32. Jahrgang.
Fulda, Dienstag, den 1. August <90P.
J& 173
war nützt dem hank-wert?
weise.
weitersehen."
Diesen Vorwursen vermochte Helldorf nicht Stand zu halten: eiligst warf er sich in die Kleider und stürmte nach dem Bahnhof, wo er freilich ziz spät ankäm. . . .
Nach Hause zurückgekehrt, wurde er von seiner Frau mit neuen Klagen überhäuft.
„Da hast Du etwas schönes angerichtet! Was sollen die Verwandten von Dir denken? Mich selbst kann kein Vorwurf treffen, sie kennen mich und wissen, wie ich denke, sie wisten auch durch unsere Tochter, daß ich es war, welche die Jahresrente heransgeschlagen hat. Mit dieser brauchst Du Dich übrigens nicht zu brüsten, denn erinnere Dich wohl, daß es Dir nicht eingefallen ist, das Kapital zu verzinsen, und Helldorfs gleichwohl uns niemals darum gemahnt haben. — Du hast mm nichts Dringlicheres zu tun, als morgen in aller Frühe Dich bei Marie und ihrer Mutter
• Zu bem deutsch feanzSfischr« Zwischen f*U «n der Kamernuzreoze schreibt bit .Norddeutsche Allgemeine Zeitung:
von großer Kraft uab dir Mögiichkett, mit dem Großbetrieb einigermaßen kouki-rrenzsähig zu
ja gleii. recht zu
„Du weißt doch , sagte ..... .
rigen Lage Helldorfs sind: tote kannst Du "nun mit gutem Gewissen Dich weigern, ihnen mit I einem Teil dessen zu Helsen, was ihr rechtmäßiges Eigentum ist, tote konntest Du verlangen, daß das Kind auf dessen Schultern alles ruht, thre Ange- borigen, besonders ihre hilflose und leidende Mutter verlassen solle? Hast Du ganz vergessen, daß die arme Frau sich krank gearbeitet hat? Daß Marie auf Deinen Antrag nicht eingegangen ist, stellt sie in meiner Achtung um mehrere Stufen höher. Sie ist ein Mädchen, wie man selten eines findet! Aber nun gar Deine törichten Heiratspläne! Wäre ich nur dagewesen, sie hätte mir ganz gewiß nicht mit leeren Händen fortgehen dürfen! — Doch jetzt versuche vor allen Dingen I Deinen Fehler gut zu machen! Laufe schnell auf den Bahnhof und bringe sie zurück, vielleicht ist es noch Zeit dazu, wenn nicht, dann werden wir
Befinden der Ihrigen. Marie, die -.nit betrübtem Gesicht dagesessen hatte, begann ohne Rückhalt von
Deutfdies Reich.
Sidii, bes 31. Juli 1906.
an Marie ab. , ,.
Das war das Werk des ersten von Gott gespendeten Rettungsengels.
Eilen wir nun auf den Schwingen des Geistes deni rasch fortgeführten jungen Mädchen nach, so finden wir sie in eifriger Unterhalt«ig mit einein allen Herrn, welcher auf einer der letzten Stationen zu ihr in das Kupee gestiegen war, um ebenfalls nach der Hauptstadt zu reifen. Er hatte sehr geistreiche Gesichtszüge, denen aber auch das Gepräge großer Gutmütigkeit und Biederkeit auf
Nach der ersten Begrüßung stutzte er, denn auf den ersten Blick hatte er in dem bekümmert dareinschauenden jungen Mädchen Tochter seiner früheren Mitarbeiterin an der Sternwarte, der Frau Helldorf, erkannt. Verwundert, die fönst fo häusliche Marie auf einer Eilenbahn und > noch dazu allein zu treffen, stellte er sich ihr ohne
Itieif t«: «e em- fpaltigt Petltzetl, oder _ beten Bann 15 Pf9- Reklamen bit petitzetl« 25 Pfg.; bet Wiederholungen wirb entfpr.
