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Huldaer M Zeitung

wockenbeiiaae: ..Illustrierte Lonckaarreitung" monai-drUage:Zuldaer Seschichtrblätter".

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ver<nltux>rtN-er fMgrtfildttrJel.wmm jfiÄ wochenrellage:Illustrierte Sonntagrzeitung

A»,eigen: vir ete spattig« petitzeil, H«3 deren Raum 15 pfg° Reklamen di« petitzeiis 25 Pf».; bei wieder, b« langen wird entfpk. Rabatt gewährt.

Druck und Verlag de« guldaer Acttendruckerei in Zulda t Harmonie) Fernsprecher Rr. 9

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32. JahrgMg.

Persifdites

Zsachrrlin

und wer

Nachbarstaaten (Baden, Hessen, Ahenrprovrnz, Pfalz, Württemberg, Schweiz) beteiligen werden, wird am Sonntag, den 20. August, um halb 2 Uhr von dem Universitätsgebäude aus sich in Beweg­ung setzen unter Begleitung einer großen Anzahl von Musikkapellen; die Teilnehmer marschieren int Zuge nach Landsmannschaften getrennt, allen voran als Gäste die wackeren Schweizer. Nach Schluß des Festzuges werden die einzelnen Grup­pen in 6 verschiedene Lokale geführt, die zur Ab­haltung der Arbeiterfestversammlungen in Aus- rcht genommen sind. Alle den Arbeiterfestzug betreffenden Anmeldungen und Anfragen find zu richten an den Vorsitzenden der Ordnungskommis- ion, M. Hottenrott, Judengasse 15, Stratz- ;urg i. E.

lert Dies« Einrichtung hat bei unseren

.. . -------- gefunden. Bei be­

wert die »Fuldaer

Mögen deshalb unsere Freunde in Stadt und Land dafür sargen, daß die »Fnldaer ßetatar nicht nur in jedem Wirtshaus« anfltegt, sondern auch in jeder katholischen Familie |« finden ist.

Ser die Zeitung für daS dritte Vierteljahr ISO» nach nicht bestellt hat, möge H schleunigst pcjoigcn.

mit . -'-i- 7* - -

Dinge locken und reizen; uns wer

Karten und Illustrationen, wie überhaupt weder Kosten noch Mühen ge­scheut werden, wenn es gilt, das Blatt zu vervollkommnen.

znsdesondere »erben wir tu allernächster Zeit jebrufall» noch tm Kaufe des Monat» Juli das Format der.Fuldaer Ztg/

52. »titraleafoMlia! btt stall«»- J lilra SrttMM «u Straßdarg. ;

Die Festhalle für die 52. Katholikenversammlung 1 in Straßburg ist während der Pfingstfeiertage 1 zum ersten Male in Gebrauch genommen worden - bei Gelegenheit des 5. elsaß-lothringischen Sänger- 1 bundesfestes. Ueber 8000 Menschen, Sänger und Gäste, füllten wiederholt den gewaltigen Bau, -ressen Inneres in helleuchtender weißer Farbe an Decken, Wänden und Tribünen erstrahlte. Die Bogenrippen, welche das weite Gewölbe tragen, 1 waren blau gestrichen. Die Fensternischen waren ausgefüllt mit weißem, wetterfestem Gazestoff, der die Fensterscheiben täuschend ersetzte. Ein großes 1 Bogenfenster stellte in Farben den Einzug einer von einem Bläserchor geführten Sängerschar in das mittelalterliche Straßburg dar. In ihrer einfachen Ausschmückung machte die Halle einen vornehmen und feierlichen Eindruck. Was uns interessierte, war die Frage der Akustik. Das Ergebnis ist für das Komite des Katholikentages insofern genugtuend und lehrreich, als sich heraus­gestellt hat, daß die Einzelstimme in Rede und Gesang den vollbesetzten Raum klar und deutlich : durchdrang, während die Orchestermusik und der Massenchor von über 3000 Sängern verhältnis­mäßig schwach tönte. Seitens der Bauleitung wird durch wiederholtes Ausprobieren dahin gewirkt werden, daß die Akustik bei den ungeheueren Dimensionen von 75X40 Metern, welche die Halle ber Länge und Breite nach mißt denkbar vorzüg­lich sein wird. Durch wohlberechnete Aufftellung be§ Rednerpultes wird dafür gesorgt werden, daß die Redner sich nicht überanstrengen müssen, um deutlich im ganzen Raume vernehmbar zu fein.

