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Deutfehes Reidi
Berlin, den 31. Mai 1905.
* Die Session M preußischer» 8«*b» tage- scheint, nachdem die Reich-tagSsesfion unerwartet geschloffen worden ist, nm so mehr aus- ?edehnt zu werden. Der Ventorenkonoent eS Abgeordnetenhauses hatte am Mittwoch vor Beginn der Sitzung vereinbart, daß man bis zum Samstag tagen und dann in die Ferien gehen wolle, um nach Pfingsten noch einmal, wahrscheinlich nur zu der formellen Schlußsitzung zusammenzu ommen. Nachdem aber das Haus bei äußerst schwache Besch rüg — als einmal eine Abstimmung zweifelhaft war, zählte das Bü-eou aus berechtigter Furcht vor einem Hammelsprünge so lange und sorgfältig die Stehenden und Sitzenden, bis es sich über die Mehrheit einig war — seine bescheidene Tages ordnung erledigt hatte, beschloß es, Mittwoch in die Ferien zu gehen. @8 ermächtigt den Präsidenten, die nächste Sitzung anzuberaumen, sobald das Herrenhaus die Berggesetze erledigt habe. Wie Herr v. Kr Scher mitteilte, beabsichtigt der Präsident des Herrenhauses, dir Berggesetze am 27 Juni auf die Tagesordnung zu scher, sodaß das Abgeordnetenhaus sich wahrscheinlich erst Anfangs Juli damit beschäftigen könne. Also man macht jetzt einen vollen Monat Pause und „tagt" — die Diäten gehen weiter — bis in den Juli hinein, um dann wahrscheinlich doch nur noch zu einer formalen Schlußsitzung zusammenzukommen. Konnte das Herrenhaus sich wirklich nrcht etwas mehr beeilen? Ohne Zweifel hätte der Schluß bei einigem gutem Willen sich vor Pfingsten, jedenfalls gleich nach Pfingsten ermöglichen lassen. Man sollte -auch meinen, die Session, die bereits tm Oktober begann, habe lange genug gedauert. Aber es Mt eben arbeit?- mimge Leute, di« nie genug bekommen können.
§ Die allgemeine Besprechung der Berg- gesetz-Navelle iw Herreuhause, welche am Freitag stattfindet, dürfte nur geringe Zeit in Anspruch nehmen. Es soll daher an diesem Tage mit der Besprechung des folgenden, vom Freiherrn v- Manteuffel gegen die Erbschaftssteuer eingebrachten Antrages auf die Tagesordnung gesetzt werden: „Das Herrenhaus wolle beschließen, die König!. Gtaatsregierung zu ersuchen, gegen die Einführung einer Reichs-Erbschaftssteuer grundsätzlich Stellung zu i ehmea und ihren Einfluß im Bundesrate dahin geilend HU machen, daß die Erbschaftssteuer der Ges-tz- oebung der Einzelstaaten Vorbehalten bleibt." Dem Anträge ist folgende Begründung beigegeben: „Nach der im Hause der Abgeordneten in der Sitzung vom 13. Mär, ct. von feiten des Herrn MnanzministrrS abgegebenen Erklärung schweben bei den Re>chs-Jnstarzen gegenwärtig Verhandlungen, welche das Projekt einer Reichs - Erbschaftssteuer zum Gegenstands haben. Da neben einer solchen Reichssteuer ein Wegfall der preußi- scheu Erbschaftssteuer nicht rn Frage kommen dürfte, so ist zu «warten, daß eine darüber £ ausgreifende Reichs Erbschaftssteuer nach Um« g und Höhe eine schwerwiegende Mehrbelastung Nachlaßsteuerpflichtigen darstellen würde. Er verschärfen sich alsdann diejenigen allgemeinen Bedenken, die sich aus der Rücksicht auf Erhaltung eines die materielle Grundlage einer Faunlie bildenden Nachlaßvermögens für die Hintrrblte. denen, insbksvAdne für Rtrbet und Ehegatten, gegen die Erbschaftssteuer ergeben. Die Einführung einer Reichs Erbschaftssteuer würde der Steuergesetzgebung der Emzelstaaten dauernd ein Gebiet entziehen, das denselben bisher v, »behalten war." — Am Freitag wird im Herrenhause weiter der T-rmiri des Zusammentrittes der Kommission fürdaSBergarbeiter-Gesetz festgesetzt werden.
