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3. p«»3<lUr ix 5xi>«. mit Zlnlerhaltungs -Meikage „Zllustrirte Sonntags-Zeitung."

Juköa, Mittwoch, den 19. März 1902.

Jli 65.

29. Jahrgang.

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war. Die englische Besatzung von Klerks- dorp suchte in das Gefecht einzugreifen, wurde aber von den Buren zurückgetrieben.

dieser Vereinigung, bei Twebosch, an, während Oberst Grenfell von einer anderen Burenabtheilung gegen Klerksdorp zu festgehalten wurde, und schlug Methuen so aufs Haupt, daß die Trümmer der Streitmacht desselben in westlicher Richtung bis über die Betschuanaland-Grenze nach Maribogo und Krai- pan flüchten mußten.

Der dritte Erfolg der Buren ist in dem er­neuten Borbrechen Dewet's zu erblicken, der von Osten her Dem vorstehend besprochenen Kampfplatz zuzueilen scheint. Er hat in Begleitung von Steijn die Haupteisenbahnlinie in westlicher Richtung bei Wolvehoek, etwa 30 Kilometer südlich von der Stelle überschritten, wo die Eisenbahnlinie den Vaalfluß kreuzt. Wie der .Standard' durch seinen Brüsseler Berichterstatter erfahren hat, ist der erfolgreiche Vor-

Vorgängern in Verbindung gebracht worden. Die ersteren wollten vor 300 Jahren den See trocken legen, aber ihre Apparate erwiesen sich als unvoll­ständig. Humboldt spricht davon, daß die Smaragden, die im See lagern, Millionen werth sind, und die Indianer finden nach einem Sturme immer noch Gold und Edelsteine am Rande des Wassers. Bei den jetzi­gen Operationen soll der See von unterhalb seines Beckens in Angriff genommen werden. Ein Tunnel wird in den Berg gebohrt, dann wird ein Schacht angelegt, um den See „abzuzapfen", wobei Siebe die kostbaren Edelsteine, die mitgerissen werden könnten, auffangen sollen. Wenn dann das Becken leer ist, wird das große Geheimniß der Jahrhunderte gelöst sein.

* Ei« „amerikanisches Duell." Eine drollige Anekdote erzählt der ,Temps': Zwei Amerikaner, die aufeinander eifersüchtig waren, beschloffen, sich zu duelliren. Das Duell sollte mit Pistolen auSgefochten werden, und zwar in einem Hotelzimmer und — im Dunkeln; jeder sollte nach Belieben schießen, aber als Leitstern sollte das Feuer der Cigarette dienen, die jeder rauchen sollte. So geschah es; die Waffen wurden geladen, und als der tragische Moment gekommen war, erschütterten zwei furchtbare Knalle das Hotel; der Wirth und das ganze Personal stürzten ins Zimmer — schon glaubten sie ein schreckliches Schauspiel zu sehe n, aber es war nichts, man ist nicht umsonst Aankee. Die beiden Rivalen lagen jeder friedlich auf seinem Bett und nirgends sah man einen Tropfen Blut — beide hatten dieselbe lichtvolle Idee gehabt, die Cigarette angezündet auf einen Schrank zu legen und vom Bett aus zu schießen.

Auch bei der Seglerflotte stehen Ham­burg und Bremen durchaus an erster Stelle, doch ist hier das Uebergewicht Hamburgs nicht so be- deutend wie bei den Dampfern. Hamburg be­sitzt 4O°/o, Bremen dagegen 31°/« der gesammten Segrlschiffstonnage. Daneben sind in erster Linie nur noch die oldenburgischen Weserhäfe» Elsfleth und Brake mit einem Antheil von 7°/« und 4°/«, sowie Rostock mit 3°/« und Emden mit 2% von Bedeutung. Barth, Stralsund, Geestemünde und Papenburg bleiben schon unter 1°/«.

gebiet kommen fast allein hölzerne Segelschiffe vor, und auch im Nordseegebiet sind noch nicht ganz 23°/« aus Eisen oder Stahl. Auffallend ist in dieser Beziehung das Verhältniß von Hamburg und Bremen. Während auch in Hamburg die hölzernen Segelschiffe vorherrschen — nur 43% sind von Eisen oder Stahl — sind in Bremen mehr al« % aller Segelschiffe ganz von Stahl oder Eisen und von diesen die Mehrzahl sogar

den Segelschiffen halten sich die Altersklaffen unter und über 15 Jahre in beiden Städte», fast genau das Gleichgewicht.

