MaerW Zeitung
Monatsbellager „zuldaer GeschichtrblStter"
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32. Jahrgang.
Fulda, Montag, den 31. Juli 1905.
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):( Eine ernste Erscheinung.
Wir find in der seltenen Lage, einmal in der Beurteilung einer Angelegenheit mit dem .R.ich?boten' rückhaltlo- überünzaftimm:n. Das genannte Blatt hat — soweit wir sahen, bisher alr einzige- konservatives Organ — der vor ein i'paar Tagen vom Preußische« Statistischen Landes» hmt veröffentlichten Angabe« über die Frucht« barkrit der Ehen in Preußen beherzigens« k werte Betrachtungen gewidmet. Aus jenen ? statistischen Angaben ging mit bedauerlicher Bestimmtheit hervor, daß die Fruchtbarkeit der l Shen in Preuße» schon seit dem Jahre 1880 '"eine sinkende Tendenz aufwrist und daß rdiese- eitlen sich im letzten Jahrzehnt in i höchst bedenklicher Weise verschärft ■ hat. Diese sinkende Tendenz läßt fich zwar nicht für alle, aber doch für die meisten Regirrungs« bezirke Preußens feststellen, und eS ist nur ein sehr beschränkter Trost, daß auch einige Re- , gierung-dezirke, darunter namentlich Münster, Oppeln, Posen, Bromberg, Trier, Danzig, OS« lnabrück, Aurich, Marienwerder und Arnsberg, ■ vsrhande» find, in welchen die eheliche Fruchtbarkeit eine, zum Teil wesentliche Steigerung erfahren hat. Andernfalls würde da- Bit) noch trüber fein.
Besonders bedenklich erscheinen die Verhält« niffe in den großen Städten, vor allem in Berlin. Dort ist die Fruchtbarkeit der Shm in den zwanzig Jahren, von 1880/81—1900/01, um nahezu 40 Prozent zurückgegangen.
Mit Recht weist der »Reichsbote' darauf hin, daß fich hier wieder einmal zeige, wie gründ« verkehrt die Auffaffungen der materialistischen Weltanschauung seien. Wenn die äußeren Verhältnisse das Menschenleben be> stimmten, so müßte bei dem gestiegenen Wohl« stände der Gegenwart, der mehr oder weniger allen Ständen und Klaffen zu Gute gekommen sei, auch die Fruchtbarkeit der Ehen zum Min« besten keinen Rückgang ausweisen. Statt deffen dieses Sinken, das zu den bedenklichsten Zeichen der Zett gehöre und franMsche Entartung mit ihrem malthufianischen Zweikinder- systern und ihrem phfischen Niedergange der Station als Warnung emporsteigen laffe. Denn eS sei kem Zweifel, daß diese Erscheinung durch nichts bedingt sei, als durch die steigende Genußsucht, die steigende Raffiniertheit der Genußsucht und die damit wachsende Abneigung, die Lsstzn der Kindererziehung in treuer Selbstentsagung auf fich zu nehmen.
In jener statistifchen Mitteilung hieß eS auch, die Frage, inwieweit (insbesondere in Groß« städtev) durch Vergehen, die durch den § 218 des Strafgesetzbuchs erfaßt werden, die Frucht- barkeitSziffer heradgedrückt werde, bedürfe einer besonderen Untersuchung. Der ,Reichsbote' hat Recht, wenn er meint, eS sei schwer zu sagen, wieviel U.ifitte, Unzucht, ja strafbare Handlungen fich hinter der gesunkenen Geburtsziffer bergen
Der häusliche Herd.
7] Von I. B. Eg ermann.
(Nachdruck verboten.)
Um den Onkel nicht zu verletzen, nahm sie feine Einladung mit freundlichem Danke an und begleitete ihn in den Gartensalon, wo der Früh- stückstisch hergerichtet war. Er füllte fogleich zwei Krystallgläfer mit feurigem Burgunder-Werne und bot ihr das eine freundlich dar. Obwohl dre kurze Eisenbahnfahrt sie in keiner Weise ange- grisfen hatte, führte doch Marie mit einer gewissen Hast das Glas zum Munde und leerte dasselbe fast bis zur Hälfte. Was sie damit erreichen wollte, geschah. Neues Leben kam in ihre Adern und erweckte ihren Mut, so datz sie ohne langes Besinnen die Veranlassung ihres unerwarteten Besuches zur Sprache brachte.