* Niue nette Gefellfchaft scheint es zu sein, was sich verwächst tn Wemrunjena zu- samm-rfindea wird, um dort das Pfiagstfrst zu begehen. Die Anarchisten woll-n dort eine Heerschau abhaiten. Die Berüner Noarchisten Md damit aber durchaus r icht emve ftcmden. Sie lieben einen Protest oom Ttop-l g - lass«,, der von der Pr-ßkommiffior,, der Rrdüktion und dem Verlags des.Freien Arbeiters' «nter-eichnet ist und in dem es heißt: „E ist eine unverantwortliche Zumutung der Geschäfts- lettang der anarchistischen Föderation, die Ge« «offen anderer Orte, w-lchr die ihnen Borge* führten P--sonerr nicht kennen und ist die Ehren- haftizk-tt ihres Ezaraktrrs auf Treu und Glau' -n <m das B rantwortlichkeltsgesübl bet Geschäft-« lettung keinen Zweifel setze.--, m Gefröschuft eines
Fulda, Frettag, deu 2 Juni 1905.
32. Jahrgang
Der ruHiidi-Japan. Krieg.
Noch fehlt es an einem übersichtlichen Ge samtberichr der großen Seeschlacht, die übrigens schon am Samstag früh begonnen, den ganzen Tag und die Nacht zum Sonntag gedauert und dann am Sonntag mit der Verfolgtem und Der- nichtung der flüchtigen russischen Schiffe ihr Ende erreicht hat. Die Japaner schweifen beharrlich über ihre Verluste, was darüber von russischer Sette gemeldet wird, darf man nicht ohne wei« teres glauben. Mögen die Verluste der Japaner aber auch noch so groß sein, sie haben gesiegt, und Rußland hat, nachdem es sein letztes Pulver zur Bee verschaffen, keine Kriegsmarine mehr einzusetzen.
W. 8ottb»*, 1. Juni 1905. Der.Telegraph' erfährt aus Tokio, daß Admiral Roschdjest- wensky während der Seeschlacht bei Truschina am linken Arm verwundet wurde und sich ergab. Nach dem Bericht de« Bureaus Reuter ist die Wunde des Admiral« leicht. Der Ver- tust der Japaner beträgt noch nicht 800 Mann.
W. Tvki», 1. Juni 1905. (Reuter.) Admiral Fölkersahm fand am Samstag in dem Turm des Linienschiffes „Ossljubja" den
Tod.
W. Tokio, 81. Mai 1905. Amtlich wird »ekanvt gegeben, vaß die japanische Flotte in der letzten Seeschlacht nur sehr leichte Be- chädigungen erlttten habe, und daß außer ;tti Torpedobooten weder ei« Linienschiff noch ein Kreuzer, Torpedobootszerstörer oder irgend ein anderes Schiff verloren gegangen seien. — Der Kaiser har Admiral Togo ermächtigt, die Offiziere der Schiffe „Imperator Nikolai I -, „Orel", „General-Admiral Aprvxin" und „Admiral Gsenjawin", die sich ergeben Haven, auf Ehrenwort zu entlassen.
W, Tokio, 1. Juni 1905. Es wird hier zuversichtlich angenommen, daß in der Schlacht in der Tsuschimastraße zum ersten Male und in wirksamer Weise Unterseeboote angewendrt wurden. Theo« retisch wäre am Samstag die See für Urner« serboote zu stürmisch gewesen, Sonntag, nachts aber war ruhiges, klares Wetter imd das Land auf vierzig Meilen von der Tsuschimastraße sichtbar. — Es wird gemeldet, daß die nach den japanischen Häfen gebrachten Linienschiffe „Ore!" und „Nikolai I." geringfügig besstädigt find.
Ausland.
* I« Lodz nehmen die Unruhen kein Ende. Am Mittwoch ging Infanterie gegen eine 600 köpfi e Volksmenge vor, die sich beim Hospital des Roten Kreuzes angesammelt halte. Acht Arbeiter wurden verwunde'. Ein Schutzmann wurde durch vier von Unbekannten abgegebene Rrvolverschüffs verletzt.