Das Hauptmaterial ist bei den großen Dampferflotten Hamburg« und Bremens natürlich in überwiegendem Maße Stahl. In beiden Seestädten find 74% der Dampfschiffe ganz aus Stahl erbaut, der Rest bis auf je eine Ausnahme, einen kleinen hölzernen Dampfer, aus Eisen. In den weniger bedeutenden Seehäfen, namentlich im Ostseegebiet, überwiegt noch das Eisen als Hauptmaterial. Dampfschiffe, deren Hauptmaterial ganz oder theilwetse aus Holz be­steht, gibt eS in der ganzen deutschen Seehandels­flotte überhaupt nur noch 9. — Im Borjahre waren es 11.

Bei den Segelschiffen herrscht dagegen durchaus das Holz al« Baumaterial vor, nahezu 80% aller find aus Holz erbaut. Im Ostfee-

^et 3. Theil aller Seeschiffe, zwar 58% der Dampfer, doch nur 16% der Segler. Zwei Chronometer hatten 11% aller Dampfer und 4% aller Segelschiffe. Ein oldenburgisches Segel­schiff hatte 3 Chronometer, während nur ein Dampfer „Friedrich der Große" des Nordd. Lloyd, 3 Chronometer an Bord hatte.

Im letzten Jahrzehnt hatte die deutsche Handelsflotte an Raumgehalt um mehr als die Hälfte zugenommen, während die Zahl der Schiffe nur um etwas über 6% gestiegen ist. Für das Nordseegebiet beträgt die Zunahme sogar % des früheren Raumgehalts, während das Ostseegebiet eine Abnahme von fast 23% aufweist. Die ganze Zunahme kommt auf die Dampferflotte, die fich im ganzen genommen seit 10 Jahren mehr al« verdoppelt hat.

Auch hier ist die Zunahme für da« Nordsee­gebiet allein noch bedeutend größer, fie beträgt beinahe 135%, während das Ostseegebiet nur um etwas über die Hälfte an Dampferraum gewonnen hat. Die Seglerflotte ist dagegen in der Ab­nahme begriffen. Im Ostseegebiet ist der Raum­gehalt um 83% zurückgegangen, die Zahl der Segelschiffe um 473, d. i. mehr al« die Hälfte. Im Nordseegebiet zeigt fich dagegen eine geringe Zunahme.

Die Schleppschiffe haben ihren Raum- gehalt in den letzten zehn Jahren mehr als ver­vierfacht.

stroom, nachdem ihnen am 24. Februar bereits ein Convoi dort weggenommen

zwar zur größeren Hälfte aus Stahl.

Chronometer führen im ganzen noch nicht

stoß des Generals Delarey zur Entlastung von Dewet durch den burischen Oberbefehlshaber Louis Botha angeordnet worden. Da der Plan gelungen sei, könne Dewet seine Streitkräfte nun wieder reorganisiren. Botha aber hat eine feste Stellung im Süden von Ermelo eingenommen und beabsichtigt vor etwa überlegenen britischen Truppen nach Swasiland auszuweichen. Nach .Daily Expreß' sind alle berittenen Truppen zwischen Klerksdorp und Lichtenburg auf der „Verfolgung" des Generals Delarey. Was bei solchen „Verfolgungen" von sieg­reich gewesenen Burenkommandos bisher heraus­gekommen, ist bekannt. Einstweilen steht die That- sache erheblicher Erfolge der Buren fest.

£#»#»». Aeinrich Hstyfle« auS dem Orden de» hl.

Franziskus. Nach dem Flämischen herausgegeben von P. Corbinian M. Wirz, 0. 8. B. 8° 76 Seiten. Preis geb. 1.50 Mark.

