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mit Zlnterhaltungs Mkllag» ^Lsi'ustrirte Somttags-Aeitnng"
JE 35.
Jutöa, Mittwoch, den 12. Februar 1902.
29. Jahrgang.
0 Die Lausbahn der Ingenieure des Norddentschen Lloyd.
Wie belasst, hat der Norddeutsche Lloyd in Breme» jit den höheren Maschiniflen-(Jn. gentenr).Dienst auf seinen großen Poft- und Passagier - Dampfer» besondere Vorschriften erlassen. Di« Veranlaffung zu der neuen Etnrich- lang war dar Bestreben, m gleicher Weise wie die- für die Offiziert-Karriere durch die Stnstel- lang eigener Kadeuen-Schulschiffe der Fall war, auq für die Ingenieur - Lausbahn mehr, als es bisher geschehen »st, junge Leute mit höherer Schul- btlvung heranzurwhen, gleichzeitig aber auch den erhöhte» Anforderungen hinsichtlich der Ausbildung des Maschintsten-Personals, welche sich durch die stetige Vergrößerung der Maschinen-Mnlagen der gropen lranSattantlschea Schnell- und Postdampfer ergebe«, Rechnung zu tragen.
Bis aus weiteres werden halbjährlich am 15. April und am 15. Oktober jeden Jahres je 20 Bewerber für den Mafchinendienst ausgenommen. Voraussetzung für die Annahme ist, daß die Bewerber rm Besitze deS Berechtigungs-Zeug- nifieS für den Emjäyrtg-Freiwilltgen-Dtenst sind uns das 18. Lebensjahr noch nicht überschritten habe». Die Auswahl der für de» 15. April d. I. zur Anstellung gelangende» Volontäre ist inzwischen oeretts erfolgt. Diese werden einer Reihe von Werften zugetheilt «erden, oet denen sie eine dreijährige, alle Zweige deS Dienstes umfassende Lehrzett zurückzulegen haben, nach deren Beendigung atSdanu chre Einstellung in de» Fahrdienst veS Norddeutsche» Lloyd als Maschinisten-Assistenten erfolgt.
Die Maschinisten - Volontäre habe» «ährend ihrer Lehrzeit die mit ihrem Unterhalt verbundenen «osten selber zu tragen und außerdem eine jährliche Vergütung von 20(1 Jk. für de» Fort- viloungS-Unterricht zu zahlen. Dagegen wird denselben für die Dauer veS späteren Besuches der technischen Lehranstalten deyuss Ableistung des vorgejchriebenen Maschtnisten-SxamenS von Sellen des Norddeutschen Lloyd ei» Zuschuß bis zum Höchstbetrage von 500 Jk pro Jahr gewährt werden. Berücksichtigt man, daß die jungen Leute bei Einstellung als Maschinisten-Assistenten »eben vollständig freier Station ein festes Gehalt bis zu 100 Jk. monatlich beziehen, so darf behauptet «erde», baß dieselben von diesem Zeitpunkt an bet bescheidenen Ansprüchen einer «eiteren elterlichen Unterstützung nicht «ehr bedürfe», sondern sogar im Slanoe stnd, die Kosten des Schulbesuches mit der von dem Norddeutschen Lloyd übernommenen Bethllfe bei einigen Ersparnissen während ihrer Asfistentenzell aus eigenen Mitteln zu bestrellen. Durch die Einrichtung dieser Laufbahn »st junge» Leuten Gelegenheit geboten, nicht nur eine in sozialer Beziehung angesehene, sondern auch pekuniär günstige Stellung im Lebe» zu er- reichen.
Die Anmeldungen für den diesjährigen Herbsttermin haben bis zum 1. Mai dieses Jahres bei dem Zrntral-Bureau des Norddeutschen Lloyd zu erfolge».
Koch fünf Minute«.
