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FuldaerMIertung

mit den Beilagen

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29. JahrgM8»

Jutöa, Samstag, den 29. November 1902.

Drittel Blatt

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einspaltig« 6ta$« teile oder oerfll RaumlüPfE^ tlanux die Petkt» «eile 23 Pfg.; bei Wiederholunge» wird entfprecherrvtz Rabatt gewätzeA

"TSSSSÄfflustrirte Sonntags-Zcihing", Juldaer «escbichtsbläftet' und CoflerFe-risfe.

missen wollen.

stand in der That auf der höchsten Stufe de» Lebens, nicht bloß mit ungeheurem Besitz und immer größerem geschäftlichen Erfolg gesegnet, sondern auch mit Bewunderung von der ganzen Welt und Ehre« von de« allerhöchsten Kreisen überhäuft. Und doch konnte ihn nichts schützen

Kummer. Der deutsche Kaiser nannte ihn seinen besten Freund und geleitete ihn persönlich zu Grabe; der deutsche Kaiser hält, wie er selbst sagte, sein Schild über dem Hause und dem An» denken des Verstorbenen. Aber auch dieser mäch« tigste und thatkräftigste Fürst vermochte nur die Leiche zu retten, nicht das Leben und das Glück des armen reichen Manne». Krupp fiel trotz seiner bevorzugten Stellung; ja, man muß sagen: wegen seiner hohen Stellung. Die Gipfel locken den Blitz an; hier wählt der Blitz bei nieder« trächtige» HufseS und Neides die höchste Eiche im deutschen Bürgerwald sich zum Opfer, und da- Unhell schlug im Nu eine wunderbar glanzende

Freiburg (Breisgau) den ersten Rang em. Dieielbe bietet "auch in diesem Jahre eine ansehnllche Ke,he von Neuheiten und von Neuauflagen, von denen letztere ja den sicherst« Maßstab deS buchhändler,scheu Erfolge- abgeben. An vorderster Stelle ist diesmal Herders Konversations-Lexikon zu nennen. ES ist schon »ehr ein Scherz, wenn in allzugroßer Gewissenhaftigkeit von einerdritten Auflage ge­sprochen wird. Denn dieses auf acht Bände a 12.50 Mark (gebunden) berechnete KonversationS-Lexikon hat mit dem alten und veralteten früheren kaum mehr etwas gemein, als den Namen. Dar neue Lexikon ist eine völlige Nmbearbeitung und steht an wiffen- schastlicher, künstlerischer und technischer Hinficht durch­aus auf der hohen Stufe des 20. Jahrhunderts. Nach Inhalt und Ausstattung, in Bezug auf di- Ge- nauigkeit und Vollständigkeit der Angaben, auf Ueber- fichtlichkeit bei denkbar größter Raumersparniß ist eS über jeder Lob erhaben. Tie Vorzüge von Herders KonversationS'Lexikons sind in der Preffe schon sooft

Weihnachtstisch schmücken! Aber auch für katholische Lesehallen, BereinSbibliotheken, als Ehren­geschenk für Priester, als Hochzeitsgabe empfiehlt fich das Lexikon jeder Zeit. Der erste Band enthält 1742 Spälten Text, 8 Karten, 11 Tafeln, 5 Textbeilagen.

Von der zweiten Auflage des fünfbändigen StaattlexikonS" (im Auftrage der GörreS- ; Gesellschaft herausgegeben von Justizrath Dr. Julius

Dr. K. Weihnachtsbücherschau 1902 i.

Preislagen.

Spillmann hat seine Romane und Erzählungen, die sich sämmtlich vieler Auflagen erfreuten, um eine neue historische Erzählung:Kreuz und Chrysan­themum" (aus der Geschichte Japans) vermehrt. Das zweibändige Werk (Originalbände 7 Mk.) schildert in reichen Farben eine Episode aus dem Missions­martyrium in Japan. Niemand wird die spannende, für die reifere Jugend sehr lehrreiche Erzählung un­befriedigt aus der Hand legen. Ein schönes Weih­nachtsgeschenk! .

Den Verehrern Anton Schotts und seiner waldfrischen packenden Erzählungen wird eine neue, von Fritz Bergen illuftrirte Geschichte:Das Glücksglas" (geb. 4 Mk.) vollkommen sein. Die prächtigenG e i e r b u b e n" sind,ja vom vorigen Jahre in bester Erinnerung.