Borliegendes Büchlein schildert uns das Lebe« eines deutschen Franziskaners, der im Rufe der Heiligkeit ftt.ro und dessen Seligsprechungsprozeß neuerdings in Rom eingeleitet ist. Wir haben es hier mit einem Manne zu thun, der fich nicht nur in der Klosterzelle selbst heiligte, sondern auch öffentliche Thätigkeit auS- übte und besonders in der Stadt Antwerpen als Lehrer, Mckitärfeelsorger, Prediger rc. sehr viel Gute» wirkte und selbst in den SchreckenSzeiten der französischen Revolution mit großem Erfolg thätig war. Da» Leben ist einfach, aber intereffant geschrieben und darf auf wohlwollende Aufnahme im katholischen Leserkreise rechnen.

Q Die deutsche Handelsflotte im Jahre 1901.

Das Kaiserliche Statistische Amt hat soeben ein Tobellenwerk über den Bestand der deutschen Seeschiffe am 1. Januar 1901 veröffentlicht. Rach dieser neuesten Zählung besteht die gesummte deutsche Kauffartetflotte, ausschließlich der Schiffe unter 50 cbm oder 17.65 Reg. Tons, aus 3883 Schiffen mit 2 826 400 Reg. Tons Brutto-Raumgehalt und 50 556 Mann Besatzung. Dem Raumgehalt »ach entfallen hiervon mehr als % der ganzen Handelsflotte auf die Dampf­schiffe, während in den Rest sich Segelschiffe und Schleppschiffe, etwa im Verhältniß wie 8 zu 1, theilen. Der Anzahl nach ist das Ver­hältniß dagegen fast umgekehrt; nur etwas über % aller find Dampfsch ffe.

Im Vorjahre war das Verhältniß des Raum- gehalts der Segelschiffe zu dem der Schleppschiffe noch 11:1; seitdem haben die Schleppschiffe doppelt so viel an Raum gewonnen als die Segelschiffe verloren haben.

Der bei weitem größte Theil der deutschen SeehandeUflotte gehört den beiden Hansastädten Hamburg und Bremen, liebet 80% der ganzen Tonnage kommt auf die beiden Seestädte, davon 1443 976 Reg. Tons oder 51% auf Hamburg allein und 833 860 Reg. Tons oder 30% auf Bremen. Der Antheil Hamburgs an der Dampfer flotte allein ist sogar noch größer, er beträgt 1 186 470 Reg. Tons oder 54%, der- jenige Bremens 617 291 Reg. Tons oder 28%. Neben diesen beiden großen Seestädten kommen allerdings in weitem Abstand, eigentlich nur noch Flensburg mit 4%, Stettin mit 3% und Kiel mit 2% Antheil an der deutschen Dampfer tonnage in Betracht. Dann folgen Geestemünde und Danzig mit 1%, während Schleswig, Lübeck und Oldenburg schon weit unter 1% bleiben.

Die Siblevvschisfe sind mit aanr aerinaen 1 ^findet sich in der Nähe der mit Erfolg bearbeiteten

Strafaufgaben („Ich soll meine Aufgaben ordentlich schrerben" und „Ich soll den Befehl des Lehrers be­folgen" in so und so vielen Abschriften) liefern. Als die Stunde der Erlösung kam, hörte der Schuldiener den Augustin ein Lied fingen. „Wenn ihr singen könnt, entschied er, „so könnt's auch noch eine Stunde länger hier bleiben." Dann ließ sich der Hüter de» Schulhauses nicht mehr blicken, die Knaben getrauten sich mcht, irgend etwas zu ihrer Befteiung selbständig zu unternehmen und übernachteten im Schulzimmer. Erst um 7 Uhr früh wurden sie erlöst. Die Eltern des einen Knaben, des Podola, die schon am Abend vorher der Polizei Meldung gemacht hatten, verbrachten eme verzweiflungsvolle Nacht. Der Ortsschulrath hat eine „energische Untersuchung" des Vorfalls angeordnet. . * hat sein neues große» Reifewerk,

betitelt »Da« Soldland deS «lterthums," vollendet und g°d-nkt eS im Herbste dieses Jahres gleichzeitig in deutscher Ausgabe erscheinen zu lassen.

