29. Jahrgang.
Ikuröa, Frettag, den 18. April 1902
88.
Uermiscbtes
Zweites WLcrtt
der
warten.
Reklamen« und Anzeigentheil.
Die Annahme
darunter weibliche
2897
4665 6105
7671
Im Jahre 1897 1898 1899 1900
tni ml» Derlei »*» Xdlntl«»«#
Petrr»»-S- e
Post« und Telegraphen Beamte 74,065 76,025 76,856 79,875
Die Herstellung der Berliner elektrischen Hoch» und Untergrundbahn hat Baukonstruktiouen der verschiedenartigsten Aussüdrung und Gestaltung gezeitigt. Neben langen eisernen und steinernen Biadukten, Bogenbrücken und Seletse- kreuzunge« find zahlreiche originelle Hochbauten, Bahnhö e, sowie Tunnelstrecken mit unterirdischen Bahnhö en entstanden, die da, ErMunen der Besucher Hervorrusen, und etx riestgeS Eentral« werk für die Erzeugung der elektrischen Betrieb-«' kraft reckt über hundert Meter hoch seinen Schornstein in die Lüfte. Daneben aber fesselt ale, die die Bahnstrecke zu« ersten Male befahre», das auf unserer beisteheude» Abbildung t
handeln.
* Wie Knigge mit Menschen «mging. Ma« sollte meinen, daß der Verfasser des so berühmt gewordenen Buches lieber den Umgang mit Menschen, Frhr. v. Knigge, auch im Leben ein äußerst artiger Mann gewesen sein müßte, da er die Formen des gesellschaftlichen Verkehrs so schön zu erlären wußte. Das.war jedoch durchaus nicht der Fall; wie »in paar'in „Reklams Universum" erzählte Geschjchtchen
plratHt»1i» * mit Anterhaltungs -Beilage „Zllullrirte Sonntags-Zeitmrg
A Anofleffnng Düflekdorf l»02. An Feier der Eröffnung der Düsseldorfer Ausstellung werden außer dem Kronprinzen eine groß; Reihe von EtaatSministern, Staatssekretären wnb sonstigen hohen Reichs- und Staatsbeamten, an der Spitze be*1 Reichskanzler Graf von Bülow, theilnehmen. Zugesagt haben bisher u. a. die Minister und Staatssekretäre von Thielen, Freiherr von Richthofen, Frhr. von Rheinbaben, von Studt, Freiherr von Hammerstetn und K r ä t k e. Der Reichskanzler wird
Frauen im Reichs-Post- und Telegraphendienste.
Die Zahl der weiblichen Beamten i« Dienste der Reichs-Post« und Telegraphe»verwallung hat nach einer kürzlich erschienene» Statistik in den letzte« Jahren nicht nur absolut, sonder« auch im Berhältniß zur Eesammtzahl der Beamten dieser Verwaltung zügenommen, wie folgende Tabelle zeigt:
& Von der belgischen Revolution.
Was die belgische« Sozialdemokraten selbst leugnen, plaudern die „Genossen" in Paris aus. Belgien soll Republik werden, das ist des Pudels Kern. Der König soll abdanken. Die Republik soll in Belgien eingesetzt werden und die belgischen Genossen sollen, so mahnen die französischen Sozialistenblätter, tapfer ausdauern in dem Kampfe um die Erreichung dieses Zieles. Der sozialdemokratische »Petit Sou' in Paris steht unter der Leitung des Herrn Edwards, eines Schwagers des Minister-Prästdenten Waldeck-Rousseau; in diesem Blatte werden der französischen Republik ganz offene Vorwürfe gemacht deswegen, weil sie «dem Ringen der Belgier um eine «eue Staatsordnung gleichgiltig zusehe und nichts thue, um dieser zum Durchbruch zu verhelfen .... Nur die Sozialdemokraten würden früher oder später eine Stütze der belgischen Nachbar-Republik sein, die dann Hand in Hand mit der französischen Republik gehen würde. . ."