Gleichfalls von Fritz Bergen reich und ansprechend illustrirt präsentiren sich k. G. B. DielsNo­vellen" in 5. und 6. Auflage in neuem Gewände. Diese romantischen sieben Novellen werden zu den alten gewiß noch viele neue Freunde finden. Der Preis von 4,80 Mk. ist bei solcher Ausstattung billig zu nennen.) t ,

In 2. Auflage erschien das 6. Bändchen der lehr­reichen Volks- und Jugend-Erzählungen von Konrad Kümmel. Das Bändchen enthältVerschiedene Erzählungen" (gebd. 2,20Mk.), die aber alle auf den Grundton des Sammlungs-TitelsAn Gottes

Eine Empfehlung katholischer Geschenklitteratur sollte heute eigentlich keiner besonderen Begründ««, »ehr bedürfen. Oder ,ibt es wirklich noch Katholiken, welche diese« Namens werth find und «och nicht wissen, daß in der sog. Geschenklitteratnr eine ganze Fluth von theils sittlich ftagwürdigen oder wenigsten- nicht einwandfreien, theils aber auch unsere religiösen Empfindungen und unsere katholische Ueberzeuguna verletzenden Büchern und Schriften überschwemmt. Gibt es noch Katholiken, welche die Gefahr nicht kennen, die durch hundert Kanäle das christliche und katholische Haus bedrohen?

Sobald die systematische Brunnenver- giftung aufhört, welche der selige Heinrich Kelter in seinem bekannten Buche so drastisch «achgewiesen hat, aber auch nicht eher »erde« die Katholiken das Mißtrau« aufgeben, mit de» sie an die große Mchr-;

vorwerfen sollte, so braucht man nur »it der Frage z« antworten: So findet man katholische Zeitungen, Zeitschriften «nd Bücher in akatholischen oder liberalen Häusern? Aber die akatholische Preffe und Litteratur hat sich i« vielen katholischen Familien nur zu tief ringenistet. Die Nutzanwendung liegt «ahe. Ohne Engherzigkeit, aber auch ohne falsche Menfchensurcht und Wattherzigkeit thun wir unsere Pflicht gegenüber uni selbst und gegenüber denen, die unsere« Interessen nahcstehen.

Zweck der nachfolgenden Besprechungen ist nicht strenge litterarische Kritik, sondern Empfehlung alle« defseu, war sie verdient. Wollte »an im Rahmen unserer Weihnachtsbücherschau de« höchsten litterarisch- stcitifcheu und ästhetisch-künstler-schen Maßstab anlegen, so würde der Kreis der des vorbehaltlosesten Lobe- würdigen Litteiatur wohl bedenklich zufammen- fchrupfe». DaS ist aber drüben im Lager der Segner auch nicht ander». Zudem find die Meinungen über da», was unsere Jung- und Jüngstdeutschen als des höchste« Lobes werth erachten, noch wett mehr ge- theilt, al» über da», womit wir Aelteren unS im Sturm und Drangbegnügt" haben «nd begnügen mußten, wett nichts Besseres an» dem Bode» zu stampfen »ar. Und wir stad doch auch leidlich brauch­bare ««scheu geworden.

Mater den katholischen LerlagSanstalten nimmt zweifolloS die Herder'sche BerlagShaudluug in

Lttteratur, soweit al» nöthig, geschehen, ohne daß wir | deshalb wirklich gute Erzeugnisse akatholischer Autoren und Buchhändler zu mißachten und zu verschmähen brauch«. Die katholische Presse hat oft in diese« Sinne gehandelt. Wir brauch« nur an die Romane de» auf katholischer Seite sehr objektiv gewürdigten protestantischen Pastor» Gustav Frevffen zu erinnern, obgleich wir FrmssmSJörn Uhl",Sandgräfin", Drei Getreu«" nur gereisten katholischen Lesern em­pfehl« möchten. Aber da» Hemd ist uns näher, al» der Rock. W«n man an» engherzige Abschließung

bände, deren Stoff größtentheilS auS denKatholischen Missionen" geschöpft ist (vieles wurde aus Reisewerken ergänzt), gehören zu den gediegensten Geschenkwerken ür die Jagend. _ ,