Für die Katholikenversammlung sind eine Reihe von offiziellen Drucksachen vorgesehen und in Vorbereitung: 1. Das Festblatt der General­versammlung, welches vom 20. bis 24. August täglich in 2 Ausgaben mit mehreren Beiblättern erscheint. 2. Ein Führer durch Straßburg, der den Mitgliedern der Generalversammlung unent­geltlich zugestellt wird. 3. Ein Gedenkblatt der Generalversammlung mit den Bildnissen des Präsidiums und der Redner usw. 4. Offizielle Postkarten. 5. Der stenographische Bericht über die Verhandlungen.

Die Einrichtungen für Post, Telegraph und Fernsprecher werden erst in einigen Tagen in Angriff genommen, weil die für das Sänger­bundesfest nötig gewesenen Jnnenbauten erst ab­getragen und umgeändert werden müssen. Vor­gesehen sind außer der Anlage mehrerer Fern- precher in gediegenen Isolierzellen eine Tele­gramm-Annahmestelle nebst Freimarkenverkauf, verbunden mit Schreibgelegenheit für das Pub­likum. Briefsendungen und Depeschen, bereit Adressat für die Briefträger nicht auffindbar war, aus deren Aufschrift aber zweifellos zu ersehen ist, daß dieselben für Mitglieder und Teilnehmer der Generalversammlung bestimmt sind, werden an der mit der Festhalle verbundenen Postanstalt zum Abholen bereit gehalten. Alle von dieser Poststelle abgehenden Brief- und Kartensendungen werden mit einem besonderen, nur für dieKatholikentagegeltendenStem- pel abgestempelt. Außer dem Schalter der Festhallenpost werden noch 4 weitere Briefkasten in und an der Festhalle selbst für Prefie und Publikum angebracht.

Das Lokalkomite ersucht dringend die Vorstände und Vertreter aller Ver­eine und Verbände, die eine wäh­rend der Generalversammlung ab­zuhaltende Sonderversammlung planen, d i e Anmeldung derselben, sowie das Pro­gramm dazu möglichst sofort, spätestens aber bis zum 8. Juli d. I., andenPräsidentendes Lokalkomitees, Herrn Dr. med. P. Bur- guburu, Ehrmann st raße 4, Straß­burg i. E. gelangen zu lassen, damit die schwierige Frage der Unterbringung derselben in den geeignetsten, zur Verfügung stehenden Lokali­täten rasch und befriedigend gelöst werden kann und die Verteilung der Sitzungen und Festveran­staltungen auf die zur Verfügung stehenden freien Stunden an den Morgen, Mittagen und Abenden keinen unübersteiglichen Hindernissen begegnet. Während der öffentlichen Versammlungen dürfen bekanntlich keine Sonderversammlungen stattfin­den. Also mögen die Vertreter der verschiedenen Verbände der katholischen Studentenkorporatto- nen, der kaufmännischen Vereine, der Lehrer, des katholischen Volksvereins, der Missionsgesellschaf­ten usw. sich beeilen und sputen. Der 8. Juli bleibt der äußerste Termin, damit die Aufftellung und Publikatton des endgültigen Programms keine unliebsame Störung und Verzögerung er­leidet.

FürdieAnzeigeundEinlieferung der Anträge nebst ihrer Begründung ist als äußerster Termin der 20. I u l i festgesetzt. Dieselben find ebenfalls an die Adreste des Präfi. deuten des Lokalkomftes Dr. Burguburu, Ehr- mannstraße 4, einzusenden, wohin auch alle sonstigen den Katholikentag betret« senden Anfragen und Mitteilungen direkt zu richten s.ind.

Der Arbeiterfestzug, an dem sich außer den Arbeiter- Md Gesellenvereinen die Männer- und JünglingSvereine Effatz-Lothringens und der

gesichert. Diese ( Lesern große Anett sonderen Anlässen Zeitung' das Verständnis der Artikel durch

leidig verhüllt.

Die Frauen sehen so müde, so abgearbeitet aus; die Kinder, meist in bunten abgerissenen Kleidern betteln so eindringlich in der klangvollen Sprache und sehen den Fremden dabei mit den dunklen, schönen Augen so flehend an, daß man gern eine Kupfermünze in die schmutzigen Hände legt und lächelnd die lange Danksuada anhort.