Das ist nicht nur Großthuerei. Auch in liberalen Kreisen Belgiens faßt man die Sache genau ebenso auf. „Der allgemeine Aus« stand — so schreibt die liberale »Etoile Belge' — ist grundsätzlich eine Waffe zur Vertheidigung, und zwar eine gesetzliche; thatsächlich dient sie intzt aber zum Angrtund ist revolutiovärer Art. Die Aaßständig... rden nicht ruhig zu Hause abwarten, welche Ergebniffe die Arbeitseinstellung habe» wird. Man zwingt sie, zu feier», damit sie an Kundgebungen theilnehmen und sich in Stadt und Land verbreiten .... Der AuSstasd muß «ach den geheime« Gedanken derjenigen, die ihn veranstalten, i« einen Aufstand auSarte«. Er ist der Vorläufer deS Aufruhrs .. ." Um so unbegreiflicher und unverantwortlicher ist eS, daß iein großer Theil der belgische» Liberalen gemeinsame Sache mit denen mache« konnte, die diesen Aufruhr vor bereiteten.
Die Zahl der feiernde» Arbeiter ist hoch, sehr hoch. Aber von einem allgemeinen Ausstande kann keine Rede sein; höchstens kann man sagen, daß in einigen Smbenbezirke» so ziemlich alle Bergarbeiter streiken, namentlich im Kohlengebiet deS Erntre. Aus früheren Fällen weiß man aber, daß solche Bewegungen ganz unversehens einen bedrohlichen Charakter annehmen können; u«d wenn auch bisher in diese» Ausstandsgebieten Ruhe herrscht, so kann man eS nur als eine kluge Maßregel der Regieru»g bezeichne«, daß sie alle solche Gebiete militärisch besetzt hat. „Eine Regierung, di» vor dem Auf- rühr weiche» würde, würde ihrer Stellung unwürdig sein" — sagte StaatSmiuister Beer» aert am Mittwoch in der Kammer; und er hat recht. Wenn man den Forderungen der Fortschrittler und Sozialdemokraten entgegenkommen will, darf man dar erst dann thun, wenn man gezeigt hat, daß man dieses Aufruhrs noch Herr ist.
für den Post-, Telegraphen- und Fernsprechdienst erfolgt «ach vollendetem 18. Lebensjahre. In den ersten beide« Jahre« nach abgelegter Probezeit erhalte« die Gehilfinnen 2,25 Mk. Tagegeld; für das dritte und vierte Jahr 2,50 Mk. und vom fünften Jahre ab 3,00 Mk. Nach neunjähriger Dienstzett »erde« sie etatSmäßig angestellt mit einem Gehatt von 1100 Mk., daS alle drei Jahre um je 100 Mk. steigt bis zum Höchstgehalte von 1500 Mk.; daneben wird ihnen der gesetzliche WohnungSgeld-
«ei(e oder bete« Raum IS Pf g.,Re» Hamen die Petiv- zeile2S Pfg.; bei Wiederholungen wird entsprechens Rabatt gewährt.
sage», denen Vater und Mutter, kaum in eine fremde Gegend verzogen, gestorben find, und die deshalb meistens in nichtkatholischen Waisenhäusern oder Familie» untergebracht werben müssen? Für diese will der Bonifatius-Sammel-Verein helfend eintrete», indem er den Kinder« ärmerer Eltern die Fahrt nach einem nahe« Pfarrorte zur Theil« «ahme am Religions - Unterrichte ermöglicht, im Winter, wenn nöthig, ihnen Unterkunft uud Mittageffen besorgt, indem er einen Theil der Schullasten trägt, vor Allem aber dadurch, daß er Kommunikanten-Anstalten unterstützt. Dort können Kinder für ein, zwei Jahre auf den Empfang der heiligen Kommunio« vorbereitet und im katholische» Glaube» eingehend unterrichtet werden. Was bedeutet nicht eine so gute Grundlage für daS ganze Leben! — Den Waisen aber besorgt er Unterkunft in katholischen Waisenhäuser«; von beiden Anstalten werden viele zum größten Theile durch ihn unterhalte». Jugend gewonnen. Alles gewonnen! — Das sind die Ziele der beiden Vereine. Der BonifatiuS-Ver- ein sammelt nur Geldbeittäge, der Bonifatius- Sammel - Verein diese und nebenbei auch alte Münzen, Staniol, Cigarren-Abschnitte und -Bänder, gute und seltene Briefmarken, abgelegte Kleidungsstücke, alte Schmuckfachen rc., alles Dinge, die in jedem Haushalte zu haben find.