Gleichfalls aus denkath. Missionen" geschöpft ist Spillmanns Erzählungen-SammlungAus fer­nen Landen", von der jetzt das 18. BändchenDie beiden Schiffsjungen", erschienen, eine frisch geschriebme, intereflante Geschichte mit 4 Bildern (geb. 16 Mk.) Auch die früheren Bändchen seien warm empfohlen, ebenso die beliebten größeren Jugend­schriften des Herderschen Berlages, die zwölfbändige 2 Mk.-Sammlung wie die sieh« Einzelbände (Beppo, die kleine Herzogin rc.) in verschiedenen billigeren

Herrlichkeit in Splitter.

Mitten in dem Leben find wir vsm Tod umfangen". Mitten in dem Glücke find wir vom Unheil umfangen. Ein Schtcksals'Umfchlag, wie ibn seiner Zeit den Job brttoffen, kann jede« Sterblichen jeden Augenblick treffen.

Der kleine Mann, der im Schweiße seine- Angesicht» um da» tägliche Brod für sich und die Leine» ringt, betrachtet leicht den Reichthum al» tze» richtigen Maßstab der irdischen Glückseligkett. Ein Mann, der nach Belieben mit Millionen herumwrrfen kann, muß nach seiner Ansicht de« Himmel auf Erden haben. Ach du lieber Gott, wa» ist da» für ein Himmel auf Erden ff

Kann man für eine Million, für Dutzende« von Millionen, für Hunderte von Millionen sich die Gesundheit kaufen, wenn der Wnrm eine­schleichenden Leiden» im Körper sitzt? Freilich, Krupp tarnte nach dem Süden reisen und zu ieiner Körperpflege alle» anwenden, wa» der Erd­kreis bietet. Aber wa» half da»? Sei» Herzleiden blieb und wuch»; bei der ersten schweren Prüfung kam der Vchlagfluß; mit 48 Jahre» schon mußte derLiebling de» Glücke»" von all' seiner irdische« Herrlichkeit scheiden, während Tausende do« fei«« Arbeitern in diesem. Alter noch in bester Manne«» kraft dastehen und behaglich in da» Lied ein» stimmen:Freut euch de» Leben», weil noch da» Lämpchen glüht." - Wie reich sind wir, «en« mir gesund find! Da brauchen wir nicht zu beneiden, sondern können u»S beneiden lasten.

Aber die Sorgen? Kleine Leute haben kleine Sorge«, und große Leute habe« große Sorgen. Um Torge», Aerger, Kummer und Herzensnoth könne« ste alle «icht herum, weder die gekrönten noch die ungekrönten Herren dieser Welt. Die Sorg^ um da» tägliche Brod haben sie freilich nickt; aber eS ist auch nicht die schwerste und beißendste Sorge. Wen« Krupp sei« Vermöge« verloren hätte, so würde er vielleicht trotz seine­schwachen Herzen» d ese» Schlag überwunden habe», indem er sich sagte: Mußt rasch dtchbe» sinne» und neue» gewinne». Aber seine Ehre war angetastet, sei» guter Name war vor aller Welt besudelt worden, er sah sich zu einem lang» »irrigen Kampfe um seinen Ruf gezwungen und mußte besorge«, daß auch bei der besten Abwchr schließlich doch da» schreckliche Sprüchwort sich bewähre: etwa» bleibt immer hängen. Da­wurmte, fraß und bohrte Tag und Nacht, bi» da» gequätte Herz brach. Je höher ein Mm« steht, desto mehr ist er bedroht von der flbkn Nachrede des Haste» und Neide», desto schärfer empfindet er die Verdächtigungen, welche die Auf­merksamkeit der ganzen Welt erregen. Den Knopf auf dem Kirchthurm «mschreie« die Dohlen.

