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Fulda, Freitag, dm 28. Juli 1905.

32. Jahrgang.

Deuffdies Reich.

»edle, da 27, 3*Ii 1986.

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j.KierhTSiiu. Wochenbeilage:„Illustrierte§onntagzzeitung

fein Leben einsetzen mflffe, in keiner Weise in Beziehung gebracht werden könne, hat verschiedenen sozialdemokratischen Blätter«, unter anbete« auch dem,Vorwärts', Anlaß zu einer Anrempelung v. Bollmar gegeben. Der.Vorwärts'schreibt unter anderem, er könne nicht verstehen, wie von Voll««- sich von einem Artikel loisagea könne, der eher zu milde als zu scharf gewesm sei. Die .Norddeutsche Allgemeine Zeitung' bemerkt dazu: „®ie sozialdemokratische Presse moquiert fich also darüber, daß einer ihrer Führer noch Wert darauf legt, auch in der bürgerlichen Presse und Welt noch als anständiger Mann angesehen zu werden."

* Zwischen der liberalen und der agrarischen Preffe in Berlin ist ein scharfer Kampf über die Zulassung dänischer Milch auf dem Ber­liner Mtlchmarkre entstanden. Die agrarischen Blätter verlangen mtt Entschiedenheit vo« Ber­liner Polizeipräsidium wie von den beteiligten ___ ...

Ressortministern das Verbot des Verkauf» dieser 1. Januar 1906 in Kraft treten werde, und gibt die Pforte Milch, deren Verbrauch die Säugling-sterblich- daher den Priestern und den Gläubige« schon in der sie

hindert, fich in die Werkstätte zu begeben, son­dern auch die Fabrik blockiert und die Einführung der Nahrung für den Direktor und die Beamten unmöglich gemacht. Das war aber noch nicht alles; die Streikenden mißhandelten den Sekretär der belgischen Gesandtschaft, der fich in die Fabrik begeben wollte. Die Polizei verhält fich ganz pasfio, und alle Vorstellungen der Gesandtschaft konnten fie aus dieser Passt-

* Die ZnsaWnnenknnst des Reifet! mit -em Zaren wird in der Preffe noch immer lebhaft besprochen. Besonder» englische und französische Blätter bringen immerfort neue Meldungen üaer die Verhandlungen, von denen doch tatsächlich niemand etwa» bestimmte» weiß. Da» hervorragendste im Schwindeln leistet sich die .Daily Mail'. Diese» Londoner Blatt, da» in einer Auflage von 700,000 erscheint, behauptet nämlich, beweise dafür zu befitzen, daß der eigentliche Zw eck dieser Zusammenkunft zwischen dem deutschen Kaiser und dem Kaiser von Ruß­land die Besetzung des norwegischen Throne» durch einen Prinzen de» Hause» Hohenzollern war. Der deutsche Kaiser wollte die Zustimmung de» Zaren zu diesem Projekte erlangen. Al» Entschädigung soll Rußland eine Neuregulierung der skandinavischen Grenze, da» heißt wahrscheinlich ein Zugang zu dem offenen Meere zugestanden werden. ES müßte dann ein Gebiet im Norden von Norwegen an Rußland ,, „ wew WW|

abgetreten werden. — E» muß in London doch regende Entscheidung gefällt. Hiernach soll ein schäften schon jetzt gestatte. Jeder Pfarrer garten und behauptet, daß in Bulgarien Ex. noch heißer sein als bet un». zum Zwecke de» Glücksspiel» htugegebene» Dar. solle daher alle Gemeindebürger um ihre liefe:. I plofivstoffe fabriziert werden, und daß man ste

