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32. Jahrgang.
Fulda, den 3. August 1905.
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Deutsches Reich.
Berlin, den 2. August 1905.
in den Jahren des Kulturkampfes beackerte. Es genügt, die vorstehende Leistung niedriger zu
* Der Weimarer Kartellverband Neuphilologischer Vereine, der vom 14. bis 16. Juli in Weimar seinen Verbandstag abhielt, hat aus gründ der Eisenacher und Weimarer Beschlüsse folgende Resolution gefaßt:
Der Weimarer Kartellverband Neuphilologischer Vereine deutscher Hochschulen spricht den konfessro- nellen Korporationen die Existenzberechtigung ab, da sie eine schwere Gefahr für die Einigkeit des Vaterlandes bilden. Der Verband, der auf wissenschaftlicher Grundlage gegründet ist, hält es für seine Pflicht, mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln gegen Korporationen zu kämpfen, in denen jede freie, wissenschaftliche Forschung gefährdet ist.
O heilige Einfalt! Die konfessionellen Korporationen, die mit ihren das ganze Deutsche Reich umfassenden Verbänden erst recht Nord und Süd Ost und West vereinigen, dokumentieren damit die Einigkeit des deutschen Vaterlandes gewiß
§ Eine Probe dafür, was liberale Blätter heute noch den Katholiken'des deutfchen Reiches zu bieten wagen, finden wir in der ,Nationalztg/. Das Blatt schreibt: „Der Zeitpunkt der bevorstehenden Zentrums - Parade in der Westmark des Reiches ist so glücklich wie nur möglich gewählt. Der „Kulturkampf" in Frankreich hat heute die fehnfüchtig über die Grenze schmachtenden Protestler von einst in hohem Grade ernüchtert. Die reichsländischen Kleriker sehen, wie die „älteste Tochter" der Kirche ihre „Mutter" behandelt. Sie sehen auf der andern Seite, was das Zentrum heute im deutschen Reiche gilt, wie sein Einfluß bis in die höchsten Stellen hinauf in stetigem Wachstum begriffen ist, wie sich Regierungen und Volksvertretungen vor seinem Machtgebote beugen. Da mag es ihnen opportun erscheinen, die alten Neigungen für Frankreich vorläufig im innersten Busen zu verschließen und, dem gallischen „Antichrist" zum offenen Trotz, dem „deutschen" Zentrum an die Brust zu sinken. Zugleich eine aufrichtige nationale Wandlung wird diese taktische Schwenkung für die Mehrheit des alten reichsländischen Protestlertums selbstverständlich nicht bedeuten. Die Sympathien für das trotz allem und allem „katholische Frankreich" werden aus den angedeuteten Gründen aus Haß gegen die antiklerikale Politik der Aera Waldeck- Rousseau - Combes nur äußerlich suspendiert. Käme drüben heute die klerikale Fraktion, dann würden die alten Liebesregungen mit alter Glut wieder entfacht. Und der inzwischen vollzogene Anschluß ans Zentrum wäre dafür kein Hindernis. Das Zentrum beherbergt ja auch aus anderen Teilen Deutschlands Reichs- und Preußenfeinde mit äußerster Koulanz an feinem reichbesetzten Tisch, solange nur nicht die Gäste selbst, wie es die Herren Radikalen getan haben, das Tafeltuch entzweischneiden." — Diese ! Unverschämtheiten und Denunziationen des na-
Ftksr.wsrtlicher MrMeitenZoßvaum y. pmjtflrr in Zllld«. !Dod)CltbCilGgt! „Illustrierte Soimtagrzeitong"
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% Gegen den allgemeinen Befähigungsnachweis für das Handwerk haben sich alle drei Abteilungen der Berliner Handwerkskammer und zwar fowohl Berlin wie Rixdorf, Schöneberg und Potsdam und auch der Vorstand der Handwerkskammer in einer Resolution ausgesprochen, die in Köln auf dem
§ Die Verggesetznovelle.
