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^<rcn!trerl!i*: 5“' di« Redaktion 3»l. Saum, । jir Jnltralf 3. patitlltr in julta.
mit den Beilagen
„lllustrirte Sonntags-Zeitung", „ruldaer ßeschicbtsblätter“ und fotlerie-Cisfe.
Cnuf und vertag der Jaltaer AcltendruSere» pelerrgage Nr. s (barmanto.
Ai 129.
JuLöa, Montag, den 9. Juni 1902.
29. Jahrgang.
v^utscdes Keich
Dies furchtbare, bedrückende, schattenwerfende
sofort nach dem 15. des Monats anfing chronisch
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(Nachdruck verboten )
einander für „Thee und Kommisbrod schwärmen".
mitspielenden jungen Damen zu sorgen. Daraus
Hemdsärmeln vor dem schmalen langen Spiegel,
die ich bis dato für undurchdringlich gehalten,
es am meisten.
neten tropischen Riesenblumen, die einen wilden
Bevölkerung gewonnen zu babev, werde fie eben aufgehoben als eine überflüssig gewordene Vorsicht! maßregel.
Dem Abg. Bebel «ar die friedliche Tonart der ganzen Debatte gar nicht recht. Herr öebel fühlt sich nur wohl, wenn er stch zu alle» andere» Leute» in Widerspruch setzen kann, und somit gab er stch denkbare Mühe, auf allerhand gekünstelte Weise Mißtöne in die herrschende Harmonie zu bringen. Herr Bebel hatte aber entschiedenes Un« glück mit seinen rednerischen Leistungen, und Gra Bülow sagte ihm die Wahrheit mit dem Satze: „Bebel fei während der chinesische» Aktion chinefi. scher als die Ehinesen gewesen, und jetzt sei er protestlertscher al« die Protestler." Auch von dem elsässtichen Staatssekretär v. Köller wurde er nicht Übel abgefertigt mit dem Hinweise darauf, daß die schlechte Stimmung bei Herrn Bebel wohl davon her»ühre, daß er und ein anderer Sozial, demokrat durch die vereinigten Bürger Parteien i» Straßburg und in Mühlhausen hinausgewählt worden seien.
Von andere», nicht elsässischen Abgeordneten sprachen Dr. Bachem (Ce»tr.), Hausmann (südd. Volksp), Gamp (freikons.), v. Levetzow (kons.) — und am Ende auch noch der polnische Abg. v. Glebccki Der Vorlage stimmte auch
dieser rückhaltlos zu. Aber er fühlte sich gedrängt dazu, die Polenfrage damit zu verquicke», und das rhat er in einet ganz besonderen Weise: er verwies auf die jüngste Rede des Kaisers in Marienburg, in der der Monarch zum Kampfe gegen polnischen Uebermuth ar fforderte, und meinte, das klinge ja gerade so, als würden die Polen gar nicht als zum Deutsche» Reiche gehörend bc- trachtet. Und doch wollte» die Pole» nichts An. deres als ihr Recht, die Erhaltung ihrer Muttersprache !
Der Reichskanzler nahm den hingeworfenen Fehdehandschuh auf und erwiderte Herrn von Glebockr: die Sache selbst gehöre nicht in den Reickstag, abtt die Worte des Kaisers seien ein Ausfluß von dessen monarchischem Gefühl gewesen und ganz in der Ordnung; wie die Hohkönigs- burg rm Westen, so sei die Marienburg im Osten ein Mahnzeichen, die Grenze« des Reiches zu schirmen.
Die Vorlage wurde gleich in zweiter Lesung fast einstimmig angenommen. Nur die konserva- tioen Abgeordneten Graf Limburg-Stirum und Dr. Kropatschek bekundeten durch Sitzen- bleiben, daß sie Gegner der Vorlage feie».
Schließlich wurden noch Petitionen erledigt. Auf die Tagesordnung der Montags-Sitzung wurden die dritte Lesung dieser Vorlage, dann die zweite Berathunq der Zucker-Vorlage und des Süßstoff-Gesetzes gefitzt.
und das „Einmal zu Haus sein", unbeschreiblich gemüthlich finden müssen. Kein Wunder alsg, daß ich der abermals nun harrenden Gemütlichkeit sehr verdrossen entgegensah.