§ Der PolizeiPrästdent »•* Berlin, lehn nicht rückforderbar fein, da da- geliehene fchrist bitten, durch die fie dem neuen Verein von dort nach der Türkei einschmuggelt. Di» Herr v. »orrie», der vo« einer Studienreffe Geld als zu einem uufittlichen Zwecke gegeben beitreten. Die möglichst vollständigen Liften sollen bulgarische Ministerium hat eine kräftige Abw-hr- uach England zurückgekehrt ist, hat, wie das anzusehen fei. Der Darlehn verstoße also eben, sodann dem Erzbischof -«gestellt werden, der da» «ote auf diese Beschuldigungen versaßt und wird .Berliner Tageblatt' erfährt, de« Ber- sogut wie der Spielgewinn gegen die guten wettere beschließen wird. gleichzeitig Reformen irn Wilaiet Adrtouopel

treter eine» großen Berliner Blatte» erklärt, daß Sitten, sodaß der Anspruch der Rückzahlung nach! * Der v.tik.N nn- -ie re-n-likantschen verlange« 1 P

er nur der parteilosen Preffe Mitteilungen 8 817 des Bürgerlichen Gesetzbuch, auSge-1 Bischöfe Frankreichs. Die,Tägl. Rundschau' * Mit-em «tentat

über die «rgebniffe seiner Sludieufahrt machen schloffen sei. gab unlängst eine Meldung des Pariser «Journal" 6«mi» wird auck 8ti« bl^fSet ßehrer

werde. Der ganzen politischen Preffe werde ?er-entsche «potyekervetein, welcher wieder, wonach der Erzbischof von «oignon.nam^ Sans öeneraJ NümÄra in Ver- er fich für diese» Thema verschließen, auch vom 22 bis 26. August d. IS. in Breslau Rsgr. Sueur. nach Rom zittert worden fei, biZ8 K<6e » wurde ooÄner» nS konservative Blätter würden vergeblich an feine seine 34. Hauptversammlung abhalten wird, „wett er wegen seiner republikanischen hZttt und e» ist trotz aller Bemübunaeu auf Tür klopfen. Die .Kreuzzeitung' knüpft an wird über folgende Punkte verhandeln: «Die «es Innung dem Vatikan verdächtig geworden deutscher Sette bi» ieL nkbt Mlunaen 8ibn ta die Mitteilung des .Berliner Tageblatt»' folgende Regelung deSApothekenweseuS," die «Maß." und fei. Das Blatt behauptet, daß der Vatikan gS” m fetzen Sellrtoklnbetück'nicktt ta Bemerkungen: «Wir müffen diese Darstellung I Gewicht-ordnung für da» deutsche Reich", ein I sofort nach Annahme bdtSrennun"*"*^ । u ..r ’!?"•. VW. befindet fich nicht tu anzweifeln, da Herr v. Borries die konservative I Antrag auf Vorbereitung einer «ApolhekenbetriebS-1 französische Bischöfe, welche sich Preffe hier einer Neugierde beschuldigt, bie er ortnuug für das deutsche Reich", ferner dtt der Republik bewährt hätten, a an ihr doch wohl nicht bemerkt hat. Seine »soziale Fürsorge der Apothekenbesttzer für ihre | An zuständiger Stelle ä Beobachtungen in England mögen ja für ihn Mitarbeiter" sowie mehrere Anträge zur Abhllfe I von einer Verdächtigun, recht intereffant gewesen sein, aber Neuland hat des augenblicklichen Personalmangels, inibtfon» I französischer Bischöfe weg., er schwerlich entdeckt; auch andere Deutsche bete durch Einstellung weiblichen HllfSpersonals. I Gesinnung nichts bekannt, kommen nämlich zuweilen nach England. Ferner * A»< Deutsch . Güdweftafrik«. Ein • Der König vo« ß klingt eS unwahrscheinlich, daß Herr v. BorrieSITelegramm aus Windhuk meldet: Am ■«. •>■^»>«1» «« utw#i‘**w g« w vtv<mu■ mteoec tn ttritbett »eftnt tnnrh.w hm

