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«137.

JuLöa, Mittwoch, den 18. Juni 1902.

29. Jahrgang.

«trantwrl»»: Sür Mt «Aottfon 3o|. Beim, ötilägCN

„Tllustrirte Sonntags «Zeitung", Juldaer Oescbicbtsblätter" und Cotterie-Ciste.

Deutsches Reich.

»

Ja, das war Deutschland damals, Gott im Himmel sei gedankt, daß ich es erleben durfte, daß es anders wurde! Im Augenblick dachte ich nun freilich nicht an diese Sachen, ich sah nichts, ich dachte nichts, als das berückend schöne Bild. Der Vorhang rauschte zum letztenmal zusammen, es war vorbei. —

Wie aus einem Traum erwachte ich und sah Kant ganz verständnislos an, als er jetzt, offen­bar im Ton aufrichtigster Ver- und Bewunderung ausrief:

Kopf. Die linke Hand stützte sich auf ein Schild, von den Schultern floß der hermelingeschmückte Purpurmantel.

solchen Umständen ist eS nun wieder möglich ge­worden, daß der Schluß des Landtages dertnoch Mittwoch in vorgerückter Nachmittag­stunde erfolgen kann.

+ Nmtrieve »er „Aarrdel» Vertrags- freunde". Freihändler oder Jntereffenjäger des internationalen Händlerthums lassen sie sich nicht gern nennen; darum haben sie sich den Namen der „Handelsoertragsfteunde" beigelegt, die Leute nämlich, die den internationalen Handel über alles stellen und ihm sogar auch die nationale Wohl­fahrt unterordnen möchten. Ihr Organ ist nament­lich die Korrespondenz des Handelroertragsoereins^, die ein« Zeit lang als Veilchen im Verborgenen blüht«, jetzt auf einmal aber wieder das Bedürfniß zu fühlen scheint, von sich reden zu machen. Jetzt versucht besagte Korrespondenz es damit, dem Reichskanzler Schwindeleien nachzusagen. Graf Bülow hat bestimmt erklärt, daß mit Oesterreich- Ungarn und Italien keine geheimen Abmachungen irgendwelcher Art getroffen wurden, um auf einer andern Grundlage al« der des neuen Zolltarifs di« zukünftigen Handelsbeziehungen mit bitfcit Ländern zu regeln. Die gegenwärtige Handels­politik des Grafen Bülow ist nun auf keinen Fall ohne weiteres m unterschreiben. Aber wenn der Reichskanzler solche bestimmte Versicherungen ab­gibt, glaubt man ihm. Richt so die „Handeli- »ertragsfreunde" — bei diesen scheint da« Wort einer ehrlichen Mannes nichts mehr zu gelten. Ihre vorher genannte Korresponderz behauptet nämlich von frischem kecken MutheS, Graf Bülow habe, nach einer ihr zugegangenen „sicheren In­formation" aus Italien, mit der österreichischen und der italienischen Regierung dennoch solche geheimen Abmachungen getroffen: die einfache Verlängerung der laufenden Handelsverträge soll danach so gut wie sicher fein. Wahrscheinlich wird nun während der parlament-losen Zett dieser Schwindel fortgesetzt werden. Es muß doch aber recht schlecht mit einer Sache stehen, deren Ver­fechter schon zu solchen Mitteln greisen.

* Zur Nefetti-rwg der cherichtsferie« hat die Vereinigung von Handelskammern de« niederrheinisch-westfältschen Jndustriebezirk« eine Eingabe au den Reichskanzler gerichtet. Die Einrichtung der Gertchtrferien lasse sich mit einer geordneten, unverzögerten Rechtspflege nicht in Einklanq bringen und sei bei dem Verkehrs- und Wirthschaftrleben der Gegenwart nicht mehr zu rechtfertigen.

* Koa«, 17. Juni 1902. Das Kaiser- paar ist heute früh von Nürnberg kommend hier eingetroffen und wurde am Bahnhof von dem Kronprinzen, dem Prinzenpaar Avals zu Schaumburg-Lippe, dem gesammtrn Korps „Bo­russia", dem Oberbürgermeister u. s. w. empfangen. Im Gefolge des Kaiserpaares befindet sich auch der Reichskanzler Graf o. Bülow. Vom Bahn­hof fuhren die Majestäten zu Wagen nach der Villa Schaumburg.

