Erscheint täglich, xl Ausnahme der Soun- und Feiertage. vierteljährl.
§,,,,»t>r»i» ohne Bringerlohn und Bestellgeld in Kulda und aus- HtrtSlM.bOPf.
KmdaerMZeitung
InfH-tn M einspaltige Betiü zeile oder der« Rauml5Pfg.,Re« Hamen die Petit» »eile 25 Pfg.; 6ei Wiederholungen wird entsprechend^ Rabatt gemährt,
■*1^^ £*&£**• mit Anterhaltungs -Meikage „IlknMrte Sonnlags-Ieitung"
Jli 86.
Jutöa, Mittwoch, den 16. April 1902
29. Jahrgang.
Uermi$cbte$
y
ein Vergleich zwischen den
verschiedenen Bestimmungen und Verhältnissen
Börsen-Conrse Otto Goebel, öankgksihiist h filh !<»i>rMlr Joseph Schmitt) MWchM
Cours.
CourS.
Cours.
101.50
4
Mittelmeer
98.40
142.30
4
VI E. .
101.30 101.
68 60
68.60
4 Mitteld. Bodkr. 1909
133.
133.70
3*/a
von 1886
3'/,
1906
158.25
8V«
abg.
111*20
81,
99.90
99.80
130.
78.80
98.90
98.90
32.90
101.801101.30
95.75
95.75
4
103.70
420.
Oesterr.
349.50
3°/.
91.20
197.— 194.70
Anleihen. . Eisenb.. Anl.
98.40
102 50
102.30
96.20
102.30
96.20
4
4
5
4
4
4
4
4
110.50
98.80
101.90
101,30
90 20
91.10
99.50
100.30
382.—
347.—
109.-
148.- 102 60
99.—
99.20
103.-
139.20
103.—
139.25
18.
30.
112.75
201.50
164.60
166.50
163.20
201.75
5
4
95.40
95.40
63 90 11150 101.70
9190
4
4
3
30.20
82.-
420.-
3°/,
4°/e
3'/' 4
4
4 3'/, 3‘/, 3'/-
3*a 3', 3*a
85.60
83.80
79.50
72.80
72.90
101.70
65.40
66.50
66. -
98.40
33.
348.
153.40
128.70
109.50
108.75
90.-
66.55
101.50
101.65
91.90
90.40
3 Livorneser ....
3 Süditalien. (Merid.) .
4 Ruffische Südwest gar.
schließen könnte.
Interessant ist
B. Ausländische. 31/» Französische Rente.
■. St. B. v. 83 l.b. 8. Em. 9. Em. . . 10 Em.. .
Ergänz.-Netz
VII E. 1906 VIII 1911 abgest. . unk. 1905 „ 19 7
112.—
142.75
85 50 83.90 78.70 72.80 72 90
100.— 100. -
101.20 100. -
10130 101.-
96.101 96.10
90.101 96.10
100 30 100.
100.75 100.75
„ Ryäsan Koslow Wladikawkas v.97 gar. Portugies.G.-B.sBaira Baixa) . . .
Bankaktien.
4 3'a
3
4
3'/-
4
4
3'/'
3la
Griechen E. B. v. 90 „ Monop -Anl. Italienische Rente.
Norwegen Anleihe.
Oesterr. Goldreme „ ^ronenrente
unk. 1904 Vereinsbank ,, abg.
106.75
143. -
102.60
112.-
140.—
90.-
85 50
97.-
97.-
66.20
100.20
67.-
66.10
11480 207.70 165.-
168.20 164.30
203.20
107.-
111.—
4 Fuld.Stadtanl.v.1901 Ztaatspapiere.
L. Deutsche.
3*/a Reichsanleihe . . .
3 .....
3*/a Preuß. Konsols . .
3
3*/i Bergt.MSrkische C.. 3*/a Bad. St.-Anl. abg.
