aowmtefloge: „Allda« StschichtrbM«".
m.t. 1
32. Jahrgarlg.
Fulda, Freitag, den 9. IM 1905.
M 131.
f.ÄSÜtt*u Vocheadellage: „Illustrierte Zonntag^ettung"
MfoSgritztaLulhamW «wwWeietsepu.
Zweites Matt.
Meisläufe „In absteigender Linie".
Sok nicht langer Zeit «ich verdiente fich ein «mäuisch« Fürst, welcher der Sprößling einer der ältesten europäischen RdelS-Familien ist, das uotwendigste zum Lebensunterhalte als Zirkusreiter. Schau frühzeitig hatte der Prinz ein liebet- LcheS Leben geführt. Ehe er großjährig wurde, »achte er sich van dem väterlichen Einflüsse frei und heiratete eine Zirkuskünstlerin. Sein Vater verstieß ih»; als er dann aber die Familiengüter erbte, zerrann ihm daS Seld unter den Fingern. Darauf ließ er fich von feiner Frau unterrichten »id erhielt eine Stellung in einem Zirkus. Jetzt hat fich feine Lage gebeffert, er hat die Stelle einer Theaterdirektors bekommen. Noch merkwürdiger war die Laufbahn des Marquis von Srcheo. Schon früh im Leben verlor er fein Vermöge» und mußte 15 Iah« lang als Sehllfe eines BleiarbetterS für 50 Pfg. täglich arbeiten. Allmählich wurde er ein geschickter Mechaniker, «achte Glasarbeiten für wiffenfchastliche Jnstru- mente; schließlich ging es ihm so gut, daß er leinen Xitel wieder annehmen konnte. Aber er vergaß nie die einfachen Arbeiter, mtt denen er »ft eine Brotrinde und seine paar Pfennige in den Tage» der Armut geteilt hatte. Bor kurzem wurde auS Wie« von einem Droschkenkutscher namens Martin berichtet, der der letzte Sproß eines vornehmen AdelSgeschlechteS war, wie fich »ach feinem Tod« herausstellte. Die Familie mußte zur Zett der Revolution ihre Heimat ver- lasten und verarmte immer mehr, bis von den beide» letzten Ueberlebenden der eine als Bettler auf den Straßen und der andere als Droschken- kutschet endete. Etwa um dieselbe Zeit wurde aus Odessa berichtet, daß eine berühmte russische Fürstin für drei Mark wöchentlich auf dem Bau «beitete. Zwölf Stunden täglich mußte ste Mörtel mischen und ihn auf ihrem Rücken auf das Gerüst hinauftragen. Der Fürstin erging «8 nicht durch eigene Schuld so schlecht, ihre hochgestellten Verwandten hatten fie verkästen; ihre kleinen Srsparniste wurden ihr überdies noch von ihre» ArbeitSgenoffen gestohlen. Ihr Rang und ihre traurige Lebensgeschichte wurden erst durch die Gerichtsverhandlung bekannt, die auf den Diebstahl folgte.
Siu »wirklicher Baron und der letzte seines Stammes- verkauft« vor kurzem in einem Theater ju St. Louis in dpr Zwischenakten Maiskolben und Limonade. P)sr Baron,- so schrieb ein dortiges Blatt vünHpr, »kann seinen Stammbaum bis ins elfte »hindert verfolgen. Er ist in Ungarn grbo«, emrde Leutnant, besuchte die Königliche AkadMis der Künste in Wien, hat manche stnnreiche Mstadung gemacht und ist rin Schnellmaler.- Mr anderer Edelmann, dessen Stammbaum mütterlicherseits auf eine bekannt« fürstliche Familie in Oesterreich zurückgeht, und der ein vielversprechender Offizier in einem vornehmen österreichischen Regiment war, ist jetzt Arbriter in New-Jersey. Bald, nachdem er nach Amerika kam, arbeitete er in den verschiedensten Berufen, zuletzt auf einer Farm den ganzen Tag, über, und dann verbrachte er bis spät in die Nacht hinein seinen Verdienst. Ein in Thüringen geborener Graf, der der Erbe großer Güter und reicher Kupferbergwerke in Schlesien ist, lebt jetzt als fleißiger Uhrmacher in New-York. Er mußte seine Heimat verlassen und entfloh nach New-OrleanS, wo er mittellos ankam und froh war, in einem Restaurant als Aufwäscher angestellt zu werden. Nachdem er tapfer im Bürgerkriege mitgekämpft hatte, kam er zu einem Uhrmacher, nach dessen Tode er das Geschäft fortsetzte. Dort lebt er hochgeachtet und arbeitet von 4 Uhr morgens bis zehn Uhr abends, um feine Familie zu erhalten, aber er hofft noch immer, eines TageS in feine Heimat zurückkehren zu dürfen. Der rechtmäßige Erbe eines Thrones ist Portier in San Francisco. „Sein Szepter ist der Besen, feine Krone ein runder, steifer Filzhut, ohne den er nie auSgeht. Er ist Neger, aber trotzdem der Sohn eines Königs und der Erbe des Thrones von Kibanda.- Sein Leben ist von dem Tage an, wo er auS feinem Königreich entfloh und als SchiffSkoch auf einem Küstenfchiff für 50 Mark monatlich tätig «ar, an Wechselfällen aller Art sehr reich gewesen.