Heute abend veröffentlicht der ,Reichs- und Staatsanzeiger' endlich die Verggesetznovelle oder wie es offiziell heißt: Das „Gesetz betreffend die Abänderung einzelner Bestimmungen des Allgemeinen Berggesetzes vom 24. Juni 1865/1892". Das Gesetz trägt das Datum des 14. Juli d. Js. Es ist vom Kaiser und König in Geste an Bord der „Hohenzollern" vollzogen worden.
Die Veröffentlichung hat etwas lange auf sich warten lassen und einzelne Blätter waren schon versucht, hinter dieser Verzögerung besondere Umstände zu mutmaßen. Nach unserer Kenntnis der Sachlage liegt indessen ein Grund dazu nicht vor, und man würde dem Minister für Handel und Gewerbe Unrecht tun, wenn man^etwa annehmen wollte, die Verzögerung sei seiner Absicht enffprungen. Es war notwendig, die Ausführung des Gesetzes wenigstens soweit in die Wege zu leiten, daß zwischen der Veröffentlichung und der Anwendung des Gesetzes keine allzu große Lücke entstand. Wer aber mit dem Inhalt des Gesetzes genauer vertraut ist, wird zugeben müssen, daß dieses Ziel nicht im Handumdrehen zu erreichen war, zumal bei der Ausführung des Gesetzes müssen außer dem Ressort des Handels- und Gewerbeministers auch die Ressorts des Ministers des Innern und des Justizministers in Betracht kommen. Für die durch das Gesetz notwendig werdenden Abänderungen der Arbeitsordnungen in den Bergwerken ist eine Frist von drei Monaten nach dem Inkrafttreten des Gesetzes, für die Einrichtung der ständigen Arbeiterausschüffe eine Frist von vier Monaten in dem Gesetze selbst vorgesehen, aber die Einrichtung des bei jedem Oberbergamt zu bildenden Bergausschusses und .Gesundheitsbeirates ist eine Fristbestimmung mcht .gegeben. Hier müssen außer den Oberbergämtern auck die Provinzialausschüffe, bei dem Bergaus- fchusse auch noch die Oberlandesgerichte hercm- gezogen werden. Die Regelung dieser etwas verwickelten Maschinerie konnte schon einige Zeit
war nicht mehr mit Freudigkeit an ferne Arbeit gegangen, und seine Werke, mochten sie auch noch so tadellos ausgeführt sein, büßten doch nach und nach viel von ihrer früheren Schönheit ein. DaS Gemälde auf der großen Vase war fein letztes Meisterwerk gewesen. Helldorf fühlte selbst recht wohl, was feinen neueren Kunstschöpfungen fehlte, aber er besaß kein Mittel, den Feind seines künstlerischen Schäftens zu beseitigen.
Da erschien seine Tochter mit ihrer Freudenbotschaft, und weggescheucht ward durch ihre Zauberworte der böse lähmende Geist! In seiner Freude besprach Helldorf mit seiner kunstsinnigen Tochter die Einrichtungen, die er treffen könne, um sich die Ausübung seiner Kunst zu erleichtern; dann kam er auf die Vorteile, die sich rhm boten, wenn er künftig seine Farben direkt und nicht mehr durch Zwischenhändler beziehe, und schließlich begab er sich mit Marie zu seiner Frau. Er sagte zu dieser: „Wir kommen in wichtigen Geschäften zu Dir. Zunächst aber meine Glückwünsche I zu dem Treffer, der uns heute früh zugefallen ist! ! Hieran will ich einen Vorschlag knüpfen."
„Der wäre?" frugen Mutter und Tochter zu-
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erfordern. .