* Ein waghalsiger Sportsmann ist der Italiener Umberto Diamanti. Der 22jährige Römer fuhr auf seinem Stahlroß im schnellsten Tempo zum Rande des künstlich erhöhten Tiberufer», sprang, ohne nur einen Augenblick die Herrschaft über sein Rad zu verlieren, auf diesem in den Fluß hinab und erreichte schwimmend das andere Ufer. Dabei langte er an demselben noch früher an als ein Fußgänger, der gleichzeitig mit ihm den kühnen Sprung wagte. Ein zweiter Versuch, den Diamanti von einer 90 Fuß hohen Uferstelle aus unternahm, war gleichfalls von Erfolg gekrönt.

* Im Karzer vergessen wurden unlängst in Wien zwei Volksschüler. Der eine der beiden Jungen, Joseph Augustin, ist ein Wildfang, der Eltern und Lehrern viel zu schaffen macht, der andere, Fritz Po­dola, ein guter und lenksamer Schüler, der nur in der letzten Zeit von feinem Klassenlehrer getadelt wurde. Beide wurden zum Schularrest verurtheilt und sollten

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HewerSkiche- An-kn«fts0nq. Alphabetisches Nach, schlagewerk für die daS Gewerbrwesen (Handwerk Hausindustrie und »abrtk) betreffenden Frage» mit besonderer Berückstchtigung der praktischen Bedürfnisse der Neuzeit und der neuesten gesetz. lichen Bestimmungen. Bon T. Kellen, Redakteur der,Effenn BolkSzeitung- und des.Gemeinnützige» RathgeberS. Leipzig, Verlag von Hilmar Klafing. 19.2. Preis gebunden 2 60 Mark. 8

„ ^°S vorliegende Werk ist ein überaus praktisches Buch, das für leben von Nutzen ist, der im gewerblichen Leben steht. Sowohl die Arbeitgeber, als auch die Arbeiter Handwerker, Kleingewerbetreibenden u. f. w. finden in diesem Werke über alle möglichen Fragen rasch und sicher Auskunft. Berücksichtigt find die Arbeiter»». ficherungSzefetze, die wichtigste» Borschrifte» der Ge- werbeordnung, das neue Handwerkergesetz und die Be- strebungen zur Hebu'g des gewerblichen Mittelstandes, daS Genossenschaftswesen, die Abzahlungsgeschäfte, die Handelsgesellschaften, die Waarenhäuser, daS Konkurs, wesen, der unlautere Wettbewerb, die Gewrrbegerichte daS Patentwesen, die Steuerverhältnisse, daS Unterricht?.' wesen usw. usw. Ferner enthält das Werk Nolizen über Gewichte, Maße und Münzen, eine Lohntabelle, eme Zinsenberechnungstabelle, Rathschläge bei Unfällen und dergl. mehr. In Folge der alphabitischen Anord. nung ist eS jebem Benutzer des Werkes möglich, sofort über irgend eine Frage Auskunft zu finden. Der Preis ist bei gediegener Ausstattung und elegantem, solidem Einband sehr mäßig. 1

Diese Szene wiederholte fich etliche Male zur große» Belustigung der einen, zum große» Mißfallen anderer Zuschauer, die einen derartigen Briefmarken-Befeuchter nicht nach ihrem Geschmack fanden.

