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SSEÄXSSTÄ“* -*.Ulu$trirte Sonntags-Zeitung", Juldaer Seschicklsblätief und rotterfe-Dsfe.
29. Jahrgang
Hut-a, Montag, dm 15. Dezember 1902.
M 288.
Mehrheit dadurch gezwungen, solchem Mßbrmch
Kriminal-Roman von Arthur Eugen Simson.
------ (Nachdruck verboten.)
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„Das kann ich nicht; ich weiß mir, daß die dummen Leute, die all-n Der sprechungm glaubten, um ihr Geld betrogen wurden. Lange Z'ü ging das gut, dann aber kamen einige Persons« und -forderten ihr Geld zurück, und von dieser Zeit an aabs täglich Zank im Hause."
„Erhielten diese Personen ihr Geld?"
„Jr ter Regel «baren die Herren nicht zu Haust, oder sie ließen sich verleugne«; Madame faß de» ganzen Tag im Salo,, um die Leute zu empfangen."
„Mo war sie über diese Geschäfte unter« richtet?"
Natürlich, sie wußte alles ganz genau, aber den "Leuten gegenüber stellte sie sich umviffmd, und sie hatte es heraus, mit der scheinheiligsten Miene das Blaue vom Himmel herunterzulügen."
Gustav ahmaq nickte, er sand durch diese Behauptung nur seine Vrrmuthung bestätigt.'
„Und wie lebten die Eheleute miteinander?" fragte er. r r, ‘..
„O, ganz vortrefflich; eine selche Zärtlichkeit habe ich bei Eheleuten selten gefunden."
„Und der Bruder der Frau?"
„Na, der war vielleicht der größte Spitzbube von allen. Mit seiner Schwester und dem Herr» stand er auf dem besten Fuße, aber gegen andere Leute konnte er grob werden wie Bohnenstroh.
„War Herr Griesheim oft krank?"
werde in Vertragsverhandlungen eintreten mit dem Intereste, welches es an diesem Vertrage habe, aber auch mit dem Selbstbewußtsein, welches uns Deutschlands wirthschaftliche Krast ver-
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zu steuern. p | .!>* -
Die Minderheit hat aber,' Mst -nut die St- schäfisordnung mißbraucht, fit Ut obendrein dllrch schmachvolle RadauszeNen und gaffen« bubenhafte Schimpferei di« Würde des ReichttagL in den Koth gezogen. Gerade dadurch aber hat fie sich selbst am meisten geschadet. Man kann e« ja jetzt sagen, daß in den Mehrheit-« Parteien selbst die Meinungsoerschiedenheiteu noch vor wenigen Wochen so groß waren, baß eine Einigung ganz unmöglich schien. Erst da« wüste Gsbahren der Sozialdemokratie hat diese Einigung möglich gemacht, weil fie nothwendig war und ihr« Rolhwendigkeit durch die Frechheit bet Singer'schen Gefolgschaft von allen Parteien wie der Regierung «ä ocnlos demonstrirt wurde.
So war denn Eugen Richter wieder einmal der Klügere, und di« Firma Singer und Barth muß zu dem Schaden auch noch den Spott hin« nehmen. Ihre Niederlage ist eine wohlverdiente. Di« Freude und Genugthuung darüber ist in den weitesten Schichten de« deutschen Volke« so groß, daß dagegen da« Gefühl, daß doch sehr viele Wünsche unbeftkedigt bleiben, ganz in den Hintergrund tritt. Wenn der Baud der Landwirthe sich schmollend und mit dem Hinter« gedanken, nur ja nicht seine gehässige Agitation einschlafen zu lasten, zur Seit« stellt, und wenn andererseits die Freisinnigen, Demokraten um) Sozialdemokraten über „Brodwucher" und „Ha> gier" der Lrndwirthe sich ereifern, dann muß jeder BerstSndige sagen, daß hier da« Rechte, wie gewöhnlich, in der Mitte liegen muß. Die Arbeiter wüsten aus dem grollenden Widerspruch« der extremen Agrarier erkennen, daß die Mehrheit, insbesondere das Eentrum, keineswegs einseitig agrarische Jntereffen vertreten, sondern diese mü den Jntereffen der Industrie und der städtischen Bevölkerung auszugleichen gesucht hat. Ander«- seit- muß sich aber auch jeder ruhigd«nkend« Landwirth sagen, daß ein solcher Ausgleich noth« wendig war, und daß er für die Landwirthschaft nicht so schlecht fein kann - sonst hätten bU Feinde der Landwirthschaft gewiß nicht so wMhend dagegen Sturm gelaufen. Möchten jetzt alle Wohlmeinenden und Verständigen ihre Soaderbestrebungen zurücklellen und auch fernerhin geschloffen Front machen gegen den gemeinsamen Feind: d e Sozialdemokratie, die Volktbrtrüger und Volk«verführ!
