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«otattonsöruck u. Verlag der suldaer Ac- tten»ruderei in fiulba.

Sernipre per Nr. 9.

JW '41.

Zweites Mlcrtt.

#ynlou, Freitag. Den 20. Otlover

32. ^aDsaunn.

:!: Zuldaer wohltatigkettsanstalten und Stiftungen.

Wir leben gegenwärtig in einer Zeit, in der sich die chr i stlich e werktätige N ächst en- lieb e bemüht, Einrichtungen zu treffen und A n- st a l t e n zu gründen, in denen sie der leidenden Menschheit zu Hülfe kommt, und Kranken, Siechen, geistig und körperlich Verkrüppelten Aufnahme, Pflege und ein menschenwürdiges Dasein zu ver­schaffen. Nicht jedes Zeitalter hat solche Bestre­bungen aufzuweisen. Es gab eine Zeit, die Wohl über hundert Jahre gedauert hat, in der in un­serer Stadt wenig oder gar nichts in dieser Hin­sicht geschehen ist. Lange Zeit hat man in Fulda von den Resten derjenigen Anstalten und Stif­tungen gezehrt, die unsere Vorfahren in dem glau­bensstarken Mittelalter gegründet hatten.

Vielleicht unternimmt es eines der gelehrten Mitglieder der beiden hiesigen Geschichtsvereine, demnächst einmal eine Abhandlung über die wohltätigen Stiftungen in Ful­da zu veröffentlichen. Hier sollen nur die jetzt noch bekannten Anstalten kurz aufgezählt werden, so­weit sie dem Schreiber dieses bekannt sind. Es findet sich" unter diesen Aufzeichnungen vielleicht manches Unrichtige; möge eine berufenere Feder das Falsche berichtigen und das Lückenhafte er­gänzen.

Von allen Stiftungen zum Wohle der leidenden Menschheit hier in Fulda ist zunächst das heute noch bestehende, in städtischer Verwaltung befind­liche Hospital zum hl. Gei st zu erwähnen. Es ist wie alle die Spitäler zum hl. Geist, die man in so vielen Städten Deutschlands nachweisen kann, eine Gründung des dreizehnten Jahrhun­derts. Es finden in dieser Anstalt alte und ar­beitsunfähige Bürger unentgeltliche Aufnahme.

Mit dem Hospital zum hl. Geist verbunden »ft das städtische Waisenhaus, ursprüng­lich in dem noch mit einem Wappen gezierten Heilbrunn'schen Hause in der Löhersgasse (sog. Waifenbäckers) untergebracht, wurde wohl erst un­ter der Regierung des Prinzen von Qranien tn die Räume des Hospitals zum hl. Geist verlegt. Das Vermögen des Waisenhauses wird getrennt von der Stadt verwaltet. Leider genügen schon seit Jahren die Zinsen der vorhandenen Kapitalien nicht mehr zur Unterhaltung der dort verpflegten ca. 70 Waisenkinder. Die Stadt hat alljährlich ein viertel der ganzen Summe aus den allgemeinen Einnahmen zuzuschießen. In beiden Anstalten walten seit vielen Jahren die barmherzigen Schwe­stern in der vortrefflichsten Weise ihres schönen Amtes. Ein Rundgang durch die Räume der Ge­bäude muß jeden Besucher befriedigen.

Der Vergessenheit anheimgefallen ist das S p i- tal St. Leonhard vor der Mauer. Dieses Spital, wohl kleiner Ivie das zum hl. Geist, mag wobl da gelegen haben, wo jetzt das Helncke'sche, früher Fuchslocher'sche Haus in der Frankfurter Straße steht und der dazu gehörige, jetzt von den Ver. Schuhstoffabriken erworbene Garten liegt. Bestimmt ist dieser Garten früher, zumteil wenig­stens, Friedhof gewesen, wie häufige Kuochenfunde dort beweisen. Die auf dem alten städtischen Fried- yof befindliche Kapelle soll früher zu dem genann­ten Spitale gehört haben. Dieselbe soll später ab­gebrochen und an ihrem jetzigen Standpunkte wie­der aufgeführt worden sein. Auf jeden Fall läfet die Architektur der Kapelle auf ein viel höheres Alter schließen, als es der sie umgebende Fried­hof hat.