Der Kaiser sagte über den niederträchtige» Zettungr-Angriff gegen Krupp:Diese Azat mt ihren Folge» ist weiter nicht» al» Mord. So ist e». Die gewöhnliche ZeitunaS-Krttik, die sich, gegen die öffentliche Tätigkeit von hervor» ragende» Leute» richtet, ist ei» harmloser Zeit­vertreib im Vergleich zu ehrenrührigen Berleum» dünge« über da» Privatleben. Fürst BiSmarck hat bekanntlich s. Z. unzählige vttafanttäge »«- terzrichnet, wenn ihm eine Zeitung in unvorsich­tige« Worte» vorgehalt« hatte, seine Poltttk sei ungerecht oder häßlich oder verfehlt. Er forderte Bestrafung, obschon ihm solche Angriffe gar kein« Kummer machten, uns die Gerichte, dle unter

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^htanntn der neuer« Litteratur fast ganz verdrängt. j Pfennig) und die Bertheilnng der Bände auf eine i«9eiit großer Krebsschaden in der Volksbildung Reihe von Jahren ermöglicht selbst minder Wohl- L ISÄl S Ä. L Spiegelbtt?! habenden die WÄJÄ, Sj «IS flüchtiger, hastender, sich überstürzender TageSereigniffe Werkes, da» eine ganze Blblwthek ersetzt. Möchte «nd de» ihnen anhaftende« Tage,parcheS.deSauf. und erste Band vielen katholisch« Ha b

be? «Ä«. SS* ) ^r^ben worden daß wir an ^Stelle oder sog. neutralen Berlagshandlnng« herantreten, j «m«neu Punktläw^

ÄotiW«»$er£«iS selbst Brückenbau, Bergbau, Bierbrauerei und ähnüche srSm uamentlick die häßliche Dingekonfessionell" behandle. Der einfältige Em- ____ _____________

und Ordens-; wand richtet sich selbst. Objektive Wahrheit ohne \ von Prof. Goering und 65 Textbilder sowie einvor- ftanbeäbn* «ekmittel aeblieb« von dem man sich - vorgefaßte Meinung tritt uns auf jeder Sette des (Smfmnh inffen das Ruck auch als Geschenk xÄÄSÄ - Lexikons entgegen Im Gegentheil! Was g e g «e r i ch e

Mck?ÄT-nbe»»vLsthL indem sie ein reines Zerrbild B«atberde^-ttb7lich« VMkes 8e heilWe der katholische« Kirche, ihrer Geschichte und ihrer

^/atLif&hnr h^hr^ritfier Lektüre iu warnen verdienten Männer und Ernnchtungen entwarf oder ferSÄÄ ttfiFS ÄÄS * ÄÄÄÄ'Ä* ttÄ

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nehmer Einband lassen das Buch auch als Geschenk besonders geeignet erscheinen (geb. 6 Mk.).

P. Spillmann'S reich illuftrirte Reisewerke für die Jugend sind sehr beliebt.Durch Asien",Rund um Afrika",In der Neuen Welt" haben schon alle mehrere Auflagen erlebt. Nun liegt auchliebet die Südsee" (Australien und Ozeanien) in zweiter, bedeut«d erweiterter Auflage vor. Die Zahl der Bilder (260) ist um mehr als 50 vermehrt. Die neue farbige Karte wird das Entzücken Aller fein, die SST&'&S SSMffU'W i-E «-ch d-r Wchck wl.d mch» daran L"dA- L"-umÄ Lilina und damit auch d^ materiellen Wohlstandes ; finden, was seine Empfindungen verletzt Und gegen bte Spezialkarten der deutsch« Kolonien, de» Kaiser «S?Allen Kulturfortschritten Wilhelms-Land, des Bismarck-Archipel, der Samoa- "Saen sollen ^Den b-tten Maßstab bet Bildung«-! ist in glänzender Weise Rechnung getragen. Der technisch Inseln sind werthvoll. Diese Spillmann'schen Quart-

Scheidt'tVögel unserer Heimath ist noeryauii. unc vovg isaiue lyn als Schulbuch und als Familienbuch mtt Recht langst n bem f^hrn, jähen Tode au» Aerger und beliebt. Die gefällige, anziehende Form der Dar- - -- ---

stellung erleichtert die Ausnahme de» ohnehin so interessant« Stoffe». Die Bilder find von plastischer Anschaulichkeit, 8 prächtige Farbentafeln nach Aquarellen

niederwogenden MeiuungSstteite», kann ein gute» Buch, die auSgereiste Frucht geistiger Sammlung und abgeklärter Denkart, nie ganz ersetzen.

