Maer
Zeitung
cnibatr KeickMrblUter".
32. Jahrgang-
Fulda, Montag, den 24. Juli 1905,
Zeitung', wonach Wonvernenr Sols vor. > läufig in Samoa bleiben sollte, erfährt die .Post', daß Dr. Sols hier im August auf laub erwartet wird. Wenn sich diese Meldung bestätigt, wird man kaum fehlgehen, fie mit den Angriffen in Verbindung^ bringen, welche in der letzten Zeit in der Preffe vielsach gegen den Genannten erhoben wurde«.
S Von einer KorreSspondenz, die Zuweilen j iauS offiziösen Quellen schöpft, wird dieDeutung I der Nachricht, der Gouverneur von D-«tsch- Sübweftafrik«, v. Lttdcquist, »erd« sei» Amt erst artcetrn, wenn Herr von Trotha »ach Deutschland zurückgekehrtsei, dahin, lmß RU bunae» »wische» der Militär- und Ziouoer» waltung in Drutsch-Südwestafrika beständen, al- unrichtig bezeichnet, «sselbstvEndltch, daß bis zur Beendigung deS «riegeS Herr von Trotha die alleinig« Gewalt in der Stotorde innehaben «üffe.__________ ____
d.« r-»„ch.n sm«
3. papio hi ssu. W-chenbrilage:
einander. , , . ... ....
Ohne feine Erlaubnis abzuwarten, folgte sogleich dem blonden Köpfchen die ganze niedliche Gestalt LauraS nach. „ „ „ , . .
Aber, verehrter Herr Professor , pbiuderte fie „was haben Tie uns mit Ihrem Unfall für Sorge gemacht! Nicht wahr, letzt ist das Vchlimmfte auch vorbei?"
Deutidies Reids.
Berlin, bei 22 Jvü 1966.
e.*d» täglich. ■» 3tosw*w bei $«* «n»9«icrtaft. viertel- sichel. Bezusiprei» ol)i« vrti-erlshn wrt 8«|el6e»t«t»lUMeb «MMHbrtttw.se Pf*.
verantwortlich«
"^Adalbert Waldburg hatte gewünscht, den kirch- lichm Segen zu feinem Bündnis mit Lmna i« b® «Alohkapelle seiner Väter zu empfangen.
Nach vollzogener Feierlichkeit ward daS Bra^ paar von Glückwünschenden umringt.
Ersten die freudig herberkamen, gehörte Ebrbardt und seine hübsche, junge 8^au, s Professor Habesch, der ebenfalls in den nächst« Tagen mit seiner. geliebten Laura verernt werd« sollte, und den man letzt rn fernem Glucke ^um mebr wiedererkannte. Gerne fruyere
ÄÄ Ä SÄ&ti
^r Zu dieser günstigen Veränderung trua ! außer der glücklichen Stimmung wahrscheinlich auch nicht wenig der fortwährende AufenthaÜ I in frischer Lust bei. .
Er hatte nämlich, sobald er. nur ermgernmtz« aenesen, mit Eifer begonnen, dre Ausgrabung o« ! römischen Altertümer zu leiten, wobei manch« Kunftschatz zutage gefördert und in das Museum | nach B gesandt wurde. Es war nur fchaoe, oa, | der herrliche Mosaikboden bet dem Einsturz des
le$el|«e: Ne ew spaM-e petttjeUe eher taeti Bomr 15 Pffl. Btflamen Mt pirtihtile 25 Pffl.; bei wieder- Holungen wirb entfpr.
Babatt gewShrt.
vrml Mb Verlag der Luldaerllettendruckerei tu gilba (Harmonie).
Zernfprechrr Nr. 9.
^Diefe uud noch einige andere Worte deS sozialdemokratische» ZenrralorganshatdenP«. teipapst in solche »ufteaungversetz-daß er ihr in fotaenben Bannsprüchen Last macht.