* Ju Mazedonien wollten auch Freischärler aus Kreta sich am Morde« beteiligen. Jr-folge der non der Pforte ergriffenen Maßregeln ist indessen der größte Teil der für die griechischen Bansen in Mazedonien angeworbener Kretenfer
vo« Serbien Skupschtina
up.d ordnet die Neuwahlen auf den 23. Juli an. Der Wiederzusammentritt der Hkupschema ist auf deu 7. August festgesetzt. .
* Der Präsident der Bereinigten Staate« von Nordameeiks liebt es, w r ein souveräner Monarch, al« beste Stützen der Regierung das Heer und die Marine ornzuMen. In Brocklyn hielt er bei der Enthüllumi eines Denkmals für den verstorbenen General Siocam eine Rede, worin er als dir sicherste und billigste FrisLenSLaraniie eine starke Flsite bezeichnete. Roosevelt sagte v. c.: La Amerika an Stärke zugenornmen hat, so hrffe er, daß t8 auch an Besonnenheit zuneymer, und vermeiden wrrdc, andere Völker zu beleidigen. Das Volk und die einzelnen Bürger sollten sich gavor hüten, schlecht von anderen Völkern und Rafs-n zu sprechen. Wenn die Flotte hinreichend M ist, LM iht lange Fr'edevSzett zu ertragen.
zurSckgrkehrt
1 * «in Erlast de» Königs veriüst die Auflösuna der
Menschen zu bringen, der von den Berliner »Genossen" wegen verwerflichster Handlungen längst gemieden ist und auS gleichem Grund asS feiner Gewerkschaft ausgeschlossen wurde." Nach diesen Aeußerungen zu schließe«, scheinen es recht saubere Brüder zu sein, die sich eine Rolle in der anarchistischen Bewegung anmaßen. Freilich allzu ernst darf man die Herren nicht nehmen.
(Weitere politische Nachrichten sind« unsere Leser im Zweiten Blatte. D. 8t.)
so würde die einzige Wahrscheinlichkeit, daß Unruhen über die Nation kommen, nur daraus entstehen, daß man die Flotte zu klein oder unwirksam werden laste. Eine Flotte erster Klasse, die jeder gegnerischen Kombination gewachsen ist, sei die sickerste und billigste Garantie des Friedens. Ich sollte meinen, schloß Präsident Roos well, daß jeder, der beobachtet hat, was in den letzten Jähren in der Geschichte des Aus- laudeS und in uns rer eigenen sich ereignet hat, blind sein müßte, wenn er diese Lehre nicht ver« stehen sollte.
Bus Kirche und Schule.
e. + Etcheuried, 31. Mai 1905. Gemeinde Eichenried hat beschlossen, das Grmd- gehalt ihres Lehrers oon 1000 Mark auf 1200 Ml. und den Sr»bettSsatz oer Alterßzulagen t on 120 auf 130 Mark zu erhöhen.
* Der hl. Baler Pep ft Pius X. vollendet am Freitag, 2. Juni, sein 7 0. Lebensjahr. Allüberall auf dem weiten Erdenrund, wo Katho liken wohnen, wird man an diesem Tage in Liebe und Verehrung, in herzlicher Dankbarkeit und in innigem Vertrauen deS obersten Hirten der katholischen Christenheit gedenken, den Gottes Vorsehung auf den Stuhl Petri berufen hat, die Kckche Gottes auf Erden zu lenken und zu letten. Besonders die Katholiken Deutschlands werden den 70. Geburtstag deS hl. Vaters zum will« kommenen Anlaß nehmen, in einer Zeit, wo die Stürme den Felsen Petri wieder wild umtosen, ihrer Anhänglichkeit an den katholischen Glauben, ihrer Treue zur katholischen Kirche, ihrer Liebe zum hl. Vater Papst Pius X. begeisterten Ausdruck zu geben. Hat doch der hl. Vater während seiner glorreichen Regierung auch seinerseits wiederholt zu erkennen gegeben, daß er den deutschen Katholiken in besonderer Liebe zugetan ist. Darum vereinigen wir unS an diesem Tage in dem ausrichtigen Wunsche und in dem innigen Gebete: Sott schütze, segne und erhalte unfern hl. Vater Papst Plus X! Ad multos annoe!
