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Jut-a, Mtttwoch, den 24. Dezember 1902.

29. Jahrgang.

GEr»-ie«A»rd«»ttg i« F«lda.

tragen.

UtraUcbttt

N-«este- ^vstdentsch. DaS Kaiserlich Deutsche

Meklame«« ««d Auzeigewtheü.

keit and Kurzsichtigkeit zu Grunde l egt.

Miacliis-GmM. i

Die i-«-birn .Mteif*«. ÄÄÄ

wir dem Schöpfer und bette», die er zu fernen Werkzeugen in Kirche und Staat berufe« hat. Wir alle aber solle» und wolle» dafür sorgen, daß das Reich Gottes zu uns komme in die Herze», in dieFarnilie« und indieGemein- schasten, denen wir wirksam angehöre«. DaS Blümchen, das sich selbst schmückt, trägt auch zur Herrlichkeit des Gartens bei. Wo immer das Thrift« kindchen einkehrt i» die Seelen und in die Hütten, da bildet sich ei» Mück von dem guten Sauerteig, der allmählich wieder das zerfahrene Mehl der un«

: und Predigt, 9*/i Uhr Hochamt mit Diakontum «,h ! Ehorgesang, 2 Uhr Festprevigl und Andacht. - Michael».

«rsatz»«atterie 1 M.

Zu haben bei

Wilk Jos. Kalb, Fulda.

Aufträge von Auswärts toer« denu'mgehend erbeten, da die Fabrik auf diesen Artikel be­greiflicher Weise sehr beschäf­tigt ist.

werden. Bei der Rlexporttrmg müssen wie zuvor bet der Einfuhr 6°/o Ausfuhrzoll gezahlt werden, während für gewöhnliche Güter, die unter B/L [=Bill of Lading]

Weihnachten insbesondere schön verschaffen. Wer es thut, hilft auch die Engelsbotschast weiter

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Freitag, 26. Dezember. (2. WeihnachtSfetertag.) S«m */i6, 6 und 7 Uhr hl. M-ffen, 8 Uhr Pfarramt und Predigt, '>10 Uhr Kathedralamt, 12 Uhr hl. Messe,

Zug werter zu schieben? Ist an der Maschine etwas pasfirt?" — Schaffner: „Dar frei» «et, aber hier Hot die Frau Schiaschionsvorschteher ihr Weißzeug «f der Bloicha un da derfet mer koa Dampf mach«, weil sunst leicht Ruhß drauf nafalla kennt."

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* Im Eifer. Richter (im Raufprozeß): „Also der Huberbauer stieß Sie beim Tanzen an; Sie gaben ihm eine Ohrfeige, die er mit einem Faustschlaue er­widerte, dann mischten fich andere Gäste in den Streit und so im Handumdrehen war die schönste Rauferei fertig; stimmt's?" — Angeklagter (schmunzelnd): »Ja, ja, Herr Richter, da bätten's dabei sein sollen!"

* Auf der Kleinbahn. Reisender: .Aber Schaffner, | warum mühen Sie sich denn mit dem Zugführer, den 1

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heiligen Geiste. 8 Uhr Hochamt mit Predigt, 4 Uhr An. dacht mit Segen.— KadalUA. (Patronatsfest.) Morgens */»7 Uhr Generalkommunion, 2 Uhr Erneuerung bet Weihe an dir seligste Jungfrau. (Vollkommener Ablaß für alle Gläubigen, welche nach würdigem Empfang der bl. Sakramente die Kongregationsklrche besuche» und daselbst nach der MeinWg des hl. Vaters eine Zeit laug beten.) - Iuuzfraurv-Mid-litLt. 6*/i und 2»/« Uhr Marienkapelle. — AtenstmNchrn Konsr^attnu. 5'/, Uhr Grneralkommunion, 8'/, Uhr Andacht. — Frauenberg. Hl. Meffen um 5 u«d l/i7 Uhr, 8 Uhr Rosenkranzmefle, 9 Uhr feierliches Amt, 2 Uhr Predigt und Andacht mit Umgang für die AntoniuS-Bruderschaft.

mit der Benagt«

Uhistrirte Sonntags-Zeitung*, „Suldaer GescbicWsbiSfer and Mecke-IM

des Gott vertrauens, eine Annäherung an das er» greifende Wort der hl. Schrift: Httr, hilf mir, deL« ich fiske.