* Ein Schatzsee. Mehrere Mitglieder des eng­lischen Unterhauses interessiren sich sehr für einen „Schatzsee" in Centralamerika; sie haben ein Syndikat gebildet, um die Juwelen und das Gold, mit dem er gepflastert sein soll, wiederzuerlangen. Es handelt sich um den „heiligen See Kolumbiens", der sich int Krater eines erloschenen Vulkans gebildet hat. Er

' Mir man Ariefmarken anfkkevt. AuS Paris wird berichtet: Das Publikum, da» sich am Donners­tag an den Schaltern des Hauptpostamtes der Rue du Louvre drängte, hatte, wie der ,Figaro' erzählt, ein sehr lustiges Schauspiel vor Augen: Eine junge, ausnehmend hübsche und elegante Engländerin, die in Begleitung ihrer Kammerzofe war, hatte eine gewisse Anzahl von Briefmarken gekauft, die fie auf die mitge­brachten Kouverts zu kleben wünschte. Sie löste eine Marke los, wandte fich an ihre Begleiterin und sagte: „Pull out your longue!" Die Kammerfrau streckte • q.,, a, .. . . I wirklich die Zunge heraus, die Dame ließ die Brief-

Die Segler flotte ist bekanntlich ständig in der marke darüber gleiten und frontale ihren ersten Brief.

Abnahme begriffen; zugenommen hat fie nur in Hamburg und Emoen gegen das Vorjahr.

Die See-Schleppschifffahrt beschränkt

K, h^d^menan durchaus erster $toci sxhx erhebliche Schlappen im äußersten Stelle mit 56 Io. Der Antheil Hamburg be« Südwesten Transvaals, zwischen Klerks. tragt nur 39 Io. dorp, Taungs und Mafeking erlitten, die

Was die Größe der Schiffe anbktrifft, so aus mehrtägigen schweren Kämpfen be­kommen für die großen Seeschiffe auch wieder standen. Und nun rückt, neuesten Nach­nur Hamburg und Bremen in Betracht. Ob- richten zufolge, Dewet aus dem Osten des wohl Bremen in den größten Dampfern Hamburg Oranjefreistaats, wo er die ihn umklam- gegenüber nur um einen zurücksteht, — Bremen mernden Blockhauslimen durchbrochen, her- M.'S.XAmS Ich-ittlich um ca. 20«/. größere DauMchlff-' t .

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Sefatjung, ba e§ wehr Püffagierdampfer besitzt. Um« kommende Gebiet. Die erste Niederlage gekehrt ist das Verhältniß bei den Seglern, erlitten die Engländer am 25. Februar Hamburg hat 2% mal soviel Segelschiffe als | bei Klerksdorp, südwestlich von Potschef- Breme«, und doch sind die Segelschiffe Bremen- durchschnittlich doppelt so groß als die Hamburgs.

Im Alter seiner Dampferflotte scheint Bremen günstiger dazustehen als Hamburg. Während dort 7 Jahre die mittlere Altersgrenze bildet, d. h. etwa gleich viel Schiffe ein Alter unter und über 7 Jahre haben, find tn Hamburg 60% der Dampfer 7 und mehr Jahre alt. Bei

Der Schauplatz dieses Burensieges liegt einige Meilen südwestlich von Klerksdorp, nördlich vom Vaal. Die aufgeriebenen englischen Truppen gehörten zu der Ab- theilung von Donop; sie bestanden aus einem Bataillon Jeomanry, drei Kompag­nien Northumberland-Füsilieren, zwei Ge­schützen nebst den dazu gehörigen Artilleristen und der Bedeckung an Reiterei; zusammen dürften die englischen Truppen etwa 1000 Mann stark gewesen sein. Diese Abtheilung ist von Delarey über­fallen und nahezu gänzlich aufgerieben worden. Lord Kitchener selbst hat nach und nach die Verluste an Todten, Verwundeten und Gefangenen auf 706 Offi­ziere und Mannschaften angegeben, so daß kaum 100 Mann ihrem Verhängniß entgangen sein könnten.

Die zweite noch empfindlichere Niederlage, die zur Gefangennahme General Methuens führte, er­litten die Engländer auf einem Marsch, den Methuen, von Vryburg an der Betschuanaland-Grenze in nord­östlicher Richtung auf Lichtenburg zu, unternahm, auf welchem Marsche er sich etwas vor Lichtenburg bei Roirandsfontein mit dem aus Klerksdorp heran- beorderten Oberst Grenfell vereinigen wollte. Delarey griff die Kolonne Methuens bereits vor

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