3
101.50
102.50
96.-
96.-
96.-
100.-
98.80
99.10
91.—
101.60
97.90
einzelner Bundesstaaten. Nach den bestehenden Vorschriften soll in Preußen die Zahl der Schüler, die in demselben Raume durch eine« gemeinsamen Lehrer gleichzeitig unterrichtet werden, nicht größer als 80 sein. Die Vorschrift ist also ganz gut. Aber in Hunderten von Fällen achtet man ganz einfach nicht darauf. UcbrigenS kann, wen» die Zahl der Schüler größer wird, mit der Genehmigung der Regierung die Halbtags« schule eingerichtet werden. In Württemberg betrug die Höchstzahl der von einem Lehrer zu unterrichtend« n Schüler bisher 90, bei zwei Lehrern 180. Nach dem neuen G s tzentwurfe über die Volksschule sollen künftig in Württemberg bei einer Zahl von mehr als 70 Schülern zwei Lehrer, bei mehr als 160 Schüler« drei und bei mehr als 240 Schülern vier Lehrer angestellt werden. Bei dem Vorhandensein von zwei Lehrerstellen soll in allen Fällen die erste und bei mehr als 150 Schülern auch die zweite Stelle mit einem ständigen Lchrer besetzt werde«. I« Bayern kann eine Gemeinde erst dann zur Er- richtung einer neuen L-hrerstelle angehalten werde«, wenn tie Zahl der Schüler ünter einem Lehrer nach einem fünfjährige« Durchschnitt die Zahl 100 übersteigt. Diese Bestimmung pflegt aber eingehalten zu werden. Deswegen ist sie mehr werth, als wenn eine günstigere Bestim- mung auf dem Papiere steht, in sehr vielen Fällen aber lange Jahre hindurch mit erstaunlicher Kaltblütigkeit vollkommen unbeachtet bleibt.
Wiffenswirth ist es auch, wie der neue württembergische Schulgesttzrntwurf die Schulaufsicht regeln will. Die Bezirksschulaussicht war bisher einem Geistliche« im Nebenamts anvertraut. Nach der neuen Vorlage soll fortan in größere« Bezirken die Bezirksschulaufficht im Hauptamts ausgeübt werden, entweder von Geistlichen oder von Schulmännern. Erstens aber solle« die bisherigen Bezirksschulinsprktore« im Nebenamte in der Diaspora beider Konfessionen beibehalten werde«. Zweitens solle« Schul- männer nur zugelaffen werden in größeren Städten oder in solchen. Bezirken, die räumlich nicht zu weitläufig nnd nach der Konfession geschloffen find. Drittens soll den Oberkirchenbehörde« die Bestimmung darüber vorbehalten bleibe«, ob fie die Visitation des Religionsunterrichtes den künftigen Bezirksschulaufsehern überhaupt anoertrauen, oder aber durch einen Geistlichen des Bezirkes vornehmen taffen will. Viertens sollen, getrennt von einander, ein evangelischer und ein katholischer Oberschulrath eingesetzt werden — das alles sieht ganz anders aus, als in Preußen, wo man diese Rücksichtnahme auf das GlaubenSbekenntniß gar nicht kennt und je länger, desto mehr Laien als Kreis fchulinfpektoren einsttzt.
In Württemberg denkt man anders und weit »effec über die Schuldinge, als i« Preußen. Und )te preußische Regierung könnte nichts Besseres thun, als diese württembergischen Schulgrundsätze mit der konfessionellen Volksschule sich zum do:» tresfiichen Muster zu nehmen.
4 Albrechtsbahn i.Silber 4 Böhm. Wstb. strfr. i. S.
5 Dux-Bobb.Em. 74 i.G.
^eJteF^SJrlget Cour,.
Letzter | Voriger Coxr«.
98.60
102—
101.30
4*/a „ Silberrenle
41/« „ Papierrente
4'/a Portugies. St.-Anl.
5 Rumän.am.Rte.v.81/8
94.—
94-
94.—
89.-
89.-
101.-
102.70
97.-
83.— I 83.90
99.80 400.-
1C0.80 401. -
0.92/3 v. 90
Kred. G. 1909 „ 1906
Preuß. Bod.-Kred.» «.-S. XVIII1910
„ Hyp.-Ättienbk.