.Diese Armseligkeiten aber find «W, «aS u»str ZrMralorgan bisher au8 eigenem zur DtSkutienmg des Maffenstreik» beirnbrrngr» g«' mußt hat. Kein Wunder, daß fie ,ihm ^unve., aiem ist, Ist doch »och «ie die Unfähig«I leit deS .Vorwärts', der Partei tn inwer« Varteiftaaen als führendes Organ i» feiner l Ä” z« die»«., fo deutlich ptt-ge treten"alTbei dieser Gelegenheit. Natürlich ist unter einem führenden Organ nicht ein kommandierendes zu verstehen, sondern eines, daS durch die Tiefe und Wucht feiner Gründe, dmch ftt« Wißen und feine «rfahrung allgemeine Beach«
K-Ä »w? y&Ä MXÄg lichkeit geblieben, gefchwei» den» von der PMt »ur Kameradschaft, wie fie unter.Partei «Minfftn herrschen solle. Gr diskutiere m einer solchen Art, "daß die DiSkuffio» sofort a« Ende sei. «r reiße einige Worte aus dem ZuüMmen bang und überhäufe die BorwSrtrredoktion mit Invektiven (Belribignngen). WaS soll oa, fragt diskutiert werden, wenn die .Neue Zeit sich anmaßt, Puteigenoffev in dieser doch«
maßen: _ u .
«18 ein Stück kann ei betrachtet werden, daß bet dem jetzigen Ha°ffetanwel auf dem Movtaumarrte weniaftenS der offizielle kö'.fenlerminhandel mit dem Beblmtm nicht mehr stattfinde« kam». Sonst könnte« wir jetzt auf diesem Erbiete einer Uedeispekulatton er- "den, die diej-nige «m ^de der achter Jahre, a« die Berliner Eörfe die ftärlfte der W lt war noch
fahrenden Sprache abzutrumpfen, ohneI im allermindefien irgend etwa- stchlicheS zu sage». Der Vorwärts' spricht weiter ton persv, licht» Schmädunge«, Ar maßt ngen und Ueberhebungen der Neun, Zeit', von Betunglimpfung und Herabsetzung. »Wollten wir KautSky antworte», rndem wir seine Methode ter Polemik M^me», wohin sollte ein solcher Streit die S«bös Ns kett führen! F<hlt denn Kaust ky daS Verständnis, daß eine Polemik, wie er fie brttelbt, vielmehr der Tod jeder DiSkuffion ist? Geht ihm so sehr I i jede Empfindung für die Wirkung seiner Treibens ab daß er nicht zu erkennen vermag, wie sehr diese'publizistische» Unsitten die Achtung vor den leitenden Personen der Partei in ber O*ffmt« lichkeit herabsetzen müfft»? Jstihmfosehrlebe Fühlung mit der Arbeiterschaft abhanden ge- tomaex, daß er nicht weiß, wie fthr ^ Arbetrer- schc.fi von diesen Literaten mätzchen über-
I sä ttgt ift?E „ Q
Dieser Streit zwischen de» obersten Instanzen der sozialdemokratischen Partei, der ganz im Tone der ^ipziger Volttzettung' vor .Investion nicht zurückschreck', kommt gerade zur rechten Zeit, wo die Sozialdemokratie in besonderen Maße als Träger d«S ir-ternationalen FriedenSgedankmS stch auispielt. Ob den» die Leute wirklich die Ironie nicht merken, die darin »egt, daß fie sich immersort als die ttternatttntten Fr ebenrmgck bezeichnen, wo doch der häuSltche Streit bei chnen zum Normalzustand gewordm ist?
träumte ich einen entzückenden Traum? Laur^ holde Kleine, dann mutzt Du mich ab« auch
Otto"" nennen und mit »„Du anredenI I ""Das junge Mädchen war neben ihm nieder- gesunken und sah mit strahlendem Blick zu ihr, ^Q, lieber Otto, - ich klebe W, flüsterte fie innig. __ ,,
Er zog glückselig da» blcmde schert an lest« Brust: „Mir ist immer noch, alS könnte ich aus ] einem himmlischen, beseligenden Traume plötzlich zur nüchstrnen trostlosen WirkliMaufgewE I werden, denn das unverhoffte Glück ist zu grotz I für mich, um daran zu glauben.