Rabatt gewährt.
Druck und Verlag der Fuldaer Retienbruckerel in Zulba (Harmonie).
Zernsprecher Rr. 9.
Dirk« Frag? wird im Organ drS schwäbffchr» ! HandwerkerbundeS in folgend«« brachtenLwerteu AuLsührungru behandrtt. ;
In der Beurteilung und Bchandlung der < !K-°M da, W . ws'd' sitzt noch vielfach der große Fehler begänne«, daß man bitfe >u wenig im Rahmen, unserer ge» I samten oolkkwirtfchastlichen BerhLUniff« betrachtet Dir Folge davor, ist. daß man daS Handwrrk ßiicb mit Reformmoßregrln glaubt taifctv« |u können, die unerfüllbaren Wünschen entspringe» und im Widerspruch stehe» mit der geMwärtigen und künftigen wirtschafilichen Entwicklung. Wenn aber anderseitr auch i« Handwerke-kretM die «vficht an Umfang gewinnt, daß daS V-uswerk im heutigen Wirtschaftsleben eine durch die ver- schiederMchen UmH'stsllungen der neueren Zeit veränderte Stellung einnimmt. nach welchen e» sich richten muß. so bat hierzu nicht «rsrg auch dir unermüdliche Aufklärurzsarbrit der P--ffe deigetragen. Beit einigen Ich«» ist diesewe be. fonderS bestrebt, die augenblickliche tatsächliche wirtschaftliche Lage d«S Handwerks immer wieder I vor Augen zu führen und auf die Refo-mmaß- regeln hftziweifrn, die dem Handwerk auf dir Dauer wirklich nützen können.
*18 eine teilweise Folge hi-w°n,ist rsmzi- sehen, daß der Pessimismus unter Men Hand-l werksrn, die meinen, das Handwerk fei unreubar dem Untergang« geweiht, nachgelaffen hat. U?ber- triebrne Schwarzseherei ist nämlich unbegründet. Der Schmied und Wagenbauer, das Bauhand, werk (Maurer, Zimmerer, Dachdecker, «chloffrr, Klempner, Maler), die Berufsorten, sie dem Menschen die notwendigsten Nahrungsmittel bieten, namentlich dis däckr und Fleischer, und andere werden immer ein Bedürfnis blriden, kein Großbetrieb kann firvollständig verdrängen.Manchr andere B-rufSarte« dazrgen. z. B. die Schuh- macher, Schneider, Tischler und andere, haben freilich m?ter dem Großbetriebe zum T?tt schwer zu leidett, aber auftzöcen werden ste trotzr-em Mt* matt. Wieder andere Handwerker, wie die Weber, die Kammacher, find aLtrdingS unweiger' lich verloren; sie müffen der industriellen Tatrß- ckest welchen. Dafür treten aber immer neue Arbeitsgebiets in die Ecscheisunz, auf denen sich -der Handwerker betätigen kann, z. B. infolge der Sstwicklrmg der EleklrizitätSindustrie, dann im Waffrrleitungkwesen, bei der Herstellung der ■SaÄe« »Iw. DI- S-1-wl.chl d« hmd. werksmäßig arbeitenden Personen ist aus Grund dieser Entwicklung nicht kleiner, sondern größer -geworden. DaS Ha-.dw'.r! wird mso auch noch in Zulupft einkn guten Teil der gewerdlichm 'Produktion beherrsche», bvMderS wenn die Handwerker nrbm der Benutzung der ihnen vom Staate gebotenen Hülfe ihre eigenen Kräfte regen, sich selbst helfen, soweit ihnen solches möglich ist, und, wo der einzelne nichts autrichtm kann, durch Zusammenschluß sich zu kräftigen suchen. In letzterem ließt noch ein urgehobener Schatz
Der häusliche herb.
8] L Von I. B. Eg er mann.
(Nachdruck verboten.)
VII.