„Ich komme in einer dringenden Geldangelegenheit meiner Eltern. Es handelt sich um unser Wohl oder Wehe, und wir hoffen bestrmmt auf Deine Bereitwilligkeit, uns in diesem besonderen Falle zu Helsen. Wir müssen nämlich sofort wenigstens dreitausend Mark von dem Gelde haben, welches Du durch diesen Schuldschein als unser Eigentum anerkannt hast".
Während sie dies in größter Ruhe, aber mrt ernster Entschiedenheit aussprach, hatte sie aus ihrer Ledertasche den Schuldschein Helldorfs hervorgeholt und entfaltet. Mit der rechten Hand auf die Unterschrift Helldorfs deutend, schloß sie:
„Hier, Onkel, ist der von Dir unterzeichnete Schein. Du wirst ihn anerkennen und unser Forderungsrecht, das meine Eltern bis setzt nicht geltend gemacht haben, nicht bestreiten können. Du bist ein reicher Mann, und bei gutem Willen wird es Dir ein Leichtes sein, zur Erleichterung unserer Lage beizwlragen". —
In Helldorfs Gesichtszügen zuckte es, ferne ■ Augen blitzten; doch bald verfchwanden diese Zer-
Katholiken der Provinz Posen bereits erstarkte Gefühl wachgerufen würde, daß durch ein ent« gegenkommendes Verhalten gegen das in Oder« schlefie« fortgesetzt an Boden gewinnende radikale Polentum weder den Jatereffen der Deutschtums noch der katholischen Glaube»- gedient ist."
* In einem sozialpolitischen Rückblick bemerkt die ,Kreuzzeitung' Über da- gescheiterte Zecheustillegung-gesetz: „Von den dem preußischen Landtag vorgelegten Berggrsetzsor« lagen ist das sogenannte Zechenstillegrrng-- sM dem wohl seiner gegen die spekulative Stillegung der Zechen gerichteten Tendenz gleich« fall- eine hohe sozialpolitische Bedeutung bei« kommt, nach der vom Herrenhaus vorgenommenen Beseitigung des ZwangSbetriebeS und Einführung der EntfchLdigung-pflicht des Staate- von der Regierung zurückgezogen worden. Im Jntereffe der von den Zechenst'.llegungen betroffenen Gemeinden, denen dadurch ihr Lebensnerv entzogen wird, sowie der in ihr ansässigen berzar beitenden Bevölkerung, die mit dem Wechsel der Arbeitsstätte auch zur Aufgabe ihre- lieb gewordenen Heim-, sowie ihres »etiloi gewordenen Anwesens gezwungen werden, ist dieser AuSgang der Parlament-Verhandlungen außerordentlich zu bedauern." Auch wir bedauern das Scheitern de- SesetzsS, gleichzeitig bedauern wir aber auch.
Schneiden der Getreideernte al- trügerisch erwiesen. Die die-jährige Ernte bei den Körner- rüchten sei von fachmännischer Seite auf 66 i kozent der vorjährigen geschützt. Nach feinem ltebrauchSwert aber fei dieser gewichtige Teil der Erste infolge andauernder Regengüsse «nz außerordentlich beeinträchtigt worden Dieser Inguust der Witterung habe fich bettiiS bekanntlich der Setreioehandel zunutze zu machen versucht, indem er u. a. recht bedeutende Kaufabschlüffe in au-ländischem Roggen gemacht abe. Der Handel sei eS also auch jetzt wieder, der durch die Unbilden der Witterung begünstigt werde, während der werktätige Landmann mit »kittendem Herzen zusehen mflffe, wie ihm die Früchte seiner schweren Arbeit entzogen werden. Das zitierte Statt schließt feine Ausführungen mit folgendem Satz: „Desto mehr darf man er- warten, daß die maßgebenden Kreise unserer Regierung und unserer Parlamente nach wie vor dem landwirtschaftlichen Gewerbe diejenige Beachtung schenken, welche ihm »ach seiner ganzen Bedeutung sür unser gesamte- wirtschaftlicher