Der Samstag geht zu Ende. Im Wartesaal drängen sich die Arbeiter, die die Abendzüge zur Heimfahrt benutzen wollen. Der Wochenlohn ist ausgezahlt und zu Hause warten Frau und Kinder auf Geld. Aber erst muß der Mann sich stärken für die Heimfahrt. Der Wartesaalist überfüllt; Bierdunst und Tabaksqualm mischen sich in den Raum, der keinen behaglichen Aufenthalt gewährt. Fortwährender Ab- und Zugang von Reisenden; die Thüren öffnen sich geräuschlos und fallen von selbst wieder zu, der Kellner rennt athemlos hin und her, die ungeduldigen Gäste zu bedienen. Die dicke Wirthin am Büffet schmunzelt, trotzdem ihr das Tagewerk sauer wird; fie überschlägt in Gedanken die Einnahme. Sie hat ihre Augen überall und ist bemüht, allen gerecht zu werden. Aber das junge Ding in Trauerkleidung, das schon eine ganze Weile am äußersten Ende des Büffets steht, da» Geldbeutelchen ängstlich in der Rechten, den kleinen Koffer und den Schirm in der Linken, das hat fie noch nicht bemerkt. Und das junge Mädchen ist doch so hungrig. Seit Morgens um 10 Uhr ist fie auf der Reife und hat nicht» genoffen al» ein mitgenommene» Butterbrod. Jetzt fühlt fie eine arge Leere im Magen, und fie hätte so gern ein Brödchen mit einer warmen Wurst und ein Glas Bier. Für dreißig Pfennig würde fie das wohl bekommen. Aber fie ist so schüchtern, so ungewandt. Sie steht schon fast eine halbe Stunde und «artet, bi» ein wenig heißer Wett
bewerb um Schinkenbrödchen und Bier einträte, aber immer mehr Menschen dränge» sich mit rück- fichtslofen Ellenbogen an's Büffet, und Niemand achtet der schmalen junge» Gestalt. Noch eine h<übe Stunde hat fie: dann geht ihr Zug.
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ein kräftiger bärtiger Mann, der das Mädchen schon einige Zeit beobachtet hat. Sr tritt nun hinter sie und spricht in gutmüthigem Baß: „Möchten Sie waS? Soll ich Ihnen was besorge«?" Die Angeredete fährt herum, roth vor Ueberraschnug und Freude.
„Sie find sehr freundlich, bitte ja, ich möchte so gern ein «armes Würstchen und ei» kleines Glas Bier!"
„Na, dann setzen Sie sich mal dorthin zu meinen Kindern, ich bringe Ihnen den Kram."
Damit zeigt der Mann auf den Tisch, an dem drei Kinder fitze», das kleinste höchstens zwei Jahre alt, das älteste vielleicht fünf. Das Mädchen eitle auf die Kinder zu und setzt fich, befreit aufathmend. Endlich eine Seele, die fich ihrer annimmt! Freundliche Worte hat fie überhaupt kam» mehr gehört, seitdem ihre Mutter tobt ist! Unter Verwandle», die nur widerwillig fich chrer annahmen und die, sobald sie etwas gelernt, mit spitzen Redensarten daraus drangen, daß sie fich um eine Stelle umsehen solle, hat fie das letzte Jahr verbracht. Ohne Heimath, eine atme Waise, so reist fie nun »ach der fremden Stadt, ihre erste Stelle anzunehmen. Ihr bangt nicht vor der Arbeit, aber ihr bangt unsäglich vor den fremden Menschen, zu denen sie kommt. Wenn schon die Vwwandten so unwirsch und herzlvS stnd, was hat fie bann draußen zu erwarten? Vor ihr dehnt sich freudlos das Leben. Immer unter Fremden, natürlich, den» fie ist arm, fie ist nicht sonderlich hübsch, nicht gewandt und ganz unbeholfen, das Glück dreist zu erjagen, wenn eS nicht zu ihr kommt. Heimath- los wird fie bleiben und hat doch ein so warmes, liebesdurstiges Herz in der Brust.