vie blonde Juli«.
Mg» 6emmm Maria Äebeiil.
(Nachdruck verboten.)
Bo» tarn Hanse auf der Srinstufe hockt die leine Anna. Die Arme hat fie um die Knie -eschlungeN n»d »«verwandt ruhen ihre Auge» * AndHche» «erlangen aus b«m hübschen
blanken Laden gegenüber, in dessen Schaufenster eine herrliche Puppe thront, blondlockig und blauäugig, von oben biS unten in süßes Rosa gekleidet. Ja, wer die großartige Puppe hätte! Die kleine A .na kann fich nicht loSreißen von bim bepudernden Anblick. Ohne fich zu rühren, schaut st« hinüber nach dem Gegenstände ihrer heiße» Sehnsucht und vergißt alle» andere darüber. Sogar ihr Frühstücksbrot hat fie nur zur Hälfte aufgegeffen. Die andere Hälfte liegt neben ihr auf der Holzbank vor dem Hause; in der Butter sieht man genau die Form ihre, Zähne abgedrückt an der Stelle, an der ste zuletzt bineingebiffen hat in die frische, duftige Brotscheibe.
Die Mutter hat t8 wohl bemerkt, wonach die Auge» ihres einzigen Kindes so sehnsüchtig auSlugex. Sie muß fich frellich hart plagen, fett ihr Mann gestorben ist, um daS auszu- bringen, «aS für den Lebensunterhalt notwendig ist, unb um die Zinsen sür die Hypothek zu bezahlen, di« auf dem Häuschen als Schuldenlast ruht. Aber ihrem Kinde Freude zu machen, ist auch ihre eigene einzige Freude, und fie denkt, die Ausgabe für die Puppe wird auch noch zu erschwinge» sein als ein Ostergeschenk sür die Kleine. Und als Kleinanna am Ostermorgen erwacht, ist fie nicht mehr allein in ihrem «ettchen. Neben ihr ruht die goldlockige Puppe auf dem Kiffen und fieht ihr mit den veilchenblauen Augen geradewegs ins Seficht. O, diese Freud«! Kleinanna nimmt die Puppe, als fie fich von ihrem erste» freudigen Schrecken erholt hat, in die Arme, herzt und küßt fie, als wenn es ihr noch kleineres Schwesterchen wäre, daS kürzlich gestorben tst, und fällt dann der Mutter mit stürmischem Danke um den Hals, als diese gekommen ist, um ihr Mädchen auS den Federn zu treiben und festtäglich anzuziehen.
„Mütterchen, liebes Mütterchen! Darf ich fie Julie taufe»?“
Julie hot ihr Schwesterchen geheißen, das im Herbst vorher der liebe Gott zu sich genommen hat in de» Himmel. Und Julie hat doch auch fo goldblondes Haar und fv dunkelblaue Augen gehabt. Eine Träne löste fich langsam auS dem Mutterauge. Dann gibt fie zur Antwort:
„Aber gewiß, Aennchen, nenne fie nur Julie!“
Nachher wurde die neue Julie gründlichst untersucht, auSgezogen, aufgeflochten, neu frisiert und nach allen Regeln der Kunst von frischem angekleidet — eS war, als könnte die Puppen- Herrlichkeit nie mehr ein Ende nehmen. Auch miteffen und mtttrinltn mußte Julie mit Klein- anna, die fich nicht einen Augenblick lang von ihrer neuen Gefährtin trennte und abends fie von neuem mitnahm in ihr wrißeS kleines Bett und ste sorgsam zudeckte, damit fie nicht stieren sollte.