«affen wir jetzt Marie ihrer Heimat zueilen utntTtoenben tair uns zurück nach HelldorsG Haus, das sie in so erregter, teils trüber teils entrüsteter Stimmung verlassen hatte. Dort Wlte sich eine merkwürdige Szene ab. Der Herr Onkel saß noch wie niedergedonnert an dem Fruhstuckstisch unb wußte nicht, was er denken, noch weniger, was er tun sollte. Da schellte es plötzlich in ihm sehr bekannter Weise am Hoftor; er erkannte sogleich iiaff es seine Frau war, welche Einlaß begehrte. Unverzüglich eiste er hin, um selbst zu offnen.
sie stand wirklich vor ihm und erklärte ihre frühe Rückkehr damit, daß sie eine plötzliche Sehn ucht nach Hanfe empfunden habe, eine Art von Ahnung, es möchte etwas außergewöhnliches vor- gefallen sein, und dies hätte ihr keine Ruhe mehr aeta'$u hast richtig geahnt, meine Siebe/ er- Wiüerte er. „Denke Dir nur, unsere Nichte Marie ist soeben dagewesen und hat iin Auftrage ihrer Eltern mich dringend gebeten, ihnen auf ihre Forderung sogleich 3000 Mk. zu geben. Da ich diesem Ausinnen nicht entsprechen konnte, so ist sie vor ungefähr 10 Minuten ganz außer sich förtgegaugeu und wird höchst wahrscheinlich mt dem Mittagszug zurückfahren wollen."
Da sich Fran Helldorf nut diel em fluchtigen V Bericht nicht begnügte, sondern näheres zu »Wen. verlangte, so erzählte er ihr, oft burü) i ftwm- unb Querfragen unterbrochen, gewiffenhaft alle Einzelheiten, auch, daß er zuletzt als einzige Bedingung sofortiger Anzahlung den dauernden Aufenthalt Mariens in seinem Hause zum Ersatz für seine Tochter verlangt habe.
wese» schafft günstiger« AdsatzbeLintzvnzr«, durch den Eng-oSbezug dtlltgereS Rohmaterial, gewährt billigeren K edft, es macht den Handwirttr- stand konkurrenzfähig. Di« «ründuilg von ErwerbSrenofsenschaftenist deehalb einer, der beste« Wege, den die Handwerker zur Gr» langung eines besseren Daseins einschlagen können. Dir Handwerker müffen fich zu Getroffen- schäften zusammenjchließe», die nicht nur Kapital, Kredit und billigere Rohstoffe liefern, sondern in denen auch der rechte Seit wastet, M.er G«ft, der nicht nur die materiellen Sonderrntereffen wdhrnimmt, sondern aich für die höheren Ziele einer größeren Gemeinschaft Sinn und Vrr« ständutS an den Taz legt. Diese Mille! können in zweckmäßiger Weise verbnn en und zur Anwendung gebracht,, zur Förderung des Handwrr.S bettrazen und es auf eine höhere Muse oer Entwicklung heben. Die Handwerker haben et also vielfach se bst in der Hand, ih 'e wirtschaft- liche und soziale Lrgr zu verbessern. Der sprich- wörtlich gewordene goldene Boden im Handwerk wird dann auch unter unsere» modernen Zeit- Verhältnissen seine Ber-chtizung staden.
blrdn.