Ein Spital, dessen letzte Reste die jetzige Ge­neration noch hat, verschwinden sehen, war das- jenige von St. Nikolaus, in der jetzigen nach ihnt benannten Straße. Durch eine Statue des bl. Nikolaus an einem der neuen Häuser der Heinrichstraße, welches im ehemaligen Spitals- garten erbaut ist, hat Herr Architekt Ernst Kra- mer die Erinnerung an das genannte Spital zu bewahren gesucht. Das Spital wurde ebenfalls unter dem Prinzen von Qranien aufgehoben, die Gebäude und einige Liegenschaften der Stadt, der weitaus größte Teil des Vermögens aber dem Landkrankenbaus überwiesen.

DaS Hospital St. Kathrin, über der Langen Brücke, steht noch. Heute betreibt darin die Qberhessische Leinen-Industrie eine mechani­

sche 'Weberei. Gebäude und Grundbesitz gingen vor Zeiten in den Besitz der Stadt über, die ihrer­seits erstere wieder an die frühere Firma I. Schwarz Söhne verkaufte. Auch dieses Spital diente arbeitsunfähigen Pfründnerinnen zum Aufenthalt.

Alle diese Stiftungen sind s e h r a l t. Neueren Datums ist das Landkrankenhaus, welches der Prinz von Qranien in dem aufgehobenen Klo­ster der Kapuziner einrichtete und ihm die Ein­künfte verschiedener säkularisierter Stiftungen und Anstalten aus dem ganzen Lande überwies.

Derselbe Fürst schuf auch die sog. General- krankenkasse, d. h. er vereinigte die vorhan­denen Kassen und die Einkünfte einiger aufgehobe­ner Spitäler unter diesem Namen. Im wesent­lichen besteht diese Kasse aus der ehemaligen städti­schen und Hinterburger Armenkasse, den der Stadt überwiesenen Teilen der Einkünfte der Spitäler von St. Nikolaus und St. Kathrin, denen später noch einige kleinere Stiftungen, wie die von Hanx- leden'sche, von Münster'sche, des Postmeisters Joh. Bapt. Oswald, der Katharina Rath, des Maurer- meisters Ernst, und der Auguste Schwarz zuge­sellt wurden.

Eine recht segensreich wirkende Stiftung ist diejenige des Herrn von S ch i l d e ck, für arme Bürger, die einen guten Lebenswandel geführt haben. Diese Stiftung, von der Stadt verwaltet, verfügt über eine große Zinseneinnahme, die durch den Magistrat unter Mitwirkung des jeweiligen Stadtpfarrers und der Bezirksvorsteher, viertel­jährlich, zumeist an bedürftige Witwen verteilt werden. Es können aber stiftungsgemäß nicht inehr wie fünfzig Gulden im Jahre einer und der­selben Person gegeben werden.

Nach der Gründung des Landkrankenhauses entstand eine lange Pause, in welcher für die öffentliche Wohltätigkeit wenig geschah.

Die erste Anstalt, die nach langer Zeit hier ins Leben gerufen wurde, war die Kleinkinder- bewahranstalt in Mutterhaus der barmher­zigen Schwestern hier, mit der später eine Sup­penanstalt verbunden wurde. Die Kleinkinderbe­wahranstalt wurde in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in's Leben gerufen. Heute besteht noch eine zweite gleiche Anstalt von evan­gelischen Diakonissen geleitet, in den Räumen des freiadeligen Stiftes Wallenstein.

In den 80er Jahren folgte die Gründung der Bischöflichen P f l e g e a n st a l t für die Fürsorgeerziehung bedürftiger Mädchen in Ma- b e r z e l l, der später noch eine Abteilung für ältere Mädchen in Horas angefügt wurde. Auch diese Anstalten verwalten die Vincentiner- intteit.