Höre mich einmal ruhig anl Ihr habt meine Widerspruch I Wohlan denn! Ich verlasse Dich Tochter bei Euch, die meine Frau ganz gegen I jetzt mit bitterer Täuschung im Herzen, aber auch meinen Willen durchaus zur großen Dame aus- mit felsenfesten Vertrauen auf Gottes Hilfe, die gebildet haben toiU.. So sind wir beiden Eltern I uns nicht versagt werden wird." — ganz allein. Auf die Länge der Zeit halte ich I Das Taschentuch vor die tränenden Augerl das nicht aus, ich muß wiederum ein junges I pressend, verließ Marie den Saal, ohne einen weibliches Wesen bei mir haben. Deshalb mache I Blick zurück zu werfen. Mit raschen Schritten ich Dir allen Ernstes den Vorschlag, bleibe ganz I ging sie durch Garten und Hof, und nach wenigen bei uns und ersetze mir Deine Kusine! Erfüllst Augenblicken hatte sich das Tor hinter ihr ge- Du diesen Wunsch — und das ist meine unerläß- schlossen. —
ließe Bedingung — so zähle ich sofort die 3000 I Als sie den Bahnhof erreichte, war es Mittag Mark auf den Tisch hier, und Du magst das Geld I und für sie gerade noch Zeit genug, in einen heute noch Deiner Mutter übersenden. Auf jede I zur Abfahrt nach der Hauptstadt bereitstehenden Entschädigung verzichte ich, auch sollst Du bei uns Zug zu steigen. Mit Besorgnis dachte sie in freien Unterhalt haben, denn Du wirst ja die diesem Augenblicke an den übelen Eindruck, den Stelle unseres Kindes vertreten, und wer weiß, I ihre verfrühte Rückkehr auf die leidende Mutter was später geschehen könnte? Du könntest viel« I machen würde. Konnte dieselbe nicht geradezu leicht über kurz oder lang hier Dein Glück machen, gefährlich auf ihre Gesundheit wirken und alle Dich gut verheiraten. Für eine passende Partie Hoffnungen auf ihre Genesung für immer ver- würde ich schon sorgen....." Nichten? Mußte sie sich dann nicht die Schuld
„Halt ein, Onkel! Dein Vorschlag ist, zwar beimessen? ,
gutgemeint, aber ganz und gar unannehmbar. I Mit diesen selbstquälerischen Gedanken be- Was sollte ohne mich meine arme Mutter machen, I schäftigt, harrte Marie an dem Fenster ihres ern- deren einzige Stütze ich war? Was sollte aus I samen Kupee's ungeduldig des letzten Zeichens der Wirtschaft werden? Deine Heiratspläne muß I zur Abfahrt. Endlich ertönte dasselbe, die Loko- ich ebenfalls zurückweisen; dergleichen Gedanken inotive zog an, und die Wagen kamen ins Rollen, kommen in meiner Seele gar nicht auf, so lange I Noch einen flüchtigen Blick warf Marie auf die ich mich als von Gott bestellte Hüterin des häus- Stadt hinab, wo sie heute tm Hause eines nahen lichen Herdes fühle!" — I Verwandten so traurige Erfahrungen gemacht,
Bei diesen mit erhobener Stimme gesproche- dann .... Doch halt! Wer ist der Herr, der nen Worten erhob sich Marie, und ihren Onkel dort vorn, mit dem weißen Tuche winkend, auf fest anblickend fuhr sie fort: „Als ich hierher den Perron zueilt? — Marie erkannt; bei fdjar- reiste hoffte ich meine gute Tante anzutreffen, ferem Hinsehen ihren Onkel HelldorM^, Zu spät Sie wäre meine Bundesgenossin gewesen. Nun für beide! Als er den Perron^etkay. glitt der aber habe ich hier nichts mehr zu tun! Nach letzte Waggon des Zuges an ihm vorüber. — mptnpr Abreife wirst Du wohl auch zum Nach-1 „Was wird er noch gewollt haben? fragte denken gelangen und Dir selbst zürnen wegen der sich Marie. „Vielleicht neue Vorschläge oder Be- Worte welche Du zu mir gesprochen. Vorhin I dingungen?" — . _ , .
versichertest Du, Du habest kein Geld, würdest I Sie ahnte nicht, daß die Vorsehung bereits es erst in vier Monaten schaffen können, jetzt eben I für sie und die Ihrigen, eingetreten war, dc^,sie sagtest Du, die 3000 Mk. sollten sofort hier auf in kurzem die Wahrheit - des «Spruches Erkennen diesem Tisch liegen, wenn ich — meine Eltern im sollten: „Wer auf Gott vertraut, hat auf,festen Stiche lassen wollte. Das ist ein sonderbarer I Grund gebaut." (Forts, folgt.)
Deuffdies Reich.
Berlin, dm 29. Juli 1835.