W.lche Weg« im einzelne» einzuschlagen find, »welche auf eine Brfferung der Lage im Hand- werk hinzielen,- darübrr bringt die Hrndweiks- kammer zu Insterburg (Preußen) in ihrem tktztrn Jahresbericht ehe knappe Zusammenstellung. Dieselbe gewinnt dadurch an besonderem Wert, alS di? Kammer diesel-re als Ergebnis eingehende» langjährigen Studiums und besonders auch dec praktische» Erfahrung bezeichnen zu müffen zlaubt. An die Spitze oller MformmaHreKtl-t st-llt der Bericht die Hebung der ttchrüschr» Leifiunasfähigkett der Handwerks bis aus dir „höchste Smsr". Des» „eS ist ein Irrtum, wen» das Großkapital allein für allmächtig gehalten wird. Dasselbe ist dem Handwerk nur so lauge eefährlich, al« deren Besitzer nicht mit tzebilde.e» letstAngssäbigr« Handwerkern in Kon- kurrenz ftehen. Geld. Jickelligenz, gute technische Schulung und tatkräftiges Eingreifen sind die Haupimomente der beffrren Existenzbüsung.
_ Sodann", schreibt die Kammer recht treffend, „organisiere man alle mobilen Kräfte im Hand werk ttab wirke gemeinschaftlich zum G.linge» des Ganz?«. Während wir aber übercll im wirtschaftliche» Lebe» geschloffene Reihen sehen und beobachten könne», wie die Scharen fich immer fester aneinander schließen, stehen leid« noch recht viele Handwerker uneiwg da. arg- wöhsisch, selbstsüchtig und neidisch auseft ander, unfähig zum gemeinsamen Handel«. «S ist eine unabweisbare Tatsache, daß die Kraft drS eimelne» im wirtschaftlichen L-ben nicht auS- reicht zum Siege, daß der, der eiwas erreichen will, fich mit anderen verbinde» muß. Des- halb müffen gerade die Handwerker, wen« sie ihre Sage verbeffe»» wolle», sich eng zusammen- scklietzen und innerhalb deS Rahmens ihrer
gebaut werde«, habe« die Arbeiter bei dm dazu ei forderlichen Srdarbeite» große Nlesertagen menschlichir Gebrtne entdeckt. An en er Stelle tagen mehr als 20 menschlich« St litte, dm u ter auch weibliche, auf einem Haufen zusammen Dos weitere Nachgra^e» hat man schleunigst omch beMdlch's Einschreiten verhindert. Es .ft rämlich sehr schnell feftßeflelll wo-den, daß an der fraglichen Stille noch bis Mitte des 19. Ich hzmtertr ein AugusttnerkiofteL stand v»d daß die aufgefurdenerr Skelette kaum 100 Jahre alt sind. Somit ergib! fich(l). daß die frommen Mönche dieses Klosters Menschen arider lei S rschlkchtS innerhalb ihres Klosters »U die Ecke zu bringe» g?wohnt waren, deren Leichen st« dann einfach in einer Grube verscharrten. Da-u wird der Zentral NuSkunstSstelle der kothol.
I Sjefle iy Auftrage d,s z stävdtaen erzbischLflichen
sprach sie von dem'Zweck ihrer heutigen Reise und dem Mißerfolg berfeiben, der moglicheriveise einen höchst nachteiligen Einfluß auf den Zustand ihrer Mutter ausüben könne, weshalb sie. sich wirklich fürchte, das Vaterhaus zu betreten.
Der alte Herr suchte ihr diese Befürchtung aus- zureden, indem er sie daraii erinnerte, daß nach ihrer eigenen Erzählung 8pau Helldorf von Vvri> - herein beharrlich an einem günstigen Erfolg per Reife gezweifelt habe und deshalb vom Mißerfolge sich nicht so schwer getroffen fühlen werde, als sie, Marie, selbst. „Uebrigens", so fuhr er fort, „scheint mir der Umstand, daß der grimme M I Ihnen bis zum Bahnhof nachgelaufen tff, etsvatz gutes zu bedeuten. Jedenfalls hat er Reue^ empfunden, und ich möchte Dgusend gegen Ein^ wetten, daß er eilte? 'Mnen Tages das Geld selbst bringt, ober es nachschickt. Bfie ist denn Ihre Tante gesinnt?"' '
„Tie hätte mir, wäre sie anwesend gewesen, sicher'geholfen." —
| Nun,' sehen Sie, liebes Kind, da haben wir ich wieder einen Grund, die Hoffnung aüf- 5U erhalten. Gehen Sie also getrost nach
oorzudkugen." ~ .