Die dadurch entstandene Verzögerung wird man leicht in den Kauf nehmen können; die
IpäÄÄ-'&i«. b-w.z-n sich °°v°dig ab genau den Ze puntl berecynen tonnen ow ber Nationalliberalismus
bringt. Bis zum 14. Oktober dieses Jahres muß das Wagennullen in allen Bergwerken beseitigt sein, muß ferner die Arbeitszeit, bezw. die Seilfahrt, muß ferner das lieber- und Nebenschichtenwesen in den Steinkohlenbergwerken nach den Bestimmungen des Artikels II des Gesetzes geregelt sein. Bis zum 14. November dieses Jahres müssen in allen Bergwerken, auf welchen in der Regel mindestens 100 Arbeiter beschäftigt
Gatte und Vater Helldorf war außer sich vor Freude, als ihm Marie von dem Eintreffen des Geldes und dem Briefe seines Bruders erzählte. Dem guten Manne rollten Tranen über die Wan- ^>n stürmisch umarmte er ferne Tochter, die er schon längst als deii Schutzengel der Familie förmlich verehrte. „Das gibt nur neuen Arbeitsmut!. sagte er. „Nun brauche ich nicht mehr nur für meine hartherzigen Gläubiger zu arbeiten, ich ] kann sie mir vom Halse schaffen und, von andere,. Lieferanten meine Farben beziehen! Liese für die Leser vielleicht rätselhaften Aeußerungen be- „oaen sich auf des Malers Streitigkeiten mit einigen Farbenfabriken, die ihm für schweres Geld schlechte Ware geliefert und sich geweigert hatten, dieselben zurückzunehmen. Da er nun selnerseits mit Verweigerung der Zahlung geantwortet, so waren Klagen über Klagen gegen ihn eingereidjt worden und ein Teil der gerichtlichen Entscheldun- ,qen hierauf zu seinen Ungunsten ausgefallen. Er hatte nämtich verschiedene gerichtliche —ernnne .verabsäumt, und so wurde in seiner Abwesenheit gegen ihn entschieden. Anfangs hatte Helldor, 'n seiner bekannten Sorglosigkeit alle diese Geschichten „auf die leichte Schulter" genommen. Obgleich er häufig über die betrügerischen Lieferanten schimpfte, ließ er es doch dabei bewenden und flat keinen Schritt zur Wahrung sewer geschäftlichen Interessen. Als aber die Gerichtsdiener ähre lästigen Besuche allzu häufig wiederholten und ein bedeutender Teil seines Einkommens, bas unter dem Druck der Verhältnisse unregelmäßig einlief, von jenen Leuten entfuhrt wurde, La gingen ihm endlich die Augen auf, und die schweren Sorgen fingen an.
Selbstverständlich hatte der Rückgang Wirtschaftlichen Verhältnissen der 1
Hälfte zur Verwaltung in ihre Hände'bekommen äußerte, wenngleich derselbe noch manches zu R,/ 0 I wünschen übrig liefe. Die durch frühere nacyincye
Sie freute sich dieses Amtes umsomehr, als lleberarbeitung geschwächte. Sehkraft erforderte sie nun hinsichtlich des Halkett'schen Wechsels frei I eben eine besondere augenarztliche Behandlung, verfügmünddft e EhÄchuld abtragen konnte, und für diese sollte Rat gMafft werden Allein Das einzige Glied der Familie, welches an der Familie wurde ^ede Bemühung deshalb er- diesem Tage trauerte, war die Nichte Helldorf, spart, die Hilfe kam Plötzlich von selbst.
Dem Geldbriefe ihres Vaters hatte ein Billet ber-1 x.
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müssen. Neben manchen Fehlern deren größter: rn AMfte fleißig in seinem Atelier,
einem gewissen launischen Eigensinn, bestand, wie Der Maler. sckMsfte^ig^n Mnem^ er fast allen in Reichtum erzogenen MNgen Mad- und s er-
chen anhaftet, besaß sie doch em äußerst dankbare, wachendem Künstlertalent, selbst die Farben- und ÄÄ S' -Ängeu waren frischer und lebensvoller.
