegt darin, daß er glaubte, jener Artikel fei mit Vorwiffen der konserva­tive« Fraktion verfaßt, diese also habe ihm ihr Verttauen entzöge».

Allerdings konnte mau nun fragen: waru u ist dem Grafen Ballestrem an dem Vertrauen gerade der konservativen Partei soviel gelegen? Auch auf mlderer Seite ist die Geschäftsführung de« Prä­sidenten doch stet« und auch in den letzten Tagen der Krttik ausgesetzt gewesen. Aber man darf an- nehme», daß Graf Ballestrem hinter dem Artikel der .Kreuz-Zeitung" «ehr sah, al« ans de« ersten Blick «oberen Leuten daran bemerkenswert schien. Jedenfalls ist mit der Tatsache zu rechnen, daß der Präsident diesem Artikel eine besonder« große polttische oder zum Teil vielleicht auch persönliche Bedeutung belmaß. Unb es schmerzte ihn der Tadel von dieser Sette umsomehr, al« er auch persönlich mit den Männern der konservative» Partei bt«hrr die herzlichsten Beziehungen unter­hatte« hatte.

Ma« darf inbtffen wohl annehmen, daß de« maßgebenden Führern der Konselvativen der Ge­danke einer Jntrigue gegen den Präfidenten voll­kommen fernlag. Herr v. Normauu, der Bar- sitzende der konservativen Fraktion, gab denn auch « diesem Sinn eine soldatisch kurze, aber, wie «ns scheint, ausreichende Erklärung in der Frei­tagssitzung ab, und Herr Dr. Sattler fügte

Die Macht des Geldes.

KrimiNak-Roman von Arthur Eugen Simson.

42 ------ (Nachdruck verboten.)

Du hast es!" sagte Elisabeth scharf.Willst Du mich zwingen. Dich dem Richter zu über­liefern? Soll ich Dich a« die Aeußerungen er­innern, die Du früher schon fallen ließest? Du warst nicht zufrieden mit dem. wa« mein Man« Dir gab, und wollte er Deine« Forderungen nicht Nachkomme«, dann sprachst Du stet« von der Notwendigkeit einer Trennung und zwar einer solchen Trennung, bei der unS das gesamte Ver­mögen gesichert wurde. Soll ich Dem Richter mitteilen. was Du roch vorgestern nachmittag mir sagtest?"

»Bah, man sagt manches Wort, ohne es zu überlegen."

Das mag fei«, Du aber tust eS nicht, und ich weiß nur zu gut, daß*

Wenn Du mich verderben willst, so tu's in GotteS Name»," erwiderte Gruner zornig auf­fahrend,du selbst wirst keine« Vorteil davon habend

Wie könnte ich darin einen VorteU suche« wolle«? Ich kann ja selbst nur wünsche«, daß die Schmach nicht auf Deine» Namen falle» möge, Den« es ist der Name unserer Ettern, den ich gern i» Ehre« halte» möchte."

Wie viel Nnehte hast Du selbst auf ihn zrhäuf! ?"

Aus diesen Namen? Keine! Entschließe Dich Drusch, ich vermute, daß*

mimen« der Nationalliberalen hinzu, daß der Präsident überhaupt durch keinen Zeitungsartikel sich veranlaßt sehen sollte, sein Amt niederzulegen. Rachsüchtig erklärte dann der ObergenoffeSinger, daß Graf Ballestrem da« Verttauen der Sozial- drmokraten verloren habe. Da« Verttauen dieser Partei sich dauernd zu erhalten, dürste für einen Präsidenten, der auf Ordnung hält, überhaupt ein Kunststück sei«.