Hoch stieben aus dem Häusergewirre Luganos die Kirchtürme auf, alle überragen die Kathedrale mit dem seitwärts angebauten Campanile; aber es ist kein stolzer, reicher Bau, diese Renaissance- Kathedrale. Zerfallen ist der Bau und leer fuw die Bänke im rotverhangenen Gottesh und da kniet eine Beterin in stiller Bi . den kleidsamen schwarzen Spitzenschleier über das üppige Haar gelegt und die flatternden Enden über der Brust verschlungen. Anmutig neigen. -1

sich die schlanken Mädchengestalten, aber ihre Ge- Patient duld ist auch im 1z'"ner 1 bann öann

Dauer. Sie plaudern, lachen, und am * riß mich ein Meßner in der lreblichrn Krt-,-.,

Maria degli Angioli auS der Andacht, als er einem Chorknaben am Altar wahrend des Amtes eine Ohrfeige gab. Das ist auch nur tn Italiens AeUauae» möglich, wo man so ost olem Staunen Einhalt 0C*UnterTen malerischen Laubgängen bieten auf fliegenden Tischen die Händler ihre Warm titi wer einmal zu schauen begrünt, der kommt leichter Börse heim, denn zahÜose Ätt

Schmuck, Schweizer-Uhren und niedliche Zio> coli, diese wunderlichen Holzpantöffelchen, mit denen Alt und Jung die steilen Straßen hinaus und hinab klettert.

Bei Castagnola, etwa 20 Minuten von Lugana enffernt, ist es interessant, den Wäscherinnen zu- zusehen, die nach landesüblicher Sitte in Holz- kasten kniend ihre Wäsche im blaugrünen Wasser des Sees reinigen. Auf dem Waschbrett seifen, reiben, bürsten und klopfen sie das Linnen, rm klaren See schwenken sie es, und die südliche Sonne muß hier das Kochen und Brühen ersetzen. Ach, wie sieht diese Wäsche ost aus! Nicht erfreu- lich für die deuffche Hausfrau, deren Wasche- schrank ihr Stolz ist! Aber, was fragen die glut- äugigen Italienerinnen danach, ob die Leinwand ein wenig gelber ist? Das paßt zum fahlen Teint und zur südlichen Sorglosigkeit.

Wie malerisch ist das Marktleben auf offener Straße vor den Laubengängen l Aus Tischen oder aus dem Boden liegt alles ausgebrettetl Wenig lockend, wenig appetitlich ist's, und tm Hotel durste ich bei Tisch nicht an die Geflügel-, Käse-, Fleisch- und Gemüsehändler denken, aber für Maler bietet jede Gasse neue Motive.

Ich hatte Glück mit meinem Hotel; es lag herrlich auf der Höhe, 3 Minuten vom Bahnhof und Funiculare, 2 Minuten von der Kathedrale entfernt; es hat wundervollen Ausblick auf den See und die Bergeskette, und mtt dem Fernglas sah ich die Nervenstarken, die mit der schwindeln- den Drahtseilbahn den hohen San Salvatore und den noch höheren Monte Generöse besuchten, uns nach der schneebedeckten Monte-Rosa-Gruppe blickten. Das Esten war tadellos, die Betten neu und vorzüglich. Und doch nahm ich Reißaus nach dem großartig-schönen Comersee mit dem unver­geßlichen Bellagio, und nach dem lieblichen Lags Maggiore mit der Jsola Bella.

Jsola Bella! Der Name nennt so schlicht, was das himmlische Stückchen Erde mitten im tief­blauen See ist! Zum Berauschen schön ist der Blick von der hohen Terrasse, wo an den Orangen­bäumen reife Früchte hängen, wo es betäubens duftet, wo die Palmen rauschen, der Bambus sich ! wiegt, die Cedern hoch empor ragen und riesige Agaven über den Muschelgrotten ihre starren Blätter recken. , o

Und doch auch hier Verfall, brodelndes Mauer- werk, dumpfe Treppengänge! Der Glanz der Prachtsäle im Schloß, das Leuchten des Sees, das tiefblaue Glänzen des Himmels, die groß­artige Bergkette des Simplon in weiter Ferne alles verwischt nicht das Bild der Vergänglichkeit, das die ruinösen Mauern und Gänge reden und während ein Bursche in roter Garibaldibluse faul am Strande ruhend sein0 sole mio. sang, fuhr ich wieder Lugano zu, felffam ernst gestimmt. .. , ..