(liebet die Art und Weise zu sammeln und' das Gesammelte zu verwerthen, ertheilt jede Sammrlstelle, eventl.. dieDiözesansammelstelle des BonifattuS-Sammel-Vereins in Fulda (Fuldaer Aktiendruckereij, gern Auskunft.)
Das ist in Kürze etwas über diese beiden so ÜberWS.nothwendigen Vereine. Wer jetzt «och iM Zweis-l, welchen er unterstützen soll, er . . . unterstütze ebe« beide; denn man soll daS eine thun und das andere nicht lassen.
Bonisatius-Berem
-der Bonisatms-Sammel-Berem?
Zu de» vielerorts eingeführte« katholische« Bernnen gehören auch die beiden oben genannten. Da mag nun Mancher, der ein Herz für die Diaspora und ihre Leiden hat, die Frage sich selbst stellen, welchen von beiden unterstütze ich? WaS wollen fie? Wort» unterscheide« fie stch? — Dem möge kurz dieses zur Aufklärung diene«:
Beide wollen de» Katholiken der Diaspora helfe«, de« Glauben für sich und ihre Kinder zu bewahre« und deffe« froh zu werden. Der Boni- fatiuS-Verein baut zu diesem Zwecke Schulen und Kirche«, errichtet Missions-Stelle» rc. rc., soweit feine im Berhältniß zur Nachlaße geringen Mittel reiche». Wo einmal eine Kirche und «ne kacho- Usche Schule existtrt, da ist die größte Gefahr, ihr«, Glaub«, zu verliere», für die Katholiken geschwunden. Leider, leider geht eS nun nicht überall, denn die Diaspora ist groß. Da greift den» der BontfatiuS-Sammel-Verein, wenigstens ** kleine«, helfend ein, und zwar, indem er sich der Jugend anntmmt; die Eltern könne«, wenn ste gut«, Willens find und etae gut katholische Nutzung genoffe« habe« (leider mangelt eS da stch ihren Glaube« erhalten, aber die «chder? Wen« fie nicht katholisch« Schulen be- fuche^ an keinem ReltgtonS-UnterÄchte theilneh- dann nützt das EUernwort nicht «ck. Wo soll«, fie zum Empfange der heilige« Bakramente, »amenütch der heiligen Kommunion, »mm«? Was soll man erst von de» Waisen
nach photographischer Aufnahme dargestellte „durchbrochen^ HauS". ES ist dies jenes HauS in der Dennewttzstraße gegenüber r der Lutherkirche, durch welches der elektrische Schnell- zug auf dem die Bülowstraße entlang errichtete« Viadukt einherbrausend, in sausender Fahrt in der Höhe der ersten Etage hindurchfährt. Niemand, der zum ersten Mate die Strecke befährt, Amu sich dem eigenartigen Eindruck entziehe«, de« eS auf be« Reisende» macht, mit Blitzesschnelle geradeSwegS auf die Häuserfront zu» zueüen und durch eine kleine, tunnelartige Oess» »ung hindurch ein vollständig fertiges Geschäftshaus zu durchfahr«,.