Hoffentlich läßt sich Graf Ballestrem durch dieses sozialdemokratische Mißtrauensvotum nicht beeinfiuffen. Schwer müffe» für ihn die Ver- ttauenSerklärungen i«8 Gewicht falle», die alle OrdnungSparteien des Reichstags ihm»dlich durch ihre Vertreter haben zukommen laffen in dem Bestreben, ihn zur Wiederannahme deS zwar in so aufgeregter Zeit doppelt unan- genehmen und schwierige», aber auch um so mehr eine» Mann von der oft genug erprobten Energie des Grafen Ballestrem erfordernden Amtes zu bewege«. Die Unterstellung, daß Graf Balle- ftrem i* letzter Zeit Einflüssen von außen mehr zugänglich gewesen sei als früher, und daß daher auch der Zwischenfall vom Dienstag rühre, ist nach dem Urteile aller Ruhigdenkenden u»- begründet. Der Zwischenfall vom Dienstag war, wie wir gleich angedeutet und dann konse­quent festgehalten habe», nur die Folge eines Mißverständnisses oder einrs J-rtumS: Graf Ballestrem hatte »icht für möglich gehalten, daß die Sozialdemokraten in einer Besprechung des Falles Krupp und der damaligen Kaiserreden die persönliche und politische Seite der Angelegenheit würde» ausetnanderhalten können und er hat daher seine» Entschluß, eine Be­sprechung des Felles Krupp zu verhindern, gegenüber dem Abgeordneten von Bollmar auf­rechterhalten. Aber er hat keinen Augenblick gezözert, seine Avffaffung zu ändern, als er durch die Rede des Abgeordneten BebelS den tatsächlichen Nachweis erhielt, daß sich über die Kaiserreden i* Esten und Breslau wohl sprechen ließ, ohne den Fall Krupp zu erwähnen. Hart­näckig bei einem Irrtum beharren, ist knaben­hafter Eigensinn, eine» Irrtum anettarne», ist männlich. Es liegt daher kein Grund vor, dem Grafe« Ballestrem das Vertrauen, daS er so oft gerechtfertigt, wegen eines einzelne« Zwischenfalles zu «»tziehe». Wir hoffen anderer. seitS aber auch, daß Graf Ballestrem seine per­sönlichen Empfindungen hintenaustelle» wird hinter das Begehren aüer Ordnungsparteien, ihn auch ferner auf dem Präfidentenstuhle des Reichstags zu sehen,

*

Die.Krruzzeitung' gibt derUrberraschung über den Schritt deS Präsidenten Ausdruck, indem sie auf die schärferen Kritiken anderer Blätter verweist, und versichert auch ihrerseits, daß sie die Wiederwahl deS Grafe» Ballestrem als die beste Lösung der Krisis ansehen würde. Die konservative Partei würde gan, in ihrem Sinne handel», wenn sie sich ein­mütig an dieser Wiederwahl beteiligte.

Sie konnte die Vermutung nicht aussprechen: die Türe wurde in diesem Augenblick hastig geöffnet und die SerichtSherr« traten ein.

Im erste« Moment stutzte der Richter, als sei» Blick aus die junge Frau fiel, die er hier zu finden nicht erwartet hatte.

Ich hatte Ihnen befohlen, in Ihrem Zimmer zu bleiben," sagte er,was suchen Sie hier?"

Zu meinen Zimmern gehört auch dieses," erwiderte Elisabeth,und ich beule, Sie müssen eS natürlich finden, daß ich meinen Bruder auf­suchte, um ihn zu frage», was dies alles zu be­deuten habe."

Sollte «icht ei» anderer Grund Sie bewogen habe», Ihre» Bruder anfzusuchen? Kennen Sie diese Tasche?"

Smner zuckte die Achseln, sein Gesicht »er noch fahler geworden; er preßte die Lippe» auf- einander, damit ihm «icht et» Laut entschlüpfe, der ibn »errate» könnte.

Sie ist der Tasche ähnlich, die mein Man« besaß," sagt« Elisabeth,aber es gibt solcher Taschen vielt, sie »erden ja in großen Mengen angefertigt."