* Nach der .Baisi chen Zriturg' hoff: der Abgeordnete Eng«« Richter sich an den Wmter- taaunze» des Reichs- und Landtags wieder be trilige» können, da sein AugenUidrn fich merklich beff^rt. A n Sor naben) site-te er. sch-en siebest-
* D«Nummer 28derG-setzsawmlung enthält das Gsietz drtieffend die Erhebung vu» Kirchensteuer« in den Kncheogememd.n und Prosrnzislo« bänden der evongeckichr» Lsn)kS trche der S tmn Provinz;» der Mona' chie, vom 14. 34U 1805 und das »-setz betreffend die Erhebung von Kirchensteuer» in de« katholisch en Kttchengeweinden und Gesamt- verbänden vom 14 Juli 19051
§ Nach der .«frtkapost^, de« Oraan der Firma Wörmann, nehmen SN der Studieu- reife «ach Teg» ««» Kamerun bw letzt folgende Ärtchrwgrabgrorrneie test: Der Frer« koksrrvatioe Arendt, dir Konservativen von Böhlendorff-Kölgt» und F hr. v. Richt- Hofea-Damidorf, die Nat onalltdrralr» Fri-r, Oagemann uad Semmler und der PvlkS- pari iler Storz-Hrtdenh im. Außerdem be- teiliM fich die H'rck» Kal Supf vom koloaialwirtschLftltchM Komitee und Geheimrat Lenz von der Firma Lrsz u. Ko»p., welch-die Kamrrunbahn gebaut Hot. W»e wir hö.e», sollen auch Redakteure größ.-nr Blätter, so der,Hamburger Nachricht;»', an der Fahrt teil» nehmen. Demnach scheint fich die Fahrt noch mehr alS. bisher als „ReNamefahrt- heraus-
Hause, erzählen Sie Ihrer Frau Mutter alle Umstande, verschweigen Sie nichts: dann werden 2ie sie stärker finden, als sie geglaubt Hal en.
Während dieser Unterredung, durch welche sich Tlarie wunderbar gehoben fühlte, war der Zug iir den heimatlichen Bahnhof eingelaufen. — Ter alte Freund' ließ es sich nicht nehmen, M"rix noch ein Ltück Weges zu begleiten,, obwohl feine Wohnung in entgegengesetzter Richtung lag. Ihre Unterhaltung lenkte sich zuletzt auf Mariens Vater. .
„Ich kenne ihn sehr genau und njpff, daß er ein ausgezeichneter Arbeiter in seinem Fache ist.
m.5 viertel.
>zhrl.»er»S'N"i' xtz«, VrinrerlolsN und öestell-EldinLildauad sLr«Lrt,tM.«»Ps,.
.Aldaer W Zeitung
TätK w,chmb-ii-g«! „Illustrierte 8onntag;;eitung" ^^ „Zuldaer GtschichtrblStier".
iLftcaett’ „Mönche äU »nss-umörtz-r". Unter dieser Soitzmarke veiöffeuruqt. dl» ,Zett am Moataq' (Nr. 29 vom 17. Jatt 1905) folgeibt „Pkivztmil-ung- aus Brüff.l den 15. JuU: „Die belache PfAmesttrung har sich eine böse ycoroeeiniaie -------» .. Suppe eiugrbrvckl. «ährend «tue» in Brüffch
Nach einer jetzt elngegangene» ersten amrlichm aus dem Bruckerr-Platz, wo die großW BoulroartS Melina aus Kamerun über den Bor-all an der I zusammenstoßen, hohe Gerüste fär die elektrische deutsch französischen Grenze im Düdoften dks ZubetbeleuchruNg (l>e»rgenttich deS 7SzühriM Schutzgebietes ist die deutsche Faktorei in N ffuru Jubiläums der Setbstäntzigkrit B-lgieuS) auf. Niffum von Skmgalefen widerrechtlich aufze-1 ■«-«“ hei Btn ba*«
hoben und beraubt worden. Dec C?ef des Srenzdistrikts, Hauptmann Sheunemann, btt sich zur Zett in dem südlichen Teile seines Be, zirks aufdält, wurde bei dem Einmarsch in N'.ffum.N ffum beschoffen. Bei der Adwch- wurde» uon seine» Leutm 5 »ngttifrr getöte! und 4 Fi an jenen gemacht. Der Souorr.