seine Beobachtungen durch die «parteilose Preffe" auf /«er Patrouille au der Konkipmündung zu Ehren der Offiziere deS deutschen Eigentlichen Täter ist immtt nock nickitS bekann^ der Oeffentlichkeit Mitteilen wolle. Denn eS gefallen: »efretter Georg Knauer, geb. zu Hlld. Linienschiffes «Kaffer Karl der Große". Saa m rb n TtnA. «nHrfTnff.V Mnh dürfte ihm bekannt fein, daß die Parteiblätter burghaufen. ftüher tot 1. Bayer. C;eoauxieger- König Lerpold widmete dem Deutschen Kaffer EffchMkäg" mtt den ttst?n Maa?m^r dem

aus der parteilosen Preffe nicht» übernehmen. Regiment. Reiter Friedrich Hamann, geb. zu einen sehr herzlichen Trinkspruch, indem er dem Extom k beLobiten °u«d »ackb»

Wenn er also der Oeffentlichkett etwa» sagen Weingarten, früher im Württemb. Feldartillerie. Kaiser dafür dankte, daß er au» Anlaß M to cZore »?m SltoV elffi«

will, wird er fich nicht gerade diesen toten Regiment Nr. 13, am 19. d». auf der Verfolgung belgischen NationaljubiläumS da» deutsche Panzer. ,z j» taum al.»b»ck wie Ä

Winkel der Publizistik dafür aussuchen, «in vo«>BiehAuber« welche die Farm VaalgraS im schiff nach Antwerpen gesandt habe uldbeu Ze« ur bk $re6feSmme bebmtbeUe »m

solcher Neuling ist Herr v. Borries denn doch HaktoSzedirqe überfallen hatten. Gefallen: Wun ch ausdrückte, daß da» belgische Volk ßreitaa nadbrnB auEbüe

nicht." Wilhelm Muffog, ftüher Jägerbataillon den Traditionen des deutschenV olle» KVelÄ ö

§ Ein Telegramm des Abgeordneten vo« Nr. 3, am 18. b. bei dem Uederfall von Vaal, folgen möge. ißettielee aroker »ZdIkS« biäh!?

«ollmur an die .Tägl. Rundsch.', worin gesagt gras. Verwundet: Retter S:org Obrrmaier, * «in ernster -ipIomNtischer R»»fr«t gZtaa m8tam mf Sm” war, daß er mit dem bekannten Artikel der geb. »u S-rldorf, frifoet im 4. Bayer. Ehe- zwischen Gerbt«» nn- Belgien ist im An- Ze bofi Se Romtoonbenton

«Münchener Post', in dem auSgeftihrt war. daß oauxleger Regimmt, (Wrichtellschuß in die linke zuge. Die «lekttizitätswerkstätte in Belgrad. fenbuna VS&fn S

ein zum Schlachten geführtes Schwein Schulter). Arn Typhus gestorben: Retter Willy in der jetzt gestreitt wird, gehört einer belgischen 9 $ P unterrichtet wurden,

besser daran sei, al» ein Soldat, der WaSkow, geb. zu Kaltenhagen, ftüher Kürasfier«! Aktttngesellschaft. Die streikenden Arbeiter haben!

für den «Humbug etwa de» MarokkorummelS" Regiment Nr. 2, am 20. b. im Feldlazarett 21 nicht nur durch Gewalt die Arbeitswilligen ver. | -----------

ver häusliche Herd.

4] Don I. B. Sgermann.

(Nachdruck verboten.)