** Die »Deutsche Tageszeitung' schreibt unter dem Titel „«enge Sorgen ', daß die Hoff- nun gen vieler Taufende werktätiger Landwirte durch die Unbilden des Wetter- größtenteils zunichte gemacht worden feien. Die deutsche landwirtschaftliche Gütererzeugung habe unzweifelhaft schwere Einbuße erlitten. Die Hoffnung, die Ernte in unseren wichtigsten Körnerfrüchten und diejenige der Futtermittel werde einigermaßen befriedigende Erträge zeitigen, habe fich beim
chen innerlicher Aufregung und trockenen Tones, hämisch lächelnd, antwortete er:
„Magst Du, liebes Kind, die Sache noch so dringlich darstellen, wie Du willst, ins Bockshorn jagst Du mich nicht damit. Geldgeschäfte mit Verwandten behandle ich ganz so wie diejenigen mit fremden Leuten auch. Ich mache keinen Unterschied darin und überstürze mich niemals. Mit diesem Schuldschein hat es allerdings seine vollkommene Richtigkeit, kein Pünktchen davon wird in Abrede gestellt. Ich begreife indessen nicht, wie ihr mir zumuten könnt, so Knall und Fall eine so bedeutende Summe auf den Tisch hinzuzählen I Mein Geld ist — damit ich es Dir offen sage — fest angelegt; wenigstens vier Monate werden verstreichen, ehe ich das Kapital werde flüssig machen können. Wenn ihr so lange nicht warten könnt und wollet, so tut es mir um Euretwillen leid. Uebrigens trage ich durchaus keine Schuld an Eurer Lage. Wer hat denn Deinem Vater befohlen, in die teuere Hauptstadt zu ziehen, warum ist er nicht hier geblieben? — Kurz und gut, ich kann für jetzt nicht dienen, dagegen hilft alles Wehklagen nicht!" —
Dem armen Mädchen waren die Tränen in die Augen getreten. Mit stockender Stimme versetzte sie: „
„Ich kann nicht an den Ernst Deiner Worte glauben; deshalb bitte ich Dich inständig, sie zurückzunehmen, mich nicht mit leeren Händen nach Hause zurückkehren zu lassen, wo Vater, Mutter und Geschwister auf eine frohe Botschaft aus meinem Munde hoffen! Wir wollen von Dir die 3000 Mark weder als Darlehen noch als Geschenk, sondern nur als eine wirklich sehr bescheidene Abschlagszahlung auf eine seit Jahren ruhende, niemals geltend gemachte Geldforderung. Trotzdem bin ich beauftragt, Dir die Zahlung durch das Anerbieten von Gegendiensten zu erleichtern. Sprich, welche Entschädigung verlangst Du für Nachteile, welche Dir bei sofortiger Zahlung entstehen?" —
„Mein Kind, davon kann keine Rede sein! —
möchte. ES fei gewiß lein Zufall, wenn die großen Städte, besonder- Berlin, mit chlechtem Beispiel ootangingen, während eine Reihe von Landbezirken fich noch von dieser Entwicklung freigehatten hätten.
Da- konservative Blatt schließt seine Betrachtungen mit folgender; Ausführungen: „Die Zahlen eröffnen trübe Einblicke in das Familienleben, wie es fich unter der Herrschaft moderner Ideen entwickelt hat, ebenso wie in die Zukunft der Nation. Deshalb täte eine christliche Selbsteinkehr, ein Einhalten auf dieser schiefen, verderblichen Ebene dringend not. Denn auf dem Wesen und Grund der Familie beruht der Staat, und eS ist vielleicht die größte Kurzfichtig- leit der Zeit, sowie ihrer Letter, daß immer noch viel zu wenig ernster Familienstrm gepflegt und rechte Erziehung zur Familie, selbst rechte Familien- Politik getrieben wird. Um alle möglichen Er- Meinungen wird heute ein große- öffentliche- Wesen gemacht, und um das, was die erste, wichtigste Grundlage vom Ganzen ist, kümmert man fich nur flüchtig. Nicht einmal unsere Steuergesktze find, im Lichte der Familie be. trachtet, gerecht oder gar einfichtSooll, eS ist, als gälten für Politik und Orffentlichkeit die Familie und ihre Jntereffen al- privater Faktor, als eine gleichgittige Institution, die keinen Anspruch auf soziale Pflege, Erhaltung, Veredelung, politische Unterstützung besitzt. Da »st das Parlament wie die Preffe, die Preffe wie die Regierung; keine ist fich noch der fundamentalen Wichtigkeit dieser Gegenstandes auch für Staat und Nation richtig bewußt geblieben."