neur von Kamerun hat nach MMff-n drr Nach- richt den Kommandeur der Kaiseruche» Schutz' trupp«, Oberst Müll r, zur Einlegung eir.s Protestes und zur Regelung, der »ngelegmtzeit nach Gabun, dem Sitze deS französtschrn Sc». orrxturs entsandt. Ele'chz^itta Hai er sich mit dem S.neralgouierneuc deS Gorgo frangiia in Bronaoille in Verbindung g fetzt. Dieser schlus hu baldig« E-itsendu»g einer Srenzkommiffw»
giamerua"hat^ch^mst"diesem Vorschlag eiaver-1Ord'nartatS Michel», durch deffen ÄtditDirt
SuaustiaeMönchr wohnten in diesem Kloster vor? Ertt>k d-S 16. bis Ende drS 18. JMhanderts. Di« K rchr &S KlostiS wurde 1794 abzeo ochen. Im 19. Jahrhundert gab es a so dort Line LuMmer. 2. Im Jahre 1589 schloffen die ÄuflustrmrMönche jene» K ' st«r- m't dem «aptlet
Vereinigung durch die Sinigleit fich stark mache». Gtsetzzebung und Verwaltung haben den Hand werkern Rahmen und Form geschaffen, um i» den Inn ingen, Jnnungsausschüffenurd JnnungS- verbänden für ihren Zusammenschluß und die Beräiigung ihrer gemetnfrme» Jnlrreffrn tätig zu fei«. Die durch die Sesetzgedung gegebene» OraanisationSrahmk» h iben indessen nut Wert, wenn sie durch Srlbsttztlle und wirtschastltche! Energie auSgefüllt werden.-
Diese Selbsthilfe hat sich einmal zu betätigen in der Fürsorge für eine gehö ige theo- wüsche unb praktische «uSbildung und Weiter- bildung durch WerMaULlehre und FortblldungS. undFachschulen,Buch.u»dRech«MgsführangSkurse, Metsterkarse. Sludium guter Fachzeitschriften »sw. In technischer Hinsicht muß sich daS Handwerk vor all-m aber auch, um konkurrenzfähig zu bleiben, die Vorteile deS Großbetriebes aneignen: Kapitalkiäste, billiger Bezug der Roh ftsffe, günstige B-rkaufsgelegenl ^En. DaS kann ’tbie nur durch Organisatio» eines gemeinsamen
311 ter’^Maen^iark, di- mit betrübt^
Rückfall bekommen. — Schreibe lieber heute gleich nach dem Mittageffen! Ist diefe Sache geregelt dann wollen wir mit einander beraten, ob es nicht besser ist, das ganze übrige Kapital zu tilgen. Schwer' kann das nicht werden."
Helldorf antwortete besiegt: „xta, grau, um des lieben Friedens willen soll alles geschehen, was Tu verlangst. Aber ohne Bedingung ergebe ich mich nicht, eine Liebe ist der anderen wert, ^ch sehne mich so sehr nach unserer Tochter und wünsche, sie wieder bei uns zu haben. Versprich mir nur, daß sie nach Beendigung ihres Kursus I hierher zurückkehren soll."
Frau Helldorf gab das gewünschte,Versprechen, und nun setzte er sich nach Tische hin, um ihrem Wunsche zu entsprechen.
Ter geldschwere Brief ging desselben Abends