VIII. - XII. „ „ unf. 190)
„ „ unk. 19J5
„ „XIILu.XIV.
„ „ unk. 1905
Deutsche Reichsbank . . Franksurter Bank . . . Berliner Handelsgesellsch. Breslauer Disk. Bank. Darmstädter Bank . .
Deutsche Bank . . .
Deutsche Eff.-u.Wechselb. Deutsche Bereinsbank . Deutsche Hypothb. Mein. Diskonto, Kommand.-An. Dresdener Bank .
FrankfurterHypothekenb. Mitteldeutsche Kreditbank Oesterr.-Ungar.-Bank . Oesterr. Kreditanstalt .
Industrielle Aktien. Badische Anilin-u.Sodaf. Höchster Farbwerke . . Elektr. Schuckert, Nürnb.
„ Siemen? L Halske Filzfabrik Fulda . . Bereinigte Schuhs. Fulda Nordd. Wollkämmerei
Kergwerks-Aktien.
Bochumer Gußstahl . .
4 4
4
3
4
4
4
4 cono. Elisabeti,bahn
4 Oesterr. L-. kalb ahn .
3>/> Cass. LandeSkr.-Obl. 3'/» «
4
4 Gr.Heff.St.-Anl.v.9S 3>/i „ Anl., abg. .
3 Sächsische Rente
4 Württemberger v 91
89.60
86.-
97—
97—
94.50
94.50
94.50
89.-
89.-
101.-
102.70
97.—
5
4
3
5
4
3
3
3
3
95.40 95.40
95.80
100— 100.20 101.50 102.50
96— 96— 96.-
100—
94.50 99.30
91.80
101.65
97.90
o Bolksschuleinrichtungen.
Es gehört zu den preußischen Uebsrlieferungen, die Volksschule in Preußen al« das erst- Institut ihrer Art in der ganzen Welt darzustellsn. Nun wird Niemand leugnen, daß im allgemeinen die preußischen Volksschulen gut find. Aber auch im preußischen Volkrschulwesen gibt er arge Mängel, und namentlich find in manchen preußischen Landertheilen die Volksschulklaffen in einer so ungeheuerlichen Weis« überfüllt, daß daran auch dar allerbeste Unterrichtssystcm scheitern muß. In Oberschlesten beispielsweise find Schulklassen mit 130, 150 und mehr Schülern unter einem einzigen Lehrer keine ungewöhnliche Ecscheinung; und wer schon einmal Gelegenheit dazu gehabt hat, den Bildungsgrad der Schüler solcher Schulen mit demjenigen anderer Volksschüler zu vergleichen, die unter geeigneteren Verhältnissen urterrtchte wurden, der weiß ganz genau, wie weit jene hinter dem Bildungsdurchschnitte zurückblmben, den man heutzutage im allgemeinen verlangt. Und da« Kapitel von den „Schulpalästen" ist leider auch nur zu bekannt. Man pflegt in Preußen erst für allerhand andere Dinge zu sorgen, bevor man an die Bedürfnisse der Volksschulen denkt. Die so häufig erhobene Forderung, mehr der dringlichen Kulturaufgaben eingedenk zu fein, ist darum vollauf berechtigt.
Das find Dinge, von denen man sagen kann, sie gehen wider den preußischen Volksschulplan. Aber auch der preußische Schulplan selbst steht an Vortrcffl chkeit nicht mehr voran. Der neue Schulplan für Württemberg übertrifft Ihn in manchen Stücken, so namentlich in den Bestimmungen über die höchstens zulässige Zahl von Schülern unter einem Lehrer. Der neue Plan ist zwar noch Entwurf der Regierung; aber that- sächlich kann es schon j tzt gar nicht mehr vor- kommen, daß in Württemberg und in den anderen süddeutschen Bundesstaaten einzelne Schulklaffen in so unverständiger Weise mit Schülern überladen werden, wie das stellenweise in den östlichen preußischen Landertheilen vor kommt — auch nur in den östlichen! In westpreußischen Provinzen würde man sich solchen Mißbrauch auch nicht gefallen lassen. Namentlich sieht es schlimm au» in den Bezirken mit theilweise polnischer Bevölkerung. Für diese pflegt man auch noch das Schlechteste für gut genug zu halten, während man gerade in diesen Bezirken gar nicht genug Sorgfalt auf die Volksschule und ihre Behandlung verwenden könnte', wenn man die Kulturhebung in diesen Lander- theilen vom rechten Ende her anfaffen wollte und die Kulturaufgaben de« DeutschthumS in durch dachterer Weise al» jetzt durchzuführen sich ent-
> Buderus Eisenwerke . . 1 Eschweiler Bergb. . . . 1 Gelsenkirchener Bergb.