Landwirthe erläßt einen Aufruf, in dem er die Zuckersteuer-Vorlage und die Brüsseler Zuckerver- einbarung bespricht. Es wird darin zu Protesten
i werken. Jedenfalls sollen die Direktoren der Schulen einen einstimmigen Beschluß in diesem Sinne gefaßt haben. Ob die Behörden wirklich auch diesen Beschluß in die That umfitzen werden, rst roch nicht vollkommen gewiß. Wenn e« geschehen sollte, würde es ein neuer Faustschlag Ungarn» nicht nur gegen da« Deutschthum, sondern | namentlich auch gegen das Staaisverhältniß zu ■ Oesterreich sein. Verfassung»gemäß ist die gemein- same Sprache de« Heere» in der gesammten habr- burgtschen Monarchie da» Deutsche. Soll da« Heer auf der Höhe der Zeit bleiben, dann muß e» unbedingt eine solche gemeinsame Sprache besitzen, und diese Sprache kann nur die deutsche sein. Sie muß gelten für den Tschechen und für de» Wälsch'yroler, für den Polen und Borniaken genau so wie für den Masyaren. Wenn nun in den ungarischen Schulen gar kein Deutsch mehr gelehrt würde, dann würden die ungarischen Rekruten in der Zukunft weniger geeignet für das gemeinsame Heer Oesterreich-Ungarn sein, al» die Rekruten der Gegenwart, die Deutsch verstehen; diese Maßregel würde also nicht« mehr und nicht« weniger bedeuten, al« eine Herabfitzung der Heere», tüchtigkest und damit, ganz ernsthaft gesprochen, ein Beitrag zur Unterhöhlung der Groß- machtstellungOesterreich-Ungarn». Sollte der Völkerhaß wirklich schon so weit in Ungarn gediehen sein?
h Die oßafrrkamsche Ketttrklvatzrr bleibt einstweilen noch in der Kommission begraben, Die Reichsregierung hat darauf verzichtet, »och vor der Vertagung des Reichstages eine Ent« scheidung desselben über diesen Bahnbau zu erhalten, weil sich die Aussichten desselben noch nicht gebeffrrt haben. Es handelt sich dabei, wie bekannt, um das erste Stück der Bahn von Dar-es-Salaam bis Mrogoro.
+ ZrrckerMorkage rm- Arm- -er La«-- «irltz«. Der engere Vm stand de» Bundes der
[] Die Aushebung des Diktatur- Paragraphen in Elsaß-Lothringen.
Es wird selten vorkommen, daß in einem Parlamente eine Vorlage, der eigentlich alle bei- stimmen, und sogar rückhaltlos und freudig zustimme», eine so lange und lebhafte Debatte heroorrust, wie am Samstag die Vorlage über die Aushebung des Diktaturparagraphen in Els aß-Lothringen.
Rückhaltlos äußerten ihre Zustimmung dazu undde»Dankdertlsaß-lothringisch»nBerölkerungdie klsäfftschen Abgeordneten Riff, Rorllinger, Hoeffel, Schlumberger, Baron de Schmid und Wetterl«, und der Hauptsache nach ebenso der Abgeordnete Preiß. Nur führte dieser Letztere au«, dvß die elsaß-lothringische Bevölkerung die gleiche Behandlung schon weit früher verdient habe, daß die Reichsregierung weit eher zu dieser Maßregel hätte greifen sollen. Nichtsdestoweniger sprach auch Abgeordneter Preiß nunmehr der Regierung seine» Dank aus für die Aufhebung der Diktatur, namentlich auch dem klsäfftschen Staatsfikretär von Köller; und nachdrücklich gab der Redner seiner Ueberzeugung Ausdruck, daß nur sachliche Erwägungen de» Kaiser und die Regierungen dabei geleitet hätten. Man möge sich doch hüten, die Vorlage in Verbindung zu bringen mit den Geldbewilligungen des elsässischen LandeSausschuffes für die Wiederherstellung der Hohkönigsburg.
Reigen um eine Ritterburg auszuführen schienen, prächtig zur Geltung — viel besser als die Sonne es vermochte, denn diese zeigte gleichzeitig indiskreterweise alle vorhandenen Risse und Schäden.