Ueber kurz oder lang wird der Zusammensturz an LuxuS gewöhnte Kind dürfen wir z. B. bei Also Mut und lasse die Lostnuna nickt finken

erfolgen. Davon weiß ledoch der Vater nichts, unseren Mahlzeiten nicht außer Acht lassen. Für liebe Mutter!" - Hierauf nabm sä deren Lände

aber ich weiß es aus S.uver lässiger Quelle. Was das von ihrem Vater gezahlte Pensionsgeld könnte in die Ihrigen und dieselben s^nftdrückend^fu^ dann? — Wir wollen rhm ledoch keme Vorwurfe I sie eigentlich noch mehr verlangen, als was wir I fie fort: die Geldanaeleaenbeit in Ordnuna

machen, daß er so sorglos tn dte Zukunft blickt ihr bieten. Verliert Dein Vater wiederum feine so wird d^ Arzt^u Rate ^oaen

und sich fast zu Tode arbeitet. So sehr mein Herz I Arbeit, dann sind wir verloren, wir können weder in Deinen besten wahren Deine Kräfte wie^ Deine t . ... .. „ .andern bau8ltdbeni Serbe Sangt, art bem fäon ßrebit Raffen, noä) bte alten ©$ulben beaablen ihuflen Ärt fonbern Sbonüber!

In seinem berechtigten Unmut über die Ver- meine Eltern gesessen haben, meine tch boch, baß Das übrige kommt von selbst." mäßigen Anst?enaunaen anaearttsen

flachung ber Kunst unb bie Verdorbenheit des diese Anhänglichkeit nicht bis zum eigensinnigen „Verzage nicht, liebe Mutter! Ich werde Ar. nicht mehr!" 9 9 Ö S ^n’ 806

Geschmackes würde unser Meister noch weiter zu Kleben an der Scholle hätte getrieben werden beit finden und damit Verdienst, ich vertraue ]Inh L ~ .... .

sich selbst gesprochen haben, wenn er nicht zu dürfen. Hatten wir damals, als das erste Unglück I meiner Kraft. — Sieh mich an, wie bin ich rüstig I hnrUni ^-e ""bliche Trösterin weinte selbst still

wieberholtenmalen an ben Frühstückstisch gerufen über uns kam. Deinem Vater gefolgt, so hätten unb stark! Unb mein Wille, mein Herz sind noch '2/ V"

worben wäre. Er folgte gern, benn es ward ihm I wir unser Grundstück unter ber Hand verkauft — I stärker! Ueberbies haben wir ja Geld"!" — I »^a, liebes Kinb", antwortete Frau Luise plötzlich unbehaglich im Atelier, bie Arbeitslust freilich nicht an einen ber zudringlichen Makler „Armes Kind, ich weiß, was Du meinst! Du I “,toaS gefaßter, „Du wirst und — sollst uns retten I war ihm für heute vergangen, und die schwere zu Schleuderpreisen — und wären in eine Provin-1 würdest ohne Bedenken alles für uns opfern aber I ~e"n/ muß es Dir nur sagen. Dein Vater hat

Sorge um die geliebte Kranke lähmte mehr wie I zialstadt ober vielleicht wieder in seine Vaterstadt I gerade das macht mir großen Kummer Die paar I VL'etncr grenzenlosen Unvorsichtigkeit und ($►

zeitliche Sorgen seinen Geistesschwung. Künstler, .gezogen. Bis jetzt ist das Grundstück schuldenfrei; hundert Mark, die Du Dir durch Stundengeben | schastsunkenntnis für verschiedene Farbenliefer-

Dichter und Gelehrte müffen frei arbeiten, um der Erlös aus dem Verkaufe desselben würde es und Nachtarbeit so sauer verdient hast, sind Dein I "r'9en etnen Wechsel ausgestellt, ber schon ver-

gutes leisten zu können. unS baher möglich gemacht haben, bort ein eigenes, I Eigentum. — Seitdem ich mich in diesem elenden I!?. n uni) 3ur Zahlung vorgelegt worden ist.