1 Harpener Bergb. . .
1 Hibernia Bergwerk . .
' Laurahütte . . . Verzinsliche Kosse.
4 Bad.Präm.lOOTHlr.
4 Bayer. „ lOOTHlr.
Donau-Regul.lOOll. ^/aGoth.Präm.lOOTHlr.
1. Em. . . .
3 Holländ-Kom.lOOfl. 3*/a Köln-Mind.IOOTHlr. 3'/a Lübecker kO Thlr. .
3 Madrider 100 Fs. . 4 Mein.Präm.lOOTHlr. 3*/a De ft er r. 6.1854 250 ff. 4 Oesterr.v.l86O5OOsi. 3 Oldenburger 4OTHlr. 21/» Raab-Grazer 150 fl.
incl. Anrechtschein 3 Türkenloose 400 fl.. Unverzinsliche Kaufe.
Anbach-Gunzenl. 7 fl. Augsburger 7 fl. . . . Braunschweiger 20 Thlr. Finnläudische 10 Thlr. . Freiburger 15 Fs. . . Mailänder 45 Lire . . Mailänder 10 Li:e . .
31/» Nassau. Landesbk. P 3 „ 0
4 Pfälzische Hyp.-Bank 3'a „
4 PommerscheHypoth.» Aktienbk. unk. 1906 3'/a „ unk. 1906
4 Preuß Central-Bod.-
4 Hamb. Hyp.-B. 1910
4 „ 1905
abgeft. .
unk. 1935
Umrechnung: 1 Psd. Sterling — Mk. 20.40. 1 Frc., Lira, Peseta — 80 Pfg. 1 Oesterr. Gulden (Gold) — 2 Mk 1 n,nPrr .'ar-..... -iL.........._ ..
_____________1 °"-r G°ld.Rubel = Mk. 3.20. 1 Rubel, 1 alter «redit-Rubel = Mk. 2.16.fll Peso = Mk. 4. 1 Dollar^4.2o! 7 Guld-n^üdd-ut che Sun9 = £°n ~1S Banko"- M^"l U0 ^ri9er
Elisabethb. steuerpfl. . „ steuerfrei.
Ferdin.Nordb.v.87gar.
Franz Joseph Bhn.i S.
Galiz.Carl Ladw. Bhn. v.9O i.S. . - .
Kasch.-Oderb.v.89 i.G. „ i. S.. .
Oesterr. Nordwestb. v. 74i.G. . . .
„ Lit. A. i. S.
Oesterr.Südb.(Lomb.)
Oesterr.-Ung.Staatsb.
4 Rumän. äuß.Rt.v.89
4 Russische Kons. v. 80
4 Ruff. Kons. E.B.V 89
Q1 * Sine A«flct im Kerze« «ingeheitt. In der 31 Versammlung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie stellte Professor Trendelenburg in Leipzig einen Patienten vor, der sich eine Kugel in die Brust ge- schossen hatte. Der Verletzte kam sterbend in die A Da die Herzgegend nicht verbreitert war, der Puls schwach, aber doch zu fühlen war, wurde abge- wartet, und richtig schloß sich die Wunde und der Pa- tieut wurde gesund. Die Röntgen-Aufnahme ergab, daß die Kugel im rechten Ventrikel sich befand. Während der PulS im Laufe deS HeilungsprozeffeS sehr unregelmäßig wurde, beruhigte er sich später, und Professor Trendelenburg glaubt dies folgendermaßen erklären zu können: Bei den Durchleuchtungen des Verletzten sah man, wie die Kugel im rechten Theile des Herzens fortwährend herumsprang, während fie später feststand. Diese erstere Periode war die des unregelmäßigen PulseS, die zweite die deS wieder regelmäßig gewordenen. Noch später heilte die Kugel im Herzen vollständig ein und der Mann lebt und fühlt heute nicht die geringsten Beschwerden.