Die Kinder schauten fie neugierig an, eS sind »wei hübsche Dinger, der große Junge und das atzende Schwesterchen. Nur da» Kleinste, ein chwächlicheS Geschöpfchen, »st blaß und welk und |at einen alten, bekümmerten Ausdruck in dem mageren Antlitz. Aber gerade deshalb redet das junge Mädchen es freundlich an.
Die Geschwister stoßen sich an, alS das Kleinste der Fremden »ulacht und der Bube flüstert der Schwester zu: Guck nur 's Lottchen, es lacht gar!
Da kommt der Vater zurück mit einem Teller, einem Glas Bier.
»Hi«, Fräuleinchen, hier hab' ich's glücklich. Nun effen Sie schnell, denn gewiß habe» Sie nicht mehr lang Zeit. Sie schaut nach der über dem Büffet hängenden Uhr. Noch 20 Minnle», dann geht der Zug nach Leipzig."
„Eine Minute später fahre ich in der andern Richtung nach Magdeburg. Ich wollt', ich wäre erst glücklich dort. Das ist eine Last, so mit den Kmdern den ganzen Tag unterwegs. Wie sie auSsehen, die Würmer. Hätt' sie gern noch was zurechtgestutzt, damit die Großmutter keinen Schrecken kriegt, wenn fie ankommen, aber ich bi» so tappig, ich versteh- nicht. Ach ja. es ist ei» Kreuz, wenn einem die Frau wegstrrbt."
Das Mädchen sah den Mann mitleidig an, der mit vertraulicher Wichtigkeit »ettererzählte, al» freue e« ihn, einmal einen antheilvollen Zuhörer zu finden: „Ein Jahr ist'» nun schon, und ich wollte da« kleine Volk so gerne bei mir behalten, aber er geht nicht. Drei Haushälterinnen hab' ich schon gehabt, fie laufen alle davon, weil'» nicht au« dem Vollen geht bei mir. Lieber Gott, ein Werkmeister in einer kleinen Fabrik, wissen Sie, der muß fich durchschlagen. So lange meine Frau lebte, da ging e« gut, die hielt e» zusammen, aber seitdem geht Alle« rückwärt«. Run will die Großmutter die Kinder zu fich nehmen um ein geringe» Kostgeld. Sie hol'» auch nicht so und ist kränklich. E» ist ein Opfer für die alte Frau, aber ich weiß mir sonst feinen Rath. Weh thut'» freilich, wenn man seine Kinder ... Aber wa« machen Sie denn?" So unterbrach er fich jetzt. Nachdem da» junge Mädchen mit dem gesunden Appetit der Jugend gegessen und getrunken, holt e» ein Tuch au» seinem Koffer und gießt au« der auf dem Tisch stehenden Flasche etwa« Wasser darauf und, beim Kleinsten beginnend, versucht sie den Kindern die allerdings recht schmutzigen Gesichter und Hände zu reinigen. Lächelnd erwidert fie auf de« Manne« Frage: „Sie haben mir so freundlich beigestanden, daß iß etwa« zu essen bekam. Jetzt will ich Ihnen die Kinder ein wenig in Ordnung bringen, daß die Großmutter ihre Freude an ihnen hat."
Nach ein paar Minuten glänzten die Gesichter und die Hände der Drei ganz hell; an dem Tüch- lein allerdings ist kaum ein reine« Fleckchen mehr zu finden. Nun zieht da« Mädchen flug« einen Kamm au» der Tasche und beginnt die blonden
Zöpfe zu strählen. Zuletzt zupft sie die Kleider de« Kleeblattes zurecht, Alle» in ganz mütterlicher Weife, und al« fie fertig ist — sie ist ganz heiter und lebhaft geworden bei ihrer Thätigkeit — da nimmt fie da« Kleinste auf den Schooß, streichelt da» welke Gesichtchen und spricht: „Dir wird'» mal gut thun, wenn 'Du bei der Großmutter bist. Wart' nur, da kriegst Du bald rothe Bäckchen!"