„Hier bin ich, Mutter!" sagte Marie beim kleines Geschäft zu gründen. Nebenbei hätte Dein I Zustande befinde, hast Du mir zuliebe, um- mich I gerichtliche Mahnung wird nicht lange auf

Eintritt in deren Zimmer. „Die Kinder sitzen Vater immerhin die Glasmalerei fortbetreiben I Wiegen zu können, selbst Deine Arbeit aufgegeben. 111($ toarten laffen; doch dürfen wir dem Vater

an ihren Aufgaben, Klara hat Musikunterricht I können. Nun aber ist es jedenfalls zu spät dazu, I Wenn nun Dein Geld aufgezehrt ist, was dann? I deswegen nicht zürnen, er hat die Sache ver-

und Papa arbeitet. Er wird nachher zu Dir I wenigstens für mich; ich werde es wohl nicht er-1--Jedoch will ich Dein liebevolles Anerbieten I ?.e"en und jedenfalls geglaubt, die Zahlung fei

kommen. Wir sind also ungestört. Aber was ist leben, baß das Glück wieder bei uns einzieht, ach, I nicht ablehnen. Deine Erfparniffe können uns I fur uns eine Kleinigkeit."

Dir? Warum so still? Soll ich nach dem Arzt und wir waren so glücklich! — Verschweigen wir! ja Hinhalten, bis Dein Onkel feine Kapitalschuld I „Haben wir nicht wenigstens einige Tage

schicken?" ihm also, was ich Dir gesagt; er würde sonst ber-1 an uns abgetragen haben wirb." — Frist?" frug Marie mit zitternder Stimme . In

„Nein, liebes Kind. Das nicht! Warum, will l zweifeln unb das wäre erst recht schlimm!" I Marie antwortete nichts hierauf, wußte sie I diesem Falle würde ich . . ."

ich Dir anvertrauen, Du bist ja mutig unb wirst „Aber Mutter, warum zweifelst Du an Deiner I boch, wie schwer ber Onkel Helldorf dazu zu bringen I „Aufschub werden wir wohl schwerlick, er- Dich zu fassen wissen. Mein Leiden kann lern Arzt Genesung? Für diese muß alles getan werden, I war, zugunsten seiner Verwandten in bie Kasse I langen, benn der Wechsel ist bereits in dritter heben, benn mit meinem Körper leibet auch bie I was noch in unseren Kräften steht! Sinb Leben I zu greifen, unb wie sie es nur ber entschiedenen I Hanb und fein Inhaber wirb sich nickt äu Rrtft- Seele. Dein Vater, fo viel guten Willen er hat, unb Gesundheit nichts in Deinen Augen? — Alles I Vermittlung feiner edelmütigen Frau zu danken I betoüligungen verstehen Gleichwohl ift mir nickt kann mir ebensowenig helfen. Der arme Mann I übrige würbe sich bann schon zurecht bringen I hatten, daß dem Vater die kleine Unterstützungs-1 bange, denn Du mit Deiner behütenden toMntw Plagt sich vergeblich ab und ahnt nicht im ent- lassen." - reute ausgesetzt worden war. stehst mir zur Seite ^ntenben Fürsorge