Daß in dem eisernen Kachelofen ein lustiges
i evangelische« Bekenntnisses über die anderen Be- kenntmffe auf keinen Fall beeinträchtigen lassen will: er sei — sagte er — der Ueberzeugung, daß Sachsen in seinem Kulturminister einen Vertreter der evangelisch?« Kirche besitze, der die Rechte derselben im Lande nicht werde schmäler» lasse». Herr Dr. iß. get sagte also ausdrücklich, daß der säckfische Kultusminister nur ein Vertreter der evangelischen Interessen sein dürfe, und damit sagie er rund heraus, daß in Sachse» nicht Gleichberechtigung, nicht Parität der Bekenntnisse anerkannt werden, sondern das lutherische Br- kenntniß das herrschende und als solches t» dem Kultusminister vertreten werden müffe. Keine Spur von Toleranz, aber sehr offen gesprochen; da weiß man, woran man ist! Kultusminister von Siydewitz hat den Intetpellanten, wie bekannt, große Freude bereitet. Seine Ankündi- gung, daß Sachsen im BundeSrathe gegen den Toleranzantrag stimme» werde, begründete er scharf und schneidig mit einer staatsrechtliche» Auseinandersetzung, die in dem Satze gipfelte: „Die Staatshoheit über kirchliche D nze ist in der VerfoffungSur künde festgelegt. . . Diese Hoheitsrkchte bilden de» Grundpfeiler, auf dem das ganze sächsische Gtaatslebeu sich aufbaut . Darüber braucht man sich leider nickt zu wundern. Aber Herr Minister von Seydewitz sprach nachher von der „vollen Toleranz", die er „allen Mitgliedern anderer Konfessionen gegenüber ausübe", und damit verfiel er, wenn auch weniger grob, in denfilben Fehler wie Herr Leupold. Die religiöse Intoleranz im Königreiche Sachsen ist ja einfach fürchterlich, so, daß sogar Graf Hohenthal, der sächflsche Gesandte im Reichstage die Möglichkeit zugab, daß die Kaiholiken in Sachse» „sich bedrückt fühlen". Und das soll nun „volle Toleranz" sein? Solche Widersprüche erkläre, wer eS kann. Eine Ehre für Sachse» sind sie nicht.
Aber das Abendessen zu beschaffen, das war eine Ausgabe, die ich nie und nirgends in meinem Budget unterzubringen vermochte.
erwuchsen mir nicht nur keine Ausgaben, ich hatte vielmehr etwa 3—4 mal die Woche auf freies Abendbrod zu rechnen.
war, daß mir die Sprache versagte?!
Stumm standen wir uns wohl eine volle
Minute gegenüber, denn auch Amandus Leutner fiel für den Moment, wenn auch aus anderen Gründen, nichts Passendes ein.
(Forlsetzun« f,. i.)
Mt«. in Wesel pait. Für diese Tage war die Reise de« Kaiser« an den Niederrhein bekanntlich von Anfang an in Aussicht genommen.
X N«sere »Irennde", Hie Alvgar». Es gibt nicht wenige Deutsche, die eine gewisse Vorliebe für di« Ungarn haben, und namentlich unsere Liberalen sind groß darin. Sie werden verblendet durch den Umstand, dsß die ungarische Regierung und die herrschende Mehrheit im ungarischen Reichstag sich liberal nennen; da soll nun Alle», roa« in Ungarn gemacht wird, gut und schön sein. In Wahrheit treib, n diese Herren Liberalen eine nicht» weniger al« feine Gewalt- Politik gegen Alle», das nicht mit ihnen miithvt; aber sie find Kirchenseinde und thun der Bö-sen- jobberet nicht da» Geringste zu Leide, und damit find sie bei den meisten deutschen „Liberalen" für! alle» Uebrige entschuldigt. Itzt wird au» Budapest berichtet, in den Schulen dort solle kein Uiterridjt mehr in deutscher Sprache ertheilt
+ Ltö»i«ia Mtlhekmina vo« AoK«p- roirb, wie bef n -t, demnächst in dcm herrlichen Schloff« Schaumbu g a. d. Lahn sich eüfmben _________ö v viv|wi
unb dort meh e t Wochen bleiben. Auf ihrem I gegen’bie Brüsseler Konvention" aü'fgefordert’und SBege dorthin ®ub die junge Königen über Wesel m einer beigegebenen Abhandlung deren Bedeutung reisen und do,t von Kaiser Wilhelm persön- nochmal» von verschiedenen Seiten beleuchtet. Di« lick zu ihrer Genesung beglückwünscht werden.' - — ~ - - -
Die Begegnung fi bet am Dienstag den 10. d«.
.Deutsche Tageszeitung' bemerkt dazu: „Von den Parteien der Rechten darf ... mit einiger Sicherheit erwartet werden, daß fie für die Ablehnung der Konvention stimmen werden."