Der bärtige Mann hat mit leuchtenden Augen dem Beginnen des Mädchens zugeschaut, und nun streckt er ihr die kräftige Rechte hin: „Schönen Dank auch, Fräulein, nun kann ich die Kinder doch wieder sehen lassen. So gut Hal'» Niemand mehr mit ihnen gemeint, seit ihre Matter tobt ist. Und die Großmutter, lieber Gott, die wird auch mehr Last al« Freud' von den Kindern haben. Nun aber, Fräulein, ich hab' Ihne» so viel von mir erzählt und hab' Ihnen meine Noth geklagt, nun will ich Ihnen auch noch meinen Namen sagen. Christian Scheidtmann heiß ich, und bin in Thüringen zu Hause. Wär' mir aber nun auch lieb, wenn ich Ihren Namen wüßt', und wo Sie her stnd, und wo Sie hin wollen."
Da» Mädchen erröthet bei der Frage und antwortet leise: „Das ist bald gesagt, Herr Scheidtmann. Ich heiße Maria Neubert und geh' in meine erste Stelle. Meine Mutter ist vor einem Jahre gestorben, mein Vater schon lange. Da« Bische«, was mir blieb nach Mutters Tode, habe ich benutzt, um mich auszubilden, daß ich eine Stelle al« Jungfer annehmen könnte. Er war ein schweres Jahr. Wenn ich'« nur In der Fremde gut treffe! Mir Ist so angst vor dem Leben, daß Ich oft mein', ’« wär' besser, mein Mütterchen hätt' mich mitgenommen."
Alle Freude ist aus dem Gesichte des Mädchens verschwunden, es sitzt wieder schüchtern und ängstlich da.
Nachdenklich hat der Mann ihr zugehört. Jetzt wirft er einen Blick nach der Uhr, dann hebt er an: Noch 5 Minute«, Fräulein Marie, dann wird »ach Leipzig abgeläutet, und eine Minute später führt der Zug mich und meine Kinder nach der ander» Richtung. Wer weiß, ob wir uns noch einmal im Leben begegnen, wenn wir heute |o auseinander kommen. Sehen Sie — die Zeit vergeht — also kurz und gut — mir ist eben ein Einfall gekommen, ich muß es Ihne» sagen — aber lachen Sie mich nicht aus — fahren
Sie nicht nach Leipzig, begleiten Sie mich zu meiner Schwiegermutter. Ihrer Herrschaft telegraphiren wir ab. Sie haben vorhin gesagt. Sie hätten Angst vor dem Lebe» in der Fremde, und ich brauch' eine Frau, und Sie gefallen mir so gut, und wie Sie zu den Kindern waren, so wie eine Mutter! Wenn Sie’8 probiren wollten, ob Sie mir ein wenig gut sein könnten, mir und den Kindern! Plötzlich stockte der Man« und sagte dann bittet: Ja, ich vergaß, ich bin feiner von den Jüngsten, und dazu drei kleine Kinder! Es wäre eine Dummheit von Ihnen!
Das Mädchen lächelt, und zutraulich streckt fie dem Manne die schmale Hand hin. Darauf hi» wollt' ich's wohl wagen, ich hab' Kinder lieb und wollt' ihnen gewiß eine gute Mutter fein; und zu Ihnen hab' ich Zutrauen, daß ich Ihnen recht gut fein könnte. Meine Herrschaft in Leipzig hat mich so nöthig nicht, ich sollte eigentlich erst in acht Tagen eintreten, aber meine Verwandten sagte», zum Ersten müßte ich gehen, sie hätte» mein Stübchen schon weiter vermiethet. Und nun, fügte daö Mädchen leise, wie in Gedanken, hinzu, soll ich eine Heimath finden? Bei Ihnen?
Bei Dir, helßt's jetzt, Mark. Ich danke Dir tausendmal. Da läutets — es ist Zelt. Wenn ich bedenke, Du hast heute früh die Reise ange- treten und ich auch, und Hal keines vom ander» gewußt, und nun ist es fo gekommen, daß wir zusammen «ach Hause reifen?