Äs ShSt'oÄtMn Wechsel in den Geld- Da ließen sich eines nachmittags, gerade wah- Als ne von dem guns g $ erfuhr vergaß I rend der Abwesenheit Mariens, die sich mit ihrer sie^ihren" eigenen^Schmerz und weint? Freuden- Kusine in die Stadt zur Besorgung von Ankäufen ne. uulu eiijeueu > □ .,. „ , whm I begeben hatte, zwei Herren anmelden. Sie be-
tranen über da G- wirken daß" ihr Vater I gehrten zunächst Frau Helldorf zu sprechen. Nach- Lt^rTLÄ deichen^ gebsiebenen Kafsi- bem sie durch die alte Martha bei ihr eingeführt nickt säume sondern durch baldige Erfüllung worden waren, sagte der eine der Herren.
feiner Verbindlichkeiten zur gründlichen Verbeffe- „Frau Helldorf, ich bin schon ^nmal dag^ 1 ~ •«. —-> oa-..s.—a — I wesen, mein Name ist Halkett. ^d) veripracy
EinV glückliche Folge des eingetretenen Um- Ihnen damals ein Heilmittel für Ihre Augen.
schwunges war vor allem die erfreuliche Wand-1 Mein Begleiter hier, ein bewahrter Augenarzt, Dem BeschMtz oes »yaimue,treue. Iv«ro iu,w in dem Befinden der Frau Helldorf. Ihre dem ich^mIM wrg^agen,Ar
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MonatrbeUage: „$Utoact Geschichtsblatter. zernsprecher m-
gleich. Er antwortete:
„Ihr wißt, wie traurig es mir früher mit meinem Geld ergangen ist. Das hat mich vorsichtig gemacht; niemals wieder werde ich Geld in Aktien-Unternehmungen und dergleichen an- legen. Daher stimme ich jetzt für die Benutzung der Sparkasse. Legen wir also vielleicht die Hälfte des Geldes an. Die andere Hälfte verwenden wir zur Bezahlung unserer Schulden. Dann können wir wieder frei atmen; zur Erhaltung des Hausstandes bleibt jedenfalls genug übrig, und ich fchaffe durch meine Arbeit doch auch etwas, lieber- dies hat mein Bruder versprochen, das übrige Kapital bald abzutragen; so wird es, denke ich,
'l‘^[ngenommen!" riefen beide, und Frau Hell- ; rung der Verhältnisse seines Bruders beitrage, darf setzte hinzu: „Und Marie fei, wie bisher,! ee-T'’“ s°e 11
der Finanzminister!" | . .
Dem Beschluß des Familienrates folgte die hing in
Der Ijiiiislidjt Hkü.
10y Von I. Ä. Ege r m a n n.
(Nachdruck verboten.)
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sind, ständige Arbeiterausschüffe eingerichtet sein demnächst stattfindenden Handwerks' und(N- nit den Befugnissen, die ihnen das Gesetz zu- werbekammertage von den De egierten vertreten aefvrocken bat , werden soll. Die Resolution lautet. „ Die ge-
gesprochen yar. ■ .-^nxe Einführung des allgemeinen Befähigungs
nachweises für alle Gewerbe ist bei dem Stande der gegenwärtigen wirffchaftlichen Entwickelung nicht durchführbar und würde nur dem Handwerk nachteilige Beschränkungen auserlegen, während der Großbetrieb sich frei entfalten könnte. Dagegen erscheint es notwendig, gesetzliche Bestimmungen zu treffen, welche im öffentlichen Interesse und im Interesse be§ Handwerks die leichtfertige Ausführung von Bauten durch ungeprüfte Personen, sowie auch den sogenannten Bauschwindel wirksam verhindern. In gleicher Weise ist es notwendig, daß die gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze des Meistertitels von allen Behörden in nachdrücklicher Weise zur Aw ....... ....------------- „ _
wendung gebracht werden. Besonders ist aber mef)r al§ der Weimarer Kartellverband neuphilo- anzustreben, daß durch Gesetz die Erwerbung (ogij^er Vereine. Und für die freie wifsenschaft- der Berechtigung zur Fühimng des Meistertitels I (^e Forschung hat gerade dieser 5tartellverband in Verbindung gebracht wird mit der Erlangung I ^ohl auch nichts zu befürchten. Die Herren größerer Rechte und wirtschaftlicher Vorteile, als Neuphilologen vom Weimarer Verband können dies bisher der Fall ist. Anzustreben ist ferner also beruhigt ihrer eigenen freien wlssen- auch der gesetzliche Schutz des Gesellentitels." I fchaftlichen Forschung — auch am Biertische
* Keine Reform der Börsensteuer! So hingeben.