Katholische Eltern, katholische Erzieher, katholische Dienstherrschaften und Arbeitgeber, schenkt den Eurer Obhut Anvertranten statt nutzlosen Tande» gute Bücher! Tragt Euer Geld lieber zu einem katho­lischen Buchhändler als bestenfalls zu einem; v . , - . - -. -

spekulativ« «llerweltsdieuer oder schlimmstenfall» zu j Bach«.) ist m «scher Folge bereitt der dritte einem ausgesprochene« Gegner Eurer AnschanunLen! Band «schienen (gebunden ie 16.50Mark). Diesem und Interessen! Der katholische Buchhandel ist nicht einzigartigen Werke hatte keine größere Anerkennung auf Rosen gebettet. Wie viele katholische Verleger s M Thett werden können, als daß auch gegnerische und Buchhändler klagen, daß ihre besten, gehaltvollsten 3«txngen und Fachblatter sich mtt rückhaltlosem Lob »nd auch vorzüglich auSgestatteten Bücher nicht den i Äer bte Gediegenheit, Reichhaltigkeit und wlsien- erwünschten Absatz finden und kaum die Selbstkosten | Zuverlaffigkett, wte auch über die leiden-

deckeu, während katholisches Geld haufenweise in die \ schaMose Unparteilichkelt und Obiektlvttat aussprachen. Taschen flrupelloser Unternehmer wandert oder auch \ Was für die Juristen, Politiker, Publizisten, ja leider nur zu oft für minderwerthige», für halb für alle Gebildeten daS ,,StaatSiexikon , da» ist abergläubisches Zeug verschleudert wird. \ f*r *te Theologen Wetzet und Welte S berühmte»

Der katholische Büchermarkt hebt sich von Jahr j .Ktrchenlexikon", dessen zweit e Auflage und zu Jahr, nicht zuletzt auch durch den Opf«muth und Sreubearbettung, vom Kardinal Hergenrother begonnen, Idealismus namhafter Verleger, die sich durch Ent- u*btie« Pralat Dr. Franz K a »le n «musterhafter äuschungen nicht abschrecken laffm. Die gesteigerte Weise zu Ende geführt wurde. Die 12 Bande k»st-n katholikenfeindliche Stimmung und Kampfeslust der prächtig gebunden 168.80 Mark. Für Prrmizfeler Gegner ring»um zwingt un», die Reihen fester zu Pnesterrubilaum k. kann eS le« schönere» «escyenk schließ«. Möge da» auch auf dem Gebiete der geben.

- " ' ....... - Dr. Föj'sGeschichte der bildenden

Künste" ist in der zweit«, wesentlich erweiterten Auflage bi» zur zweiten Lieferung gedieh«. Auch die Illustrationen find vermehrt. Diese Kunstgeschichte, deren Lieferungen je 1.70 Mark kosten, eignet sich für Gebildete aller Stände, hauptsächlich für Studirmde. Die neue Auflage wird auch das 19. Jahrhundert behandeln. Wer eine kürzere gefaßte Kunst­geschichte vorzieht, dem ist das Handbuch von Dr. Erich Frantz zu empfehle» (geb. 11 Mark).

Ein religiöse» Prachtwerk, das in den weitesten Kreisen dar Entzück« der Kunstfreunde und die Bewunderung der christlichen Famili« fand, D a »Ba t rr-U nser" (SHeliogravüren von G l ö tz l e, Text von Professor Knöpf!er) hat die zweite Auf­lage erlebt. Der stattliche Folioband mtt Goldschnitt kostet 14 Mark. Bild und Wort ergänzen sich gegen­seitig, »nd wenn daS Ganze auch im Geiste der ältesten Kirchenväter" dargestellt ist, so sind in den empfindung»reichen Illustrationen auch die Berhält- niffe der Gegenwart wirkungsvoll in Beziehung ge­bracht. Ein Geschenkbuch erst« Range» für Alt und Jung!

Bon Alex. Baumgartner'»Geschichte der Weltliteratur" sind Band 2 und 3 (Sie Lite­raturen Indien» und Ostasiens" undDie griechische und lateinische Literatur de» klassischen AlterthumS" in dritter und vierter verbefferter Auflage erschiene». (Preis geb. 12 Mark und 11.40 Mark). Der gelehrte Jesuit hat sich durch dieser in seiner Art unerreicht dastehende Werk die

Hand" gestimmt sind.