,, ' Nnlerkkeider. Mit dem Tragen von .Unter- kleidern" verbindet man heutzutage oft den Begriff deS Altväterischen, Philisterhaften. - ^r wenig Jahr- zehnten galt es mit mehr Recht alS ein Zeichen deS Fortschrittes und der Zivilisation. So schnell ändern fich die Sitten und Gebräuche. Das klassische Alter- thum kannte keine Unterkleider; auf bloßer Haut trug man die weiten, faltigen Gewänder, — die Reichen in der kühlen Jahreszeit aus Wolle, im Sommer au» Lianen — die Masse des Volker während des ganzen Jahres aus groben wollenen Stoffen. Die Ritter und Knechte des Mittelalter» trugen ihr WammS (welche» ein Unterkleid für die Rüstung bildete) unmittelbar auf der Hauk — und Staub, Schweiß, Unsauberkeiten aller Art wögen ern böses Stelldichein sich daselbst gegeben haben Die Seuchen deS Mittelalters hätte» nicht eine L? !?Ä*bare Zahl von Opfern gefordert, hätten die Aussätzigen und Pestkranken nicht ihre Kleider auf bloß« Haut getragen, sodaß dieselben den späteren Besitzern den AnsteckungSstoff unmittelbar überlieferten und gleichsam etnimpften. Die Pest wurde aus dem Oriente nach Marseille eingeschleppt durch Gewänder auS Tuch. Auf gleiche Weise verbreitete fich noch im Jahre 1711 mit dem Verkaufe getragener Kleiber die Pest in dem Städtchen Reppen bei Frankfurt a. d. O. Erst in dem späteren Mittelalter begann der Gebrauch von.Hemden", welche ursprünglich als Verzärtelung galten und ebenso zum „Unterkleid" für die harten, die Haut kratzenden Oberkleider diente, wie diese den Rittern al» Unterlage unter Rüstung und Panzerhemd. Im fünfzehnten Jahrhundert wurde der Gemahlin Karl» yil. al» Zeichen des besonderen Luxus, welchen fie trieb, nachgerühmt, daß fie die einzige Dame in Frankreich fei, welche mehr als zwei leinene Hemden befaß. Noch tm folgenden Jahrhundert war der Besitz von Hemden so selten, daß es wiederholt vorkam, daß eine Fürstin einem Fürsten ein einzelnes Hemd schenkte, und in vielen Gegenden Deutschlands hat sich mit dem heutigen Tage die Sitte erhalten, daß die Braut dem Bräutigam ein von ihr gefertigtes Hemd schenkt; — epenfo fertigen noch heute in manchen Gegenden die Frauen für sich und liebe Angehörige ein Leichenhemd, wie es früher als seltene Zierde und Schmuck geliebten Tobten gewidmet wurde, so daß Mancher damals im Sarge zum ersten Mal ein Hemd trug.
* der ^hysikstuude. Lchrer: „Wir kommen nunmehr zur Optik. Schultze, erklären Sie mir zunächst, was Licht ist?" — Schultze: „Licht ist alles, wa» wir sehen können." - Lehrer: „So, na, ich sehe Sie auch, aber ein Licht find Sie nicht."
* N" 5«8 des Aerzens. „Mein lieber Marquis ' "4 wuß den erken, Sie find sehr zerstreut — anstatt
4 RH.'Wests.Bdkr.l910r 3*/» „ 1908r
4 Südd. Bod. Krcditb.
3 >/a
4 Westd-Bod.-Kredit.- Hypbk unk. 1909 3'/a „ unk. 1907
4 Bayer. Grundrente Eisenb.-Anl.
einen Schachzug zu machen, küssen Sie meine Hand— * — „O, das ist ein sehr „feiner Schachzug' ernt mir, Madame--ich hoffe damit meine „Partie zu ge
winnen" —
* Vorwort. „Da, steh her, Mann, wie schön die Blumen wieder geworden find, weil ich fie in den Regen '»ausgestellt hab'." — „Weib, warum hast Du Dich denn nicht gleich dazu gestellt?'