„Otto, ich bringe Dir eine überraschende Mich- richt!" rief noch halb vor der Türe der rn freudiger Aufregung heranstürmende Ehrhardt. „Der mäuser von Waldburg hat — Ah" er sich plötzlich mit dem Ausdruck deS höchsten Staunens, die Urtümliche Stellung der Liebenden
macht veröffentlicht einAnoymuSin^der.Revue
der Herbst noch einmal die ganze Macht ftin« ®eüe entfalten wolle, um die schone Feier, rowu» N E,W°ld-I°Iamk°it begangen Mrd. «U zu verherrlichen.
Die festlich mit Blumen und LaubSÄvind« geschmückte Schloßkapelle der Waldburg rst von l^ Strahlen der Morgensonne umglanzt.vor oem SSta" aber «eh, ein «LLuLlichÄ breitet segnend seine Hande über em lugesvttck^ schönes Menfchenpaar; etn heller Sonneniira» Erklärt feine bewegten Züge und leuchtet über ich» teK, fester da, .Amen" hallt es wider von den alten dauern und tö^ herauf aus der Gruft mü feierlichem Klang«
gewahrend. „ ,
„Gell, das kst wunderbar?" lachte Habesch v«- anügt. „Meine Laura hat muh so glücklich gemacht, wie nie etn Mensch vorher petoefen.
„Und hier kommt Emer, der mindestens ebenso glücklich fein will!" rief Max, auf Adalbert deutend der eben mit Liana das Zimmer betrat.
Vater, er liebt mich wirklich!" icmchzte Laura dem gleichfalls eintretenden Landrat entgegen. „Du kannst und Deinen Segen erteilen.
Den gebe ich auS vollem Herzen! rief Vieser freudig bewegt und eilte auf bie Glücklichen zu, mn sie in seine Arme zu schließen. —
Die Sonne beleuchtet Neblich den in den bunten Farben des Herbstes prangenden Wald. Vogel- stimmen hört matt freilich nur selten mehr in bem stillen Revier, und leise fallt schon hier und da manch gelbe» Blatt zu Boden. Doch die klare, noch immer mildwarme Luft ist durchdrungen von würüaem Hauch, und etne lächelnde Heiterkeit I bteitef sich über daS Gebirge aus. Es ist, als ob
.Wie das schwatzt und lieblich tut!" brummte der Altertumsforscher, mitztrauischdie vermemt- liche Traumgestalt bettachtend. Allmählich verklärte sich jedoch sein Antlitz wieder; er versuchte I sogar, sich zu erheben, aber ferne Schwäche^ war I noch so groß, daß et Jofott övrucksank. I
„Schmerz und Glück reichten einander die Hände, liebes Fräulein," antwortete er endlich lächelnd. Wenn ich bte Verwirklichung memro Phantasiegebilde damit erreichen könnte, wahrlich, so wäre ich gerne bereit, alle empfundenen Lerden I nochmals durchzukosten." , ~ - „o „
„O bitte, erzählen Sie nur Ihre Träume, bat Laura schmeichelnd, indem sie mit allen Zeichen , lebhafter Teilnahme näher kam.
Mit einem Gemisch von Zärtlichkeit und Scheu sah Habesch zu ihr empor. „Wenn Sie mir bet- sprechen, nicht böse zu werden,' sagte er zaghaft.
„Diese Versicherung sei Ihnen hiermit feter- Infift gewährt", lautete die heitere Entgegnung.
„Wohlan, so hören Sie: In all meinens Schmerzen, in all' meiner Raserei empfand wh stets die Nähe einer lieblichen Erscheinung; fie sprach zu mir so süh und traut imd pflegte mich so freundlich und aufmerksam, wie meine Mutter mich Pflegte in den Tagen meiner Kmdhett. Ihre braunen Augen sahen mich an sotten und lieb, I gerade so wie Sie jetzt zu mit herniederblicken. Ich nannte fie - „„Laura"", und totr lrebtenunS I und sprachen miteinander, tote schon es wäre, wenn wir uns.....beide so innig, so ganz ange-
folgend,s an:
«ixe OorrattMSbastS ist »tcht, wie «a» das S« meiuhi« mmimmt, etn befestigter
fiafen; der Lnkdrrck „Ttützpuntt .ottbreu ,
sondern eine Linie, sbonst kanu ?^.