Einem dringenden Bedürfnis entsprang der Bau des St. LiobasiechenHauses, ein Eigentum des Kreises Fulda, zur Aufnahme von Siechen beiderlei Konfessionen bestimmt. Trotz des Erweiterungsbaues, der vor 6—8 Jahren errichtet wurde, sind alle Räume belegt. Ein Schutzvorstand hiesiger Damen führt die Verwaltung, die Pflege liegt in den Händen der barmherzigen Schwestern.

Dem Siechenhaus folgte die Errichtung des Marie n heims, Unterkunftshaus für alte, arbeitsunfähige und stellenlose Dienstmädchen ne­ben der Severikirche. Diese wohltätige Einrich­tung, die auch der Fürsorge der Vincentinerinnen anvertraut ist, verdankt ihr Entstehen dem Eifer, des verstorbenen Prälaten Schick.

Fast, gleichzeitig sind im verflossenen Jahre zwei weitere Anstalten entstanden. Zunächst das St. Josephsheim in der Schildeckstraße, ein Heim für Fabrikarbeiterinnen, in dem diesen in der Regel vom Montag bis Samstag gegen einen sehr niedrigen Verpflegungssatz Wohnung und Kost gewährt wird. In der freien Zeit werden die Mädchen von den die Verpflegung führenden Schwestern in Hausbaltungsarbeiten unterrichtet. Es soll dieses Haus durch einen Anbau vergrößert werden, um alleinstehenden, wenig bemittelten Personen eine billige Pension gewähren zu können. Hiesige Fabrikbesitzer stehen der Gründung des St Josevhsheims sehr nahe.

Die andere Anstalt, das St. Antonius­heim im Münsterfeld, die eben fertig, noch nicht voll besetzt ist, hat den Zweck, den Aermsten der Armen, den idioten .Kindern und später auch er­wachsenen Idioten Pflege und soweit noch möglich Bildung zu vermitteln. Während alle genannten Anstalten gut fundiert sind, ist diese noch in der Entwicklung begriffen und der Unterstützung noch sehr bedürftig. Gegründet wurde das St. Änto-

niusheim von einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Nach dem Gesellschaftsvertrag ist für die Gesellschafter jeder Gewinn aus dem Betriebe der Anstalt ausgeschlossen. Erbaut wurde dieselbe durch ein Komitee, an dessen Spitze der Hochw. Herr Bischof steht. Ursprünglich bestand die Absicht, in die Anstalt Kinder beider Konfessionen aufzuneh­men. Allein, da für evangelische Jdiote hinreichend gesorgt ist, wurde die Anstalt auf ausdrückliches Verlangen des Herrn Landeshauptmann in Hessen, dem alle Wohltätigkeitsanstalten unterstellt sind, lediglich für katholische Pfleglinge eingerichtet. Der Pensionspreis für Kinder beträgt 320 O1C im Jahre, wofür vollständige Verpflegung, ärztliche Behandlung, Kleidung und Unterricht gewährt wird. Mittellosen Familien kann eine Unterstü­tzung seitens der Gemeinde und wenn diese lei­stungsunfähig ist, seitens der Kreise und des Be- zirksverbaudes bis zu zwei Dritteln des Pensions­preises gegeben werden. Man wolle sich deshalb nur an das zuständige Landratsamt wenden. Die Anstalt ist bis jetzt mit 35 Kindern besetzt, es kamt aber noch eine größere Zahl, bis zu 56, Aufnahme finden.

Ein Nuudgaitg durch die zwar einfachen aber hellen und luftigen Räume zeigt, welche Summe menschlichen Elends hier, gelindert wird. Viele Kinder haben in der kurzen Zeit ihres Aufent­haltes durch die sorgsame Pfleae der barmherzigen Schwestern ein ganz anderes Auss-heu bekommen. In dem schönen geräumigen Schulsaale wird den noch bildungsfähigen Kindern Unterricht erteilt, der sich den schwachen Geisteskräften der armen Pfleglinge geschickt anpaßt. Es sind hierzu 2 als Lehrerinnen geprüfte Schwestern t'ftig.