ferntesten, was uns bevorsteht. Bald werden! „DaS glaubst Du, liebes Kind! Aber wisse,! Endlich erwiderte sie ausweichend unb mit! Dieses feste Vertrauen dak sie im enttckeiden. unsere Hülfsquellen, soweit sie uns bisher feine daß Dein Vater schon jetzt nicht mehr fo viel ber-1 erkünstelter Fassung: „Du weißt doch, liebe Mut-1 ben Augenblicke Hilfe und Rettuna au hrinoenim- Arbeit geschasst hat, aufhören zu fließen. Denn I dient, als vor einem halben Jahr, daß dies samt I ter, daß wir außer meinem Geld noch mehrere I stände sei, war zu rührend als dair Marie es durck die Herrlichkeit ber neuen Fabrik, für bie er jetzt I der für Klara gezahlten Jahresrente lange nicht I Goldstücke liegen haben." Sie klimperte dabei I die Frage nach der Höbe'der MeckieUckuld bätt» arbeitet, wird nicht lange dauern; ben Unter-1 hinreicht, um ben Hausstand mit seinen noch so I mit einigen Goldstücken, bie in einem Schubfache I ei-schüttern bürfen Denn vielleickt hätte sick da. nehrnern fehlt es an Kapital, unb schon einige-1 bescheidenen Bedürfnissen zu erhalten, die vor I des Sekretärs aufbewahrt waren. „Du siehst also, I bei für Mutter und Tockter bie trauriae btetoife. mal haben sie unter höchst ungünstigen Be-1 zwei Jahren aufgelaufenen Schulden zu bezahlen I wir können das Geld des Onkels in aller Gemüts-1 heit herausaestelll daß die vorhandenen Geld. Mngungen Geld aufnehmen müssen, um nur ben I unb baneben auch noch bie Gebäude in gutem Zu-1 ruhe abwarten. Kommt es aber nicht, dann will I mittel unzulänalick feien das drohende und-il Arbeitern ihren Wochenlohn auszahlen zu können. I stand zu erhalten. Und obendrein Klara! Dieses «ich dafür sorgen, dieses Geld herbei zu schaffen.' abzuwenden. ^ ' srohende Unheil

Aminuta, Reiter Otto Rosenbaum, geboren zu RetmerSwalde, früher Kürasfirr-Regiment Nr. 6, am 23. d. im Lazarett Darignai, Gefreiter Karl vrudzio, geb. |u Talken, früher vqirktkommando Bochum, am 14. d. im Feldlazarett 14 Bethanien und Retter Karl Stroka, geb. zu Oppeln, früher Infanterie-Regiment Nr. 157, am 19. d. im Lazarett Dariguab, Reiter Emil Dam», geb. zu Wtetzifcheu früher Frldarttllerie-Regiment Nr. 16, ■wtiuuvi|t^u[i lonmen n* au» mejei yum- hat fich am 28. d. auf der Pferdewache bei vUSt nicht herauSbrtoge«. «S bestehen Annchen, Rtetuumt aus Unvorfichtigkeit ffchwer verwundet bie darauf schließen lassen, daß die «rbetter im (Schuß im linken Unterarm). Einverständnis mit einer radikalen Gruppe Han-

del», die auf diese t eise die jetzige Regierung nlicfflnfl kompromittieren wollte. Der Polizeidirektor, der

MUBimiu« ebenfalls zu jener Gruppe gehört und durch

* Der Denr-tonlerz-ifchOf Hex Bnrde seine Hattung den Ausschreitungen der Arbeiter «nx, Msgr. Lecot, hat eine» die Trennung Darschub leistete, ist inzwischen abzefttzt.

von Kirche und Staat betreffenden • Der bnlgarische«inifterrnt soll, wie Hirtenbrief erloffen. Der Kardinal sieht ein bulgarische- Blatt erfahren haben will, über bestimmt voraus, daß das TrennungSgefetz vom eine sehr energische Note berate« habe«, welche ' - - " ' "" ' i an die Mächte versendet hat, und

,M ,, . - v------- --------- und de« Gläubige« schon in der fie behauptet, Bulgarien dulde anarchi-

^.^^"lto steigern werde. jetzt dte nötigen Ratschläge, wie fie sich einzu-1 stische Elemente bei fich. Die Pforte schiebt

DaS Landgericht Berlin 1. hat iu richten habe«. Srbemerkt, daß das Vereiv-gssetz die Verantwortung für da» letzte Sachen des Glück-spieU eto Aufsehen er- von 1901 die Bildung von Kultgenosse«- Attentat gegen de« Sultan auf Bnl-

«fcpiM« «iw Wit«.; 1ÄTSSK 'Äai& ÄbSTSÜ* juflänbiget Stelle fa ^" uud ^iMon ist euttae gehörenden Prioachaufe.^ ^Jm PalaiS m;

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