* Natürliche Folge. „Der Rock fitzt Ihnen wie angegossen." — B.: „Nun ja, ich habe mir ihn auch angepumpt."
4 Jtal.National Bk.strfr.
5 Oesterr. Staatsdom. .
4 Pest. Ung. Komm.-Obl.
Ser. II rzb. 102
4 „ Pfandbr. Ser.III
4 Schweden von 1878
4Rhkin.Hyp.-Bankl902r
4 „ „ 1937t
3*/i „ unf. 1904
Meininger 7 fl. , . .
Neuchateler 10 Fz.
Oesterr. v. 1864 100 fl. .
Oesterr.Kredit 6.58100 fl.
Pappenheimer 7 fl. .
Ungar. Staats 100 fl. .
Benetianer 30 Lire . .
ReichSbank-Diskonko: Lom.bard. Zinsfuß:
382.50
349.—
4 Frkf.Hypkv.verl.(lOO) 4 „ „ unk.1902
4 „ „ „ 1905
3l/i „ „ verloozb.
3 7s „ „ unl.1906
4 Württ. Hypbk. 1900r 3‘/>
____AMTLICH GLÄNZEND BEGUTACHTET;___
®SALUTARISgi
TOILETTE-FETT-SEIFE WF
Unütertr«ffeH fir B»«t-» rein,p,lege, Rein, wild, sparsam.
C. Naumann, Seifen- u. Parfämeriefabnk, Ottenbach a.M.
Warktkrrichtr.
’ Iraustfnrl, 14. April 1902. Amtliche Notirun, der «iehmarkt-Preise. Zum Verlauf standen: 436 Ochsen, 46 Bulle», 789 Kühe und Färsen (Stiere und Rinder), 825 Kälber, 246 Schafe und Hümmel und 1306 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht Ochse»: a. vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwerth» bi» zu 6 Jahren 64-67 M., b. junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 57—60 M., c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere 62-54 M., d. gering genährte jeden MterS 00—00 M. Bullen: a. vollfleischige höchsten SchlachtwertheS 54-56 M„ b. mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere 50—52 M., o. gering genährte 00—00 M. Kühe und Färse« (Stiere und Rinder): a. vollfleischige, auSgemästete Färsen (Stiere und Rinder) höchsten SchlachtwerthÄ 58—60 M., b. vollfleischige, ausgemästete Kühe höchsten SchlachtwertheS biS zu 7 Jahren 55—57 M., c. ältere auSgemästete Stifte und wenig Igut entwickele jüngere, Kühe und Färsen (Stiere und Rinder) 43—45 M., d. mäßig genährte Stifte und Färsen (Stiere und Rinder) 32—84 Ml., e. gering genährte Stifte und Färsen (Stiere und Rinder) 80—31 M. Bezahlt wurde für 1 Pfund Schlachtgewicht: Kälber: a. feinste Mast- (Vollm. Mast- und beste Saugkälber 80—82 Pf., b. mittlere Mast- und gute Saugkälber 78—76 Pf., 0. geringe Saugkälber 65 bi» 68 Pf., d. ältere gering genährte Kälber (Fresser) 00—00 Pf. Schafe: a. Mastlämmer und jüngere Mast, hämmel 63—64 Pf., b. ältere Masthämmel 59—60 Pf. c. mäßig genährte Hämmel und Schafe (Märzschafe) 50—52 Pf. Schweine: a. vollfleischige der ferneren Raffen und deren Kreuzungen im Alter bis zu VI* Jahren 65—00 Pf., b. fleischige 64—00 Pf., o. gering entwickelte, sowie Sauen und Eber 56—58 Pf., d. ausländische Schweine (unter Angabe der Herkunft) —• Pf. Bezahlt wurde für ein Pfund Lebendgewicht: Kälber a. 48—50 Pfg. b. 44—47 Pfg., Schwei», a. 51-00 Pfg., b. fleischige 50 Pfg. Geschäft in Hornvieh schleppend, Ueberstand unbe- deutend, in Kleinvieh gut, Markt geräumt. — Aus Oesterreich standen 81 Ochsen und 7 Bullen zum Verlauf.