zufchuß gewährt. W WM2M
Auffällig muß der Umstand erscheinen, daß verhältnißmäßig viele Beamtinnen wieder aus dem Reichs-Post- und Telegraphendienst aus- scheiden. Im letzte« Jahre 1901 waren es 394 weibliche Beamte, von denen 14 starben, 5 aus dem Dienst enllaffen wurden und 13 Telegraphen- gehilfinne« in den Ruhestand traten. Freiwillig schiede» dagege» auS 29 Post- und 322 Telegraphengehilfinnen. Wie viele von letzter Kategorie wegen Berheirathung de« Reichsdienst verließen, läßt stch nicht ermittel«. Ei« so zahlreiches Ausscheide« von weibliche« Personen auS dem Post- und Telegraphendienste entspricht aber, wie i« den Monatsblätter« für Post und Telegraphie ausgrsührt wird, weder dem Interesse der Reichsverwaltung »och dem der beteiligten Beamtinnen. SS wird sich daher empfehlen, daß den wirklichen Ursachen zum Austritt von weiblichen Personen auS dem Post- und Telegraphendienste näher nachgeforscht und daß angestrebt werde, einerseits de» stch etwa ergebende» Hebel« ständen in der Art und dem Umfange der Dienst« thättgkeit der Frauen abzuhelfen und andererseits auch die Prüfung neuer Bewerberinnen in Bezug auf ihre körperliche und geistige Befähigung für die verschiedenen Post- und Tele- Scaphendienststellen mtt größerer Sründlichkett attfinden zu lasse«, so daß allen Bewerberinnen, die in dieser Hinficht de« Anforderungen wahr- scheinlich auf die Dauer nicht genügen linnen, erspart bleibt, be« Eintritt in be« Post» und Telegraphendienst später als eine« verfehlte» Schrttt ansehen zu müsse«.
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aus seinem Leben zeigen, war auch der edle Frnherr ein Beispiel dafür, daß Theorie und PvaxiS oft wett auseinandergehen. Knigge versündigte sich gegen ferne eigenen Lehrer allerdings nicht aus Mangel an Smn für die äußeren Formen oder an gesellschaftlicher Er» fcchru-.g, andern er war eine Schatksnatur, und er konm: fernen lustigen Einfällen nicht recht widerstehen; auch g ihm der wirkliche Lebensernst ab, und er übte fei en Witz oft bei Gelegenheiten, wo er durchaus n'cht angebracht war. Selbst den Landgrafen Friedrich von Hessen-Kassel, der ihn zum Kammer- asseffor und Hoßunker gemacht hatte, «kor er stch zu» weilen als Zieffcheibe,'scines Muthwillens. Als einmal einige Engländer bei Hofe vorgestellt werden sollten, gab er ihnen den Rath, in der Audienz I auf den Fürsten zuzuschreiien und ihm, wenn er stch auch wehren sollte die Mappen seiner Westentaschen eStfiifipn- her wäre ein Sonderlina der gewisse zu küssen, der Fürst Ware ttn Sonoemng, oer grw Ergenherten hatte und dessen Gunst man daher lerchr vertagt worden. Es steht" auch die Tbetlnahme der i erringen fonifte, wenn man seinen Schwachen hmvlgte. Präsidien der parlamentarischen Körperschaften zu er- Die Engländer ließen sich auch wirklich bupiren, uns — Es ist der^Ausstellungsleitung gelungen, die man kann sich ausmalen, wie seltsam feierlich diese Orgelbau-Firma Seifert in Köln-Marmsseld Audienz verlief . . . Wenn der Landgraf selbst die •r*"™ *1“* "----kl* *”6“v Spässe des Hofjunkers leicht nahm, so kam dieser bei
vv. 2u..L#1äftn, einer geborenen Prinzessin Brandenburg-Schwedt, weniger gut an. Eines Tages gelang es ihr sogar, ihm eine Schlinge zu legen, in der er sich fing. Sie hatte «ne Hofdame, ein Fräulein Henriette v. B., die'von der Natur sehr stiefmütterlich bedacht war. Diese kam Knigge so komisch vor, datz er sie sofort nach ihrem Eintritt in die Hofgesellschaft zur Zielscheibe seines Witzes machte. Er stellte sich nämlich in sie verliebt und machte ihr mit meistevhaft gespielter Leidenschaft den Hof. Als er aber einmal gerade im besten Zuge war, stand plötzlich die Landgräfin vor den beiden, und nun übernahm sie die Weiterführung des Lustspieles. „Das freut mich, wem lieber Knigge," sagte sie einfach, „daß ein Mann «ne Sie meine liebe Henriette heimzuführen beabsschngt- Meinen Segen haben Sie und . . . Auf einen Wmk von ihr näherten sich jetzt die übrigen Thellnehm« der Gesellschaft, und die Fürstin theilte ihnen alsbald mit, daß Hr. v. Knigge und Frl. v. B. verlobt wären. Knigge fand nicht den Muth, zu widersprechen, und Henriette widersprach erst recht nicht, um seine Laufbahn nicht zu schädigen, machte Kmgge gute Miene zum bösen Spiel und heirathete Henriette wirklich. Als er aber später trotzdem in Ungnade fiel, trennte er sich wieder von ihr.