Wenn wir dieses scharfe Urtell auch nicht unbedingt und nicht uneingeschränkt jetten lassen möchten, so enthält eS doch zweifellos sehr viel Richtiges. Zentrumundkatholische Presse dürfen fich rühmen, die Wichtigkeit der Familie stets und überall erkannt und betont zu haben. Leider haben fie dabei nicht immer die Unterstützung derer gefunden, die jetzt vielleicht Über den sittlichen Niedergang klagen. An der Zeit ist es jedenfalls, die Pflege der Familie alS stttlicher und sozialer Institution, welche die Grundlage der Nation und btS Staates bildet, mehr zu betonen, als es bisher geschehen ist.
Leben zukommt."
Die bevorstehende Ueb«»gsfahrt eine- Teil- der englischen Mstte in der Ostsee gibt verschiedenen Blättern Anlaß zu Betrachtungen, die im allgemeinen darauf hinaus» aufen, daß die Kreuzfahrt der englischen Schiffe daß die lonfeUutU Preffe e» nicht fertig greine ernste Demonstration gegenüber Deutsch- bracht hat, aff Grund der von ihr jetzt ange- land bedeute. In einer anscheinend offiziösen sührten schlagenden Motive ihre Parteigenoffen Au-laffung der ,Post' werden sowohl die an im Hrrrenhause zur ««nähme des Gesetzes zu dies Ereignis gekuüpften Befürchtungen, wie die bewegen. Die Verantwortung für daS auf eine „Schließung der Ostsee" abzielenden Scheitern deS Gesetze- ist vollständig auf Wünsche zurückaewiesen. Die »Post' schreibt im konservativer Seite.
Hinblick aus den diese Wünsche besonders ver» * Mu- Teutsch-Gübwestasrik«. Ein Tele- retenden »ReichSboten': „Sehr zu verurteilen gramm aus Windhuk meldet: Leutnant Ludwig ist die Haltung eines konservativen Berliner Salm, geb. 24, Jan. 1876 zu Saarburg i. BlatreS, daS in denselben Fehler versältt, den Rhld., früher im Pionierbataillon Nr. 16, am wir jo oft auf englischer Seite mit Bedauern 28, Juli d. I. im Feldlazarett 12 Lüderitzbucht estgestrllt haben, nämlich über große Nervosität an Herzschwäche gestorben. Reiter Emil Zahn, und Kombinationen, die durch nichts Tatsächlicher geb. 15. Sept. 1881 zu Langenberg, früher im gerechtfertigt werden." Feldartillerieregiment Nr. 31, am 18. Juli d. I.
• Neber die ftealtiäietnng des seinerzeit aus Patrouille bei HarugaS gefallen. Retter wegenfchwerenSoldatenmitzhandlungen Hermann Müller, geb. 20. Olt. 1879 zu »u 9 Monaten Festung verurteilten und dann Braunschweig, am 26. Juli d. I. in Karibik» mit schlichtem Abschied entlassenen verstarben. ,
württembergischen Leutnant- Haupe als * Kosten des Herero sei dznge-. Im Leutnant der Reserve im rheinischen Trainbataillon -Natal Me.cury' wird auf den HandelSaus« äußern sich die Berliner Blätter fast sämtlich sehr schwang hingewiesen, den daS Kapland infolge abfällig. Die .Germania' bemerkt zu dem l deS Feldzuges in Deutsch-Südwestafrika zu ver« Vorfall: „Sollen auf diese Weise die Soldaten- zeichnen hat. Wie da- Blatt berichtet, wurden Mißhandlungen bekämpft werden?" uns Kapstadt nach Deutsch-Südwestafrika vom
8 Zu den Wahlkämpfe» i« Oberschlefie« Juni 1903 bis 1904 exportiert: Maultiere und schreibt die »Norddeutsche Allgemeine Esel sür 101000 Mark. Ochsen für 181900 Zeitung' in ihren Rückblicken unter anbtrem: I Mark, Wagen für 128860 Mark, Futter (Heu Zu wünschen wäre, daß durch die bevorstehenden I usw.) sür 9000 Mark, Lederzeug und Sättel für Wahlkämpfe der oberfchlestsche Liberali-muS zu 121260 Mark, Pferde für 145 200 Mark. Da« entschiedener Betätigung au gestachelt und im .egen wurden vom Juni 1904 bis Mai 1905 deutschen Zentrum, das fich jetzt trotz seines Ent- xportiert: Maultiere und Esel für 9142640 aeaenlomme is gegen da- Polentum seitens der! Karl, Ochsii für 8244240 Mark, Wrqen für Richtung Korfanty's den heftigsten Angriffen 11937 960 Mark, Futter für 718340 Mark, ausgesetzt sieht, daS in oen Vereisen Deutscher I Leder und Sattelzeug für 1396040 Mark,