[] Darmstadt, 17. Juni 1902. Die zweite Kammer naym mit 40 gegen 5 Stimmen Artikel 4 der Regierungsvorlage betreffend das Land­tagswahl-Gesetz an, welcher di« Einführung des allgemeinen direkten und geheimen Wahlrecht« vorsieht.

Berlin, 17. Juni 1902.

+ Aereine derttschrr Katholiken ent- stehen letzt mehrfach in der Provinz. Die letzte solche Vereinsgründung hat sich in Jarotscht« vollzogen, wo es ungefähr dreihundert Katholiken deutscher Abstammung gibt. Der neu gegründete Verein zählt 58 Mitglieder. Der Verein — so wird von ihm berichtet — bezweckt vor allen Dingen Förderung des religiösen Lebens und festen Zusammenschluß unter seinen Mitgliedern. Diese gehören der Mehrzahl nach dem Beamten- stände an. '

h Im Hsterprästdiam von Kanuooer soll demnächst ein Wechsel beoorstehen. Als Nachfolger des Grafen von Stolberg-Wernigerode wird der Landrath deS Kreises Gronau genannt, Kammerherr Freiherr von Rheden — so wenigstens behaupten einige liberale Blätter. Wenn die Nachricht zutreffend sein sollte, dann würde an ihr besonders die Thatsache hervor­zuheben sein, daß der in Aussicht genommene Nachfolger nicht die Beamtenlaufbab« durchge­macht und auch keine akademische B ldung ge­nossen hat. Freiherr von Rheden ist eia konser- vattoer Parteimann durch und durch.

h Kirr »slionaMSeraler Parteitag soll nun doch im Herbste stattfinden. Die Partei­leitung hat wohl eingesehen, daß sie den vielen Wünschen in diesem Sinne nicht fortgesetztes Stillschweigen entgegensetzen kann, ohne die ganze Partei in den Verdacht des drohenden Zusammen­bruches zu bringen, und somit soll der national- liberale Zentra! oorstand, der am 6. Juli in Berlin zusamm «treten wird, Ort und Tag für einen aUgern^en Drlegirtenta« der Partei im nächsten Herbste bestimmen. Vermuthlich wird dieser Parteit- u ver Vorsicht wegen Anter ver- schloffenen Thü en tagen. Denn an schmutziger Parteiwäsche dürste es nicht^fehlen.

h Weidlich Weibliche Studen­

ten hat die Berliner Universität längst und in reichlicher Anzahl. Aber sie werden nicht als eigentliche Studenten eingeschrieben, nicht „rite immatrikulirt", sondern nur als Hörerinnen zu­gelassen. Das soll nach einem neuerlichen Be- schluffe des Senates der Berliner Universität auch in Zukunft so bleiben, auch mit solchen Damen, die das Zeugniß der Reife als Abiturienten eines Mädchen-Gymnasiums erworben haben.

+ Das IleischöefchaN'Kesrtz hat auch im preußischen Herrenhause Aussicht aus Annahme. Die Kommission desselben hat sich heute (Diens­tag) mit der Vorlage beschäftigt, und nach dieser Berathung scheint das Gesetz in der Fassung )er Beschlüsse de« Abgeordnetenhauses einer Mehr- Helt im Plenum des Herrenhauses sicher zu sein. Während der Kommisstonrberathung haben sogar )te anwe,enden Oberbürgermeister nach und nach hren Widerstand aufgegeben, ausgenommen den Berliner Oberbürgermeister Kirschner. Unter

I ganze Reich geregelt werden soll. Das Ermessen des Einzelnen dabei sollte vollkommen in den Hintergrund treten; ganz bestimmte unwandel­bare Gesichtspunkte sollten den Ausschlag geben für die Regelung der Frage, wie beispielsweise die Einwohnerzahl. Außerdem würde eS leicht sein, eine Morgenstunde festzusetzen, vor der SchnapS gar nicht verkauft werden darf; und nicht minder unschwer würde ein allgemeines Verbot deS SchnapSverkaufeS durch die Klein­händler durchzuführen fein.