Da klingeln und bimmeln bte ©loden, die goldene Sonne flutet über die begnadete Bucht, der Flieder und die Magnolien duften, Lilien, Narzissen und Camelien leuchten, und während I ich über die Piazza Giardino dem Hotel zuschrert, finge ich vor mich hinO suol beato!" und danke bewegt meinem Schöpfer, der mtr solches Ge­nießen bescherte.

Frühlingstage in Lugano.

Von M. von Ekenfteen.

(Nachdrud verboten.) I

Weit, in blaugrüner Schöne, ganz in Sonne I getaucht, dehnt sich der flimmernde Luganer See. Von den Hängen grüßen die immergrünen Ge- wachse in wunderbarer Schattierung, von den dunkeln, ragenden Cypresten bis zum fahlen Grau- grün der Oelbäume. Ueberall glühen und duften die zahllosen Blüten, leuchtende Camelien ent-1 falten ihre Pracht und streuen schon vereinzelt die roten und weißen Blätter auf den saftiggrünen | Rasen. Die Magnolien stehen im Vollschmuck der ; weißen nnb rötlich-violetten Kelche, die Glycinnen i wiegen sich im leicht herüberströmenden Seewind und die Wiesen und Raine lachen im bunten Schmud der üppigen Blumen. Bambus, Lorbeer und Cedern reden sich in den blauen Duft empor und Glockensingen jubelt über den See, wo sich bunte Segel blähen und stolze Dampfboote ihre ilbernen Furchen ziehen.

Südliche Pracht ringsum, tiefblauer Himmel, toarmer Sonnenschein und aus einem Fischerboote | mit weißer Sonnendecke klingt ein italienisches Lied herüber. I

Aber wenn man die entzückten Augen schließt und auf einer der niedrigen Steinbänke am Kai itzeud den Menschenstrom an sich vorüberziehen äßt, dann vermeint man im lieben deutschen Vaterlande zu sein! Deuffche Laute, wohin man lauscht. Das Frühjahr scheint eine Rendezvous­zeit der Deutschen in Lugano zu sein! Alle Schiffe, alle Hotels und Pensionen, alle Restaurants, alle Promenaden, selbst der kleine Garten auf der Piazza an der Dampfbootlandestelle und die Drahtseilbahn, die vom hochgelegenen Bahnhof zur Stadt hinabführt, sind von deutschredenden Menschen angefüllt.

Ich öffne die Augen und verschließe die Ohren o gut es geht. Schauen ist hier der seligste Ge­nuß! Lugano selbst, wie wunderbar schon ist es, mit dem Konglomerat alter Häuser mit pracht­vollen Laubgängen und engen Winkelgasten mit Altanen, terrassenförmig aufgebaut an der wonne­vollen Bucht, und fast erdrückt von der Fülle riesiger Hotels und Pensionen, die wohl blendend und reich find, sich aber selten an den Charakter der ganz italienisch anmutenden Stadt anschließeu, und oft das harmonische Bild stören! Wie herrlich ind rings die Dörfer am Ufer und bis hinauf zu den Spitzen der Berge, wie abwechslungsreich stets das Bild, wenn uns ein schaukelndes Boot nach Gaudrio oder Melide und Moreote führt! An den steilen Wänden gegen den See liegt Haus über Haus und oft führen die Straßen nur durch Torbogen und schmale, überbaute DurchgUige. Und überall ist ein Blühen in den malerisch ge­legenen Dörfern, und grüne, wuchernde Blatt­fülle, die den Verfall und Schmutz der Häuser mit-

so daß ein j» In * besonders wichtige gor« sängt eine ausführlichere Kehandlung erfahren können. Endlich ist durch Anschaffung von neuen Maschinen (hetz- und Kotattonsdruckmaschiu») Vor­sorge für ein» schnellere Herstellung der Zeitung getroffen, so daß

die Zustellung der Ztg. insdeson- -errin-erSta-tfrüher als bisher erfolgen wird.

Den zahlreichen Freunden der E«schichte unserer Vaterstadt wird die Beilage unserer Zeitung:

.Luldaer Geschichtsblätter",

die monattich erscheinen, hochwillkommen sein.