Anderen Tages mußte der Schatz umhergezeigt werden, denn geteilte Freude ist doppelte Freude. Und namentlich Karl, Kleinanna- ge» treulicher, nur mitunter etwas derber und un- gestümer Spielkamerad aus dem Nachbarhause, mußte die großartige neue Puppe bewundern.
„Sie steht beinahe au8 wie du selber“, sagte Freund Karl. „Nu« wollen wir fie einmal richtig spazieren fahren."
Und er legte die blonde Julie in seinen grün angestrichenen Wagen, den ihm das letzte Christkind gebracht hatte, stopfte ihr einige Büschel Gras als Polster unter den Kopf, und fort ging die Kutsche eiligen Laufes, sodaß Kleinanna kaum zu folgen vermochte. Da plötzlich stieß da- rechte Vorderrad an einen lose im Wege liegenden großen Feldstein. Die schöne Julie wurde in hohem Bogen aus ihrer Equipage hinauSge- schleudert, schlug mit ihrem Porzellan köpfe an einen Eckstein auf, unb mitten durch brach dieser spröde Kopf ttt zwei Stücke — wie eS manchem Menschen schon im Leben ergangen ist, der einen gar zu harte» Kopf hatte. Da lag nun die schöne Julie — eine arme, bedauernswerte Puppenleiche mit geborstenem Schädel; und jammernd und laut weinend kniete Kleinanna daneben und fand keine Worte, um dem tiefen Schmerze ihres Kinderherzens den richtigen Ausdruck zu geben.
„Karl, ich mag dich nicht mehr", ruft das Kind in feiner Trauer um das zerschlagene Kleinod und bettet Julie in ihrem Schoße. Und still unb verlegen steht bet arme kleine Karl neben der Spielgenosfin und betrachtet zerknirscht das Unglück, das er angerichtet hat.
„Sei nicht böse, Aennchen, ich hab' eS nicht gern getan." Und einige heiße Tropfen des Mitleids und der Reue rinnen Über daS zuckende Gestcht deS Jungen. „Gib mit die Puppe, ich bringe fie Vater», der leimt ihr den Kopf wieder schön zusammen.“
Feierlich langsam, wie ei» Lrichmqug, geht die Fahrt zurück zu der ®ter» Häuser, Kärtchen als Pferd voran, Aennchen als Leidtragende hinterher. Und so p» dem Hause v»» KarlchenS Eltern.
„Vater, Vater, sollst gleich dem Aennchen ihre Puppe leime» . . ."
Und der Vater leimt fie wirklich zusammen und so geschickt, daß man kaum etwa« gewahr wird von dem schweren Unglück, daS di« schön« Juli« betroffen hat. Aber Kleinanna hat nicht mehr die alt« Freude an bet ehedem so heiß geliebten Puppe; und es dauert nicht lange, so fitzt diese verlassen, wie Ariadne auf der Insel NaxoS, mit dem Sprung quer durch ihr «eficht in einer vophaecke. Schließlich nahm fie die Mutter und setzte fie in eine Ecke unten in den Glasschrank in der guten Stube, neben die schönen Kaffeetassen mit dem bunten Blumenschmuck und den Inschriften „Wohl bekomm'-“, „Zum An- denken- und „Guten Appettt" in gleißender Goldschrist---
Iah« kamen und ginge»; unb all die Jahre saß schön Julchen einsam in ihrer Ecke wie eine verzauberte Märchenprinzesfi»indemGtaSschtanke der Mutter. Sine heimtückische Krankheit raffte di« Mutter weg, bevor ste die Fünfzig erreicht hatte. DaS schmucke Häuschen mußte verkauft werden, und beinahe auch die ganze fahrende Habe kam unter den Hammer. Nicht aber auch die Puppe. Sie wat ja so gänzlich wertlos mtt ihrem zersprungenen Kopfe. Aber der atmen Anna, die fie mitnehmen durste mit dem, «aS ihr selbst, der mutterlosen Waise, übrig geblieben war, wurde sie von neuem rin wertvoller Schatz, ein teures Andenken an die stets aufopferungsfreudige Liebe der Mutter. Und ein anderer großer Schatz für ste wat eine alte, noch von den Sroßrltern ererbte Truhe, die gleichzeitig mit in daS Kämmerchen wanderte, das Anna von jetzt an bewohnte als geschickte u»d fleißige, brave Näherin. Aber ganz allein war fie dennoch nicht. Denn ihr Rar! war ihr treu geblieben als teilnahmevoller, uneigennütziger Kamerad, trotz bet Vorhaltungen seiner Ettern, die es durchaus nicht haben rooöten, daß ihr Sohn es ohne Unterlaß mit der armen Arbeiterin hielt.