Lokales.
Fulda, des 2. Juni UW
* Die regelmäßige Sitzung der Stadt verardueteuverfammlung fällt am Montag den 5. Juni aus.
*— KausmauuSgericht. Die Wahl der Beifitzer zum Kaufmannsgericht ist, wir auS einer Bekanntmachung im Anzeigenteile d. Bl. ersichtlich, auf den 28. und 29 Juli anbcraumt. Die wahlberechtigten Kaufleute und Handlungsgehilfen machen wir auf die Bestimmungen betr. Eintragung in die Wählerlisten und Einreichung von Wahlooychlagslisten besonders aufmerksam.
* Der neue Fluchtliuieupla« der Straße .JmFischseld" liegt von morgen ab eine Woche lang im Stadtbauamte zu jedermanns Einsicht auf.
0 Fräulein Maria Füller von hier hat vor der Königlichen Prüfungskommission zu Halberstadt die LchrerinnenprÜsung für mittlere und höhere Mädchenschulen bestanden.
£ Fußballwettspiel. Das gestern oon der „Tnraslemeulde Fulda" und dem Fußballklub „Boruffia" veranstaltete Gesellschaftsspiel auf der Klosterwiese endete mit dem Siege der Borussia nach 1 */8 Stunden, nachdem 2 Spiele zum AuS- trag gekommen waren.
Zum Bonifatius«Jubiläum.
* Da es unmöglich ißt, am Sonntag all de« ankommenden Wallfahrern Plätze i*t Dome zu reserviere«, manche wohl auch überhaupt im Dome keine« Platz finden werden, ist dafür Sorge ge- tragen, daß «ach der Festpredigt a«f der Tribüne am Domplatze^ine hl. «esse gehabten wird. Selbst« verständlich darf ans dem Do «Platze mit Rücksicht auf den Festgottesdienst nicht laut gesungen und gebetet werde«.
(*) ES wird nochmals daraus hinge wbftn, daß eS dringend erwünscht ist, daß alle Teilnehmer an den Prozessionen zum Grabe deS hl. Bonifatius nährend der Fefioktav, sowie die Teilnehmer an der Reliquien Prozession sich mit der Jvbiläuw» Medaille versehe», welche zu 30 Pfg. überall erhältlich ist. Dieselbe ist überaus schön ausgefühlt, mit Nadel und gtfin« weißer Schleife versehen und wird auf der linün Brustsette getragen. Diese Medaille wird ein bleibendes schöner Erinnerungszeichen von dauerndem Werte sein.
c? In der heutigen Nummer ist die ausführliche Prozesfions-Ord««»- veröffentlicht. Dieser Tage hat da Ord, «ngs-Komttee mit dem HerrnLandrat als Polizeidftektor eine Besprechung gehabt. Der Herr Polrzeivirekkor hat in kiedenS» würdiger Wests feine Mithilfe bei der Aufrechterhaltung der Ordnung brrettwilligst in Aussicht gestellt. Der Domplatz wird am Sonntag von nachmittags 2 Uhr an vollständig frei gehalten und alle Stkaßen, die der Zug passiert, werden gesperrt; ebenso geschieht es beim Fackelznge. Das Publikum wird gebeten, den Anordnungen der Schutzmannschast, der Ordner und Feuerwehrleute willig Folge zu leisten.
— Die Männer und Jünglinge — Mitglieder des BolkSoereins — auS den eirzelmn ®star6res werden dringend gebeten, am Sonntag den 4. Juni sich in der Kastanienallee zu fummeln. Die Sammelplätze der Dekanate find in alphabetischer Reihenfolge durch große weiße T-rfeln mit Aufschrift kenntlich gemacht. Wer sich bet Prozession anschlirßt, hat die sichere Gewähr, daß er die hl. Reliquien und ihre festliche Begleitung in nächster Nähe siebt.