IX. Winterfreuden und Burschenleiden.
Wenn ich mich recht besinne — es ist schon einige Zeit her, denn die leidige Gicht, die mich plagt, hatte mich zwar nicht am Schreiben verhindert, wohl aber die Lust dazu genommen, — also, täuscht mich mein Gedächtniß nicht, beendete ich meine letzten Aufzeichnungen mit dem Versprechen, Euch in den nächsten Tagen ein wenig von Hanaus Wintervergnügungen zu erzählen. '
Jünglingsfrisch stürzte ich mich nach der zweijährigen Entbehrung in diesen Strudel und der nun fast 30jährige genoß sein Leben wie ein Fähnrich. Alles erschien mir neu, ein Ball, zu oem die älteren Kameraden schon mit Seufzen gingen, beglückte mich, und die zahlreichen Kränzchen, ttiü ihren Aufführungen, lebenden Bildern (Däblos, nannten's die Hanauer) Maskeraden erschien mir als entzückendste menschliche Ein- rrchtung und erquickten mich, wie die Frühlingsblumen das Herz des Menschen nach langer Sßinterfeilte. Natürlich fehlten auch die Schatten Nicht, im Dienst gab es immer etwas, worüber man sich ärgern konnte, die schwersten und dunkelsten Schatten warf aber — ein Nichts in mein Leben.
Ähr glaubt, Kinder ich scherze! I bewahre,
IntimmMtiinttimye tim alte» «mtztssnt.
tzalbverzcfsene Geschichten aus den 30 er und 40 er Jahren biS 19. Jahrhunderts von B. S. Coe st er.
Pk. Mannheim, 7. Juni 1902. Der Stand der Vorarbeiten für die 49. Generalversammlung der Katholiken Deutschlands, die am 24. August hier ihren Anfang nehmen wird, dürste jetzt auch nach außen hin manche» Interesse finden. Zunächst ist der Raum, in dem stch der größte Theil der Kundgebungen der katholischen Männer Deutschland« abspielev wird, die städtische Festhalle, in voller Vorbereitung für ihren Zweck begriffen. Der große Saal, der größte Versammlungsraum in Deutschland, wird auch in seiner inneren Ausstattung rechtzestig fertkggestellt sein. Er bietet Raum für mehr al» 6000 Sitz- und Stehplätze. Die einzelnen Räume messen: Saal (innerer Raum) 867, Kolouaden 900, Säagerpodium 223, g oße Gallerte 820, kleine Gallerte 240, zusammen 3050 Quadratmeter. In Arbeit befinden stch Feuer prasselte, durfte ich als sicher annehmen, denn Herr Leutner liebte sehr die Wärme, und das Holz war zum Glück sehr billig. Kam ich unvermuthet in mein Zimmer, konnte ich sicher sein, den edlen Amandus dicht am Ofen hockend, das dicke, aber von irgend welchen Sorgen unbe- ! schwerte Haupt in die Hände gestützt, in einen Art Halbschlaf versunken zu finden. Die Luft roch ordentlich nach angesengter Wolle und Haaren, so dicht am Feuer saß Amandus.
Die Hölle hatte keine Schrecken sür ihn, Herr Leutner fühlte sich nur wohl, wenn er halbgeröstet wurde. Unwillkürlich ging ich leise die Treppe empor und lächelte im Gedanken an das mir im Geiste vorschwebende Bild stumpfsinnigen Wohlbehagens, welches ich nun gleich sehen würde.
Leise auch nahte ich mich der Thür, öffnete dieselbe dann plötzlich — und schaute starr vor Staunen auf meinen Burschen. Nicht am Ofen hockte er. Nein er stand breitbeinig und in
nommen, das Frühstück war in der Wohnungs- > Das Licht der Lampe brachte die darauf gezeich miethe mit einbegriffen. —----- .
Zugleich mit dieser bezahlte man es, oder blieb es schuldig.
Dank der Gastfreiheit der Hanauer brauchte ich deßhalb aber sehr selten hungrig in's Bett ... , zu gehen, oder mich mit einem Stück Kommis-
„Nichts", war die Leere meines Geldbeutels, die brod zu begnügen.