rufen mit aller Wucht die Einnahmen im ersten * Der Aufstand tn Deutsch-Sudwestafrika. Vierteljahr 1905; sie belaufen sich auf 12,9 General v. Trotha scheint ein sehr empfind- Millionen, d. h. 5,4 M llionen über den Etats- sicher Herr zu sein. Wie in Nr. 18 des 2. ansatz. Bekanntlich ist dem Reichstage in seiner Jahrgangs der ,Windhuker Nachrichten', die vom etzten Session ein Gesetzentwurf Vorgelegen, der Bezirksverein Windhuk in Deutsch-Südwestasrika die Börsensteuer ermäßigen wollte; er wurde I herausgegeben wird, ist am 16. Juni diesem Be- aber nicht zu Ende beraten. Für diese Er- zirksvereinsblatt folgender Erlaß bekannt ge- Mäßigung führten Regierung und Börsenleute I geben worden:
in's Feld, daß seit der im Jahre 1900 erfolgten I „Telegramm aus Ksetmannshoop, den 12. 6. 05. Erböbuna eine Vermehrung der Einnahme nicht I Da die ,Windhuker Nachrichten' für das ihr von fetten A; hi» ÄtPiiPr fei m bock deshalb der Militärbehörde erwiesene Entgegenkommen ledrg- emgetreten sei, die Steuer fei zu yocy, oesyarv durch abfällige Kritiken quittieren und feder Aeuße- lähme sie das Geschäft. Die Zentrumsabgeord- ri^tg Mißbehagens bereilwilligst Aufnahme ge- neten haben schon bereits betont, daß seit 1J00 I währt, bestimme ich, daß dem Blatte von jetzt ab eben überhaupt eine wirtschaftliche Depression keinerlei Nachrichten, Berichte oder Artikel behordücher- einaetreten fei; man möge nur einmal den wirt- i Ms mehr zuzugehen haben. Trotha.
fckaftlicken Aufschwung abwarten! Jetzt tritt Schon früher einmal hat sich, wie das Blatt sieser ein und sofort verdoppelt sich nahezu die dazu bemerkt, ein höherer GeneralMsoMer Steuer. Angesichts dieser erfreulichen Steigerung der Redaktion gegenüber geäußert: „Wenn Sie möckten wir demReichsfchatzamte dringend raten, uns unbequem werden, dann schütteln k teine Sit auf einen Gesetzentwurf zu ver- wir Sie ab." Schon im Januar waren die chwenden, der eine niedrigere Steuer enthält. -Nachrichten' mit Zensur bedroht worden, weil Die Börsensteuer kann aber noch erhöht werden, sie Notizen brachten die dem Truppenkommando rnmal sie nur reichere Leute trifft. I Nicht besagten, indessen ging es Nicht an, auf
8 * Großartige Kenntnis in Reichstags- gründ des Reichspreßgesetzes unter den bestehm- sacken scheint die Rationalztg.' zu haben; sie den Verhältnissen tn Windhuk eine Zensur zu teilt mit, daß die beiden Zentrumsabgeordneten I üben. Die -Windhuker Nachrichten' schoben, Kalk Hof und Zehnter der Kamerunfahrt q--! daß derartige Maßregelungen em beißendes gesagt hätten und meint, daß beide „Pfarrer" Pasquill auf unsere deutschen Reichs- und Fret- feien- nun ist der erstere Oberamtsrichter, der heftsideale eien; sie gehörten in einen russischen letztere Landgerichtspräsident. Die Bosheit des Satrapenstaat. Das Blatt droht mit Ent- liberalen Blattes liegt aber darin, daßesrneldet, Hüllungen eigener Art; bis fetzt seien^nur die die beiden Pfarrer hätten aus „Farnilienruck- äußeren Konturen des suvwestafrikarnschen Krieges sickten" abgelehnt. Ist das Dummheit oder Un- bekannt, wenn notig, werde es auch das Innere ver chämthett'? ___ I einer Beleuchtung unterziehen und dabel^mn