Doch auch dieses letzte Glück, das noch Sonnenschein brachte in des Mädchens freuben- armes Lebens, hatte eines TageS ein Tube. Karl mußte zum Militär — brei lange Iah«, denn er war rin schmucker gewandter Bursche, und er sollte seine Zett bei den Husaren ab- dienen in der Provinzhauptstadt.
Draußen an der alten Linde hinter den Gemeindewiesen trafen fie einander zum letztenmal, bevor et auSrÜckte zu den Soldaten. Annas verschleierter Blick ruhte traurig auf deS Kameraden Antlitz, und wehmütig brachte fie, unfähig etwas anderes zu denken unb zu sagen, nur immer bas Tine hervor:
„Karl, vergiß mich nicht, wen» Du braußen bei den Soldaten bist. Vrrgiß Deine Anna nicht. Es würde mein Tod fei».*
„Nie, Inna, nie. Und wenn ich dann zurückkomme, gibt mir der Vater den Hof, und dann heiraten wir uns."
DaS Mädchen schüttelte verzweifelnd den Kopf: „Ich glaub’« nicht, Karl. Ich glaub’« mcht.“
Auch das Abschiednehmen hat ei« Ende, unb wenn es noch so schwer fällt. Unb so mußte enblich auch hier geschieben sein.
Karl blieb ihr wirklich bet treue Genosst, bet er stets gewesen war, auch bei ben Husaren. Und beinahe jeden Montag brachte der alle graue Postbote, bet die beiden jungen Leute von Kind auf kannte, schmunzelnd der einsamen Näherin einen Bries ober boch wenigstens eine Postkarte von ihrem Freunbe unb Bräutigam. Die Puppe aber wurde aufs neue die Vertraute des erwachsenen Mädchens; und jedesmal, wenn wieder ein Lebenszeichen von Karl aus der Garnison anlangte, öffnete diese ih« alte Truhe, in der die schöne Julie obenauf lag, unb dachte dabei zurück an die glückselige schöne Kinderzrit, als fie noch als Kleinännchen bei der Mutter in dem hübschen kleinen Hause wohnte und mit dem Jugenbgefährten ttt Garten unb Felbern umher- trollte. Die kleinen Ersparniffe aber, welche der Husar von der reichlichen Zulage seiner Elter» erübrigte und stets mit großer Gewissenhaftigkeit seiner Anna sandte, tat sie alle mitsammen in ein altes leinenes Beutelchen, das dem Schutze der Ptqipe unter deren verschoffenem und verblaßtem Rosaröckchen anvertraut war.
Dann kam Karl nach dem Manöver auf Urlaub in die Heimat, gebräunt und ftisch, mit einem kecken, Heinen Schnurrbart, für alle Rädchen ein Gegenstand deS Verlangen«, wie einst die goldlockige Julie für die lletae Anna. Aber die große Anna konnte ruhig schlafen: er dachte einzig *«r an fie und sah xut fie «Sri», obwohl
die Anna durch da« viele Sitzen unb Nähe» in bet Stubenluft nicht hübscher geworben »ar.
„Anna, wie bloß stehst bu auf. D» darfst dich nicht mehr so unvernünstig abatbette». Warum sparst du? Du hast'« nicht nötig. Ich habe später genug für un« beide.“
„Ach, Karl, mir ist j« ganz wohl, mir fehlt nicht«. Und ich will doch nicht so ganz kahl Mb armselig vor deine Elter» treten, »en» wirklich noch ei» Paar ans uns werde» sollte.“
Aber die arme Anna befand fich i» Wahrheit nicht mehr so wohl und gesund, wie fie es ihrem Karl wei« machen wollte. Kirchhofs rose», sagte« die Leute, erglühten aus ihren Wangen. Und als dann ein neuer Winter in« Land gekommen und wieder gegangen war, legte fich bas Mädchen nieder, um nicht mehr auszustehe«. Wieder wat e« im Herbst, als der Karl dauernd non ben Husaren heimkehrte in das Vaterhaus; aber seine Anna sah er nicht mehr wieber. R« noch vor einem frische» Stabe mtt eine« schlichte» kleinen Kreuze konnte et feinet Jugeubge- spielin gedenken und feiner Braut, die ihm ent» rissen war durch unheilbare Schwttidsncht. IDie atte Truhe «bet und alle-, was die junge Näherin besessen, hatte fie ihm vermacht zum Andenken an sie; und den ersten Ehrenplatz tu der Stube be« jungen Bauern erhielt da« alte Röbel, in dem nach wie vor die schöne Julie obenauf thronte als fein liebstes Erbstück.