Der Weihnachtsgedanke steht auch nach anderer Richtung hi« .n schroffem Gegensatz zu dem »mo­derne« Zeitgedanken-. Wer auf Ser Höhe der „Aufklärung^ stehen will, spielt fich gern als ei« Kraftmensch nach den glitzernden Lehren des ge» hirnkranken Philosophen Nietzsche auf: Die Jch- Sucht, daS ÄuSlebeu und Austoben des Einzel, «enschen und seine rücksichtslose Kraft- und Lust­entfaltung soll danach die höchste Kultur bedeuten; Selbstverleugnung wird für Unsinn und Nächsten- üebe für weibliche Schwäche erklärt. Es ist kein schärferer Gegensatz zu dieser „Herrenmoral" der

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Postamt in Schanghai hat vor kurzem an dl- dortige s v/, Uhr Andacht, 4 Uhr Abendandacht. - ItotS deutsche Kaufmannschaft felgendes Rundschreiben ge-, stirchr. 5*/. Ubr hl. Messe und Predigt, 6'/. und ? Mr richtet: M e eine mchtdeutsche Firma hier zur Sprach- hl. Meffe, 8 Uhr hl. Messe und Predigt, 9*, Uhr Amt gebracht hat, können Maaren in Poftpacketen nur gegen - Predigt, 3 Uhr Andacht. - Pfarrkirche ntm Zahlung von Import- und Exportzoll transsbipped » hrLigrn Geiste. 8 Uhr Lochamt mit Vrediot. 4 Uhr

brutale» Selbstzucht denkbar, als daS Fest der J christlichen „Kultur" zu einem richtige«, nahrhaften Liebe, das wir jetzt begehen wollen. Dort wird I Brods gestalten wird. Wer seine Pflicht thut daS Nehmen mit unersättlicher und schonungS« E «ach bestem Wffe« und Vermöge», der darffich

nach bestem Wissen und Vermöge», der darf fich als ein winziger Mitarbeiter deS EhristkindchenS betrach en, nicht mit Stolz, aber mit Freude.

ES gibt auf Erden keine größere Glückselig» keit, al- das Bewußtsein: Ich thne etwas Gutesl Und wenn eS nur eine Kleinigkeit ist, die man leistet, der innere Lohn ist groß und süß. Durch treue Pflichterfüllung thut man -------------------

Gutes im Smne der göttlichen Weltordnung, ? «öM-M-ffe, i'/. Uhr Andacht, und durch Nächstenliebe mit Herz und Hand Ehristmette, danach H^Meflen bis^"ühr,'s'uhr Amt thut man den Mitmenschen SuteS, was der Herr - und Predigt, 9-/, ubr Hochamt mit Diakoniu« «d so anfieht, als wäre es ihm gethan. Diese ■ Ehorzesa«,, 2 Uhr Festprevizt und Andacht. - Michael«« Glückseligkeit des Gutthurs kann man fich zu : "i-rnach KommuntonauStheilu», und

'«-» «ttonft™. W« g) gjfe.- ÄÄÄÖ mette, danach «ommunionaustyeilung, darauf die Hirten« meffe, 8 Uhr Hochamt mit Predigt, 4 Uhr Andacht mit Segen. - R-m-enkirchr. s Uhr Christrnelte, barmst die Hirtenmeffe, 8 Uhr Hochamt. - Frauenberg. « Uhr feierliches Amt vor der Krippe und KommunionauS« thellung, 8 Ahr Rosenkranzmefle, 9 Uhr feierlicher Militärgottesdienst mit Aussetzung. Stille hl. Meffrne von 5 bis 9 Uhr, 2 Uhr Festpredigt und Andacht mit fakram. Segen.

X Des Festes Freude und Frucht.

SaureWochen, froheFeste! Diese dichterischeJn» schrift paßt auf die dieSjährigeAdventsWeihnachtS» zeit besonders gut. Saure Woche« hat es gegeben, und wenn die Volksvertreter am meisten die Last und Bitterkeit der inneren Kämpfe gekostet haben, so find doch alle Schichten des Volkes mit ihren Wünsche« und Sorgen in Mitleidenschaft gezogen worden. Heiß ist gestritten und gerungen worde» «m irdische Interessen. I tzt gibt es eine Ruhe» pause zur Erholung, aber auch ein Fest zur Er« Hebung des GemütheS. Jetzt solle» wir unS i» eine reinere und freiere Luft aufschwingen, als wie fie auf der staubigen Wahlstatt deS weltliche« Ringens und Kämpfens herrscht; j tzt solle« wir de» Frieden und Freuds genießen in dem Heil, bas von Oben kommt.