Vielleicht könne» Sie mir erklären, wie diese Tasche in den Keller diese« Hauser gekommen ist und war sie enthalten hat?" wandte der Richter sich zu Gruner, hinter dem bereits ein Polizei- beamter stand; wir fanden sie unter dem Wein- schrank, also au einem Ort, wo man solche E gen- stände nicht aufzubewahren pflegt."

Wie kann ich das wissen?" erwiderte Gruner trotzig.

Ware» Sie »icht gestern Morgen in aller Frühe im Retter?"

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Berlin, 23. Januar 1903.

+ Sicherung de» Hstahlgeßeirrmisse». Der dem BundeSrat vorliegende Antrag des Reichskanzlers auf Sicherung deS Wahl» aeheimnisfeS entspricht im wesentliche» dem Anttage Rickert. Die Sttmmzettel müffe» 9 Quadratzentimeter und dir Umschläge 11 Quadrat- zentimetrr groß sei«. De« bereitgestellte« Neben­tisch oder Nebenraum muß jeder Wähler benutzen, wenn sei« Stimmzettel gütig sei» soll.

+ Aie Interpellation der geleit, die s. Z. im Reichstage eingebracht, aber bisher »och nicht auf die Tagesordnung gesetzt worden ist, soll in der nächsten Woche, spätestens anfangs der übernächste« Woche, zur Beantwortung und Besprechung im Reichstage gelangen.

+ Die HbaHlprstfü»g»Lom«isfio« de» Aketchsrages beschloß, für die Wahl des na» tionolliberale« Abg. Sieg, VerttrterS deS dritten Wahlkreises deS Regierungsbezirkes Marienwer- der-Graudenz-Strasburg, die U«giltigkeit zu beantrage«. Die Wahlen der im Sommer v. I. neugewählte» Abgeordnete» Faber (natliberal, 3. Oberfranken Forchheim) und Wehl (natltl. 14, Hannover Celle) wurde» für gilti g erklärt.

+ Dis Arrdgetkommisfiou des Arge, ordnete«Hause» genehmigte am Freitag unser, ändert die einmaligen Ausgaben des Forstetats, darunter solche, die mit den bekannten Grüne- wald-ErschließungS"-Projekte» deS Kaisers teil- weise zusammenhängen. Dau» erledigte die Kom­mission »och den größt« Teil des SiatS der landwirtschaftliche» Verwaltung.

-h- Wahkürei» Aarrau chetutzause«. In der heutigen Nummer der .Germania' (1. Blatt, 2. Kolumne, 3. Spalte) findet sich folgende Nottz:

Im Wahlkreise Hanau-Gel»bause>. btffex beträchtlich-; Minderheit katholischer Wähler bisher bett freisinnige« Bewerber (früher de» koniervative») unter­stützte, wird bei de» bevorstehende» ReichStagSwahlen eine Zentrums.Kandidatur aufgestellt werden.

Dazu ist zu bemerke», daß bet der ReichStagS- wahl im Jahre 1893 die Katholiken deS Wahl- kresseS Hanau - Gelnhausen bei der Hauptwahl rund 3100 Stimme» für Hitze-Zentrum abgegeben haben und erst bei der Stichwahl für den konser­vativen Kandidote» gegen dessen sozialdemokrati­schen Gegner aktiv eingeschritten sind. So wird man hoffentlich auch in diesem Jahre handel«.

+ Im Mahksir-ife Aiks-tt Aeiitheim Meppst« ist, wie schon gemeldet, der Zentrums- Kandidat Amtsrichter Enge len mit großer Mehrhett gewählt worden. Rach private« Mel­dungen erhielt er 17,670 Stimmen, während auf die Nationalliberalen und National-Soziale« nur je etwa 2000 Stimmen entfiele«; die Sozialdemo, krat.n brachte« es sogar nur aus 117 Stimmen. Bei der letzten Rrichstagswahl im Jahre 1898 erhielt daS Zentrum 16,759 Stimmen; es hat also gut 800 Stimme« gewonnen.