„Nach Hause!" Mit glücklichem Lächeln spricht'- das Mädchen, nimmt dann wie selbstverständlich das Kleinste auf dem Arm und schrettet neben dem Manne, der die Größeren führt, aus dem Warlesaale.
Nermischtes»
* Schmeichelei. „Sie wollen den Ball schon verlaßen, Fräulein Melanie?' „Es ist ja fast Sonnenaufgang!" „Ja, aber für mich Sonnenuntergang!"
* Falsch konjugirt. „Sie nennen meine Tochter stets eine Last l Nun, wenn fie das selbst wäre, ich habe fie Ihnen doch nicht aufgelegt!" „Nein, aber aufgelogen!"
* Ein thenrer Sitz. Unlängst, so sagt Totor zu seinem Freunde Gaston — las ich, der russische Kaiser habe einen Thron gehabt, der mehr als 25,000 Francs kostete. — Bagatelle, antwortete Gaston verächtlich, der Sitz Papa'« in der Deputirtenkammer kostet ihn 100,000 Francs.
Kreuzer „Gazelle" ans der Fah»t «ach Ueneznrla.
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8»r Zeit soll der nach Südamerika entsandte Kreuzer „Gazelle" an seinem Bestimmungsorte eintreffen, wodurch da« au« dem großen Kreuzer „Vineta" und dem Kreuzer „Falke" bestehende Geschwader, dem die Aufgabe der Durchsetzung der deutschen Forderungen der Regierung von Venezuela gegenüber obliegt, die erforderliche Verstärkung erhält. In beigedruckter Abbildung geben wir unseren Lesern ein Bild de» Kreuzer» auf der Fahrt über den Ozean. Die „Gazelle" zeichnet sich gegenüber den bitherigen Stationskreuzern durch starken Panzerdeckschutz, bedeutende Maschinenleistung und starke Bestückung au«. Zum Schutze der Maschinen- und Keffelaulagen, des Steuermechanismus und der Munitionsräume erstreckt fich In der Höhe der Wasserlinie ein nach beiden Seiten schräg abfallende» Panzerdeck, da« über da« ganze Schiff reicht. Auf demselben steht an der Bordwand ein Kofferdamm, der mit einer Masse gefüllt ist, welche Schußöffnungen selbst- thätig gegen eindringendes Wasser wieder verschließt. Die mlttschiffr über dem Panzerdeck liegenden Kohlenbunker bilden mit ihrem Inhalt einen wetteren Schutz der vitale» Theile. Be- merken««erth ist noch, daß auf der „Gazelle" die
Verwendung von Holz fast ganz vermieden ist, und nur Holzthelle angebracht sind, die sich im Ernstfälle leicht entfernen (affen. Dar Schiff besitzt acht Boote, darunter ein Dampfbeiboot. Die Artillerie besteht aus 10,5 Zentimeter Schnellfeuergeschützen, vierzehn 3,7 Centimeter-Maschinen- kanonen und vier Maschinengewehren. Dazu kommen noch drei Torpedorohre, von denen da« Bug- rohr unterhalb de» Sporns mündet. Der Gefechtswerth wird noch durch die bedeutende Geschwindigkeit, 19,5 Seemeilen, erhöht. Die beiden Scheinwerfer besitzen je 40,000 Kerzen Leuchtkraft. Die Takelage ist leicht und besteht nur au» zwei Pfahlmasten.
Mit der „Gazelle" sind folgende Offiziere nach Venezuela gegangen: Korv. Kapt. Graf v. Oriola als Äommantrnnt; Kapt. Lt. Fuhr. v. Meerfcheldt- Hülleffern als I. Offizier, Kapt. Lt. Michelsen als Navigationsoffizier; die Obersts, z S. Breithaupt, v. Rosenberg, Preuße und die Lts. z. S. Lorey und v. Jastrzemsky als Wachoffiziere und 249 Mann. Nach Snlunft der „Gazelle" find nunmehr auf den drei Kreuzer» 779 Mann dort vereint.