Das Ehvisifest macht die Menschen froh i» Liebe und Hoffnung; auch diejenige«, welche fich abseits von dem christlichen Glaubensbekenntnisse stellen, spüren seines beseligenden Geistes einen Hauck. Die Ungläubigen lehren in Worten, daß die Menschheit alles au« fich selbst leiste« kann u»d soll; aber zu Weihnachten fühle« fie doch Äwas von dem Wunder der heiligen Nacht, von

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i« natürlicher und übernatürlich^ Hinfickt ankürn, ätanÄÄÄbTMe^fÄ hiflt die frohe Botschaft trügt Nickt; aber Geduld f peg Deutschen Sprachvereins' mit Recht sehr herbe müsse« wir haben und «>.cht dem Hw'.tzeu das Worte der Bewunderung und des Tadels. Zumal im Zeitmaß vor schreiben wolle«. tziotteS Mühlen l «uSlande und bei einer der verantwortlichen Amts-'

W f*» *•*»*, \

eine tiefe Erkenntnrß der men.jchlichr« Kurzlebig» - solche Verhöhnung unserer Sprache ein Beispiel geben, ? » * !i "* das bei schwachen Gemüthern nicht ohne böse Früchte j

Die Sorg- für die Weltgeschichte' überlaffe« bl-iben tarnt. Hoffentlich wird dir heimische Oder» z — - - - - " behürde nicht versäumen, mit dem Berfaffer des Rund- ‘

schreibens, der sein deutsches Batrtland in der Fremde in so sonderbarer Weise vertritt, ein ebenso deutliches wie deutsches Wort zu reden.

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dem trostreichen Gedanken der Erlösung durch das Ki«d, das als Mensch geboren und doch mehr ist als ein Mensch, bester und stärker ist, als der Mensch, und deshalb die irrende und . , W JL ____R... IW..

finkende Menschheit wieder -um Heile zu bringen und die Hoffnung aller Guigefinntm Lei dem' Fille avzuzeben, in denen bei der Iravsstuppung von vermag. »Christ, der Retter, ist da», heißt Mtttewinter- Fest, das den Beginn der Rettung Waar-n in !P°stp°ck°t-n die chm°fisch- Z»llb-hö-d-

fange. Auch in der verweltlichten Weihnackts» ftier steckt eine Huldigung an die Jsee der Er» lösnng, ein BekennLniß der Hülfsbrdürftigkeit und

Job. Kiehl,

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KHristkindchen kommt mit seinen Liebesgaben zu dir; sende eS doch auch zu meiner armen Gemeinde mit einer Liebesgabe zum Kirchenbau. Ich bitte dich darum im Kamen des lieben Jesuskindes!

Pfarrer Seillus, Fürstenwalde a. d. Spree, Gar» tenstraße 1.

loser Hand gelehrt, hier das Gebe« gepredigt und grübt. Dort soll der Mensch seine Seligkeit allein in der Beftiedigung seiner eigene« Gelüste suchen; hier steht und findet der Mensch die schönste Befriedigung seines Herzens darin, daß et an« bete froh und glücklich macht. Dort die „heroische" Unmoral, hier die kindliche Moral mit ihrer Unschuld und ihrem Frieden. Dort der rückfichtSlose Krieg Aller gegen Alle, hier die Liebe, feie. Alle mit Allen zu einer frohen Menschenfamilie vereinige« will.

Ein wahres Glück, daß die Auswüchse der „Weltweisheit- auch dort, wo fie leider den Ver­stand vergiften, doch noch im Semüthe bessere Regungen und Anknüpfungspunkte an die christ­liche Wahrheit und Tugend vielfach bestehen lasten müffen. Die Welt ist noch nicht so in dem Maße unchristlich geworden, wie man nach dem äußeren Schein und dem Lärm der Auf» klärung vitzNuthen könnte. Die verdecktt« Triebe der Religion und der Liebe machen sich zu dem hohen Feste oder bei besonderen tiefgreifende« Anläffen auch boxt bemerkbar, wo man fie sonst verleugnet. Wo die Zweige welk erscheinen, da kann doch die Wurzel vom christlichen Baum «och lebensfähig im Boden liegen. Und wenn Gott einen neuen Frühling für das Glauoensleben sende» will, so braucht nicht überall neu gepflanzt, sondern vielfach nur der unter Eis und Schnee ■ . _ . . . I ■ _

schlummernde Keim geweckt zu werden. (ttonnoffement) transshipped und reexportirt werden,

ein «er Frühling fite do« Seist--. »> »«ÄÄ“ Herirnrleben d-r Menschen oni- ecke, ist derWonfch f tmF Äalfeilijen eenetaiteaW " Himmle