X Die Stichwahl m Danzig hat, wie zu erwarte» war, mit dem Siege des freisinnigen

Ich leugne das »icht. Aber hat die Magd daS behauptet, dann w.rd Sie Ihne» wohl auch gesagt habe«, daß ich mit eine Flasche Selters- wasser holte."

DaS war wohl nur der Borland. Diese Tasche trug Griesheim, als et Abschied nahm, um seine Reise anzutrete»; sie war mit Geld gefüllt, jetzt finde ich sie leer hier im Keller; wer außer Ihne» kann sie hier versteckt haben?"

DaS find beleidigende Vermutungen"

Die sich auf Wahrheit stütze»! Die Tasche enthüll einen kurzen aus Leder geflochtenen und mit ,einer Bleikugel versehenen Stock, einen so- genannten Totschläger, «tit dem man ohne Mühe einen Menschen niederstrecke» kann. Sie haben sich dieser Waffe bedient, um ihr Opfer zu be­täuben. Sie haben den Riemen der Tasche durchschnitten und daraus de» Bewußtlosen ins Wasser geworfen. Wollen Sie es eingestehe«?"

Gruner stampfte mit dem Fuß auf de» Boden.

Ich sage eS noch einmal, eS find Vermu­tungen, aber die Beweise fehlen," erwiderte er. Ich kenne diese Tasche nicht"

Die Beweise find genügend. Ich verhafte Sie im Namen deS Gesetzes!

Gruner «achte eine heftige Bewegung, als ob et mit der Hand in die Brusttasche greifen wollte, ober in demselben Moment hielt auch schon die Faust deS Beamte» sei» Handgelerk umklammert.

Ich prottstiere al« deutscher Bürger ener- pisch gegen diese Behandlung!" rief et.Unser Konsul muß mich schütze»! Ich errate, »er mich verleumdet und diese» entehrende» Verdacht auf mich geworfen hat: nimmermehr hätte ich ge-

Bewerbers Mommsen geendet, der übet 10008 Stimmen erhielten. Für die Freisinn hab« offenbar größtenteils auch die Konservativ« n»b bat Eenttum gestimmt, während die Sozialdemo­kraten an Reserven etwa 400 Stimme« «ch» brachten; dazu kamen dann noch die 400 Stimme« der Pole«.

* Die Daß! der Anfälle, für welche 1W1 zum ersten Male Entschädigungen aezahtt »erbe«, beläuft sich auf 117336 gegen 107654 im «o» jähre. Zur Anmeldun« gelangten überhamgt 476260 Unfälle gegen 454341 im Vorjahre. 61 kamen Unfälle mit tödlichem Ausgange vor 8501 gegen 8567 im Vorjahre, Unfälle mit der Folge einer bauernden völligen Erwerbsunfähigkeit 1446 gegen 1390 im Vorjahre. Die Zahl der von de» getöteten Personen hinter laffenen Entschädigung«- berechtigten beträgt 17324, darunter 5543 Witwen und Witwer, 11441 Kinder und Änketk, 340 Verwandte in aufsteigender Richtung. Die laufenden Bsrwaltungrkoben haben für die Berns«- genoffenschasten 1901 9335134 Mk. betrage». Die weiteren Koste« an llnfalluntersuchnng und Entschädigung, an Schiedsgerichts- unb Unfall» verhütungskosten betrugen 5461272 Mk. I« de» Reservefonds sind vorn 15. August 1901 bi« dahi» 1902 gelegt worden 11174152 Mk. Den tat­sächliche» Ausgaben für 113 Berufsgenoffenschaft« von 115040668 Mk. stehen an tatsächlichen Cii* nahmen 135975170 Mk. gegenüber. Letztere umfaffen auch die für 1902 mtt um gelegt« Betriebsgelder. Am Schluffe des Jahre« oerbUebe» 24083213 Mk. Bestände, während sich der Sa- famtbetrag de« Reservefonds auf 150751054 AN. belief.