Die Anstalt ist noch mit schwere t Schulden belastet; mit einer Hypothek von 70 000 Jt und noch 20 000 dl laufenden, zumeist Bauschulden. Die Anschaffung einer Kuh und der Ankauf einer Wiese wären dringend notwendig. Mit Rücksicht auf diese Verhältnisse und auf die große Wohltat, die die Anstalt den armen Idioten erweist, und das dringende Bedürfnis, dem sie abhilft, hat der Herr Oberpräsident eine Hauskollekte für Hessen- Nassau bewilligt, an der sich die Bewohner Fulda's in lobenswerter Weise beteiligt haben. Der Hochw. Herr Bischof hat für nächsten Sonntag eine Kirchenkollekte für den gleichen Zweck ausgeschrieben. Möge auch diese mildtätige Herzen und offene Hände finden, der göttliche Kin­derfreund wird die gespendeten Almosen tcmsend- fach vergelten, denn nackt seinen eigenen Worten toirb er im ewigen Gericht an seine Getreuen die Worte richten: Ich Ivar durstig und ihr habt mich getränkt, ich war hungrig und ihr habt mich gc- speiset, ich war nackt und ihr habt mich bekleidet, darum gehet ein in die Freude eures Herrn. Und in der Tat, eine milde Gabe für das St. Antonius- hesim leistet die genannten Werke der Barmher­zigkeit, denn der göttliche Heiland hat hinzugesiigt: Was ihr dem geringsten meiner Brüder tut, das habt ihr mir getan.

vermschks.

• Englands größter Seehcld. Am 21. Oktober 1905 werden es 100 Jahre, datz Englands Nirtional- held Horatio Nelson während des Seesieges von Trafalgar seinen Tod sand. Nelson ivurde am 29.

v «'S

September 1758 zu Burnham-Thorpe in der Grafschas Norfolk geboren, 1773 machte er eine Polarexvedilwn mit, 177ii erhielt er den Rang eines Kavstäns zur See. 1795 nahm er in der Schlacht bei St. Vincent drei spanische Linienschiffe und blockierte den Kriegs- Hafen von Cadiz. 21 m I. August 1798 vernichtete er die französische Flotte bei Abukir. 1801 war er sieg­reich gegen' die Dänen. Am 21. Oktober griff er die 33 Linienschiffe starke französisch-spanitche Flotte an, d e er vollständig vernichtete. Während der Schlacht erhielt er einen Schuß in das Rückgrat, was seinen Tod zur Folge halte. Die zu seinem Andenken aus dem Trafalgar-Square errichtete Gedenksäule in mit dem 5 m hohen Standbilde Nelsons geschmückt.

* Gnat war'sch, aba sakrisch hoaß! Von einem heiteren Austritt in einem Münchener Aulomalen-Re- ftaurant wiro der ,Tägl Rundsch.' folgendes erzählt: Die Automaten-Wirtschaften, wo man für billiges (Selb im Handumdrehen alles mögliche Eß- und Trinkbare bekommt, übten auch Heuer 'wieder auf die biedere Landbevölkerung, die zum Oktoberfest nach München geströmt war, eine eigenartige Anziehungskraft aus. So konnte man am vergangenen Sonntag ein Bäuerlein in einer „solchen Hex-nwirtschaft" beobachten, das vor Bewunderung 2luge.i und Ohren ausriß schließlich machte es vor einem Glühwein-Automaten Halt Zu­fällig war kein Glas da und der Mann, der iür sein Leben gern von der Quelle gekostet hätte, blickte hilflos umher, bis ein Spaßvogel ihn darauf aufmerksam machte, daß er nach Erlegung des üblichen Zehneris „ja bloß 's Maul an die Oeffnung hinz'halt'n bräuchel". Das I eß sich der Vetter vom Lande nicht zweimal sagen. Der Schalk, der den heißen Rat gegeben, Halle sich aber verrechnet. Der Bauer hielt in feiner hochlomischen Stellung wacker stand, und schluckte und schluckte, bis der Auiomat daS bestimnue Quantum heißen Weines abgegeben hatte. Dann wandte er sich hochroten Ge­sichtes dankbar seinem Berater zu, wischte sich behaglich den Mund und grinste vergnügt: Guat warsscho,Herr Nachbar, aba hoatz, sakrisch hoaß!"