Daß man dabei nicht nur an die SchnapS- pest denken soll, die unter unseren Arbeitern wüthet, je nach der Gegend schlimmer oder weniger schlimm, versteht sich für den verständigen Menschen ganz von selbst. Die Unsitte der Früh- schoppen bei unseren Studenten ist z. B. rin Punkt, der genau ebenso Beachtung und strenge Behandlung verdient, wie jene Arbeiterfchnaps- pefl; und die Trinksttten oder vielmehr Unsitten in unseren Offizirrkastnos gehören ebenfalls dazu. Denn es ist leider Thatsache, daß das Trinken im deutschen Offizierkorps in neuerer Z-it nicht abgenommen, sondern zugenommen hat. Also der Reformbesen muß überall angesetzt werden zu energischer Auskehr, bei den Söhnen der „oberen Zrhntausrnd" genau ebenso, wie in den Kreisen der Industriearbeiter und der Arbeiter auf dem platten Lande.

Ganz besonders hervorzuheben ist noch ein anderer Punkt dabei: wann endlich wird bei uns der Rechtsunfug aufhören, daß ein Verbrecher Strafmilderung zugebilligt erhält, weil er sich vor der Ausübung des Verbrechens auch noch dem Laster des übermäßigen Trinkens hingegeben hatte? Man muß ja nämlich immer wieder- holen, daß dieser Rechtsgrundsatz durchaus nicht Allgemeingut der Kulturvölker ist; er besteht nur bei uns „alten Deutschen, die zu beiden Usern des Rheines fitzen und noch immer Eins trinken". Nun wollen vernünftige Leute diesen „alten Deutschen" ihr Trinkoergnügen gar nicht rauben. Sie sollen ruhig weiter trinken; aber wo das Trinken in das Sausen auSattet, i ; soll der GesetzeSfinger warnend und drohend sich erheben und vom weiteren Uebermaße abhal-tu. Statt dessen betrachtet jetzt unser Strafgesetz bcn Säufer, ber im wüsten Rausche einem Neben Menschen Arme und Beine entzweischlug, als ein armes, bedauernswerthes Menschenkind, das eigentlich „gar nichts dafür gekonnt hat". Wenn daS kein Unfinn ist, dann gibt es keinen Unstnn mehr in der Welt.

Das vernünftige Maß soll innegehalten werden, weiter nichts. Dem Uebermaße nur soll der Krieg erklärt, nicht aller fröhliche Bechrrklang ausgerottet werden. Wer glaubt, den kösilichen Saft der Rebe und des Hopfens würzigen Trank ganz meiden zu müssen, der möge das thun. Aber Hoon ist bet den Anträgen, die ,in beiden Häusern des preußischen Landtages ange­nommen wurden, auch nicht mit einer Silbe sie Rede.

üilttMts-krimlm-te eines eilte LithOe.

<küb»etgeffene Geschichten aus de« 80 er und 40 er Jahre» deS 19. Jahrhunderts von B. E. Soester.

Hell auf lachte der Schalk: „Bist Du denn mit Blindheit geschlagen mein Adler? Komm her ich stelle Dich vor", setzte er meinen Arm ergreifend und mich mit sich vorziehend hinzu.

Das war nun freilich leichter gesagt als ge- than, denn nirgends fanden unsere Augen die Gesuchte.

Der Edelknabe, jetzt wieder unser braver Freund Stürmchen, erschien aus der Bildfläche und meinen Arm loslasfend stürzte Kant wie ein Stoßvogel auf ihn zu, ihn offenbar wegen dem Verschwinden der schönen Germania zur Verant­wortung ziehend.

Aber Stürmchen mies seine Unschuld nach, denn nach Verlauf einer Minute kam Kant wieder zu mir und sagte, indem er sich auf die Stirn tippte: „Hätte ich mir eigentlich selbst denken können, mit dem Germaniahaar kann das Ding doch nicht tanzen, muß sich auch umkleiden, und dazu brauchen die Frauenzimmer immer unmensch­lich viel Zeit. Ich heirath' nie, das ist gewiß!" — „Bis die Rechte kommt", meinte Henry lächelnd, der die letzte, etwas unmotivirte Be­merkung Adrians vernommen hatte, „aber sagen Sie Kant, ist Ihre Tante Ruberus nicht da, ich kann sie absolut nicht entdecken".