Flotte in einem Vasen abfSietbe*,
leimt blockieren oder von seiner BafiS lw „ott wenn eS sich außerhalb nicht mit
•rotaemüxbe und Danzig s^r die Ostsee. ** f wüte besonders für Donlon zu schaffen, »ran » » & s Feindseliflkeiten »ufammeuhä.gt.
Ma» kmn dieS aseitentteRbe UrteU mit Br ftiedkung reiifirieren, rt M ™ ‘jj ftraaheicb unsr e Sremackt udjitp, vewenel -«V LwA für so geringfügig HM. wie uian fie vielfach tm eig ene» Lande von flottenfchwärm rischer Seite h nzustcät» b« strebt ist.
♦ K«»f oder Knklette? Ein A"^i» l in Bad Langenbach bei K blenz hat^e H^gen- büber »u außergewöhnliche« hohen «mg« »«kauft um Selb für kirchenbauliche Zwicke aufzubringen. I» bem Mißverhältnis von Wert und Preis der Bilder wurde bie Vornehme einer unerlaubten Kollekte erblickt und der Va« ein zu einer Geldstrafe von Mark verurt^ Auf die Revision deS B-reinS hat nunmehr das Kammergericht daS Urteil der Varinstanz l auftzehoben und bett An^eklafiten fr
»en. SS liege hier nicht ein Roüetoeren ble Bilder feien vielmehr gekauft woben, wobei bie G'ü «de, bie ben Käufer zum Kauf veranlaßten, gleichgillig feien.
- München, 2l Juli 1905. Welche Polst» I wird die liberale Partei nach der Wahl' Niederlage einschlagen u»d wer wird fi^ühren?
Sill adeliger Maß.
Original-Novelle von Antonie Haupt.
19] (Nachdruck verboten.)
(Schluß.)
Sein sreundlicher Pfleger Ehrhardt, unter dessen Beistand er bis zu dem Ruheseflel selangt, war plötzlich, als man das Rollen eines Wagens vernommen, mit dem freudtgen Ausrufe. »Ah, I da kommen liebe Gäste !" aus dem Zimmer geeilt
Eine freudige Begrüßung hatte alsdann unten stattgefunden, wobei besonders die dröhnenden Klange einer mächtigen Baßstimme eigentümlich bekannt das lauschende Ohr des Kranken berührten. Settdem war schon eine halbe Stunde verflossen, I und man schien den armen Rekonvaleszenten ganz vergefien zu haben. Die lauttose Still? dw chn umgab, war sehr geeignet zu melancholischen Be-1 trachtungen; fein Wunder also, daß der Aerrnste mit trübseliger Miene matt und verdrossen tn feinem Sorgenstuhl lehnte
Mit einem Male öffnete sich leise die Türe, und ein blonder Mädchenkopf mit Listigen, braunen ] Schelmenaugen schaute neckisch herein.
Wie die Sonne, welche durch Wollen bricht, zog es über des Profesiors ernste Züge. In bem- selbe» Moment aber verdüsterten fie sich auch wieder, und ärgerlich rieb er sich die Augen.
„Darf ich eintreten, Herr Professor? klang es jetzt liebreich bittend.
„Sonderbar, so lebhaft habe ich noch nie geträumt", dachte Habesch und preßte bte Lipp« auf-
♦ Ja eitern brmerkeuSwertr» Aufsatze nimmt bie »Deutsche Tageszeitung' St.llung arae» ben Haufsefi« « <** >« Knutzsbörse. Das Blatt weist baraufhir, baß für bie Ha^ffe elaentitoe sachliche Gründe gar nicht vwhanben feUn, sondern baß dieselbe eigentlich auf gründ von Kombinationen eingesetzt habe. Für die stürmische Aufwärttbewegung könne man diesmal bte «pielwut der großen, außer ha b der Börse stehenden Publikums wohl nicht recht verant. wörtlich machm, vielmehr sei c8 in er sirr 2i»ie [bie GeschäflkPolitik ter großen Banken, welche diese Entwicklung der Dinge hrrausbeschworen haben. Den» durch den Wettbewerb der Banken untereinander, um Girstuß in den Verwalttug'v aller wertvollere» Werke zu gewinnen, müsse die Hauffs immer neue Nahrung finden. Die Tgrztg/ schließt ihre AuSsührungen folgender«
M 106
[] ver neueste Vruorrjwist. !