leiht. ,
Diese von lebhaftem Beifall der Mehrheit?' ; Parteien begleitete«, mit erhobener Stimme ge« syrochene« Worte machten einen bedeutenden ; Eindruck. Sie werden jedenfalls auch im Aus« laude ihre Wirkung nicht verfehlen.
Au« dem Hause sprachen dann noch di« »bg. Dr. Paasche (natl.), Fürst Radztwi l (Pole und Graf Limbur g«Stir um (kons.) im.Sinn« der Kompromister, Abg. Hausmann-Böcklingen (Vo'.krp.) gegen das Gesetz. Alsdann wurde die Generaldebatte durch einen Schlußantrag beendigt. Ja der Spezialdiskuffioa wurden zunächst nach läageren Geschäftrordnungsdebatten zwei sozial« demokratische Veishleppung-arträge mit großen Mehrheiten verworfen. Die Abg. Stadthagen und Singer holten sich bei dieser Gelegenheit wieder einmal Ordnungsrufe. Darauf sprach zu 8 1 des Gesetzes und den hierzu vorliegenden Antrag Herold und den von link« gestellten Anträgen die Abg. Röficke-Deffau (Frs. Veremig) v.Kardorff (Rrtchp) u«dAntrick(soz«Dem.).
Dieser Champion-Dauerredner der Sozialdemokratie schlug den di«her höchsten Rekord seiner „Genoffm" Stadthagen, der neulich 4l/2 Stunden redet;, roch um 3^/s Stunden, denn er stand volle acht Stunden aufder Rebner- bühne! Von Nachmittags ^5 bi« Nacht« M Uh: dauerte sein leise und langsam plätschernder Redefluß! Weshalb — das wtsten die Götter! Seine eigenen Fraktionsgenost-n versicherten, daß sie eine solche Daurrrede nicht rrwartt hätten. Oi's wahr ist? Jedenfalls war diese Dauerrede vom Standpunk.e der Soz'-aldemoktatie eine Dummheit, denn sie lieferte den besten Bewei«, daß 1. di« M.hrhett die Minderheit mehr al« ausreichend hat zu Motte kommen laffen und daß 8. dir Sozialdemokraten, allen Ableugnungen zum Trotz böswillige Obstruktion getrieben haben. Was aber hrt diese Obstruktion io letzter Stund« erreich: ? Die Mehrheit war «ntschlosirir, die brüte Berathung erst am Montag zu Ende zu führen. Da aber nun einmal durch die Antrick'sche Dauer« rede di« Sitzung bis über Mitternacht sich hmzog, entschloß man sich, die angebrochen« Nachtruhe Luch vollends zu opfern und den Zolltarif fertig zu stellen. Die sozialdemokratische Obstrukron hat also, anstatt den Abschluß d:S Zollkampfer zu verzögern, ihn erst recht beschleunigt.
Um 1 Uh: wurde die Debatkr über § 1 ge« schloffen, dann über fämmtliche sozialdemokratische Abänderungsanträge mit 236 gegen 72 Stimmen zur Tagesordnung übergegangen, ein sozialdemokratischer Antrag auf Uebergang zur Tagesordnung über den Antrag Herold mit 252 gegen 55 Stimmen abgelrhnt, der Antrag Herold selbst mit 199 gegen 105 Stimmen in dieser Fassung, also § i angenommen. Darauf wurde dann auch noch der Rest de« Gesetzes unter Zusammenfassung : großer Thüle — trotz heftigen Widerstand«« der Sozialdemokraten, von denen sich Singer im , Verlaufe einer Carambolag: mit dem P.äsidenten Grafen Ballestrem drei Ordnungsruf« zuzog
dieses Gespräch, cüs ich hörte, wie der Mrdizinal- rath Abschied nahm." ,
„Also am Abend vor seinem Toie war Griesheim noch gaßz munter und wohlauf?"