Neklamr»- **> A«zei,e«theil.
Prima reinwollene Herrenstoffe: Komm- ^ru-Gheviots, Kurkins, Koben, «irtrys, sowie solide Domenkleiderstoffe empfiehlt
zu Iaörikpreism
in reicher Auswahl und allen Preislagen die [1832
VeriaMieierlaie ier TnctfaH Filia,
Marktstraße 21, gegenüber dem Ballhause.
„ 1908 I 95.80
4 Mein Hyp -B.unk.19^0 1100.15 1 „ VI E. . 100.25
154.20 153.50 191.— H90.80 153.751152.10
9180 91.80
137.50 137.70
207.50 207.30 105.501105.70 120.501120.50 180.—1129.
189 501189.50 138.50 138.70 189.- 189.- 110.50 110.40 114.501114.90 212.30 212.40
101,70,101.70 3 Oefter.St.-B. von 1895 96.—§ 96.—13 Prag-Durer
10150.101.6013 Raab-Oedenburg.(alte) 97.70 97.5013 Raab-Oedenb. von 91
! p „ von 97 101.60 101.80 4 Kr. Rudolfb. (Salzkg.) 96.20 96.20 3 Italien. Eisenb.-Obl 101 50 101.50 4 .. Mittelmeer
3*/a „ Goldanl. v. 94
94.-
— _
101.75
101.80
31/» Schweden v. 80. abg.
100.60
—.—
92.10
92,10
4 Serben (amort.)
67.10
67.10
101.75
92.—
101.80
92.—
4 Spanische Rente
5 Türkest Zoll-Obl .
10240
1 79.70
98 50
99.60
4 Ungar. Goldrente .
101 —
101.15
IGO, —~
100.40
4 „ Kronenrente
98.30
98.30
92.90
92.90
3'/a „
89 20
89.20
102.75
102.75
4 ’/a „Eisb.-Gldanl. 89
101.75
101.60
105.—
105.—
4’/. „ „ Slbanl. 89
10120
101.25
100.—
91.60
100.20
91.60
4*/a „ Jnvestitanl.88
101.10
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5 Argentinier abgest
8110
80.70
99.50
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4 V» „ auß. v. 88
72.-
70.50
104.—
104.-
ö'/a Chinesische St.-Anl.
—.—
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105.40
5
99 70
99.85
100.—
100.-
4*/i
90 20
90.40
90.30
90.20
4 Egypter unifizirte
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5 Mexik.kons äuß v.99stsr.
100 60
100.50
100.20
100.25
gypothekkn-pfandbrirsr.
4 Bayer. BrSb.Münch.
102.—
102. -
102.—
102.—
3>/,
97.80
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38.-
38.20
4 „ Bereinsb.Nürn-
44 20
43.90
berg unk. 6.1905
101.80
101.80
100.90
3'/- „
97.75
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4 „ Hyp.- u Wchsb
102.40
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4 „ „ (unolb.)
103.60
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98 40
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99.50
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97 70
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4 „Bodkr -A.Würz 1909102.20
102.20
82.10
82.-
3'/,„ „ 1907
96-
96.
101.50
101.40
4 Frkf. Hypbk. XIV. 1900
101.—
101.
101.60
101.70
4 „ Ser. XVIII 19 5
101.80
101.80
43.50
43.50
4 Frkf. Hypbk. Ser. XVI
28.50
— ■■ ■■
u.XVII unk. 1910
102 80
102.80
97.-
96.70
3"a „ Ser. XII u. XIII
96.50
96 50
97.-
97.—
3‘/i „ See.XVunk.1906
96.70
96.70
88.50
83.-
37» „ Ser. XIX 1906
97.60
97.60