* Ein Verhör. Amtmann: „Du warst also gestern im Wirtshaus e, Johann?" Johann: „Ja, Herr 2lmt> mann." Amtmann: „Und da haben sie aus mich ge- schimpst und mich einen Esel genannt?“ Johann: „Ja, Herr Amtmann, das haben sie getan." Amt- manu: „Johann, gestehe es, was haben sie weiter ge­sagte Johann: „Und sie erklärten, sie wo.ten mir das schriftlich geben." Amtmann: „Und das hast du doch angenommenJohann: „Nein, Herr Amtmann, ich habe es io schon geglaubt."

* Tas ünhprt die Sache. A.: „Die Jungens werfen den lahmen Hund mit Steinen." B: „Unerhört! Welch schändliches Benehmen! Westen Jungens sind das?" — '21.: „Ihre." — B.: „Ah, na. Jungens sind nun mal Jungens!"

Literanscher.

Soziale Kultur. Die Zeitschrift „Arbeiter- wohl" ist uns in ihrem jetzt vollendeten 25. Jahr­gänge in einem neuen Gewailde unter dem Namen „Soziale Kultur" entgegengetreten und bildet zu­gleich die Fortsetzung der „Christlich-Sozialen Blätter". DM Ziel der Zeitschrift gibt uns das Geleitwort an, das ihr Dr. W. Hohn mit aus den Weg gegeben: „eine soziale Kultur, zu der alle Gesellschaftslagen Mitwirken, bei der die Klas­sengegensätze, wenn auch die Stan' ^unterschiede bleiben, ihre Schärfe verlieren und die Mannig­faltigkeit dos vernünftigen Lebensgenusses die Harmonie der Lebensaufgaben nicht stört . . . . eine soziale Kulttir im besten, den Schöpfer und Herrn suchenden und menschenbrüderlichen Sinne, der dem Worte sozial eignet, das ist das Ideal dieser Zeitschrift." Und man kann mit gutem Ge­wissen sagen, daß sie diesen! Ideal in den 10 Hef­ten, die bis jetzt erschienen sind, ehrlich nachgestrebt ist. Wohltuend berührt dabei, daß sie, wenn auch kräftig, so doch nicht einseitig die Interessen der Arbeiter vertritt, sondern Handwer­ker und Kaufleute auf neue Bahnen hin­weist, nach Schutz für den Mittelstand in Handel und Gewerbe ruft und für den Bauern st a n d ihre Aufgabe in dem harmonischen Ausbau des Genossenschaftswesens sieht. Daß sich die „So­ziale Kultur" neben der wirtschaftlichen Arbeit auch der Wohlfahrtspflege nicht ver­schließt, davon zeugt, daß sie ein Hauptaugenmerk auf die Standes- und Berufs Vereine und Organisation en gerichtet hält und in ihrer „Rundschau" alle sozialen und kul­turellen Bestrebungen, wo immer sie anftreten, aufmerksam verfolgt, registriert und zur Orientierung bereit hält. Möchten die breiten Kreise und alle zur sozialen Arbeit Berufenen, an die sich die Zeitschrift zuvörderst wendet, ihr tatkräftig bei» stehen im Kampfe „für das soziale Wohl und die Hebung der Kultur unseres Volkes": Das ist unser aufrichtiger Wunsch!

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Fulda, den 12. Oktob. 1905.

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