Die Sozialdernokratte ist wieder um einen sogenannte» .Fall" reicher. D°S Zenttalorgan üc Partei der Berliner .Vorwärts« (Nr. 166), fühlt sich arg auf die Zehen getreten durch d«i oderftenPartettheoriker, den ParteipapstKa »t U ffiie lieflt der Fall? Eine holländische Ge« noffin. Roland«Holst, hat Buch geschrieben über den polittschen Maffenstrell. KzutSk» hat stch dieses BucheS mit besonderer Liebe angenommen und e« mit ei««« besonderen Vorwort versetzen. Der .Vorwärts hat pMt- gemäß eine Kritik über das Buch gebraM. welche — wir folgen hier KautSky in der .Neue» Zttt' (Nr. 42) — Methode und Schlußfolge« Sen deS Buches- oblehnte. WaS das Zentralorgan außerdem darüber sage, «eUe dem! Nachweis, baß dte gan^ Erörterung beS Mcff n- streikS überfiüffig fei- Den» eS besteh- die »e fahr dost „durch daS eifrige Studieren uno Diikutteren solcher Fragen die Phantaste der Arbeiter aus unstchere Hoffnungen gerichttt und von wichttgev, näherliegenden Aufzaben adge. zogen imtbe - ganz abseiehr« davon, daß reichliche Reden von und Drohen mit der Revo« lution mehr geeignet sei, bie reaktionären Zette« langen gegen bie Sozialdemokratie 8« als die Arbetterschaft zur «ntsch!offenh-it zu er«
^Nr Professor erzählte nicht weiter, aber mit einem kühnen Entschluffe — er konnte selbst später j seine Verwegenheit nicU begreifen — erfaßt er j die Hand des jungen Mädchens und flüsterte.
In Ihrer Macht liegt es, Fräulein Laura, dieses Traumbild zu verwirklichen."
Sie umfaßte seine Rechte mit beiden Händen und fragte zärtlich: „Haben Sie mich wirftich etn wenig lieb? Ach, Herr Profeffor", gestand fie dann errötend, „Sie sind mir teurer als alles in der I Welt!"
| „Jst's möglich?" jubelte er. „Und nicht blos
ÜSertt^fm würde. «e Sufamnmb^e. btt darauf
f ?* Mhl f 4U i *8 tfl I macht'ottöffentlicht'ein ÄaohmuS i»d«'R-vne
Sie muß »aturgrmäß umsomehr wachs«-, je länger einen bemerkenswerten dlrttke^ ttd^
en,„di.. s-w»»- « d°°°° ««t, »i« «--•!*« «ÄS
sich für bie Rehabtlttierung deS -h-Raltz-n Reichs« kommiffars eingesetzt hätte»; daß auch Dr Paasche fich sür die Bemühungen habe gewinnen lassen, seine». Verschiedene Blätter erinnern an daS Urteil, daS gegen Dr. PeterS seiner Z-lt ttgLngen ist. Da» Urteil deS DiSziplinargerichtShoftS lautete bikanntlich auf Dienstmthaffung. S« stützte fich auf bie Annahme, daß Dr. PeterS die gegen feinen Diener Mabruk und die Negerin Jazodjo von einem durch ihn berufene» striegS« gericht gefällte» Todesurteile zu UwejJt habe vollstrecken laffen, fowie daß er fich über diese i Gerichtsverhandlungen unb über mehrere andere Vorkommniffe eine unrichtige Bttichtttstattung habe zu schulde» komme» laffe». AuchbieZüch« ftgung mehrerer Weiber, bie von M. PeterS vttsüät war, nahm der DiSziplinargerichtShof a S ,u Unrecht erfolgt an und bezeichnete fie als Grausamkeit. Den koloniale» Berbienste» deS Angr schuldigt en ließ daS Urteil Anerkennung zu teil werden, ohne deshalb zu etter milderen