Die «mtliche« Bekanntmachungen, Holz« verkaufe, Marktberichte sowie die vollstän­digen Ziehungslisten der Preußischen Slafseulotterie und ähnliche Anzeigen von allgemeiner Wichtigkeit werden aus den für unseren Leserkreis in Betracht kommenden

Da nM-jaMW Krieg

scheint seinem Ende entgegenzugehen. Die Friedensverhandlungen sind wenigstens ange­bahnt. Ohne Zweifel werden sie den Zeitungen noch vielen und intereffanten Stoff bieten. Nicht minder dürften die Vorgänge in Schweden- Norwegen, in Oesterreich-Ungarn und den Balkanstaaten, die kirchenpolitischen Verhand­lungen in Frankreich und die Verwicklungen in Marokko in nächster Zeit das Interesse der Zeitungsleser in hohem Maße in Anspruch nehmen. Ebenso wird die innere Politik des deutschen Reiches voraussichtlich gar manchen reichlichen Anlaß geben zu eingehender Be­sprechung in der Presse. Die .Fuldaer Zeitung' wird, wie bisher, es sich angelegen sein lassen, über alle Vorgänge des öffentlichen Lebens zu bettchten und sie vom christlichen, katholischen Standpunkte zu beleuchten, gn jedem katholischen Hause der Diözese Fulda sollt, deshalb dir,Fuldaer Zeitung' gehauen werden, deren Reichhalttgkett und Ge- diegrnheit von Freund und Grguer anerkannt wirb.

Anläßlich des Quartalswechsels laden wir daher unsere verehrten Leser zu recht zahlreichem Abonnement ein und richten zugleich die Bitte an sie, uns in der Gewinnung neuer Abon­nenten durch Empfehlung in Freundeskreisen nach Kräften zu unterstützen. Um bei dem herannahenden Quartalswechsel unliebsame Störungen zu vermeiden, ist es gut, wenn man schon jetzt bei den Postanstalten Die Bestellung bmvirkt, was am einfachsten durch den Brief­träger geschieht.

Die Lulda« Zeitung'

mit der achtseittgen Gratisbeilage

,Illustrierte Sonntags-Zeitung'

hat gegenwärtig nahezu 6000Abonnenten und ist das einzige täglich effcheinende Blatt der ZeutrmnSpartei in der Diözese Fulda und im Regierungsbezirk Kassel; sie behandett die neuesten TageSfragen in allgemein verständiger Weise. Die polrttschen Fragen werden kurz und übersichtlich besprochen; den lokalen und provinziellen Borkommmffen wird große Sorgfalt gewidmet und auf em spannendes, sittlich reines Feuilleton besonderes Gewicht gelegt. Zahlreiche zuverläffige Mit­arbeiter in Berlin, sowie in der Provinz setzen uns in den Stand, über alle wichtigen Ereig- niffe bedeutend früher zu berichten als die an­deren Blätter hiesiger Gegend.

Durch auSaibige Benutzung deS Fern­sprechers sind wir in der Lage, über alle bedeutenden Vorkommnisse in der Well rasch ui berichten. Durch Vertrag mit dem Wölfi­schen Depeschenbureau haben wir uns die Ueber- mittelung der

wichtigsten Depeschen ans dem In- und Armande

* Ein origineller Wachrapport. Einen in der Armee wohl einzig dastehenden Wachrapport er­stattete ein Kommandant der Kasernenwache des 2. Pion.- Batts, in Speyer. Der Eintrag lautet: Pionier N. N. mit einem Stück Rindvieh um eine Stunde zu spät von Philippsburg ein- passiert." Der Unteroffizier hierwegen Mr Rede gestellt, sagte, nur den wahren Sachverhalt ge­meldet zu haben. Hiernach traf ber betreffende Pionier der 2. Kompagnie am Freitag früh 3 Uhr mit einem jungen Rind an der Kaserne em uns machte feine Meldung. Hiernach hat er das Ti« am Rheinwald bei ber Rheinhäuser Fahre herren­los aufgegriffen unb in feiner Fürsorge dasselbe mitgenommen. Da er nicht wußte, es unterzu­bringen, nahm er es mit in dte Kaserne, wo e# bis zum Morgen Unterkunft fand und dannim Schlachthaus abgeliefert würbe. Es gehörte einem Metzger, dessen Führer es beim Transport aus- ind leer nno i gerissen war. Der Pionier überschritt infolge shaufr Hie dieses Viehtransports seinen Urlaub «m eine ä.

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