Jawsh!."
hatte auch vorlrer keinen Streit mit seiner Frau oder seinem Sch vager gehabt?"
„Jy hab' nichts daavK gehört; aber geärgert muß er sich doch Haber.; so lrich Maß hab' ich noch lebe« Menschen gesehen, wir er an diesem Abend war." ,
„Uab wann sahen sie ihn zum letzten Mal?"
„Kurz vordem er zu Bett ging; daebe-t war's daß ich so surchtbar über sei« blaff-r Gksicht erschrak." -
„Und weiter bemerkten Sie nichts?
„Nein."
"Waren die beiden anderen nicht aufgeregt?"
,Ja, Madame, war an jenem Abend unausstehlich, man konnte ihr nichts recht^machen; bald war sie hier, bald da, in alle Eck »sah sie hinein — sie hatte wieder einmal ihren bösen Taz."
„Und wes geschah dann?"
„Ich ging zu Bett und schlief gleich er», und wie ich wach wurde, stanh Madamr vor meinem Bette. Ich sah ihr gleich au, daß ein Unglück vorgesaüen war; Madame befahl mir, auszvstehen und den Dr. Kleinschmidt zu tu.it;. Der Herr war plötzlich krank geworden, mehr erfuhr ich nicht. Ich brachte den Doktor gleich mit, aber inS Krankenzimmer kam ich nicht; ich sollte für heißes Waffrr sorgen und die Küche nicht verlost:n, damit ich in j;dem Augenblick gerufen werden körnte."
G Durch!
In einer denkwürdigen ISstüudifeuSitzung ____der längsten, welche der Reichstag jemals erlebt hat — ist am SamStag und Sonntag früh die Holltarif-Vorlage in dritter Lesung endgiltig zur Annahme gebracht worden. Man halle dies nicht erwartet, nachdem die Debatte von vorn herein stark in'S Breite ging, aber die Sozialdemskratie mit ihrer blindwüthigen Obstruktion, die sie wieder in vollem Umfange ausnahm, erwirS sich wieder einmal als „ein Theil von jener Kraft, die stets das Böse will und nur da« Gute schafft."
Gleich nach der Eröffnung der General-D-s- kuffion nahm der Reichskanzler Gras Bülow das Wort, um die Zustimmung der Regierungen zu der durch den Antrag Herold veränderten Fassung der zweiten Lesung zum Ausdruck zu bringen. Er gerieth dabei mit den Sozialdemokraten aneinander, die ihn wiederholt durch an- hallendes höhnisches Gelächter unterbrachen. Der Kanzler führte den „Genostrn" mit erhobener Stimme zuGemüthe, daß er dasselbe Recht habe, ruhig und mit Anstand ««gehört zu werden, wie er auch die Reden der Sozialdemokraten in« gehört habe. (Den Wortlaut dieser R:de geben wir im Parlaments - Berichte. Die Red.) Aus dem Hause brachten dann die Abgg. v. Wangenheim, Richter und Molkenbuhr den ablehnenden Standpunkt des Bundes der Landwirthe, der freisinnigen VolkSpartet und der Sozialdemokraten scharf zum Ausdruck, während Abg. Gamp seitens der ReichSpartei dem Kompromiß zustimmte, jedoch mit der ausdrücklichen Betonung, daß seine Partei nur aus politischen Rücksichten wegen der sozialdemokratischen Obstruktion die Vorlage nnnehme. Für das Cntrum gab Gras Hompesch die im PariamentS.Berichte im Wort- laut mitg theilte Erklärung ab.