Karl hat nicht gefreit trotz aller Ermahnungen feiner Mutter, trotz aller Lockungen bet Mädchen, die gar zu gern des wohlhabenden jungen Bauern Frau geworden wären, unter dessen fleißiger unb geschickter Leitung fein Anwesen gedieh wie kaum ein anderes am Orte. Er konnte eS nicht übers Herz bringen, feiner Anna die Treue zu brechen, die er ihr einst gelobt hatte, auch nach ihr«» Tode nicht. Am Ehrenplätze in feinet Stube machte die alte verschlissene Truhe fich breit; unb in ihr lag noch immer obenauf bie einst golblodige Julie mit bem Sprung quer über da« Porzellangeficht. Die Pracht bet Locken worix» gangen unb verwanbelt in ein staubiges Stau. Aber hell leuchtete in bim Herzen des Mannes bie golbene Treue, bie er bem Andenken feiner einstigen Braut bewahrte. Unb wenn er doch einmal in Versuchung geführt würbe, anbet« ju tun, bann öffnete er in später Abendstunde ben Deckel ber allen Truhe, nahm bie vordem blonde Julie heran« und setzte fie vor fichaufdenTisch zu stiller Betrachtung. Dann wurden bie Seister bet Versuchungen alsbald verscheucht auf Nimm«- Wiedersehen. Unb so gebenlt er es zu halten sein Leben lang!
biterarildies.
Permifdites.
’ Utb« daS schon telegraphisch gemeldetes- hebe», welches am Donnerstag 1. 3««i in. Wutart großen Schaden «richtete, liege« stA ausführliche schriftliche Meldungen vor Die erste «rfchütterung würde morgen» gegen 5 Uhr wahrgenomme-r. Alle Häufe, geriete» WS Schwanken und fast die Hälfte derselbe« ist völlig zusammengebroche». Im «hristen» viertel wurden biS jetzt 10 Tote sestßrstellt. Unter der mohammedanischen Bevölkerung find mehr alS 100 Personen, soweit biS jetzt festgestellt wordev. uvm-- kommen, «ei» einziges HanS ist bewohnbar. Die A- völkerung lebt im Freie», da beständig neue «rdstötz biS Freitag nachmittag stattsande«. Der Schaden wird auf 40 Millionen FrcS. geschätzt, da kein eruzige» Ham» ohne starke Reparaturen bewohnbar gemacht werd« kann, außerdem mehr alS die Hälfte von auf »en gebaut werde» muß. DaS «le«d der Bevölkenmg ist sehr groß und viele Leute find dem Hungertode au» gefetzt. Der Sultan soll alS erster 2000 türk. Psm» gesandt haben, waS allerdings nur wie ein Tropfe« tat gieete ist.
• «och gar nichts, «rammophouhändler (»»« Kunden): .Nu», wie geföllt Ihne» denn die Sprech- «afchive? Funktioniert doch tadellos?“ — Kunde: „DaS ist noch «ar nichts ... da sollten Sie erst mal meine Alte «den hören!"
„«Bie werde ich Schriftsteller?" Diese «raze beantwortet Rudolf Leist», in ^r deinen lese^- werte» Broschüre, die mit vielen pra'tischeu Ratschläge nnb Winken im Berlage vrn H. Rau, Berlin NW. 5, ,um Preise von 1 Ml. erschienen ist.
Reklamen» uu> Kn|«i|t«teil.
FrauSekretärHeinjsl eine wähle KOnstlerli!
Trotz ihrer grossen Familie gehen die Kinder immer so zierlich und proper — kein Fleckchen sieht man an den Kleidern. — Ja das ist kein Kunststück, wenn man immer das neue Fleckenwasser Benzinofonn sur Hand hat. Dee Abends, wenn die Kinder schlafen, nimmt Fra« Hein alle Kleider vor und beseitigt mit Benatao; form alle Flecken. Benainoform kann man beruhigt ne» lieht s»wenden, weil es nicht fcuergeiUtnen ist.
leberäl erholt#*