* Fackelzug. Aus mehrfachen Wunsch ist der Weg üis Fackelzuges ausgedehnt worden. Die Orsnung wird morgen bekannt« gegeben.
* Droschken fahrt««. Im Mzeigentette wird morgen bet Tarrs der Preiseü brr Droschken- suhrten während bet Bonifatiusoktao veröffentlicht. Die Droschken find mit Nummer« versehen. Standplätze find vorläufig am Bahnhof und am Friedrichsmmkt. Herr I Kreß (BlihnhofShotei) und Herr W. Jos. Kalb an der Pfarrkirche nehmen telephonische Aufträge an. Galawagen fins bei den FuhrwerkSdefitzern direkt zu bestellen.
* Wage« zur Abholung der Bischöfe und Aebte werden durch das Berkehrskomitee (Herrn Stadtrat Rich. Schmitt) bestellt Die Abholung der Hochw. Herren erfolgt durch diejenigen, bei denen fie Wohnung nehmen. (Die- zur Berichtigung einer lchrif lichen Mitteilung.)
* Der Hochw. Herr Grzb fchof vo« Weft minster (London) wird Mute der nächsten Woche kommen, da ihm für kommenden Montag der Befuch deS Königs von Spanien an- gesagt ist.
* I« Ergänzung unserer neulichen Nachricht, daß die Bischöfe, Siebte, Domkapitulare und Provinziale am Sonntag und Montag im Priesterseminar speisen, bemerken wir, daß da« Essen am Sonntag mittags auf 1 Uhr, abends auf 6 Uhr, Montag mittags auf 12 Uhr, abends auf 7 Uhr festgesetzt ist. Am SamStag Abend 7 ft, Uhr eff.n nur die Bischöfe gemein- fern int Priestersemmur.
S. Die Komiteemitglieber, die durch ihre Stafetten genügend legitimiert sind, bedürfen für die Festversammlung keiner besonderen Einlaßkarte für die reservierten Plätze. Die Komitee» Mitglieder und die mit Karten für reservierte Plätze versehene Herren treten auf der Seite nach der Paulusaller ein
-* Eine «u-ftelluvg kirchlicher «uuft ftickereien (Paioment! n, Fahnen rc) wird dte Of iander'fche Kunststickerei» An st alt ans Ravensburg während der Festwoche dahier i» Hause Marktstraße 21 veranstalten. Der B such der Ausstellung ist für jedermann fret
% Mit Rücksicht auf den Wirtschaftsbetrieb ist für nächsten Sonntag für die Gastwirte und deren Angestellte ein besonderer Gottesdienst schon auf 4 Uhr morgens an» gesetzt. Die hl. Messe wird in der Stadipfarr- k rche abaehalten.
* Sonderzüge. Der nunmehr endgültig seftgkfiellre Fohrplan der am Sonntag fahrenden Sonder;üge wird im Anzeigenteile d. Bl. veröffentlicht.
Q Neuhof, 1. Juni 1905. Sonntag, den 4. Jun«, fährt (nach Mitteilung der Königlichen Sisenbahrbetrieds«Inspektion II Fulda) tos Flieden um 12.20 und von Neuhof um 1.85 je rin Sonderzug nach Fulda. Dte Katholiken der Pfarreien Neuhof, Flieden, Rückers, Mittrlkelbcch. Hcukwurz tnd Uttrichshausen werden tierrntt erlucht, diese günstigen Fahrgelegenheiten gut anSrunützen. Die betr, Herren Pfarrer wünschen außerdem sehr, daß dieser.igen Männer, welche im Laufe der Woche durch ihre Beruft ar betten verhindert sind noch Fulda zu wallfahrten, ohne Ausnahme cm Sonntag, den 4. Juni durch Teilnahme an der Rrllquienprozeffion um 3 Uhr ihre katholische Gesinnung an den Tag legen. Zur Rückfahrt ist aberds spöi um 11.30 Uhr ein Sonder- zug, der bestimmt bis Flieden fährt, angeordnet und außerdem ein Bedarsssondrrzug Fulda ab 11.45 bis Neuhof vorgesehen. Die jroet Sovdtrz-oe cm 4. ^uri von Flieden mb Neu-