Abg. Dr.Barth (Freis. Volksp.) richtete hierauf heftige Angriffe gegen Mehrheit und Regierung und prophezeite, daß mit diesem Tarif Handelsverträge unmöglich sein würden. Der Reichskanzler entgegnete: Herr Barth habe sich schon mit seinen Prophezeihungen, daß der Zolltarif nicht zu Stande kommen werde, als ein schlechter Prophet erwiesen. Graf Bülow sprach, indem er seine Worte scharf betonte, die Urberzeugung aus, daß wir auf für unS « uneymbarer Basis zu langfristigen Handels- Verträgen kommen werden, und daß dieser Tarif eine brauchbare Basis bilde. Herrn Barth und Senyffen hielt er entgegen, daß fit das Zu« standekommen von Handelsverträgen nicht et« leichterten, wenn fb dem Ausland immerfort sagten: Deutschland habe baS größte Jrtereffr an den Handelsverträgen. Erwarntedirekt das Ausland, solchen Auslastungen auS der Minderheit zuviel Gewicht beizulegsn. Deutschland sei dem Auslände gegenüber in der günstigsten Lage als bester Käufer der Well. Deutschland
Mit der letzten Reichstatzssitzung, die der dritten Lesung des Zolltarifgesetzes galt, hat der Reichstag 48 Plenarsitzungen und 112 Komrms- fiovSatzungen der Ausstellung des neuen Zolltarifs gewidmet. Von den Plenarsitzungen entfielen 9 auf die erste, 38 auf die zweite Lesung. Darin, noch mehr aber in den 112 KommisfionSfitzunaen steckt eine ungeheure Arbeitsleistung und eine Un- summe von Opfern für die betheUigten Abge« ordneten. Trotzdem wird von lmks dem Reichs- tage vorgeworfen, er habe den Zolltarif im »Töff> Töff-Tempo" berathen. E« gehört sehr viel böser Wille dazu, derartige Beschuldigungen zu erheben. Gewiß hat die ReichstagsmchrhrK gegen Ende drS Zollkampfes mit aller Energie die Beschleunr« gung der Berathung durchgesetzt, aber dar war einfach ihre Pflicht gegenüber der offen erklärten Absicht der Obstruktionsparteien, die Berathung so zu verschleppen, daß der Tarif vor den nächsten Wahlen nicht mehr zu Stande käme. Die Mehrheit kann sich aber auch darauf berufen, daß sie in der ersten Lesung, in den Kommissionsbe« rathungen und auch noch in den ersten Stadien der zweiten Lesung die Minderheit überreichlich hat zu Worte kommen lasten.
Ein nationalliberales Blatt, das sich in schroffen Gegensatz zur Haltung der national- liberalen Reichstagsfraktiou setzt, möchte die Mehr- beit dafür verantwortlich machen, daß bte »write Lesung hauptsächlich aus GeschästsorbnungSdebatten bestanden habe, und meint, in derselben Zeit hätte man auch die sachliche Berathung sehr weit fördern können. DaS Blatt will nicht einsehen, daß die Minderheit «ine Förderung der sachlichen Berathung geradezu verhindern wollte und ihrerseits fortwährend neue „GeschSftroiduungS".De- batten, nur um Zeit zu vertrödele, inszeuirt hat. Sie hat auf diese Weis« die Mehrheit geradezu gezwungen, unter Histanstellung ihrer eigenen Bedenken und weilrrgrhenben Forderungen sich unter einander und mit der Regierung za einiges und der das parlamentarische Prinzip auf den Kops stellenden Obstruktion eis Sode zu machen. Das Gerede über „Bruch" der Geschäftsordnung ist lächerlich. Die Mehrheit war durchaus befugt, die Geschäftsordnung zu ändern, und weiter hat fie nichts gethan; die Mndrrhett aber hat die Geschäftsordnung dazu mißbraucht., die Ordnung zu stören und die Erledigung der Ge- schäfir unmöglich zu machen, und ste hat dir
— erledigt.
„Im Grgenthkii^so"gesund wie ein Fisch im Wasser."
„Haben Sie nie gehört, daß er hustete ober über Schmerzen in der Brust klagte?''
„Niemals."
„Dann ist mir der plötzliche Mutsturz nicht recht erklärlich," sagte der Advokat, indrß sein Blick durchdringend auf dem Mädchn ruhte, dtss-n Lippen ein brdeutungsaolles Lächeln umspielte."
„Darüber ließe sich vieles sagen." erwiderte si«; mit rechten Dingen ist es dabei nicht zu-
„Woraus vrrmulhrn Sie das?"
„Ich kann nichts sicheres behaupte«; mau si.ht und tö t mitunter Manches, wis man nicht r-cht' versteht und worüorr man nicht sprechen darf."