Julie vonMassow", die unermüdliche Vor­kämpferin für die Wiedervereinigung im Glauben, in der großen Ideeüt omnes unum, die Gründerin des Psalmenbundes, der Friedensblätter rc., hat in der frommen Schwester Maria Bernardina eine gleichgesinnte Biographie gefunden. Das mit 2 Bild- niffen und 1 Schriftprobe ausgestatteteKonvertiten­bild aus dem 19. Jahrhundert" setzt einer geehrten Frau ein bleibendes Denkmal. (Gebd. 3,80 Mk.)

In 2. vermehrter Auflage erschien P. Greiber's hl. Stanislaus Kostka" (gebt). 1,30 Mk.), fer­ner P. Hattler'sGeist des Herzens Jesu", in 6. Auflage Hattler'sBlumen aus dem Kath. Kinder­garten" (Kinderlegenden"), in 6. Auflage der großeKatholische Kindergarten" (mit Far» bendrnck und viel« Bildern) von P. Hattler. Der kleineKindergarten" kostet gebunden 2 Mk., der große herrlich illuftrirte mit 602 Seiten 7,60 Mk.

Ein außerordentlich zeitgemäßes Büchlein ist Dr. Theo­dor Deimel'SCitaten-Apologie" (gebunden 1,80 Mk.), eine Bekräftigung der wichtigsten Glaubens- e| ........ ________________ Wahrheiten durch Aussprüche hervorragender Geistes-

Anerk«nung der ganz« wiff«schastlichen Wett er-! Koryphäen. . . .

worben. Bon diesem unerschöpflich« Material eines? Das goldene BuchLeb en sw er Sh eit in der unermüdlichen Forscher», der zudem sein« Stoff nicht Tasche" von F. Albert Maria Weiß erlebte mtt der Trockenheit de» Gelehrt«, sondern mit der bereits bte 9. Auflage (geb. 4 Mk. und 5,80 Mk.) Anmuth und dem Schönheitssinn des Künstlers ver- - Die nicht minder werthvolle und gedtegmeChr tst- arbeitet, verstummt jede kleinliche Krttik. tlicheLebensphilosophie (geb. 4,70 Mk.) von

Ein liebenswürdiges Buch ist desselben »lex. B a u m- P. T il l m a n n P e s ch. Dte 7. Auflage. Der ge- flartenIsland und die Faroer" (1. Baud) bildeten Wett kann man keine befferm WethnachtS-

bie Nordischen Fahrten", das jetzt die dritte, be- £ gaben wünschen. Ein neues, herrliches Buch von P deutend vermehrte Auflage erlebte. Die Illustrationen ? Adolf von Doß,Die weise Jungfrau^' sind um 90 neue Bilder vermehrt und zählen jetzt! wendet sich mit Gedanken und Rathschlägen an bte 133. DaS farbige Titelbild unb eine große Karte I gebildete ledige Frauenwelt (geb. 3,40 Mk.) ergänzen diesen Schmuck. Die Fortentwickelung be»6 In 3. Auflage erschien das Freiburger Taschen- Landes, deffen Traditionen und ©üt« an Baum-1 lied erbuch mit 325 der beliebtesten Lieder (geb. gärtner einen so gerechten und wohlwollenden Be-11,50 Mk.) obachter und Darsteller fanden, ist in der neuen S.....-.....- - .......

Auflage gewissenhaft berücksichtigt. (Geb. 12 Mark).!

Bon Dr Max Wildermann'SJahrbuch UNpSUNsche ZeMüttse.

der Naturwissenschaften" liegt der 17. Band? ----- (Nachdruck verboten.)

lgeb. 2 M). Jedem, der sich für G B e r l t n, 27.November 1902.

dte Fortschmte der Physik, Mechanik und Techntt, 1

Wetterkunde, Erdkunde, Naturkunde, Astronomie, l Der reichste Mann von ganz Deutschland ist Geologie, Anthropologie, Urgeschichte, Medizin, In-S plötzlich an gebrochenem Herz« gestorben. Er dustrie usw. interesfirt, findet hier in zuverlässigster wissenschaftlicher Form, ober gemeinverständlich alles Wifsenswerthe zusammengetragen. Wer daS Buch einmal angeschafft hat, wirv eS künftig nicht mehr ver-