* Früh krümmt sich. Lehrer : „Nun, Zipfel, was ist die Hälfte von einem Viertel?" — Schüler (Sohn eines Wirthes): „Schaum!"
bekannte Orgelbau-Firma Seifert zu »eranlaffen, eine große Konzert-Orgel, die außer 36 Registern noch 8 Hochdruckstimmen enthält, in der Fest- . ■ örtnfinrzi ÄaU®eß;B- ?urch Hvchdruckstimmen die für °«^graf Westdeutschland noch neu find, erhält die volle Orgel eine Kraft von ca. 70 anderen Registern. Der Onganist von St Rochus, Herr Meis en-Düsseldorf, ist von der AuSstellungSleitung gewonnen worden, das Werk wöchentlich einmal zu spielen. Zu diesen Vorführungen ist freier Zutritt. Vereinen steht das Werk zur Verfügung, ebenso Privatpersonen. Die Bedingungen dazu sind auf dem Ausstellungsbureau zu erfahren.
* Hine aufregende KnkdeSnng. In einem nord- böhmischen Blatte findet sich folgendes „Eingesendet": „Ich war viele Jahre in Galizien als Kavallerieoffizier in Garnison. Da wurde auch einmal der Besuch des Kaisers in einem dortigen S ädtchen in Aussicht gestellt. Die Stadtgemeinde rüstete zum würdigen Empfang der hohen Gastes und es wurden sogar die Straßen gesäubert. Zahllose Fuhren mit altem Mist wurden fort« geführt — und siehe da, nachdem man so viel Schmutz abgeräumt, entdeckte man noch ein altes, noch gutes Pflaster. — Die ältesten Leute wußten sich nicht dessen zu erinnern. Nun können Sie stch die allgemeine Freude in dem Städtchen denken. Wie wäre er, wenn man auch in Tur« einmal den Versuch machen und einmal die Straßen reinigen würde, vielleicht ist auch da »in Pflaster zu entdecken. Ein Kavallerieosfizier des Ruhestandes." — So beißend die Satire ist, immerhin mag ein Körnchen Wahrheit in der Hyperbel stecken.
* Di« IShne unserer Kokdake«. Interessante Untersuchungen übet die Zähne unserer VaterlandSoer- theidiger hat ein BreSkauer Zahnarzt, Professor Dr. Bruck, angestellt; er berichtet darüber in einem militärischen Fackblalt. Er unterzog 8000 Soldaten im Durchschnittsalter von 22 Jahren einer Prüfung und stellte fest, daß von diesen nur 184 frei von schlechten, stockigen Zähnen waren; auf die verbleibenden 2816 Mann kamen im Durchschnitt etwa neun fchlechte Zähne. Professor Bruck leitet auS diesem Befunde die Noth- wendigkeit her, daS Gebiß unserer Soldaten während ihrer Dienstzeit regelmäßig zu untersuchen und zu be«
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