„Erzählen fie mir nur, welche Beobachtungen Sie damals gemacht habe». Herr Griesheim war schon vor der Nacht, in der et gestorben ist, krank?"
„Davon habe ich wenig bemerkt. Der Herr Medizinalrain ist freilich gerufen worden, aber verschrieben hat er nichts, und unserem Hnrn hat man§ nicht angemerkt, daß et krank sein sollte. Noch am Abend vor seinem Tode hat er Champagner getrunken und fein gespeist. Ich hörte aber, daß Madame mit ihrem Bruder darüber fprach, man müßte den Hausarzt einige- male rufen laffen, und in diesem Monat pflegte der Medizinalrath jedes Jahr eine Woche zu mrreisen. Herr Gruner war ganz damit eir- vr standen, und ich erinnert« mich wieder an
Um 41/« Uhr Morgens nahm der Reichstag die Zolltarifvorlage «ndgiltig mit 202 gegeit 100 stimmen, bei 1 Stimmenthaltung, im Ganzen au. Da« Ergebnitz wurde von der Majorität mit brausenden Hochrufen ausgenommen. Graf Bülow, bet btt zum letzten Augenblick« anwesenb war, brückt« dem neben ihm sitzenden Staatssekretär Grasen Pofa- dow«kp freudig bewegt die Hand. In bte un- g-heure Aufregung klangen bann besänftigend die herzlichen Abschtebsworte de« Präsidenten hinein, der allen Abgeordntten bte besten Wünsche fgr das Wrihnachtr- unb Neujahrsfest «itgab.
Die nächste Sitzung ft «bet am 13. Januar, 2 Uhr Nachmittag« statt.
s Das Fazit des Zailkampfes.
«utrefte, Rwb,
Berlin, 13, Dez'mber 1902.
4- Die Antwort Hast»-» auf ba8 Ultimatum ist endlich eingetrcff-n. Dieselbe wurde durch de« deutschen G^chäftkträger von Pilgrim auS Port of Spain übermittell und lehnt alle Punkte des am Sonntag überreichten Ultimatums ab. So werden denn doch schließlich das Schwert und die Ka'-o- ven sprechen müffsn. — Di« auf der Wutrrrei^e b'firdlichrn deutschen Schulschiff- „Stosch" vnd „Charlotte" erhielten Befehl, die Flotten-
,WI ~-ni;irrTiiMn'T'*'Ti ..........
,Misb der Doktor lange bet dem Kranken?' „Nein, er war schon verdrießlich, daß er au» dem Beite geholt wurde ; nntrrweg« sagte er mir, er fei s-lbst picht wohl, und ein Mann wie er müsse seine Nachtruhe haben. Gleich nachdem bet Doktor fort »er, wurde ich in di« Äpotyeke geschickt und mir besohle'», auf dir Medizin zu warten. ES dauerte eine volle Gtunds, ehe ich wieder nach Hause kam und da fi'l Mir's gleich aus, ttaß alles so still war. Madame ksm auS dem Vorzimmer und bracht« mir ein Gla« hnßeu Pansch. Das werde mir gut thun, meinte fie, und ba«ti sagte ft# mir, ihr Man« sei sorben gestorben, er habe einen zweiten Blutsturz bekommen.
„Wollt« fie nicht noch einmal zum Arzte schicken?"
„N;in:^ch fragte, ob ich hingehen sollte; fie erwiderte, es sei überfiSffig, da ihrem Mqnne doch nicht mehr geholfen werden könne."
„War sie noch immer so aufgeregt?"
„Im Gegentheil» sie war auffallend ruhig; ich txnte daZ nicht begreifen, da st: ihre« Man« doch so lieb hatte."
„Und wo war Gruner?"
„Im Schlafzimmer; ich hörte seine Stimme, als ich an der Thür diese- Zimmers vorbcigr-g."
„Bei dem Todttü?"
„Jawohl," nickte das Mädchen; «aber toa« er sackte, konnte ich ^icht verstehen. Es wurde mir unheimlich; ich Üinr? «i-ver i« da« Bett, nachdem ich de« Punsch getrunken hatte. Ich sürchtete schon, daß ich «icht würde schlafen können, aber ich schlief wie ein Dachs, und er war schon ;ehr spät, als ich erwachte. Ich hatte
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mit tat vittaseu