sofort nach dem 15. des Monats anfing chronisch Vom 15.—30. eines jeden Monats „schwärmte" zu werden. Ja, es wurde mir bald klar, ich ich, zum Erstaunen meines Bnrfchen, für Kom- hatte in Spangenberg das Rechnen und Eintheilen misbrod, vom 1.—14. dagegen „vertrug" es total verlernt und auch damit mußte der nun mein Magen weniger. Müde, matt, hungrig ast 30jährige anfangen wie ein 18j. Fähnrich, und verdrießlich, wanderte ich an einen trübem Und daß aller Anfang schwer war, selbst wenn Spätnachmittage, der etwa in die zweite Hälfte man die Sache zum zweitenmal vornimmt, sollte - des Novembers fallen mochte, meiner Bude zu. ich merken. > Die Gesellschaften hatten sich nicht gerade ge-
Die Gesellschaften verursachten ja, außer reinen drängt, und ohne die geringste Rücksichtnahme Handschuhen, keine Ausgaben. Droschken gab es । auf meine bedrängten Verhältnisse hatten mehrere nicht, Lackstiefel, Kragen und Manschetten trug > Familien ihre Einladung auf die ersten Dezember- man nicht, und Trinkgelder bei Privatleuten geben ; tage verlegt; ich hatte bereits 3—4 Abend hinterwar bis 1866 in Hessen ein unbekannter Begriff. '
Die verfchiedenen kleinen Aufführungen verlangten natürlich zuweilen fo etwas wie ein Kostüm, aber dafür pflegten in der liberalsten Weise die Damen, d. h. die betr. Mütter der
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Unt) das war sehr viel werth, denn da haperte nur ein mäßiger Raucher, d. h. Mitraucher, kämmte sich mit einem, offenbar neuentdeckten am meisten. ? war), hatte offenbar die Lampe schon angesteckt Genuß an dieser ihm ungewohnten Prozedur mit
Das Mittagsmahl wurde im Kasino einge-; und die grünen Papierrouleaux heruntergelassen, meinem, Kinder, mit meinem Kamm!! Ver- rmen, das Frühstück war in der Wohnungs-, Das Licht der Lampe brachte die daraus gegeiefj^; fte^t Ihr, daß ich schier fassungslos vor Zorn
Berlin, 7. Juni 1902.
h Der pre» ßischs La«-tag wird, wie nunmehr bestimmt ist, am 14. ds. Ms. geschlossen werden. Die Regierung theilte dies dem Abgr- ordnetenhause mit.
X Gok«ra»z in Sachsen. Es lohnt sich, ei» we»lg näher einzugehe» auf die B-^v rchung der bereits mehrfach gikennzrichneten Toleranz- Interpellation i» der Zweiten Sächsisch!'- Kammer. „Wenn die kirchliche» Gesetzgebungen SschsenS — so führte der Interpellant, der ^g. Leu- pold, unter anderem auS — mit dri < n anderer deutscher Bundesstaaten verglichen werorn, gelangt man zu der Ueberzeugung, daß in keinem andern Staate daS Berhältniß der Landeskirche zu den Gliedern anderer Konfefsione» so vor. urtheilskrei ist. wie gerade in Sachsen. Sachsen läßt sich in Bezug auf die Toleranz von keinem ander» Bundesstaate übertreffen." Nicht über- treffen ist jut, würde der Berliner sagen. Wie steht eS denn beispielsweise mit der Sache Wechselburg? Herr Leupold konnte sage», er wolle keine Einmischung bei Reiches tu diese Dinge dulden, .dann könnten wir ihm erwidern, daß er eine trrthümlich« StaatSauffaffung habe. Aber in dieser Weiss die bestehenden Thatsache» zu fälsche», gewiffermaße» also den allbekannte» Dinge die MaSke der Heuchelei vors G'fickt zu stecke», da» war nicht schön von Herrn Leopold. Da gefällt uns daS besser, was sei» Mitinter- pedant Dr. Vogel sagte. Dieser bekannte offen und ftei, daß er in Sachsen die Herrschaft des niemals war mir's weniger zum Scherzen zu Muthe.
RtichSkarzler Graf Bülow ergriff mehrmals das Wort — zuerst nach der Rede des! Straßburger Abgeordneten Riff, dem er ganz recht gab darin, daß die Bevölkerung von El;aß-Lothringen den Diktaturparagraphen wie «in Mißtraue», wie einen Druck habe empfinde» müffe«. Aber als dauernde Einrichtung sei der Diktatur nie in Aussicht genommen gewesen; und j tzt, da man glaube, da» Vertrauen die
Ich sah zu meinen Fenstern herauf. Von
außen gesehen machte es sich wirklich recht nett.' der sich zwischen den Fenstern befand, und kämmte Herr Amandus Leutner ausMaberzell beiFulda, sich,--kämmte sich seine strohfarbene Mähne,
mein braver Bursche, (der zum Glück für mich, die ich bis dato für undurchdringlich gehalten.