„Ich habe drei Tanten Ruberus hier in Hanau und zwei außerhalb, welche meinen Sie?"

„Die Geheimeräthin nattirlich."

„Die Geheimeräthin, warum ist das natür­lich?" „Weil ich Fräulein Dore zu Tisch enga- girt habe und nirgends finden kann, vermuthlich ist sie doch bei der Mutter", entgegnete Henry ärgerlich.

„Ah so—o, Dore zu Tisch, hm! machte Kant, „na, Geduld haben und Thee trinken, werden

schon wieder kommen" setzte er hinzu, indem er gleichzeitig eine ihm von dem fürtrefflichen Lohn­diener Arens dargereichte Theetasse bis an den Rand mit Rum füllte.

„Damit er sich schneller abkühlt" erklärte er, „und Du schneller warm wirst" neckte ich ihn.

„Da kommen die Damen", rief Henry und verschwand auffallend schnell.

„Ich trinke erst aus, der Thee ist sehr heiß, ich habe entschieden zu wenig Rum genommen", brummte Kant, langsam seine Tasse leer schlürfend. Dann setzte er die Tasse auf ein Fensterbrett und nahm meinen Arm: „Na nu komm, Adler, wollen auch meine Tante Ruberus begrüßen, natürlich die Geheimeräthin mit der schon zu Tisch engagirten Dore."

„Oh, Henry - Adlerskopf, das läßt tief blicken, komm Christian".

Und so zog er mich zur Tante Ruberus, und im nächsten Augenblick stand ich vor der Germania, machte eine tiefe Verbeugung und hörte wie im Traum Kant sagen: „Liebe Tina, mein Freund Freiherr von Adlerskopf bittet um die Ehre, sich Dir vorstellen zu dürfen". Tina Ruberus!

Es war kein Wunder, daß ich sie nicht er­kannt hatte, was war in den zwei Jahren, die sie in der Pension zugebracht, aus dem kleinen, runden, rosigen, rothhaarigen Ding geworden. Kant hatte recht, schier unglaublich war solche Veränderung!

Sie stand vor mir in durchsichtigem, mit weißen Atlasschleifen übersätem Kleide, eine dreifache Perlenschnur um den Hals, das Goldhaar in dicke Zöpfe gepflochten wand sich in unendlichen Schlangenlinien um den Hinterkopf. Die Augen hielt sie standhaft gesenkt, und das feine Gesicht-

I „Alle Achtung, das kleine Ding hat sich fabel- j hast zu seinem Vortheil verändert"!

„Das kleine Ding?" fragte sich erstaunt, „kanntest Du denn die Dame, die Germania?"

0 Bekämpfung des Alkohol- Mißbrauches.

Die Verhandlungen im preußischen Landtage über die Bekämpfung der übertriebenen Alkohol­genusses verdienen eine besondere Besprechung. Sie entstanden, wie bekannt, aus einem Anträge des Grafen Douglas int Abgeordnetenhaufe und aus einem gleichlautenden Anträge de« Dr. von Levetzow im Herrenhaufe; und da die Anträge in beiden Häusern des preußischen Landtages an- genommen worden sind, liegt nunmehr eine ein- müthige Kundgebung desselben vor zu Gunsten einer Staatsgesetzgebung, die den übertriebenen Alkoholgenuß bekämpfen soll — nicht d u Alkoholgenuß an sich, nur den übertriebenen Genuß, den Mißbrauch der alkoholischen Ge­tränke.