* Die Answanderirn- in Breme« und Hamburg ist «och selten so lebhaft gewesen wie im Jahre 1902. Allerdings hatte die hamburgische Statistik in den achtziger Iahte» noch höhere Ziffer« aufzaweise», aber ein großer Teil der damaliß« Auswanderer wurde nicht direkt «ach de» Bestimmungsländern befördert, sonder» tu» direkt entweder zur See «ach England ober mit der Eisenbahn «ach Antwerpe« und Rotterdam. Die indirekte Auswanderung hat aber im letzt« Jahrzehnt fast ganz aufoehört, wie dm« über­haupt England seine frühere Bedeutung für die internationale Auswanderung fast ganz ei »gebüßt hat. Auch Holland kommt gegenüber unser» beiden Nordseehäfen kaum mehr in betracht, seit der Hauptstrom der Auswanderer immer mehr auS dem östlichen Europa, aus Rußland, Ungarn und Oesterreich herstammt, Länder», für die Hamburg und Bremen günstiger liege«, als die Rheinhäfen. Seitdem sich ver Paffagierverkehr immer mehr «ach den beide» deutschen Häfm gewandt hat, haben diese auch verstand«, ihn durch immer schnellere und größere Schiffe a« sich zu fesseln, so daß str jetzt den holländisch« und englischen Häfen auch ihr eigentliches Gebiet streitig machen.

Die KtatsstSeke des MlUSeft-rf.ttM» de» Ikotte wird in diesem Jahre 35 685 Staat betrage«, b. h um 2277 Köpfe stärker fein aT« im Jahre 1902. Un> zwar wird die Flotte 1536 Offiziere (1169 Seeoffiziere, 207 Marine- Ingenieure, 46 Offiziere der Marine-Infanterie, 64 der Artillerieverwaltung, 34 de« Torpedo«

glaubt, daß Beamte btt freien Schweiz solche r auS persönlicher Feindschaft «tsprung«en Ber- läumdungen Gehör geben würden. Der Advokat Barnay rst der Verläumder; er glaubt durch solche Mittel das Huh» Heftigen zu könne«, das ich noch mit ihm zu pflücken habe."

Wollen Sie dem Beamten gutwillig folg« oder muß ich Sie fessel« laffen?" fragte der Richter kalt.Bevor Sir gehen, werd« Sie den Inhalt Ihrer Tasche» hier niederleg«. Und nun vorwärts, durch ihr trotziges Gebäht« ist mit schon zu viel Zeit verlor« gegangen."

Gruner mochte einsche«, daß wetteteS Prote­stieren erfolglos blieb; zähneknirschend kam ec der Aufforderung, seine Taschen zu leere», »ach, und nachdem er mit seiner Schweflet verstohlen einen bedeutungsvollen Blick gewechsett hatte, folgte er den Beamten, die ihn i« Untersuchungshaft führten. Elisabeth wollte ebenfalls das Simmet verlassen; der Richter befahl ihr, zu bleib«, wet der fernere» Haussuchung beizuwohn«.

Nicht nur eine sehr bedeutende Geldsumme, sondern auch mehrere Packete Wertpapiere «Ha­ben teils i« den Schubladen des Schreibsekr tärs, teils unter den Kiffen und Matratz« des Bettes gefunden, und ein schwerer Seufzer entrang sich de« Lippen Elisabeths, als der Richter dies alles zusammerpackte, verschnürte und mit einem Siegel versah.

Die Untersuchung wird das weitere ergebe«," sagte der Richter mit gemessenem Ernst;ich kau« Ihnen nicht verhehle», daß Ihre Aussagen auch Sie verdächtigen. AuS diesen Aussogen geht her­vor, daß Sie Kenntnis von dem Verbrech« hatten