Es gibt bei uns in Deutschland noch sehr viele, im übrigen auch sehr verständige Leute, die noch immer für diese Bestrebungen nichts anderes haben als ei« spöttisches Lachen. Hoffentlich trägt nun diese einmüthige Kundgebung des ganzen preußischen Landtages dazu bei, solche Leute zu einigem Nachdenken über die bisher von ihnen verspottete Sache zu vrranlaffen. Wo Konser­vative und Freisinnige, Centrumsleute und Na­tionalliberale sich vereinen zu einer solchen Kund­gebung, muß doch wohl nicht nur ein sehr ernst­hafter Hintergrund, sondern auch eine Möglich- kett vorhanden fein, thatsächlich gesetzgeberisch gegen den Alkoholmißbr-ruch vorzugehen, und es ist sehr erfreulich, daß nach der wiederholten Versicherung des Ministers des Innern, Fchrn. von Hammerstein, in den leitenden Regierungs­kreisen der Gedanke besteht, der überaus wich­tigen Volksfrage von Reichswegen näher zu treten, ob und wie die 5konzesfionen für Wirth- schaften einheitlich geregelt werden könnten. Außerdem will die preußische Staatsregierung für ihr besonderes Landesgebiet prüfen, wie auch durch vernünftige Polizeimaßregeln dem Ueber-1 maße des Alkoholgenusses entgegengetreten werden könnte.

Das Schankwesen gehört zu den gemeinsamen | Reichsangelegenheiten. Die Ankündigung des preußischen Ministers, von Reichs wegen der Rege­lung der Frage von den Gasthauskonzesstonen näher zu treten, bedeutet also nicht- weniger als eine Neuerung auf diesem Gebiete. Das ist von jeher Reichssache, und es ist nur zu bedauern, daß die Verbündeten Regierungen nicht längst gesetzgeberisch oorgegangen find, um eine rinhett- Hebe Regelung dieser Frage in die Wege zu leiten, die gleichzeitig wohlthätig wirken kann gegen die Ueberhandnahme der Trunksucht. Die Bevürf- nißfrage muß hier durchaus als der entscheidende Grundsatz in den Vordergrund gerückt werden; und es ist durchaus nicht einzusehen, warum denn diese Bedürfnißfrage nickt einheitlich durch das

Das Wunderbarste aber an dem ganzen hold­seligen Frauenbild, was da in jugendlicher Schöne vor uns stand, war die Masse goldflimmernden

<8 ----- (Nachdruck »erboten.) I Haares, die über den Purpurmantel bis zur

9rr( , ,x r , Erde herab fielen. Eine solche Pracht und Fülle

Alles Andere hatte man gar zu oft schon ge- hätte ich nie für möglich gehalten.

sehen, und fast etwas ermüdet lehnte ich mich in Das schöne Bild stellte die Germania dar. meinen Stuhl zuruck und ersehnte das Ende. Keine sieghafte lorbeergeschmückte, wie man sie

^vas Danzbem jutfie mich — oder waren es die heute kennt, sondern ein trauerndes Weib, dessen

^onen neuen Strümpfe der guten Mine oder Augen sehnsüchtig in die Ferne blickten, wo sie s , .,. „ , ,,. „ das Land der Deutschen, das starke geeinigte

ffnnt ^r( lwd) Ä aIIer Deutschland, mit der Seele zu suchen schienen.

Ä^Abend, das sollte ich gleich erfahren. Wiederum Das Schwert in der Rechten berührte mit SrS btC Slm9eI der Vorhang schob sich der Spitze den Boden, es fehlte dem Arm an

et* . ., Kraft, es zu heben. Die schwarz-roth-goldene

hatte nicht gleich hingesehen, sondern mich Flagge, die ein Edelknabe im Hintergrund hielt, merüino rrm,r Ä A9 schlaff herab, von keinem Windhauche be-

über die Darstellerin des Frühlings zu- lebt. —

«mustert hatte.

Da wurde unsere Aufmerksamkeit auf das ?.d gelenkt und „Donnerwetter das ist wahr- riJ11© sbhmswerth, ganz prachtvoll in der Thal", J ?aut aus, und eine gefühlvolle Dame vor lmfzte aus tiefster Brust: wie schön, wie einzig schön!"

».p duckte auf und war sprachlos.

seine VrnM^ues, junges Weib, uns scharf das m-, 7 osu zuwendend, stand dort auf der kleinen ten Oberkörper umhüllte ein gold-

Pf 9 Panzer, goldgestickt war auch der Saum wand-ä °^rtn Kulten herniederfließenden Ge- Goldene Spangen lagen um die schön

§ f mten Arme, eine Krone bedeckte den feinen